Master Data

Registry
Register court Chemnitz HRB 16729
Previous
Vison Licht Gesellschaft mit beschränkter HaftungGAZ Notstromsysteme GmbH
Registered
9/8/2003
Industry
Manufacture of electric lighting equipmentManufacture of batteries and accumulatorsManufacture of power-driven hand tools
Purpose
Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Notleuchten und zugehöriger Gerätetechnik, von kompletten Sicherheitsbeleuchtungsanlagen, Spezialleuchten, Batterien und Brandschutzsystemen sowie Vornahme aller hiermit im direkten oder indirekten Zusammenhang stehenden Handlungen und Geschäften

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Falk Döhn
since 1/8/2026
Procura
Managing Director
Michael Peter Knaak
since 9/19/2013
Managing Director
Julian Georgi
since 9/13/2011
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

Identified persons (3)

NameOwnership
33.34%
33.34%

Shareholders
Beta

Name
Location
Share
KNG Holding GmbH
Germany
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

GAZ Notstromsysteme GmbH

Reinsdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 208.372,50 271.783,50
II. Sachanlagen 897.992,00 749.861,11
III. Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
1.108.364,50 1.023.644,61
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 4.983.895,94 3.840.914,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.751.338,99 1.701.153,72
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.289,39 840,93
3. Sonstige Vermögensgegenstände 33.907,61 170.821,46
1.786.535,99 1.872.816,11
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 734.264,56 841.396,63
7.504.696,49 6.555.127,09
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 55.784,78 65.018,69
8.668.845,77 7.643.790,39

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 3.414.707,79 2.485.176,47
III. Jahresüberschuss 1.169.377,50 929.531,32
4.614.085,29 3.444.707,79
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.501.989,00 964.706,00
C. VERBINDLICHKEITEN 2.463.846,48 3.178.786,60
- davon aus Steuern: EUR 50.993,34 (Vorjahr: EUR 55.949,01)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 4.244,07 (Vorjahr: EUR 3.755,44)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.625,00 0,00
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 85.300,00 55.590,00
8.668.845,77 7.643.790,39

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 9.952.360,55 8.653.606,01
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.650.242,63 -3.334.465,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -797.186,26 -649.702,51
- davon für Altersversorgung: EUR 2.948,83 (Vorjahr: EUR 6.581,90)
-4.447.428,89 -3.984.168,41
3. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -205.443,62 -163.620,75
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.534.015,30 -3.209.433,99
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 229,80 (Vorjahr: EUR 3,10)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.009,19 2.302,30
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -11.650,38 -19.767,23
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -567.889,11 -340.028,61
- davon aus latenten Steuern: EUR 29.710,00 (Vorjahr: EUR -23.275,98)
8. Ergebnis nach Steuern 1.187.942,44 938.889,32
9. Sonstige Steuern -18.564,94 -9.358,00
10. Jahresüberschuss 1.169.377,50 929.531,32

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum Jahresabschluss

Die GAZ Notstromsysteme GmbH hat ihren Sitz in 08141 Reinsdorf und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 16729 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden mit folgender Ausnahme unverändert zum Vorjahr angewandt:

Die Aktivierung von selbstgeschaffenen, immateriellen Vermögensgegenständen (Entwicklungskosten) wurde letztmalig für das Geschäftsjahr 2022 vorgenommen. Aus Praktikabilitätsgründen erfolgt im Geschäftsjahr 2023 (Umfang ca. 0,1 Mio. €) keine Aktivierung mehr.

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände (Zugänge bis 31. Dezember 2022) wurden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung angefallenen Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten entsprechen den aktivierungspflichtigen Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Nutzungsdauer der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände beträgt fünf Jahre.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt drei Jahre.

Sachanlagen

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Planmäßige Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen sowie der individuellen Verhältnisse der Gesellschaft vorgenommen.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden bis zu einem Wert von 800 Euro im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung, Zinsen für Fremdkapital sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung werden nicht aktiviert. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Des Weiteren werden bei Bedarf Abwertungen auf Grund der retrograden Stichtagsbewertung vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel

Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert.

Eigenkapital

Das Stammkapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern werden auf Basis von temporären Unterschieden zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen angesetzt. Dabei kommen die bei Umkehrung der Unterschiede gültigen nationalen Steuergesetze und Steuersätze zur Anwendung.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände

Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden letztmalig in 2022 aktiviert. Diese fielen im Wesentlichen für Produktentwicklungen im Bereich Leuchten- und Anlagentechnik an. Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens resultiert zum Bilanzstichtag ein Gesamtbetrag der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von T€ 133.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 1) stellen zugleich Forderungen gegen Gesellschafter sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 551 148 403 0
(Vorjahr) (694) (146) (548) (0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 133 133 0 0
(Vorjahr) (566) (566) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 664 664 0 0
(Vorjahr) (894) (894) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 752 752 0 0
(Vorjahr) (630) (630) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 364 364 0 0
(Vorjahr) (394) (394) (0) (0)
Summe 2.464 2.061 403 0
(Vorjahr) (3.178) (2.630) (548) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 0,6 Mio. durch Globalabtretungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie durch Sicherungsübereignung des Warenlagers gesichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen branchenübliche Sicherheiten.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen insgesamt T€ 403.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar (auch im Vorjahr) und betreffen zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 602) sowie sonstige Verbindlichkeiten (T€ 149).

Latente Steuern

1.1.2023 Veränderung 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 11 -1 10
Passive latente Steuern 67 28 95
56 85

4. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Zum 31. Dezember 2023 sind folgende Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB zu vermerken:

 

- Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten:

T€ 1.000 (davon zugunsten verbundener Unternehmen: T€ 1.000)

Hinsichtlich der Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten ist derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen, da der Schuldner eine gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufweist.

An wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind zu nennen:

Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen

im Jahr 2024 T€ 264
in den Jahren 2025 - 2031 T€ 1.848

Verpflichtungen aus einem Managementdienstleistungsvertrag

im Jahr 2024 € 1,0 Mio.
im Jahr 2025 (Kündigungsmöglichkeit) € 0,5 Mio.

Über die Produktions- und Verwaltungsgebäude besteht ein langjähriger Mietvertrag mit einem verbundenen Unternehmen mit nächster Kündigungsmöglichkeit zum 31. Dezember 2031 aus dem jährliche Liquiditätsabflüsse resultieren. Der Vorteil dieses Vertrages liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern das Objekt nicht mehr vollständig genutzt werden könnte, wozu es derzeit keine Anhaltspunkte gibt.

Mit einem verbundenen Unternehmen besteht ein Managementdienstleistungsvertrag mit nächster Kündigungsmöglichkeit zum 30. Juni 2024 über die Erbringung von kaufmännischen Dienstleistungen (Auslagerung auf Grund unternehmensstruktureller Gründe). Wesentliche Risiken sind insbesondere im Abfluss liquider Mittel zu sehen. Vorteile ergeben sich aus der kurzfristigen Kündbarkeit der Verträge und der damit verbundenen Möglichkeit zur Anpassung des Umfangs der bezogenen Leistungen bei Veränderungen der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft.

Des Weiteren bestehen aus Miet- und Leasingverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Wesentlichen für Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von Euro 0,4 Mio. mit branchenüblichen Laufzeiten.

Geschäftsführer

Julian Georgi, Geschäftsführer für Produktion, Entwicklung, Finanzen und Personal

Michael Knaak, Geschäftsführer für Vertrieb und Service

Andreas Nöske, Geschäftsführer für Einkauf, IT und Marketing

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 21 Angestellte und 62 gewerbliche Arbeitnehmer.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, liegen nicht vor.

 

Reinsdorf, den 25. November 2024

gez. Julian Georgi,

Michael Knaak,

Andreas Nöske

Beschlüsse der Gesellschafterversammlung vom 24. Januar 2025:

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023

Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 328.848,14 0,00 123.600,00 0,00 452.448,14
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.512,27 6.866,83 0,00 0,00 80.379,10
3. In Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 123.600,00 0,00 -123.600,00 0,00 0,00
525.960,41 6.866,83 0,00 0,00 532.827,24
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 556.365,96 119.134,61 0,00 0,00 675.500,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 39.383,62 4.600,00 0,00 0,00 43.983,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 503.491,80 162.185,57 0,00 47.045,35 618.632,02
1.099.241,38 285.920,18 0,00 47.045,35 1.338.116,21
III. FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 2.000,00 0,00 0,00 0,00 2.000,00
1.627.201,79 292.787,01 0,00 47.045,35 1.872.943,45
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zuführungen Auflösungen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 198.354,14 59.747,50 0,00 258.101,64
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.822,77 10.530,33 0,00 66.353,10
3. In Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
254.176,91 70.277,83 0,00 324.454,74
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.715,35 19.664,22 0,00 50.379,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 30.402,62 2.441,50 0,00 32.844,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 288.262,30 113.060,07 44.421,85 356.900,52
349.380,27 135.165,79 44.421,85 440.124,21
III. FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
603.557,18 205.443,62 44.421,85 764.578,95
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 194.346,50 130.494,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.026,00 17.689,50
3. In Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 123.600,00
208.372,50 271.783,50
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 625.121,00 525.650,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.139,50 8.981,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.731,50 215.229,50
897.992,00 749.861,11
III. FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 2.000,00 2.000,00
1.108.364,50 1.023.644,61

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Grundlagen und Steuerung des Unternehmens

1. Unternehmensprofil

Die GAZ Notstromsysteme GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" oder "GAZ") betreibt in der Nähe von Zwickau (Sachsen) eine Fabrik insbesondere zur Herstellung von Rettungszeichen- und Sicherheitsleuchten für öffentliche Einrichtungen sowie für Sicherheitsbeleuchtungen in Straßentunneln. USV-, SSV-, BSV- und Gleichstromversorgungs-Systeme ergänzen das Portfolio. Unter Einsatz hochqualifizierter Mitarbeiter bieten wir unseren Kunden eine effiziente und individuelle Betreuung. Das höchste Ziel der GAZ lautet: zufriedene Kunden! Unser Angebot umfasst dabei die standardisierte wie auch die kundenspezifische Herstellung, den Vertrieb sowie den zugehörigen Service im Rahmen unseres Produktportfolios.

Lernfähigkeit und Innovationsfähigkeit, ein durchdachtes Service- und Produktprogramm, eine flexible Anpassung an sich verändernde Kundenbedürfnisse und Marktbedingungen zeichnen unsere Gesellschaft aus. Seit Jahren ist das Qualitätsmanagement erfolgreich nach DIN EN 9001 zertifiziert. Das turnusmäßig stattfindende Prüfungsverfahren hat die GAZ Notstromsysteme GmbH wieder mit Bravour bestanden und behauptet damit nachweislich seine ausgezeichnete Stellung im Markt. Unsere Qualität als Hersteller und Lieferant von Notstromsystemen wird durch den TÜV mit der Zertifizierung offiziell bestätigt und anerkannt.

Wir sind Mitglied im "Deutsche Fachverband Notlichtsysteme" (DFN). Dieser Verband vereint Hersteller und Fachhändler aus dem Bereich Sicherheitslichttechnik und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Ziel dieser Gemeinschaft ist es, ein Netzwerk mittelständischer Unternehmen zu schaffen, die sich alle mit dem Thema Sicherheitslichttechnik beschäftigen. Der DFN verpflichtet sich zur Neutralität und arbeitet in enger Abstimmung mit TÜV, Dekra und freien Sachverständigen. Der Verband bündelt Wissen und definiert einen gemeinsamen Qualitätsstandard.

2. Forschung & Entwicklung

Ein Team von Entwicklern und Konstrukteuren arbeitet stetig an der Entwicklung von Produkten, um somit ein hohes Maß an Innovation zu erreichen. Die insgesamt 7 Mitarbeiter entwickeln dabei insbesondere in den Bereichen Allgemein- und Sicherheitsleuchten, Versorgungs- und Steuergeräte und LED-Leuchtmittel. Durch fortwährende Veränderungen im Bereich der Material- und Elektrotechnik fokussiert die GAZ immer mehr die Nachhaltigkeit ihrer Produkte. Hierzu gehören die Entwicklung verlustarmer Treiber mit integrierter PFC (power factor correction), das Entsprechen aller Produkte nach RoHS-Richtlinien (Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe), Sicherstellung von umweltbewussten Lieferwegen durch "made in Germany", die Nachhaltigkeit der Produkte, die Bereitstellung von Ersatzteilen oder Umrüstsätzen für vorhandene Leuchten sowie die Entwicklung von Leuchten mit nachhaltigen Materialien, z.B. Holz. Im Berichtsjahr betrugen die Gesamtentwicklungsaufwendungen rund € 0,5 Mio. Diese fielen im Wesentlichen für Produktentwicklungen im Bereich Leuchten- und Anlagentechnik an. Eine Aktivierung von selbsterstellten, immateriellen Vermögensgegenständen (Entwicklungskosten) erfolgte letztmalig für das Geschäftsjahr 2022. Sehr großen Wert legen wir auch auf die Optimierung und Weiterentwicklung unserer Produktionsprozesse, um unsere erreichte Marktposition zu sichern und kontinuierlich auszubauen.

3. Unternehmenssteuerung

Die für die Unternehmenssteuerung bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis.

B. Wirtschaftsbericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

Das wirtschaftliche Umfeld im Kalenderjahr 2023 entwickelte sich deutlich verhalten, obwohl die enormen Belastungen durch hohe Energiepreise, massive Lieferkettenstörungen und Rohstoffteuerung gegenüber dem Vorjahr nachließen. Trotzdem blieb der Industriesektor massiv unter Druck und schrumpfte im Gesamtjahr deutlich angesichts weiterhin hoher, wenn auch rückläufiger Inflationsraten und steigender Zinsen. Die Inflation in der Eurozone lag im Jahresdurchschnitt immer noch bei 5,4 %.

Nachdem die Wirtschaft der Eurozone im ersten Halbjahr, auch dank Aufholeffekten nach der Pandemie und nachlassender Lieferkettenstörungen, noch ein kleines Wachstum verzeichnen konnte, ging die Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht zurück. Im Gesamtjahr ergab sich damit lediglich ein Plus von 0,4 %. Auch die weltweite Wirtschaftsleistung hat sich im Jahr 2023 in fast allen Wirtschaftsbereichen abgeschwächt, hieraus ergibt sich eine Wachstumsrate von plus 3,2 % (im Vorjahr plus 3,4 %).

Deutschland stellt für die Gesellschaft den Hauptabsatzmarkt für ihre Produkte dar. Die Wirtschaftsentwicklung Deutschlands verringerte sich 2023 deutlich gegenüber dem Vorjahr. Die Veränderungsrate des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts sank auf minus 0,3 %, nach plus 1,8 % im Vorjahr. Die allgemeine wirtschaftliche Lage stagnierte über weite Strecken auch angesichts anhaltend hoher Inflation und steigender Zinsen.

Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes konnten die Umsätze des Geschäftsjahres 2023 gegenüber dem Vorjahr um ca. 19% gesteigert werden. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen + sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand) erhöhte sich auf € 10,0 Mio. (Vorjahr: € 8,7 Mio.). Ursächlich für den leicht unterproportionalen Anstieg waren leicht überproportional gestiegene Materialaufwendungen. Der Personalaufwand erhöhte sich infolge von Neueinstellungen und Lohn- und Gehaltserhöhungen um ca. 12% gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr 2023 ergibt sich, nach Steuern, ein Jahresüberschuss von € 1,17 Mio. (Vorjahr: € 0,93 Mio.).

Der Geschäftsverlauf im folgenden Geschäftsjahr 2024 ist von einer weiterhin erfolgreichen Geschäftsentwicklung geprägt. Sowohl Umsatz als auch Jahresergebnis erwarten wir derzeit mindestens auf dem Vorjahresniveau.

2. Darstellung der Lage der Gesellschaft

2.1. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr von der angestiegenen Bilanzsumme geprägt, die sich auf T€ 8.669 (Vorjahr: T€ 7.644) erhöht hat. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der höhere Lagerbestand an Vorräten. Wesentliche Posten des Aktivvermögens sind Sachanlagen (T€ 898, Vorjahr: T€ 750), Vorratsvermögen (T€ 4.984, Vorjahr: T€ 3.841), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.751, Vorjahr: T€ 1.701) sowie liquide Mittel (T€ 734, Vorjahr: T€ 841).

Die Geschäftsleitung verfolgt das Ziel, die Eigenkapitalbasis zu erhöhen, um in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit zu haben. Aufgrund der bislang thesaurierten Jahresergebnisse konnte die Eigenkapitalbasis weiter gestärkt werden und beträgt € 4,6 Mio. (Vorjahr: € 3,4 Mio.). Die Gesellschaft verfügt über eine ausgewogene Kapitalstruktur.

Die Rückstellungen in Höhe von T€ 1.502 (Vorjahr: T€ 965) enthalten im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen (T€ 482; Vorjahr: T€ 435), Steuerrückstellungen (T€ 540; Vorjahr: T€ 183) sowie Rückstellungen im Personalbereich (T€ 394; Vorjahr: T€ 282).

Die Bankverbindlichkeiten haben in Höhe von T€ 403 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren sowie eine kurzfristige Restlaufzeit in Höhe von T€ 148. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt 6 %. Die Zinsbindung läuft grundsätzlich bis zur vollständigen Tilgung der jeweiligen Darlehen.

Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 8 % der Bilanzsumme. Diese Verbindlichkeiten begleichen wir stets innerhalb vereinbarter Zahlungsziele, bevorzugt unter Abzug gewährter Skonti.

2.2. Ertragslage

Die Umsätze des Geschäftsjahres 2023 stiegen gegenüber dem Vorjahr um ca. 19%. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen + sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand) erhöhte sich auf T€ 9.952 (Vorjahr: T€ 8.654). Ursächlich für den leicht unterproportionalen Anstieg des Rohergebnisses im Vergleich zu den Umsätzen waren leicht überproportional gestiegene Materialaufwendungen. Diese betragen für das abgelaufene Geschäftsjahr T€ 12.703 (Vorjahr: T€ 10.367).

Der Personalaufwand erhöhte sich infolge von Neueinstellungen und Lohn- und Gehaltserhöhungen um ca. 12% gegenüber dem Vorjahr und beträgt T€ 4.447 (Vorjahr: T€ 3.984). Die Abschreibungen liegen im Wesentlichen auf dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um ca. € 0,3 Mio. über dem Vorjahr und beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten (einschl. Mangagement fees) in Höhe von T€ 1.003 (Vorjahr: T€ 1.053), Fahrzeugkosten in Höhe von T€ 488 (Vorjahr: T€ 427), Werbe- und Reisekosten in Höhe von T€ 423 (Vorjahr: T€ 211) sowie Raumkosten in Höhe von T€ 505 (Vorjahr: T€ 486).

Unter Berücksichtigung des negativen Finanzergebnisses (T€ -10; Vorjahr: T€ -17) sowie der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergibt sich ein Jahresüberschuss für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von T€ 1.169 (Vorjahr: T€ 930).

2.3. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist nach wie vor als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Cash flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Anlehnung an DRS 21 beträgt € 0,3 Mio. (Vorjahr: € 0,7 Mio.). Der Mittelzufluss ist neben den gegenläufigen, stichtagsbedingten Veränderungen von Forderungen und Verbindlichkeiten insbesondere durch das positive Jahresergebnis (€ 1,2 Mio.) bedingt. Darüber hinaus stehen der Gesellschaft ausreichende Kreditlinien zur Verfügung, sodass auch mögliche kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrückt werden könnten.

Der Cash flow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Wesentlichen aufgrund getätigter Investitionen in das Anlagevermögen € -0,3 Mio. In 2023 ist der Cash flow aus der Finanzierungstätigkeit insbesondere aufgrund von Darlehenstilgungen negativ (€ -0,1 Mio.).

Wesentliche Kontokorrentkredite wurden von unserer Gesellschaft im abgelaufenen Jahr nicht in Anspruch genommen. Allen bestehenden Zahlungsverpflichtungen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr nachgekommen werden. Künftige Liquiditätsengpässe sind derzeit nicht zu erwarten.

Die wirtschaftliche Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag daher als gut zu bezeichnen.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Risikobericht

Das Risikomanagement der Gesellschaft ist auf die frühzeitige Erkennung von wesentlichen Risiken ausgerichtet, um der Unternehmensleitung eine rechtzeitige Reaktion mit entsprechenden Gegenmaßnahmen auf bestandsgefährdende Risiken zu ermöglichen. Wesentliche Elemente einer frühzeitigen Erkennung von Risiken und deren Kommunikation an die Unternehmensleitung sowie zur Einleitung von Maßnahmen im Hinblick auf einen angemessenen Umgang mit den Risiken sind:

Regelmäßiger Informationsaustausch zwischen der Geschäftsleitung und den leitenden Mitarbeitern

Analyse der monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen

Regelmäßige Überwachung von unternehmensrelevanten Kennzahlen

Zukünftige Risiken können sich insbesondere im Rahmen des Geschäftsumfeldes unserer spezifischen Branche, aber auch aus weltwirtschaftlichen Entwicklungen und aus sonstigen Gegebenheiten ergeben. Insbesondere sind folgende Faktoren von Bedeutung:

Branchenspezifische Veränderungen durch neue Technologien, gesetzliche und normative Änderungen oder Markteintritte von Wettbewerbern

Risiken in der Lieferkette

Makroökonomische Einflüsse wie Wirtschaftsabschwünge, Zinsschwankungen oder geopolitische Ereignisse

Der Absatzmarkt, in dem sich die GAZ bewegt ist, wettbewerbsintensiv und führt zu einem stärker werdenden Preisdruck. Derzeitige Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite können nicht immer vollumfänglich an Kunden weitergegeben werden bzw. müssen anderweitig kompensiert werden. Hinzu kommen deutlich höhere Qualitätsansprüche und damit verbunden die Zunahme der administrativen Kosten.

Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind derzeit immer noch die Auswirkungen des Russland-Ukraine Krieges mit weitreichenden Folgen für die Preisentwicklungen auf dem Rohstoff- und Energiemarkt und der generelle Inflationsanstieg. Die Entwicklung der Preise ist im Moment nicht absehbar. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die aktuelle Risikolage aufgrund der vorgenannten Entwicklungen nicht reduziert.

b) Chancenbericht

Primäres Ziel ist es ersichtliche Chancen frühzeitig zu erkennen und zu nutzen. Chancen können sich insbesondere auf Grund unserer soliden Geschäftspolitik der vergangenen Jahre ergeben. Unsere Anstrengungen gelten weiterhin vorrangig der Erschließung neuer Umsatzfelder mit höheren Margenerwartungen, der Sicherung einer stabilen Auftragsentwicklung sowie der kostengünstigen Beschaffung der benötigten Rohstoffe für unsere Produkte. Weitere Chancen für eine stabile Ertragslage liegen in der Kostenoptimierung unserer Produktionsprozesse. Die Chancenlage ist weitgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr.

c) Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft positiv. Die Umsatzentwicklung bis Ende des neuen Jahres liegt leicht über Vorjahresniveau, weshalb wir für 2024 insgesamt von einem leichten Umsatzwachstum ausgehen. Trotz steigenden Lohn- und Gehaltskosten sowie weiter steigender Materialbezugskosten rechnen wir im nächsten Jahr für unsere Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss mindestens auf Vorjahresniveau. Wenngleich die künftige Wirtschaftsentwicklung mit Unsicherheiten behaftet ist, erwarten wir auch in den folgenden Jahren eine stabile Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Wir gehen davon aus, unseren Zahlungsverpflichtungen auch in Zukunft jederzeit fristgerecht nachkommen zu können.

D. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposten verfolgt das Unternehmen eine gewohnt konservative Risikopolitik. Preisänderungsrisiken, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ist die Gesellschaft in branchenüblichem Umfang ausgesetzt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird die Liquiditätssituation laufend überwacht.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement.

Wir begleichen unsere Verbindlichkeiten stets unter Ausnutzung von Skonti und innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen. Unsere Investitionen, sofern nicht mit Eigenmitteln getätigt, sind langfristig über Bankkredite unserer Hausbanken finanziert.

 

Reinsdorf, den 25. November 2024

gez.

Julian Georgi

Michael Knaak

Andreas Nöske

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GAZ Notstromsysteme GmbH, Reinsdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GAZ Notstromsysteme GmbH, Reinsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GAZ Notstromsysteme GmbH, Reinsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aschaffenburg, den 31. Dezember 2024

Auren GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mergler, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ackmann, Wirtschaftsprüfer

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