Master Data

Registry
Register court Tostedt HRB 120373
Registered
7/28/2000
Industry
Activities of holding companiesManufacture of irradiation, electromedical and electrotherapeutic equipmentAgents involved in the sale of electrical household appliances
Purpose
Der Vertrieb von technischen Produkten, insbesondere von Messgeräten, für die Medizin sowie die Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, mit Ausnahme erlaubnispflichtiger Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Geschäfte berechtigt, die den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelba zu fördern geignet sind. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, sich an ihnen beteiligen ode ihre Geschäfte führen. die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen errichten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Christian Muro
since 4/16/2026
Managing Director
Kößler Andreas
since 7/9/2024
Procura
Kevin Behrmann
since 10/12/2022
Managing Director

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

ELLAB GmbH

Bockel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2022 bis zum 30.04.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell und Unternehmensstrategie

1.2 Forschung und Entwicklung

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

2.2 Ertragslage

2.3 Vermögens- und Finanzlage

2.4 Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

3. Risiko- und Chancenbericht, Prognose

3.1 Risiko- und Chancenbericht

3.2 Prognosebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell und Unternehmensstrategie

Die Ellab GmbH in Bockel bietet seit der Gründung im Jahr 2000 Validierungs-, Monitoring- und Kalibrierlösungen sowie -services und Good Manufacturing Practice (GMP)-Consulting im Bereich Life-Science und der Lebensmittelproduktion. Die Schwerpunkte der Unternehmensausrichtung liegen auf der DACH-Region. Der Standort in Bockel bildet das Headquarter der DACH-Region, von wo aus der weitere Standort der Ellab GmbH in Ravensburg sowie die beiden Schwestergesellschaften, die Ellab Austria GmbH mit Sitz in Wien als auch die Ellab AG mit Sitz in Basel, gemanagt werden. Ziel der Ellab GmbH ist es, die Sicherheit für Verbraucher weltweit zu verbessern.

Neben den führenden Food- und Healthcare-Unternehmen sind insbesondere bedeutende nationale und internationale Pharmaunternehmen Kunden von Ellab. Aus der hohen Anerkennung und der positiven Resonanz im Markt, insbesondere aufgrund der innovativen Messmitteltechnik, verbunden mit hoher Zuverlässigkeit, resultiert ein stetiger Zuwachs der Nachfrage in diesem Produktsegment.

Die Finanzstrategie ist auf die Steigerung der Profitabilität durch die Intensivierung des Kostenmanagements und die Wahrung der finanziellen Stabilität ausgerichtet.

Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens basiert neben der Diversifizierung der Produkt- und Dienstleistungsportfolios auch auf dem vorhanden Produktions- und Entwicklungs-Know-How, das durch hohe Qualifikation und langjährige Erfahrung der Mitarbeitenden begründet ist.

Ein weiterer wesentlicher Leistungsindikator liegt in der schlanken Betriebsführung, die einen schnellen Informationsaustausch und kurze Entscheidungsprozesse ermöglicht. Hiervon profitieren auch unsere Kunden, da Veränderungen aufgrund individueller Anforderungen an die Produkte und Dienstleistungen kurzfristig umsetzbar sind. Dabei profitiert Ellab auch von Synergien in der Unternehmensgruppe, die den gesamten Geschäftsprozess von der Entwicklung der Messmittel über deren Herstellung bis hin zur Vermarktung selbst aktiv umsetzt und konsequent weiterentwickelt.

Die Umsatzerlöse sowie das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) sind die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft, um das Wachstum und die Profitabilität des Unternehmens zu messen und zu steuern.

Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung leistet einen maßgeblichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von Ellab. Unser Fokus liegt hierbei in der kontinuierlichen Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios sowie der Entwicklung innovativer Neuprodukte und Lösungen. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten finden vollumfänglich bei unserer Konzernmutter der Ellab A/S in Hillerød statt, wobei die nationalen Kundenwünsche im stetigen Austausch unterstützend eingebracht werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr stieg die globale Inflation signifikant an, was zu einer Erhöhung der Lebenshaltungskosten in vielen Regionen führte. Es wird davon ausgegangen, dass die Inflation, länger als ursprünglich erwartet, auf einem erhöhten Niveau verharren wird. Dies ist auf fortbestehende Versorgungsengpässe sowie steigende Energie- und Nahrungsmittelpreise zurückzuführen. Aufgrund des Inflationsdrucks wurden die geld- und finanzpolitischen Rahmenbedingungen verschärft, begleitet von einer erheblichen Aufwertung des US-Dollars. Die Weltwirtschaft steht zudem vor zusätzlichen Herausforderungen wie der weiteren Erholung der privaten Konsumausgaben und Investitionen im Immobilienmarkt in China, dem Klimawandel, einem angespannten Arbeitsmarkt in vielen Ländern sowie geopolitischen Spannungen. Letztere beinhalten den Krieg in der Ukraine, die Neuausrichtung der Energieversorgung und die Verschlechterung der Beziehungen zwischen China und den USA, die den internationalen Handel und die politische Zusammenarbeit bedrohen. Gemäß dem World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom 30. Januar 2023 wird gezeigt, dass die aktuellen wirtschaftlichen Veränderungen die Weltwirtschaft weitreichend und stärker als erwartet bremst.

https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2023/01/31/world-economic-outlook-update-january-2023)

Trotz der anhaltenden Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, der hohen Inflation und der anhaltenden Covid-19-Pandemie zeigte sich im zweiten Halbjahr 2022 überraschenderweise eine gewisse Resilienz in vielen Volkswirtschaften. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) trugen vor allem der private Konsum, Investitionen in Ausrüstung und staatliche Unterstützungsmaßnahmen zu dieser Entwicklung bei. Die Nachfrage der privaten Haushalte blieb hoch, auch weil gesparte Gelder aus der Covid-19-Krisenzeit genutzt wurden, um aufgeschobene Ausgaben nachzuholen. Zusätzlich unterstützten staatliche Entlastungsmaßnahmen den Konsum. Unternehmen investierten, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, was durch eine Stabilisierung der Lieferketten erleichtert wurde. Darüber hinaus haben sich die Energiemärkte schneller als erwartet an die neue Situation nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine angepasst. Seit dem Spätsommer 2022 sind die Energiepreise wieder gesunken, unter anderem aufgrund eines milden Winters und der Bemühungen um Energieeinsparungen in Europa.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2023/03/12-die-lage-der-weltwirtschaft.html :~:text=Der%20IWF%20erwartet%20nunmehr%20eine,Abw%C3%A4rtsrevision%20um%200%2C1%20Prozentpunkte.)

Im Jahr 2021 war die deutsche Wirtschaft noch um 2,9 Prozent gewachsen. Trotz der zahlreichen Unsicherheiten und schwierigen Bedingungen im Jahr 2022 ist die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr ebenso gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Kalenderbereinigt habe das Wirtschaftswachstum 2,0 Prozent betragen.

https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/destatis-deutsche-wirtschaft-waechst-2022-um-1-9-prozent-903100

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Im ersten Quartal 2022 verzeichnete die Messtechnik-Branche ein Umsatzwachstum von 7 % im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres. Die Auftragseingänge stiegen zu Jahresbeginn um 8 %. Sowohl große als auch KMU in der Branche erzielten trotz anhaltender Zulieferschwierigkeiten ein Umsatzplus und verzeichneten steigende Auftragseingänge. Die großen Unternehmen sind jedoch optimistischer als die kleineren Unternehmen hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten.

Im zweiten Quartal erzielte die Branche ein leichtes Umsatzwachstum von 1 % im Vergleich zum vorherigen Quartal. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 stieg der Umsatz um 9 %. Auch die Auftragseingänge verzeichneten im zweiten Quartal einen Anstieg von 1 % im Vergleich zum Vorquartal. Der Absatz in die Elektronikbranche entwickelte sich überdurchschnittlich gut, während der Absatz in die Automobilbranche insbesondere für KMU weiterhin stagnierte.

Im dritten Quartal verzeichnete die Branche ein Umsatzwachstum von 2 % im Vergleich zum vorherigen Quartal. Im Vergleich zum dritten Quartal 2021 ergab sich ein deutliches Umsatzplus von 10 %. Die Sensorhersteller, die in die Automobilbranche liefern, konnten leicht zulegen, während die Zulieferer für Sensorik und Messtechnik sowie die Elektronikbranche schwächere Ergebnisse erzielten.

Die Auftragseingänge in der Branche zeigten im dritten Quartal einen Rückgang von 3 % im Vergleich zum vorherigen Quartal. Insgesamt erwirtschaftete die Branche ein Umsatzplus von 10 % im Jahr 2022, verglichen zum Vorjahr. Im vierten Quartal 2022 gaben die Auftragseingänge nach, ein Grund dafür, dass der Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2023 für die Branche insgesamt verhaltener ausfällt.

https://www.ama-sensorik.de/verband/brancheninformationen/branchenstatistik-2023/

2.2 Ertragslage

Der Umsatz im Geschäftsjahr betrug 14,1 Mio. Euro und lag damit 5,1 % über dem Vorjahr mit 13,4 Mio. Euro, das Ergebnis entspricht den Erwartungen. Die Quote des Rohgewinns (Umsätze und Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) ist gegenüber dem Vorjahr um 3,16 %-Punkte auf 65,92 % gestiegen. Dagegen lag die Materialintensität des Geschäftsjahres mit 34,08 % leicht unter der Quote des Vorjahres (37,23 %).

Die Personalaufwendungen sind infolge einer niedrigeren durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl unterproportional zur Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,2 Mio. Euro auf 3,6 Mio. Euro gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von 3,3 Mio. Euro auf 4,5 Mio. Euro gestiegen, was aus höheren Marketingbeiträgen resultiert.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen sank von 0,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 0,5 Mio. Euro und lag damit im Planziel.

Die Umsatzrentabilität vor Steuern und Zinsen ist von 7,28 % im Vorjahr auf 3,58 % gesunken.

Der Jahresüberschuss lag mit 0,4 Mio. Euro um 0,1 Mio. Euro unter dem Vorjahr.

2.3 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr von 4,7 Mio. Euro auf 4,9 Mio. Euro.

Die Eigenkapitalquote hat sich von 39,24 % auf 44,6 % erhöht. Das Fremdkapital nahm im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Mio. Euro ab. Der im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Betrag in den Gesamtrückstellungen ist maßgeblich auf die Auflösung von Sonstigen Rückstellungen zurückzuführen, die aus personenbezogenen Rückstellungen resultieren. Die Steuerrückstellungen des Vorjahres haben sich dagegen planmäßig verbraucht.

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten als auch die mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind im Vergleich zum Vorjahr auf einem gleichbleibenden niedrigen Niveau. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen gegenüber dem Vorjahr um rd. 65 T Euro zu. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 1,1 Mio. Euro, was im Wesentlichen aus erhöhten Marketingbeiträgen resultiert.

Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. Euro reduziert. Es wurden keine wesentlichen Investitionen im Berichtsjahr getätigt. Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Mio. Euro erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Forderungsvolumens aus Lieferungen und Leistungen. Der Bankbestand liegt zum Stichtag bei 0,6 Mio. Euro und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. Euro verringert.

2.4 Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Die Geschäftsführung der Ellab GmbH beurteilt den Geschäftsverlauf des Berichtsjahres 2022/2023 positiv. Der Equipmentverkauf hat die Erwartungen getroffen, das Geschäftsfeld Validation Services lag aufgrund der zurückhaltenden Marktentwicklung in den Sommermonaten 2022 etwas hinter den Erwartungen. In der zweiten Jahreshälfte hat sich dies aber positiv entwickelt und hat zum Stichtag einen großen Teil durch eine überdurchschnittliche Auslastung kompensieren können. Das Jahresergebnis liegt aufgrund des Verlaufs im Dienstleistungsbereich leicht unter den Erwartungen. Aus der Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben sich im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen, die die künftige wirtschaftliche Gesamtlage beeinträchtigen könnten. Die wirtschaftliche Lage der Ellab GmbH und deren Finanzkraft sind zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts unter Berücksichtigung der nachfolgend erläuterten Chancen und Risiken gut.

3. Risiko- und Chancenbericht, Prognose

3.1 Risiko- und Chancenbericht

Das Unternehmen ist auf den Markt der Messtechnik (Validierungs- und Monitoringequipment) und dazugehörigen Dienstleistungen ausgerichtet. Durch das Anbieten des Gesamtportfolios ist die Ellab GmbH breit aufgestellt; das Geschäftsrisiko wird dahingehend als gering eingeschätzt. Beide Geschäftsbereiche sind eigenständig abgebildet und bewertbar und in hohem Maße voneinander unabhängig; ergänzen sich jedoch gleichermaßen exzellent. Die Ellab GmbH gehört als 100 %-ige Tochtergesellschaft der Ellab A/S mit Hauptsitz in Hillerød, Dänemark an, mit weltweiten Standorten und inzwischen knapp 800 Mitarbeitenden in 16 Ländern ist das Risiko von einzelwirtschaftlichen konjunkturellen Risiken heterogen gestreut. Die Ellab Gruppe arbeitet stetig an der Weiterentwicklung bestehender Lösungen und entwickelt zudem neue.

Chancen in unserer zukünftigen Geschäftsentwicklung leiten wir aus der zunehmenden Fokussierung auf Verbrauchersicherheit ab. Mit zunehmenden Marktanteilen im Equipment-Sales und des Validierungs-Services blicken wir positiv in die Zukunft. Darüber hinaus ermöglicht uns das sehr gute Netzwerk (Kooperationspartner, Kunden und Mitarbeitende) unseren Expansionskurs kontinuierlich auszubauen und ebenso neue Geschäftsfelder zu erschließen. Um den Fortbestand zu sichern, muss die Ellab GmbH jederzeit in der Lage sein, die fälligen Verpflichtungen aus operativen und finanziellen Tätigkeiten erfüllen zu können. Die ausreichende Finanzierung soll dabei im Rahmen der Group Financial Treasury Policy der Ellab A/S sichergestellt werden.

Deutschland zählt weltweit zu den wichtigsten Märkten für pharmazeutische Produkte. Gemessen am Umsatz ist Deutschland der größte Arzneimittelmarkt in Europa und der viertwichtigste Markt weltweit. Insbesondere das Wachstumspotenzial in der Pharmaindustrie birgt für die Ellab GmbH weitere Chancen, auch wenn sich der Aufwärtstrend vorübergehend etwas abmildern wird. Das Jahr 2022 ist für die Pharmaindustrie in Deutschland mit einem Umsatzwachstum von 6,3 % und einer gestiegenen Produktion von 5,3 % einhergegangen. Für 2023 ist gemäß dem Verband forschender Arzneimittelhersteller (VFA) mit einem Umsatzrückgang in der Pharmabranche von 5 % sowie einem Produktionsrückgang von 1,7 % zu rechnen. Dies resultiert insbesondere aus den gestiegenen Kosten für Energie und Vorleistungen aus der Chemieindustrie sowie den abschwächenden Geschäften mit Covid-19 Impfstoffen. Zudem steht die Branche wegen zunehmender Regulierungen unter Druck.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/187906/umfrage/wachstum-des-deutschen-pharmamarktes/ :~:text=Die%20Statistik%20zeigt%20das%20Umsatzwachstum,auf%20rund%205%2C4%20Prozent.

https://www.merkur.de/wirtschaft/pharmabranche-erwartet-nach-impfstoffboom-umsatzminus-zr-92238564.html

Die Überwachung der Risiken und Erarbeitung von Präventivmaßnahmen wird kontinuierlich über interne Governance- und Kontrollstrukturen überwacht und bei Handlungsbedarf entsprechende Maßnahmen ergriffen. Durch die Zertifizierung nach ISO 9001 im Mai 2022 und erfolgreicher Rezertifizierung im Mai 2023 hat die Ellab GmbH sichergestellt, dass das Risiko- und Chancen-Management abteilungsübergreifend funktioniert. Die Risiken und Chancen werden regelmäßig mit unserem Quality Manager und dem Führungskreis analysiert und dokumentiert.

Im Rahmen der Zertifizierung nach ISO 9001 wurde ein Bewertungsbogen der Qualitätsziele erstellt. Der Bewertungsbogen wird jährlich auf Basis der geplanten Ziele laufend aktualisiert. Im Einzelfall oder im Verbund aufgetretene Risiken, welche den Bestand des Unternehmens konkret gefährden, sind im Geschäftsjahr nicht bekannt geworden.

Durch die vierteljährlich global stattfindenden General Management Meetings ist darüber hinaus sichergestellt, dass wesentliche Risiken frühzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen ergriffen werden können. Als bedeutsamstes Risiko wurde die Lieferanten- bzw. Teileverfügbarkeit identifiziert. Der Ausfall eines der Hauptlieferanten oder eine längerfristige Nichtverfügbarkeit einer der Risikokomponenten könnten einen erheblichen Einfluss auf die Unternehmung haben. Aufgrund der Situation in der Ukraine besteht unverändert das Risiko einer Unterbrechung der Lieferantenkette oder von Lieferengpässen.

Insbesondere die anhaltenden Preiserhöhungen, deren zukünftige Entwicklungen nicht vollständig absehbar sind, stellen eine weitere bedeutende Herausforderung für unsere Margenentwicklung dar. Wir gehen jedoch davon aus, dass in unserer Planung die wesentlichen Auswirkungen, die auf Basis der Marktbeobachtungen abgeschätzt wurden, soweit berücksichtigt sind. Aus heutiger Sicht scheinen zusätzliche signifikante Risiken über das geplante Volumen hinaus weiterhin unwahrscheinlich zu sein.

Eine ebenso entscheidende Rolle für unseren Erfolg stellt die Kompetenz und das Engagement unserer Mitarbeitenden in allen Bereichen, in denen wir tätig sind, dar. Die Märkte, in denen wir aktiv sind, sind durch intensiven Wettbewerb bei der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte geprägt. Länderspezifische und branchenspezifische Fluktuationsrisiken frühzeitig zu erkennen und gezielt zu steuern, um unsere erfolgs- und geschäftskritischen Fähigkeiten und Kompetenzen im Unternehmen zu erhalten, stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Die Rekrutierung und Bindung von Fachkräften haben für unser Unternehmen höchste Priorität. Wir setzen gezielt auf globale Entwicklungsprozesse sowie wettbewerbsfähige Vergütungspakete, um dieses Ziel zu erreichen. Dennoch können mitarbeiterbezogene Risiken auftreten, die sich auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken können, auch wenn ihre Auswirkungen schwierig zu bewerten sind. Die übrigen Risiken werden als gering eingestuft.

Neben den genannten sind im vergangenen Geschäftsjahr keine Risiken erkennbar, die zukünftig die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Ellab GmbH existenziell beeinträchtigen könnten.

3.2 Prognosebericht

Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für das Berichtsjahr 202 3 /202 4

Die deutsche Wirtschaft stagnierte im ersten Halbjahr 2023. Dies ist hauptsächlich auf die hohe Inflation zurückzuführen, die die Kaufkraft der privaten Haushalte erheblich beeinträchtigte und die Europäische Zentralbank dazu veranlasste, die Leitzinsen drastisch zu erhöhen. Dies hatte negative Auswirkungen auf die Konsumnachfrage sowie den Bausektor, da die realen Haushaltseinkommen sanken und die Finanzierungskosten stiegen. Auch der Industriekonjunktur ging die Luft aus. Zwar verloren die angebotsseitigen Engpässe, die die Produktion im vergangenen Jahr noch spürbar hemmten, zunehmend an Bedeutung. Allerdings machte sich nachfrageseitig zunehmend die Abkühlung der Weltkonjunktur bemerkbar. Denn vielerorts bremsten Notenbanken die Konjunktur durch Leitzinsanhebungen, um der Inflation entgegenzuwirken. Zudem ist eine merkliche Kehrtwende bei der Produktion in den energieintensiven Industriezweigen in Deutschland trotz kräftig gesunkener Energiepreise bislang ausgeblieben.

In den vergangenen Monaten hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft spürbar eingetrübt, wobei nahezu alle Wirtschaftsbereiche davon betroffen sind. Entgegen den Erwartungen im Sommer, dürfte daher die Erholung in der zweiten Jahreshälfte ausbleiben und sich die konjunkturelle Abkühlung fortsetzen. Vom Verarbeitenden Gewerbe dürften zunächst keine konjunkturellen Impulse ausgehen. Die Nachfrage nach Industriewaren in wichtigen Absatzmärkten wird schwach bleiben und erst gegen Jahresende wieder anziehen. Der private Konsum dürfte sich im zweiten Halbjahr wieder allmählich erholen. Der Anstieg der verfügbaren Haushaltseinkommen wird kräftig bleiben und bei langsam sinkenden Inflationsraten auch zu einem Kaufkraftplus führen.

Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2023 um 0,4% zurückgehen. Für das Jahr 2024 wird eine Zunahme der Wirtschaftsleistung um 1,4% erwartet.

https://www.ifo.de/fakten/2023-09-07/ifo-konjunkturprognose-herbst-2023-konjunktur-deutschland-kuehlt-weiter-ab

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Der Fokus der Gesellschaft liegt auf den drei Geschäftsfeldern Validierungsequipment, Validierungsservices und Monitoring mit Fokussierung auf die Pharmaindustrie (Biotech, CDMO, Cell & Gene Therapy) - als auch Zulieferer wie z.B. Chamber Manufacturer. Unsere Strategie, Projekte und Maßnahmen konzentrieren sich auf neue Kundenlösungen, zukunftsweisende Anwendungen in der Messtechnik sowie umfassende Dienstleistungen im Messdaten-Management. Darüber hinaus wird durch das neue Geschäftsfeld Monitoring ein wesentlicher Mehrwert erwartet. Gleichermaßen werden die Prozesse in Entwicklung, Produktion und Verwaltung kontinuierlich optimiert, um die notwendigen Ressourcen zur Umsetzung unserer Strategien sicherzustellen. Die Erhöhung unserer Ertragslage und ein kontrolliertes Kostenwachstum in allen Unternehmensbereichen bilden nach wie vor einen wesentlichen Schwerpunkt der Maßnahmen im Geschäftsjahr 2023/ 2024.

Auch künftig wird die Entwicklung neuer Produkte, die Implementierung neuer Geschäftsbereiche und die Erschließung neuer Absatzmärkte weiter vorangetrieben. Vorrangig hierbei ist, möglichst schnell und flexibel auf Veränderungen des Marktes reagieren und erforderliche Maßnahmen ergreifen zu können.

In unserer Planung für das Geschäftsjahr 2023/2024 gehen wir bedingt durch eine konstante Auftragslage zum 30.04.2023 von einer kontinuierlichen positiven Umsatzentwicklung aus. Die konstante Auftragslage nimmt zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur einen bedingten Einfluss auf unsere Einsatzplanung im administrativen Bereich, da wir durch Home-Office und Mobiles Arbeiten gut aufgestellt sind. Im operativen Bereich besteht jedoch das Risiko von Personalausfällen, was zu einer Verminderung der Auslastung führen kann. Zudem sehen wir bedingt durch das erhebliche Marktpotenzial in allen drei Geschäftsfeldern (Equipment, Validation Services und Monitoring) Wachstumschancen und einen stetigen Ausbau unser Marktposition. In allen drei Geschäftsfeldern ist der positive Ausblick in hohem Maße von der Verfügbarkeit von hochqualifizierten Fachkräften abhängig. Hierzu werden besondere Programme und Maßnahmen durch das HR festgelegt, um dem steigenden Personalbedarf wirksam zu begegnen.

Basierend auf diesen Einschätzungen und unseren langfristigen Kundenbeziehungen erwarten wir für das neue Geschäftsjahr vor Umstellung einen Umsatz von ca. 10,9 Mio. Euro im Unternehmen und ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen von rund 1,3 Mio. Euro zum 30. April 2024. Um den Kundenanforderungen und unseren Planzielen gerecht werden zu können, sind Investitionen in Equipment von insgesamt 0,3 Mio. Euro geplant.

Der geringere Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr resultiert daraus, dass der deutsche Equipmentverkauf künftig auf die deutsche, die österreichische und die schweizer Gesellschaft aufgeteilt wird.

 

Bockel, den 25.Oktober 2023

Kevin Behrmann

Ludvig Enlund

Bilanz zum 30. April 2023

Aktiva

30.04.2023
30.04.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.699,00 26.842,00
II. Sachanlagen 1.158.196,63 1.688.066,60
1.190.895,63 1.714.908,60
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 155.748,70 198.044,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.794.757,81 1.546.902,63
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 642.694,04 1.103.042,02
3.593.200,55 2.847.989,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 116.653,23 94.749,75
4.900.749,41 4.657.647,35

Passiva

30.04.2023
30.04.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.802.493,85 1.348.139,55
III. Jahresüberschuss 358.051,86 454.354,30
2.185.545,71 1.827.493,85
B. Rückstellungen 141.944,42 1.119.094,66
C. Verbindlichkeiten 2.567.179,77 1.690.033,91
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.079,51 21.024,93
4.900.749,41 4.657.647,35

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2023

2022/2023
EUR
2021/2022
EUR
1. Rohergebnis 9.562.971,48 8.704.805,92
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.978.789,06 3.191.739,55
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 598.284,89 579.454,83
(davon für Altersversorgung EUR 5.372,85 Vorjahr: EUR 6.277,79)
3.577.073,95 3.771.194,38
3. Abschreibung
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.001.115,11 997.425,60
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.473.128,79 3.283.482,39
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.023,19 854,55
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.199,20 2.125,31
(davon an verbundene Unternehmen EUR 9.934,00 Vorjahr: EUR 0,00)
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 139.384,64 191.932,01
8. Ergebnis nach Steuern 362.092,98 459.500,78
9. Sonstige Steuern 4.041,12 5.146,48
10. Jahresüberschuss 358.051,86 454.354,30

Anhang zum 30.04.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ELLAB GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bockel
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Tostedt
Register-Nr.: 120373

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Nutzungsdauer für Validierungs- und Kalibrierungsequipment beträgt fünf Jahre, für Pkw und sonstige Transportmittel sechs Jahre, für Betriebs- und Geschäftsausstattung zehn Jahre; Technische Anlagen werden mit einer Nutzungsdauer von zwanzig Jahren abgeschrieben.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden mit dem Nennwert bewertet. Ausfallrisiken wurden durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt und enthalten hauptsächlich Ertragssteuerrückforderungen aus früheren Geschäftsjahren.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen für diverse Serviceverträge und Schulungsmaßnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, die nach diesem Zeitpunkt Aufwand darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit diese Ertrag nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Forschung und Entwicklung wird nicht betrieben.

Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen sämtlich aus Lieferungen und Leistungen und enthalten Forderungen gegen den Gesellschafter von EUR 607,55 (Vorjahr EUR 1.328,02).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Rückstellungen für Abschluss- u. Prüfungskosten 62.000,00 EUR
Urlaubsrückstellungen 51.055,37 EUR
Tantieme-Rückstellungen 5.760,00 EUR
Sonstige Personalrückstellungen 3.788,00 EUR

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen sämtlich aus Lieferungen und Leistungen und enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von EUR 2.043.966,67 (Vorjahr EUR 942.370,47).

Die Restlaufzeiten betragen bis zu einem Jahr.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 310.519,05 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Nachtragsbericht

Am 21.06.2023 gab EQT bekannt, dass sie Ellab Gruppe an Novo Holdings, einen führenden globalen Investor im Bereich Life Science, verkauft haben. Das Portfolio von Ellab umfasst hochwertige Angebote für den Pharma- und Biotechnologiesektor und passt damit perfekt zur Investitionsausrichtung und Expertise von Novo Holdings. Es ist geplant, das Geschäftsjahr der Ellab GmbH auf das Kalenderjahr umzustellen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 54,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 55,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 43,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 12,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Ludvig Enlund ausgeübter Beruf: CEO der Ellab A/S
Geschäftsführer: Kevin Behrmann ausgeübter Beruf: Managing Director DACH der Ellab Group
(mit gemeinschaftlichem Zeichnungsrecht)

Konzernzugehörigkeit

Die ELLAB GmbH wurde in den Konzernabschluss der EQT AB einbezogen.

Angaben zu einem Konzernabschluss

Angaben zum Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss aufstellt (größter Kreis):

Name EQT AB
Sitz Regeringsgatan 25, 111 53 Stockholm (SE) Er

Der Konzernabschluss kann im Bolagsverket (Swedish Companies Registration Office) Reg.No. 556849-4180 eingesehen werden.

Angaben zum Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss aufstellt (kleinster Kreis):

Name Ellab A/S
Sitz Trollesmindealle 25, 3400 Hilleroed (DK) Er

Der Konzernabschluss kann im Central Business Register unter CVR 20896949 eingesehen werden.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Vortrag auf neue Rechnung

Der Jahresüberschuss beträgt 358.051,86 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von 1.802.493,85 EUR ergibt sich ein Betrag von 2.160.545,71 EUR, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden 0,00 EUR eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 EUR vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 2.160.565,71 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bockel, 29.September 2023

Kevin Behrmann

Ludvig Enlund

Entwicklung des Anlagevermögens zum 30.04.2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.05.2022
Zugang
Abgang
30.04.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 153.011,43 30.307,49 9.281,00 174.037,92
153.011,43 30.307,49 9.281,00 174.037,92
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 17.470,77 0,00 0,00 17.470,77
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.566.060,85 573.017,14 414.570,46 4.724.507,53
4.583.531,62 573.017,14 414.570,46 4.741.978,30
4.736.543,05 603.324,63 423.851,46 4.916.016,22
Abschreibungen
01.05.2022
Zugang
Abgang
30.04.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 126.169,43 20.367,74 5.198,25 141.338,92
126.169,43 20.367,74 5.198,25 141.338,92
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.982,77 1.535,00 0,00 4.517,77
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.892.482,25 979.212,37 294.703,00 3.579.263,90
2.895.465,02 980.747,37 294.703,00 3.583.781,67
3.021.634,45 1.001.115,11 299.901,25 3.725.120,59
Restbuchwerte
30.04.2023
30.04.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.699,00 26.842,00
32.699,00 26.842,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.953,00 14.488,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.145.243,63 1.673.578,60
1.158.196,63 1.688.066,60
1.190.895,63 1.714.908,60

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ELLAB GmbH, Bockel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ELLAB GmbH, Bockel, - bestehend aus der Bilanz zum April 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELLAB GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 25. Oktober 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Geers, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Kröck, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30. April 2023 wurde am 25. Oktober 2023 festgestellt.

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