WVV A M St. Ingbert GP GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Tobias Vogt since 4/27/2026 | Procura |
Alexander Schäfer since 4/27/2026 | Procura |
Dominik Philipp Dr. Appel since 4/27/2026 | Procura |
Mark Reimer since 4/27/2026 | Procura |
Joost Vervoort since 4/27/2026 | Procura |
Maximilian Conradi since 4/27/2026 | Procura |
Sebastian Heberle since 4/27/2026 | Procura |
Stefan Flicke since 1/26/2026 | Procura |
Alexander Dr. Keller since 1/26/2026 | Procura |
Katrin Newger since 1/26/2026 | Procura |
Gero Güllmeister since 1/26/2026 | Board Member |
Felix Kopp since 9/29/2025 | Procura |
Marcel Faber since 9/29/2025 | Procura |
Sebastian Breuer since 4/15/2025 | Procura |
William Kaffka since 4/15/2025 | Procura |
Daniel Enders since 4/15/2025 | Procura |
Jan Gansen since 4/15/2025 | Procura |
Fabian Schlösser since 1/1/2025 | Procura |
André Gebhard Amrhein since 1/1/2025 | Procura |
Sebastian Rudow since 1/1/2025 | Procura |
Johannes Duwenhorst since 1/1/2025 | Procura |
Christoph Söhngen since 1/1/2025 | Procura |
Fabian Binöder since 9/16/2024 | Procura |
Tim Farr since 6/27/2024 | Procura |
Miguel Amengual since 6/27/2024 | Procura |
Lukas Oswald since 6/27/2024 | Procura |
Karsten Schulze since 2/16/2022 | Board Member |
Ralf Winzer since 2/16/2022 | Board Member |
Mike Zöller since 2/16/2022 | Board Member |
Christian Säuberlich since 11/14/2012 | Board Member |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
FTI-Andersch AGFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für den Zeitraum 01.01.-31.12.2023der FTI-Andersch AG, Taunusanlage 9-10, 60329 Frankfurt am Main - im Folgenden "FTI-Andersch AG", "ANDERSCH" oder "Gesellschaft" genannt -1. Wirtschaftsbericht a. Allgemeines und Situation im relevanten Markt Die FTI-Andersch AG ist insbesondere auf den Gebieten der betriebswirtschaftlichen Beratung von Unternehmen tätig und hat sich dabei auf die besonderen Herausforderungen von Unternehmen in Transformations- und Restrukturierungssituationen ausgerichtet. Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin geprägt durch die direkten und indirekten Effekte des Russland-Ukraine-Krieges auf die globale und insbesondere auf die deutsche Wirtschaft. Die anziehende Inflation bei gleichzeitigem Auslauf von staatlichen Stabilisierungs- und Rettungsmaßnahmen, gepaart mit stark steigenden Zinsniveaus bei Refinanzierungen haben unser Beratungsumfeld deutlich beeinflusst und führten in Kombination mit häufigem Auftreten von unternehmerischen Restrukturierungs- und Transformationssituationen, Engpässen in den Lieferketten und Steigerungen der Material- sowie Energiepreise, zu einem starken Anstieg im relevanten Beratungsmarkt. In der Folge kehrte sich das in den Vorjahren zu verzeichnende, aggressive Preis- und Angebotsverhalten in unserem relevanten Markt um und führte zu einem sinkenden Wettbewerbsdruck zumindest bei international geprägten Projekten. Das anhaltend hohe Zinsniveau, anhaltende makroökonomische Anspannungen u.a. im Einzelhandel und Immobilien-/Bausektor sowie Schwierigkeiten bei der Weitergabe von Material- und Energiepreissteigerungen führen weiterhin zu einer hohen Nachfrage für Beratungsdienstleistungen im Restrukturierungs- sowie Transformationsumfeld. Diese Entwicklung hat sich auch in den ersten Wochen des Geschäftsjahres 2024 fortgesetzt. b. Lage des Unternehmens Umsatzentwicklung Die umfangreichen Maßnahmen in Business Development, Marketing und Akquise, welche im Laufe des Jahres 2023 durchgeführt wurden, haben dazu geführt, dass die Gesellschaft direkt an der o.g. Belebung im relevanten Markt partizipieren konnte, was sich u.a. in einer deutlichen Steigerung der Auslastung sowie des durchschnittlichen Stundensatzes für das Gesamtjahr 2023 zeigt. Getrieben von dieser positiven Marktsituation und den o.g. Business Development-Aktivitäten ist es FTI-Andersch gelungen, den Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich auf TEUR 59.913 (Vorjahr: TEUR 36.316) zu steigern. Maßgeblich waren vor allem die gesteigerte Nachfrage und die damit verbundene erhöhte Auslastung bei gleichzeitigem Anstieg der Stundensätze. Der in 2023 erzielte Umsatz setzt sich im Wesentlichen aus der Erstellung von Sanierungskonzepten, Independent Business Reviews (IBRs) und Berichten zur Plausibilisierung der Unternehmensplanung (53 %), transformationsnahen Dienstleistungen und Begleitung bei der Umsetzung von Maßnahmen- und Effizienzsteigerungsprogrammen (19 %), betriebswirtschaftliche Unterstützung des Managements (13 %), der betriebswirtschaftlichen Unterstützung im Rahmen von Insolvenzverfahren (6 %) sowie sonstigen Beratungsaufträgen (9 %) zusammen. Die Kundenstruktur umfasst insbesondere Unternehmen aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automotive sowie Einzelhandel, Real Estate und Konsumgüter. Personalentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin stark geprägt durch einen sehr kompetitiven Arbeitsmarkt. Relevante Arbeitgeber aus Beratung, Private Equity und Industrie haben stark um Talente geworben. Durch umfangreiche Retention-Aktivitäten ist es jedoch gelungen, die Fluktuationsrate deutlich zu reduzieren. Aufgrund umfangreicher Aktivitäten im Recruiting und der allgemeinen positiven Geschäftsentwicklung hat sich die Anzahl festangestellter Mitarbeiter auf durchschnittlich 113 Mitarbeiter erhöht (Vorjahr 108). Neben dem klassischen Restrukturierungsgeschäft haben wir personell weiter in den Bereich Business Transformation investiert. Zielkunden dieses Bereichs sind Unternehmen, die nicht in einer fortgeschrittenen Krisensituation sind, bei denen aber nachhaltiger Transformationsbedarf besteht. Der Anteil der Personalaufwendungen beträgt 2023 rd. 49 % (Vorjahr 60 %) der Umsatzerlöse. Wir betrachten die Personalaufwendungen in dieser Höhe als Investition in die hohe fachliche und persönliche Qualifikation unserer Mitarbeiter, die es ermöglicht, unsere Marktpositionierung aufrechtzuerhalten sowie stets an veränderte Rahmenbedingungen und Anforderungen anzupassen. Die Qualifikation unserer Mitarbeiter ist eines unserer wesentlichen Alleinstellungsmerkmale im Beratungsmarkt. Das in den Vorjahren konzipierte Aus- und Weiterbildungsprogramm für unsere Mitarbeiter in allen beratungsrelevanten Themen ("FTI-Andersch-Academy") wurde auch im Geschäftsjahr 2023 durchgeführt und weiterentwickelt. Zusammen mit ergänzenden Kurz-Trainings konnten unsere fachlichen Mitarbeiter auf Berater-Ebene 2023 im Schnitt ca. 10 Tage, die Projektleiter ca. 3-4 Tage an Aus-/Fortbildungszeit durchlaufen. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 126 investiert. Der wesentliche Teil dieser Investitionen resultiert aus der Neugestaltung der Website sowie der Anschaffung neuer Hardware. c. Darstellung der Lage Vermögens-/Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft zeigt gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 16.850 auf TEUR 37.572. Wesentliche Faktoren für den Anstieg sind die Erhöhung der Guthaben bei Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung erhöhten sich gegenüber Vorjahr um TEUR 2.673. Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 9.442 i.W. durch die Ergebnisabführung gestiegen. Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche Personalrückstellungen, u.a. variable Vergütungen sowie sonstige Rückstellungen. Der Bestand an liquiden Mitteln und kurzfristigen Forderungen zum Bilanzstichtag gegenüber den kurzfristigen Verbindlichkeiten einschließlich Rückstellungen bereinigt um Gewinnabführung liegt bei 130% (Vorjahr: 147 %). Die Eigenkapitalquote von 32% hat sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr (59%) aufgrund Ergebnisabführung und gleichzeitiger Ausweitung der Bilanzsumme rechnerisch reduziert. Das Unternehmen bleibt weiterhin vollständig eigenfinanziert. Ertragslage Das Jahresergebnis nach Steuern hat sich mit TEUR 8.356 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR -622) v.a. aufgrund des stark gestiegenen Geschäftsvolumens deutlich erhöht. Kostensteigerungen gab es vor allem im Bereich der Ausbildungskosten und die bewusste Investition in den Bereich Business Transformation, den Ausbau des Teams und erhöhte Marketing-Aktivitäten in diesem Zusammenhang (u.a. Sponsoring der Handelsblatt-Konferenz Restrukturierung). Gleichzeitig wurde der Aufwand im Bereich Recruiting Im Vergleich zum Vorjahr (Video-Kampagne) reduziert. Der sonstige betriebliche Aufwand ist 2023 im Wesentlichen durch Aus- und Fortbildungsaufwand, Rechts- und Beratungskosten, Lizenzaufwand, Konzernumlagen für FTI Consulting sowie Buchführungskosten beeinflusst. 2. Bericht über wesentliche Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung a. Wesentliche Risiken Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, d.h. wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale, die über die allgemeinen konjunkturellen und branchenimmanenten Risiken hinausgehen, sind derzeit nicht zu erkennen. Die Liquiditätslage ist sehr gut; bei plangemäßen Geschäftsverlauf sind keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Zudem ist die Gesellschaft Teil des wirtschaftlich stabilen globalen FTI Consulting Konzerns. Die Risikolage für unsere Gesellschaft wird im Geschäftsjahr 2024 u.a. durch Unsicherheiten im Zusammenhang mit der europäischen Zinspolitik, der Entwicklung der Inflation, den Wahlen in den USA mit ggfs. Folgewirkungen auf die globale Wirtschafts- und Sicherheitsarchitektur sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft beeinflusst. Das verringerte, oftmals ausbleibende Wachstum vieler Unternehmen in Deutschland, das weiterhin hohe Zinsniveau, die zunehmend notwendige Transformation von Geschäftsmodellen sowie die Schwierigkeiten in der Prognose von wirtschaftlichen Entwicklungen werden vielfach zu Liquiditätsengpässen, kreditvertraglichen Brüchen, schwierigen Refinanzierungssituationen und somit in Summe zu vermehrten Restrukturierungssituationen führen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein Anhalten des positiven Nachfrageumfelds aus 2023 sowie der ersten Wochen im Geschäftsjahr 2024. Maßgebliches Risiko für die Fortsetzung des Unternehmenswachstums sind das Halten und der Ausbau der Mitarbeiterbasis. Folglich haben wir umfangreiche Maßnahmen zur Retention bestehender Mitarbeiter und der Rekrutierung neuer Mitarbeiter getroffen. Für Forderungen besteht ein effektives Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme, wobei 2023 aus Vorsichtsgründen für mögliche externe Forderungsausfälle Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 558 gebildet wurden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der FTI-Andersch AG ist die Sicherung gegen wesentliche Risiken jeglicher Art und insbesondere gegen Haftungsrisiken aufgrund von Qualitätsmängeln in der Beratung. Die wesentlichen potenziellen Risiken der Gesellschaft sind im Risikomanagement-Handbuch erfasst und in wesentliche Risikofelder klassifiziert (Mitarbeiterbindung, Kundenzufriedenheit, Profitabilität, Qualität). Die Identifikation und Steuerung der Einzelrisiken erfolgt auf Basis spezifischer Maßnahmen (z. B. Kontrolle von Auftragsschreiben und Berichten, Versicherung gegen Haftungsrisiken, jährliche Auftragsnachschau, laufende Messung der Mitarbeiterzufriedenheit, Auslastungsoptimierung durch wöchentliche Mitarbeiterdisposition). Das Qualitätssicherungssystem der Gesellschaft wird laufend angepasst; insbesondere das Qualitätssicherungs-Handbuch wird laufend fortentwickelt und den Mitarbeitern entsprechend zur Kenntnis gebracht. Beim Finanzmanagement verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage liegen unserer Einschätzung nach nicht vor. b. Wesentliche Chancen Chancen bestehen in der Partizipation an dem anhaltend hohen Niveau von Restrukturierungssituationen sowie im weiteren Aufbau des Bereiches Business Transformation. Zusätzliche Chancen erwarten wir durch die Nutzung des internationalen FTI-Netzwerks, insbesondere in USA und UK. Wir gehen davon aus, dass das positive Nachfrageumfeld aus 2023 fortsetzen wird. Zusätzlich werden unsere zahlreichen Aktivitäten zur Produktentwicklung, zur Stärkung und Erweiterung unserer Netzwerke zu den relevanten Kreditinstituten, Finanzinvestoren, Rechtsanwälten und Aufsichtsorganen sowie verstärkte Marketing-Maßnahmen zusammen mit FTI Consulting zu weiteren Chancen in der zukünftigen Entwicklung führen. Entwicklung der nicht finanziellen Leistungsindikatoren Neben der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse werden Umweltschutzanstrengungen und Produktentwicklungen als ganzheitliche Aufgabe der Unternehmensführung Rechnung getragen. 3. Prognosebericht Die getroffenen Prognosen für das Geschäftsjahr 2023, insbesondere im Hinblick auf die eigene Marktposition sowie den positiven Geschäftsverlauf, sind i.W. eingetreten. Für die Jahre 2024 und 2025 ist unser Ziel, die hervorragende Marktposition von FTI-ANDERSCH als Qualitätsführer in der Restrukturierungsberatung im deutschsprachigen Raum nachhaltig weiter auszubauen und auch im Umfeld internationaler Restrukturierungen noch umfangreicher zu platzieren; zudem soll die Gesellschaft auch als relevante Adresse für umfangreiche Transformationsprojekte und Transaktionsthemen etabliert werden. Die Entwicklung des Unternehmens über den Ausbau erweiterter Beratungsleistungen in der Unterstützung von Finanzierungen in herausfordernden Unternehmenssituationen sowie im Aufbau von zusätzlichen Beratungsleistungen im engen Zusammenwirken mit FTI Consulting wird dazu führen, dass unsere Marktpositionierung und -wahrnehmung zielführend weiterentwickelt wird. Erste Schritte von einer reinen Positionierung für bankengetriebene Restrukturierungen hin zu einer Positionierung für Krise, Transformation und kritische Situationen sind dabei bereits 2022 umgesetzt worden. Bei der weiteren Entwicklung werden wir die Marketing-Kampagne von FTI Consulting ("global 1 expert firm for organisations facing crises, transformation and moments of truth") zielführend nutzen. Das weitere Wachstum unserer Gesellschaft stellen wir zudem organisatorisch durch eine kontinuierliche Verbreiterung der Führung im erweiterten Partner- bzw. Managementkreis auch in personeller Hinsicht sicher. Die Laufzeit und die Auftragsinhalte der laufenden Beratungsprojekte per 31.12.2023 sowie die Auftragseingänge in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024 lassen einen positiven Geschäftsverlauf auch im Geschäftsjahr 2024 erwarten. In Laufe des Jahres 2024 erwarten wir insofern eine steigende Anzahl fachlicher Mitarbeiter bei gleichzeitig hohem Auslastungs- sowie Stundensatzniveau. Dies wirkt sich schlussendlich positiv auf die Ertragslage aus. Die zunehmenden strukturellen Veränderungen in deutschen Schlüsselindustrien, z.B. der Automobil- und Chemieindustrie, im Maschinenbau sowie die gesamtwirtschaftlichen Einflüsse z.B. auf den stationären Handel, die Immobilienbranche und Infrastruktur, werden sich tendenziell positiv auf den Geschäftsverlauf 2024 von FTI-ANDERSCH auswirken. 4. Bericht über Zweigniederlassungen Im Geschäftsjahr 2023 bestanden Zweigniederlassungen der Gesellschaft in Hamburg, Berlin und in Düsseldorf. Wir versichern nach bestem Wissen, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.
Frankfurt am Main, den 05. Februar 2024 FTI-Andersch AG der Vorstand Christian Säuberlich Ralf Winzer Karsten Schulze Mike Zöller BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die FTI-Andersch AG hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (Reg.Nr. 93308). Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) sowie den einschlägigen Bestimmungen der Satzung. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt. Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Finanzanlagen Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100% an der FTI-Andersch Management GmbH mit Sitz in 60329 Frankfurt am Main. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt am 31.12.2023 € 614.780,23 , das Jahresergebnis € 554.599,10. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100% an der FTI-Andersch digital GmbH mit Sitz in 10117 Berlin. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt am 31.12.2023 € 286.110,45 der Jahresfehlbetrag beträgt € 18.728,32. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sofern die Gründe für die dauernde Wertminderung entfallen, erfolgen entsprechende Zuschreibungen. Umlaufvermögen Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Die als unfertige Leistung ausgewiesenen Reisekosten wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wurden durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionen in Höhe von € 292.122,62 enthalten, mit einer Laufzeit größer einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vorsteuern in Höhe von € 13.771,81 enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Die flüssigen Mittel wurden in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzung Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, wurden unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Weiterhin wurden die Ansprüche aus dem Retention Programm 2019 und dem Key Senior Managing Director Incentive Award Agreement (KSIP) aktiv abgegrenzt. Eigenkapital Das Grundkapital besteht aus 250.000 nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Betrag von je € 1,00. Der Ausweis erfolgt zum Nennbetrag. Im Posten Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 20.108,84 enthalten. Im Geschäftsjahr wurden keine Beträge in die Kapitalrücklage eingestellt. Rückstellungen Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von T€ 677 sowie Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von T€ 7.109,14 aus beispielsweise Tantieme Zahlungen, Urlaubsverpflichtungen, umgewandelte Tantieme in Freizeit. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine außergewöhnlichen Erträge enthalten. In den Abschreibungen sind außergewöhnliche Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe von T€ 558 enthalten. Die Umsatzerlöse resultieren nahezu vollständig aus der Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen von Restrukturierungs- und Transformationsberatung. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: Im Wesentlichen bestehen die Verpflichtungen aus langfristig geschlossenen Mietverträgen für Büroräume in Höhe von T€ 8.998 und aus abgeschlossenen Leasingverträgen in Höhe von T€ 197. Belegschaft Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne Vorstände) beträgt gemäß § 285 Nr. 7 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 5 HGB 136,5 Personen.
Gesamtbezüge Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen T€ 4.951 Die Bezüge des Aufsichtsrates betragen T€ 9,5. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Abschlussprüfer Das Honorar für den Abschlussprüfer beträgt T€ 35. Konzerngesellschaft Die FTI-Andersch AG ist ein Unternehmen der FTI Consulting Deutschland Group Holdings GmbH, Frankfurt am Main, und der FTI Consulting Inc. Washington, D.C., das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft FTI Consulting Inc. Washington, D.C, die den Konzernabschluss sowohl für den größten als auch den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der FTI Consulting Inc. ist am Sitz der Gesellschaft sowie auf der Internetseite (https://ir.fticonsulting.com/) erhältlich. Ergebnisverwendung Auf Grund des Gewinnabführungsvertrages vom 23.09.2020 wird keine Angabe zur Ergebnisverwendung vorgenommen. Der Gewinn in Höhe von € 8.356.447,24 wird an das Mutterunternehmen abgeführt Der Bilanzgewinn besteht aus dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr. Der Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn der FTI-Andersch AG in Höhe von T€ 20 auf neue Rechnung vorzutragen.
Namen der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten während des abgelaufenen Geschäftsjahres folgende Personen an:
sonstige BerichtsbestandteileBericht des Aufsichtsrats nach § 171 AktG über die Prüfung und Billigung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 20235. März 2024/March 5, 2024 ENGLISH TRANSLATION FOR CONVENIENCE ONLY - IN CASE OF DEVIATIONS, THE GERMAN VERSION SHALL PREVAIL
Kevin Hewitt, Vorsitzender des Aufsichtsrats/ Chairman of the Supervisory Board BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FTI-Andersch AG, Frankfurt am Main, Frankfurt am Main: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FTI-Andersch AG, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FTI-Andersch AG, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 1. März 2024 Rödl
& Partner GmbH
Groll, Wirtschaftsprüfer Fehling, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 5.3.2024. |
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