Oregon Tool GmbH
Lise-Meitner-Straße 4, 70736 Fellbach, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Jochen Weber since 4/22/2015 | Managing Director |
Ralf Geiger since 9/16/2008 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Oregon Tool Europe SA | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Oregon Tool GmbHFellbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Gesamtwirtschaftliche Situation 1 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2022 insgesamt um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2021. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Die Bruttowertschöpfung im Handel ging gegenüber anderen Branchen zurück, nachdem sie im Vorjahr noch gestiegen war. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. 1.2. Marktentwicklung Die für die Oregon Tool GmbH relevante Branche ist die Forstwirtschaft in Deutschland und im europäischen Ausland. Diese arbeitet in Mitteleuropa nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Der Idealfall ist eine nach Menge und Einkommen stetige Bewirtschaftung des Waldes.
1 Quelle:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html
Im Jahr 2022 wurden in deutschen Wäldern 78,7 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fiel der Holzeinschlag damit gegenüber dem bisherigen Höchstwert von 83,0 Millionen Kubikmetern 2021 um 5,1 % niedriger aus. Ursache war überwiegend das gesunkene Aufkommen an Schadholz, das um 11,6 % auf 44,7 Millionen Kubikmeter zurückging (2021: 50,5 Millionen Kubikmeter). Wie in den vergangenen vier Jahren blieb das Schadholzaufkommen dennoch sehr hoch. Nach dem Rekordjahr 2020 mit einem Schadholzeinschlag von 60,1 Millionen Kubikmetern ist die Menge des eingeschlagenen Schadholzes jedoch zum zweiten Mal in Folge gesunken. Im Jahr 2022 wurden aufgrund von Insektenschäden 26,5 Millionen Kubikmeter Schadholz eingeschlagen. Der Vorjahreswert von 41,1 Millionen Kubikmetern wurde damit um 35,4 % deutlich unterschritten. Der Anteil des insektenbedingten Schadholzeinschlags am gesamten Schadholz sank vom Rekordwert 81,4 % im Jahr 2021 auf 59,5 %. Zweithäufigste Ursache für das Schadholzaufkommen des Jahres 2022 waren Winde und Stürme, welche 12,4 Millionen Kubikmeter Holzeinschlag verursachten. Im Gegensatz dazu waren im Vorjahr lediglich 2,3 Millionen Kubikmeter Schadholz durch Sturmschäden angefallen. 2
2 Quelle:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/04/PD23_150_41.html
Marktentwicklung Bereich B2B (OREGON - Handelsgeschäft - Fachhandel und Baumärkte): Im Jahr 2022 verzeichnete der B2B-Bereich eine deutlich positive Entwicklung, die das Vorjahresergebnis bereits im November übertraf. Wesentliche Gründe hierfür waren die verbesserte Verfügbarkeit von Waren, insbesondere im Harvesterbereich. Auch der Großhandel und sämtliche Fachhandelsbereiche verzeichneten ein deutliches Wachstum. Zudem wurden Verkaufsaktionen zeitlich vorgezogen. Aufgrund gestiegener Einkaufspreise erfolgte am 1. Juni 2022 eine Preiserhöhung Im Baumarktbereich konnten die Umsätze des B2B-Bereichs ebenfalls deutlich gesteigert werden, dank neuer Listungen und der Eröffnung weiterer Märkte. Im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres wurde die Lieferung der B2B-Waren von Backnang auf das Lager der belgischen Muttergesellschaft umgestellt. Marktentwicklung Bereich B2C (KOX - Endkunden- und Verbrauchergeschäft): Das Endkundengeschäft konnte im Jahr 2022 die positive Entwicklung aus den Vorjahren bestätigen. Hierzu hat der weitere Fokus auf den KOX Onlineshop sowie die diversen Online Marketing-Kanäle einen Beitrag geleistet. Darüber hinaus wurde unser Forstsortiment sinnvoll ergänzt und das Gartensegment weiter ausgebaut. Auch die Kundenzufriedenheit konnte, durch schnelle Lieferung und hohe Erreichbarkeit für unsere Kunden, weiter gesteigert werden. 1.2. Investitionen Wesentliche Investitionen im Geschäftsjahr 2022 wurden für unser zentrales Distributionscenter in Backnang (u.a. Heidler Printer, IT für Packplätze etc.) und in IT-Hard- und Software für Fellbach und Backnang getätigt. 1.3. Personalentwicklung Der wichtigste Pfeiler unseres Erfolgs ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Die Gesellschaft hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 69 (Vorjahr: 72) Angestellte und 40 (Vorjahr: 45) gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesellschaft hat drei aktive Geschäftsführer. 1.4 Gesellschafterwechsel Im Geschäftsjahr kam es zu einem Gesellschafterwechsel beim Mutterunternehmen der Gesellschaft von der Blount Netherlands B.V., Amsterdam, Niederlande zur Oregon Tool Europe S.A., Mont-Saint-Guibert, Belgien. Das oberste Mutterunternehmen ist weiterhin die Oregon Tool Inc., Portland, die den Konzernabschluss für den größten Kreis aufstellt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen sind die professionelle Forstwirtschaft über den Versandhandel und der Verkauf über Fachhändler und Baumärkte. Der Indikator, der vom Unternehmen zur Steuerung verwendet wird, ist der Umsatz. Im Geschäftsjahr 2022 wurde die prognostizierte Umsatzsteigerung von 8% übertroffen. Die Umsatzerlöse stiegen von MEUR 46,9 um 9,2% auf MEUR 51,2. Dagegen ist die Materialaufwandsquote um rd. 5% von 62,3% (2021) auf 67,5% (2022) gestiegen. Ursächlich hierfür ist die Bezugskostensteigerung. Die Verringerung der sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 514 auf TEUR 101 ist auf den Rückgang der Intercompany Aufwandserstattungen von TEUR 225 auf TEUR 88, sowie den periodenfremden Ertrag aus der Auflösung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 174 zurückzuführen. Im Geschäftsjahr gab es keine periodenfremden Erträge. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von MEUR 8,2 (2021) auf MEUR 8,4 erhöht, was im Wesentlichen aus der Erhöhung der Marketing-, Fracht- und Utilitykosten resultiert. Der Jahresüberschuss vor Steuern liegt mit MEUR 0,85 rund 62,8% unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang ist dabei, in Folge gestiegener Beschaffungskosten, auf den Anstieg des Materialaufwands zurückzuführen. Insgesamt betrachten wir die Ertragslage des Unternehmens als gut. 2.2. Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft ist gut mit Eigenkapital ausgestattet. Die Bilanzsumme zum Bilanzstichtag 2022 beträgt MEUR 17,2 (Vorjahr: MEUR 16,3), die Eigenkapitalquote beläuft sich auf rd. 66% (Vorjahr: 66%). Ursächlich für die Erhöhung der Aktiva ist im Wesentlichen die Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von MEUR 1,4 auf MEUR 3,9 aufgrund der im Geschäftsjahr abgeschlossenen Darlehensgewährungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von MEUR 3,0. Die Vorräte haben sich dagegen von MEUR 7,3 auf MEUR 5,4 verringert. Der Minderbestand resultiert aus der Verlagerung des Oregon B2B Versands in das europäische Lager der Muttergesellschaft nach Courselle (Belgien). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich aufgrund der Verlagerung nach Belgien von MEUR 0,5 auf MEUR 1,5 erhöht. Die Finanzlage des Unternehmens kann als stabil betrachtet werden. Die Finanzierung erfolgt ohne die Inanspruchnahme von Kreditinstituten. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Finanzierung erfolgt - sofern notwendig - konzernintern. Die liquiden Mittel haben sich um MEUR 0,2 reduziert. Der operative Cashflow beträgt MEUR 2,8 (Vorjahr: MEUR 0,7). Positiv hat sich dabei die Verringerung des Working Capitals ausgewirkt. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei MEUR -3,0 (Vorjahr: MEUR -0,2) und beinhaltet im Wesentlichen die Auszahlung des Darlehens gegenüber der Gesellschafterin. Im Geschäftsjahr besteht kein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. Im Vorjahr belief er sich MEUR -6,5, verursacht durch die Dividendenzahlung an die Muttergesellschaft. Die Liquidität des Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Unternehmenssteuerung wird der Umsatz als finanzieller Leistungsindikator herangezogen. 2.4. Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. 3. Chancen- und Risikobericht Für identifizierte Risiken werden Kennziffern ermittelt, die es erlauben, diese zu reduzieren und zu kontrollieren. Resultierend hieraus werden bei Bedarf Gegenmaßnahmen eingeleitet und, wenn notwendig, entsprechende Rückstellungen zur Abbildung dieser Risiken im Jahresabschluss gebildet. Nachdem nahezu die komplette Beschaffung von konzernintern gefertigten oder eingekauften Waren über das belgische Logistikzentrum bzw. die Oregon Tool Europe S.A., Mont-Saint-Guibert, Belgien (Europazentrale in Belgien) in Euro und somit in der gleichen Währung wie das Verkaufsgeschäft abgewickelt wird, besteht für die Oregon Tool GmbH nur ein geringes Währungsrisiko. Der wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft ist eng mit der Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verknüpft. Auch im Jahre 2022 wurde in Weiterbildung investiert, im Schwerpunkt in Produktschulungen. Die rasche zeitliche Produktverfügbarkeit erfordert leistungs- und anpassungsfähige IT- Systeme, das Risiko wird als hoch eingeschätzt. Zur Risikominimierung werden Firewall- und aktuelle Virenschutzprogramme eingesetzt. Entsprechende Archivierungs- und Backup-Lösungen stehen ebenfalls zur Verfügung. Der Ausfall der Logistik stellt ein hohes Risiko hinsichtlich möglicher Lieferverzögerungen und Produktverfügbarkeit für die Gesellschaft dar. Im Geschäftsjahr 2022 waren wir hiervon nicht betroffen. Als Chance für Umsatzwachstum ist der Ausbau des Onlinehandels und unser direktes Engagement bei Amazon zu sehen. Die Betrachtung der vorgenannten Chancen und Risiken zeigt, dass die Oregon Tool GmbH im Wesentlichen Risiken treffen können, die allgemein, markt- und branchenüblich sind. Die Risiken stehen dabei im Zusammenhang mit der Entwicklung der Holzwirtschaft (Holzeinschlag in Deutschland) unter Berücksichtigung des Schadholzanteiles. Weitere zukünftige wesentliche Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle finden im marktüblichen Rahmen statt, es besteht ein geringes Risiko. Säumige Kunden werden in Zusammenarbeit mit der Creditreform nachverfolgt. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Gesamtliquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. 4. Prognosebericht Bereich B2B (OREGON - Handelsgeschäft - Fachhandel und Baumärkte): Nachdem wir mit den vergangenen Preiserhöhungen die gestiegenen Kosten noch nicht vollständig kompensieren konnten, haben wir zum 1. Januar 2023 eine weitere moderate Preiserhöhung durchgeführt. Vereinzelt konnten jedoch Preissenkungen im Jahr 2023 für verschiedene Produktgruppen aufgrund des zurückgehenden Bezugspreises an die Kunden weitergegeben werden. Gleichzeitig haben wir Maßnahmen getroffen, den Markt noch besser und intensiver zu bearbeiten. So werden wir zum Beispiel im Laufe des Jahres unsere Vertriebsmannschaft weiter ausbauen und neue Außendienstmitarbeiter einstellen. Hier rechnen wir ab dem 2. Halbjahr mit ersten positiven Effekten. Im Baumarktbereich werden wir aufgrund der neu gewonnen Listungen und durch neue Kunden weiter deutlich zulegen können. Ein wichtiger Punkt wird allerdings auch in 2023 die Warenverfügbarkeit sein, die wir mit neuen Forecast-Modellen weiter verbessern wollen. Bereich B2C (KOX - Endkunden- und Verbrauchergeschäft): Der KOX Geschäftsbereich möchte auch im nächsten Jahr sein Profil als ganzheitlicher Anbieter für die Arbeit im Forst und Garten weiter schärfen. Dabei liegt der Fokus auf einer kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Webshops (speziell Mobil), um unseren Kunden ein inspirierendes und einfaches Kauferlebnis zu bieten. Darüber hinaus werden wir, durch unser Customer Contact Center, weiterhin den intensiven und direkten Kontakt zu unseren Kunden pflegen. Im Jahr 2023 wird für die Bereiche B2B und B2C insgesamt eine Steigerung des Umsatzes im Vergleich zu 2022 um ca. 4% erwartet.
Fellbach, 9. Juni 2023 Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022Vorbemerkung Sitz der Oregon Tool GmbH ist Fellbach. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 382740 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde gesondert dargestellt (Anlage zum Anhang). Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Angaben zu den Posten der Bilanz Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Zugänge wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Diese umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Die Abgänge wurden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Die Abschreibungen wurden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Diese liegen bei immateriellen Vermögensgegenständen zwischen 1 und 10 Jahren und bei Sachanlagen zwischen 2 und 33 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vorräte Der Bestand an Waren wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden die Einstandspreise der letzten Lieferungen vor dem Bilanzstichtag zugrunde gelegt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Es werden Gängigkeitsabschläge ausgehend vom Alter der Ware vorgenommen. Dabei wird der Verbrauch des letzten Jahres dem Bestand zum Bilanzstichtag gegenübergestellt. Sofern die sich aus der Gegenüberstellung ergebende Lagerdauer mehr als 5 Jahre beträgt wird eine Abwertung auf den Wert des Lagerbestands vorgenommen. Die Abwertung erfolgt auf den Restbestand der Artikel, die auf Basis des historischen Verbrauchs nach 5 Jahren nicht verbraucht werden würden. Ausgenommen sind Artikel die als neu gelten. Dies ist bei Artikeln der Fall, die in den letzten beiden Jahren vor dem Bilanzstichtag in das Lieferprogramm aufgenommen wurden. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelabwertungen und Pauschalabwertung angesetzt. Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Der Ansatz der Forderungen gegen verbundene Unternehmen erfolgte zu Nennwerten. Die Forderungen beinhalten in Höhe von TEUR 869 (Vorjahr: T€ 1.389) Forderungen aus Lieferungs- und Leistungsverrechnung. Darüber hinaus besteht eine Darlehensforderung gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 3.000 nebst Zinsforderungen in Höhe von TEUR 26. Im Vorjahr bestanden keine Forderungen gegenüber der Gesellschafterin. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ist zu Nennwerten bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die Vorauszahlungen für künftige Zeiträume sind zeitanteilig abgegrenzt. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 128). Gewinnvortrag und Bilanzgewinn Der Gewinnvortrag und der Bilanzgewinn haben sich wie folgt entwickelt
Rückstellungen Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind wie im Vorjahr alle innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 1.477 (Vorjahr: TEUR 534) aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber der Gesellschafterin bestanden, wie im Vorjahr, keine Verbindlichkeiten. Durch Pfandrechte oder ähnliche dingliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestanden am Bilanzstichtag nicht. Fremdwährungsumrechnungen Die Umrechnung der Verbindlichkeiten erfolgte zu einem im Konzern vorgegebenen Umrechnungskurs, der monatlich an den aktuellen Devisenkassamittelkurs angepasst wurde. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Intercompany Aufwandserstattungen in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 225). Im Geschäftsjahr ergaben sich keine wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 83) und aus der Währungsumrechnung TEUR 0 (im Vorjahr: TEUR 10). Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 103). Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 0) aus verbundenen Unternehmen. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus Steuern für Vorjahre in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 10) enthalten. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft gewährt ihren leitenden Mitarbeitern, die vor 2009 in das Unternehmen eingetreten sind, Zusagen auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung, die über den Unterstützungsfonds der Oregon Tool GmbH im Rahmen der Unterstützungskasse mittelständischer Unternehmer e.V. abgewickelt werden. In diesem Zusammenhang leistet die Oregon Tool GmbH jährliche Beitragszahlungen an die Unterstützungskasse. Für den Fall, dass der Unterstützungsfonds nicht mehr in der Lage sein sollte, seinen Leistungsverpflichtungen nachzukommen, besteht nach einschlägiger Rechtsprechung ein Anspruch der Versorgungsempfänger gegen die Oregon Tool GmbH. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Oregon Tool GmbH lagen keine Hinweise dafür vor, dass die Verpflichtungen aus diesen mittelbaren Altersversorgungszusagen über das Vermögen der Unterstützungskasse hinausgehen oder dass der Unterstützungsfond aus anderen Gründen nicht in der Lage sein sollte, diesen Verpflichtungen nachzukommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 5.488 (Vorjahr: TEUR 6.085) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2031. Es bestehen langfristige Mietverträge für das Lager Backnang und für eine Büroetage in Fellbach. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Oregon Tool GmbH hat den Fuhrpark sowie einige Gegenstände der Geschäftsausstattung geleast. Die zukünftigen finanziellen Verpflichtungen sind unter "sonstige finanzielle Verpflichtungen" dargestellt. Leasing wird wegen der im Vergleich zum Kauf geringeren Kapitalbindung genutzt. Anzahl der Beschäftigten Die Gesellschaft hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 69 (Vorjahr: 72) Angestellte und 40 (Vorjahr: 45) gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Jeweils als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren bestellt: Ralf Geiger - Bereich B2B (OREGON - Handelsgeschäft - Fachhandel und Baumärkte) Jochen Weber - Bereich B2C (KOX - Endkunden- und Verbrauchergeschäft) Alexander Francke - Bereich B2B (OREGON - Managing Director Europe) - seit 1. September 2022 Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Mutterunternehmen ist die Oregon Tool Europe S.A., Mont-Saint-Guibert, Belgien. Der Jahresabschluss der Oregon Tool GmbH wird in den Konzernabschluss der Oregon Tool Inc., Portland, Oregon, USA, einbezogen, die den Konzernabschluss sowohl für den größten als auch für den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres ergeben.
Fellbach, den 9. Juni 2023 Geschäftsführung Ralf Geiger Jochen Weber Alexander Francke Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Oregon Tool GmbH, Fellbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Oregon Tool GmbH, Fellbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Oregon Tool GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 20. Juli 2023 KPMG
AG
Göttgens, Wirtschaftsprüfer Keck, Wirtschaftsprüfer |
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