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Zehnacker Berlin GmbHLiquidated
13407 Berlin, DEUMaster Data
Basic information of the organization
History
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Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
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1 shareholder
GmbH structure
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Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Zehnacker Berlin GmbHBerlinJahresabschluss zum 30. Juni 2008Bilanz zum 30. Juni 2008der Zehnacker Berlin GmbH, BerlinAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2008der Zehnacker Berlin GmbH, Berlin
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 30 Juni 2008der Zehnacker Berlin GmbH, Berlin,Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Mai 2008 wurde das Geschäftsjahr der Gesellschaft vom 1. Juli eines Jahres bis zum 30. Juni des Folgejahres umgestellt; aufgrund dessen beinhalten die Zahlen für 2008 die Zahlen für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2008. Die Zahlen 2008 sind nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Im Geschäftsjahr 2004 wurde mit der Alleingesellschafterin Burkart Verwaltungen GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen; dementsprechend hat diese den Jahresfehlbetrag des Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2008 in Höhe von T-EUR 1.109 übernommen. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben der Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der vorraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Aufgrund der Änderung der steuerlichen Gesetzgebung werden mit Beginn des Geschäftsjahres 2008 die geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 zu einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte sind mit den jeweils letzten Einstandspreisen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch einen Abschlag berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G ein Rechnungszinsfuß von 6% zugrunde. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von T-EUR 100 (Vj. T-EUR 142) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind vor allem Jahresboni, Entnahmen stiller Gesellschafter, Steuererstattungsansprüche sowie Forderungen an Arbeitnehmer enthalten. Das hier miterfasste Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von T-EUR 6 (Vj. T-EUR 6) ist abgezinst. Weiterhin sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T-EUR 83 (Vj. T-EUR 74) enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abfindungen, Personalkosten, Drohverluste und ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Betrag von T-EUR 1.000 (Vj. T-EUR 1.000) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren ausgewiesen. Die restlichen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Posten aus Steuern in Höhe von T-EUR 148 (Vj. T-EUR 102). Haftungsverhältnisse Mit der Sparkasse Singen-Radolfzell besteht ein Rahmenkreditvertrag über T-EUR 5.880. Die Kreditlinie kann bei gegenseitiger Verhaftung wahlweise durch die Zehnacker Berlin GmbH, Berlin, die Zehnacker GmbH, Singen, die Burkart Verwaltungen GmbH, Singen, bzw. die Zehnacker Facilities Management und Services GmbH, Singen, in Anspruch genommen werden. Zum Bilanzstichtag hat die Zehnacker Berlin GmbH T-EUR 5.025, die Zehnacker GmbH, Singen, T-EUR 0, die Burkart Verwaltungen GmbH T-EUR 0 und die Zehnacker Facilities Management und Services GmbH T-EUR 0 in Anspruch genommen. Der Rahmenkreditvertrag ist besichert durch die Abtretung der Kundenforderungen der Zehnacker Berlin GmbH, Berlin, an die Bank. Mit der Deutsche Bank AG besteht ein Kreditvertrag über T-EUR 5.000. Die Kreditlinie kann bei gegenseitiger Verhaftung wahlweise durch die Burkart Verwaltungen GmbH, Singen, die Zehnacker Berlin GmbH, Berlin, Zehnacker Catering GmbH, Berlin bzw. die Zehnacker GmbH, Singen in Anspruch genommen werden. Zum Bilanzstichtag hat die Burkart Verwaltungen GmbH, Singen, T-EUR 3.134, die Zehnacker Berlin GmbH, Berlin, T-EUR 1.817, die Zehnacker Catering GmbH, Berlin, T-EUR 0, bzw. die Zehnacker GmbH, Singen, T-EUR 0 in Anspruch genommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T-EUR 420 und Leasingverträgen in Höhe von T-EUR 984. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2008 und 2012. Erläuterungen Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von T-EUR 26 (Vj. T-EUR 12), Erträge aus Abgängen der Finanzanlagen in Höhe von T-EUR 3 (Vj. T-EUR 6), Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von T-EUR 20 (Vj. T-EUR 22), Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T-EUR 163 (Vj. T-EUR 98), Erträge aus dem Eingang ausgebuchter Forderungen in Höhe von T-EUR 6 (Vj. T-EUR 0) und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von T-EUR 37 (Vj. T-EUR 75). Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den periodenfremden Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Verluste bei den Abgängen von Sachanlagen in Höhe von T-EUR 0 (Vj. T-EUR 3) und bei Abgängen von Finanzanlagen in Höhe von T-EUR 6 (Vj. T-EUR 0), Forderungsausfälle in Höhe von T-EUR 0 (Vj. T-EUR 22) so wie sonstiger periodenfremder Aufwand in Höhe von T-EUR 51 (Vj. T-EUR 93). Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T-EUR 7 (Vj. T-EUR 6) enthalten. Erträge aus Beteiligungen Diese betreffen mit T-EUR 51 (Vj. T-EUR 170) verbundene Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Diese betreffen mit T-EUR 25 (Vj. T-EUR 87) verbundene Unternehmen und mit T-EUR 0 (Vj. T-EUR 13) den Gewinnanteil des stillen Gesellschafters. Sonstige AngabenGeschäftsführer waren im Jahr 2007 die Herren:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen für das Rumpfgeschäftsjahr 2008 T-EUR 189. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Burkart Verwaltungen GmbH, Singen, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist unter www.unternehmensregister.de erhältlich. Da dieser Konzernabschluss und -lagebericht für unsere Gesellschaft befreienden Charakter hat, sind wir zur Erstellung eines Konzernabschlusses und -lageberichts nicht verpflichtet.
Berlin, den 19. August 2008 Zehnacker Berlin GmbH, Berlin Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. Juni 2008der Zehnacker Berlin GmbH, Berlin
Lagebericht zum 30. Juni 2008Zehnacker Berlin GmbH, BerlinA. Grundsätzliches zur GesellschaftDie Gesellschaft wurde im Februar 1990 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist laut Handelsregister die Erbringung von Dienstleistungen aller Art, insbesondere im Reinigungsgewerbe sowie der Handel entsprechender Art, der Erwerb von Unternehmen, von Beteiligungen an Unternehmen, von Grundbesitz, von Patenten und von Lizenzen sowie auch die Veräußerung aller vorgenannten Gegenstände. Die Leistungserbringung umfasst derzeit im Wesentlichen die Bereiche Reinigung, infrastrukturelles Facility-Management. sowie Personalgestellung. Die Gesellschafterversammlung vom 28. Mai 2008 hat beschlossen, dass das Wirtschaftsjahr zukünftig den Zeitraum vom 1. Juli bis 30. Juni umfasst; die Zeit vom 1. Januar 2008 bis 30. Juni 2008 bildet ein Rumpfwirtschaftsjahr. Aus dieser Tatsache heraus sind die Zahlen des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2008 mit denen zum 31. Dezember 2007 (volles Wirtschaftsjahr) nicht vergleichbar. Der mit der Burkart Verwaltungen GmbH am 6. Dezember 2003 abgeschlossene Gewinnabführungsvertrag wurde mit Wirkung zum Ablauf des 30. Juni 2008 beendet. Mit Wirkung vom 30. Juni 2008 hat die bisherige 100% Gesellschafterin, die "Burkart Verwaltungen GmbH", Singen, ihre Geschäftsanteile an der Zehnacker Berlin GmbH in die "Zehnacker Group GmbH", Singen eingebracht, so dass letztgenannte Gesellschaft nun die alleineinige Gesellschafterin der Zehnacker Berlin GmbH ist. Es gilt der Gesellschaftsvertrag vom 28. Mai 2008. B. Darstellung der Lage des UnternehmensDie Vermögenslage der Gesellschaft zum 30. Juni 2008 ist durch die hohen Investitionen für neue Projekte gekennzeichnet. Insbesondere sind hier die neu akquirierten Aufträge für die DeTe-Immobilien zu nennen. Das Anlagevermögen erhöhte sich hierdurch um 17,3% gegenüber dem 31. Dezember 2007. Ebenfalls stichtagsbezogen sind die kurzfristigen Forderungen angestiegen. Dies führt zu einer Erhöhung der Bilanzsumme um 32,3%. Auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Burkart Verwaltungen GmbH, Singen, bleibt das Eigenkapital unverändert. Die Erhöhung der Bilanzsumme führt zu einer prozentualen Verringerung der Eigenkapitalquote, die jedoch nicht aussagekräftig ist. Die Finanzlage der Gesellschaft ist mit ausreichend frei verfügbaren liquiden Mitteln gesichert. Das im Vorjahr eingeführte automatische Cash-Pooling mit der seinerzeitigen Gesellschafterin Burkart Verwaltungen GmbH wurde zum 30. Juni 2008 beendet. Gleichwohl ist die Gesellschaft auch weiterhin in den Finanzierungsverbund des Konzerns eingebunden. Die Ertragslage der Gesellschaft im ersten Halbjahr 2008 ist durch die Einrichtung neuer Objekte - insbesondere bei der DeTe-Immobilien - gekennzeichnet. Die in diesem Zusammenhang entstandenen hohen Einrichtungskosten spiegeln sich in der Gewinn-und Verlustrechnung wieder. Weiterhin konnten zum Teil neu ausgeschriebene Leistungen nur zu niedrigeren Bedingungen gewonnen werden. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft entwickelten sich im Wesentlichen so, wie es bereits im Ausblick des Lageberichtes 2007 prognostiziert wurde. Der Umsatz steigerte sich in den 6 Monaten des Rumpfwirtschaftsjahres um T-EUR 500 (6,0%) auf T-EUR 8.861 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Für das Kalenderjahr 2008 gehen wir weiterhin von einem Umsatz von T-EUR 19.890 aus, dieses bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Kalenderjahr 2007 um 22,8%. Die Umstellung des Wirtschaftsjahres und die Einrichtung neuer Objekte führten zu einer überproportionalen Kostensteigerung im ersten Halbjahr. So mussten auf Grund der Umstellung des Wirtschaftsjahres saisonbedingt hohe Personalkostenrückstellungen gebildet werden, die bis zum Jahresende jedoch abgebaut werden. Weitere Einmaleffekte ergaben sich aus der notwendigen Zuführung zu den Rückstellungen für drohende Verluste und aus der Beendigung des Mietvertrages einer Verwaltungsimmobilie. Insgesamt erhöhte sich die Materialaufwandsquote im ersten Halbjahr 2008 von 16,6% im Vorjahr auf 23,2% vom Umsatz. Die Personalaufwandsquote stieg von 56,1% auf 64,0%. Da es sich bei den Kostensteigerungen überwiegend um Anlaufkosten handelt, werden sich aus unserer Sicht die Kostenverhältnisse im 2. Halbjahr 2008, spätestens im 1. Halbjahr 2009, aufgrund von Objektoptimierungen und Restrukturierungsmaßnahmen normalisieren, so dass wir im zweiten Halbjahr 2008 mit einem deutlich besseren Betriebsergebnis rechnen. Das Betriebsergebnis hat sich im ersten Halbjahr auf Grund dieser Tatsachen im Vergleich zum Vorjahr (volles Jahr) deutlich verringert. Belastend auf das Betriebsergebnis wirkte sich auch die Tatsache aus, dass zum 30. Juni 2008 Erträge auf Grund des abweichenden Wirtschaftsjahres nicht realisiert werden konnten, die entweder rechtlich erst im zweiten Halbjahr entstehen oder die Abrechnung erst dann erfolgt und von daher in ihrer Höhe noch nicht berechnet werden können. Diese Erträge werden jedoch im zweiten Halbjahr realisiert werden. C. RisikoberichtRisikomanagementsystem Allgemein Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Solchen Risiken begegnen wir durch ein Risiko-Management-System, das uns die frühzeitige Identifizierung von Risiken, die Einschätzung damit verbundener Auswirkungen auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage sowie die Einleitung adäquater Gegenmaßnahmen erlaubt. Ein regelmäßiges, IT-gestütztes Berichtssystem (Controllingsystem) unterrichtet die Führungskräfte und Mitarbeiter auf allen relevanten Hierarchie- und Entscheidungsebenen über die Soll-/Ist-Entwicklung. Das interne Kontrollsystem zeigt kontinuierlich den Grad der Zielerreichung an und garantiert, dass die Entscheidungsträger sachgerecht und zeitnah informiert sind. Zentraler Bestandteil des Risiko-Management-Systems ist hierbei ein konzernweit einheitliches Reporting-System. Als operative Steuerungsgröße wird hier im Wesentlichen die Kennzahl EBIT verwendet. Mitarbeiter-Qualifikation Im Rahmen des übrigen Facility-Management-Bereichs werden die Projektleiter über Schulungen gezielt qualifiziert und fortgebildet. Die einzelnen Projekte werden über ein umfassendes und detailliertes Controlling-System überwacht und gesteuert. Qualitätsrisiko/Hygiene Im Krankenhausbereich ist die Einhaltung hygienischer Bestimmungen insbesondere im Sterilbereich (OP-Reinigung, Sterilisation etc.) von großer Bedeutung. Sollten hier gravierende von uns zu verantwortende Fehler entstehen, hätte dies möglicherweise auf das Betriebsergebnis unseres Unternehmens erhebliche Auswirkungen. Darüber hinaus wäre unsere Reputation in diesem für uns sehr wichtigen Bereich stark gefährdet. Diese Risiken sind allerdings branchenüblich und abschätzbar; hierzu wurde auch mit ausreichendem Versicherungsschutz vorgebeugt. Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden und unseren hohen Qualitätsstandard aufrecht zu erhalten, setzen wir insbesondere in den sensiblen Bereichen wie OP-Reinigung und Sterilisation hoch qualifiziertes Personal ein und schulen unsere Mitarbeiter regelmäßig. Zusätzlich lassen wir uns durch ein unabhängiges Institut (FIGE) kontinuierlich überprüfen; hier kam es bisher zu keinen wesentlichen Beanstandungen. Vertragsrisiken Vertragsrisiken ergeben sich aus der Tatsache, dass zum einen verlustbringende Aufträge angenommen werden und zum anderen Aufträge gekündigt bzw. vom Kunden nicht verlängert werden. Um die Hereinnahme von verlustbringenden Aufträgen möglichst im Vorhinein auszuschließen, haben wir ein zentrales Angebotswesen mit Kalkulation eingeführt. Zum anderen werden über das Vier-Augen-Prinzip in diesem Bereich die Risiken von Fehlkalkulationen minimiert. Ein kontinuierliches Projekt-Controlling im Verlauf der einzelnen Projekte lassen Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen, so dass Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Dem Risiko der Kündigung bzw. der Nicht-Verlängerung von Aufträgen begegnen wir durch ein gezieltes Kundenbeziehungs-Management, qualitativ hochwertige Arbeit vor Ort (Kundenzufriedenheit) und einer Überwachung der Vertragslaufzeiten und Submissionsergebnisse. Zahlungsausfallsrisiken In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erhöhen sich die Risiken von Forderungsausfällen. Um die daraus resultierenden finanziellen Belastungen zu vermeiden bzw. zu verringern, wurde ein Kreditmanagementsystem implementiert. Liquiditäts-/Zinsrisiken Liquiditäts- und Zinsrisiken sind auf Grund der guten Finanzlage des Konzerns derzeit nicht ersichtlich. D. NachtragsberichtDie Gesellschaft hält 49% der Gesellschaftsanteile der Viva Clean GmbH, Berlin. Mit der Mehrheitsgesellschafterin wurde im August 2008 vereinbart, dass die Anteile mit Wirkung voraussichtlich zum 30. September 2008 an diese veräußert werden. Gleichzeitig wird der Service- und Beratungsvertrag gekündigt werden. Wie sich diese Tatsache auf die Ertragslage unserer Gesellschaft auswirken wird, ist derzeit noch nicht abschätzbar, da zum einen die Verhandlungen derzeit noch im Anfangsstadium sind und gleichzeitig angedacht ist, an einer Neuausschreibung der Leistungen durch die Vivantes teilzunehmen. Weitere Vorgänge, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, sind nicht bekannt.
Berlin, den 19. August 2008 Die Geschäftsleitung BESTÄTIGUNGSVERMERKWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Zehnacker Berlin GmbH, Berlin, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 30. Juni 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stich proben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkungen zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB wurden im Anhang die Angaben zum Anteilsbesitz nicht gemacht. Mit dieser Einschränkung entspricht nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit den genannten Einschränkungen steht der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 20. August 2008 WirtschaftsTreuhand
GmbH
Prof. Dr. Heni, Wirtschaftsprüfer Thiem, Wirtschaftsprüfer |
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