Samwise GmbHLiquidated

22305 Hamburg, DEU

Master Data

Registry
Register court Hamburg HRB 122558
Previous
Panna Cotta PCG GmbHSavings United GmbH
Registered
4/4/2012
Industry
Management activities of other holding companiesManagement activities of holding companies with predominantly financial shareholdingsActivities of holding companies
Purpose
die Verwaltung und Erhaltung eigenen Vermögens sowie der Betrieb von Internetseiten im eigenen Namen und für eigene Rechnung. Ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten jeder Art, sofern nicht eine Erlaubnis vorliegt.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Till Marvin Knofe
since 10/15/2024
Procura
Procura
Procura
Panayotis Nikolaidis
since 4/4/2012
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
Panayotis NikolaidisMeraki Group GmbH+1
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€92,534
100.00%

Holdings

NameOwnership
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Samwise GmbH (vormals: Savings United GmbH)

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Savings United GmbH gestaltet und betreibt zusammen mit Medienpartnern zahlreiche Internetseiten, die den Besuchern Zugang zu Rabattcoupons ermöglichen. Das Unternehmen besteht seit 2012 und hat seinen Hauptsitz in Hamburg.

Die Savings United GmbH ist einer der führenden Coupon-Partner von Medienunternehmen. Die Gesellschaft arbeitet mit Medienpartnern zusammen, um ihre eigenen Coupon-Plattformen zu erstellen und sicherzustellen, dass Kunden die besten Angebote für ihre Online-Einkäufe finden. Durch die Kombination der Performance-Marketing Expertise im Unternehmen mit der Reichweite der Medienunternehmen bieten die Partnerschaften maßgeschneiderte Inhalte und Coupon-Lösungen, um neue Kunden auf ihrer Kaufreise zu begleiten.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Seit Anfang 2020 hat sich das Coronavirus (COVID-19) weltweit ausgebreitet. Die Pandemie hat in den globalen Volkswirtschaften starke Auswirkungen verursacht und zu einer ausgeprägten Rezession geführt. Deutliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Einschränkungen sind seit Februar 2020 auch in Deutschland zu spüren. Infolgedessen ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 in Deutschland um 5,0% gesunken. In der EU hat sich ein ähnliches Bild abgezeichnet, der Rückgang auf EU-Ebene betrug in 2020 6,3%. Auch in den USA ist das BIP im Vergleich zu 2019 um 3,4% gesunken.

Dennoch hat sich die eCommerce Branche in der Pandemie behauptet und sich in der Krise den sich stark veränderten Verbrauchergewohnheiten weg vom stationären Handel hin zum OnlineHandel schnell und flexibel angepasst. Laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), Berlin, hat sich die Versorgung der Bevölkerung über den E-Commerce deutlich verstärkt. Der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce ist im vergangenen Jahr von € 72,6 Mrd. auf € 83,3 Mrd. gestiegen. Das Wachstum im E-Commerce betrug damit, trotz Stagnation im 1. Quartal 2020 14,6%. Durch die Entwicklung im E-Commerce konnte auch das Affiliate-Marketing profitieren. So berichtet die Awin AG in ihrem Report 2021, dass das Coronavirus und dessen Ausbreitung zu Schließungen unzähliger Filialen führte, weswegen sich Unternehmen neuen Herausforderungen stellen mussten. Das Affiliate und Partner Marketing konnte jedoch genau hier ansetzen und flexible Lösungen bieten.

3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Umsatzerlöse als finanzieller Leistungsindikator sind um 10,7% von € 15,3 Mio. auf € 16,9 Mio. angestiegen. Die Coronavirus-Krise hatte ab dem 2. Quartal Einfluss auf die Geschäftsentwicklung. Das Kaufverhalten ist zunächst zurückhaltend, erst zum 3. Quartal verändert sich dies positiv.

Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter im Geschäftsjahr beträgt durchschnittlich 60.

a. Ertragslage

Im Geschäftsjahr konnte nach Steuern ein Jahresüberschuss von € 1,2 Mio. nach einem Verlust im Vorjahr von € 144,0 Tsd. erzielt werden. Nachdem das erste Halbjahr 2020 durch die von der Pandemie beeinflussten Unsicherheiten im Markt schleppend anlief, konnte der Umsatz in der zweiten Jahreshälfte deutlich gesteigert werden und das Vorjahresniveau erreichen und letztlich sogar übertreffen. Die von uns ergriffenen Massnahmen zur Kostensenkung insbesondere im Personalbereich zeigten Wirkung. Bei nahezu gleichbleibenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+1,7% zum Vorjahr) und deutlich um 5,2% gesunkenen Personalaufwendungen fiel das Ergebnis durch eine deutliche Steigerung (+282,9%) der sonstigen betrieblichen Erträge, die insbesondere auf Währungskurserträgen zurückzuführen sind, positiv aus.

b. Vermögens- und Finanzlage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 hat sich die Bilanzsumme von € 6,5 Mio. auf € 8,4 Mio. erhöht. Insbesondere hat sich das Umlaufvermögen und hier die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 42,4% erhöht. Ausschlaggebend hierfür waren erhöhte Umsatzerlöse im Monat Dezember 2020.

Die Finanzlage des Unternehmens ist weiterhin stabil. Die liquiden Mittel sind bei einem positiven operativen Cash-Flow in etwa auf Vorjahresniveau.

Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses auf € 762,5 Tsd. erhöht. Folglich konnte die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr 2020 auf 9,1% gegenüber 0,0% im Vorjahr gesteigert werden.

c) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Savings United GmbH war zunächst auch von der Corona-Pandemie betroffen. Insbesondere die zurückhaltende Kaufbereitschaft hatte sich im ersten Quartal negativ ausgewirkt. Durch die leichte Erholung der Märkte und die steigenden Onlineeinkäufe durch die Endkonsumenten konnte die Savings United GmbH das Geschäftsjahr mit steigenden Umsatzerlösen abschließen.

4. Chancen- und Risikobericht

a. Risiken

Die Gesellschaft unterliegt allgemeinen Marktrisiken. Couponing boomt in Deutschland und war auch im Jahr 2020 ein Wachstumsmarkt. Sowohl der Handel (plus 35%) auch als Markenhersteller (plus 5%) intensivierten ihre Couponing-Maßnahmen, um Kunden zu gewinnen und an sich zu binden (Handelsjournal 14.04.2021). Dadurch steigt insgesamt die Konkurrenz durch neue sowie bestehende Marktteilnehmer, wodurch die Gesellschaft Marktanteile verlieren könnte. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko mit der laufenden Beobachtung des Marktes sowie mit fortlaufender Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit der Coupon-Plattformen.

Ein weiteres Risiko ergibt sich für die Gesellschaft aus der Abhängigkeit der Zahl der Seitenbesucher und von dem Erscheinen in den Ergebnissen allgemeiner Suchmaschinen. Hier steht vor allem Google mit seiner marktbeherrschenden Stellung im Blickpunkt. Dieses Risiko lässt sich aus Sicht der Gesellschaft durch die Nutzung der Markenbekanntheit der Medienpartner minimieren, durch welche die Zahl der direkten Seitenbesuche gesteigert werden kann.

Das Unternehmen unterliegt auch Fremdwährungsrisiken. Diesem Risiko wird mit einer engen Beobachtung der Wechselkursentwicklung begegnet.

Die rechtlichen Risiken für die Savings United GmbH resultieren vor allem aus der Reglementierung durch EU-Vorgaben (z.B. E-Privacy-Verordnung). Die dadurch verpflichtende Umsetzung entsprechender Regelungen sowie deren Interpretation führt zu entsprechenden Unsicherheiten. Dem Risiko wird mit den fortlaufenden Beobachtungen unter Einbeziehung von Rechtsexperten begegnet.

Auch der kürzlich begonnene Krieg in der Ukraine birgt Risiken. Derzeit erwarten wir durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine keine signifikanten Auswirkungen auf das Geschäft der Savings United GmbH, es bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu diesen Ländern. Die in der Folge einhergehenden wirtschaftlichen Auswirkungen, wie eine steigende Inflationsrate, sind derzeit im Geschäftsverlauf nicht zu spüren.

Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass die Risiken der Geschäftstätigkeit überschaubar sind. Bestandsgefährdende Risiken werden von der Geschäftsführung derzeit nicht gesehen, die Corona-Pandemie führt zu keinen wesentlichen Umsatz- und Ergebniseffekten.

b. Chancen

Die größte Chance des Unternehmens besteht in dem weiter steigenden Wachstum des E-Commerce-Marktes sowie im Wachstum des Affiliate Marktes. So ist der Onlinehandel im ersten Halbjahr 2021 bereits um 23,2 5% gewachsen (Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) v. 02.07.2021 http://www.bevh.org). Durch die gute Marktposition der Savings United GmbH geht die Gesellschaft davon aus, dass von der positiven Entwicklung profitiert werden kann.

Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Gesellschaft durch ihre gute Marktposition von dem großen Potential des Affiliate Marketings weiter profitieren kann und langfristig den Umsatz sowie das Ergebnis steigern kann.

5. Prognosebericht

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat keine Auswirkungen auf das Geschäft der Savings United GmbH, es bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu diesen Ländern. Die in der Folge einhergehenden wirtschaftlichen Auswirkungen, wie eine steigende Inflationsrate, sind derzeit im Geschäftsverlauf nicht zu spüren.

Auch im Geschäftsjahr 2021 werden die Folgen der Corona-Pandemie weiter zu spüren sein. Durch den steigenden Online-Handel geht die Gesellschaft davon aus, dass die Umsatzerlöse sehr stark, um über 60%, steigen werden.

 

Hamburg, den 8. Juni 2022

Panayotis Nikolaidis

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 96.672,10 161.844,90
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.729,00 15.344,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 174.131,73 991,91
2. Beteiligungen 0,00 168.972,82
174.131,73 169.964,73
337.532,83 347.153,63
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.585.224,34 3.960.841,31
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.462.272,13 1.728.624,63
8.047.496,47 5.689.465,94
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 30.693,32 59.659,20
8.078.189,79 5.749.125,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.286,42 6.250,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 412.600,38
8.424.009,04 6.515.129,15

Passiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 92.534,00 92.534,00
II. Kapitalrücklage 5.501.025,00 5.501.025,00
III. Verlustvortrag -6.006.159,38 -5.862.125,15
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.175.064,91 -144.034,23
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 412.600,38
762.464,53 0,00
B. Rückstellungen 224.650,00 119.190,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 141.570,85 3,45
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.520.490,60 2.000.608,21
3. übrige Verbindlichkeiten 4.774.833,06 4.395.327,49
- davon aus Steuern: EUR 20.232,76 (Vorjahr: EUR 96.915,37)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 66.452,97 (Vorjahr: EUR 2.452,61)
7.436.894,51 6.395.939,15
8.424.009,04 - 6.515.129,15

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020 2019
EUR EUR
1. Rohergebnis 10.948.102,11 9.610.603,73
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 188.909,48 (Vorjahr: EUR 53.790,63)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.888.064,44 2.107.870,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 537.866,36 449.814,54
- davon für Altervorsorge: EUR 1.800,00 (Vorjahr: EUR 1.800,00)
2.425.930,80 2.557.684,55
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17.316,09 23.300,31
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.230.904,92 7.110.706,39
- davon aus Währungsumrechnungen: EUR 195.780,96 Vorjahr: EUR 105.016,77)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.858,11 8.923,57
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 119.171,50 71.870,28
7. Ergebnis nach Steuern 1.175.636,91 -144.034,23
8. sonstige Steuern 572,00 0,00
9. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.175.064,91 -144.034,23

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020

A. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Savings United GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: 122558

Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang wurde nach den nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz zum 31.Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 erfolgten gemäß den in § 266 HGB bzw. § 275 Abs. 2 HGB vorgeschriebenen Gliederungsschemata für Kapitalgesellschaften (§ 264 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den Aufstellungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 288 Abs.2 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde nach den Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden, die, soweit nachfolgend nicht anderslautend, unverändert fortgeführt wurden:

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßigen Abschreibungen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel sind im Nominalwert angesetzt

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Posten ausgewiesen, deren Leistungen erst in den Folgejahren aufwandswirksam werden.

Das Eigenkapital wurde zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind der Höhe nach mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt

D. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2020 2019
EUR EUR
Forderungen 12.930,99 11.834,99
Verbindlichkeiten 665.730,85 1.502.350,00

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 106.315,72 EUR (Vorjahr: 103.219,15 EUR).

Art der Verbindlichkeit zum Gesamt davon mit einer
kleiner 1 J. über 1 J.
TEuro TEuro TEuro
gegenüber Kreditinstituten 141,5 85,6 55,9
Vorjahr 0,0 0,0 0,0
gegenüber verbunden Unternehmen 2.520,5 2.520,5 0,0
Vorjahr 2.000,6 2.000,6 0,0
übrige Verbindlichkeiten 4.774,8 3.158,0 1.616,8
Vorjahr 4.395,3 2.892,9 1.502,4
Summe 7.436,9 5.764,2 1.672,70
Vorjahr 6.396,0 4.893,6 1.502,4

F. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für bestehende Verträge in Höhe von TEUR 170. Diese Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Mietverträge und Kfz-Leasingverträge und enden zwischen März 2021 und Oktober 2023.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Euro Euro
Panna Cotta RUS GmbH / Hamburg, Deutschland (*) 100% 15.798,66 -1.212,31
MT Performance GmbH / Berlin, Deutschland (*) 100% -137.119,19 337.649,91
Savings United Ltd. / London, England (*) 100% -26.339,49 -27.588,62
Savings United Inc. / New York, USA (*) 100% 16.259,00 808,26

* Jahresabschluss vom 31. Dezember 2020

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 59,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 60,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Panayotis Nikolaidis ausgeübter Beruf: Kaufmann

Der Geschäftsführer übt seine Tätigkeit hauptberuflich aus.

Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 08.06 2022

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2020 Zugänge Umbuchung Abgänge 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 161.844,90 0,00 0,00 65.172,80 96.672,10
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.363,86 68.701,09 0,00 0,00 131.064,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 991,91 4.167,00 168.972,82 0,00 174.131,73
2. Beteiligungen 168.972,82 0,00 -168.972,82 0,00 0,00
394.173,49 72.868,09 0,00 65.172,80 401.868,78
Abschreibungen
01.01.2020 Zugänge Stand 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.019,86 17.316,09 64.335,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
47.019,86 17.316,09 64.335,95
Buchwerte
31.12.2020 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 96.672,10 161.844,90
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.729,00 15.344,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 174.131,73 991,91
2. Beteiligungen 0,00 168.972,82
337.532,83 347.153,63

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 276, 288, 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagerbericht wurde der folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Savings United GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Savings United GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Savings United GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt-Vergleichsangaben

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2019 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sind nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 12. Juli 2022

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Axel Steffen, Wirtschaftsprüfer

ppa. Guido Ottinger, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 05.12.2022 festgestellt.

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