Nürnberger-Spielkarten-Verlag GmbH
Same addressManufacture of games and toys
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Behnud Haji Ghasem since 5/6/2026 | Procura |
Markus Mallmann since 7/18/2025 | Managing Director |
Adam Nowak since 7/18/2025 | Procura |
Martin Huster since 4/14/2014 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
METRO Cash & Carry International GmbHSelf-held cycle | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
romac Logistik und Service GmbHDissolved | 100.00% |
M+H Consulting GmbHDissolved | 100.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Huster Consult GmbHNürnbergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Wirtschaftsbericht 1. Allgemeine Wirtschaftslage, Geschäfts- und Rahmenbedingungen 2023 zeigte sich die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland angespannt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Damit stagnierte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Vor allem Preissteigerungen und steigende Zinsen dämmten die inländische Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen. Sowohl die politischen Rahmenbedingungen angesichts des anhaltenden Angriffskriegs von Russland in der Ukraine als auch der Gazakonflikt und die daraus resultierenden Einschränkungen des Seefrachtverkehrs im Suezkanal haben zu Lieferproblemen, gestiegenen Frachtpreisen und allgemeinen Preissteigerungen geführt. Ein weiteres massives Problem im internationalen Im- und Export über den Seeweg stellen die Angriffe von militant-islamistischen Huthi dar. Diese Einschränkungen in der Seefracht werden laut der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) auch 2024 die globalen Lieferketten und Preisstrukturen massiv beeinflussen und auf den Weltmärkten zu einer höheren Inflation führen. Der differenzierte Blick auf einzelne Wirtschaftsbereiche zeigt, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 im produzierenden Gewerbe (ohne Bau) mit -2,0 % überdurchschnittlich sank. Dies hat mit Drosselungen in der Energieversorgung zu tun, als Folge des Russland-Ukraine-Konflikts. Die hohen Energiepreise machten vor allem energieintensiven Branchen wie der Chemie- und der Metallindustrie zu schaffen. Auch das verarbeitende Gewerbe (ohne Bau) wies preisbereinigt ein Minus von 0,4 % aus. Trotz Fachkräftemangels, hoher Baukosten und unvorteilhafter Zinsentwicklung hat das Baugewerbe preisbereinigt ein Plus von 0,2 % realisiert. Für leicht positive Signale beim Bruttoinlandsprodukt sorgten vor allem die Dienstleistungsbereiche. Vor allem das Segment Information und Kommunikation ist mit +2,6 % deutlich gewachsen. Positiv entwickelten sich auch die Bereiche öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit (+1,0 %) und Unternehmensdienstleister (+0,3 %). In Handel, Verkehr und Gastgewerbe jedoch zeigte sich ein preisbereinigter Rückgang von 1,0 %, maßgeblich beeinflusst von Rückgängen im Groß- und Einzelhandel. Die hohen inflationsgetriebenen Verbraucherpreise setzten dem privaten Konsum zu. Er sank preisbereinigt um 0,8 % gegenüber 2022. Die privaten Haushalte reduzierten ihren Konsum vor allen in jenen Warengruppen, bei denen die Preise 2023 anhaltend auf hohem Niveau verblieben oder aber bei denen die Preise im Vergleich zum Vorjahr sogar noch weiter angestiegen waren. Vor allem die Segmente langlebige Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte erlebten erhebliche Einbrüche: Hier sanken die Ausgaben um 6,2 % im Vorjahresvergleich. Aufgrund des Wegfalls staatlicher Subventionen wie jene für Corona-Impfungen sind außerdem die staatlichen Konsumausgaben um 1,7 % reduziert worden. Die schwache Inlandsnachfrage beeinflusste auch die Importe nach Deutschland. Sie nahmen 2023 preisbereinigt um 3,0 % ab. Weil die Exportquote Deutschlands preisbereinigt nur um 1,8 % gesunken ist, hat sich ein positiver Außenbeitrag ergeben, wovon das BIP profitierte. Das deutsche BIP 2023 ist von rund 45,9 Millionen Erwerbstätigen erwirtschaftet worden (0,7 % mehr als 2022). Damit zeigt sich der Arbeitsmarkt stabil, auch dank einer steigenden Erwerbsbeteiligung der Deutschen. Ein signifikanter Ausbau der Beschäftigtenzahlen fand jedoch fast ausschließlich in Dienstleistungsbranchen statt. 2. Geschäftsverlauf 2022 Die Entwicklung des Konzerns ist weiter positiv. Die Kundenanzahl konnte im Verlauf des Jahres erhöht werden. Die Corona-Pandemie war ein entscheidender Faktor für die vergangenen Jahre, aber kein Indikator für die tatsächliche Entwicklung des Unternehmens. Das Jahr 2023 hat gezeigt, dass wir im Gastronomiesektor überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnen können. Unsere Stellung am Markt wurde letztendlich durch die Krise gestärkt. Die durchgehende Lieferfähigkeit hat aktiv zur Kundenbindung beigetragen. Liquiditätsengpässe wurden lediglich punktuell durch die staatlichen Restriktionen verursacht und waren letztendlich den erhöhten Warenbeständen geschuldet. Mit Aufhebung der Restriktionen verkehrte sich die Situation dann ins Gegenteil und erwies sich im Branchenvergleich im Nachhinein als Vorteil. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Unser Kundenstamm wächst weiter stetig. Die nachhaltige Qualitätspolitik hat die Warenverfügbarkeit und die Lieferzuverlässigkeit stark erhöht. Die Kunden sind zufrieden mit der Leistung des Konzerns. Die konsequente Umstellung auf moderne 3-Kammer-Fahrzeuge hat den Treibstoffverbrauch und die Emissionswerte nachhaltig positiv beeinflusst. Die energieeffiziente Bauweise der Lager in Nürnberg und Hamm spiegelt sich in den Unterhaltskosten wider. Strom- und Heizungskosten liegen unter den Erwartungen. Konsequente Fortbildung und Einbindung der Mitarbeiter in die Firmenprozesse haben zu einer größeren Mitarbeiterzufriedenheit geführt. Die Betriebszugehörigkeit vieler Mitarbeiter ist überdurchschnittlich. Die von uns ausgebildeten Groß- und Außenhandels-Kaufmänner/-frauen und Fachlageristen werden oft direkt übernommen. In 2019 haben wir ein übergreifendes und integriertes Supply-Chain-Management-System eingeführt. Ziel ist es, strategische und organisatorische Erfolgsfaktoren des Konzerns über den gesamten Wertschöpfungsvorgang zu erkennen und nutzbar zu machen. Das betrifft die gesamte logistische Wertschöpfungskette - von der Beschaffung (Einkauf) über die Produktion und Logistik bis hin zur Entsorgungslogistik. Unsere Philosophie soll die Basis für unseren zukünftigen Erfolg sein. Unser Konzern soll weltweit für Perfektion in der Logistik stehen. Wir versorgen unsere Kunden mit Ware - fehlerfrei! Wir verstehen, dass die fehlerfreie Warenversorgung ein Grundbedürfnis eines jeden Gastronomiebetriebes ist. Zusammenarbeit - Ehrlichkeit - Partnerschaft. Diese Werte haben uns unsere Mitarbeiter gelehrt. Sie lassen Unmögliches wahr werden. Davon profitieren wir alle! II. Darstellung und Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Management steuert den Konzern im Wesentlichen mit den Leistungsindikatoren EBITDA, Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und Eigenkapitalquote. Vermögenslage Unser Eigenkapital beträgt T€ 3.259,0 (ohne Minderheiten), die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag T€ 26.097,1. Die sich daraus ergebende Eigenkapitalquote beträgt 12,5 %, die Rückstellungsquote 7,5 %. Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist bzw. mit Skontoausnutzung zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Lieferanten nutzen zur Absicherung unserer Verbindlichkeiten überwiegend die Verrechnung über die Markant AG bzw. die Warenkreditversicherung von Euler Hermes. Der Cashflow betrug im Jahr 2023 T€ 335,8, was jedoch stark von den hohen Tilgungsleistungen beeinflusst ist. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 1.908,0. Ertragslage Das operative Geschäft war alles in allem 2023 gut, der Konzern erzielte einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 813,9. Das EBITDA als für uns wichtiger Leistungsindikator betrug T€ 2.050,8. III. Chancen- und Risikobericht Allgemeiner Chancen- und Risikobericht Der Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 hat großes menschliches Leid verursacht, aber auch heftige wirtschaftliche Folgen. Die Schockwellen des Konflikts reichen über die unmittelbar betroffene Region hinaus und könnten auch in der deutschen Wirtschaft spürbar werden. Dies liegt weniger an den direkten ökonomischen Verflechtungen mit Israel, machten die Ausfuhren dorthin im Jahr 2022 doch nur 0,4 Prozent aller deutschen Exporte aus. Allerdings kooperieren die Bundesrepublik und Israel seit Langem eng in Bereichen wie Naturwissenschaften, Cybersecurity oder Medizin. Der Nahostkonflikt hemmt die Investitionsbereitschaft von Unternehmen, weil sie höhere geschäftliche Risiken einpreisen müssen. Wesentlich relevanter ist, dass der Nahostkonflikt ein weiterer Unsicherheitsfaktor für die globale politische Entwicklung ist. Eskaliert der Konflikt, könnten Lieferketten - die infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine teils gerade neu aufgebaut wurden - gefährdet sein. Die Angriffe von Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im Golf von Aden haben dieses Risiko verdeutlicht. Generell wächst infolge des Nahostkonflikts weltweit die Gefahr von Terroranschlägen. All dies hemmt die Investitionsbereitschaft von Unternehmen, weil sie höhere geschäftliche Risiken einpreisen müssen. Die Frage ist aber auch, ob die erdölproduzierenden Länder am Persischen Golf erneut über die Verknappung des Rohstoffs Druck auf die westlichen Industrieländer ausüben könnten, um diese von ihrem israelfreundlichen Kurs abzubringen - und welche Folgen eine solche Strategie der Ölförderländer heute hätte. Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit wird durch Maßnahmen zur Optimierung der Kostenstruktur gesichert. Hierzu zählen die kontinuierliche Verbesserung der Beschaffung, der Logistik und der administrativen Prozesse. Der Fokus der GVS liegt auf dem logistischen Zusatznutzen unserer Kunden und unserem hohen Serviceniveau. Die Dienstleistungskette erstreckt sich nicht lediglich von der Beschaffung über die Lagerung hin zur Auslieferung. Auch Produkt-Scouting, diversifizierte Servicekonzepte und Zusatzleistungen wie Foodsourcing runden unser Profil ab. Daher können wir aktuell Kunden in jedem Segment hinzugewinnen. Potentielle Währungsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Geschäfte außerhalb des Euro-Raumes werden in EURO getätigt. Preissteigerungsrisiken werden in Zukunft vertraglich abgefangen. Die Gesamtposition des Unternehmens ist stabil. Spezieller Chancen- und Risikobericht Die Liquiditätslage war in 2023 entspannt und beruhigend. Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen generell die Forderungen, die Verbindlichkeiten und die Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern verfügt über einen grundlegend solventen Kundenstamm. Bei Neukunden wird stets auf Vorkasse bestanden, damit Forderungsausfälle verringert werden können. Mit einem Großteil der Kunden besteht bereits eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, meist unter Ausnutzung von Skonto, gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns teilweise mittels Lieferantenkrediten. Wir greifen hier auch auf unsere Hausbanken zurück. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Konzernerfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. Spezieller Corona- und Ukraine-Bericht Der Ausbruch von COVID-19 hat insbesondere in Europa zu massiven Eingriffen in das öffentliche Leben mit deutlichen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft geführt. Unser Konzern ist als Lebensmittelhändler ein Teil der kritischen Infrastruktur. Der Konzern wurde zusätzlich als Folge der Pandemie mit massiven Herausforderungen konfrontiert. Tägliche Falschlieferungen der Vorlieferanten, ausbleibende Lieferungen, Reduzierungen der bestellten Mengen standen den durch aufgebaute Sicherheitsbestände überfüllten Lägern gegenüber. Im Handel und in der Logistik sind die kräftigen Preiserhöhungen bei vielen Produktgruppen deutlich spürbar. Die Lohnforderungen im Bereich Lager und Fuhrpark befinden sich auf einem nie dagewesenen Niveau. Die Preise für Gas, Strom und Treibstoff sind geradezu explodiert. Trotzdem ist es innerhalb des Konzerns gelungen, an allen Standorten, auch teilweise unter schwierigen Bedingungen, den Betrieb aufrecht zu erhalten und das Stammpersonal zu halten. Die Pandemie scheint allerdings nun endgültig gebannt zu sein. IV. Prognosebericht Alle notwendigen Preisanpassungen wurden in 2023 größtenteils umgesetzt, auch wenn die Logistikkosten (Kraftstoff- und Mautkosten) nicht komplett weitergegeben werden konnten. Die wesentlichen Energiepreise (Strom und Gas) sind bereits eingepreist und auf 2 Jahre gesichert. Gas spielt in unseren Gebäuden dabei eine untergeordnete Rolle. Beim Kraftstoff (Diesel) erwarten wir tendenziell eine Seitwärtsbewegung. Die Erhöhung des Mindestlohns ist bereits eingepreist. Die Liquiditätslage ist stabil, das Ziehen von Lieferantenverbindlichkeiten wurde durch Ausnutzung von Skontovereinbarungen ersetzt. Wir beurteilen die Substanz des Konzerns in Summe positiv. Umsatz- und Ertragsentwicklung beurteilen wir positiv. V. Risikoberichterstattung zu Finanzinstrumenten Die Huster Consult GmbH ist als Konzern, der im Euro-Raum tätig ist, kaum finanziellen Risiken ausgesetzt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Ziel unseres Risikomanagements ist es, potenziell negative Auswirkungen zu erkennen und zu begrenzen. Die Verantwortung für das Finanzmanagement des Konzerns trägt die Geschäftsführung. Sie identifiziert, bewertet und sichert finanzielle Risiken in enger Zusammenarbeit mit den operativen Abteilungen ab. Die Geschäftsführung gibt sowohl die Prinzipien für das Risikomanagement als auch Richtlinien für bestimmte Bereiche (den Umgang mit dem Fremdwährungsrisiko, dem Zinsrisiko und dem Kreditrisiko) vor. VI. Bescheinigung des gesetzlichen Vertreters Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft versichern hiermit nach bestem Wissen und Gewissen, dass im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 315 Abs. 1 Satz 5 HGB beschrieben sind.
Nürnberg, den 14. Juni 2024 Martin Huster, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Konzern - Gewinn - und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Konsolidierung
Das Mutterunternehmen Huster Consult GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 30621 mit einem Stammkapital in Höhe von 25,0 T€. Sitz der Gesellschaft ist Nürnberg. Die Huster Consult GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.
Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 werden von der Huster Consult GmbH und für die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen nach § 290 HGB als befreiender Konzernabschluss (§ 291 HGB) aufgestellt. Der Stichtag des Konzernabschlusses ist der 31.12.2023, dieser ist mit den Stichtagen aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen identisch.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung im Konzern (§§ 290 bis 315 HGB) erstellt. Für die Konzernbilanz wird gemäß § 298 Abs. 1 HGB das Gliederungsschema des § 266 HGB und für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung das Gliederungsschema des § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) entsprechend angewendet.
Der vorliegende Konzernabschluss ist zugleich der Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis gem. § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB. Nachfolgende integrierende Darstellung enthält die Angaben über die Beteiligungsverhältnisse aus der Sicht der Huster Consult GmbH gemäß Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB. In die Konsolidierung der Huster Consult GmbH wurden folgende unmittelbare und mittelbare Tochtergesellschaften im Sinne des § 290 HGB einbezogen:
Folgende Gesellschaft wurden zum 31. Dezember 2023 nach der Equitymethode einbezogen (Angaben in T€):
Bei der Gesellschaft sind keine ursprünglichen Anschaffungskosten existent, da die Huster Consult GmbH Gründungsgesellschafterin war. Ein Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem ursprünglichen Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile ist deshalb nicht entstanden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei den assoziierten Unternehmen sind identisch zu jenen beim Mutterunternehmen.
Stichtag für die erstmalige Einbeziehung der Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der Huster Consult GmbH ist jeweils der 31.12.2022, da hier das erste Mal die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses vorlag. Im Fall der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen ist der Stichtag für die erstmalige Einbeziehung der 01.01.2022 (Beginn des Konzerngeschäftsjahres). Das Geschäftsjahr der Muttergesellschaft und die Geschäftsjahre sämtlicher Tochterunternehmen sowie assoziierter Unternehmen ist das Kalenderjahr.
Bei der Kapitalkonsolidierung der neu einbezogenen Anteile an Tochtergesellschaften wurde die Neubewertungsmethode nach § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB angewandt. Die Kapitalkonsolidierung wurde durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Eigenkapital der Tochtergesellschaften vorgenommen. Für die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital der Tochtergesellschaften wird in der Konzernbilanz gemäß § 307 HGB ein Ausgleichsposten ausgewiesen.
Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung gemäß § 300 ff. HGB einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung sämtlicher Umsatzerlöse sowie anderer Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen. Zinserträge und ähnliche Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sowie der assoziierten Unternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Huster Consult GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen (§ 308 HGB). Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Der Konzernabschluss wurde in T€ aufgestellt.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die beweglichen abnutzbaren Anlagen werden linear oder degressiv abgeschrieben. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von T€ 1,0 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen sind zum Nominalbetrag bewertet. Ein latentes Ausfallrisiko wurde durch eine aktivisch gekürzte Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände und der flüssigen Mittel erfolgt zu Nominalwerten. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Aufwendungen, die im Voraus bezahlt wurden. Aktive latente Steuern wurden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich abbauende Differenzen gemäß § 306 HGB gebildet. Dabei werden die sich in späteren Jahren ausgleichenden Differenzen aus Konsolidierungsmaßnahmen erfasst. Da Unterschiede nur in Unternehmen der Rechtsform GmbH & Co. KG vorkommen, liegen der Berechnung der latenten Steuern nur der durchschnittliche Gewerbesteuersatz der betroffenen Gemeinden (16,2 %) zugrunde.
Das Eigenkapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften ausgewiesen. Der Posten Unterschied aus der Kapitalkonsolidierung wurde aufgrund des Auseinanderfallens des Zeitpunkts der Entstehung des Mutter-Tochter-Verhältnisses und des Zeitpunkts der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens GVS Lebensmittelhandel Verwaltungs GmbH in den Konzernabschluss sowie der erfolgten Gewinnthesaurierung zwischen diesen Zeitpunkten gebildet. Es handelt sich um die Beteiligung an der GVS Lebensmittelhandel Verwaltungs GmbH. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Rückstellung für Pensionen wird nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Die zu erwartenden Renten- und Gehaltssteigerungen wurden mit 0,0 % (Gehalts- bzw. Anwartschaftstrend) und 0,0 % (Rententrend) berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein Marktzins von 1,82 % bei der Bewertung zugrunde gelegt, der sich aus dem 10-Jahresdurchschnittssatz ergibt. Der Unterschiedsbetrag (§ 253 Abs. 6 HGB) zur Bewertung mit dem 7-Jahresdurchschnittssatz beträgt T€ 2,8. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage der neuen Fassung des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zu Bilanzposten Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel dargestellt. Als Firmenwert sind die stillen Reserven aus der Konsolidierung der Tochterunternehmen GVS Lebensmittelhandel GmbH & Co Handelsgesellschaft KG und romac Logistik und Service GmbH ausgewiesen. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme eines Betrages in Höhe von T€ 168,6 (Vj. T€ 146,5) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Finanzmittelfonds Gemäß DRS 21 wird der Finanzmittelfonds definiert als Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen (Angaben in T€):
Auf die Darstellung der Kapitalflussrechnung als Bestandteil des Konzernabschlusses wird verwiesen. Aktive Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 116,7 resultieren aus unterschiedlichen Bewertungsansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Anlagevermögen der Konzernunternehmen. Die Differenz löst sich über die Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter auf. Eigenkapital Das Stammkapital des Mutterunternehmens beträgt T€ 25,0. Der Bilanzgewinn ermittelt sich wie folgt:
In Höhe des Betrages, den die gebildeten aktiven latenten Steuern (T€ 116,7) die passiven latenten Steuern (T€ 0,0) übersteigen, liegt eine gesetzliche Ausschüttungssperre vor (§ 268 Abs. 8 HGB). Neben diesem Betrag in Höhe von T€ 116,7 ist der oben genannte Betrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 2,8 für die Ausschüttung gesperrt. Dem Mutterunternehmen ist ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 536,7 und ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 2.697,3 zuzurechnen. Der Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von T€ 3.234,0 steht den Gesellschaftern zur Ausschüttung zur Verfügung. Rückstellungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 2,8. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Das in diesem Zusammenhang bestehende Cash-Konto bei der Sparkasse Nürnberg, auf das die drei in den Jahren 2010 und 2011 fälligen Rückdeckungsversicherungen ausbezahlt worden sind, ist an den Begünstigten verpfändet und somit als Planvermögen gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit der Pensionsrückstellung verrechnet auszuweisen. Ab 2014 werden von diesem Konto mit Einverständnis des Bezugsberechtigten die laufenden Pensionszahlungen geleistet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Urlaubsrückstellungen, Überstundenrückstellungen, Rückstellungen für interne Abschlusskosten, Rückstellungen für Bankgebühren, Rückstellungen für die Rückzahlung von Überbrückungshilfen, Verpflichtungen aus einem Warenverrechnungskonto sowie für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Verbindlichkeiten Die Höhe und Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die sonstigen Verbindlichkeiten sind besichert mit Grundschulden, Bürgschaften sowie Sicherungsübereignungen von Anlagevermögen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Eine Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen und geografisch bestimmten Märkten erfolgt nicht, da sich diese untereinander nicht erheblich unterscheiden. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 74,1 (Vj. T€ 50,0) enthalten. Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von T€ 907,3 (Vj. T€ 727,0) beinhalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 1,1 (Vj. T€ 81,8). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag (ohne latente Steuern) belasten das Ergebnis nach Steuern mit T€ 219,5. Im Geschäftsjahr wurden darüber hinaus Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern auf Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von T€ 20,5 erfasst. Das Ergebnis vor Steuern und nach Abzug der sonstigen Steuern beträgt im Geschäftsjahr T€ 1.054,0. Bei einer Steuerquote in Höhe von 32,2 % (durchschnittlicher Steuersatz des Mutterunternehmens) wäre ein Betrag der Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 339,4 entstanden. Die Abweichung vom tatsächlichen Steueraufwand resultiert aus geltend gemachten Verlustvorträgen bei den Konzernunternehmen sowie der Tatsache, dass viele Konzernunternehmen in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG operieren und somit nur zur Gewerbesteuer herangezogen werden und nicht zur Körperschaftsteuer wie das Mutterunternehmen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Konzernabschlussprüfer für das Jahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 34,5. Das Honorar entfällt auf (in T€):
E. Sonstige Angaben Beschäftigte Im Jahresdurchschnitt waren in den Gesellschaften des Konsolidierungskreises insgesamt 349 (Vj. 325) Mitarbeiter beschäftigt. Diese gliederten sich wie folgt:
Geschäftsführung Die Geschäftsführung und Vertretung der Huster Consult GmbH oblag im Geschäftsjahr Herrn Martin Huster, Nürnberg. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 Alt. 2 BGB befreit. Die Angabe zu den Gesamtbezügen wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Nr. 2 oder 2a HGB Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
Besondere Risiken, Vorteile und finanzielle Auswirkungen ergeben sich nicht (§ 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB Es haben keine nicht zu marktüblichen Bedingungen zustanden gekommenen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hatten, stattgefunden. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 26 HGB Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift gem. § 245 HGB Huster Consult GmbH, Nürnberg Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023
Nürnberg, den 15. Juni 2024 Huster Consult GmbH Konzernanlagenspiegel
Feststellung des KonzernabschlussesDie Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am 16.10.2024. Bestätigung- bzw. VersagungsvermerkAn die Huster Consult GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der Huster Consult GmbH, Nürnberg und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Huster Consult GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bayreuth, den 15.10.2024 Claus Dreher, Wirtschaftsprüfer |
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