Master Data

Registry
Register court Nürnberg HRB 30621
Previous
Huster Consult GmbH
Registered
4/14/2014
Industry
Management activities of other holding companiesActivities of holding companiesManagement activities of holding companies with predominantly financial shareholdings
Purpose
das Halten und das Verwalten von Gesellschaften des Großhandels, der Betrieb einer Handelsgesellschaft für Lebens- und Genussmittel, die Vertretung von Lebensmittelherstellerbetrieben bei Handel und Industrie sowie der Handel, Imund Export und die Vermittlung von Lebensmitteln und Waren aller Art, die Durchführung von Lager- und Transportlogistik jeder Art sowie von gewerblichem Güterkraftverkehr und damit zusammenhängende Dienst- und Serviceleistungen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Behnud Haji Ghasem
since 5/6/2026
Procura
Markus Mallmann
since 7/18/2025
Managing Director
Adam Nowak
since 7/18/2025
Procura
Martin Huster
since 4/14/2014
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€25,000
100.00%

Holdings

NameOwnership
100.00%
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Huster Consult GmbH

Nürnberg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Wirtschaftsbericht

1. Allgemeine Wirtschaftslage, Geschäfts- und Rahmenbedingungen

2023 zeigte sich die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland angespannt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Damit stagnierte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Vor allem Preissteigerungen und steigende Zinsen dämmten die inländische Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen. Sowohl die politischen Rahmenbedingungen angesichts des anhaltenden Angriffskriegs von Russland in der Ukraine als auch der Gazakonflikt und die daraus resultierenden Einschränkungen des Seefrachtverkehrs im Suezkanal haben zu Lieferproblemen, gestiegenen Frachtpreisen und allgemeinen Preissteigerungen geführt. Ein weiteres massives Problem im internationalen Im- und Export über den Seeweg stellen die Angriffe von militant-islamistischen Huthi dar. Diese Einschränkungen in der Seefracht werden laut der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) auch 2024 die globalen Lieferketten und Preisstrukturen massiv beeinflussen und auf den Weltmärkten zu einer höheren Inflation führen.

Der differenzierte Blick auf einzelne Wirtschaftsbereiche zeigt, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 im produzierenden Gewerbe (ohne Bau) mit -2,0 % überdurchschnittlich sank. Dies hat mit Drosselungen in der Energieversorgung zu tun, als Folge des Russland-Ukraine-Konflikts. Die hohen Energiepreise machten vor allem energieintensiven Branchen wie der Chemie- und der Metallindustrie zu schaffen. Auch das verarbeitende Gewerbe (ohne Bau) wies preisbereinigt ein Minus von 0,4 % aus. Trotz Fachkräftemangels, hoher Baukosten und unvorteilhafter Zinsentwicklung hat das Baugewerbe preisbereinigt ein Plus von 0,2 % realisiert.

Für leicht positive Signale beim Bruttoinlandsprodukt sorgten vor allem die Dienstleistungsbereiche. Vor allem das Segment Information und Kommunikation ist mit +2,6 % deutlich gewachsen. Positiv entwickelten sich auch die Bereiche öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit (+1,0 %) und Unternehmensdienstleister (+0,3 %). In Handel, Verkehr und Gastgewerbe jedoch zeigte sich ein preisbereinigter Rückgang von 1,0 %, maßgeblich beeinflusst von Rückgängen im Groß- und Einzelhandel.

Die hohen inflationsgetriebenen Verbraucherpreise setzten dem privaten Konsum zu. Er sank preisbereinigt um 0,8 % gegenüber 2022. Die privaten Haushalte reduzierten ihren Konsum vor allen in jenen Warengruppen, bei denen die Preise 2023 anhaltend auf hohem Niveau verblieben oder aber bei denen die Preise im Vergleich zum Vorjahr sogar noch weiter angestiegen waren. Vor allem die Segmente langlebige Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte erlebten erhebliche Einbrüche: Hier sanken die Ausgaben um 6,2 % im Vorjahresvergleich. Aufgrund des Wegfalls staatlicher Subventionen wie jene für Corona-Impfungen sind außerdem die staatlichen Konsumausgaben um 1,7 % reduziert worden.

Die schwache Inlandsnachfrage beeinflusste auch die Importe nach Deutschland. Sie nahmen 2023 preisbereinigt um 3,0 % ab. Weil die Exportquote Deutschlands preisbereinigt nur um 1,8 % gesunken ist, hat sich ein positiver Außenbeitrag ergeben, wovon das BIP profitierte.

Das deutsche BIP 2023 ist von rund 45,9 Millionen Erwerbstätigen erwirtschaftet worden (0,7 % mehr als 2022). Damit zeigt sich der Arbeitsmarkt stabil, auch dank einer steigenden Erwerbsbeteiligung der Deutschen. Ein signifikanter Ausbau der Beschäftigtenzahlen fand jedoch fast ausschließlich in Dienstleistungsbranchen statt.

2. Geschäftsverlauf 2022

Die Entwicklung des Konzerns ist weiter positiv. Die Kundenanzahl konnte im Verlauf des Jahres erhöht werden.

Die Corona-Pandemie war ein entscheidender Faktor für die vergangenen Jahre, aber kein Indikator für die tatsächliche Entwicklung des Unternehmens. Das Jahr 2023 hat gezeigt, dass wir im Gastronomiesektor überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnen können.

Unsere Stellung am Markt wurde letztendlich durch die Krise gestärkt. Die durchgehende Lieferfähigkeit hat aktiv zur Kundenbindung beigetragen.

Liquiditätsengpässe wurden lediglich punktuell durch die staatlichen Restriktionen verursacht und waren letztendlich den erhöhten Warenbeständen geschuldet. Mit Aufhebung der Restriktionen verkehrte sich die Situation dann ins Gegenteil und erwies sich im Branchenvergleich im Nachhinein als Vorteil.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Unser Kundenstamm wächst weiter stetig. Die nachhaltige Qualitätspolitik hat die Warenverfügbarkeit und die Lieferzuverlässigkeit stark erhöht. Die Kunden sind zufrieden mit der Leistung des Konzerns.

Die konsequente Umstellung auf moderne 3-Kammer-Fahrzeuge hat den Treibstoffverbrauch und die Emissionswerte nachhaltig positiv beeinflusst. Die energieeffiziente Bauweise der Lager in Nürnberg und Hamm spiegelt sich in den Unterhaltskosten wider. Strom- und Heizungskosten liegen unter den Erwartungen.

Konsequente Fortbildung und Einbindung der Mitarbeiter in die Firmenprozesse haben zu einer größeren Mitarbeiterzufriedenheit geführt. Die Betriebszugehörigkeit vieler Mitarbeiter ist überdurchschnittlich. Die von uns ausgebildeten Groß- und Außenhandels-Kaufmänner/-frauen und Fachlageristen werden oft direkt übernommen.

In 2019 haben wir ein übergreifendes und integriertes Supply-Chain-Management-System eingeführt. Ziel ist es, strategische und organisatorische Erfolgsfaktoren des Konzerns über den gesamten Wertschöpfungsvorgang zu erkennen und nutzbar zu machen. Das betrifft die gesamte logistische Wertschöpfungskette - von der Beschaffung (Einkauf) über die Produktion und Logistik bis hin zur Entsorgungslogistik.

Unsere Philosophie soll die Basis für unseren zukünftigen Erfolg sein. Unser Konzern soll weltweit für Perfektion in der Logistik stehen. Wir versorgen unsere Kunden mit Ware - fehlerfrei! Wir verstehen, dass die fehlerfreie Warenversorgung ein Grundbedürfnis eines jeden Gastronomiebetriebes ist.

Zusammenarbeit - Ehrlichkeit - Partnerschaft. Diese Werte haben uns unsere Mitarbeiter gelehrt. Sie lassen Unmögliches wahr werden. Davon profitieren wir alle!

II. Darstellung und Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Management steuert den Konzern im Wesentlichen mit den Leistungsindikatoren EBITDA, Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und Eigenkapitalquote.

Vermögenslage

Unser Eigenkapital beträgt T€ 3.259,0 (ohne Minderheiten), die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag T€ 26.097,1.

Die sich daraus ergebende Eigenkapitalquote beträgt 12,5 %, die Rückstellungsquote 7,5 %.

Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist bzw. mit Skontoausnutzung zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Lieferanten nutzen zur Absicherung unserer Verbindlichkeiten überwiegend die Verrechnung über die Markant AG bzw. die Warenkreditversicherung von Euler Hermes.

Der Cashflow betrug im Jahr 2023 T€ 335,8, was jedoch stark von den hohen Tilgungsleistungen beeinflusst ist. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 1.908,0.

Ertragslage

Das operative Geschäft war alles in allem 2023 gut, der Konzern erzielte einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 813,9. Das EBITDA als für uns wichtiger Leistungsindikator betrug T€ 2.050,8.

III. Chancen- und Risikobericht

Allgemeiner Chancen- und Risikobericht

Der Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 hat großes menschliches Leid verursacht, aber auch heftige wirtschaftliche Folgen.

Die Schockwellen des Konflikts reichen über die unmittelbar betroffene Region hinaus und könnten auch in der deutschen Wirtschaft spürbar werden. Dies liegt weniger an den direkten ökonomischen Verflechtungen mit Israel, machten die Ausfuhren dorthin im Jahr 2022 doch nur 0,4 Prozent aller deutschen Exporte aus. Allerdings kooperieren die Bundesrepublik und Israel seit Langem eng in Bereichen wie Naturwissenschaften, Cybersecurity oder Medizin. Der Nahostkonflikt hemmt die Investitionsbereitschaft von Unternehmen, weil sie höhere geschäftliche Risiken einpreisen müssen.

Wesentlich relevanter ist, dass der Nahostkonflikt ein weiterer Unsicherheitsfaktor für die globale politische Entwicklung ist. Eskaliert der Konflikt, könnten Lieferketten - die infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine teils gerade neu aufgebaut wurden - gefährdet sein. Die Angriffe von Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im Golf von Aden haben dieses Risiko verdeutlicht. Generell wächst infolge des Nahostkonflikts weltweit die Gefahr von Terroranschlägen. All dies hemmt die Investitionsbereitschaft von Unternehmen, weil sie höhere geschäftliche Risiken einpreisen müssen.

Die Frage ist aber auch, ob die erdölproduzierenden Länder am Persischen Golf erneut über die Verknappung des Rohstoffs Druck auf die westlichen Industrieländer ausüben könnten, um diese von ihrem israelfreundlichen Kurs abzubringen - und welche Folgen eine solche Strategie der Ölförderländer heute hätte.

Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit wird durch Maßnahmen zur Optimierung der Kostenstruktur gesichert. Hierzu zählen die kontinuierliche Verbesserung der Beschaffung, der Logistik und der administrativen Prozesse.

Der Fokus der GVS liegt auf dem logistischen Zusatznutzen unserer Kunden und unserem hohen Serviceniveau. Die Dienstleistungskette erstreckt sich nicht lediglich von der Beschaffung über die Lagerung hin zur Auslieferung.

Auch Produkt-Scouting, diversifizierte Servicekonzepte und Zusatzleistungen wie Foodsourcing runden unser Profil ab. Daher können wir aktuell Kunden in jedem Segment hinzugewinnen.

Potentielle Währungsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Geschäfte außerhalb des Euro-Raumes werden in EURO getätigt.

Preissteigerungsrisiken werden in Zukunft vertraglich abgefangen. Die Gesamtposition des Unternehmens ist stabil.

Spezieller Chancen- und Risikobericht

Die Liquiditätslage war in 2023 entspannt und beruhigend. Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen generell die Forderungen, die Verbindlichkeiten und die Guthaben bei Kreditinstituten.

Der Konzern verfügt über einen grundlegend solventen Kundenstamm. Bei Neukunden wird stets auf Vorkasse bestanden, damit Forderungsausfälle verringert werden können. Mit einem Großteil der Kunden besteht bereits eine langjährige Zusammenarbeit.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, meist unter Ausnutzung von Skonto, gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns teilweise mittels Lieferantenkrediten. Wir greifen hier auch auf unsere Hausbanken zurück.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Konzernerfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement.

Spezieller Corona- und Ukraine-Bericht

Der Ausbruch von COVID-19 hat insbesondere in Europa zu massiven Eingriffen in das öffentliche Leben mit deutlichen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft geführt. Unser Konzern ist als Lebensmittelhändler ein Teil der kritischen Infrastruktur.

Der Konzern wurde zusätzlich als Folge der Pandemie mit massiven Herausforderungen konfrontiert. Tägliche Falschlieferungen der Vorlieferanten, ausbleibende Lieferungen, Reduzierungen der bestellten Mengen standen den durch aufgebaute Sicherheitsbestände überfüllten Lägern gegenüber.

Im Handel und in der Logistik sind die kräftigen Preiserhöhungen bei vielen Produktgruppen deutlich spürbar. Die Lohnforderungen im Bereich Lager und Fuhrpark befinden sich auf einem nie dagewesenen Niveau. Die Preise für Gas, Strom und Treibstoff sind geradezu explodiert.

Trotzdem ist es innerhalb des Konzerns gelungen, an allen Standorten, auch teilweise unter schwierigen Bedingungen, den Betrieb aufrecht zu erhalten und das Stammpersonal zu halten.

Die Pandemie scheint allerdings nun endgültig gebannt zu sein.

IV. Prognosebericht

Alle notwendigen Preisanpassungen wurden in 2023 größtenteils umgesetzt, auch wenn die Logistikkosten (Kraftstoff- und Mautkosten) nicht komplett weitergegeben werden konnten.

Die wesentlichen Energiepreise (Strom und Gas) sind bereits eingepreist und auf 2 Jahre gesichert. Gas spielt in unseren Gebäuden dabei eine untergeordnete Rolle. Beim Kraftstoff (Diesel) erwarten wir tendenziell eine Seitwärtsbewegung. Die Erhöhung des Mindestlohns ist bereits eingepreist.

Die Liquiditätslage ist stabil, das Ziehen von Lieferantenverbindlichkeiten wurde durch Ausnutzung von Skontovereinbarungen ersetzt.

Wir beurteilen die Substanz des Konzerns in Summe positiv. Umsatz- und Ertragsentwicklung beurteilen wir positiv.

V. Risikoberichterstattung zu Finanzinstrumenten

Die Huster Consult GmbH ist als Konzern, der im Euro-Raum tätig ist, kaum finanziellen Risiken ausgesetzt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Ziel unseres Risikomanagements ist es, potenziell negative Auswirkungen zu erkennen und zu begrenzen.

Die Verantwortung für das Finanzmanagement des Konzerns trägt die Geschäftsführung. Sie identifiziert, bewertet und sichert finanzielle Risiken in enger Zusammenarbeit mit den operativen Abteilungen ab. Die Geschäftsführung gibt sowohl die Prinzipien für das Risikomanagement als auch Richtlinien für bestimmte Bereiche (den Umgang mit dem Fremdwährungsrisiko, dem Zinsrisiko und dem Kreditrisiko) vor.

VI. Bescheinigung des gesetzlichen Vertreters

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft versichern hiermit nach bestem Wissen und Gewissen, dass im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 315 Abs. 1 Satz 5 HGB beschrieben sind.

 

Nürnberg, den 14. Juni 2024

Martin Huster, Geschäftsführer

Konzernbilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.879,00 99.919,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 584.927,40 658.043,08
3. Geleistete Anzahlungen 3.073,23 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 758.830,24 774.325,24
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.173.032,00 4.523.645,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 19.267,50
III. Finanzanlagen
1. Assoziierte Unternehmen 15.000,00 15.000,00
2. Beteiligungen 36.312,50 36.312,50
3. Genossenschaftsanteile 6.500,00 6.500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 14.387.026,13 14.399.736,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.787.653,83 2.332.916,16
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 302.526,50 234.875,86
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.577.056,60 1.466.509,90
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.119.848,16 458.704,53
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 156.748,60 152.504,39
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 116.716,00 137.231,00
SUMME Aktiva 26.097.130,19 25.315.490,66

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Konzernbilanzgewinn 3.233.993,23 2.697.254,10
III. Ausgleichsposten für Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 314.194,02 36.994,55
IV. buchmäßiges Eigenkapital 3.573.187,25 2.759.248,65
B. UNTERSCHIED AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG 63.106,82 63.106,82
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 428.633,03 414.142,06
2. Steuerrückstellungen 35.393,25 14.950,27
3. Sonstige Rückstellungen 1.491.592,95 1.613.410,02
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.210.568,53 5.902.415,42
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 723,31 1.084,54
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.615.074,06 12.319.907,51
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 648.374,31 630.668,56
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.030.476,68 1.596.556,81
SUMME Passiva 26.097.130,19 25.315.490,66

Konzern - Gewinn - und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

31.12.2023 31.12.2022
1. Umsatzerlöse 161.581.456,19 152.872.992,21
2. Sonstige betriebliche Erträge 45.341,71 90.824,22
3. Summe Erlöse 161.626.797,90 152.963.816,43
4. Materialaufwand
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -131.003.165,87 -125.181.409,72
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen -86.534,21 -155.439,21
5. Rohergebnis 30.537.097,82 27.626.967,50
6. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -12.632.857,26 -11.527.683,19
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -2.711.733,99 -2.454.059,56
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
a. Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes -907.338,86 -727.046,28
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -13.141.557,60 -12.092.883,97
9. Zwischensumme 1.143.610,11 825.294,50
10. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 152.033,18 145.548,37
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.190,36 5.636,24
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -186.740,07 -139.657,45
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -240.027,63 -168.245,58
14. Konzernergebnis nach Steuern 880.065,95 668.576,08
15. Sonstige Steuern -66.127,35 -61.487,63
16. Konzernjahresüberschuss 813.938,60 607.088,45
17. Konzerngewinnvortrag 2.697.254,10 2.263.932,28
18. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter -277.199,47 -173.766,63
am Konzernergebnis
19. Konzernbilanzgewinn 3.233.993,23 2.697.254,10

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
TEUR
2022
TEUR
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss Einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 813,9 607,1
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 907,3 727
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -107,4 393,2
4. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -697,4 -4.507,50
5. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 746,4 2.992,40
6. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -44,4 0
7. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 175,5 134
8. - Sonstige Beteiligungserträge 0 0
9. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 240 168,2
10. -/+ Ertragsteuerzahlungen -125,9 -135,8
11. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.908,0 378,6
12. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -15,1 -20,4
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.299,20 0,4
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.663,70 -2.559,90
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
16. - Einzahlungen aus Kapitalherabsetzung 0 0
17. + Erhaltene Zinsen 11,2 5,7
18. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -368,4 -2.574,20
19. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 81,9
20. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
21. - Auszahlungen an Gesellschafter 0 0
22. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 0 1.972,10
23. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten -1.017,10 -865,6
24. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0 0
25. - Gezahlte Zinsen -186,7 -139,7
26. - Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen an Tochterunternehmen 0 0
27. +/- Währungsdifferenz
28. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.203,8 1.048,70
29. = Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 335,8 -1.146,80
30. +/- Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0 0
31. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -927,8 219
32. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode -591,9 -927,8

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
T€
Kapitalrücklage
T€
Währungsumrechnung
T€
Konzernbilanzgewinn
T€
Summe
T€
Stand zum 31.12.2021 25 0 0 2.263,90 2.288,90
Einzahlung in Kapitalrücklage 0 0 0 0 0
Ausschüttungen 0 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Währungsdifferenz 0 0 0 0 0
Konzernergebnis laufendes Jahr 0 0 0 433,3 433,3
Stand zum 31.12.2022 25 0 0 2.697,30 2.722,30
Einzahlung in Kapitalrücklage 0 0 0 0 0
Ausschüttungen 0 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Währungsdifferenz 0 0 0 0 0
Konzernergebnis laufendes Jahr 0 0 0 536,7 536,7
Stand zum 31.12.2023 25 0 0 3.234,00 3.259,00
Nicht beherrschende Anteile
Minderheitenkapital
T€
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/ Verluste
T€
Währungsumrechnung
T€
Summe
T€
Stand zum 31.12.2021 0 0 0 0
Einzahlung in Kapitalrücklage 0 0 0 0
Ausschüttungen 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises -136,8 0 0 -136,8
Währungsdifferenz 0 0 0 0
Konzernergebnis laufendes Jahr 0 173,8 0 173,8
Stand zum 31.12.2022 -136,8 173,8 0 37
Einzahlung in Kapitalrücklage 0 0 0 0
Ausschüttungen 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Währungsdifferenz 0 0 0 0
Konzernergebnis laufendes Jahr 0 277,2 0 277,2
Stand zum 31.12.2023 -136,8 451 0 314,2
Konzerneigenkapital
Summe
T€
Stand zum 31.12.2021 2.288,90
Einzahlung in Kapitalrücklage 0
Ausschüttungen 0
Änderung des Konsolidierungskreises -136,8
Währungsdifferenz 0
Konzernergebnis laufendes Jahr 607,1
Stand zum 31.12.2022 2.759,20
Einzahlung in Kapitalrücklage 0
Ausschüttungen 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0
Währungsdifferenz 0
Konzernergebnis laufendes Jahr 813,9
Stand zum 31.12.2023 3.573,20
T€
Konzernergebnisverwendungsrechnung
Konzernjahresüberschuss 813,9
Einstellung in den Posten "Nicht beherrschende Anteile" 277,2
Ergebnis nach Verwendungsrechnung, das dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist 536,7

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Konsolidierung

1.

Rechtliche Verhältnisse

Das Mutterunternehmen Huster Consult GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 30621 mit einem Stammkapital in Höhe von 25,0 T€. Sitz der Gesellschaft ist Nürnberg.

Die Huster Consult GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

2.

Pflicht zur Aufstellung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 werden von der Huster Consult GmbH und für die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen nach § 290 HGB als befreiender Konzernabschluss (§ 291 HGB) aufgestellt.

Der Stichtag des Konzernabschlusses ist der 31.12.2023, dieser ist mit den Stichtagen aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen identisch.

3.

Form und Inhalt des Konzernabschlusses

Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung im Konzern (§§ 290 bis 315 HGB) erstellt.

Für die Konzernbilanz wird gemäß § 298 Abs. 1 HGB das Gliederungsschema des § 266 HGB und für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung das Gliederungsschema des § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) entsprechend angewendet.

4.

Konsolidierungskreis und Anteilsbesitz nach § 313 Abs. 2 HGB

Der vorliegende Konzernabschluss ist zugleich der Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis gem. § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB.

Nachfolgende integrierende Darstellung enthält die Angaben über die Beteiligungsverhältnisse aus der Sicht der Huster Consult GmbH gemäß Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB.

In die Konsolidierung der Huster Consult GmbH wurden folgende unmittelbare und mittelbare Tochtergesellschaften im Sinne des § 290 HGB einbezogen:

Name Sitz Beteiligungsquote
GVS Lebensmittelhandel Verwaltungs GmbH Nürnberg 100 v. H.
romac Logistik und Service GmbH Nürnberg 75 v. H.
GVS Lebensmittelhandel GmbH & Co Handelsgesellschaft KG Nürnberg 74,5 v. H.
GVS Nord GmbH & Co. KG Hamm 54,5 v. H.
GVS Süd GmbH & Co. KG Nürnberg 54,5 v. H.
GVS Logistik GmbH & Co. KG Nürnberg 54,5 v. H.

Folgende Gesellschaft wurden zum 31. Dezember 2023 nach der Equitymethode einbezogen (Angaben in T€):

Name Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis 2023
Pastificio No. 12 GmbH & Co. KG Nürnberg 30 v. H. 463,2 493,9

Bei der Gesellschaft sind keine ursprünglichen Anschaffungskosten existent, da die Huster Consult GmbH Gründungsgesellschafterin war. Ein Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem ursprünglichen Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile ist deshalb nicht entstanden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei den assoziierten Unternehmen sind identisch zu jenen beim Mutterunternehmen.

5.

Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

1.

Stichtag für die erstmalige Einbeziehung

Stichtag für die erstmalige Einbeziehung der Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der Huster Consult GmbH ist jeweils der 31.12.2022, da hier das erste Mal die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses vorlag.

Im Fall der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen ist der Stichtag für die erstmalige Einbeziehung der 01.01.2022 (Beginn des Konzerngeschäftsjahres).

Das Geschäftsjahr der Muttergesellschaft und die Geschäftsjahre sämtlicher Tochterunternehmen sowie assoziierter Unternehmen ist das Kalenderjahr.

2.

Kapitalkonsolidierung

Bei der Kapitalkonsolidierung der neu einbezogenen Anteile an Tochtergesellschaften wurde die Neubewertungsmethode nach § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB angewandt. Die Kapitalkonsolidierung wurde durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Eigenkapital der Tochtergesellschaften vorgenommen. Für die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital der Tochtergesellschaften wird in der Konzernbilanz gemäß § 307 HGB ein Ausgleichsposten ausgewiesen.

3.

Schuldenkonsolidierung

Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung gemäß § 300 ff. HGB einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.

4.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung sämtlicher Umsatzerlöse sowie anderer Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen.

Zinserträge und ähnliche Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.

Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Konzernabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sowie der assoziierten Unternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Huster Consult GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen (§ 308 HGB).

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Der Konzernabschluss wurde in T€ aufgestellt.

2.

Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die beweglichen abnutzbaren Anlagen werden linear oder degressiv abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von T€ 1,0 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen sind zum Nominalbetrag bewertet. Ein latentes Ausfallrisiko wurde durch eine aktivisch gekürzte Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände und der flüssigen Mittel erfolgt zu Nominalwerten.

Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Aufwendungen, die im Voraus bezahlt wurden.

Aktive latente Steuern wurden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich abbauende Differenzen gemäß § 306 HGB gebildet. Dabei werden die sich in späteren Jahren ausgleichenden Differenzen aus Konsolidierungsmaßnahmen erfasst. Da Unterschiede nur in Unternehmen der Rechtsform GmbH & Co. KG vorkommen, liegen der Berechnung der latenten Steuern nur der durchschnittliche Gewerbesteuersatz der betroffenen Gemeinden (16,2 %) zugrunde.

3.

Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das Eigenkapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften ausgewiesen.

Der Posten Unterschied aus der Kapitalkonsolidierung wurde aufgrund des Auseinanderfallens des Zeitpunkts der Entstehung des Mutter-Tochter-Verhältnisses und des Zeitpunkts der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens GVS Lebensmittelhandel Verwaltungs GmbH in den Konzernabschluss sowie der erfolgten Gewinnthesaurierung zwischen diesen Zeitpunkten gebildet. Es handelt sich um die Beteiligung an der GVS Lebensmittelhandel Verwaltungs GmbH.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Rückstellung für Pensionen wird nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Die zu erwartenden Renten- und Gehaltssteigerungen wurden mit 0,0 % (Gehalts- bzw. Anwartschaftstrend) und 0,0 % (Rententrend) berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein Marktzins von 1,82 % bei der Bewertung zugrunde gelegt, der sich aus dem 10-Jahresdurchschnittssatz ergibt. Der Unterschiedsbetrag (§ 253 Abs. 6 HGB) zur Bewertung mit dem 7-Jahresdurchschnittssatz beträgt T€ 2,8. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage der neuen Fassung des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Als Firmenwert sind die stillen Reserven aus der Konsolidierung der Tochterunternehmen GVS Lebensmittelhandel GmbH & Co Handelsgesellschaft KG und romac Logistik und Service GmbH ausgewiesen. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme eines Betrages in Höhe von T€ 168,6 (Vj. T€ 146,5) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Finanzmittelfonds

Gemäß DRS 21 wird der Finanzmittelfonds definiert als Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen (Angaben in T€):

31.12.2023 31.12.2022
Kassenbestand, Einzahlungen 9,8 9,2
Guthaben bei Kreditinstituten 1.110,1 449,5
Jederzeit fällige Verb. ggü. KI -1.711,7 -1.386,5
Finanzmittelfonds -591,9 -927,8

Auf die Darstellung der Kapitalflussrechnung als Bestandteil des Konzernabschlusses wird verwiesen.

Aktive Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 116,7 resultieren aus unterschiedlichen Bewertungsansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Anlagevermögen der Konzernunternehmen. Die Differenz löst sich über die Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter auf.

Eigenkapital

Das Stammkapital des Mutterunternehmens beträgt T€ 25,0.

Der Bilanzgewinn ermittelt sich wie folgt:

Berichtsjahr
T€
Vorjahr
T€
Gewinnvortrag 2.697,3 2.263,9
Ausschüttung 0,0 0,0
Minderheiten -277,2 -173,8
Konzernjahresüberschuss 813,9 607,1
Konzernbilanzgewinn 3.234,0 2.697,3

In Höhe des Betrages, den die gebildeten aktiven latenten Steuern (T€ 116,7) die passiven latenten Steuern (T€ 0,0) übersteigen, liegt eine gesetzliche Ausschüttungssperre vor (§ 268 Abs. 8 HGB). Neben diesem Betrag in Höhe von T€ 116,7 ist der oben genannte Betrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 2,8 für die Ausschüttung gesperrt.

Dem Mutterunternehmen ist ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 536,7 und ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 2.697,3 zuzurechnen. Der Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von T€ 3.234,0 steht den Gesellschaftern zur Ausschüttung zur Verfügung.

Rückstellungen

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 2,8. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Das in diesem Zusammenhang bestehende Cash-Konto bei der Sparkasse Nürnberg, auf das die drei in den Jahren 2010 und 2011 fälligen Rückdeckungsversicherungen ausbezahlt worden sind, ist an den Begünstigten verpfändet und somit als Planvermögen gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit der Pensionsrückstellung verrechnet auszuweisen. Ab 2014 werden von diesem Konto mit Einverständnis des Bezugsberechtigten die laufenden Pensionszahlungen geleistet.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Urlaubsrückstellungen, Überstundenrückstellungen, Rückstellungen für interne Abschlusskosten, Rückstellungen für Bankgebühren, Rückstellungen für die Rückzahlung von Überbrückungshilfen, Verpflichtungen aus einem Warenverrechnungskonto sowie für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

Verbindlichkeiten

Die Höhe und Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

31.12.2023
Restlaufzeit
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
gesamt
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.618,90 2.591,70 0 5.210,60
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,7 0 0 0,7
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.615,10 0 0 12.615,10
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 648,4 0 0 648,4
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.970,50 60 0 2.030,50
17.853,60 2.651,70 0 20.505,30
31.12.2022
Restlaufzeit
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
gesamt
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.293,60 3.608,80 0 5.902,40
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1,1 0 0 1,1
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.319,90 0 0 12.319,90
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 630,7 0 0 630,7
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.518,60 78 0 1.596,60
16.763,90 3.686,80 0 20.450,70

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die sonstigen Verbindlichkeiten sind besichert mit Grundschulden, Bürgschaften sowie Sicherungsübereignungen von Anlagevermögen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Eine Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen und geografisch bestimmten Märkten erfolgt nicht, da sich diese untereinander nicht erheblich unterscheiden.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 74,1 (Vj. T€ 50,0) enthalten.

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von T€ 907,3 (Vj. T€ 727,0) beinhalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 1,1 (Vj. T€ 81,8).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag (ohne latente Steuern) belasten das Ergebnis nach Steuern mit T€ 219,5.

Im Geschäftsjahr wurden darüber hinaus Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern auf Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von T€ 20,5 erfasst.

Das Ergebnis vor Steuern und nach Abzug der sonstigen Steuern beträgt im Geschäftsjahr T€ 1.054,0. Bei einer Steuerquote in Höhe von 32,2 % (durchschnittlicher Steuersatz des Mutterunternehmens) wäre ein Betrag der Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 339,4 entstanden. Die Abweichung vom tatsächlichen Steueraufwand resultiert aus geltend gemachten Verlustvorträgen bei den Konzernunternehmen sowie der Tatsache, dass viele Konzernunternehmen in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG operieren und somit nur zur Gewerbesteuer herangezogen werden und nicht zur Körperschaftsteuer wie das Mutterunternehmen.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Konzernabschlussprüfer für das Jahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 34,5. Das Honorar entfällt auf (in T€):

a) Abschlussprüfungsleistungen: 34,5
b) andere Bestätigungsleistungen: 0,0
c) Steuerberatungsleistungen: 0,0
d) sonstige Leistungen: 0,0

E. Sonstige Angaben

Beschäftigte

Im Jahresdurchschnitt waren in den Gesellschaften des Konsolidierungskreises insgesamt 349 (Vj. 325) Mitarbeiter beschäftigt. Diese gliederten sich wie folgt:

2023 2022
Angestellte 75 62
Gewerbliche Arbeitnehmer 268 259
Arbeitnehmerzahl nach § 314 HGB 343 321
Auszubildende 6 4
Gesamt 349 325

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung und Vertretung der Huster Consult GmbH oblag im Geschäftsjahr Herrn Martin Huster, Nürnberg. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 Alt. 2 BGB befreit.

Die Angabe zu den Gesamtbezügen wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Nr. 2 oder 2a HGB

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

Für Mietkautionen existieren Bürgschaften in Höhe von T€ 240,0.

Es existiert eine Aval Verpflichtung in Höhe von T€ 36,0.

Es bestehen Kontrakte mit Lieferanten für die Abnahmen von Waren für das Jahr 2024 in Höhe von T€ 157,4.

Die Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen betragen T€ 13.859,5

Besondere Risiken, Vorteile und finanzielle Auswirkungen ergeben sich nicht (§ 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB

Es haben keine nicht zu marktüblichen Bedingungen zustanden gekommenen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hatten, stattgefunden.

Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 26 HGB

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift gem. § 245 HGB

Huster Consult GmbH, Nürnberg

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023

 

Nürnberg, den 15. Juni 2024

Huster Consult GmbH

Konzernanlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Zugang aus Bewertung Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 745.026,15 11.985,40 0,00 0,00 0,00 757.011,55
Geschäfts- oder Firmenwert 1.633.433,54 0,00 0,00 0,00 0,00 1.633.433,54
Geleistete Anzahlungen 0,00 3.073,23 0,00 0,00 0,00 3.073,23
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.378.459,69 15.058,63 0,00 0,00 0,00 2.393.518,32
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.009.000,94 16.776,89 0,00 0,00 0,00 1.025.777,83
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.791.273,98 1.628.400,89 0,00 37.769,00 1.327.156,46 7.130.287,41
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.267,50 18.501,50 0,00 -37.769,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.819.542,42 1.663.679,28 0,00 0,00 1.327.156,46 8.156.065,24
Finanzanlagen
Assoziierte Unternehmen 15.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 15.000,00
Beteiligungen 36.312,50 0,00 0,00 0,00 0,00 36.312,50
Sonstige Ausleihungen 6.500,00 0,00 0,00 0,00 0,00 6.500,00
Summe Finanzanlagen 57.812,50 0,00 0,00 0,00 0,00 57.812,50
Summe Anlagevermögen 10.255.814,61 1.678.737,91 0,00 0,00 1.327.156,46 10.607.396,06
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 645.107,15 40.025,40 0,00 685.132,55 71.879,00 99.919,00
Geschäfts- oder Firmenwert 975.390,46 73.115,68 0,00 1.048.506,14 584.927,40 658.043,08
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 3.073,23 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.620.497,61 113.141,08 0,00 1.733.638,69 659.879,63 757.962,08
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 234.675,70 32.271,89 0,00 266.947,59 758.830,24 774.325,24
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.267.628,98 761.925,89 72.299,46 2.957.255,41 4.173.032,00 4.523.645,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 19.267,50
Summe Sachanlagen 2.502.304,68 794.197,78 72.299,46 3.224.203,00 4.931.862,24 5.317.237,74
Finanzanlagen
Assoziierte Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 15.000,00 15.000,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 36.312,50 36.312,50
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 6.500,00 6.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 57.812,50 57.812,50
Summe Anlagevermögen 4.122.802,29 907.338,86 72.299,46 4.957.841,69 5.649.554,37 6.133.012,32

Feststellung des Konzernabschlusses

Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am 16.10.2024.

Bestätigung- bzw. Versagungsvermerk

An die Huster Consult GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Konzernabschluss der Huster Consult GmbH, Nürnberg und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Huster Consult GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile;

beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bayreuth, den 15.10.2024

Claus Dreher, Wirtschaftsprüfer

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