Quast Praezisionstechnik GmbHLiquidated

21129 Hamburg, DEU

Master Data

Registry
Register court Hamburg HRB 43332
Previous
Heinrich Quast Sonderdrehteile GmbH
Registered
12/7/1989
Industry
Manufacture of precision steel tubesManufacture of testing machinesManufacture of bearings, gears, gearing and driving elements
Purpose
die Praezisionstechnik für Dreh- und Frästeile sowie die Montage von Baugruppen

History

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Management

NameRole
Ingo Dr. König
since 10/25/2019
Managing Director
Olaf Gerd Schreyer
since 6/13/2018
Liquidator

Beneficial Owners

35.00% identified64.98% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
Dorit Kleineräuschkamp
35.00%

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Germany
€15,339
60.00%
Berlin
€10,226
40.00%

Financial Report

Quast Praezisionstechnik GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 362.216,50 322.784,50
I. Sachanlagen 362.216,50 322.784,50
B. Umlaufvermögen 1.197.086,22 2.018.693,39
I. Vorräte 242.989,52 244.448,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 944.519,07 1.749.911,21
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.577,63 24.333,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.666,88 90.427,90
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen 521.980,18 0,00
Summe Aktiva 2.156.949,78 2.431.905,79

Passiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 0,00 1.032.692,60
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 1.007.128,01 1.007.128,01
III. Jahresfehlbetrag 1.554.672,78 0,00
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 521.980,18 0,00
B. Sonderposten für Investitionszulagen und für Zuschüsse Dritter 250.000,00 250.000,00
C. Rückstellungen 135.504,64 156.795,76
D. Verbindlichkeiten 1.771.445,14 992.417,43
Summe Passiva 2.156.949,78 2.431.905,79

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg und wird beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HR B 43332 geführt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§266 Abs.1,276,288HGB) und bei der Offenlegung (§326HGB bzw. §327HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsab-grenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des §249HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des §250HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Mit Beschluss vom 1.6.2018 hat das Amtsgericht Hamburg (Az 67b IN83/18) das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung angeordnet. Derzeit befindet sich die Gesellschafterin des Unternehmens unter Mitwirkung einer auf Restrukturierung spezialisirten Anwaltskanzlei in einem laufenden Restrukturierungsprozess, an dessen Ende die Veräußerung des Unternehmens an neue Gesellschafter stehen soll. Laut Auskunft des Unternehmens, vertereten durch den bestellten Liquidator, und vorgenannter Anwaltskanzlei stehen der Veräußerungsprozess und die Restrukturierungsmaßnahmen kurz vor dem Abschluss.

Die Erfolgsaussichten werden durch vorgenannte Beteiligte als überwiegend wahrscheinlich und gut beurteilt. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind. Wir wurden von der Geschäftsleitung angewiesen, bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände von Fortführungswerten auszugehen, was wir weisungsgemäß getan haben.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

3. Finanzanlagen

Es sind keine Finanzanlagen vorhanden.

4. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

5. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

8. Pensionsrückstellungen

Pensionszusagen wurden nicht erteilt.

IV. Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

V. Betriebsaufspaltung

Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten:

Das von der Gesellschaft pachtweise genutzte Anlagevermögen ist seit März 2011 Eigentum von Herrn Olaf Schreyer.

Steuerrechtlich besteht deshalb eine so genannte Betriebsaufspaltung zwischen der Gesellschaft als so genanntes Betriebsunternehmen und der Olaf Schreyer Vermietung als sogenannte Besitzgesellschaft.

Umsatzsteuerlich besteht außerdem ein Organschaftsverhältnis mit der Gesellschaft als Organtochter und der Schreyer Quast Holding GmbH als Organträger sowie dem Einzelunternehmen Olaf Schreyer (=Umsatzsteuerschuldner).

Mit Anordnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zum 1.6.2018 fällt die finanzielle Eingliederung der Gesellschaft weg und das Organschaftsverhältnis ist ab diesem Zeitpunkt beendet.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Gliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist aus dem Forderungsspiegel ersichtlich.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie in dem unter dem Gliederungspunkt G des Anhangs dargestellten Rückstellungsspiegel zusammen:

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 515.277,19

davon entfallen auf:

a) Steuern EUR 33.487,46

b) im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Der Sonderposten Zuschüsse und Rücklagen 2017 über TEUR 250 beinhaltet eine Zahlung der BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg GmbH, welche in ihrer Ausgestaltung hinsichtlich Laufzeit, Nachrangigkeit und gewinnabhängiger Verzinsung Eigenkapitalcharakter aufweist, jedoch nicht an Verlusten teilnimmt. Ein Ausweis als handelsrechtliches Eigenkapital ist dementsprechend nicht möglich. Auf Grund der sonstigen Ausgestaltung ist dieser Betrag als eigenkapitalähnlich betrachtet und dementsprechend als Sonderposten ausgewiesen worden, da sich aus dem Vertrag als Zweck die Stärkung des Eigenkapitals ergibt.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Außerordentliche Erträge sind nicht angefallen. Außerordentliche Aufwendungen bestehen durch die Abwertung der Forderungen gegen die Gesellschafterin und Organträgerin Schreyer Quast Holding GmbH in Höhe von TEUR 1.205.

Zwischen der Quast Praezisionstechnik GmbH und der Schreyer Quast Holding GmbH (Amtsgericht Hamburg, HR B 117324) besteht ein Ergebnisabführungs- und Verlustübernahmevertrag. Dieser wurde am 20.05.2011 abgeschlossen und hat eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren.

Durch Beschluß des Amtsgerichts Hamburg vom 29.11.2018 wurde das Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Schreyer Quast Holding GmbH angeordnet. Aufgrund des derzeitigen Kenntnisstands wird die Schreyer Quast Holding GmbH nicht in der Lage sein, ihre Verbindlichkeiten gegenüber der Quast Praezisionstechnik GmbH insbesondere aus der Verpflichtung zur Verlustübernahme zu erfüllen.

Aus Gründen der Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage wurde daher bereits zum 31.12.2017 keine Aktivierung des Anspruchs auf Verlustübernahme mehr vorgenommen. Die Gesellschaft weist dementsprechend einen laufenden Jahresfehlbetrag trotz zum Bilanzstichtag noch existentem Ausgleichsanspruchs aus.

Weiterhin wurden die vormals aktivierten Forderungen gegenüber der Schreyer Quast Holding GmbH auf Grund deren Insolvenzlage vollumfänglich in Höhe von TEUR 1.205 wertberichtigt.

.

D. Ergänzende Angaben

(1) Geschäftsführer / Liquidator

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Schreyer Olaf Geschäftsführer/Liquidator Einzelvertretungsberechtigt; von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit
Kleinerüschkamp Dorit Geschäftsführer/Liquidator Einzelvertretungsberechtigt; von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit
(seit 7.2.2019)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß §286Abs.4HGB verzichtet.

E. Ergebnisverwendung

Der Verlust soll nach dem Willen der Gesellschafterversammlung auf neue Rechnung vorgetragen werden.

F. Forderungsspiegel

Forderungen

insgesamt
Restlaufzeit
EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 780.709,91 780.709,91 0,00
Forderungen gg. Gesellschafter 1,00 1,00 0,00
Forderungen gg. Geschäftsführer 96.537,29 96.537,29 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 67.270,87 67.270,87 0,00
Summen Geschäftsjahr 944.519,07 944.519,07 0,00

G. Rückstellungsspiegel

H.

Anfangsbestand Auflösung/
Verbrauch
Zuführung Endbestand
EUR EUR EUR EUR
Sonstige Rückstellungen
Rückstellungen Tantiemen 25.568,10 0,00 0,00 25.568,10
Rückstellung Buchführungkosten 0,00 0,,00 0,00 0,00
Gewährleistungsrückstellungen 30.745,00 30.745,00 30.321,00 30.321,00
Rückstellungen für Berufsgenossenschaft 3.795,66 3.795,66 5.000,00 5.000,00
Rückstellungen für Jahresabschluss -und Prüfungskosten 5.760,00 5.760,00 5.900,00 5.900,00
Sonstige Rückstellungen 90.927,00 90.927,00 68.715,54 68.715,54
Summe Rückstellungen 156.795,76 131.227,66 109.936,54 135.504,64

I. Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten
insgesamt
Restlaufzeit
bis 1 Jahr
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 754.342,70 461.715,31 292.627,39 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 501.825,25 501.825,25 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 515.277,19 515.277,19 0,00 0,00
Summen Geschäftsjahr 1.771.445,14 1.478.817,75 292.627,39 0,00

Unterzeichnung des Jahresabschlusses zum 31.12. 2017

Hamburg, den 8.4.2019

gez. Olaf Schreyer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 8.4.2019.

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