HR - Structures GmbH
Zum Hohenrain 12, 36355 Grebenhain, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Ewald Nebert since 2/9/2026 | Managing Director |
Markus Wiegand since 2/9/2022 | Managing Director |
Simon Kahler since 10/5/2021 | Managing Director |
Heinz Röder since 2/4/2021 | Managing Director |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (9)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 37.00% | |
| 15.00% | |
| 15.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership structure and capital distribution
5 of 9 shareholders visible
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
HR - Structures GmbHGrebenhainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023HR-Structures GmbH, Grebenhain1. Konjunkturentwicklung 1.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Wachstum der Weltwirtschaft betrug in 2023 2,2 %, in der EU 0,8 % und in Deutschland minus 0,3 %. 1.2. Entwicklung der Branche Auf unserem Markt war die Entwicklung in 2023 durch das geringe Wachstum in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, besonders in Deutschland, beeinflusst. Da der Absatz im Wesentlichen von der Entwicklung des Eventmarktes und der Industrie abhängig ist, verhielt sich die Entwicklung der Zeltbranche gleichermaßen wie die übrige Wirtschaft. 1.3. Entwicklung bei der HR-Structures GmbH Der Jahresumsatz der HR-Structures GmbH ist im Berichtsjahr von EUR 23,6 Mio. im Vorjahr auf EUR 27,2 Mio. gestiegen. Die erste Hausmesse unserer Firma wurde 2023 stark besucht. Viele Unterausteller nahmen teil. Es konnten zahlreiche Neuentwicklungen gezeigt werden. Auch im Jahr 2023 wurden in die Design- und Produktionsprozesse investiert. Insgesamt wurden Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen in Höhe von fast EUR 1,4 Mio. (im Vorjahr EUR 1,0 Mio.) getätigt. Investiert wurde insbesondere in den Bereich der Fertigung und der Betriebs- und Geschäftsausstattung. 2. Geschäft und Strategie 2.1. Geschäftsmodell Die HR-Structures GmbH, die ihren Sitz in Grebenhain hat, betrieb im Geschäftsjahr die Herstellung und den Vertrieb von Zelten, temporären Hallen und Zubehör. Der Schwerpunkt der Verkaufstätigkeit lag in Deutschland, Frankreich und UK. Zu unseren vordringlichsten Zielen gehörte, schnell und flexibel auf Anforderungen der Kunden reagieren zu können. 2.2. Produkte Die hauptsächlichen Produkte waren im Geschäftsjahr Zelte und Konstruktionen für • Veranstaltungen • Feste und Partys • Messen • Sportveranstaltungen • Militär • Lager • Industrie • Temporäre Lösungen für alle Bereiche Mittelpunkt der Tätigkeit war im Geschäftsjahr eine umfangreiche Konstruktionsabteilung, welche die vielfachen Zelttypen neu zu konstruieren und zu entwickeln hatte. Die Produktion wurde mit Hilfe modernster CNC-gesteuerten Maschinen durchgeführt, die höchste Präzision und pünktliche Auslieferung gewährleisten. 2.3. Absatzmärkte Das Unternehmen lieferte im Geschäftsjahr die produzierten Konstruktionen sowohl an private Kunden, in erster Linie an Zeltvermieter, als auch an Kommunen und andere Behörden, an Event- und Messe-Veranstalter und -zulieferer, Militär und Hilfsorganisationen und Industriebetriebe. 2.4. Beschaffungsmärkte Wesentlicher Bestandteil der Produkte waren im Geschäftslahr die Rohstoffe Aluminium und Stahl sowie Planen aus Polyestergewebe mit PVC-Beschichtung. Die Einkaufspreise blieben gleich, teilweise sind sie leicht gesunken. 2.5. Wettbewerber Da sich das Produktionsprogramm an den Erfordernissen unterschiedlicher Märkte orientiert, kann auf Wettbewerber flexibel reagiert werden. Die Gesellschaft versucht, bei der Aufstellung der Produktepalette für jeden einzelnen Teilmarkt das passende Produkt anzubieten. 3. Ertragslage Prägnant zusammengefasst ergeben sich folgende Entwicklungen in der Ertragslage: • Gegenüber 2022 stieg der Umsatz um 15,2 %. • Der Materialaufwand betrug 71 % der Gesamtleistung. • Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 41,6 % erhöht. • Das Jahresergebnis ergibt einen Fehlbetrag von EUR 329.939,21. 4. Finanzlage Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist insbesondere auf eine nachhaltige und langfristige Sicherstellung der Liquidität ausgerichtet. Die Gesellschaft sah sich insgesamt im Geschäftsjahr 2023 stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 5. Vermögenslage In der Vermögenslage können folgende Entwicklungen festgestellt werden: • Die Bilanzsumme hat sich insgesamt um 6,2 % erhöht. • Das Anlagevermögen stieg um 16,7 %. • Das Umlaufvermögen stieg um 4,0 %. 6. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Entwicklung der Ertragslage ist unbefriedigend und im Wesentlichen auf die erhöhten Kosten der Ingangsetzung zurückzuführen. Das Jahresergebnis war aus Sicht der Geschäftsführung erwartbar. 7. Risikobericht In ihrer Geschäftstätigkeit ist die HR-Structures GmbH einer Reihe von Chancen und Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind und das Ergebnis positiv wie negativ beeinflussen können. Der Abgleich und die Bewertung von Chancen und Risiken ist für die Gesellschaft integraler Bestandteil der unternehmerischen Aufgabe. Die sich schnell ändernden strukturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen, welche die Aktivitäten beeinflussen, gilt es sicher einzuschätzen und in unser Handeln einfließen zu lassen. Das Management dieser Risiken und Chancen ist eine fortwährende Aufgabe. 7.1. Gesamtwirtschaftliche Risiken Konjunkturelle Schwankungen können einen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung allgemein und die der HR-Structures GmbH haben. Zunächst gehen wir von einer leichten Steigerung im Verlauf der Jahres 2024 aus. Dennoch ist es nicht auszuschließen, dass konjunkturelle Einbrüche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HR-Structures GmbH negativ beeinflussen können. Daher wird eine permanente Kontrolle über einen Vergleich der aktuellen BWA mit der des Vormonats durgeführt. Sich ergebende größere Differenzen werden kontrolliert und aufgeklärt. 7.2. Forderungsfallrisiken Das allgemeine Zahlungsverhalten in Europa hat sich im Geschäftsverlauf nicht wesentlich verändert. Überseegeschäfte werden überwiegend durch Bankgarantien oder Akkreditive abgesichert. Für zweifelhafte Forderungen werden in der Bilanz ausreichende Einzelwertberichtigungen gebildet. 7.3. Währungsrisiken Währungsrisiken bestehen im begrenzten Umfang. In der Regel fakturiert die Gesellschaft in Euro, so dass das umsatzbezogene Währungsrisiko weitgehend auf die Kunden übertragen wird. Lediglich in geringen Umfang wird in ausländischer Währung fakturiert. In diesen Fällen ist jedoch gesichert, dass die Zahlungstermine kurzfristig vereinbart werden. 7.4. Finanzielle Risiken Umsichtiges Liquiditätsrisikomanagement verlangt das Halten von ausreichend Zahlungsmitteln. Aufgrund der Dynamik des zugrunde liegenden Geschäfts ist die Gesellschaft bestrebt, alle anfallenden Kosten ohne die weitere Aufnahme von Darlehen von Kreditinstituten zu bewältigen. Die Liquiditätsrücklage wird im Hinblick auf die Ertragslage und die geplanten Investitionen kontinuierlich überwacht. 7.5. Rechtliche Risiken Rechtliche Risiken werden durch die Einschaltung externer Rechtsanwälte begrenzt. Sie prüfen wesentlichen Verträge und Rechtspositionen und beraten in juristischen Fragen. Zur Beurteilung steuerlicher Aspekte werden auch Steuerberater herangezogen. Für den Jahresabschluss relevante rechtliche Risiken werden gemäß ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit gewichtet und in den Rückstellungen erfasst. Zusammenfassende Risikobeurteilung Die HR-Structures GmbH verfügt gegen Ende des Geschäftsjahres über eine ausreichende Liquidität. Unser Unternehmen plant die stetige Verbesserung des Ertrags. Auf absehbare Zeit sind im Gesamturteil keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. 8. Chancen- und Prognosebericht Neben der Analyse von Risiken, die das Geschäftsmodell beeinträchtigen können, wird das Geschäft der HR-Structures GmbH auch regelmäßig auf Chancen analysiert, die sowohl auf unternehmensinterne als auch auf unternehmensexterne Faktoren einen wesentlichen Einfluss haben können. Dabei beobachten wir insbesondere die sich laufend verändernden äußeren Rahmenbedingungen, um frühzeitig sich bietende Chancen zu identifizieren. Da Chancen immer auch mit Risiken verbunden sind, konzentriert sich HR-Structures auf solche Entwicklungspotentiale, bei denen die vorhandenen Kompetenzen maximal eingebracht werden können. Unterschrift der Geschäftsführung
Grebenhain, 22.07.2024 Heinz Röder, Geschäftsführer Simon Kahler, Geschäftsführer Markus Wiegand, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerdem wurden im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Eine Veränderung erfolgte bei der Ermittlung der passiven latenten Steuern. Diese Bilanzposition wurde erstmals um den Steuervorteil aus Verlustvorträgen (§ 274 Abs. 1 S. 4 HGB) vermindert. Aus der erstmaligen Gegenrechnung dieser Steuervorteile resultiert ein einmaliger Steuerertrag in Höhe von EUR 65.617,00. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 207.914,42 EUR (Vorjahr: 235.072,66 EUR). Hiervon beträgt die Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 203.024,42 EUR (Vorjahr: 233.242,66 EUR) und die Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.890,00 EUR (Vorjahr: 1.830,00 EUR). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 2.565.994,08 EUR. Es handelt sich hierbei um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (1.220.234,43 EUR) sowie in der Form von Mietkaufverträgen bestehende Verbindlichkeiten (1.345.759,65 EUR), die teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert sind. Latente Steuern Aus Bewertungsdifferenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen, im Wesentlichen das Anlagevermögen betreffend, ergeben sich passive latente Steuern in Höhe von EUR 122.963,00. Die Steuervorteile aus Verlustvorträgen werden mit EUR 65.617,00 gegengerechnet. Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 57.346,00 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -72.352,00 EUR. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.350.074,93 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Mietverträge über unbewegliche Wirtschaftsgüter (Produktionsstätte, Lager, Büroräume) 2.084.797,94 EUR Leasingverträge über bewegliche Wirtschaftsgüter (Kfz-Leasing, Jobrad-Leasing) 265.276,99 EUR Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Förderung der WI Bank aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" 243.100,00 EUR. Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich um außerplanmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 189.806,00. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Hinsichtlich der gewährten Gesamtbezüge für die Tätigkeit der Geschäftsführung wird auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB hingewiesen. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag des Geschaftsjahres 2023 in Höhe von 329.939,21 EUR wird mit dem bestehenden Gewinnvortrag verrechnet. Der verbleibende Gewinnvortrag in Höhe von 25.410,15 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Grebenhain, 22.07.2024 Heinz Röder, Geschäftsführer Simon Kahler, Geschäftsführer Markus Wiegand, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HR-Structures GmbH, Grebenhain Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der HR-Structures GmbH, Grebenhain - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteile ich die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Dinslaken, 22. Juli 2024 Jürgen Duis, Wirtschaftsprüfer |
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