Carbo3 GmbH
Same addressManufacture of plastic packing goods
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Michael Tobias Rüdiger Dr. Merz since 10/26/2021 | Managing Director |
Sebastian Klein since 5/3/2021 | Procura |
Helmut Franz Gerber since 6/24/2010 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 4.65% | |
J*** B******* u** G*** z* D***************** | 2.64% |
| 2.29% |
Company ownership structure and capital distribution
5 of 10 shareholders visible
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Pyreg GmbHDörthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen der Gesellschaft Die PYREG GmbH ist ein CleanTech-Unternehmen im Anlagenbau für die Karbonisierung organischer Reststoffe (Biomasse, Klärschlamm, etc.). PYREG-Anlagen schließen Kreisläufe, indem sie biogene Reststoffe zu hochwertiger Pflanzenkohle und erneuerbarer Energie verwerten. Je nach Brennstoffleistung (500 kW / 1.500 kW) werden verschiedene Produktreihen in Modulbauweise vermarktet (PX500 und PX1500). In jeder Maschine steckt eine kompakte, dezentrale Recyclingtechnologie, die sich einfach in eine bestehende Infrastruktur und Stoffkreisläufe integrieren lässt. Die Biomasse oder Schlämme werden nicht verbrannt, sondern erst schonend entgast und anschließend bei 500 bis 700 °C unter weitgehendem Ausschluss von Sauerstoff verkohlt. Neben der Verwertung von teils schädlichen Reststoffen in Kohle, produzieren die Maschinen als Nebenprodukt alternativ Strom, Warmwasser, Heißwasser oder Dampf. Für Betreiber der Anlagen ergeben sich somit mehrere wirtschaftliche Vorteile. Neben der Einsparung der Entsorgungskosten der Eingangsmaterialien und dem Verkauf der produzierten Kohle lässt sich auch Energie einsparen bzw. verkaufen. Durch den Prozess der Karbonisierung wird das im Ausgangsmaterial enthaltene CO 2 für einen sehr langen Zeitraum gebunden. Wird die Pflanzenkohle von der Landwirtschaft als Bodenverbesserer genutzt, werden Kohlenstoffsenken geschaffen, also CO 2 dauerhaft der Atmosphäre entnommen. Im Bereich Forschung & Entwicklung arbeiten die Entwickler und Ingenieure kontinuierlich an der technologischen Weiterentwicklung der Produktreihen PX500 und PX1500, um die Anlagen der Gesellschaft noch effizienter und leistungsfähiger betreiben zu können. Der Fokus liegt aktuell auf der Entwicklung einer neuen Produktreihe PX6000, für welche im 1. Quartal 2025 der Produktionsstart geplant ist. Die Technologie der PX6000 wird analog den anderen PYREG-Produktreihen eingesetzt. In Bezug auf die aktuellen Produktreihen erhöht sich die Brennstoffleistung der PX6000 jedoch erheblich. Die Gesellschaft möchte dadurch die starke Nachfrage nach größeren Anlagen befriedigen. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen im zurückliegenden Geschäftsjahr 2023 waren wie auch in den Vorjahren von einer Vielzahl von Herausforderungen geprägt. Gegenwärtig bremsen vor allem noch die schwache Auslandsnachfrage in der Industrie, der zögerliche private Konsum und die infolge der geldpolitischen Straffung höheren Finanzierungskosten für Investitionen. Geopolitische Spannungen, insbesondere der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, der Krieg im Nahen Osten und die Konflikte in den angrenzenden Regionen sowie die angespannten Beziehungen zwischen China und den USA erzeugten im Jahr 2023 weiterhin Unsicherheiten im Welthandel. Der Anstieg der Inflationsraten in vielen Ländern, getrieben durch gestiegene Energiepreise und Lieferkettenengpässe, hat im Allgemeinen zu spürbaren Rückgängen im privaten Konsum und in der Folge zu geringeren Auslastungen der globalen Produktionskapazitäten geführt. Die zur Eindämmung der Inflation von vielen Zentralbanken eingeleitete Straffung der Geldpolitik mit einer deutlichen Erhöhung der Zinsen führte zu einer Erhöhung der Finanzierungskosten für Investitionen auf Seiten unserer Kunden und hat die Investitionsbereitschaft in neue Anlagen und Maschinen reduziert. Insgesamt ist die Weltwirtschaft aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen, entgegen anfänglichen Prognosen, noch nicht wieder vollumfänglich in eine Phase der Erholung eingetreten, wobei die Wachstumsraten in den verschiedenen Regionen der Welt stark unterschiedlich ausfielen. In Europa reduzierte sich das Wirtschaftswachstum im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich auf unter 1%, während in den USA eine leichte Verbesserung der Wachstumsrate auf 2,5%1 zu verzeichnen war. Chinas Wirtschaft verzeichnete im Berichtszeitraum einen Anstieg des Wachstums auf rund 5,2%1. Trotz der widrigen Rahmenbedingungen entwickelt sich der Markt für Hersteller von Karbonisierungsanlagen weiterhin positiv. Der Markt ist sehr jung und durch starkes Wachstum geprägt. Gemäß Market Report des Fachverandes "European Biochar Industry Consortium e.V." (EBI) für die Jahre 2023/2024 aus dem März 2024 wird der Bedarf an Karbonisierungsanlagen stark zunehmen und ein starkes Wachstum für die beteiligten Unternehmen ermöglicht; zudem nimmt die Anzahl der Marktteilnehmer stetig zu. Laut Market Report des Fachverbandes "European Biochar Industry Consortium e.V." (EBI) wurden bis 2017 jährlich weniger als 10 Karbonisierungsanlagen in Europa in Betrieb genommen. Für 2024 sind lt. EBI 54 Anlagen prognostiziert. Die Produktionskapazität für Pflanzenkohle wächst weiterhin stark. Im Jahr 2023 stieg sie auf 75.000 t Pflanzenkohle. Für 2024 erwartet EBI, dass die Produktionskapazität auf 115.000 t ansteigen wird. Dies entspräche einer Wachstumsrate von 53%. 2. Geschäftsverlauf Um weiterhin von der positiven Marktentwicklung zu profitieren, hat die Gesellschaft in 2023 verschiedene strategische Wachstumsprojekte vorangetrieben. Die neue Produktreihe der Karbonisierungsanlagen PX500 wurde erstmals produziert und ausgeliefert. Die PX1500 wurden kontinuierlich weiterentwickelt. Hierfür wurden rund 4.700 Stunden im Bereich Forschung & Entwicklung aufgewendet. Zudem wurde die Entwicklung der neuen, größeren Produktreihe PX6000 fortgesetzt. Die Entwicklung soll im 3. Quartal 2024 abgeschlossen sein. Der Wachstumskurs, vor allem in den USA, konnte weiter vorangetrieben werden. Drei PX1500 konnten an einen strategisch wichtigen Neukunden verkauft werden. Der Auftragseingang im Berichtsjahr 2023 umfasst fünf Anlagen. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 23,9% auf 11,6 Mio. EUR gesteigert werden. Das Personal hat sich zum Stichtag 31.12. im Jahr 2023 von 93 auf 102 Mitarbeiter erhöht. Die Aktivitäten der im Jahr 2022 gegründeten PYREG Inc. wurden weiter ausgebaut. Der erste Vertriebsmitarbeiter vor Ort konnte Anfang 2023 gewonnen werden. Die Vertriebstätigkeiten im wichtigen Wachstumsmarkt USA können so weiter intensiviert werden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage
Der Umsatz hat sich von 9,36 Mio. EUR in 2022 auf 11,60 Mio. EUR im Berichtsjahr 2023 erhöht (Steigerung von 23,9%). Der Umsatz ist im Wesentlichen auf den Verkauf von sechs Anlagen zurückzuführen. Drei Anlagen wurden in die USA, eine nach Taiwan und zwei Anlagen nach Deutschland verkauft. Die Gesamtleistung des Unternehmens hat sich in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 23,5 % auf TEUR 13.345 erhöht. Damit setzt die Gesellschaft ihren Wachstumskurs fort. Um den gestiegenen Anforderungen im Anlagenbau und der Auftragslage gerecht zu werden, hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 weiterhin insbesondere in den Aufbau des eigenen Personals investiert. Entsprechend stiegen die Personalaufwendungen von TEUR 5.500 auf TEUR 6.643 um 20,8 %. In den Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind außerplanmäßige Abschreibungen auf die Vorräte in Höhe von TEUR 785 enthalten. Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 6,71 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr (Jahresfehlbetrag 5,49 Mio. EUR) ergab sich somit eine Veränderung um -1,22 Mio. EUR. Diese ist im Wesentlichen auf die höheren Personalaufwendungen sowie höhere sonstige betriebliche Aufwendungen zurückzuführen, die vor allem im Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung angefallen sind. Finanzlage Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen.
Da sich die Gesellschaft 2023 weiterhin in der Aufbauphase befand, wurde weiterhin ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR -7.062 generiert. Aufgrund der langen Projektlaufzeiten ergeben sich jahresübergreifend Verschiebungen zwischen den Ein- und Auszahlungen der jeweiligen Projekte. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -98 betrifft im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen. Der positive Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 3.720 enthält im Wesentlichen Mittelzuflüsse aus Gesellschafterdarlehen. Vermögenslage
Bedingt durch die Langfristfertigung der Anlagen ist die Struktur des gebundenen Vermögens sehr stark durch die Vorräte geprägt. Auf diese Position entfallen 36,6% der Bilanzsumme. Die Aktivseite weist zudem einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i. H. v. TEUR 8.701 aus. Da die Liquidität im laufenden Geschäftsjahr jederzeit gesichert war und aufgrund der Kapitalerhöhung im Februar 2024 zukünftig eine stabile Liquiditätslage erwartet wird, liegt keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vor, sondern ist lediglich bilanzieller Natur. Auf der Passivseite ist der Anstieg der Verbindlichkeiten insbesondere auf die Ausgabe von neuen Gesellschafterdarlehen zurückzuführen. Des Weiteren ist die Passivseite sehr stark von den erhaltenen Anzahlungen geprägt. Die erhaltenen Anzahlungen zum 31.12.2023 betragen TEUR 8.565 und machen rd. 41,6% der Bilanzsumme aus. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens Die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage für das Geschäftsjahr 2023 ist im Einklang mit der Wachstumsstrategie der Gesellschaft und entspricht der langfristigen Unternehmensplanung der Gesellschaft. Im Wesentlichen sind die Vorjahresprognosen betreffend Umsatz und Ergebnis eingetreten. Da sich die Gesellschaft weiterhin im Aufbau befindet und hierzu hohe Forschungskosten anfallen, sowie das Wachstum gefördert werden soll, sind kurzfristig bis mittelfristig finanzielle Mittel notwendig. Die Gesellschaft hat daher einen Finanzierungsbedarf identifiziert, welcher durch neue Investoren bzw. die bisherigen Gesellschafter gedeckt wird. Im Februar 2024 konnten die geplanten Eigenkapitalmaßnahmen umgesetzt werden. Die Gesellschaft konnte hierbei zwei neue Investoren für sich gewinnen. Im Rahmen der Kapitalrunde wurden der Gesellschaft insgesamt liquide Mittel im niedrigen zweistelligen Millionenbereich zur Verfügung gestellt. Außerdem wurden bestehende Gesellschafterdarlehen in Eigenkapital gewandelt. Der in der Unternehmensplanung ermittelte Finanzierungsbedarf für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 ist somit gedeckt. Chancenbericht Chancen für einen zukünftig positiven Geschäftsverlauf sieht die Gesellschaft vor allem in dem überproportional stark wachsenden Gesamtmarkt im Bereich der Umwelttechnologie. Durch technische Verbesserungen und Weiterentwicklungen sowie der Ausweitung des Produktportfolios will die Gesellschaft sich im Markt klar positionieren. Für die Herstellung von Karbonisierungsanlagen gibt es nur wenige Mitbewerber auf dem Markt. Eine besondere Chance ergibt sich für die Gesellschaft aus der Vielstofffähigkeit (Fähigkeit, div. Inputmaterialien zu verarbeiten) der PYREG-Anlagen. Die Gesellschaft sieht daher sehr gute Chancen, den geplanten Wachstumskurs erfolgreich umzusetzen. Risikobericht Entwicklungs- und Fertigungsrisiken Der wesentliche Teil des operativen Geschäftes ist die Entwicklung und Fertigung von Großanlagen mit mehrjährigen Vertragslaufzeiten. Diese mehrjährigen Laufzeiten können zusätzliche Risiken verursachen, die durch erhöhte Unsicherheiten aufgrund der mit zunehmendem Prognosehorizont im Rahmen von Projektplanungen abnehmender Planungspräzision verbunden sind. Diese Risiken können sich z.B. in den Bereichen der Forschung und Entwicklung sowie der Beschaffung und der Fertigung auswirken und zu ungeplanten Mehrkosten, Änderungen von Preisniveaus im Zeitablauf, Terminschwierigkeiten, Auslastungsschwankungen sowie der Notwendigkeit einer Finanzierung des gebundenen Kapitals führen. Vorstehend genannte Risiken können im Laufe eines Projektes zu nicht unerheblichen Abweichungen tatsächlicher Kosten gegenüber geplanter Kosten führen. Daher gilt die besondere Aufmerksamkeit der Unternehmensleitung der Auftragsverfolgung durch alle mit der Projektabwicklung betrauten Bereiche und der Bewertung von Auftragsrisiken von der Angebotsphase bis zum Auftragsende. Wesentliche Instrumente sind eine zeitnah mitlaufende Kalkulation und eine permanente Risikobeurteilung. Hierbei erkennbare Belastungen werden ergebniswirksam berücksichtigt. Inflationsrisiken Durch den aktuell akuten Anstieg des Preisniveaus besteht aufgrund der Langfristfertigung der Anlagen die Möglichkeit, dass die Gesellschaft einem Inflationsrisiko ausgesetzt ist. Die Gesellschaft entgegnet diesem Risiko mit einer kontinuierlichen Überprüfung und der Anpassung der Marktpreise. Beschaffungsrisiken Die anhaltende Unsicherheit auf den Beschaffungsmärkten und damit einhergehende Risiken bzgl. Preisen und Lieferzeiten wurden durch langfristige Liefervereinbarungen mit Lieferanten wichtiger Komponenten weitestgehend eingedämmt. Des Weiteren wird ein Teil des zur Verfügung gestellten Kapitals für die Bevorratung strategisch wichtiger Komponenten eingesetzt. Ein Restrisiko besteht naturgemäß wegen der andauernden Dynamik auf den Beschaffungsmärkten. Die Gesellschaft begegnet dem mit einem weiteren Ausbau der Beschaffungsquellen und setzt hierbei vermehrt einen Schwerpunkt auf wettbewerbsfähige Lieferanten aus Osteuropa und Asien. Personalrisiken Aufgrund des allgemein herrschenden Fachkräftemangels bleibt es weiterhin schwer, fachspezifische Stellen zu besetzen. Die Gesellschaft ist bestrebt, sich durch diverse Personalgewinnungsmaßnahmen als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Liquiditätsrisiken Im Rahmen der Kapitalerhöhung im Februar 2024 wurden der Gesellschaft ausreichend liquide Mittel zur Verfügung gestellt, um das Geschäft weiter auf- bzw. auszubauen. Mittelfristig könnte die Gesellschaft auf Grund hoher Forschungskosten und der verfolgten Wachstumsstrategie auf weitere Liquiditätszuführungen angewiesen sein. Absatzrisiko Durch die positive Marktentwicklung treten zunehmend neue Wettbewerber in das Geschäftsfeld ein. Der Wettbewerbsdruck wird dadurch erhöht. Durch die ständige Weiterentwicklung der bestehenden Produktreihen sowie durch die Erschließung neuer Marktsegmente mit der größeren Produktreihe PX6000 wirkt die Gesellschaft dem entgegen. Prognosebericht Laut Marktbericht 2023/2024 des Fachverbandes "European Biochar Industry Consortium e.V." (EBI) aus dem März 2024 rechnet das EBI in Bezug auf die Produktionskapazitäten bis zum Jahr 2030 mit einer jährlichen Wachstumsrate von jeweils 50%. Durch die verstärkte Präsenz in den USA und der Ausweitung unserer Vertriebstätigkeiten im Allgemeinen geht die Gesellschaft davon aus, dass im Jahr 2023 erreichte Umsatzniveau von TEUR 11.598 im Folgejahr um rd. 100% zu steigern. Langfristig rechnet die Gesellschaft durch die Umsetzung der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, der vermehrten Präsenz in den USA, der Erweiterung des Produktportfolios sowie der positiven Rahmenbedingungen mit einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse und ab dem Jahr 2025 mit einem positiven Jahresergebnis
Dörth, 15.05.2024 Jörg zu Dohna Helmut Franz Gerber Dr. Michael Tobias Rüdiger Merz BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 56281 Dörth, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz, Nr. HRB 22135. Der Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, wie sie für mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Abschluss der Gesellschaft wurde unter Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Die PYREG GmbH weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 8,7 Mio. aus. Des Weiteren wurde ein kurz- bis mittelfristiger Finanzierungsbedarf identifiziert, welcher durch eine Kapitalerhöhung in 2024 gedeckt wurde. Erworbene immaterielle Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten zuzüglich den Anschaffungsnebenkosten bilanziert und, sofern deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten zuzüglich den Anschaffungsnebenkosten bilanziert und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten mehr als 250,00 EUR bis 800,00 EUR betragen, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Werten angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen eingetreten sind. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Gleichartige Vermögensgegenstände werden mit dem Durchschnittswert bewertet. Grundlage für die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden Kostenträgerrechnungen. Diese enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten sowie Fertigungseinzel- und -gemeinkosten. Weiterhin wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, angemessene Zuschläge für die allgemeine Verwaltung zu aktivieren. Bei drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften werden zunächst Abschreibungen auf die jeweiligen Bestände an unfertigen Erzeugnissen vorgenommen, soweit die erwarteten Verluste im Zusammenhang mit aktivierten Vermögensgegenständen stehen. Für darüber hinausgehende Verlustanteile werden Rückstellungen gebildet. Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Wert angesetzt. Ausfallrisiken wurden durch Pauschal- und Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Bankguthaben sowie der Kassenbestand werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen und sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Gewährleistungsrückstellungen werden pauschal mit einem Prozentsatz von den Umsätzen gebildet und im Zeitablauf bei besseren Erkenntnissen angepasst. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umsatzerlöse werden erfasst, sobald die Hauptleistung erfüllt ist. Für ausstehende Nebenleistungen werden Rückstellungen bilanziert, welche nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet wurden. III. Angaben zur Bilanz Sämtliche Rückstellungen sind sonstige Rückstellungen. Im Wesentlichen handelt es sich um Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 1.239 und um Rückstellungen für ausstehende Arbeiten in Höhe von TEUR 1.441. Die Gewährleistungsrückstellungen wurden je nach Laufzeit entsprechend des durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Von den Verbindlichkeiten betragen die Fälligkeiten wie folgt:
Die besicherten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen auf eine erstrangige Grundschuld sowie Sicherungsübereignungen für drei erworbene Fahrzeuge. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von EUR 258.292,66 (Vorjahr: EUR 722.236,76) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von EUR 3.040,67 (Vorjahr: EUR 23.603,34) enthalten. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teils branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige Erläuterungs- und Angabepflichten Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 6.705 auf neue Rechnung vorzutragen. Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 89 Arbeitnehmer (Vorjahr: 85 Arbeitnehmer) beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus dem Bestellobligo in Höhe von TEUR 4.577 sowie aus Miet- und Dienstleistungsverträgen im betriebsgewöhnlichen Umfang. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Zum Geschäftsführer wurden - Jörg zu Dohna, Geschäftsführer/CEO - Helmut Franz Gerber, Geschäftsführer/CTO - Dr. Michael Tobias Rüdiger Merz, Geschäftsführer/COO bestellt. Auf die Angabe der Organbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im Geschäftsjahr 2022 wurde eine Tochtergesellschaft (PYREG Inc.) in Maine, USA gegründet. Die Gesellschaft hält 100% der Anteile. Zum 31.12.2023 ergibt sich nach einem Jahresfehlbetrag von TUSD 196 ein negatives Eigenkapital in Höhe von TUSD 216. Die Obotritia Capital KGaA, Potsdam, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss der Obotritia Capital KGaA wird beim Bundesanzeiger bekannt gemacht und kann dort eingesehen werden. VI. Nachtragsbericht Im Februar 2024 wurden die geplanten Eigenkapitalmaßnahmen umgesetzt. Hierbei wurden der Gesellschaft liquide Mittel im niedrigen zweistelligen Millionenbereich zur Verfügung gestellt. Des Weiteren wurden Gesellschafterdarlehen in Eigenkapital gewandelt. Ein kurz- bis mittelfristiger Finanzierungsbedarf besteht nicht mehr.
Dörth, 15.05.2024 Jörg zu Dohna Helmut Franz Gerber Dr. Michael Tobias Rüdiger Merz
BestätigungsvermerkAn die PYREG GmbH, Dörth Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PYREG GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PYREG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Berlin, den 22. Mai 2024 DOMUS
Steuerberatungs-AG
Fechner, Wirtschaftsprüfer Rohmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt. |
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Construction of industrial facilities, except buildings
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