Master Data

Registry
Register court Braunschweig HRB 111264
Registered
1/3/2003
Industry
Wholesale of motorcycles, motorcycle parts and accessoriesActivities of agents involved in the wholesale of motor vehicle parts and accessoriesWholesale of machine tools
Purpose
Import/Export, Handel mit Waren aller Art, in erster Linie Autoteile, unter der Bezeichnung "Skandix".

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Matthias Volk
since 3/1/2006
Board Member

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Skandix AG

Lutter am Barenberge

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Skandix AG betreibt seit 1994 einen Groß-, Einzel- und Versandhandel mit Kfz-Ersatzteilen für skandinavische Fahrzeuge. Seit dem Jahr 2000 ist der Standort des Unternehmens in der Stadt Langelsheim im Ort Langelsheim.

Seit dem Jahr 2004 existiert eine 100%ige Tochter in den USA, die Skandix LLc.

Die geographischen Absatzmärkte der Gesellschaft sind vor allem Europa und Nordamerika. Es werden sowohl Endkunden als auch Werkstätten und der Ersatzteilhandel bedient.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Lage

Die Gesamtwirtschaftliche Lage in Bezug auf den Handel mit Autoersatzteilen ist geprägt von einer Kaufzurückhaltung der Kunden in der Phase einer sich abschwächenden Inflationsrate im Euro Raum.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesamtumsatzentwicklung der Gesellschaft im Berichtszeitraum weist kein Wachstum gegenüber dem Vorjahr auf, sondern verbleibt auf gleichem Niveau.

Der Rohertrag - unter Berücksichtigung der aktivierten Eigenleistungen von TEUR 128 (Vj. 221) - erhöhte sich von 9,6 Mio. € auf 10,0 Mio. €.

Die Beschaffung der Handelsware erfolgte durch Lieferanten, mit denen seit vielen Jahren eine Geschäftsbeziehung besteht. Es konnten bestehende Geschäftsverbindungen intensiviert werden und neue aufgebaut werden.

Das Lohnniveau hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht; entsprechend sind die Personalkosten um 7,1 % gestiegen.

Die Materialaufwandsquote verringerte sich auf 51,6 % (Vorjahr 53 %). Durch steigende Kosten im Personalbereich erhöhte sich die Personalkostenquote auf 19,0 % (Vorjahr 17,9 %).

Das EBT (earnings before tax) verschlechterte sich auf 2,37 Mio. € (Vorjahr 2,55 Mio. €).

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2022 ist insgesamt als positiv zu bewerten.

Im ersten Halbjahr 2023 ist die Geschäftsentwicklung weiterhin positiv verlaufen, der Umsatz ist leicht gestiegen, und es konnten die Preissteigerungen durch Lieferanten und Dienstleister direkt an die Kunden weitergeleitet werden.

3. Lage der Gesellschaft

a) Vermögenslage

Das langfristige Vermögen (Anlagenintensität) hat durch die Investitionen primär in Betriebsgebäude weiter zugenommen und hat jetzt einen Anteil von 55,9 % am Gesamtvermögen nach 55,2 % im Vorjahr.

Die gegenüber dem Vorjahr um rund TEUR 33 zugenommenen Vorräte haben einen Anteil mit TEUR 6.012 (Vorjahr: TEUR 5.979) bzw. von 31,6 % an der Bilanzsumme von TEUR 19.054 (Vorjahr: TEUR 18.357).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % gestiegen (2022: TEUR 256, 2021: TEUR 248). Sie befinden sich geschäftsbedingt auf einem niedrigen Niveau.

Im Geschäftsjahr wurden sonstige Rückstellungen mit 234 TEUR für Personalkosten, Gewährleistungen und für Archivierung, Abschluss und Prüfung sowie für ausstehende Rechnungen gebildet. Die Pensionsrückstellungen betragen TEUR 1.017 (Vj. 964 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gegenüber dem Vorjahr nicht angestiegen, sondern haben sich durch Tilgungen verringert.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 621 auf TEUR 597 gefallen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag vornehmlich Steuerverbindlichkeiten für Ertrag- und Umsatzsteuer sowie Lohnsteuer und Sozialabgaben ausgewiesen.

b) Finanzlage

Das Eigenkapital ist unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses (1.653 TEUR) von TEUR 12.279 auf TEUR 13.932 gestiegen. Die Bilanzsumme ist gestiegen (2022: TEUR 19.054, Vorjahr: TEUR 18.357) und die Eigenkapitalquote ist von 66,9 % auf 73,1 % im Jahr 2022 gestiegen.

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringern sich durch planmäßige Tilgungen auf TEUR 1.423 (VJ. 1.777). Dem stehen zum Bilanzstichtag liquide Mittel von insgesamt TEUR 1.884 gegenüber. Die Liquidität des Unternehmens war im Berichtsjahr 2022 stets gesichert.

Kontokorrentlinien in Höhe von insgesamt TEUR 205 wurden nicht genutzt.

Das Rohergebnis konnte um ca. 4 % von TEUR 9.570 auf TEUR 9.955 verbessert werden, was im Wesentlichen dem geringeren Materialeinsatz, einer höheren Marge im Exportgeschäft durch neue Kunden und der Zunahme des Anteils des Verkaufs an Endkunden zu verdanken ist.

Der Personalaufwand stieg um 7,1 % stark auf TEUR 3.903 an.

Die Abschreibungen sind durch die Inbetriebnahme der neuen Bauten stark gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von TEUR 3.127 auf TEUR 3.218.

Der Jahresabschluss fällt mit TEUR 1.653 rund TEUR 106 geringer als im Vorjahr aus.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist stabil.

III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage hat sich durch den Rückgang der Inflationsquote verbessert, es ist jedoch weiterhin eine Kaufzurückhaltung der Konsumenten festzustellen.

Die Skandix AG tätigt ihre Geschäfte im Wesentlichen in Euro und ist daher den Risiken des internationalen Finanzmarktes nicht direkt ausgesetzt. Risiken aus den langfristigen Finanzverpflichtungen sind aufgrund der festen Zinskonditionen über die Gesamtlaufzeit nicht ersichtlich.

Potentiellen Ausfallrisiken im Forderungsbereich begegnen wir durch Vorkassezahlungen.

Die Forderungsausfälle der Vorjahre waren vernachlässigbar. Ein Zahlungsausfallrisiko ist daher nicht zu erkennen.

Risiken aus Rechtsstreitigkeiten oder angedrohten Rechtsstreitigkeiten bestehen zurzeit nicht. Das Unternehmen ist stark von einer funktionsfähigen IT-Struktur abhängig. Ein Ausfall könnte zu erheblichen Umsatzausfällen führen. Durch ein mehrstufiges Notfall- und Sicherungssystem ist die kurzfristige Herstellung der Daten und der Betriebsbereitschaft sichergestellt, das Risiko wird daher als gering eingeschätzt.

Die Lieferung von Waren aus der EU und aus Drittländern erfolgt ohne Unterbrechungen, die interne Warenwirtschaft wurde auf die nunmehr längeren Lieferfristen eingestellt. Der verfügbare Bestand an Ware war stets ausreichend.

Hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung bestehen Chancen zur Verbesserung der Marktposition. Durch die konsequente Verbesserung in Qualität und Service, verbunden mit der Bereitstellung einer optimierten Handelsplattform sowie eines sofort verfügbaren Warenbestandes, der sich in seiner Breite und Tiefe deutlich vom Wettbewerb unterscheidet, kann die führende Marktposition trotz verstärkten Drucks ausgebaut werden.

IV. Prognosebericht

Die im Vorjahr getroffenen Prognosen eines fast stagnierenden Umsatzes 2022 im Vergleich zu 2021 sowie einer Verminderung des EBT um ca. 10 - 15 % im Vergleich zu 2021 sind im Wesentlichen eingetroffen.

Die Branche leidet unter der zurückhaltenden Kaufbereitschaft durch die Konsumenten. Die Skandix AG verkauft hauptsächlich Verschleißteile, die zum Betrieb von Saab und Volvo PKW zwingend erforderlich sind. Da in Zeiten höherer Energiepreise zwar weniger gefahren wird, die Konsumenten den Einkauf von Ersatzteilen wegen höherer Preise zum Teil aufschieben, aber die Fahrzeuge nicht ganz aufgegeben werden, ist mit einer gleichbleibenden Nachfrage im Jahr 2024 zu rechnen. Die Pflicht der Vorführung der Autos zu einer technischen Kontrolle in allen Ländern der EU steuert ihr Übriges zur Nachfrage nach Verschleißteilen bei.

Die sofortige Lieferfähigkeit qualitativ hochwertiger Ware wird in den kommenden Jahren weiterhin entscheidend sein, wenn es um die Behauptung von Marktanteilen und die Erwirtschaftung einer guten Marge geht.

Durch die Bereitstellung eines marktorientierten großen Warenbestandes an Verschleißteilen sowie durch die kontinuierliche Anpassung unserer Verkaufspreise an den Markt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zu 2022 leicht steigende Umsätze.

Durch Lohnerhöhungen erwarten wir einen weiteren deutlichen Anstieg der Personalkosten in 2023 und weiterhin in 2024.

Aufgrund der zu erwartenden lediglich leicht steigenden Umsätze bei höheren Personalkosten rechnen wir mit einem geringeren EBT im Vergleich zum Vorjahr.

 

Langelsheim, den 23. Oktober 2023

Skandix AG

gez. Matthias Volk, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 10.653.284,81 10.152.137,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.297,00 5.424,00
II. Sachanlagen 10.386.724,13 10.034.236,88
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.564.537,44 9.227.233,07
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 688.070,00 614.827,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 134.116,69 192.176,81
III. Finanzanlagen 244.263,68 112.476,43
B. Umlaufvermögen 8.373.001,80 8.175.319,81
I. Vorräte 6.012.224,58 5.979.226,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 462.087,05 405.401,79
III. Wertpapiere 15.000,00 15.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.883.690,17 1.775.691,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.896,89 29.854,35
Aktiva 19.054.183,50 18.357.311,47

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 13.931.736,89 12.278.707,71
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 234.800,00 234.800,00
III. Gewinnvortrag 11.993.907,71 10.234.820,86
IV. Jahresüberschuss 1.653.029,18 1.759.086,85
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 1.320.709,00 1.387.568,83
C. Rückstellungen 1.290.886,13 1.346.553,10
D. Verbindlichkeiten 2.503.434,82 3.344.481,83
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.422.901,36 1.777.371,05
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.900,72
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.080.533,46 1.553.210,06
E. Rechnungsabgrenzungsposten 7.416,66
Passiva 19.054.183,50 18.357.311,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 10.156.405,65 9.683.571,31
2. Personalaufwand 3.903.107,52 3.644.042,57
a) Löhne und Gehälter 3.228.681,07 2.968.515,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 674.426,45 675.527,18
davon für Altersversorgung 40.098,48 100.476,48
3. Abschreibungen 612.756,80 319.700,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 612.756,80 319.700,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.218.194,56 3.126.877,58
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 65.291,27 48.087,84
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.356,47 1.185,13
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 19.275,94 3.173,53
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 19.275,94 3.173,53
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.200,35 39.726,64
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 710.613,63 784.772,59
9. Ergebnis nach Steuern 1.657.613,32 1.766.463,10
10. sonstige Steuern 4.584,14 7.376,25
11. Jahresüberschuss 1.653.029,18 1.759.086,85

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben

Die Skandix AG mit Sitz in Langelsheim ist im Handelsregister Braunschweig unter der Nummer HRB 111264 eingetragen.

Die Skandix AG weist zum Abschlussstichtag 31.12.2022 die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss der Skandix AG wurde auf Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes aufgestellt und gegliedert.

Der Vorstand ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind.

Im Anhang sind zuerst die Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgeführt. Danach folgen die Angaben zur Bilanz in der Reihenfolge des § 266 HGB sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung in der Reihenfolge des § 275 Abs. 2 HGB. Am Ende des Anhangs sind die sonstigen Angaben enthalten.

Soweit Wahlrechte für die Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Anhang gewählt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze sind unverändert gegenüber dem Vorjahr. Abweichungen wegen besonderer Umstände von der Beibehaltungspflicht der Darstellung haben sich nicht ergeben.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1 Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie den beweglichen Anlagegütern erfolgte die Abschreibung linear.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Für die in den Vorjahren gebildeten Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter wurden planmäßig 20 % Abschreibungen verbucht. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung gem. § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB wurden auf die Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 19.275,94 EUR (Vorjahr: 3.173,53 EUR) vorgenommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 HGB zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Erkennbare Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderten Verwendbarkeit sowie aus anderen Gründen ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Den darin enthaltenen Risiken wurde durch Bildung von Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2.850,00 EUR (Vorjahr: 2.200,00 EUR) Rechnung getragen.

Forderungen in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs bei langfristigen Forderungen am Tage des Geschäftsvorfalles darunterlag, ist dieser angesetzt.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden die bis zum Bilanzstichtag erfolgten Ausgaben ausgewiesen, soweit sie auf künftige Perioden entfallen.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist mit dem Nennbetrag bewertet und beträgt wie im Vorjahr 50.000,00 EUR. Es ist in voller Höhe eingezahlt.

Die Gewinnrücklagen zum 31.12.2022 betragen 234.800,00 EUR (Vorjahr: 234.800,00 EUR).

Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung der PUC-Methode ohne Fluktuation oder Berücksichtigung eines Gehaltstrends. Die Rentendynamik wurde mit einem Zinssatz von 2,00 % bzw. 0,00 % (Vorjahr: 2,00 % bzw. 0,00 %) berücksichtigt. Die Rückstellung wurde zum 31.12.2022 mit einem Zinsfuß von 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) abgezinst. Der Berechnung lagen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Der sich daraus ergebende Zinsaufwand betrug für das Berichtsjahr 17.476,00 EUR (Vorjahr: 16.807,00 EUR).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Umsatzsteuerverpflichtungen für Vorjahre. Die Steuerrückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie erfassen alle erkennbaren Risiken und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs bei langfristigen Verbindlichkeiten am Tage des Geschäftsvorfalles darüber lag, ist dieser angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden die bis zum Bilanzstichtag erfolgten Einnahmen ausgewiesen, soweit sie auf künftige Perioden entfallen

III. Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel zu entnehmen:

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

Skandix AG, Langelsheim

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.019,33 28.046,33 20.768,66
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 15.019,33 28.046,33 20.768,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.697.044,56 355.789,46 375.781,46 864.078,04
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.331.300,24 272.561,31 7.998,61 870.746,71
-53.043,45
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 192.176,81 325.719,95 -383.780,07 0,00
Summe Sachanlagen 11.220.521,61 954.070,72 0,00 1.734.824,75
-53.043,45
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 118.227,56 253.539,62 24.590,20
-112.913,30
2. sonstige Ausleihungen 10.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 128.227,56 253.539,62 24.590,20
-112.913,30
Summe Anlagevermögen 11.363.768,50 1.235.656,67 0,00 1.780.183,61
-165.956,75
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.173,33 22.297,00 5.424,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 11.173,33 22.297,00 5.424,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 394.266,55 9.564.537,44 9.227.233,07
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 207.316,92 688.070,00 614.827,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 134.116,69 192.176,81
Summe Sachanlagen 601.583,47 10.386.724,13 10.034.236,88
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 19.275,94 234.263,68 102.476,43
2. sonstige Ausleihungen 10.000,00 10.000,00
Summe Finanzanlagen 19.275,94 244.263,68 112.476,43
Summe Anlagevermögen 632.032,74 10.653.284,81 10.152.137,31

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von 65.597,04 EUR (Vorjahr: 85.905,94 EUR) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Angaben über die Gattung der Aktien:

Das Grundkapital von 50.000,00 EUR ist eingeteilt in 50.000 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 1,00 EUR. Die Aktien laufen auf den Inhaber. Zum 31.12.2022 waren keine eigenen Aktien im Bestand.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 72.239,00 EUR (Vorjahr: 110.042,00 EUR). Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zusammen aus den Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 47.114,00 EUR (Vorjahr: 38.222,00 EUR), den Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 40.892,00 EUR (Vorjahr:40.288,00 EUR), den Rückstellungen für die Beratung von handelsbilanziellen Bewertungsansätzen und die Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von 55.600,00 EUR (Vorjahr: 54.300,00 EUR) sowie die Rückstellung für Aufbewahrungskosten in Höhe von 45.300,00 EUR (Vorjahr: 45.300,00 EUR) sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von 45.400,00 EUR (Vorjahr 53.900,00 EUR).

Zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ergeben sich Unterschiede beim Ansatz von Rückstellungen für Pensionen. Für die Ermittlung der latenten Steuern wurde - bei einem Körperschaftsteuer- zzgl. Solidaritätszuschlagsatz von 15,83 % und einem Gewerbesteuersatz von 14,00 % (Vorjahr: 13,93 %) - gemäß § 274 Abs. 2 Satz 1 HGB ein unternehmensindividueller Steuersatz von 29,83 % (Vorjahr: 29,76 %) herangezogen. Die aktiven latenten Steuern (31.12.2022: 140.148,33 EUR; 31.12.2021: 130.709,65 EUR; 31.12.2020: 103.915,83 EUR; 31.12.2019: 81.620,11 EUR; 31.12.2018: 58.563,29 EUR) wurden gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in der Bilanz nicht aktiviert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 355.454,68 EUR (Vorjahr: 354.719,49 EUR) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.067.446,68 EUR (Vorjahr: 1.422.651,56 EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen 0,00 EUR (i. V. 125.000,00 EUR).

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 597.170,02 EUR (Vorjahr: 1.218,129,86 EUR) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 393.075,02 EUR (Vorjahr: 209.589,32 EUR). Sie betragen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Verbindlichkeiten aus Steuern belaufen sich auf 322.685,86 EUR (Vorjahr: 181.740,03 EUR), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen zum Bilanzstichtag 17.512,67 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Verbindlichkeiten in Höhe von 1.422.901,36 EUR (Vorjahr: 1.777.371,05 EUR) sind besichert durch Globalabtretung und Raumsicherungsübereignungsvertrag.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 184.278,06 EUR (Vorjahr: 165.675,50 EUR) auf, davon für das Jahr 2023 in Höhe von 33.700,92 EUR.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 31.426,77 EUR (Vorjahr: 18.640,07 EUR) enthalten.

Die Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beliefen sich im Berichtsjahr auf 40.098,48 EUR (Vorjahr: 100.476,48 EUR).

Die im Berichtsjahr ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Beträge für Währungsumrechnungen in Höhe von 65.291,27EUR (Vorjahr 48.087,84 EUR).

V. Sonstige Angaben

1. Zahl der Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Berichtsjahr
Anzahl
Vorjahr
Anzahl
Vorstände 1 1
gewerbliche Arbeitnehmer 38 41
angestellte Arbeitnehmer 37 32
geringfügig Beschäftigte 9 10
85 84
abzüglich Auszubildende 0 2
85 82

2. Gesellschaftsorgane

Die Gesellschaft wird vertreten durch den Vorstand:

Herrn Matthias Volk, Kaufmann (Vorsitzender).

Die Gesellschaft verfügt über folgenden Aufsichtsrat:

Frau Gabriele Volk, Kauffrau (Vorsitzende),

Herrn Marcel Moré, Informationsdesigner (Stellvertreter),

Herrn Christian Böke, Wirtschaftsprüfer.

Die Regelung des § 286 Abs. 4 HGB zur Unterlassung bestimmter Angaben (Bezüge des Vorstandes, Bezüge des Aufsichtsrates) wird beansprucht. Der Betrag der für frühere Mitglieder des Vorstandes gebildeten Pensionsrückstellungen beträgt zum 31. Dezember 2022 182.678,00 EUR.

3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen sowie Geschäfte

mit nahestehenden Unternehmen/Personen

Die Skandix AG ist zum Bilanzstichtag an folgenden Gesellschaften i. S. d. § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB beteiligt:

Name der Gesellschaft, Sitz Höhe Eigenkapital
in EUR
Anteil am Eigenkapital Ergebnis letztes Geschäftsjahr
in EUR
Skandix LLC, FT Lauderdale, USA - 3.069,93 100 % 14.205,83 *

( * = Jahresergebnis zum 31.12.2021)

4. Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers gem. § 285 Nr. 17 HGB unterbleiben mit dem Hinweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB.

5. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag bzw. -beschluss

Der Vorstand schlägt vor, das Jahresergebnis des aktuellen Geschäftsjahres in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Dezember 2022 wurde die in nachfolgend aufgezeigter Entwicklung des Bilanzgewinns aufgezeigte Gewinnverwendung vorgenommen.

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2022 entwickelt sich gemäß § 158 AktG wie folgt:

2022 2021
1. Bilanzgewinn aus dem Vorjahr 11.993.907,71 EUR 10.234.820,86 EUR
2. Gewinnverwendung
Ausschüttung 0,00 EUR 0,00 EUR
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,00 EUR 0,00 EUR
3. Gewinnvortrag 11.993.907,71 EUR 10.234.820,86 EUR
4. laufender Jahresüberschuss 1.653.029,18 EUR 1.759.086,85 EUR
5. Bilanzgewinn zum 31.12.2022 13.646.936,89 EUR 11.993.907,71 EUR

 

Langelsheim, den 10. Oktober 2023

Skandix AG

gez. Matthias Volk, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2022

der Skandix AG

Der Aufsichtsrat der Skandix AG hat im Geschäftsjahr 2022 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat sich regelmäßig und eingehend schriftlich und mündlich über die Geschäftsentwicklung der Skandix AG und ihrer Tochtergesellschaft, die strategische Ausrichtung und über sämtliche wesentlichen Vorgänge in der Skandix AG berichten lassen.

In 2022 wurden zwei Aufsichtsratssitzungen abgehalten. An sämtlichen Sitzungen haben jeweils alle Aufsichtsratsmitglieder und der Vorstand teilgenommen.

Folgende Themen waren im wesentlichen Gegenstand der Beratungen und, soweit erforderlich, der Beschlussfassung durch den Aufsichtsrat in 2022 und 2023:

• Bericht des Vorstandes über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft, insbesondere die Deckungsbeiträge der verschiedenen Kundengruppen und über Umsatz und Kosten

• Geschäftsfelder, Risikosituation, Personal- und Kostenentwicklung

• Liquiditätssituation und Finanzierungsfragen

• Investitionspläne

• Marktpositionierung

• Durchführung der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates bezogen auf den Jahresabschluss 2021

Der Aufsichtsrat hat den durch die Gesellschaft selbst aufgestellten Jahresabschluss eingehend geprüft und in der Bilanzsitzung behandelt.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt und damit festgestellt. Weiterhin hat der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstandes für die Ergebnisverwendung geprüft, er schließt sich diesem Vorschlag an.

 

Langelsheim

Gabriele Volk, Aufsichtsratsvorsitzende

Einladung / TO Hauptversammlung

Protokoll Hauptversammlung (23) der Skandix AG, 38729 Langelsheim vom 23.11.2023

Gemäß Ladung vom 09.11.2023 fand heute in den Geschäftsräumen der Skandix AG die Hauptversammlung statt.

Die Protokollführerin und Aufsichtsratsvorsitzende, Frau Gabriele Volk, stellt zunächst fest dass:

- Die Ladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt ist und eröffnet die Versammlung

- Keine weiteren Anträge eingegangen sind

- Die Hauptversammlung bei einer Präsenz von 100% der vertretenden Aktien beschlussfähig ist

- Die Abstimmung zu den folgenden Tagesordnungspunkten mit Handzeichen erfolgt

Es werden folgende Tagesordnungspunkte zur Abstimmung gestellt:

Top1:

Der Jahresabschluss 2022, der mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der PKF Fasselt Schlage Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Braunschweig versehen ist, wird vorgelegt und erläutert.

Antrag: Der Jahresabschluss auf den 31.12.2022 bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Lagebericht und Bestätigungsvermerk wird festgestellt und genehmigt.

Zustimmung der Aktionäre: 100%, keine " Nein-" Stimmen Top 2:

Ergebnisverwendung: Der Jahresabschluss auf den 31.12.2022 weist einen Bilanzgewinn in Höhe von 13.931.736,89 Euro aus - bestehend aus dem Jahresüberschuss von 1.653.029,18 Euro, dem Gewinnvortrag von 11.993.907,71 Euro und den Gewinnrücklagen von 234.800,00 Euro.

Antrag:

Auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat soll der Gewinn wie folgt verwendet werden:

Der laufende Jahresüberschuss soll in den Gewinnvortrag eingestellt werden und auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Zustimmung der Aktionäre: 100%, keine " Nein-" Stimmen Top 3:

Als Abschlussprüferin für das Geschäftsjahr 2023 wird die PKF Fasselt Schlage Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Güldenstraße 28, 38100 Braunschweig vorgeschlagen.

Zustimmung der Aktionäre: 100%, keine " Nein-" Stimmen Top 4:

Antrag: Dem Vorstand und Aufsichtsrat wird Entlastung erteilt.

Zustimmung der Aktionäre: 100%, keine " Nein-" Stimmen Gem. §130 Abs. 1 S.3 AktG kann auf die Beurkundung der Niederschrift verzichtet werden.

 

Langelsheim, den 06.12.2023

gez. Gabriele Volk, Aufsichtsratsvorsitzende

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.11.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Skandix AG, Langelsheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Skandix AG, Langelsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Skandix AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 (Bilanzsumme 19.054.183,50 EUR; Jahresüberschuss 1.653.029,18 EUR) und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2022 der Skandix AG haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n. F.) erstattet.

 

Braunschweig, den 10. November 2023

PKF Fasselt
Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

gez. Due, Wirtschaftsprüfer

gez. Flege, Wirtschaftsprüfer

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