Master Data

Registry
Register court München HRB 272757
Registered
3/13/1996
Industry
Computer consultancy activitiesWholesale of computers, computer peripheral equipment and softwareAgents involved in the sale of office machinery, computers, peripheral equipment and software
Purpose
Der Verkauf, Vertrieb, Import, Export, Vermarktung von Computer-Software und Computer-Anlagen, die damit zusammenhängenden Serviceleistungen, wie Wartung, Beratung, Ausbildung und Entwicklung sowie die Geschäftstätigkeit in vergleichbaren Geschäftsfeldern.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Procura
Robert van Kralingen
since 3/22/2022
Managing Director
Catherine Buckley
since 1/26/2022
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
QAD Europe (Netherlands) B.V.NLD
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

QAD Europe (Netherlands) B.V.
Netherlands
€255,700
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

QAD Europe GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2022 bis zum 31.01.2023

INHALTSVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

A. PRÜFUNGSAUFTRAG UND ERKLÄRUNG DER UNABHÄNGIGKEIT

I. Prüfungsauftrag

II. Erklärung der Unabhängigkeit

B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

C. GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN

I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter

II. Feststellungen zur Rechnungslegung

1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

2. Jahresabschluss

3. Lagebericht

III. Feststellungen zu Bereichen, die sich nicht unmittelbar auf die Rechnungslegung beziehen

D. GEGENSTAND DER PRÜFUNG

E. ART UND UMFANG DER AUFTRAGSDURCHFÜHRUNG

F. ERLÄUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG

I. Rechnungslegungsnormen

II. Wesentliche Bewertungsgrundlagen

G. SCHLUSSBEMERKUNG UND UNTERZEICHNUNG DES PRÜFUNGSBERICHTS

ANLAGEN

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023

Besondere Auftragsbedingungen der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund der kaufmännischen Rundung Differenzen auftreten.

Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und anderer Gesetze, die im Prüfungsbericht genannt werden, beziehen sich, soweit nicht anders gekennzeichnet, auf die für das geprüfte Geschäftsjahr geltende Fassung.

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

Kurzbezeichnung vollständige Bezeichnung
AAB Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
B2B Business-to-Business
BAB Besondere Auftragsbedingungen der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
HGB Handelsgesetzbuch
HR Handelsregister
PS Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.

A. PRÜFUNGSAUFTRAG UND ERKLÄRUNG DER UNABHÄNGIGKEIT

I. PRÜFUNGSAUFTRAG

Die Gesellschafterversammlung der

QAD Europe GmbH, München

(im Folgenden auch „Gesellschaft“ genannt)

hat uns am 21. März 2024 zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 gewählt. Daraufhin beauftragte uns die Geschäftsführung der Gesellschaft mit der Prüfung

des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung sowie

des Lageberichts

für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 nach den §§ 317 ff. HGB.

Die Prüfung erfolgte zur Erfüllung der gesetzlichen Prüfungspflicht nach § 316 Abs. 1 Satz 1 HGB.

Dieser Bericht ist ausschließlich an die QAD Europe GmbH gerichtet.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der handelsrechtlichen Vorschriften.

Die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit unterliegen - auch im Verhältnis zu Dritten - den Besonderen Auftragsbedingungen der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (BAB) sowie den Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (AAB), die diesem Bericht als Anlage III beigefügt sind.

II. ERKLÄRUNG DER UNABHÄNGIGKEIT

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Wir haben zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der QAD Europe GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 in den diesem Bericht als Anlage I (Jahresabschluss) und Anlage II (Lagebericht) beigefügten Fassungen den am 31. Juli 2025 in Nürnberg unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die QAD Europe GmbH, München

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der QAD Europe GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der QAD Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

C. GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN

I. STELLUNGNAHME ZUR LAGEBEURTEILUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Aus dem von den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft aufgestellten Lagebericht heben wir folgende Angaben hervor, die unseres Erachtens für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft sowie der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken von besonderer Bedeutung sind:

Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 16.766 (Vorjahr TEUR 12.815) und das Jahresergebnis für das Berichtsjahr 2022/2023 auf TEUR 108 (Vorjahr TEUR -3.518). Die meisten Umsatzsegmente haben sich im Geschäftsjahr verstärkt. Der Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 16.766 resultiert im Wesentlichen aus Erlösen aus dem Service Segment in Höhe von TEUR 5.518 (Vorjahr TEUR 3.678), aus dem Subscription Segment in Höhe von TEUR 5.965 (Vorjahr TEUR 3.377) und aus dem Maintenance Segment in Höhe von TEUR 3.819 (Vorjahr TEUR 3.957). Im Geschäftsjahr 2022/2023 resultiert der Umsatzanstieg im Wesentlichen aus der Übernahme der Kunden der Allocation Network mit Verschmelzung im Vorjahr. Da die Allocation Network erst zum Halbjahr des Vorjahres verschmolzen worden ist, spiegelt sich im Geschäftsjahr 2022/2023 erstmals ganzjährig das übernommene Geschäft in den Umsatzerlösen wider.

Insgesamt verringerten sich die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 17.125 (2021/2022) auf TEUR 393 (2022/2023). Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von geistigen Eigentumsrechten in Höhe von TEUR 9.119 an die QAD Europe (Ireland) Limited und Intercompany Erlösen im Zuge der Weiterberechnung der variablen Kaufpreiszahlungen an die QAD Europe (Ireland) Limited in Höhe von TEUR 6.982 im Vorjahr.

Insgesamt verringerten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 19.207 (2021/2022) auf TEUR 2.586 (2022/2023). Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus dem Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 14.396, der sich nach Verrechnung des Buchwerts der Beteiligung an der Allocation Network GmbH mit den übernommenen Vermögensgegenständen und Schulden im Vorjahr ergibt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist auch die Bildung von Rückstellungen für variable Kaufpreiszahlungen in Höhe von TEUR 3.106 nicht mehr enthalten.

Die gesetzlichen Vertreter planen mit Umsatzerlösen in Höhe von EUR 18,9 Mio. für das Geschäftsjahr 2023/2024, EUR 16,7 Mio. für das Geschäftsjahr 2024/2025, EUR 17,0 Mio. für das Geschäftsjahr 2025/2026 und EUR 18,8 Mio. für das Geschäftsjahr 2026/2027.

Das Umlaufvermögen zum 31. Januar 2023 besteht hauptsächlich aus Forderungen in Höhe von TEUR 18.271 (31. Januar 2022: TEUR 18.886), was einer Abnahme von TEUR 615 gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/2022 entspricht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von TEUR 2.719 auf TEUR 5.287, was auf eine Erhöhung der abrechenbaren Dienstleistungen zum Ende des Geschäftsjahres zurückzuführen ist. Im Gegenzug verringerten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stichtagsbedingt um TEUR 3.162. Der Wert der unfertigen Leistungen verringerte sich von TEUR 362 auf TEUR 64.

Die sonstigen Rückstellungen reduzieren sich im Wesentlichen aufgrund des Verbrauchs der Rückstellung für variable Kaufpreisanpassungen aus dem Erwerb der Allocation Network GmbH um TEUR 2.743 auf TEUR 4.653.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist um TEUR 1.004 angestiegen, dies resultiert aus dem übernommenen Geschäft der Allocation Network GmbH, welches sich im Geschäftsjahr 2022/2023 erstmals ganzjährig in den Umsatzerlösen widerspiegelt.

Der Markt für QAD Enterprise Applications ist durch einen schnellen technologischen Wandel gekennzeichnet. Infolge ihrer Aktivitäten könnte die QAD Europe GmbH von einer Vielzahl von Faktoren negativ beeinflusst werden, die die Geschäftstätigkeit beeinflussen und von denen viele außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen. Die Fluktuation von Talenten wird als das größte Risiko für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens angesehen. Das Unternehmen ist bestrebt, dieses Risiko durch folgende Strategien zu mindern: Die wichtigsten Mitarbeiter werden durch Anreize in der Gehaltspolitik belohnt, das Unternehmen bietet die Möglichkeit eines soliden Karrierepfads und investiert in Ausbildung und Entwicklung.

Die Chancen für Wachstum bei QAD Europe GmbH sind durch die Internationalisierung, den Ausbau strategischer Allianzen und eine breitere Marktpräsenz deutlich gestiegen. Unternehmen erkennen zunehmend die Wichtigkeit von Digitalisierung und Prozessverbesserung und setzen diese Themen ganz oben auf ihre strategische Agenda. QAD Europe GmbH stellt leistungsfähige Softwarelösungen bereit, die den Unternehmen helfen sollen, ihre Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern.

Durch die Übernahme der Allocation Network GmbH hat QAD Europe GmbH wertvolles geistiges Eigentum erlangt, das neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen eröffnet. Als B2B-Anbieter ist QAD Europe GmbH weitgehend unabhängig von konjunkturellen Schwankungen, da die angebotenen Technologien auf die grundlegenden Anforderungen von Unternehmen ausgerichtet sind. Die Softwarelösungen von QAD Europe GmbH sind so konzipiert, dass sie langfristig eingesetzt werden können, unabhängig von kurzfristigen wirtschaftlichen Veränderungen.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse vermittelt der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen stellt der Lagebericht die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

II. FESTSTELLUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG

1. BUCHFÜHRUNG UND WEITERE GEPRÜFTE UNTERLAGEN

Die Buchführung entspricht nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und - sofern einschlägig - den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Die den weiteren geprüften Unterlagen entnommenen Informationen sind in der Buchführung, im Jahresabschluss und im Lagebericht in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß abgebildet.

Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ist nach unserer Feststellung grundsätzlich geeignet, die Sicherheit der verarbeiteten rechnungslegungsrelevanten Daten zu gewährleisten.

2. JAHRESABSCHLUSS

Der von uns geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 ist diesem Bericht als Anlage I beigefügt. Er entspricht nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und - sofern einschlägig - den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die Eröffnungsbilanzwerte wurden ordnungsgemäß aus dem Vorjahresabschluss übernommen.

Die für Kapitalgesellschaften geltenden Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften sind in allen wesentlichen Belangen beachtet worden. Der Anhang enthält die vorgeschriebenen Angaben zu den einzelnen Posten von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung und gibt die sonstigen Pflichtangaben richtig und vollständig wieder.

Eine Darstellung der für den Jahresabschluss wesentlichen Bewertungsgrundlagen, die zum Verständnis der Gesamtaussage erforderlich sind, findet sich in Abschnitt F.II.

Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss insgesamt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

3. LAGEBERICHT

Der von uns geprüfte Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 ist diesem Bericht als Anlage II beigefügt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse vermittelt der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

III. FESTSTELLUNGEN ZU BEREICHEN, DIE SICH NICHT UNMITTELBAR AUF DIE RECHNUNGSLEGUNG BEZIEHEN

Wir haben bei unserer Prüfung die nachfolgend beschriebenen Tatsachen festgestellt, die sich nicht unmittelbar auf die Rechnungslegung beziehen. Über diese berichten wir nach § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB wie folgt:

Entgegen der Verpflichtung des § 264 Abs. 1 HGB hat die Gesellschaft den Jahresabschluss zum 31. Januar 2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 nicht innerhalb der gesetzlichen Frist aufgestellt.

Entgegen den §§ 325 ff. HGB hat die Gesellschaft den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2021 bis zum 31. Januar 2022 nicht innerhalb der gesetzlichen Frist beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht. Die diesbezüglich durchzuführenden Ordnungsgeldverfahren sind in § 335 HGB geregelt.

Entgegen den §§ 325 ff. HGB hat die Gesellschaft den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 nicht innerhalb der gesetzlichen Frist beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht. Die diesbezüglich durchzuführenden Ordnungsgeldverfahren sind in § 335 HGB geregelt.

Bis zum Ablauf des Geschäftsjahres zum 31. Januar 2023 ist kein Abschlussprüfer gewählt worden. Nach § 318 Abs. 4 HGB sind die gesetzlichen Vertreter in diesem Fall verpflichtet, unmittelbar nach Ablauf des Geschäftsjahres einen Antrag auf Bestellung eines Abschlussprüfers zu stellen. Die gesetzlichen Vertreter haben einen solchen Antrag nicht unmittelbar nach dem Ablauf des Geschäftsjahres gestellt

D. GEGENSTAND DER PRÜFUNG

Gegenstand unserer Abschlussprüfung waren die Buchführung und der nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufzustellende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023. Dieser besteht aus

der Bilanz,

der Gewinn- und Verlustrechnung sowie

dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 geprüft.

Gemäß § 317 Abs. 4a HGB hat sich die Prüfung nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann.

Die Verantwortung für Jahresabschluss und Lagebericht haben wir im Bestätigungsvermerk (Abschnitt B.) beschrieben.

E. ART UND UMFANG DER AUFTRAGSDURCHFÜHRUNG

Wir haben die Grundzüge unseres prüferischen Vorgehens im Bestätigungsvermerk dargestellt (Abschnitt B.). Darüber hinaus geben wir hierzu nachfolgend weitere Erläuterungen:

Risiko- und systemorientierter Prüfungsansatz

Grundlage unseres risiko- und systemorientierten Prüfungsansatzes ist die Erarbeitung einer Prüfungsstrategie. Die hierzu notwendige Risikobeurteilung basiert auf der Einschätzung der Lage, der Geschäftsrisiken und des Umfeldes sowie des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems der Gesellschaft. Darüber hinaus berücksichtigen wir bei dieser Einschätzung unser Verständnis vom Prozess der Aufstellung des Jahresabschlusses und von den Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die die gesetzlichen Vertreter als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Auf der Grundlage unserer Risikobeurteilung haben wir die relevanten Prüffelder sowie Prüfungsschwerpunkte auf Abschluss- bzw. Aussageebene bestimmt und das Prüfprogramm entwickelt. In unserem Prüfprogramm wurden Art und Umfang der jeweiligen Prüfungshandlungen festgelegt.

Die Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen umfassten Aufbau- und Kontrolltests, aussagebezogene analytische Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungen (sonstige aussagebezogene Prüfungshandlungen) für die ausgewählten Prüffelder. Dabei wurden Wesentlichkeitsaspekte berücksichtigt.

Beschreibung des Prüfungsprozesses

Unseren Prüfungsprozess haben wir in Phasen unterteilt, die mit der Auftragsannahme/-fortführung beginnen und sich bis zur Berichterstattung erstrecken. Die nachfolgende Abbildung stellt unseren Prüfungsprozess zusammengefasst grafisch dar.

Die dargestellten Phasen berücksichtigen die vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung.

Als Schwerpunkte unserer Prüfung haben wir festgelegt:

Vollständigkeit, Existenz und Genauigkeit der Umsatzerlöse

Alle Prüfungshandlungen erfolgten jeweils anhand bewusst oder repräsentativ ausgewählter Elemente. Die Bestimmung der jeweiligen Auswahl erfolgte abhängig von unseren Erkenntnissen über das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem sowie von Art und Umfang der Geschäftsvorfälle.

Bei der Durchführung von Einzelfallprüfungen haben wir Bestätigungen bzw. Mitteilungen und Auskünfte Dritter eingeholt von für die Gesellschaft tätigen:

Kreditinstituten

Rechtsanwälten

Steuerberatern

Den Lagebericht haben wir daraufhin geprüft, ob er insgesamt den gesetzlichen Vorschriften entspricht sowie mit dem Jahresabschluss und mit den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht und ob er insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt. Dabei haben wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durchgeführt. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise haben wir hierbei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nachvollzogen und die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen beurteilt.

Wir haben die Prüfung in den Monaten Juni und Juli 2024 (Vorprüfung) und in den Monaten März bis Juli 2025 bis zum 31. Juli 2025 durchgeführt.

Zum Abschluss der Prüfung haben wir von den gesetzlichen Vertretern eine schriftliche Erklärung eingeholt, in der diese mit Datum vom 31. Juli 2025 die Vollständigkeit der uns erteilten Aufklärungen und Nachweise sowie von Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht bestätigt haben. Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft erteilten alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise.

F. ERLÄUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG

I. RECHNUNGSLEGUNGSNORMEN

Der Jahresabschluss war nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften aufzustellen.

II. WESENTLICHE BEWERTUNGSGRUNDLAGEN

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfordert aufgrund der gesetzlichen Wahlrechte eine Vielzahl von Bilanzierungs- und Bewertungsentscheidungen seitens der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Im Folgenden gehen wir gemäß § 321 Abs. 2 Satz 4 HGB auf die wesentlichen Bewertungsgrundlagen einschließlich der Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten ein.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Anhang (Anlage I) gemäß § 284 HGB beschrieben.

Im Einzelnen heben wir nachfolgend wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hervor:

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben bzw. aufwandswirksam ausgebucht. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen wurden für weitere ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurde vorsichtig bewertet und erkennbare Risiken wurden berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

G. SCHLUSSBEMERKUNG UND UNTERZEICHNUNG DES PRÜFUNGSBERICHTS

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 der QAD Europe GmbH, München, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf, (IDW PS 450 n.F. (10.2021)) erstattet.

Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B. dieses Prüfungsberichts wiedergegeben.

 

Nürnberg, 31. Juli 2025

BDO AG Wirtschaftsprüfungsgeselschaft

Silber, Wirtschaftsprüfer

Beck, Wirtschaftsprüfer

Amtsgerichts München HRB 272757)

Bilanz zum 31. Januar 2023

31.1.2023 31.1.2022
A. Anlagevermögen
I. Immatrielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerblich Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.748,36 4.626,78
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.746,38 73.940,74
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
44.494,74 78.567,52
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
unfertige Leistungen 63.695,96 361.942,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.286.704,89 2.718.780,61
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0,00 0,00
2. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen 12.983.839,51 16.146.209,36
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 7.760.045,52 9.847.783,86
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 5.223.793,99 6.298.425,50
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 21.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0,00 21.000,00
18.270.544,40 18.885.989,97
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 145.339,22 275.889,13
18.479.579,58 19.523.821,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.107,23 73.855,59
18.559.181,55 19.676.244,90
31.1.2023 31.1.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.700,00 255.700,00
II. Kapitalrücklage 12.448.421,38 12.448.421,38
III. Verlustvortrag -12.243.955,06 -8.725.861,07
IV. Jahresüberschuss (Vj.: Jahresfehlbetrag) 107.756,53 -3.518.093,99
567.922,85 460.166,32
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.140.652,00 3.140.652,00
2. Sonstige Rückstellungen 4.652.987,74 7.395.548,03
7.793.639,74 10.536.200,03
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 116.711,84 21.259,84
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 116.711,84 21.259,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.150.400,77 4.050.966,39
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 3.150.400,77 4.050.966,39
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.574.245,81 255.177,33
- davon aus Steuern 954.539,56 182.662,00
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 1.574.245,81 255.177,33
4.841.358,42 4.327.403,56
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.356.260,54 4.352.474,99
18.559.181,55 19.676.244,90

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023

2022/2023 2021/2022
1. Umsatzerlöse 16.765.594,02 12.814.512,80
2. Verminderung bwz. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -298.246,73 28.233,31
3. sonstige betriebliche Erträge 393.346,15 17.125.394,99
davon aus Währungsumrechnung TEUR 392 (Vj. TEUR 679)
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.005.360,86 8.675.241,28
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.631.299,79 2.304.782,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 582.660,47 359.012,37
4.213.960,26 2.663.795,25
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 35.583,09 31.893,74
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.586.469,94 19.206.535,15
davon aus Währungsumrechnung TEUR 27 (VJ. TEUR 21)
8. Zinsen und ähnliche Erträge 88.565,88 25.481,25
davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 83 (Vj. TEUR 25)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 128,64 6.866,75
davon an verbundene Unternehmen TEUR 0 (Vj. TEUR 7)
10. Ertrag/Aufwand aus Gewinn-/Verlustübernahme 0,00 213.267,83
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 3.140.652,00
12. Ergebnis nach Steuern 107.756,53 -3.518.093,99
13. Jahresüberschuss (Vj.: Jahresfehlbetrag) 107.756,53 -3.518.093,99

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis 31. Januar 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die QAD Europe GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB Reg. Nr. 272757).

Der Jahresabschluss der QAD Europe GmbH wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die QAD Europe GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Januar 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Die Gesellschaft hat ein abweichendes Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023.

Die Vergleichbarkeit der Ertragszahlen mit dem Vorjahr ist nur eingeschränkt gegeben, da mit Verschmelzungsvertrag vom 22. Dezember 2021 die Allocation Network GmbH rückwirkend zum 1. August 2021 auf die QAD Europe GmbH verschmolzen wurde.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 5 Jahren.

Die unfertigen Leistungen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Stundensätze für erbrachte Dienstleistungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben bzw. aufwandswirksam ausgebucht. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die nicht einzelwertberichtigte Forderungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag abgegrenzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurde vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundlegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anhang beigefügten Anlagespiegel entnommen werden.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 7.741 (Vorjahr: TEUR 9.100) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 5.243 (Vorjahr: TEUR 7.046) aus der Kreditfazilität.

Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Personalkosten (TEUR 4.513, Vj. TEUR 7.221), ausstehende Rechnungen (TEUR 51, Vj. TEUR 35) und Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 89, Vj. TEUR 93)

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 3.150 (Vorjahr: TEUR 4.051) aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Mietverpflichtungen bestanden zum 31. Januar 2023 vor allem in Höhe von rd. TEUR 12 monatlich für die Räumlichkeiten am Standort München, mit einer Laufzeit bis zum 01.04.2025 (insgesamt TEUR 440, Vj. TEUR 69), und im Übrigen aus angemieteten Pkws in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 34).

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 48 (Vj: 31). Es handelt sich ausschließlich um Angestellte in den folgenden Abteilungen.

2022/2023 2021/2022
General and Admin 1 1
ISFM 1 1
Research & Development 15 10
Sales & Marketing 8 6
Services 16 10
Subscriptions 3 1
Support 4 2
Gesamt 48 31

Geschäftsführer

Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführung, Vertretung:

Herr Robert van Kralingen, Vice President Legal (seit 19. Januar 2022)

Frau Catherine Buckley, Chief of Staff (seit 26. September 2017)

Herr Bernhard Solltman, Vice President Business Consulting (19. Januar 2022 - 16. Oktober 2023)

Herr Andreas Prohaska, Vice President Research & Development (19. Januar 2022 - 16. Oktober 2023)

Herr Andreas Vollman, Vice President Services (19. Januar 2022 - 16. Oktober 2023)

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich für das Geschäftsjahr auf TEUR 667,6 (Vorjahr: TEUR 20,9).

Angaben zum Mutterunternehmen nach § 285 Nr. 14 HGB

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt ist die QAD Inc.. Der Konzernabschluss der QAD Inc., Santa Barbara / USA ist am Sitz der Gesellschaft in Santa Barbara, USA, veröffentlicht.

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 107.756,53 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 12.243.955 auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 31. Juli 2025

Herr Robert van Kralingen

Frau Catherine Buckley

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023

Anschaffungs- u. Herstellungskosten
1. Februar 2022 Zugänge Abgänge 31. Januar 2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.904,26 0,00 1.400,10 8.504,16
9.904,26 0,00 1.400,10 8.504,16
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 157.729,66 5.000,12 4.850,09 157.879,69
157.729,66 5.000,12 4.850,09 157.879,69
167.633,92 5.000,12 6.250,19 166.383,85
Kumulierte Abschreibungen
1. Februar 2022 Zugänge Abgänge 31. Januar 2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.277,48 2.139,45 661,13 6.755,80
5.277,48 2.139,45 661,13 6.755,80
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 83.788,92 33.443,64 2.099,26 115.133,30
83.788,93 33.443,64 2.099,26 115.133,30
89.066,41 35.583,09 2.760,39 121.889,10
Netto-Buchwert
31. Januar 2023 31. Januar 2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.748,36 4.626,78
1.748,36 4.626,78
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.746,39 73.940,74
42.746,39 73.940,74
44.494,75 78.567,52

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis 31. Januar 2023

Grundlagen der Gesellschaft

Die Haupttätigkeit der Gesellschaft besteht in der Entwicklung, Implementierung und Unterstützung von ERP (Enterprise Resource Planning) Softwarelösungen für Fertigungsunternehmen.

Die QAD Europe GmbH („QAD“) gehört als 100-prozentige Tochtergesellschaft der QAD Europe (Netherlands) b.v mit Sitz in Amsterdam (NL), die sich wiederum vollständig im Besitz von QAD Inc., einer in den Vereinigten Staaten von Amerika eingetragenen Gesellschaft, befindet. Am 05. November 2021 wurde die QAD Gruppe von Thoma Bravo, einer führenden Software-Investmentfirma, übernommen. Die nachfolgenden Zahlenangaben beziehen sich auf den Stichtag 31. Januar 2023, dem die Vorjahreszahlen zum 31. Januar 2022 zu Vergleichszwecken gegenübergestellt sind. Die Vergleichbarkeit der Ertragszahlen mit dem Vorjahr ist nur eingeschränkt gegeben, da mit Verschmelzungsvertrag vom 22. Dezember 2021 die Allocation Network GmbH rückwirkend zum 1. August 2021 auf die QAD Europe GmbH verschmolzen wurde.

Die Gesellschaft hat keine eigenen Aktivitäten aus Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Geschäftsjahr, diese werden durch die QAD Europe (Ireland) Limited. erbracht. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Vertriebsgesellschaft.

Geschäftstätigkeit von QAD Europe GmbH

Die QAD Europe GmbH erzielt Umsätze in den folgenden vier Geschäftsbereichen - Subscription, License, Maintenance und Service.

Subscription oder Cloud-Umsätze werden generiert, wenn QAD ihre Software als Service an Kunden verkauft und das Hosting unterstützt.

Lizenzerlöse werden durch den Verkauf einer Softwarelizenz für unsere Produkte über einen bestimmten Zeitraum erzielt.

Wartungseinnahmen (Maintenance) werden durch den Abschluss jährlicher Wartungsverträge erzielt. QAD hilft bei der Unterstützung und Aktualisierung ihrer bestehenden Software und stellt Schulungsmaterial zur Verfügung.

Dienstleistungseinnahmen (Service) werden durch neue Softwareimplementierungen und Upgrades erzielt. Sie können nach Zeit und Material oder nach Festgebühr abgerechnet werden.

QAD Europe GmbH ist Teil der QAD Gruppe, die zu den führenden Anbietern von vertikal ausgerichteten, geschäftskritischen Unternehmenssoftwarelösungen für globale Fertigungsunternehmen in den Bereichen Automobil, Biowissenschaften, Konsumgüter, Lebensmittel, Getränke, Hochtechnologie und Industrieprodukte zählt. QAD hat es sich zur Aufgabe gemacht, Software zu liefern, die es den Kunden ermöglicht, auf globaler Basis effektiver zu arbeiten. QAD Enterprise Applications ermöglicht die Messung und Steuerung wichtiger Geschäftsprozesse und unterstützt betriebliche Anforderungen, einschließlich Finanzwesen, Fertigung, Bedarfs- und Lieferkettenplanung, Kundenmanagement, Business Intelligence und Geschäftsprozessmanagement. Die Softwarelösungen werden entweder in der Cloud, vor Ort oder als Kombination aus vor Ort und Cloud basierter Software bereitgestellt.

Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung

Das Geschäftsjahr 2022/2023 bot ein komplexeres wirtschaftliches Umfeld verglichen mit den Jahren zuvor. Während in einigen Regionen noch Wachstum zu verzeichnen war, hatten die Volkswirtschaften weltweit zunehmend mit der anhaltenden Inflation und den Folgen der strafferen Geldpolitik der Zentralbanken zu kämpfen. Dies führte zu höheren Zinssätzen und einer allgemeinen Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit in vielen Teilen der Welt. Die Unternehmen sahen sich einem erhöhten Kostendruck, anhaltenden, wenn auch nachlassenden Unterbrechungen der Lieferketten und einem vorsichtigeren Umfeld für Verbraucher- und Unternehmensausgaben gegenüber. Insgesamt war das Geschäftsjahr 2022/2023 ein Jahr der wirtschaftlichen Neuausrichtung, in dem Widerstandsfähigkeit und Effizienz zu den wichtigsten Prioritäten der Unternehmen bei der Bewältigung dieser schwierigen Bedingungen wurden.

Vor diesem Hintergrund wird erwartet, dass die SaaS-Branche in den kommenden Jahren wachsen wird, da Unternehmen ihre IT-Modernisierungsinitiativen beschleunigen, um Risiken zu minimieren und Kosten zu optimieren. Gartner1 gibt an, dass die weltweiten Ausgaben für Software im Jahr 2024 um 11,9 % auf insgesamt 1.115 Mrd. USD gestiegen ist.

SaaS wird erwartungsgemäß das größte Marktsegment innerhalb dieses expandierenden Cloud-Ökosystems bleiben, wobei aufgrund der inhärenten Skalierbarkeit und Flexibilität, die die abonnementbasierte Software bietet, von erheblichem Wachstum ausgegangen wird. Dieser Trend wird durch die fortschreitende digitale Transformation in allen Branchen, die steigende Nachfrage nach spezialisierten vertikalen Lösungen und die transformativen Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI), die schnell in SaaS-Plattformen integriert wird, um Innovation und Effizienz zu fördern, weiter angeheizt.

1 Gartner | Delivering Actionable, Objective Insight to Executives and Their Teams

Geschäftsverlauf

Geschäftsentwicklung

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres sind um TEUR 3.951 auf TEUR 16.766 gestiegen. Der Anstieg resultierte zu circa 2 Mio. EUR aus der Verschmelzung. Da die Allocation Network erst zum Halbjahr des Vorjahres verschmolzen worden ist, ist im Geschäftsjahr 2022/2023 ein deutlicher Umsatzanstieg erkennbar. Während der restliche Geschäftsbetrieb stabil war, wurden zusätzliche Einnahmen durch einen neuen Großkunden erzielt.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die gesetzlichen Vertreter steuern die Gesellschaft basierend auf sog. „bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren“ als KPIs. Der wichtigste finanzielle Leistungsindikator für das Unternehmen sind die Umsatzerlöse. Darüber hinaus verwendet die Gesellschaft keine wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der Geschäftstätigkeit.

Die im Vorjahr prognostizierten Umsatzerlöse in Höhe von 16,5 Mio. Euro wurden erreicht.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Finanzlage

Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Jahr 2022/2023 auf TEUR - 218 (VJ: TEUR 222). Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit wird durch die Abnahme der Rückstellungen (TEUR 2.743) negativ beeinflusst. Gegenläufig ist die Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 1.319) und passiven Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 1.004).

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Jahr 2022/2023 auf TEUR 89 (VJ: TEUR 25). Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden TEUR 5 (VJ: TEUR 75) in den Ausbau und die Erweiterung des Sachanlagevermögens investiert. Diese Investitionen wurden wie in den Vorjahren vollumfänglich aus den laufenden Liquiditätsüberschüssen der Gesellschaft finanziert.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Jahr 2022/2023 auf TEUR o (VJ: TEUR 7) und wird im Wesentlichen durch geringere Zinszahlungen beeinflusst. Die Finanzierung der QAD Europe GmbH erfolgt über eine Kreditlinie der QAD Gruppe.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 16.766 (Vj. TEUR 12.815) und das Jahresergebnis für das Berichtsjahr 2022/2023 auf TEUR 108 (VJ. TEUR -3.518).

Die meisten Umsatzsegmente haben sich im Geschäftsjahr verstärkt. Der Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 16.766 resultiert im Wesentlichen aus Erlösen aus dem Service Segment in Höhe von TEUR 5.518 (VJ. TEUR 3.678), aus dem Subscription Segment in Höhe von TEUR 5.965 (VJ. TEUR 3.377) und aus dem Maintenance Segment in Höhe von TEUR 3.819 (VJ. TEUR 3.957). Im Geschäftsjahr 2022/2023 resultiert der Umsatzanstieg im Wesentlichen aus der Übernahme der Kunden der Allocation Network mit Verschmelzung im Vorjahr. Da die Allocation Network erst zum Halbjahr des Vorjahres verschmolzen worden ist, spiegelt sich im Geschäftsjahr 2022/2023 erstmals ganzjährig das übernommene Geschäft in den Umsatzerlösen wider.

Insgesamt verringerten sich die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 17.125 (2021/2022) auf TEUR 393 (2022/2023). Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von geistigen Eigentumsrechten in Höhe von TEUR 9.119 an die QAD Europe (Ireland) Limited und Intercompany Erlösen im Zuge der Weiterberechnung der variablen Kaufpreiszahlungen an die QAD Europe (Ireland) Limited in Höhe von TEUR 6.982 im Vorjahr.

Der Materialaufwand belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 10.005 (Vj. TEUR 8.675) und ist somit um 1.330 TEUR gestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den Kosten der Serviceabteilung. Da die Allocation Network erst zum Halbjahr des Vorjahres verschmolzen worden ist, wirkt sich das übernommene Geschäft im Geschäftsjahr 2022/2023 erstmals ganzjährig auf die Kosten aus.

Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr TEUR 4.214 (Vj. TEUR 2.664). Die Erhöhung ist das Ergebnis einer höheren durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 48 (Vj. 31) nach Verschmelzung der Allocation Network GmbH zum Halbjahr des Vorjahres.

Insgesamt verringerten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 19.207 (2021/2022) auf TEUR 2.586 (2022/2023). Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus dem Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 14.396, der sich nach Verrechnung des Buchwerts der Beteiligung an der Allocation Network GmbH mit den übernommenen Vermögensgegenständen und Schulden im Vorjahr ergibt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist auch die Bildung von Rückstellungen für variable Kaufpreiszahlungen in Höhe von TEUR 3.106 nicht mehr enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Geschäftsjahr 2022/2023 auf Grund steuerrechtlicher Vorschriften über die Behandlung des Verschmelzungsverlustes und des damit einhergehenden steuerlichen Ergebnisses im Vorjahr auf TEUR o (Vj. TEUR 3.141) gesunken.

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 108 (Vj. TEUR -3.518) auf.

Vermögenslage

Das Umlaufvermögen zum 31. Januar 2023 besteht hauptsächlich aus Forderungen in Höhe von TEUR 18.271 (31. Januar 2022: TEUR 18.886), was einer Abnahme von TEUR 615 gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/2022 entspricht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von TEUR 2.719 auf TEUR 5.287, was auf eine Erhöhung der abrechenbaren Dienstleitungen zum Ende des Geschäftsjahres zurückzuführen ist. Im Gegenzug verringerten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stichtagsbedingt um TEUR 3.162.Der Wert der unfertigen Leistungen verringerten sich von TEUR 362 auf TEUR 64.

Die liquiden Mittel verringerten sich von TEUR 276 zum Ende des Vorjahres am 31. Januar 2022 auf TEUR 145 zum 31. Januar 2023. Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2022/2023 und zum Ende des Geschäftsjahres gesichert.

Insgesamt reduzierte sich die Bilanzsumme um TEUR 1.117 auf TEUR 18.559.

Die sonstigen Rückstellungen reduzieren sich im Wesentlichen aufgrund des Verbrauchs der Rückstellung für variable Kaufpreisanpassungen aus dem Erwerb der Allocation Network GmbH um TEUR 2.743 auf TEUR 4.653.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen von TEUR 21 im Geschäftsjahr 2021/2022 auf TEUR 117 zum 31. Januar 2023. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich von TEUR 4.051 zum Ende des Vorjahres auf TEUR 3.150 zum 31. Januar 2023. Dieser Rückgang resultiert aus einem stichtagsbedingten Rückgang der abgerechneten Leistungen.

Der passsive Rechnungsabgrenzungsposten ist um 1.004 TEUR angestiegen, dies resultiert aus dem übernommenen Geschäft der Allocation Network GmbH, welches sich im Geschäftsjahr 2022/2023 erstmal ganzjährig in den Umsatzerlösen widerspiegel.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Januar 2023 3.1% (31. Januar 2022: 2,3 %), was einem Anstieg von 0,8 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg ist auf den Vortrag des Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 108 zurückzuführen. Zusammenfassend kann die Geschäftsentwicklung als günstig und die Lage des Unternehmens als zufriedenstellend, aber auch als herausfordernd im derzeitigen Umfeld betrachtet werden.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2022/2023 hat die QAD Europe GmbH durchschnittlich 48 Vollzeitbeschäftigte (Vj. 31).

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der QAD Europe GmbH

Die gesetzlichen Vertreter beurteilen die Geschäftsentwicklung der QAD Europe GmbH zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts als positiv.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Risikomanagementsystem

Aufgrund der Zugehörigkeit zum QAD-Konzern ist die QAD Europe GmbH in das Berichtswesen des Konzerns voll eingebunden. Der Geschäftsbereich ist verpflichtet, monatlich Informationen insbesondere bezüglich Umsatzes abzugeben sowie eine Abschätzung der Projektrisiken hinsichtlich Funktion, Termin und Kosten. Diese Themen werden im Rahmen eines monatlichen Business Reviews mit dem Vorstand behandelt, an dem auch der CEO und CFO von QAD Inc. teilnehmen. Außerdem findet monatlich eine Geschäftsleitungssitzung statt, in welcher alle Bereiche der Performance Unit vertreten sind. Der Erfolg des Unternehmens wird wesentlich vom Erkennen von Chancen und Risiken der unternehmerischen Tätigkeit und von einem bewussten Umgang mit diesen beeinflusst. Ziel des Managementsystems ist es, Chancen und Risiken zu erkennen und ihrer Ausprägung gemäß angemessen in den strategischen und operativen Entscheidungen zu berücksichtigen, um die langfristige Sicherung des Unternehmens und dessen erfolgreiche Weiterentwicklung in der Zukunft zu unterstützen. Risiken und Chancen werden als mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse verstanden, die zu einer negativen bzw. positiven Prognose bzw. Zielabweichung führen können. Als Mitglied des QAD-Konzerns ist das Risiko- und Chancenmanagement der QAD Europe GmbH fest in die strategische Planung eingebunden. Risiken werden nach den Schlüsselparametern Eintrittswahrscheinlichkeit, Höhe des Verlustes bei Eintritt und erwarteter Risikoverlauf im Planungszeitraum quantifiziert.

Entsprechend werden die Risiken in die Kategorien „hoch“, „mittel“ und „gering“ eingestuft.

Risikobericht

Der Markt für QAD Enterprise Applications ist durch einen schnellen technologischen Wandel gekennzeichnet. Infolge ihrer Aktivitäten könnte die QAD Europe GmbH von einer Vielzahl von Faktoren negativ beeinflusst werden, die die Geschäftstätigkeit beeinflussen und von denen viele außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen. Zu diesen Faktoren gehören Währungsschwankungen, wirtschaftliche, geopolitische und regulatorische Bedingungen und Anforderungen.

Die wesentlichen Risiken für die QAD Europe GmbH sind im Folgenden in absteigender Reihenfolge der Relevanz nach unserer Einschätzung der zukünftigen Entwicklung aufgeführt.

Risiken

Der Geschäftsverlauf, die Ergebnisse und die finanzielle Lage von QAD könnten wesentlichen nachteiligen Veränderungen unterliegen, die heute noch nicht absehbar sind.

Anwerbung und Bindung von Talenten - mittel

Die Fluktuation von Talenten wird als das größte Risiko für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens angesehen. Das Unternehmen ist bestrebt, dieses Risiko durch folgende Strategien zu mindern: Die wichtigsten Mitarbeiter werden durch Anreize in der Gehaltspolitik belohnt, das Unternehmen bietet die Möglichkeit eines soliden Karrierepfads und investiert in Ausbildung und Entwicklung.

Absatz- und Marktrisiken - gering

Der Betrieb und die Leistung des Unternehmens werden durch die wirtschaftlichen Bedingungen beeinflusst. Ein erheblicher Teil der Einnahmen in einem Quartal kann aus einer begrenzten Anzahl von großen, einmaligen Lizenzverkäufen stammen. Die Finanzprognosen der Gesellschaft sind insofern mit Unsicherheiten behaftet, als sie auf geschätzten Umsatzprognosen beruhen. Die Margen des Dienstleistungsgeschäfts können schwanken. Die Erneuerungsrate hängt von einer Reihe von Faktoren ab, wie z.B. der Fähigkeit von QAD, seine Produkte weiterzuentwickeln, der Fähigkeit, weiterhin qualifiziertes Personal zur Unterstützung der Kunden zu rekrutieren und zu halten, und der Fähigkeit, die Bedeutung der Wartung für die Produkte der Gesellschaft beim Kunden zu fördern. QAD kann unter Druck geraten, Zugeständnisse in Bezug auf die Preisgestaltung und Preismodelle zu machen.

Wettbewerbseinflüsse - gering

Der Markt, in dem die Gesellschaft tätig ist, bleibt wettbewerbsintensiv. Die gesetzlichen Vertreter sind jedoch der Ansicht, dass das Unternehmen über Strategien verfügt, die sicherstellen, dass die QAD wettbewerbsfähig bleibt und seinen Kundenstamm erfolgreich ansprechen, gewinnen und zufriedenstellen kann.

Technologie - gering

Es besteht das Risiko, dass sich der schnelle technologische Wandel auf das Unternehmen auswirkt. Die Gesellschaft mildert dieses Risiko jedoch ab, indem sie qualifizierte Mitarbeiter einstellt und gezielt in die Ausbildung ihres Personals zum Umgang mit neuen Technologien investiert.

Das Unternehmen hat eine lange Historie im Umgang mit diesen Risiken. Die gesetzlichen Vertreter sind zuversichtlich, dass sie über ein starkes Managementteam und eine Reihe von Produkten verfügen, die in der Lage sind, mit den oben genannten Problemen umzugehen, sobald sie auftreten.

Finanzielle Risiken / Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten - gering

Die QAD Europe GmbH macht Geschäfte mit bestimmten ausländischen Kunden, die entweder in EUR, GBP oder USD abgerechnet werden. Darüber hinaus lauten mehrere Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen auf USD. Daher ist die QAD Europe GmbH bei mehreren Forderungen und konzerninternen Salden einem Wechselkursrisiko ausgesetzt. Die QAD Europe GmbH hat keine derivativen Finanzinstrumente zur Minderung dieses Risikos abgeschlossen.

Die Zinssätze für Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen basieren auf dem SOFR abzüglich 0,06 %. Da QAD Europe GmbH sowohl Zinsen auf der Grundlage des variablen SOFR-Satzes erhält als auch zahlt, ist QAD Europe GmbH einem Zinsrisiko ausgesetzt. QAD Europe GmbH hat keine derivativen Finanzinstrumente abgeschlossen, um dieses Risiko zu mindern.

Bewertung des Gesamtrisikos

In Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft hat die Geschäftsführung keine konkreten Risiken identifiziert, die den Fortbestand der Gesellschaft aktuell gefährden.

Chancen

Die Chancen für Wachstum bei QAD Europe sind durch die Internationalisierung, den Ausbau strategischer Allianzen und eine breitere Marktpräsenz deutlich gestiegen. Unternehmen erkennen zunehmend die Wichtigkeit von Digitalisierung und Prozessverbesserung und setzen diese Themen ganz oben auf ihre strategische Agenda. QAD Europe stellt leistungsfähige Softwarelösungen bereit, die den Unternehmen helfen sollen, ihre Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern.

Durch die Übernahme der Allocation Network GmbH hat QAD Europe wertvolles geistiges Eigentum erlangt, das neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen eröffnet. Als B2B-Anbieter ist QAD Europe weitgehend unabhängig von konjunkturellen Schwankungen, da die angebotenen Technologien auf die grundlegenden Anforderungen von Unternehmen ausgerichtet sind. Die Softwarelösungen von QAD Europe sind so konzipiert, dass sie langfristig eingesetzt werden können, unabhängig von kurzfristigen wirtschaftlichen Veränderungen.

Die aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, die auf die genannten makroökonomischen Entwicklungen zurückzuführen sind, bieten QAD Europe zusätzliche Chancen. Diese Veränderungen ermöglichen die Entwicklung neuer Anwendungsfälle und unterstützen Unternehmen dabei, in herausfordernden Zeiten tiefere Einblicke in ihre Geschäftsabläufe zu gewinnen.

Prognosebericht

Einige der im Lagebericht enthaltenen Angaben, einschließlich der Aussagen zu künftigen Umsätzen sowie zu möglichen Veränderungen in der Branche oder zu Wettbewerbsbedingungen und zur Finanzlage, enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Die Planung beruht auf Erwartungen und Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter auf Basis unserer Mittelfristplanung. In die Zukunft gerichtete Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken, Ungewissheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität der QAD Europe GmbH wesentlich von denjenigen abweichen - in positiver wie in negativer Hinsicht -, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden.

Das Unternehmen geht davon aus, dass die Umsätze auf Abonnementbasis im Zuge der Verlagerung zu mehr Cloud-basierten Lösungen von Jahr zu Jahr steigen werden.

Aufgrund der bestehenden Einnahmestruktur, die zu etwa 75 % aus wiederkehrenden Einnahmen besteht (die durch Verträge mit einer Laufzeit von ein bis fünf Jahren gesichert sind), ist QAD Europe gegen mögliche künftige Umsatzeinbußen in einem gewissen Maße geschützt. Längerfristig ist QAD der Ansicht, dass die Gesellschaft gut für neue Verkäufe/Umsetzungen positioniert ist, da Fertigungsunternehmen die Bedeutung von Cloudbasierten Lösungen für ihre ERP-Systeme und die Vorteile für ihre Belegschaft höher bewerten. Die gesetzlichen Vertreter planen mit Umsatzerlösen in Höhe von 18,9 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2023/2024, in Höhe von 16,7 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2024/2025, in Höhe von 17,0 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2025 / 2026 und in Höhe von 18,8 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2026 / 2027.

 

München, den 31. Juli 2025

Herr Robert van Kralingen

Frau Catherine Buckley

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