SMS Siemag AktiengesellschaftLiquidated
40237 Düsseldorf, DEUMaster Data
Basic information of the organization
History
Changes published in the official company registry
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Financial Report
Official financial statements and annual reports
SMS Demag AktiengesellschaftDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtGeschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Weltwirtschaftswachstum Die ersten Monate des Jahres 2008 waren weltweit überwiegend noch von hohem gesamtwirtschaftlichem Wachstum geprägt. Nachdem die Auswirkungen der US-Finanzkrise auf das weltweite Finanzsystem und insbesondere seit dem zweiten Halbjahr des Jahres 2008 auch auf die Realwirtschaft übergegriffen haben, hat sich das Wachstum der Weltwirtschaft allerdings bezogen auf das Gesamtjahr deutlich um 1,1 %-Punkte auf nunmehr 2,5 % reduziert. Während die wesentlichen westlichen Industrienationen bereits zum Ende des Jahres 2008 in die Rezession abglitten, haben sich die Wachstumsraten auch in den bisherigen Boom-Regionen China, Indien, Russland und Lateinamerika deutlich reduziert. In Folge der globalen krisenhaften Wirtschaftsentwicklung haben Regierungen weltweit zunächst Rettungspakete zur Stützung des Finanzsystems und nachfolgend auch Konjunkturpakete zur gesamtwirtschaftlichen Stimulierung aufgelegt. Weltstahlmärkte Nachdem im Jahr 2007 zum fünften Mal in Folge eine Steigerung der Weltrohstahlproduktion von mehr als 7 % p.a. erzielt wurde und insgesamt die 1,3 Mrd. Jahrestonnen-Schwelle überschritten wurde, konnte dieser Wert im Jahr 2008 nicht mehr gesteigert werden. Analog zur deutlichen Abkühlung der Weltwirtschaft insgesamt war ab August/September 2008 ein Rückgang der Weltrohstahlproduktion zu verzeichnen, der sich insbesondere im vierten Quartal deutlich verschärfte. Dass trotz dieser Entwicklung in 2008 nochmals eine Weltrohstahlproduktion von knapp 1,3 Mrd. Tonnen erzielt werden konnte, ist allein auf ein starkes erstes Halbjahr zurückzuführen. Dieser Trend ist weltweit über alle Regionen zu beobachten. Auch China, welches in der Vergangenheit Wachstumsraten bei der Rohstahlproduktion jenseits der 10 % p.a. Marke vorweisen konnte, war nicht in der Lage, sich der allgemeinen Entwicklung zu entziehen. Den schärfsten prozentualen Einbruch hinsichtlich der monatlichen Rohstahlproduktion hatte die Region GUS zu verzeichnen. Hier haben sich die monatlichen Produktionsmengen seit Anfang des Jahres 2008 nahezu halbiert. Im Gegensatz dazu ist die Rohstahlerzeugung in Indien im Jahresverlauf 2008 nahezu konstant geblieben. Die weltweite Primäraluminiumproduktion belief sich in 2007 auf rund 37 Mio. Tonnen. In 2008 wurden gemäß derzeit verfügbaren Statistiken knapp 39 Mio. Tonnen Primäraluminium hergestellt. Dies entspricht einem Zuwachs von ca. 5 %. China stellt weiterhin den weltweit mit Abstand größten Aluminiumproduzenten dar. Marktlage Die SMS Demag AG ist weltweit einer der führenden Hersteller für Hütten- und Walzwerktechnische Anlagen und in wesentlichen Marktsegmenten Weltmarktführer. Aufgrund der bis zur Mitte des Jahres 2008 anhaltenden Boomphase auf den Weltmärkten für Rohstoffe, die auch die Preise für Stahl stark ansteigen ließ, war bei den meisten Stahlerzeugern eine Ertragssituation auf hohem Niveau zu beobachten. Diese gute Ertragslage führte zu einer ebenfalls bis August/September anhaltenden hohen Investitionsbereitschaft und damit verbunden einem hohen Auftragseingang bei der SMS Demag AG. Diese Situation hat sich in den letzten Monaten des Jahres 2008 deutlich verändert. Aufgrund des Nachfragerückgangs auf dem Stahlmarkt infolge der angespannten weltwirtschaftlichen Situation hat eine Vielzahl der Stahlhersteller die Produktion spürbar zurückgefahren und teilweise Kapazitäten stillgelegt. Investitionsprojekte wurden zum Teil verschoben oder ausgesetzt. Wirtschaftliche Lage Mit 2.737 Mio. € lag der Auftragseingang fast wieder auf dem Rekordwert des Vorjahres (2.789 Mio. €). Die Auslandsbestellungen erreichten einen Anteil von 92 % (Vorjahr: 89 %); aus Europa kamen 24 % (Vorjahr: 40 %) der Aufträge. Aufgliederung des Auftragseingangs nach Geschäftsbereichen:
Der Auftragsbestand beträgt 5.914 Mio. € (Vorjahr: 4.292 Mio. €). Die Umsatzerlöse stiegen von 974 Mio. € im Vorjahr auf 1.131 Mio. € an. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren Konstruktion und Fertigung voll ausgelastet. Zusätzlich wurden Fertigungs- und Engineeringleistungen extern verlagert. Der aktuelle Stundenvorrat ergibt eine rechnerische Auslastung in der Konstruktion von 15 Monaten (Vorjahr: 22 Monate) und in der Fertigung von 21 Monaten (Vorjahr: 23 Monate). Strategien der Beschaffung Um gruppenweite Synergien trotz der dezentralen Einkaufsorganisation zu erhalten und zu fördern wird gruppenweit in der Supply Chain Management Organisation kooperiert. Die Kooperation aller SMS Gesellschaften wird durch die Strategische Beschaffung koordiniert. Hauptziele der strategischen Beschaffung sind: Bereitstellung und Pflege eines Einkaufsinformationssystems Mittel-/Langfristige Einkaufskooperationen Ausbau der Arbeit in Materialgruppenteams Förderung der Bündelung über Bereichs- und Unternehmensgrenzen Förderung der verstärkten Nutzung des chinesischen und osteuropäischen Marktes Bereitstellung und Umsetzung von E-procurement Lösungen Umsetzung eines gruppenweiten Lieferantenmanagement Qualifikation von Lead-Buyern und Materialgruppenmitgliedern Der Einkaufsmarkt war in 2008 immer noch durch eine hohe Nachfrage aus allen Maschinenbaubereichen geprägt. Folge der hohen Nachfrage waren steigende Lieferzeiten und Preise. Durch Kapazitätsreservierungen, frühzeitige Disposition und Preisvereinbarungen wurden Verfügbarkeit und Kosten gesichert. Investitionen Das Investitionsvolumen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrug 16 Mio. € (Vorjahr 10 Mio. €). Die Investitionen konzentrieren sich im Wesentlichen auf Maschineninvestitionen im Rahmen unserer Werksrahmenplanung für den Standort Hilchenbach und auf die Einführung neuer EDV-Systeme. Durch diese Maßnahmen lassen sich Unternehmensprozesse effizienter und kostengünstiger gestalten. Zum Ausbau unserer Kapazitäten und Verbesserung unserer strategischen Position wurden u. a. die EPI Industrieanlagenplanung GmbH, Oer-Erkenschwick, und die Band-Zink GmbH, Langenfeld, erworben sowie die SMS Demag Metallurgical Services Magnitogorsk LLC, Russland, und das Joint Venture SMS ELEX AG, Schweiz, gegründet. Die Intertube Projekt GmbH, Düsseldorf, wurde liquidiert. Die CCC Metallurgy GmbH, Hamburg, ist durch Verschmelzung auf unsere Gesellschaft übergegangen. Forschung und Entwicklung Der allgemeine Entwicklungsaufwand sowie der konstruktionsnahe Weiterentwicklungsaufwand unserer Produkte belief sich auf insgesamt 40,9 Mio. € (Vorjahr: 29,5 Mio. €). Alle wesentlichen Neu- und Weiterentwicklungen werden durch Patentanmeldungen in den für uns wichtigen Kundenländern vor unberechtigter Nutzung durch unsere Mitbewerber geschützt. Finanzierungsmaßnahmen Die SMS Demag AG verfügt über eine gute Ausstattung an Liquidität ohne externe Finanzschulden. Die Nettoliquidität beträgt per 31.12.2008 890 Mio. € (Vorjahr: 878 Mio. €). Neben der inneren Finanzierungskraft wird über die Vertragsgestaltung von Kundenaufträgen darauf geachtet, dass auftragsbezogene Kosten durch aufwandsnahe Kundenzahlungen gedeckt werden. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Vor dem Hintergrund der Finanzkrise wurden bestehende Bankbeziehungen der SMS Demag AG und der Beteiligungsgesellschaften überprüft. Aus Vorsicht wurden teilweise Bankeinlagen auf Banken mit besserer Ratingeinstufung übertragen. Im Inland erfolgt die Anlage der liquiden Mittel im Rahmen des Konzernclearings bei dem Gesellschafter SMS GmbH. Steuerungssystem Für die Gesellschaft und unsere Beteiligungsunternehmen besteht ein monatliches Berichtswesen. Dieses ist in das konzernweite Berichtswesen der SMS group integriert und erfolgt nach für alle Gesellschaften einheitlichen Standards. Zur Unterstützung der strategischen und operativen Steuerung werden zweimal jährlich Kurz- und Mittelfristplanungen erstellt. Personal- und Sozialbereich Personal- und Sozialwesen Im abgelaufenen Geschäftsjahr beschäftigten wir durchschnittlich 3.554 (Vorjahr: 3.311) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; eingeschlossen sind dabei 257 Auszubildende und Praktikanten (2007: 262). Das sind 7,3 % mehr Mitarbeiter als im Vorjahr. 310 Mitarbeiter wurden insbesondere in den Schlüsselfunktionen Projektmanagement, Elektrik und Automation sowie Oberbauleitung und Inbetriebnahme neu eingestellt. Damit haben wir dem stark gestiegenen Auftragsbestand und der damit verbundenen sehr hohen Auslastung Rechnung getragen. Zusätzlich hat sich die Zahl der Leiharbeitnehmer von 268 Mitarbeiter auf 348 Mitarbeiter erhöht. Aufgrund der aktuellen Veränderungen in der Weltwirtschaft prüfen wir aktuell unseren Bedarf an Neueinstellungen, befristeten Arbeitsverhältnissen und Leiharbeitern und werden diese sukzessiv an die sich verändernden Gegebenheiten anpassen. Hochschulmarketing Qualifizierte Nachwuchskräfte sind unabdingbare Voraussetzung für unseren Erfolg als Technologieunternehmen. Im Jahre 2008 haben wir unsere Aktivitäten weiter intensiviert u. a. durch die Teilnahme an 28 relevanten Hochschul-/und Recruitingmessen. Personalentwicklung Die Erfolge unseres Unternehmens bauen auf der Kompetenz, dem Engagement und den Innovationen unserer Mitarbeiter auf. Entsprechend fördern wir durch verschiedene Maßnahmen die beruflichen und persönlichen Qualifikationen. Durch den jährlichen Personalentwicklungsprozess PEP sichern wir uns einen Überblick über die Kompetenzentwicklung unserer Mitarbeiter und gewinnen so passgenaue Informationen für individuelle Förderung und Entwicklung. Im Bereich der Führungskräfteentwicklung sorgen wir dafür, dass alle neu in Funktion kommenden Manager in ihrer Führungs- und Methodenkompetenz unterstützt werden. Aus- und Fortbildung Den qualifizierten Nachwuchs für unseren Bedarf an Fachkräften sicherzustellen, betrachten wir als einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die Zukunft. In 2008 haben wir unsere Aktivitäten zur Berufsausbildung auf hohem Niveau fortgesetzt. Wir haben die Zahl unserer Ausbildungsplätze weiter erhöht und zum 01.09.2008 89 Auszubildende neu eingestellt (Vorjahr 79). Wir planen, auch zum 01.09.2009 eine entsprechende Anzahl von Auszubildenden einzustellen. Die hohe Qualität unserer Berufsausbildung spiegelte sich in den überdurchschnittlichen Prüfungsleistungen unserer Auszubildenden wider (Gesamtnote 2,47), die regelmäßig über dem Durchschnitt der Industrie- und Handelskammern liegt (IHK Statistik 2007/2008: 3,39). Eine unserer Auszubildenden wurde als Beste des Kammerbezirks Düsseldorf geehrt. Um insbesondere die Kundenorientierung und die interkulturelle Kompetenz unserer Auszubildenden zu fördern, haben wir ein Austauschprogramm mit unseren Gesellschaften in USA, Italien und China aufgebaut. Eine herausragende Investition in die Zukunft unserer Berufsausbildung ist der geplante Neubau einer komplett neuen Ausbildungswerkstatt in Hilchenbach. Lebenslanges Lernen ist eine der wesentlichen Voraussetzungen, um im globalen Wettbewerb nachhaltig und erfolgreich zu bestehen. Orientiert an dem Bedarf aus den Fachbereichen haben wir ein breit gefächertes Programm an Fortbildungsmaßnahmen umgesetzt mit 555 (Vorjahr: 375) internen Fortbildungsmaßnahmen für 5.878 (Vorjahr: 3.458) Teilnehmer. Die SMS Demag Akademie hat sich weiter etabliert. Es fanden 129 Veranstaltungen mit 1.809 Teilnehmern statt, dies ist gleichzeitig die höchste Teilnehmerzahl seit Bestehen der SMS Demag Akademie. Ideenmanagement Unser Vorschlagwesen "IMPULSE" hat im Geschäftsjahr 2008 zu Verbesserungen in den verschiedensten Themenfeldern beigetragen. Schwerpunkte waren Produktverbesserung, Fertigungsoptimierung und Datenverarbeitung. Insgesamt konnten Einsparungen von 1.288 T€ erreicht werden. 1.594 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reichten 1.252 Vorschläge ein. Sie erhielten hierfür Prämien in Höhe von 322 T€. Internationale Ausrichtung Derzeit sind international über 400 Mitarbeiter im Rahmen von Projektabwicklung, Montage und Inbetriebnahme unserer Anlagen eingesetzt. Zusätzlich sind ständig rd. 50 Mitarbeiter in Management- und Spezialistenfunktionen international tätig und sorgen weltweit für einen reibungslosen Ablauf in den Bereichen des Vertriebs, der Auftragsabwicklung und in administrativen Aufgaben. Hohe einheitliche Standards in der Aus- und Fortbildung, der Führungskräfteauswahl und -entwicklung sowie der Mitarbeiterbetreuung haben weltweite Gültigkeit und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Durch die persönliche Präsenz bei Kollegen und Kunden zeigen unsere Mitarbeiter ein hohes Maß an Engagement und Mobilität. Karrieren für Fach- und Führungskräfte werden individuell gefördert. Daneben gehört die enge Betreuung der Führungskräfte in ausländischen Gesellschaften zum Selbstverständnis unseres international ausgerichteten Personalmanagements. Umweltschutz Regelüberwachungsprüfung der FGMA SMS Demag ist durch die FGMA (Fachbetriebsgemeinschaft Maschinenbau e. V.) autorisiert, Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen wie z. B. Walz-, Schmier- und Hydrauliköle, Emulsionen oder Beizen aufzustellen, einzubauen oder instand zu setzen. Hiermit wird der so genannte Fachbetriebsnachweis gem. Wasserhaushaltsgesetz erfüllt. Fachbetriebe müssen sich regelmäßig einem Überwachungsverfahren unterziehen, welches sich aus der Eigenüberwachung durch die Fachbetriebsbeauftragten und einer zweijährigen Fremdüberwachung durch unabhängige Sachverständige der FGMA zusammensetzt. Am 07.10.2008 haben wir uns der 8. Regelüberwachungsprüfung erfolgreich unterzogen. REACH-Kataster In 2008 wurde ein Kataster zur Erfassung aller im Unternehmen eingesetzter chemischen Stoffe und Zubereitungen erstellt. Das Kataster dient u. a. als Kommunikationsgrundlage für die Gespräche mit unseren Lieferanten und Herstellern bezüglich der am Standort Hilchenbach eingesetzten Hilfs- und Betriebsstoffe. Diese Informationskette ist die Grundlage zur Einhaltung der Vorgaben aus der neuen EU - Chemikalienverordnung REACH. Abteilung Energie- und Umwelttechnik Seit ca. 2 Jahren besteht die Abteilung Energie- und Umwelttechnik (VUT) in Düsseldorf. Ihre primäre Aufgabe ist die Entwicklung und Umsetzung von technischen und wirtschaftlichen Konzepten zur Verbesserung der Umwelt- und Energiebilanz unserer Kunden. Zur Unterstützung der Entwicklung in den Bereichen Emissionen/Abgasfilterung haben wir mit einem Partner das Joint Venture SMS ELEX AG, Schweiz, gegründet. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt 48 Mio. € (Vorjahr: 61 Mio. €). Darin ist ein Beteiligungsergebnis von 60 Mio. € (Vorjahr: 34 Mio. €) und ein Zinsergebnis von 28 Mio. € (Vorjahr: 26 Mio. €) enthalten. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 46 Mio. € (Vorjahr: 60 Mio. €). Die Umsatzrentabilität sinkt auf 4,1 % (Vorjahr 6,1 %). Dies steht im Zusammenhang mit der hohen Bildung von bilanziellen Wertberichtigungen auf den gestiegenen Bestand der unfertigen Erzeugnisse. Die Eigenkapitalquote verringert sich auf 7,0 % (Vorjahr 7,5 %). Grund hierfür ist, dass dem wegen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages unveränderten Eigenkapital eine auftragsvolumenbedingte höhere Bilanzsumme gegenübersteht. Die Gesellschaft ist in das Cash Pooling der SMS GmbH einbezogen. In der SMS group werden grundsätzlich alle fest kontrahierten Kundenaufträge und eigene Bestellungen in Fremdwährung gesichert. Die externen Kurssicherungen erfolgen hauptsächlich über Devisentermingeschäfte. Politische und wirtschaftliche Zahlungsrisiken werden überwiegend über Kreditversicherungen oder Banken abgesichert. Ab 01.01.2007 besteht körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft zur SMS GmbH. Umlagen werden nicht erhoben. Die Steuerquote von 3,7 % (Vorjahr 1,9 %) resultiert aus ausländischer Ertragsteuer auf Betriebsstätten sowie aus dem Saldo von Steuerrückstellungsbildung bzw. -auflösung für Vorjahre. Risikobericht Die Gesellschaft nutzt seit langem geeignete Instrumente zur Risikoerkennung und -abwehr. Im Rahmen der jährlichen Abschlussprüfung haben wir die Anwendung und Wirksamkeit dieser Instrumente durch unsere Wirtschaftsprüfer prüfen lassen. Durch ein standardisiertes und regelmäßiges Reporting ist sichergestellt, dass eine zeitnahe und unmittelbare Information der nächst höheren Managementebene über alle risikorelevanten Sachverhalte bezogen auf Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften erfolgt. Der Fokus liegt hier u. a. auf wesentlichen externen Risiken, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SMS Demag AG haben können. Diese sind derzeit insbesondere die Risiken der Abwicklung des hohen Auftragsbestandes sowie Risiken der nicht zeitgerechten Verfügbarkeit von Schlüsselkomponenten. Der hohen Auslastung der Werkstatt wird mit einer systematischen Nutzung externer Fertigungskapazitäten begegnet. Im Zusammenhang mit der Verbesserung unserer Compliance-Systeme haben wir im Berichtsjahr insbesondere das Thema Korruptionsprävention vorangetrieben. Neben der Bestellung eines Compliance-Beauftragten und eines internen Prüfgremiums haben wir auch unser bestehendes Regelwerk zur Korruptionsprävention, insbesondere unsere Richtlinie und Vertragsmuster zum Abschluss und zur Abwicklung von vertriebsnahen Dienstleistungen überarbeitet und aktualisiert. Im Rahmen eines weltweiten Roll out wurden die betreffenden Mitarbeiter, auch unserer Beteiligungsgesellschaften, über die aktuellen Regelungen informiert und geschult. Die Einhaltung der entsprechenden Richtlinien werden wir durch geeignete Prüfungsmaßnahmen sicherstellen. Der deutliche Anstieg des Beschaffungsvolumens wurde durch eine Ausweitung der Kapazitäten in Einkauf, Beschaffung, Qualitätssicherung und Terminverfolgung ermöglicht. Den gestiegenen Risiken der nicht zeitgerechten Verfügbarkeit von Schlüsselkomponenten aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage begegneten wir vermehrt durch noch frühzeitigere Disposition und gezielte Bevorratung. Der Bereich Internal Audit der SMS GmbH hat im abgelaufenen Jahr das Rahmenvertragswesen im Bereich Strategische Beschaffung einer Prüfung unterzogen. Die festgestellten Verbesserungspotenziale werden umgesetzt. Den operativen Risiken des Anlagenbaus wird durch gezieltes Projektmanagement sowie der Art unserer Vertragsgestaltung begegnet. Den durch internationale Geschäftstätigkeit entstehenden finanzwirtschaftlichen Risiken wirken wir mit geeigneten Finanzinstrumenten entgegen. Prognosebericht Vor dem Hintergrund der obigen Ausführungen zu Weltwirtschaftswachstum und Marktsituation ist für das Jahr 2009 mit einer lediglich selektiven Investitionsbereitschaft seitens der Stahlproduzenten zu rechnen. Auf der Grundlage des für 2009 geplanten Umsatzes wird für das kommende Geschäftsjahr ein rückläufiges positives Ergebnis erwartet. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten.
Düsseldorf und Hilchenbach, den 24. Februar 2009 SMS Demag AG Der Vorstand gez. Mayland gez. Dahmen gez. Rosenthal gez. Schulte gez. Zerbe BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens
AnhangGrundlagen des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie werden im Anhang erläutert. Erhaltene Anzahlungen, die an Konsortialpartner weitergeleitet wurden, sind bei den erhaltenen/geleisteten Anzahlungen abgesetzt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Umsatzkostenverfahren gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige und teilweise auch außerplanmäßige Abschreibungen. Das bewegliche Sachanlagevermögen wird gemäß der steuerlichen Neuregelung linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für Anlagegegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden Sammelposten gebildet, die linear über fünf Geschäftsjahre abgeschrieben werden. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen und an Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Ausleihungen sind zu Nennwerten oder zu niedrigeren Barwerten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist dem Anhang beigefügt. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren realisierbaren Tageswerten bewertet. Bestandteile der Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die fertigungsbedingten Abschreibungen; die Bewertung entspricht den steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten. Zinsen für Fremdkapital und Sondereinzelkosten des Vertriebs werden nicht aktiviert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach dem Durchschnittspreisverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sowie zur verlustfreien Bewertung von schwebenden Geschäften werden ausreichende Wertberichtigungen vorgenommen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen werden vorgenommen auf Forderungen, deren Ausfall droht, auf niedrig verzinsliche Forderungen und auf Forderungen aus Ländern mit Transferrisiken. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruht. Geleistete und erhaltene Anzahlungen werden ohne Umsatzsteueranteil ausgewiesen. Wertaufholungen im Bereich des Anlage- und Umlaufvermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten dient der periodengerechten Aufwandsverteilung. Rückstellungen Nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB sind Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe des Betrages anzusetzen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die SMS Demag AG bilanziert Verpflichtungen aus Pensionszusagen im HGB-Abschluss erstmals mit einem Zwischenwert, der sich aus den Berechnungen nach dem sog. Teilwertverfahren bzw. dem Anwartschaftsbarwertverfahren ergibt. Hierbei werden zukünftige Entgelt- und Rentenanpassungen berücksichtigt. Der Bewertung der Pensionsrückstellungen liegen die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck zugrunde. Zum 31.12.2008 wurde der Parameter Rechnungszins mit 5,25 % angesetzt. Der sich ergebende Differenzbetrag zum 1. Januar 2008 zu den im Vorjahr nach § 6a EStG bewerteten Pensionsrückstellungen in Höhe von 56.735.445,00 € wird linear über 15 Jahre (in 2008 mit 3.782.363,00 €) ergebniswirksam zugeführt. Die übrigen Rückstellungen bestehen für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Rückstellungen, die einen Zinsanteil enthalten, werden abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten und kursgesichert sind, werden zum Sicherungskurs bewertet. Die übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs des Einbuchungstages bzw. bei Forderungen mit dem niedrigeren Kurs und bei Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Finanzinstrumente Zur Absicherung von Ex- und Importgeschäften hat die Gesellschaft Devisenkurssicherungsgeschäfte für ein Gesamtvolumen von 857.921.922,87 € abgeschlossen, die zum 31. Dezember 2008 einen Zeitwert von -37.642.330,59 € hatten. Ein gegenläufiger Effekt ergäbe sich bei der fair value-Bewertung des Grundgeschäftes. Erträge und Aufwendungen Umsätze werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die vertraglich vereinbarten Leistungen erbracht worden sind; dies ist in der Regel bei Kundenabnahme. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung als Aufwand erfasst. Rückstellungen für Gewährleistung bilden wir im Zeitpunkt der Abrechnung der Aufträge. Zinsen und sonstige Fremdkapitalkosten werden als Aufwand der Periode gebucht. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. (2) Vorräte
(3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben 11.121.771,27 € (Vorjahr: 8.921.515,42 €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (4) Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Montagekassen, Darlehen, Steuererstattungsansprüche, debitorische Kreditoren, das Deckungskapital der Rück-deckungsversicherungen und das Fondsvermögen für Lebensarbeitszeitkonten. Das Fondsvermögen wird von einem Treuhänder verwaltet. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 1.468.096,86 € (Vorjahr: 978.290,66 €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (5) Finanzforderungen und Flüssige Mittel In den Finanzforderungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 965.154.646,08 € (Vorjahr: 938.389.719,67 €) enthalten. Sie betreffen im Wesentlichen das Cash-Pooling mit der SMS GmbH. Die Forderungen aus Finanzverkehr haben in Höhe von 3.745.413,13 € (Vorjahr: 3.752.913,13 €) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Flüssigen Mittel setzen sich zusammen aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. (6) Eigenkapital Die Beteiligung der SMS GmbH, Düsseldorf, an der Gesellschaft beträgt 100%. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SIEMAG Weiss GmbH & Co. KG, Hilchenbach (Amtsgericht Siegen, HRA 5230), einbezogen. Das Grundkapital beträgt 52.000.000 € und ist eingeteilt in 52.000.000 Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Namen. Die unveränderten Gewinnrücklagen enthalten die gesetzliche Rücklage in Höhe von 3.579.043,17 € und andere Gewinnrücklagen in Höhe von 4.601.626,93 €. Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
(7) Rückstellungen Die betriebliche Altersversorgung beruht im Wesentlichen auf direkten leistungsorientierten Versorgungszusagen. Für die Bemessung der Pensionen sind in der Regel die Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen und die versorgungsrelevanten Bezüge maßgeblich. Die Finanzierung dieser Versorgungszusagen erfolgt im Wesentlichen durch Bildung von Pensionsrückstellungen. Gemäß Nachgründungs- und Einbringungsvertrag vom 2. Oktober 1990 trägt die Gesellschaft alle Pensionslasten aus den aus rechtlichen Gründen bei der SMS GmbH zurückbehaltenen Pensionsverpflichtungen. Zum Ausgleich dafür wird die Veränderung der bei der SMS GmbH zurückbehaltenen Pensionsrückstellungen mit der Gesellschaft verrechnet. Die übrigen Rückstellungen sind gebildet für Steuern, für geschäftsbezogene Verpflichtungen wie Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen und noch zu erbringende Leistungen in Bezug auf abgerechnete Aufträge, für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, für Prozess- und Auftragsrisiken sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich. Die Rückstellungen für Steuern betragen 1.501.552,32 € (Vorjahr: 3.077.170,53 €). (8) Erhaltene Anzahlungen
(9) Verbindlichkeiten
In den sonstigen Finanzverbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 4,00 €). Die Verpflichtungen aus dem Personalbereich beinhalten im Wesentlichen die erfolgsabhängige Vergütung, Gleitzeitguthaben, die Abgrenzung von noch nicht genommenem Urlaub sowie die am Bilanzstichtag noch nicht fälligen Löhne, Gehälter, die Lohnsteuer und die Sozialabgaben. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (10) Umsatz nach Regionen
Die Umsatzerlöse betreffen sämtliche Produkte des Unternehmensbereiches SMS Demag. (11) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem die Veränderung der Abgrenzung von HERMES-Gebühren, Erträge aus der Auflösung und der Inanspruchnahme von Rückstellungen und Wertberichtigungen. (12) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem die nicht den Funktionskosten zuordenbaren Aufwendungen, Veränderungen von nicht aktivierungspflichtigen/-fähigen Auftragskosten, den nicht auftragsgebundenen Teil der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, Verluste aus Anlagenabgängen, Wertberichtigungen auf das Umlaufvermögen, Zuführungen zu Rückstellungen und Forderungsverzichte. (13) Beteiligungsergebnis
Vom Beteiligungsergebnis entfallen Erträge in Höhe von 62.007.458,57 € (Vorjahr: 40.153.887,18 €) und Abschreibungen in Höhe von 1.868.378,07 € (Vorjahr: 6.529.917,30 €) auf verbundene Unternehmen. (14) Zinsergebnis
Die Zinserträge und die Zinsaufwendungen beziehen sich auf die in den Finanzforderungen, Flüssigen Mitteln und den Finanzverbindlichkeiten ausgewiesenen Liquiditätsposten. 41.363.465,81 € (Vorjahr: 37.198.199,13 €) der Zinserträge und 4.763,11 € (Vorjahr: 17.322,62 €) der Zinsaufwendungen entfallen auf verbundene Unternehmen. (15) Ertragsteuern In den Ertragsteuern sind Aufwendungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie der Solidaritätszuschlag und ausländische Ertragsteuern enthalten. (16) Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn Aufgrund des am 28. Februar 2007 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags haben wir für das Geschäftsjahr 2008 einen Gewinn von 46.076.383,35 € an die SMS GmbH abgeführt. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Haftungsverhältnisse wurden in Höhe von 44.482.404,74 € (Vorjahr: 45.509.090,76 €) für verbundene Unternehmen eingegangen. Die finanziellen Verpflichtungen gegenüber Dritten aus begonnenen Investitionsvorhabenlagen im geschäftsüblichen Rahmen. Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Herstellungskosten des Umsatzes und in den übrigen Funktionskosten sind folgende Materialaufwendungen und Personalaufwendungen enthalten:
Die Aufwendungen für Altersversorgung enthalten nicht den Zinsanteil in der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen. Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtsjahres beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilt sich wie folgt auf:
Organe
Gesamtbezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betragen 124.572,00 € (Vorjahr: 125.970,41 €) und die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands 4.709.631,72 € (Vorjahr: 4.063.621,50 €). Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf 492.516,60 € (Vorjahr: 483.672,48 €). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihrer Hinterbliebenen sind insgesamt 4.018.519,00 € (Vorjahr: 4.007.224,00 €) zurückgestellt.
Düsseldorf und Hilchenbach, den 24. Februar 2009 SMS Demag AG Der Vorstand gez. Mayland gez. Rosenthal gez. Dahmen gez. Schulte gez. Zerbe Aufstellung des Anteilsbesitzes der SMS Demag AG, Düsseldorf und Hilchenbach, nach § 285 Nr. 11 HGB zum 31. Dezember 2008
* direkte Beteiligung ** Ergebnisabführungsvertrag *** Angaben zum Eigenkapital und zum Ergebnis basieren auf Vorjahreszahlen Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SMS Demag Aktiengesellschaft, Düsseldorf und Hilchenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 27. Februar 2009 BDO
Deutsche Warentreuhand
gez. Dyckerhoff, Wirtschaftsprüfer gez. Eckmann, Wirtschaftsprüfer Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung am 18. März 2009An der Hauptversammlung nahmen teil: 1. vom Aufsichtsrat der Gesellschaft Dr. Heinrich Weiss, Hilchenbach (Vorsitzender) Professor Dr. Dieter Ameling, Dortmund Professor Dr. Hermut Kormann, Heidenheim Dr. Dieter Lemiesz, Ratingen Hermann Tetzner, Bingen Wolfgang Schlabach, Bad Berleburg/Raumland (stellv. Vorsitzender) Siegfried Klauschke, Mudersbach Sabine Leisten, Hilchenbach Elke Paul, Monheim Joachim Piepers, Scheuerfeld Detlef Wetzel, Kreuztal 2. vom Vorstand der Gesellschaft Dr. Kay Mayland, Rösrath (Vorsitzender) Burkhard Dahmen, Neuss Dieter Rosenthal, Niederfischbach Eckhard Schulte, Hilchenbach Rüdiger Zerbe, Neuss (stv.) 3. als Bevollmächtigter der Alleinaktionärin, der SMS GmbH, Düsseldorf, Hans-Georg Jentsch, mit Vollmacht vom 20.02.2009 Die vom Bevollmächtigten vertretene Aktionärin besitzt 100 % des Aktienkapitals der Gesellschaft. Die Erschienenen zu 1. und 2. haben heute um 12:48 Uhr eine ordentliche Hauptversammlung der SMS Demag Aktiengesellschaft mit der dieser Niederschrift als Anlage 1 beigefügten Tagesordnung einberufen. Der Vertretene zu 3. verzichtet auf die Einhaltung der Förmlichkeiten der Einberufung. Wegen der Einzelheiten der Tagesordnung wird auf Anlage 1 Bezug genommen. Gemäß § 15 der Satzung übernimmt Dr. Weiss den Vorsitz. Er stellt fest, dass das gesamte Grundkapital der Gesellschaft vertreten ist. Das von Dr. Weiss unterzeichnete Teilnehmerverzeichnis wird dieser Niederschrift als Anlage 2 beigefügt. Das Verzeichnis wurde vor der ersten Abstimmung zur Einsicht für alle Teilnehmer ausgelegt. Die Tagesordnung wird dann wie folgt erledigt: Zu Punkt 1 der Tagesordnung: Der Hauptversammlung liegen folgende Unterlagen vor: - der Lagebericht und der Jahresabschluss der SMS Demag Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2008, der mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft, Düsseldorf, vom 27.02.2009 versehen ist, - der Bericht des Aufsichtsrats. Je ein Exemplar dieser Unterlagen ist dieser Niederschrift als Anlage 3 beigefügt. Der Vorsitzende gibt bekannt, dass der Aufsichtsrat den ihm vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss der SMS Demag Aktiengesellschaft zum 31.12.2008 geprüft und ihn in seiner Sitzung vom 18.03.2009 gebilligt hat. Der Jahresabschluss der SMS Demag Aktiengesellschaft zum 31.12.2008 mit einem Jahresüberschuss von 46.076.383,35 € ist damit gemäß den Bestimmungen des Aktiengesetzes festgestellt. Aufgrund des am 28. Februar 2007 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss von 46.076.383,35 € an die SMS GmbH abgeführt. Zu Punkt 2 der Tagesordnung: Auf Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats wird dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2008 Entlastung erteilt. Zu Punkt 3 der Tagesordnung: Auf Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats wird dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2008 Entlastung erteilt. Zu Punkt 4 der Tagesordnung: Auf Vorschlag des Aufsichtsrats wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft, Düsseldorf, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 gewählt. Sämtliche Beschlüsse wurden durch Zuruf einstimmig gefasst. Der Vorsitzende stellte nach jeder Beschlussfassung deren Inhalt und das Ergebnis ausdrücklich fest. Der Aktionärsvertreter erklärte, mit den Beschlüssen einverstanden zu sein. Nachdem die Tagesordnung erledigt war, schloss der Vorsitzende die Hauptversammlung um 12:52 Uhr.
gez. Dr. Heinrich Weiss Bericht des AufsichtsratsDer Vorstand der SMS Demag Aktiengesellschaft hat uns während des Geschäftsjahres 2008 über alle wesentlichen geschäftlichen Ereignisse und Vorhaben der Gesellschaft und ihrer Beteiligungsgesellschaften regelmäßig schriftlich und mündlich unterrichtet. Der Jahresabschluss der SMS Demag Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2008 und der Lagebericht sind von dem durch die Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, der BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen worden. Wir haben von dem Ergebnis der Prüfungen, das uns von dem Abschlussprüfer mündlich erläutert worden ist, zustimmend Kenntnis genommen. Auch wir haben nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht keine Einwendungen zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2008, der damit festgestellt ist.
Düsseldorf, 18. März 2009 Der Vorsitzende des Aufsichtsrats |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
News & Media Coverage
Latest news articles and media mentions
Insolvency Notices
Real-time check for insolvency notices from register courts
Current insolvency proceedings
Check if there are any insolvency proceedings for this company
Commercial Register Documents
Real-time document download from the commercial register
Commercial Register Documents
Real-time document download from the commercial register
Insolvency Notices
Real-time check for insolvency notices from register courts
Current insolvency proceedings
Check if there are any insolvency proceedings for this company