Master Data

Registry
Register court Lüneburg HRB 213106
Previous
TofuTown.com GmbH
Registered
2/9/1989
Industry
Wholesale of flour and cereals productsWholesale of fruit and vegetablesWholesale of coffee, tea, cocoa and spices
Purpose
die Herstellung und der Vertrieb, der Import und Export von vegetarischen Lebensmitteln

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Joshua Steven Tetrick
since 3/5/2026
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
THE VEGAN FOOD GROUP Ltd.GBR
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

THE VEGAN FOOD GROUP Ltd.
United Kingdom
€2,000,000
100.00%

Holdings

NameOwnership
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Tofutown.com GmbH

Wiesbaum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Firma Tofutown ist langjähriger Pionier und Innovator bei pflanzlichen Lebensmitteln. Wir stellen vegetarische Bio-Lebensmittel für in- und ausländische Märkte her. Dabei werden landwirtschaftliche Bio-Rohstoffe wie Weizen, Sojabohnen, Bio-Gemüse oder Tomaten zu vegetarischen Burgern, Würstchen, Tofuprodukten, Sandwichpasten, pflanzlichen Schmalzen, Soja- und Reisdrinks sowie Soja- und Reissahnen verarbeitet. Die Gesellschaft produziert ca. 110 vegetarische Produkte sowohl für Private Label Kunden als auch für verschiedene eigene Marken, zum Beispiel:

- Tofutown

- Viana

- Veggielife

- Soyatoo!

- Katotofu

2. Forschung und Entwicklung

Die Tofutown-Gruppe forscht und entwickelt mit erheblichem finanziellen und personellen Umfang sowohl zur Weiterentwicklung vorhandener Produkte als auch im Hinblick auf Neueinführungen. Die ständige Verbesserung und Erneuerung unserer Produktpalette ist ein Hauptaugenmerk unserer Geschäftsentwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Lebensmittelbranche gehört zu den vier größten Industriezweigen in Deutschland. Neben einigen großen Konzernen werden Lebensmittel vor allem von einer Vielzahl mittelständischer Unternehmen hergestellt. Der Umsatz belief sich lt. Angaben der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in 2021 auf 186,3 Milliarden EUR. Dieser wurde von 6.152 Betrieben erwirtschaftet, wovon 90 % kleine und mittelständische Unternehmen sind. Lt. BVE wurden in 2021 638.831 Arbeitnehmer in der Branche beschäftigt.

Insgesamt lässt sich lt. BVE hinsichtlich der Branche vor allem ein Trend in Richtung Qualität und Nachhaltigkeit erkennen. Die Verbraucher wollen qualitativ hochwertige gesunde Lebensmittel.

Bei steigenden Verkaufspreisen sank die verkaufte Menge um 1,7 % im Jahr 2021. Besonders schwächelte die Konjunktur im Inland, dem wichtigsten Absatzmarkt der Branche. Nach einem stabilen Ergebnis in 2020 gingen die Umsätze 2021 hierzulande mit 120,5 Milliarden Euro um 2,7 % zurück.

Die Ernährungsindustrie bewegte sich 2021 erneut in einem herausfordernden Umfeld. Neben der Pandemie sind die Ursachen hierfür vor allem in deutlichen Preissteigerungen in den Bereichen Energie, Rohstoffen und Logistik zu suchen. Gleichzeitig stehen die Hersteller bei einem stark konzentrierten Lebensmitteleinzelhandel als wichtigster Absatzkanal vor der Herausforderung, die Kostensteigerungen auszugleichen.

Laut BVE beliefen sich die Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) 2021 auf 231,5 Milliarden Euro. Der LEH ist der größte Absatzkanal für die Branche, der durch eine hohe Konzentration gekennzeichnet ist (rund 75% des Umsatzes entfallen auf vier Großunternehmen). Dies bedeutet für die Lebensmittelhersteller, dass ein intensiver Wettbewerb um die begrenzten Regal-Plätze der Handelsunternehmen sowie ein Preiswettbewerb herrscht. Gleichzeitig wünschen sich die Verbraucher Qualität und Sicherheit der Produkte. Der LEH hat daher eine starke Verhandlungsposition und die Bedingungen der Handelsunternehmen müssen akzeptiert werden, um die Leistung und damit den Kundenkontakt nicht zu verlieren. Preisanpassungen aufgrund steigender Produktionskosten sind dagegen kaum möglich und müssen meist von den Unternehmen selbst getragen werden. Des Weiteren konsumierten die Verbraucher qualitativ höherwertige Lebensmittel und waren bereit, einen Aufpreis für diese Produkte zu bezahlen. Proteinreiche, glutenfreie, amerikanische oder mit Superfoods angereicherte Lebensmittel waren die Trendprodukte der letzten Jahre. Der Wettbewerbsdruck ist für Tofutown weiterhin groß.

4. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr wurde ein negatives Ergebnis erzielt. Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend. In 2022 kam erschwerend hinzu, dass die Beschaffung von Rohstoffen zum Teil schwierig war und die Kosten für diese stark gestiegen sind.

In 2022 ist der Umsatz im Vergleich zu 2021 gesunken. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass der Umsatz 2021 aufgrund der Coronapandemie durch erhöhte Nachfrage zufriedenstellend war. Trotz eines verstärkten Wettbewerbs im gesamten Bereich der vegetarischen Lebensmittel konnten die Umsätze für die eigenen Marken von Tofutown gehalten werden.

Unsere Umsatzerlöse setzen sich aus dem Verkauf von vegetarischen Bio-Lebensmitteln in verschiedenen Märkten im In- und Ausland unter verschiedenen eigenen Marken sowie sogenannter "Private Labels" (= Marken von Handelspartnern) zusammen und entfielen zu ca. 87,6 % (Vj. 88,1 %) auf das Inland und zu 12,4 % (Vj. 11,9 %) auf das EU-Ausland und Drittländer. Der Auslandsumsatz hat sich somit geringfügig erhöht.

Die Investitionen in den Maschinenpark hielten sich in 2022 im üblichen Umfang.

Ergebniserhöhend wirkte sich der mit der 100 %-igen Tochtergesellschaft Tofutown Lüneburger Heide GmbH, Lüneburg, abgeschlossene Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag auf den Geschäftsverlauf aus.

Ergebnismindernd wirkte sich der mit der 100 %-igen Tochtergesellschaft Tofutown New Cheeses GmbH abgeschlossene Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag auf den Geschäftsverlauf aus.

Der Wettbewerb hat sich durch den Eintritt von Tierfleischproduzenten in den Markt der vegetarischen Convenience-Produkte weiter verschärft.

Das EBITDA, Ergebnis vor Zinsaufwand, Steuern und Abschreibungen, hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR -5.229 auf TEUR -3.731 verschlechtert.

Der nicht zufriedenstellende Jahresfehlbetrag belief sich auf TEUR 4.810,6 nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr von TEUR 270,3.

In den Jahren 2021 und 2022 wurden Optimierungen von Geschäftsprozessen vorgenommen. So wurde in 2022 das Management durch die Einführung einer zweiten Führungsebene breiter und effektiver aufgestellt. Die absatzbasierte Produktionsplanung wurde konsequent angewendet und die Leistungsdaten der Produktion wurden erfasst. Außerdem wurde das Sortiment überprüft, was zur Einführung eines Kernsortiments führte, so das die Distribution gestärkt und der Output erhöht werden konnte. Um Kosten zu senken, wurde der Anteil von Zeitarbeitern reduziert und der Anteil von eigenen Mitarbeitern erhöht.

Im Herbst 2022 wurde mit dem Markenswitch auf den Namen Tofutown begonnen und in 2023 weiter fortgesetzt. Dadurch soll die Marke Tofutown sichbar und ein Wiedererkennungswert geschaffen werden.

Wir gehen davon aus, dass sich die eingeleiteten und durchgeführten Maßnahmen in zukünftigen Jahren positiv auf das Ergebnis auswirken.

5. Lage

a) Ertragslage

Unsere Ertragslage hat sich durch den gesunkenen Umsatz verschlechtert. Auch der Rohgewinn hat sich gemindert.

Der Umsatz des laufenden Geschäftsjahres verminderte sich um TEUR -7.653,0 bzw. -11,4 % gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 59.736,0. Das stellt uns nicht zufrieden.

Die Rohgewinnspanne hat sich gegenüber dem Vorjahr von 17,9 % auf nunmehr 15,5 % vermindert. Dies liegt insbesondere an den gestiegenden Rohstoffpreisen.

Der Personalaufwand weist eine Erhöhung von 8,1 % aus. Die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen für Leiharbeitnehmer haben sich um 12,5 % gemindert, so dass unter Berücksichtigung der Aufwendungen für Leiharbeitnehmer der Personalaufwand von TEUR 8.543,4 auf TEUR 8.832,4 bzw. um 3,4 % gestiegen ist.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen haben sich um TEUR -37,4 von TEUR 1.047,8 auf nunmehr TEUR 1.010,3 im Geschäftsjahr gemindert.

Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne sonstige Steuern) konnten von TEUR 7.713,0 im Vorjahr auf TEUR 7.297,8 im laufenden Jahr um -5,4 % gemindert werden. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Kosten für Leiharbeiter (Minderung TEUR -243,6), für Wartung für Hard- und Software (Minderung TEUR -46,4) und für Ausgangsfrachten (Minderung TEUR -328,5) gesunken sind.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR -1.957,1 auf TEUR 962,7 vermindert. Dies liegt insbesondere im Vergleich zum Vorjahr an der geringeren erhaltenen Gewinnabführung in Höhe von TEUR 2.335,4 der 100 %-igen Tochtergesellschaft Tofutown Lüneburger Heide GmbH und dem im Vergleich zum Vorjahr höheren Verlustausgleich in Höhe von TEUR 1.271,5 an die 100 %-ige Tochtergesellschaft Tofutown New Cheeses GmbH. Der Zinsaufwand hat sich um TEUR 36,5 und der Zinsertrag um TEUR 38,3 erhöht.

Das Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR -4.810,6 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.080,9 verschlechtert. Insofern haben wir das selbst gesteckte Ziel, das Ergebnis wieder zu stabilisieren, nicht erreichen können.

b) Finanzlage

Das Gezeichnete Kapital und die Gewinnrücklagen werden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgewiesen. Das Vorjahresergebnis wurde ins Geschäftsjahr vorgetragen.

Unsere Finanzlage ist als stabil, aber zum Teil auch als angespannt zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unser Controlling wird weiter ausgebaut.

Unsere Kapitalstruktur hat sich verschlechtert. Das Eigenkapital hat sich - bedingt durch den Jahresfehlbetrag von TEUR 4.810,6 - um 36,7 % vermindert und beträgt nunmehr TEUR 8.286. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 30,5 % (Vorjahr 45,3 %) verschlechtert.

Das Fremdkapital gliedert sich in kurzfristige Verbindlichkeiten von unter einem Jahr (50,2 % der Bilanzsumme), mittelfristige Verbindlichkeiten von einem bis fünf Jahren (16,4 % der Bilanzsumme) und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von über fünf Jahren (0,4 % der Bilanzsumme). Die Zinsbindung dieser Verbindlichkeiten entspricht den Laufzeiten.

Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel von TEUR 46,4 und weitere nicht ausgeschöpfte Kreditlinien in Höhe von ca. TEUR 294,4 so dass ausreichende Liquidität zur Verfügung steht, um bestehenden Verpflichtungen nachzukommen. Diese Kreditlinie wurde von unserer Gesellschaft im abgelaufenen Jahr zum Teil in Anspruch genommen.

Unsere Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen und -leistungen betragen zum Stichtag 18,6 % der Bilanzsumme und werden grundsätzlich innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert. Die kurzfristigen Forderungen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die Darlehen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um TEUR 727,7.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich auf Grund einer von 30,0 % auf 41,0 % gestiegenden Anlagenintensität gegenüber dem Vorjahr verändert. Das Anlagevermögen ist zu 74,39 % (Vj. 151,1 %) durch Eigenkapital gedeckt. Die Anlagendeckung II (= incl. des langfristigen Fremdkapitals) beträgt 115,4 % nach 197,8 % im Vorjahr. Der Verschuldungsgrad ist bezogen auf das Eigenkapital von 120,6 % auf nunmehr 227,8 % gestiegen. Die Nettoverschuldung hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.081,6 erhöht.

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalrendite ist negativ (Vorjahr: 2,1 %).

Im Folgejahr wird beabsichtigt, durch ein solides Ergebnis eine positive Eigenkapitalrendite zu erzielen.

Die Kennzahlen zur Produktivität haben sich wie folgt entwickelt:

Der Umsatz je 1 EUR Personalkosten betrug EUR 8,38 (Vorjahr EUR 10,22). Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Anzahl der eigenen Mitarbeiter erhöht wurde und die Anzahl der Leiharbeiter gemindert wurde.

Unsere wirtschaftliche Lage ist derzeit als angespannt zu bezeichnen.

Die Prognose im Vorjahreslagebericht für 2022 wurde nicht erreicht. Das Ergebnis konnte nicht verbessert werden. Der Umsatz des Vorjahres wurde nicht verbessert.

e) Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Wir betrachten unsere Innovationskraft und das Wissen und Know-How unserer Mitarbeiter als wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren.

III. Prognosebericht

Als Lebensmittelhersteller blicken wir verhalten positiv in die Zukunft.

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Wir werden verstärkt Optimierungen durchführen, um das Ergebnis zu verbessern.

Wir können Rohstoffe von gleicher Qualität und Güte zum Teil günstiger einkaufen. Diese Maßnahmen laufen seit Mitte März 2023 und werden weiterhin verstärkt.

Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2023 als stabil mit leicht steigenden Tendenzen.

Unsere Strategie, mit innovativen Produkten in unterschiedlichen Märkten aufzutreten, werden wir weiter verfolgen und konsequent optimieren.

Durch Investitionen in neue Produktionsmaschinen soll der Output bei gleichzeitiger Minderung des Personaleinsatzes gesteigert werden. Unsere Produktionsabläufe werden stetig überprüft und optimiert.

Für 2023 und die Folgejahre gehen wir heute von einer moderaten Steigerung des Vorjahresumsatzes und einem positiven Ergebnis einschließlich einer Verbesserung der Eigenkapitalrentabilität sowie einer stabilen Entwicklung der Umsatzerlöse pro 1 EUR Personalkosten aus.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Die Beschaffungsseite stellt für uns in den nächsten Jahren das größte Risiko dar. Wir erwarten weitere Preissteigerungen der Rohstoffe sowohl im konventionellen Bereich als auch im Bio-Bereich. Durch den Konflikt in der Ukraine werden die Rohstoffpreise hoch bleiben.

Ertragsorientierte Risiken:

Der Wettbewerb ist gekennzeichnet durch zunehmende Konkurrenz. Diesem Wettbewerbsrisiko begegnen wir mit Innovation und Markenprofilierung.

Ein potenzieller Ausfall eines wesentlichen Handelspartners ist nicht absehbar. Die Bonität aller Handelspartner ist mindestens gut und wird regelmäßig durch Bonitätsprüfungen und eine zeitnahe Zahlungsüberwachung sichergestellt.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Die Gesellschaft hat nur geringe Währungsrisiken. Die Exporte in Nicht-Euro-Länder betragen lediglich ca. 0,7 % des Umsatzes.

Im Zuge des Wettbewerbs am Markt, vor allem gegen die zunehmend entstehende Konkurrenz, reagieren wir auch weiterhin mit Innovationen und Markenprofilierungen.

Wir versuchen durch langfristige Lieferkontrakte und das Aufteilen der Mengen auf verschiedene Lieferanten unsere Beschaffung zu optimieren. Wir rechnen für das Jahr 2023 mit weiter steigenden Einkaufspreisen.

Durch bereits eingeleitete Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität und durch geplante Liquiditätszuführungen sind wir weiterhin in der Lage, unsere Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Einführung von Factoring ist für den Sommer 2023 geplant. Außerdem werden wir eine Crowdfunding-Campangne starten. Diese wird neben Liquidität auch den Bekanntheitsgrad der Marke Tofutown steigern.

2. Chancenbericht

Im Zuge des Wettbewerbs am Markt, vor allem gegen die zunehmend entstehende Konkurrenz, reagieren wir auch weiterhin mit Innovationen und Markenprofilierungen. Unsere Positionierung und unsere Produktinnovationen lassen auch zukünftig einen nicht unerheblichen Anteil an diesem Markt erwarten.

 

Wiesbaum, 30. Juni 2023

Bernd Drosihn, Geschäftsführer

Markus Kerres, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 11.138.031,31 8.666.249,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 113.971,51 20.004,16
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 113.971,51 20.004,16
II. Sachanlagen 9.897.819,80 7.520.005,34
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.452.723,04 2.677.115,66
2. technische Anlagen und Maschinen 5.232.922,80 3.524.585,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 286.384,96 314.104,16
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.925.789,00 1.004.199,93
III. Finanzanlagen 1.126.240,00 1.126.240,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.125.000,00 1.125.000,00
2. Beteiligungen 990,00 990,00
3. Genossenschaftsanteile 250,00 250,00
B. Umlaufvermögen 16.014.303,65 20.182.043,44
I. Vorräte 3.141.845,88 1.916.364,33
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.351.428,21 1.134.464,62
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.309.365,39 436.525,66
3. fertige Erzeugnisse und Waren 481.052,28 345.374,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.826.082,71 17.388.089,00
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.466.860,46 6.508.649,40
2. Forderungen gegen Gesellschafter 50.098,22 49.602,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 50.098,22 49.602,20
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.466.906,13 9.969.408,25
4. sonstige Vermögensgegenstände 842.217,90 860.429,15
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.000,00 1.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 46.375,06 877.590,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.739,87 37.808,47
Aktiva 27.157.074,83 28.886.101,41

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 8.285.612,08 13.096.226,09
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.000.000,00 4.000.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 4.000.000,00 4.000.000,00
III. Gewinnvortrag 7.096.226,09 6.825.886,78
IV. Jahresfehlbetrag 4.810.614,01 -270.339,31
B. Rückstellungen 674.901,00 622.995,00
1. Steuerrückstellungen 0,00 22.882,00
2. sonstige Rückstellungen 674.901,00 600.113,00
C. Verbindlichkeiten 18.196.561,75 15.166.880,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.864.802,57 11.137.087,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.168.961,05 7.491.018,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.695.841,52 3.646.068,79
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.058.415,03 3.175.094,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.058.415,03 3.175.094,29
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.273.344,15 854.698,62
davon aus Steuern 62.790,33 89.668,99
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.863,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 401.344,15 398.698,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 872.000,00 456.000,00
Passiva 27.157.074,83 28.886.101,41

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 59.735.998,34 67.389.008,59
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.008.517,96 -169.512,67
3. sonstige betriebliche Erträge 200.980,95 789.596,52
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 2.402,53 1,99
4. Materialaufwand 51.316.945,69 55.177.156,19
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 49.345.119,01 53.248.521,63
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.971.826,68 1.928.634,56
5. Personalaufwand 7.126.283,43 6.593.708,26
a) Löhne und Gehälter 5.921.036,25 5.540.957,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.205.247,18 1.052.750,96
davon für Altersversorgung 30.754,44
6. Abschreibungen 1.010.311,89 1.047.777,62
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.010.311,89 1.047.777,62
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.297.821,89 7.762.953,97
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 14.678,45 1,67
8. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 2.335.445,83 3.872.192,99
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 154.229,05 115.887,21
davon aus verbundenen Unternehmen 153.733,03 115.396,10
10. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 1.271.488,02 849.369,14
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 255.520,93 218.974,47
davon an verbundene Unternehmen 14.881,20
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -43.969,25 66.871,72
13. Ergebnis nach Steuern -4.799.230,47 280.361,27
14. sonstige Steuern 11.383,54 10.021,96
15. Jahresfehlbetrag 4.810.614,01 -270.339,31

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Tofutown.com GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des GmbH Gesetzes erstellt.

Ergänzend waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu berücksichtigen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Tofutown.com GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wiesbaum
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Wittlich
Register-Nr.: HRB 12561

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sie werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungsdauer beträgt für Gebäude 25 bis 33 Jahre und für technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 20, in Ausnahmefällen bis 33 Jahre.

Die Anschaffungskosten beweglicher Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten, im Falle dauerhafter Wertminderung vermindert um entsprechende Wertberichtigungen, angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch angemessene Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte retrograd anhand der Verkaufspreise.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nominalwerten angesetzt. Notwendige Einzelwertberichtigungen wurden vorgenommen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung i.H. von EUR 42.266,00 Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind für Ausgaben gebildet worden, die Aufwand künftiger Geschäftsjahre darstellen.

Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Soweit vorhanden werden bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze verwendet, wie sie von der deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und veröffentlicht werden.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält einen auf fremde Währung lautenden Sachverhalt, der in EUR umgerechnet wurde. Dabei handelt es sich um eine in US-Dollar notierte Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten, welche mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet wurde. In 2022 ergaben sich daraus sonstige betriebliche Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 5.861,64.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Bezüglich der kumulierten Abschreibungen zum Beginn des Geschäftsjahres sowie der kumulierten Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres verweisen wir auf den nachfolgend aufgeführten Anlagenspiegel.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 983.305,13 100.751,35 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 983.305,13 100.751,35 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.439.470,73 34.999,38 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 9.661.969,10 2.362.913,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.336.561,26 63.763,22 23.330,32
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.004.199,93 1.925.789,00 1.004.199,93
Summe Sachanlagen 18.442.201,02 4.387.464,60 1.027.530,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.125.000,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 990,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 250,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.126.240,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 20.551.746,15 4.488.215,95 1.027.530,25
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.01.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.084.056,48 963.300,97
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.084.056,48 963.300,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.474.470,11 3.762.355,07
2. technische Anlagen und Maschinen 12.024.882,10 6.137.383,51
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.376.994,16 1.022.457,10
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.925.789,00 0,00
Summe Sachanlagen 21.802.135,37 10.922.195,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.125.000,00 0,00
2. Beteiligungen 990,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 250,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.126.240,00 0,00
Summe Anlagevermögen 24.012.431,85 11.885.496,65
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.784,00 0,00 970.084,97 113.971,51 20.004,16
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 6.784,00 0,00 970.084,97 113.971,51 20.004,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 259.392,00 0,00 4.021.747,07 2.452.723,04 2.677.115,66
2. technische Anlagen und Maschinen 654.575,79 0,00 6.791.959,30 5.232.922,80 3.524.585,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.560,10 21.408,00 1.090.609,20 286.384,96 314.104,16
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 1.925.789,00 1.004.199,93
Summe Sachanlagen 1.003.527,89 21.408,00 11.904.315,57 9.897.819,80 7.520.005,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 1.125.000,00 1.125.000,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 990,00 990,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 250,00 250,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 1.126.240,00 1.126.240,00
Summe Anlagevermögen 1.010.311,89 21.408,00 12.874.400,54 11.138.031,31 8.666.249,50

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 % der Anteile

Im Berichtsjahr werden unter den verbundenen Unternehmen die Tofutown Lüneburger Heide GmbH, Sitz in Lüneburg, mit einem Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 in Höhe von EUR 10.328.057,78, einem Jahresergebnis in Höhe von EUR 0 (nach Ergebnisabführungsvertrag) und einem Anteilssatz von 100 % sowie die Tofutown New Cheeses GmbH, mit Sitz in Neukirchen, mit einem Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 in Höhe von EUR 25.000,00, einem Jahresergebnis in Höhe von EUR 0 (nach Ergebnisabführungsvertrag) und einem Anteilssatz von 100 % ausgewiesen.

Angaben zu Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 7.466.906,13 (Vorjahr: EUR 9.969.408,25). Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden miteinander verrechnet.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 842.217,90 (Vorjahr: EUR 860.429,15) enthalten Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von EUR 588.016,94 (Vorjahr: EUR 572.450,14), aus Forderungen aus Verbrauchssteuern in Höhe von EUR 56.000,00 (Vorjahr: EUR 56.000,00) sowie Forderungen aus Körperschaftsteuer in Höhe von EUR 137.588,88 (Vorjahr: EUR 142.497,33).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 674.901,00 (Vorjahr: EUR 600.113,00) betreffen im Wesentlichen folgende Positionen:

Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten EUR 256.638,00
Nicht genommener Urlaub Mitarbeiter EUR 246.469,00
Kosten Jahresabschlusserstellung/-prüfung EUR 84.000,00
Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten EUR 51.861,00
Kosten Betriebsprüfung EUR 7.500,00
Berufsgenossenschaftsbeiträge EUR 12.100,00
Aufbewahrung Unterlagen EUR 7.850,00
Überstunden Mitarbeiter EUR 8.483,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 119.440,00 (Vorjahr: EUR 1.206.143,79).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 11.864.802,57 (Vorjahr: EUR 11.137.087,41) und betrifft Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verbunden:

- Sicherungsübereignung von erworbenem Anlagevermögen

- Grundschulden auf dem Grundbesitz Wiesbaum

- Raumsicherungsübereignung Warenbestand

- Globalzession Forderungen

- Einräumung von Nutzungsrechten an Marken

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 31.12.2022
TEUR
kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 11.864,8 8.169,0 3.576,4 119,4
aus Lieferungen und Leistungen 5.058,4 5.058,4 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.273,3 401,4 872,0 0,0
Summe 18.196,5 13.628,8 4.448,4 119,4
Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2021 31.12.2021
TEUR
kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 11.137,0 7.491,0 2.439,9 1.206,1
aus Lieferungen und Leistungen 3.175,1 3.175,1 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 854,7 398,7 456,0 0,0
Summe 15.166,8 11.064,8 2.895,9 1.206,1

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 4.567.841,52 (Vorjahr: EUR 4.102.068,79).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von EUR 62.790,33 (Vorjahr: EUR 89.668,99) enthalten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die Gesellschaft hat die Mithaft für Bankdarlehen der Tochtergesellschaft Tofutown New Cheeses GmbH in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 75.000,00) und für die Tochtergesellschaft Tofutown Lüneburger Heide GmbH in Höhe von EUR 5.356.186,75 (Vorjahr: EUR 7.322.635,26) übernommen.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, weil die Tochtergesellschaften die Fremdverbindlichkeiten selber bedienen können.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Mit der 100%-igen Tochtergesellschaft Tofutown Lüneburger Heide GmbH, Lüneburg, besteht seit 23.11.2017 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag beginnend mit dem Jahr 2017 mit der Dauer von mindestens 5 Zeitjahren. Die Gewinnabführung von Tofutown Lüneburger Heide GmbH für 2022 beträgt EUR 2.335.445,83 (Vorjahr EUR 3.872.192,99).

Mit der 100%-igen Tochtergesellschaft Tofutown New Cheeses GmbH, Neukirchen, besteht seit 20.11.2013 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Dauer von mindestens 5 Zeitjahren. Die Verlustübernahme für 2022 beträgt EUR 1.271.488,02 (Vorjahr EUR 849.369,14).

Weitere Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Nutzungsverträgen, die jedoch kurzfristig kündbar sind. In 2022 betrug der Aufwand für Mieten EUR 46.495,54 (Vorjahr EUR 43.145,30) und für Mietleasing EUR 134.745,06 (Vorjahr EUR 107.116,05).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden mit dem Verkauf vegetarischer Bio-Lebensmittel zu 87,6 % im Inland und zu 12,4 % im Ausland erzielt.

Altersversorgung

In den Personalaufwendungen sind mit EUR 30.754,44 (Vorjahr: EUR 11.360,01) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten.

Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit EUR 2.402,53 (Vorjahr: EUR 6.709,16) Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit EUR 5.881,64 (Vorjahr: EUR 0,00) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten.

Zinsergebnis aus verbundenen Unternehmen

Die Zinserträge resultieren mit EUR 153.733,03 (Vorjahr: EUR 115.396,10) aus Forderungen gegen verbundenen Unternehmen und aus Forderungen gegen Gesellschafter mit EUR 496,02 (Vorjahr: EUR 491,11).

Die Zinsaufwendungen resultieren mit EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 14.881,20) aus verbundenen Unternehmen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2022 2021
weibliche Mitarbeiter 79 71
männliche Mitarbeiter 71 79
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt: 150 150

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Bernd Drosihn ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer: Markus Kerres ausgeübter Beruf: Kaufmann

Konzernabschluss

Die Tofutown.com GmbH, Wiesbaum, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis auf.

Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht werden.

Die Angabe zum Honorar des Abschlussprüfers erfolgt im Konzernanhang.

Vorschlag bzw. Beschluss der Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr beträgt EUR 4.810.614,01. Zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 7.096.226,09 ergibt sich ein Gewinnvortrag von EUR 2.285.612,08, der auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wiesbaum, den 30. Juni 2023

Bernd Drosihn, Geschäftsführer

Markus Kerres, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Tofutown.com GmbH, Wiesbaum

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Tofutown.com GmbH, Wiesbaum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tofutown.com GmbH, Wiesbaum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leverkusen, den 30. Juni 2023

KBHT Steuer- und Wirtschaftsberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zweigniederlassung Leverkusen

Thelen, Wirtschaftsprüfer

Krohn, Wirtschaftsprüfer

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