Master Data

Registry
Register court Frankfurt am Main HRB 77499
Registered
6/4/2002
Industry
Wholesale of computers, computer peripheral equipment and softwareComputer consultancy activitiesAgents involved in the sale of office machinery, computers, peripheral equipment and software
Purpose
zur Verfügungstellung von Software, die Beratung im Bereich Software und Hardware, die Vermietung und der Verleih von Computertechnik und Zubehör, der Handel mit Waren aller Art, mit Ausnahme von erlaubnispflichtigen Waren, sowie Handelsvermittlungen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Lukas Houba
since 2/26/2026
Managing Director
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
ADASTRA, s.r.oCZE
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

ADASTRA, s.r.o
Czech Republic
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

ADASTRA GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 209.613,08 253.358,57
209.616,08 253.361,57
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.631.524,24 4.383.165,52
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 48.071,77 94.709,15
3. Sonstige Vermögensgegenstände 141.791,66 143.574,40
4.821.387,67 4.621.449,07
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.805.480,43 5.111.652,66
10.626.868,10 9.733.101,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 73.034,86 46.122,82
10.909.519,04 10.032.586,12

PASSIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.022.488,98 4.692.237,25
III. Jahresüberschuss 2.116.481,54 1.430.251,73
6.163.970,52 6.147.488,98
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.799.150,61 1.147.904,61
2. Sonstige Rückstellungen 731.340,72 776.572,15
2.530.491,33 1.924.476,76
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 112.288,25 61.996,57
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 540.209,13 576.622,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.562.559,81 1.322.001,81
davon aus Steuern: EUR 979.864,13 (Vorjahr: EUR 785.533,76) 2.215.057,19 1.960.620,38
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 27.416,49 (Vorjahr: EUR 28.028,92)
10.909.519,04 10.032.586,12

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 26.176.906,97 22.167.076,55
2. Sonstige betriebliche Erträge 221.247,96 132.411,97
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 1.704,03 (Vorjahr EUR 4.179,65)
3. Materialaufwand
Aufwand für bezogene Leistungen -8.508.021,95 -6.650.869,34
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.086.296,09 -10.214.213,96
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.870.637,13 -1.651.538,19
davon für Altersversorgung EUR 12.327,45 (Vorjahr EUR 4.562,12) -12.956.933,22 -11.865.752,15
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -98.231,98 -82.904,51
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.847.376,57 -1.629.607,66
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 12.178,43 (Vorjahr EUR 10.383,06)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.560,36 53,05
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -732,00 -9.982,11
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -872.938,03 -630.174,07
10. Ergebnis nach Steuern 2.116.481,54 1.430.251,73
11. Sonstige Steuern 0,00 0,00
12. Jahresüberschuss 2.116.481,54 1.430.251,73
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.122.488,98 4.692.237,25
14. Ausschüttung -2.100.000,00 0,00
15. Bilanzgewinn 6.138.970,52 6.122.488,98

ANHANG zum 31.12.2023

ADASTRA GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ADASTRA GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt am Main

Registergericht: Frankfurt am Main

Register-Nr.: HRB 77499

Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden.

Die Gesellschaft weist zum Stichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die größenmäßigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungsdauer orientiert sich an den steuerlich anerkannten Nutzungsdauern und beträgt fünf Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungsdauer orientiert sich an den steuerlich anerkannten Nutzungsdauern und liegt zwischen 3 und 13 Jahren.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis unter EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind einzeln mit den nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger sind §§ 253 Abs. 1 Satz 1, 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht anzuwenden.

Latente Steuern werden gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt, sofern sich insgesamt eine zukünftige Steuerbelastung ergibt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage zum Anhang).

Aufgrund verpflichtender Informationssicherheits- und Datenschutzanforderungen der Kunden wurden nach entsprechender erneuter Personalisierung einige Laptops an ein verbundenes Unternehmen verkauft und dadurch ein Gewinn aus Verkauf von Sachanlagen in Höhe von EUR 1.730,47 erzielt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 48.071,77 beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 30.647,50 (Vorjahr EUR 36.291,71) sowie sonstige Forderungen in Höhe von EUR 17.424,27. Es bestehen keine Forderungen gegen die Gesellschafterin (Vorjahr EUR 8.417,44 aus Lieferungen und Leistungen).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von EUR 110.209,15 (Vorjahr: EUR 98.346,37) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR
Personalbezogene Rückstellungen 622
Rückstellung für ausstehende Rechnungen 109
731

Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 449.082,74 aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: EUR 541.893,43) sowie in Höhe von EUR 55.087,00 aus sonstigen Verbindlichkeiten (Vorjahr: EUR 24.522,00). Außerdem bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 36.039,39 aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: EUR 10.206,57 sonstige Verbindlichkeiten).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 152 (128 Berater, 24 Verwaltungskräfte).

Geschäftsführungsorgane

Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft von folgenden Personen geführt:

Toma Buchinsky, kaufmännische Geschäftsführung

Jan Mrazek, kaufmännische Geschäftsführung

Jan Cervinka, kaufmännische Geschäftsführung (bis 19.07.2024)

Robert Turner, Geschäftsführung (ab 19.07.2024)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, belaufen sich auf insgesamt TEUR 3.550 (Vorjahr TEUR 2.189). Davon sind TEUR 554 (Vorjahr TEUR 493) innerhalb eines Jahres fällig.

Konzernzugehörigkeit

Die ADASTRA Group SE, Prag, Tschechien, beabsichtigt die ADASTRA GmbH in ihren Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023 einzubeziehen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.116.481,54 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Ergebnisse nach dem Stichtag

Es gab nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

 

Frankfurt am Main, 18. November 2024

Dr. Jan Mrazek, Geschäftsführer

Toma Buchinsky, Geschäftsführer

Robert Turner, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.689,16 0,00 0,00 5.689,16
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 634.247,85 77.715,29 90.005,98 621.957,16
639.937,01 77.715,29 90.005,98 627.646,32
Abschreibungen
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.686,16 0,00 0,00 5.686,16
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 380.889,28 98.231,98 66.777,18 412.344,08
386.575,44 98.231,98 66.777,18 418.030,24
Bilanzwerte
31.12.2023 Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 209.613,08 253.358,57
209.616,08 253.361,57

Lagebericht

Inhaltsverzeichnis

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

2.2 Entwicklung der Branche

2.3 Entwicklung des Unternehmens

Lage des Unternehmens

3.1 Vermögenslage

3.2 Finanzlage

3.3 Ertragslage

3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

3.5 Gesamtaussage

Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

4.1 Chancenbericht

4.2 Risikobericht

4.3 Prognosebericht

Grundlagen des Unternehmens

Die ADASTRA GmbH mit Hauptsitz Frankfurt am Main ist Teil der Adastra Group SE mit Sitz in Tschechien (Adastra, Adastra.one, Acamar, Conecta, ABC, Instarea und Blindspot Solutions), die ein internationales Beratungsunternehmen mit Unternehmenssitzen in 8 Ländern weltweit und diversen internationalen Qualitätsauszeichnungen ist.

Die Adastra GmbH liefert Kunden hervorragende Daten-Management- und Business-Consulting-Lösungen, Services und Software, beginnend bei der Strategie über die Implementierung und darüber hinaus. Abgesehen vom Hauptstandort in Frankfurt existieren in Wolfsburg, München, Magdeburg, Hannover und Darmstadt fünf weitere Standorte (Zweigniederlassungen) in Deutschland, die sich an den wichtigsten Kundenstandorten sowie der Nähe zu Universitäten und Hochschulen mit dem Schwerpunkt in Informatik orientieren.

Die Adastra GmbH bietet führenden Unternehmen das volle Spektrum an Beratungsleistungen, von der Konzeption bis hin zur Implementierung und dem Betrieb modernster Big Data, Cloud-, Data Warehouse-, Business Intelligence-, AI und Machine Learning-Lösungen.

Mit durchschnittlich über 152 Expertinnen und Experten in Deutschland schließt die Adastra GmbH die Lücke zwischen den Fachbereichen und der IT, um die Effizienz im operativen Geschäft unserer Kunden zu steigern. Hierbei werden insbesondere wertorientierte Ansätze im Management berücksichtigt, um den Erfolg der jeweiligen Projekte sicherzustellen und einen unternehmerischen Mehrwert für die Kunden zu generieren.

Unser klar definiertes Ziel ist es, die Adastra GmbH langfristig als das führende Unternehmen in diesen Bereichen zu etablieren!

Dazu bauen wir derzeit unsere Kundenbeziehungen, Partnerschaften und Salesaktivitäten zu diesem Zweck massiv aus.

Unser hoher Auftragseingang anhand von Rahmenverträgen für die nächsten Jahre und die damit erweiterten und vertieften Kundenbeziehungen, insbesondere mit Bestandskunden, bestätigt die Angemessenheit unserer Strategie und die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens.

Wir sind davon überzeugt, dass sich unsere stabile Auftragslage positiv auf unser Umsatz- und Ergebniswachstum in den künftigen Jahren auswirken wird.

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Der Ausblick für die Adastra GmbH in den nächsten Jahren bleibt, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, weiterhin positiv und wir erwarten Wachstum auf hohem Niveau.

Die Gesamtwirtschaft zeigte 2023 ein deutlich verlangsamtes Wachstum. Das Jahr war weiterhin geprägt von den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und der erneuten Eskalation im Nahen Osten. Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen blieben herausfordernd, wobei der anhaltende Krieg in der Ukraine sowie innenpolitische Spannungen in mehreren Ländern zur Instabilität beitrugen. In Deutschland führte dies zu einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts, wodurch das Land innerhalb von fünf Jahren in die zweite Rezession rutschte. Dennoch verzeichneten die meisten EU-Volkswirtschaften ein moderates Wachstum, auch wenn das Niveau niedrig blieb. Der IT-Markt zeigte zwar eine positive Entwicklung, konnte jedoch nicht an die dynamischen Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen. Zudem belasteten die anhaltend hohe Inflationsrate und das gestiegene Zinsniveau die wirtschaftliche Entwicklung. Nach einer milden Rezession in der zweiten Jahreshälfte 2022 stagnierte die Wirtschaft weitgehend, wobei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur geringfügige Wachstumsraten verzeichnete. Private Konsumausgaben stiegen lediglich um 0,4 %, da die anhaltend hohe Inflation und steigende Zinsen die Kaufkraft und die Konsumbereitschaft der Haushalte einschränkten. Trotz eines Beschäftigungswachstums und moderater Lohnsteigerungen konnte der Einkommenszuwachs die Inflationsrate kaum übertreffen.

Inflation war ein prägender Faktor des Jahres. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HICP) sank von einem Höchststand von 10,6 % im Oktober 2022 auf geschätzte 5,4 % in der Eurozone und 6,4 % in der EU für 2023. Der Rückgang war vor allem auf sinkende Energiepreise und nachlassende Inflationsdrucke in der zweiten Jahreshälfte zurückzuführen. Die zugrunde liegenden Preisspannungen, insbesondere im Dienstleistungssektor, blieben jedoch bestehen.

In diesem schwierigen Umfeld konnte Adastra dennoch überdurchschnittlich wachsen, die Gesamtwirtschaft und die IT-Branche übertreffen und weitere Marktanteile hinzugewinnen. Unser robustes Geschäftsmodell, unser breites Produkt- und Lösungsangebot, unsere gewachsene Kundennähe und die beeindruckende "Hands-on-Mentalität" unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich nicht nur während der Coronakrise, sondern auch angesichts geopolitischer Spannungen, Lieferengpässen und steigender Inflation bewährt. Wir haben neue Erfahrungen gemacht, viel gelernt, flexibel reagiert und uns als verlässlicher Zukunftspartner für unsere Kunden erwiesen. Unser Rohergebnis ist von 2022 auf 2023 um 14,5 % gestiegen.

Der Arbeitsmarkt erwies sich als widerstandsfähig. Mit einer Beschäftigungsquote von 75,5 % und einer historisch niedrigen Arbeitslosenquote von 6 % erreichte die EU neue Rekordwerte. Dies wurde durch eine hohe Arbeitskräftenachfrage und anhaltende Migration begünstigt, wobei die Entwicklung in den kommenden Jahren moderater ausfallen dürfte.

Die Prognosen für 2024 und 2025 zeigen einen verhaltenen Optimismus. Das Wirtschaftswachstum wird für die EU auf 1,0 % in 2024 und 1,6 % in 2025 geschätzt, wobei die Inflation weiter zurückgehen soll. Trotz dieser positiven Entwicklungen bleiben geopolitische Unsicherheiten, hohe Energiepreise und globale Handelsspannungen zentrale Risiken, die die wirtschaftliche Erholung beeinträchtigen könnten.

Für die Adastra GmbH bleibt der Ausblick positiv. Die zunehmende Digitalisierung und der Bedarf an IT-Lösungen wie Cloud- Services, Datenanalysen und Generative KI bieten weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial, selbst in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Somit ist es Adastra gelungen, 2023 mit einem deutlich verbesserten Umsatz abzuschließen. Dies zeugt von einer stark wachsenden Nachfrage und einer hohen Qualität unserer Dienstleistungen. Adastra konnte 2023 Marktanteile gewinnen und wird auch in den kommenden Jahren darauf setzen, sich durch innovative und maßgeschneiderte Lösungen zu behaupten. Insgesamt war auch 2023 anspruchsvoll. Adastra stellt sich darauf ein, dass sich die Rahmenbedingungen im IT-Markt auch 2024 noch nicht vollständig normalisieren werden. Wir arbeiten fortwährend daran, unsere Kosten zu optimieren, Kapazitäten flexibel anzupassen und unsere Dienstleistungen mit innovativen Lösungen auszubauen. So sehen wir uns bestens aufgestellt, um auch in Zukunft von dem Bedarf nach zukunftsfähigen IT-Lösungen überdurchschnittlich profitieren zu können.

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Die Adastra GmbH ist überwiegend in Deutschland tätig. Nur ein niedriger einstelliger Prozentanteil des Umsatzes wurde 2023 in der restlichen EU oder in den USA erbracht.

Die deutsche Wirtschaft geriet 2023 in eine Rezession, wobei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Statistischem Bundesamt um 0,3% zurückging, nachdem im Vorjahr noch ein Wachstum von 1,9% verzeichnet worden war. Die Entwicklung innerhalb der Quartale zeigte einen deutlicheren Abwärtstrend als im EU-Durchschnitt. Während das BIP im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal noch um 0,1% leicht zulegen konnte, stagnierte das Wachstum in den beiden darauffolgenden Quartalen bei 0,0%. Im vierten Quartal wurde schließlich ein Rückgang von 0,3% registriert.

Die Dienstleistungssektoren konnten 2023 im Vergleich zum Vorjahr ihre wirtschaftlichen Aktivitäten weiter steigern und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur Stützung der Gesamtwirtschaft. Allerdings fiel das Wachstum insgesamt moderater aus als in den beiden vorherigen Jahren. Besonders stark entwickelte sich der Bereich Information und Kommunikation, der ein preisbereinigtes Plus von 2,6 % erzielte und damit seine langfristige Wachstumstendenz fortsetzte, die lediglich im ersten Corona-Jahr 2020 unterbrochen wurde.

Der ifo-Geschäftsklimaindex zeigte ebenfalls eine rückläufige Tendenz. Zu Jahresbeginn stand der Index bei 90,1 Punkten und erreichte im April mit 93,1 Punkten seinen Höchststand. Ab diesem Zeitpunkt fiel der Wert kontinuierlich bis August und September auf 85,8 Punkte, den niedrigsten Stand des Jahres. Bis zum Jahresende konnte sich der Index nur geringfügig auf 86,4 Punkte verbessern.

2.2 Entwicklung der Branche

Der weltweite IT-Markt wächst. Die globalen IT-Ausgaben stiegen im Jahr 2023 laut der Pressemitteilung des Marktforschungsinstitut Gartner vom 16. Juli 2024 um 3,8%. Im Jahr 2024 wird ein Wachstum von 7,5% prognostiziert.

Der IT-Markt in Deutschland konnte trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein Wachstum von 2,2% verzeichnen, wie der Branchenverband Bitkom berichtet. Obwohl diese Rate deutlich hinter den Wachstumszahlen der Vorjahre zurückblieb, zeigte die IT-Branche erneut ihre Widerstandsfähigkeit.

Der Rückgang des PC-Marktes und die Kaufzurückhaltung vieler Kunden führten zu einem Umsatzrückgang im Hardwaregeschäft von 6,1%. Im Gegensatz dazu stiegen die Serviceumsätze um 5,0%, während die Softwareumsätze mit einem Plus von 12,1% erneut als wesentlicher Wachstumstreiber hervortraten.

Auch dank des erfolgreichen Adastra Bestshoring-Konzepts kann sich die Adastra GmbH im laufenden Wettbewerb gegenüber Unternehmen wie Deloitte, Accenture oder T-Systems nicht nur erfolgreich behaupten, sondern auch aus eigener Kraft wachsen. Dieses Konzept wurde durch die Eröffnung eines weiteren Adastra Nearshoring Standorts in Griechenland im Kalenderjahr 2022 erweitert und diversifiziert.

2.3 Entwicklung des Unternehmens

Betrag in TEUR 2023 2022 2021 2020
Bilanzsumme 10.910 10.033 7.752 6.037
Umsatzerlöse 26.177 22.167 18.819 13.849
Ø Anzahl der Arbeitnehmer 152 146 123 107

Adastra konnte die Umsatzerlöse trotz der herausfordernden Wirtschaftslage in Deutschland und weltweit kontinuierlich steigern. Die Entwicklung zeigt ein deutliches und nachhaltiges Wachstum über die letzten vier Jahre. Im Jahr 2021 stieg der Umsatz um 36 % im Vergleich zu 2020, gefolgt von einer weiteren Zunahme um 18 % im Jahr 2022 und 18 % im Jahr 2023. Insgesamt hat sich der Umsatz von 2020 bis 2023 nahezu verdoppelt, was die erfolgreiche Expansion und die kontinuierlich wachsende Geschäftstätigkeit des Unternehmens unterstreichen. Besonders hervorzuheben ist der starke Anstieg zwischen 2020 und 2021, während sich das Wachstum ab 2022 auf einem stabilen und konstanten Niveau fortgesetzt hat.

Auch die Mitarbeiterzahl ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und spiegelt das positive Wachstum des Unternehmens wider. Zwischen 2020 und 2021 nahm die Belegschaft um 15 % zu, gefolgt von einem weiteren Anstieg um 19 % im Jahr 2022. Im Jahr 2023 wuchs die Anzahl der Mitarbeiter um 4 %. Besonders zwischen 2020 und 2022 zeigte sich ein starkes Wachstum, während sich die Entwicklung 2023 auf eine Konsolidierung der Personalstruktur und eine verstärkte Fokussierung auf Effizienz konzentrierte.

Lage des Unternehmens

In den nachfolgenden Unterkapiteln wird die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Adastra GmbH detailliert vorgestellt.

3.1 Vermögenslage

Die aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen:

Die Bilanzsumme der Adastra GmbH stieg zum 31. Dezember 2023 um 877 TEUR bzw. 9 % auf 10.910 TEUR, was eine positive Entwicklung der Vermögenslage zeigt. Besonders auffällig ist der Anstieg der flüssigen Mittel um 14 %, die nun 53 % der Bilanzsumme ausmachen und die hohe Liquidität des Unternehmens unterstreichen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 4 %, was ein stabiles Forderungsmanagement und eine gute Zahlungsmoral der Kunden widerspiegeln. Insgesamt zeigt die Vermögensstruktur ein solides und finanziell flexibles Unternehmen, das gut aufgestellt ist, um zukünftige Herausforderungen zu meistern.

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Aktiva
Immaterielles Anlagevermögen 0 0% 0 0%
Sachanlagen 210 2% 253 3%
Ford. u. so. Vermögensgegenstände 4.821 44% 4.622 46%
Flüssige Mittel 5.805 53% 5.112 51%
Rechnungsabgrenzungsposten 73 1% 46 0%
Summe Aktiva 10.910 100% 10.033 100%
Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEUR %
Aktiva
Immaterielles Anlagevermögen 0 0%
Sachanlagen -44 -17%
Ford. u. so. Vermögensgegenstände 200 4%
Flüssige Mittel 694 14%
Rechnungsabgrenzungsposten 27 58%
Summe Aktiva 877 9%
Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
TEUR % TEUR %
PASSIVA
Eigenkapital 6.164 57% 6.148 61%
Rückstellungen 2.530 23% 1.924 19%
Verbindlichkeiten 2.215 20% 1.961 20%
Summe Passiva 10.0910 100% 10.033 100%
Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEUR %
PASSIVA
Eigenkapital 16 0%
Rückstellungen 606 31%
Verbindlichkeiten 254 13%
Summe Passiva 877 9%

3.2 Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft war das ganze Jahr gesichert und die Gesellschaft war stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen, ohne die Aufnahme jedweden Fremdkapitals, nachzukommen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es keine außergewöhnlichen Belastungen der Liquidität bzw. der Kapitalausstattung der Gesellschaft. Die flüssigen Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 694 erhöht.

Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres 2023 jederzeit gesichert, sodass sämtliche Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und ohne die Aufnahme von Fremdkapital erfüllt werden konnten. Im Rahmen der Gewinnverwendung wurde im Berichtsjahr eine Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 2.100 vorgenommen. Trotz dieser Belastung blieb die Kapitalausstattung solide und die flüssigen Mittel erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 694. Diese Entwicklung zeigt die starke Cashflow-Generierung des Unternehmens, die auch zukünftig eine stabile Liquiditätslage erwarten lässt.

3.3 Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

GuV 2023 GuV 2022
TEUR % TEUR %
Rohergebnis 17.890 100,0% 15.649 100,0%
- Personalaufwand 12.957 72,4% 11.866 75,9%
- Abschreibungen 98 0,5% 83 0,5%
- sonst. betriebl. Aufwand 1.847 10,3% 1.630 10,4%
+ Finanzerträge 3 0,0% 0 0%
- Finanzaufwand 1 0,0% 10 0,1%
- EE-Steuern 873 4,9% 630 4,0%
Ergebnis nach Steuern 2.116 11,8% 1.430 9,1%
Jahresergebnis 2.116 11,8% 1.430 9,1%
Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEUR %
Rohergebnis 2.241 14,3%
- Personalaufwand 1.091 9,2%
- Abschreibungen 15 18,5%
- sonst. betriebl. Aufwand 217 13,3%
+ Finanzerträge 3 0,0%
- Finanzaufwand -9 -92,7%
- EE-Steuern 243 38,5%
Ergebnis nach Steuern 686 48,0%
Jahresergebnis 686 48,0%

Die Ertragslage der Adastra GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich verbessert. Das Rohergebnis stieg um 14,3 % auf 17.890 TEUR und spiegelt damit die starke Umsatzentwicklung des Unternehmens wider. Der Personalaufwand erhöhte sich um 9,2 % auf 12.957 TEUR, blieb jedoch im Verhältnis zum Rohergebnis nahezu stabil, was auf eine effiziente Kostenstruktur hinweist. Die Abschreibungen stiegen um 18,5 %, was auf Investitionen in langlebige Vermögenswerte zurückzuführen ist. Der sonstige betriebliche Aufwand nahm um 13,3 % zu, was auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist. Einerseits stiegen die Mietkosten infolge des Unternehmenswachstums und der Anmietung eines neuen, größeren Büros in Frankfurt. Andererseits führten verstärkte Konferenzteilnahmen sowie damit verbundene Reisekosten und häufigere Kundentermine vor Ort zu einem Anstieg der Reisekosten. Diese Entwicklungen spiegeln die Rückkehr zum Normalzustand nach der Corona-Pandemie und die Wiederaufnahme intensiverer Geschäftstätigkeiten wider. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 929 TEUR von 2022 auf 2023, was einer Steigerung von 45 % entspricht. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 48 % auf 2.116 TEUR, was eine deutliche Steigerung der Rentabilität unterstreicht. Insgesamt zeigt die Ertragslage eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung, geprägt von stabiler Kostenkontrolle und einer signifikanten Erhöhung der Profitabilität.

3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung werden bei der Adastra GmbH als finanzieller Leistungsindikator die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern verwendet.

Die Umsatzsteigerung von 2022 auf 2023 und das Ergebnis vor Steuern ist bei Erläuterung der Ertragslage in Kapitel 3.3 dargestellt.

3.5 Gesamtaussage

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter tragen maßgeblich zum Erfolg von Adastra bei. Trotz des wirtschaftlichen Umfelds haben wir im Jahr 2023 weiter in unsere Belegschaft und unser Knowhow investiert, um von der guten Auftragslage künftig verstärkt profitieren zu können. Der hohe Auftragseingang für 2024 sowie die folgenden Jahre bestätigt die Korrektheit dieser Maßnahme und begünstigt die künftig weiter positiv erwartete Geschäftsentwicklung. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 hat sich die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr wie prognostiziert entwickelt und es wurden 26,177 Millionen Euro Umsatzerlöse im Vergleich zu den prognostizierten 26 Millionen Euro generiert. Da der Wettbewerb um qualifizierte IT-Spezialisten unvermindert anhält, arbeitet Adastra hart daran, seinen Ruf als zuverlässiger, fairer und wertschätzender Arbeitgeber zu wahren.

Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Die starken und etablierten Partnerschaften mit unseren langjährigen Bestandskunden werden uns helfen, noch mehr Unternehmen von den Vorteilen unserer Dienstleistungen zu überzeugen. Wir werden unsere Alleinstellungsmerkmale umfangreich dem Markt kommunizieren, um unser Wachstumspotenzial auszuschöpfen und um unsere Umsatzerlöse weiter zu steigern.

Chance- und Risikomanagement sind eng miteinander verknüpft. Zur Steuerung und Vermeidung von Risiken hat die Geschäftsführung ein angemessenes Planungs- und Steuerungssystem aufgesetzt.

4.1 Chancenbericht

Adastra bietet als Alternative zu einem reinen Onshore-Team oder reinen Nearshore-Team ein Kooperationsmodell an, welches aus einer Kombination von Onsite/Offsite- und Nearshore-Ressourcen besteht (Adastra BestshoringTM). Das bisherige Bestshoring Konzept mit dem Nearshore Standort Bulgarien wurde mit der Gründung des Standorts Thailand 2018 weiter ausgebaut. 2020 betrug die Mitarbeiteranzahl in Thailand bereits 17 Mitarbeiter, das Wachstum wurde jedoch durch Corona erheblich ausgebremst und hat sich nun in den weiteren Jahren wieder erheblich beschleunigt. Im Jahr 2021 betrug die Mitarbeiterzahl dann schon 48 Mitarbeiter, im Jahr 2022 bereits 109 und im Jahr 2023 144 Mitarbeiter. Zusätzlich wurde im Jahr 2022 in Griechenland ein weiterer Adastra Standort zur Erweiterung und Diversifizierung des Konzepts eröffnet. Dies bietet die Gelegenheit das bewährte und erfolgreiche Konzept mit einer noch besseren Preis- und Leistungsstruktur Kunden anbieten zu können.

Durch Kapazitätserweiterungen im Sales- und Marketing Bereich haben sich viele zusätzliche Chancen für neue Projekte und Rahmenverträge, bei denen das Ergebnis noch aussteht, ergeben.

4.2 Risikobericht

Globale Unsicherheiten und geopolitische Spannungen: Trotz optimistischer Prognosen für die Gesamtwirtschaft und den IT- Markt, die durch das generelle Nachfrageverhalten unserer Kunden gestützt werden, bleibt das Risiko hoch. Die IT-Budgets sind zwar vorhanden, und sowohl Industriekunden als auch die öffentliche Hand planen nachhaltige Investitionen in ihre IT- Infrastruktur. Dennoch ist die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung außergewöhnlich groß.

Das Jahr 2023 war geprägt von erheblichen Risiken, die durch globale wirtschaftliche Spannungen und geopolitische Krisen verstärkt wurden. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen:

Krieg in der Ukraine: Der anhaltende Konflikt hat weiterhin weitreichende Auswirkungen auf Lieferketten, Rohstoffpreise und Energieversorgung.

Krise im Nahen Osten: Die Eskalation infolge des Angriffs der Hamas auf Israel führte zu erhöhter Instabilität in einer ohnehin angespannten geopolitischen Lage, was sich indirekt auf globale Märkte auswirkte.

Hohe Inflation: Inflationsbedingte Unsicherheiten belasten Investitionsentscheidungen und Konsumverhalten vieler Wirtschaftsakteure.

Zinsanstiege: Die restriktive Geldpolitik zur Inflationsbekämpfung hat die Kreditaufnahme verteuert und Investitionen, insbesondere in zinssensible Sektoren, erschwert.

Für Adastra besteht das Risiko, dass Kunden ihre geplanten Investitionen in IT-Projekte verzögern oder reduzieren, um auf die volatile wirtschaftliche Situation zu reagieren. Gleichzeitig ist der IT-Markt relativ widerstandsfähig, da Unternehmen und Institutionen zunehmend auf digitale Transformation setzen, um ihre Effizienz zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Während sich die Lage in den globalen Lieferketten gegenüber den Vorjahren etwas entspannt hat, bestehen weiterhin Unsicherheiten, insbesondere in der Hardwarebeschaffung und bei spezifischen IT-Komponenten. Dies könnte potenziell die Projektdurchführung und Termintreue beeinträchtigen.

Risiken im Personalbereich: Der Erfolg der Adastra GmbH hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte ab. Daher bleibt es eine zentrale Herausforderung, qualifiziertes Personal zu gewinnen und bestehende Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden. Der anhaltende Fachkräftemangel im IT-Bereich birgt das Risiko, dass vakante Stellen aufgrund von Fluktuation nur verzögert oder gar nicht mit geeigneten Kandidaten besetzt werden können.

Für die wirtschaftliche Stabilität und Ertragskraft des Unternehmens ist es entscheidend, das Gehaltsniveau auf einem wettbewerbsfähigen, aber nachhaltigen Niveau zu halten. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass steigender Wettbewerbsdruck Adastra dazu veranlasst, Gehälter anzuheben, um qualifizierte Bewerber für das Unternehmen zu gewinnen.

Um diesen Risiken zu begegnen, setzt Adastra auf eine ganzheitliche Personalstrategie. Dazu gehören:

Stärkung der Arbeitgebermarke: Ziel ist es, Adastra weiterhin als attraktiven Arbeitgeber in der IT-Branche zu positionieren.

Investitionen in Aus- und Weiterbildung: Durch gezielte Entwicklungsprogramme sollen bestehende Mitarbeitende gefördert und qualifiziert werden, um Kompetenzen intern aufzubauen.

Erweiterung des Bestshoring-Konzepts: Die Eröffnung eines Nearshore-Standorts in Griechenland im Jahr 2022 ermöglicht eine größere Flexibilität und stärkt die Rekrutierungskapazitäten in Regionen mit verfügbarem Fachkräftepotenzial. Weitere Standorte sind weltweit für 2024 geplant.

Diese Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, die Personalrisiken zu minimieren, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die Grundlage für nachhaltiges Wachstum zu schaffen.

IT-Risiken & Datenschutzrisiken: Bei den eingesetzten Informationstechnologien können Sicherheits- und Funktionsstörungen auftreten. Adastra hat daher ein umfassendes IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept aufgesetzt, welches im Dreijahresrhythmus durch E&Y geprüft und mit der TISAX - Zertifizierung bescheinigt wird.

Leistungswirtschaftliche Risiken: Adastra steuert überwiegend Festpreis Projekte, bei denen die vorab kalkulierten Kosten eine wichtige Rolle spielen. Durch hervorragendes Projektmanagement gelingt es Adastra bisher diese Risiken zu minimieren.

Kundenrisiken: Besondere Kundenrisiken bestanden bislang nicht. Das Zahlungsverhalten der Kunden von Adastra war auch im Jahr 2023 stabil, ohne Forderungsausfälle. Alle offenen Forderungen wurden fristgerecht beglichen. Durch die Gewinnung zahlreicher Projekte bei Neukunden konnte Adastra zudem sein Kundenportfolio weiter diversifizieren, was die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden reduziert hat.

Dennoch sind Risiken in spezifischen Branchen, insbesondere in der Automobilindustrie, erkennbar. Die Branche steht weiterhin unter Druck durch strukturelle Veränderungen, wie den Übergang zur Elektromobilität, regulatorische Anforderungen zur CO 2 -Reduktion und anhaltende Lieferkettenprobleme. Zusätzlich belasten die gestiegenen Energiepreise und das volatile wirtschaftliche Umfeld die Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen in der Automobilbranche. Dies führte bei einigen Kunden zu einer Zurückhaltung bei neuen IT-Investitionen oder zur Verzögerung bereits geplanter Projekte.

Adastra begegnet diesen Herausforderungen durch ein diversifiziertes Angebot, das auch über die Automobilbranche hinaus gezielt auf andere Sektoren ausgerichtet ist. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit Automobilkunden aktiv gestärkt, indem spezifische Lösungen für ihre Herausforderungen, wie die Optimierung von Lieferketten oder die Unterstützung bei der digitalen Transformation, angeboten werden. Diese Maßnahmen helfen, potenzielle Kundenrisiken zu minimieren und die Position von Adastra als zuverlässiger Partner in einem herausfordernden Umfeld weiter zu festigen.

4.3 Prognosebericht

Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr von den im Kapital 2 genannten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen genannten Voraussetzungen aus.

Im Jahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit Umsatzerlösen in Höhe von 27 Millionen Euro sowie einem mit einem stabilen Ergebnis vor Steuern.

Die Prognosen und Annahmen zur zukünftigen Entwicklung stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zur Verfügung stehenden Informationen und des bisherigen Geschäftsverlaufs getroffen wurden.

 

26.11.2024,

Geschäftsführer:

Dr. Jan Mrazek,

Toma Buchinsky

Robert Turner

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGI GEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ADASTRA GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ADASTRA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ADASTRA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des J ahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 6. Dezember 2024

Nexia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

S. Varughese, Wirtschaftsprüfer

C. Klug, Wirtschaftsprüferin

Sonstige Berichtsbestandsteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2024 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss:

In der Gesellschafterversammlung der ADASTRA GmbH am 06.12.2024 wurde entsprechende dem Beschlussvorschlag der Geschäftsführung beschlossen, den Gewinn aus dem Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 2.116.481,54 auf Rechnung des Geschäftsjahres 2024 vorzutragen.

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