ALBA Niedersachsen-Anhalt GmbH
Same addressOther waste recovery
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Holger Horn since 10/24/2014 | Procura |
Matthias Fricke since 10/12/2012 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
ALBA Braunschweig GmbHBraunschweigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALBA Braunschweig GmbH, Braunschweig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALBA Braunschweig GmbH, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 31.Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALBA Braunschweig GmbH, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 26. April 2024 Grant
Thornton AG
Niclas Rauscher, Wirtschaftsprüfer Ludwig Hinze, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die ALBA Braunschweig GmbH hat ihren Sitz in Braunschweig und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Braunschweig HRB 5206. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear und planmäßig abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert (§ 253 Abs. 3 HGB). Das Sachanlagevermögen wird linear abgeschrieben. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Gemeinkosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 3 HGB sowie Fremdkapitalkosten werden nicht angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 250 Euro werden sofort im Aufwand erfasst und innerhalb der Wertgrenze von 250 Euro bis 800 Euro aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden unter den entsprechenden Anlagenklassen ausgewiesen. Davon abweichend werden Behälter, die nicht der Ausstattung eines neuen Vertragsgebietes dienen, bis zu einem Wert von 60 Euro sofort aufwandswirksam erfasst und innerhalb der Wertgrenze von 60 Euro bis 800 Euro aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei der Neuausstattung eines Vertragsgebietes werden Behälter bis zu einem Wert von 800 Euro aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen werden auf der Passivseite als Sonderposten ausgewiesen und über die entsprechende Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände ertragswirksam vereinnahmt. Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem handelsrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Fremdkapitalkosten werden nicht angesetzt. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet (gemäß § 253 Abs. 4 HGB). Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen mit einer Fälligkeit von mehr als einem Jahr sind - soweit sie un- oder niedrigverzinslich sind - mit dem abgezinsten Wert angesetzt. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten bzw. nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Flüssige Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung (Aktiv-Überhang) wird vom Wahlrecht gemäß § 274 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aktivierung verzichtet. Aufwand oder Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen (Deckungsvermögen) im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, mit den entsprechenden passivierten Verpflichtungen. Der aktivische Überhang des Deckungsvermögens ist gemäß § 266 Abs. 2 HGB gesondert ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit- Credit-Methode) ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal gemäß § 253 Abs. 2 (2) HGB der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,74% (i.Vj. 1,44%) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,50% (i.Vj. 2,50%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,50% (i.Vj. 2,50%) berücksichtigt. Im Rahmen der Festlegung der Parameter wurde der Inflationserwartung angemessen Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Verpflichtungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, erfolgt die Währungsumrechnung unter Berücksichtigung des Realisations- und Imparitätsprinzips sowie des Anschaffungskostenprinzips. Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bewertungseinheiten werden gemäß § 254 HGB gebildet. Hierbei schließt die Gesellschaft zur Absicherung von Grundgeschäften (Vermögensgegenstände, Schulden, schwebende Geschäfte oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen) gegenläufige Sicherungsgeschäfte ab, um Risiken, die aus den Grundgeschäften resultieren, zu eliminieren. Für die Abbildung der wirksamen Teile von Bewertungseinheiten wird die sogenannte "Einfrierungsmethode" angewandt, nach der für den Zeitraum und den Umfang der Bewertungseinheit weder Wertschwankungen des Grund- noch des Sicherungsgeschäfts in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 1.964 (i.Vj.: TEUR 4.322) Forderungen gegen Gesellschafter. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Forderungen aus Cash Pool TEUR 1.964 (i.Vj.: TEUR 4.030). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 734 (i.Vj.: TEUR 469). Weiter bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 340 (i.Vj.: TEUR 122) und sonstigen Vermögensgegenständen TEUR 177 (i.Vj.: TEUR 56), welche im Wesentlichen aus Forderungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag TEUR 54 (i.Vj.: TEUR 0) und Umsatzsteuerforderungen TEUR 120 (i.Vj.: TEUR 0) bestehen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde für KfZ-Steuern TEUR 11 (i.Vj.: TEUR 10) und Winterdienst TEUR 6 (i.Vj.: TEUR 8) gebildet. Eigenkapital Das satzungsmäßige Stammkapital gemäß Gesellschaftsvertrag beträgt TEUR 250. Übrige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Jahressonderzahlung und andere Personalkosten TEUR 713 (i. Vj.: TEUR 706), Rückstellungen für Altersteilzeit TEUR 119 (i. Vj.: TEUR 48), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 88 (i. Vj.: TEUR 261), Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen TEUR 31 (i. Vj.: TEUR 30), Rückstellungen für Rechtsberatungskosten TEUR 27 (i. Vj.: TEUR 44), sowie Rückstellungen für Entsorgungskosten TEUR 17 (i. Vj.: TEUR 39) gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 2.077 (i.Vj.: TEUR 2.166). Weiter bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 907 (i.Vj.: TEUR 1.051). Sonstige Verbindlichkeiten, welche mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt sind, werden in Höhe von TEUR 302 (i.Vj.: TEUR 617) ausgewiesen, und bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus anderen sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 148 (i.Vj.: TEUR 211), aus Steuern TEUR 85 (i.Vj.: TEUR 205), aus Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 61 (i.Vj.: TEUR 61) und Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt TEUR 8 (i.Vj.: TEUR 2). Die Verbindlichkeiten umfassen außerdem solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 9 (i.Vj.: TEUR 2.043). Passive latente Steuern Die latenten Steuern der Gesellschaft beruhen auf Unterschieden in der Bewertung von steuerlichen Sofortabschreibungen für Geringwertige Wirtschaftsgüter.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen TEUR 4.869 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen 2.754). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Bestellobligo aus sonstigen Aufträgen bestehen in Höhe von TEUR 2.692. Weiterhin bestehen Bestellobligo der Energiepreissicherung für Strom in Höhe von TEUR 83. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2029. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben Laufzeiten von bis zu 1 Jahr (TEUR 2.565), 1 bis 5 Jahre (TEUR 2.303) und größer 5 Jahre (TEUR 1). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 und 2022 gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 406 enthalten im Wesentlichen Erlöse weiterberechnete Fremdkosten TEUR 335 (i. Vj.: TEUR 90), Aufwands- und Ertragszuschüsse in Höhe von TEUR 34 (i. Vj.: TEUR 19), Erträge aus Versicherungsentschädigung TEUR 22 (i. Vj.: TEUR 21), sowie Erlöse aus selbstgenutzten PKW TEUR 15 (i. Vj.: TEUR 16). Bei den neutralen Erträgen TEUR 446 handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Anlageabgängen TEUR 241 (i. Vj.: TEUR 81), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 150 (i. Vj.: TEUR 210), sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 39 (i. Vj.: TEUR 29). Darüber hinaus werden hier Erträge aus der Auflösung von Passiven Rechnungsabgrenzungsposten 16 (i. Vj.: TEUR 88) TEUR ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.841 enthalten Aufwendungen aus Betriebskosten TEUR 5.640 (i. Vj.: TEUR 4.275), Verwaltungs- und Vertriebskosten TEUR 1.466 (i. Vj.: TEUR 1.532) sowie sonstige betrieblich Aufwendungen TEUR 701 (i. Vj.: TEUR 460). Im Berichtsjahr fielen neutralen Aufwendungen in Höhe von TEUR 34 an. Diese entfallen auf außergewöhnliche Aufwendungen aus Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 17 (i. Vj.: TEUR 2), periodenfremde Aufwendungen TEUR 16 (i. Vj.: TEUR 42), auf, sowie Mindererlösen bei Anlageabgängen TEUR 1 (i. Vj.: TEUR 0). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen betreffen Jubiläum- und andere langfristige Personalrückstellungen TEUR 1 (i. Vj.: TEUR 2). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Für das Jahr 2023 fielen Ertragsteuern in Höhe TEUR 441 an. Geschäftsführung
Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Braunschweig, 26.04.2024 Matthias Fricke, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Gesellschaft Gegenstand der Gesellschaft ist die Einsammlung und Verwertung von Abfällen, die Straßenreinigung sowie der Winterdienst. Die ALBA Braunschweig GmbH hat ihre Geschäftsräume in Braunschweig, Frankfurter Str. 251 und Celler Heerstr. 3 angemietet. Die Gesellschaftsanteile werden vollständig von der ALBA Europe Holding Plc. & Co. KG gehalten. Die ALBA Braunschweig GmbH ist ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB der ALBA Group plc & Co. KG, Berlin (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRA 36525 B), in deren Konzernabschluss (größter Kreis) sie als Tochterunternehmen einbezogen wird. Zur Steuerung des Unternehmens werden verschiedene Kennzahlen genutzt: EBIT, Investitionen, Working Capital, kommunale Abfallmengen sowie Zahlen aus dem Bereich Human Resources (Krankenquote, Fluktuation etc.). B. Wirtschaftsbericht B.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 wurde im Wesentlichen von sinkenden Marktpreisen geprägt. Die Rahmenbedingungen waren vornehmlich beeinflusst von den auf europäischer und nationaler Ebene ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation. Die Inflationsrate bewegte sich 2023 mit 5,9% erneut auf hohem Niveau. Gründe dafür waren Nachholeffekte aus der Zeit der Corona-Pandemie und der im Jahr 2022 begonnene Russland-Ukraine-Krieg. Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte die Europäische Zentralbank (EZB) die im Vorjahr begonnene Zinswendepolitik konsequent fort. Beim Mengenaufkommen ist im Vergleich zum Vorjahr mit Ausnahme bei den Pappe- und Papierabfällen eine gewisse Stabilisierung mit einer leichten Mengensteigerung eingetreten. Im historischen Vergleich beliefen sich die durchschnittlichen Papierpreise insgesamt auf niedrigem Niveau. Diese Entwicklung wurde im dritten und vierten Quartal des Vorjahres eingeleitet, in dem die Branche mit einem massiven Preisverfall und einer deutlich verringerten Nachfrage in allen Segmenten konfrontiert wurde. Die Mengenabnahme der Industrie zeigte sich im weiteren Verlauf des Berichtsjahres zunächst sehr heterogen. Aufgrund der 2023 anhaltend knappen Sammelmengen, einer seitens der Papierindustrie gewünschten hohen Lagerhaltung und einer wiederbelebten Exportnachfrage blieben die Preise jedoch trotz sinkender Nachfrage stabil. Besonders kritisch entwickelte sich der Absatz gegenüber grafischen Abnehmern. Da Großkunden verstärkt auf Print-Werbung verzichten oder diese sogar einstellten, mussten sich die Produzenten mit deutlichen Kürzungen auseinandersetzen. Auch der Verpackungssektor war von Rückgängen betroffen. Der Preis für die Sorte 1.02 (sortiertes, gemischtes Altpapier) lag Ende 2022 bei einer Zuzahlung von über 2 Euro pro Tonne. Im Jahresverlauf 2023 verbesserte sich das Preisniveau. Verkäufer konnten in der Spitze im November Euro 18 pro Tonne erlösen. Der Jahresdurchschnittspreis belief sich auf Euro 8 pro Tonne (i.Vj.: Euro 88 pro Tonne). Einen ähnlichen Preisverlauf wies die Sorte 1.04 (Kaufhausaltpapier) auf. Zum Jahresende 2022 lag der Preis bei Euro 20 pro Tonne. Dieser stieg bis Oktober 2023 auf Euro 58 pro Tonne an und erreichte hier sein Maximum. Der Preis stabilisierte sich und das Jahr wurde mit einer Notierung von Euro 53 pro Tonne beendet. Für Abnehmer der Sorte 1.04 kostete die Tonne im Zwölf-Monats-Mittel Euro 44 (i.Vj.: Euro 112). Im Vergleich zu 2022 waren die Preise für Altholz über alle Sorten hinweg rückläufig. Die Nachfrage nach stofflichen und thermischen Qualitäten verringerte sich gegenüber dem Vorjahr signifikant, so dass im Berichtsjahr Angebot und Nachfrage weitestgehend ausgeglichen waren. Die Verfügbarkeit gewerblicher und kommunaler Altholzmengen war weiterhin limitiert. Dem gegenüber führte die teilweise politisch gesteuerte Strompreisentwicklung zu Kapazitätsreduzierungen (Teillast) bei den Biomassekraftwerken. Darüber hinaus sorgten viele Anlagenstillstände für einen geringeren Bedarf. B.2. Änderungen rechtlicher Rahmenbedingungen Zum 1. Januar 2023 stiegen die Sätze für die LKW-Maut. Hintergrund für die Erhöhung waren EU-Vorgaben und das neue Wegekostengutachten. Mit der Gesetzesänderung zum 1. Dezember 2023 wurde die LKW-Maut um eine CO 2 -Komponente erweitert. Entsprechend ist die Abgabe nun gemäß dem CO 2 -Ausstoß gestaffelt. Eine Ausnahme gilt für emissionsarme E-LKW, die allerdings bis zum 31. Dezember 2025 befristet ist. Die mautbedingten Kosten bewegten sich 2023 weiterhin auf hohem Niveau entsprechend der Nutzung mautpflichtiger Straßen und trugen somit zur Verteuerung von Transport und Logistik bei. Mit der Änderung des Gesetzes über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSIG) wurde erstmals der Sektor der Siedlungsabfallentsorgung in dessen Geltungsbereich aufgenommen. Zum 6. Dezember 2023 wurde die noch ausstehende Anpassung der BSI- Kritisverordnung (BSI-KritisVO) abgeschlossen, die zum 1. Januar 2024 in Kraft trat. Der Zeitraum für die Umsetzung der Verordnung beträgt zwei Jahre. Derzeit wird ein Branchenstandard entwickelt, der bei der Umsetzung der Verordnung unterstützen soll. Es ist zu erwarten, dass der Umsetzungsprozess mit zusätzlichen Aufwendungen verbunden ist. C. Finanzlage C.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse i.H. von TEUR 31.575 (i.Vj. TEUR 31.227) der ALBA Braunschweig GmbH haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1,1% (TEUR 347) erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Sammelaufträge der Dualen Systeme zurückzuführen, die zu 2023 mit verbesserten Preisen wiedergewonnen werden konnten bzw. der Preisanpassung, die für das städtische Los zur Sammlung Wertstofftonne vertraglich durchgeführt werden konnte. Aufgrund stabiler Kosten im Bereich der Vorleistungen und dem Effekt aus den Umsatzerlösen schließt der Rohertrag mit TEUR 23.984 zum Vorjahr (i.Vj. TEUR 23.215) um 3,3% höher ab. Der Personalaufwand beträgt TEUR 14.233 (i.Vj. TEUR 13.866) und spiegelt somit im Wesentlichen den Abschluss der Tarifparteien wider. In den Sachkosten sind vor allem Fuhrparkkosten TEUR 2.932 (i.Vj. TEUR 2.741) enthalten. Die Verwaltungskosten TEUR 1.319 (i.Vj. TEUR 1.386) sowie die Raumkosten TEUR 2.345 (i.Vj. TEUR 1.123) sind angestiegen. Ursache für die Steigerungen in den Fuhrparkkosten liegt im Wesentlichen an gestiegenen Kosten für Leasing/Anmietung von LKW's und Arbeitsmaschinen TEUR 1.114 (i.Vj. TEUR 946). Die Abweichung in den Raumkosten resultiert aus höheren Kosten für Energie und Instandhaltung TEUR 1.094 (i.Vj. TEUR 952) und Mieten TEUR 1.251 (i.Vj. TEUR 171), die u.a. durch den Verkauf der Liegenschaften an die ALBA Europe Holding plc & Co. KG seit dem 01.12.2022 geleistet werden. In den Verwaltungskosten TEUR 1.316 (i.Vj. TEUR 1.386) sind u.a. niedrigere Kosten für Versicherungen und Kosten für Rechts- und Beratungskosten inkl. Steuerberatungskosten enthalten. Das EBIT beträgt TEUR 1.246 (i.Vj. TEUR 1.664). Die Abweichung resultiert im Wesentlichen aus den Effekten aus den Mieten für Räume, Abschreibung auf Sachanlagen sowie den Mehrkosten aus dem Tarifabschluss. C.2 Vermögenslage Zum 31.12.2023 beträgt die Bilanzsumme der Gesellschaft TEUR 5.401 und ist im Vergleich zum Vorjahr um 26,3% gesunken. Hintergrund sind gesunkene Forderungen und Verbindlichkeiten kompensiert um den eingestellten Bilanzgewinn. Die Eigenkapitalquote beträgt 20,1% (i.Vj. 3,5%). Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 1.088 (i.Vj. TEUR 255). Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist auf den Bilanzgewinn zurückzuführen. Die Anlagenintensität beträgt 29,8% und liegt aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme über dem Vorjahresniveau (24,3%). Die im Geschäftsjahr i. H. v. TEUR 442 getätigten Investitionen betreffen Ersatzinvestitionen in Behälter und Container (TEUR 60), Betriebs- und Geschäftsausstattung und Maschinen (TEUR 71) sowie Fahrzeuge (TEUR 311). Die Rückstellungen beinhalten Personalrückstellungen, Steuerrückstellungen, Rückstellungen für Lieferantenrechnungen sowie für Entsorgungs- und Reparaturverpflichtungen. C.3 Finanzlage Die Finanzierung der im Geschäftsjahr 2023 getätigten Investitionen erfolgte aus dem operativen Cash-Flow. Die liquiden Mittel der Gesellschaft sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Gesellschaft trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage weiterhin plangemäß entwickelt. D. Chancen- und Risikobericht D.1 Chancenbericht Die Geschäftsgrundlage der ALBA Braunschweig GmbH betrifft im maßgeblichen Umfang die Leistungsverträge mit der Stadt Braunschweig. Die Verträge ermöglichen es der Gesellschaft, in anspruchsvolle Arbeits- und Ausbildungsplätze zu investieren und kontinuierlich umweltfreundliche und moderne Technik zu beschaffen. Die darüber hinaus von der Gesellschaft gehaltenen Aufträge zur Sammlung von Leichtstoffverpackungen und Altglas sind im letzten Jahr für den Zeitraum 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2025 wiedergewonnen worden. Insgesamt wird ersichtlich, dass sich das wirtschaftliche Ertragspotenzial der Gesellschaft weiter fortführen lässt. Im Personalbereich zahlen sich die stetige Qualifizierung unserer Mitarbeiter sowie die langfristige Investition der ALBA Braunschweig GmbH in die Ausbildung aus. Die geschaffenen technischen und personellen Voraussetzungen garantieren Kompetenz, Stetigkeit und Flexibilität in einem. Als ein Unternehmen der ALBA Group partizipiert die ALBA Braunschweig GmbH von dem Knowhow, den Einkaufsbedingungen und den Firmenkontakten. Somit können Synergiepotentiale zum beiderseitigen Vorteil gehoben werden. D.2 Risikobericht Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und unternehmerischen Entscheidungen. Es stützt sich auf das, auf Unternehmens- und Gruppenebene eingesetzte, Planungs-, Berichts- und Informationssystem und wird ergänzt durch eine ständige Überwachung aller Finanzströme. Mit Hilfe dieses Risikomanagementsystems werden die bestehenden und künftigen Risiken analysiert und bewertet. Für identifizierte Risiken werden geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet und überwacht. Das Risikomanagementsystem ist eng mit dem Controllingsystem und der strategischen Planung verbunden. Konkret besteht für 2024 und fortfolgende Berichtsperioden das Risiko, dass der mengenbasierte variable Anteil der Entgelte aufgrund rückläufigen Konsums der Privathaushalte ebenfalls rückläufig ist. Einem solchen nachhaltigen Umstand muss mit einer Überprüfung des Kapazitätseinsatzes im Bereich der Tourenplanung entgegengewirkt werden. Dieses Risiko wird jedoch gering eingeschätzt, da auf den Erfahrungen aus den Vorjahren aufgebaut wird und für die wesentlichen schlecht einzuschätzenden Kostengruppen, Preisgleitklauseln bzw. Erstattungspreise vereinbart wurden. Weiterhin ergeben sich Risiken aus steigenden Einkaufspreisen. Bei den Betriebskosten sind besonders die Kosten für Energie und Wärme, die Dieselkosten für unsere Fahrzeuge und die steigenden Lohnkosten in den kommenden Jahren zu erwähnen, die über die vereinbarten Indizes des statistischen Bundesamtes nur teilweise bzw. nur zeitverzögert weitergegeben werden können. Im kommunalen Bereich des Leistungsspektrums verfügt das Unternehmen, mit den Aufträgen der Stadt Braunschweig und denen zur Erfassung von Verpackungsabfällen, mit den Dualen Systemen einer entsprechenden Planungssicherheit. Es besteht das Risiko, qualifizierte Fachkräfte zu verlieren und nicht adäquat neu besetzen zu können. Hierbei setzt das Unternehmen vorrangig auf die eigene Ausbildung von Nachwuchskräften in den Berufen: Fachkraft für Büromanagement, Berufskraftfahrer, KFZ- Mechatroniker und Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Ergänzend werden gezielte Maßnahmen im Recruiting initiiert. Aufgrund der Kundenstruktur und der damit verbundenen Bonität wird das Forderungsausfallrisiko als gering eingeschätzt. Die Lieferzeiten im Investitionsbereich haben sich im Vergleich zu den beiden letzten Vorjahren leicht verkürzt. Firmen, die für die Lieferung, Reparatur und Instandhaltung der LKW's, Behälter und technischen Anlagen vertragsgemäß gebunden sind, benötigen aktuell etwas kürzere Vorlaufzeiten. Um dem Risiko Rechnung zu tragen, dass es zu nachhaltigen Störungen des Betriebsablaufes aufgrund der Abwesenheit oder des Ausscheidens von Mitarbeitern kommt, bestehen in der ALBA Braunschweig GmbH eindeutige Vertretungsregelungen und prozessuale Vorgaben, die regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Aufgrund der Bestandsaufnahme der Risiken, der Einschätzung deren Eintrittswahrscheinlichkeiten und der Beurteilung der Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen ist die Geschäftsführung der Ansicht, dass Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, nicht bestehen. E. Prognosebericht Die Erfassung, die Einsammlung und die Verbringung kommunaler Abfälle stellen auch zukünftig die Kernaufgaben der Gesellschaft dar. Dabei liegt der Fokus der Geschäftsaktivitäten weiterhin auf der durchgängigen Sicherung einer hohen Kundenzufriedenheit der Braunschweiger Bürger*innen und des Auftraggebers Stadt Braunschweig. Die ALBA Braunschweig GmbH hat aufgrund der bestehenden Mengensituation bei den kommunalen Abfällen in Verbindung mit gestiegenen Sachkosten im Bereich Fuhrpark und Energie und Personal, die nicht durch Preiserhöhungen an Kunden weitergegeben werden können, ein durchschnittliches Geschäftsjahr 2023 zu verzeichnen. Der EBIT lag im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 1.246. Für 2024 ist ein moderater Zuwachs von ca. 3,5% im Plan. Für das Jahr 2024 sind Ersatzinvestitionen in Höhe von TEUR 127 geplant. Dabei handelt es sich um Betriebs- u. Geschäftsausstattung (TEUR 59) und den turnusmäßigen Ersatz von Behältern/Containern (TEUR 67).
Braunschweig, 26.04.2024 ALBA Braunschweig GmbH |
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