Lamko GmbHLiquidated

39116 Magdeburg, DEU

Master Data

Registry
Register court Stendal HRB 12822
Previous
K-Newcorp 4052 UG (haftungsbeschränkt)Lamko UG (haftungsbeschränkt)
Registered
8/10/2010
Industry
Wholesale of camping goods (excl. camping furniture)Wholesale of paint and varnishWholesale of sports goods and their accessories
Purpose
Der Groß- und Einzelhandel, insbesondere mit Campingartikeln. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die dem Geschäftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Andreas Marx
since 6/20/2023
Procura
Jörk Meyerrose
since 6/14/2023
Managing Director

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Lamko GmbH

Magdeburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

Stand am 31.12.2020
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.326,00 58
II. Sachanlagen 313.498,00 362
III. Finanzanlagen (Wertpapiere des Anlagevermögens) 180.000,00 180
521.824,00 600
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 10.657.942,15 5.308
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 962.314,37 2.686
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 460.434,40 1.510
12.080.690,92 9.504
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.724,43 13
12.642.239,35 10.117

Passiva

Stand am 31.12.2020
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 0,00 3.788
III. Jahresüberschuss 0,00 2.908
IV. Bilanzgewinn 10.142.885,42 0
10.167.885,42 6.721
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 10.139,00 12
C. Rückstellungen 809.884,00 459
D. Verbindlichkeiten 1.654.330,93 2.925
(davon gegenüber Kreditinstituten: 63,04 EUR; i.V. 0 TEUR)
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 1.414,17 EUR; i.V. 1 TEUR)
12.642.239,35 10.117

In der ordentlichen Gesellschafterversammlung am 31.05.2022 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 festgestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 8.085.564,94 5.945
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.020.651,94 765
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
(davon für Alterversorgung: 41.887,42 EUR; i. V. 32 TEUR) 221.699,65 157
1.242.351,59 922
6.843.213,35 5.023
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 137.861,99 118
4. sonstige betriebliche Aufwendungen
(davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: 166.503,39 EUR; i. V. 134 TEUR) 934.064,66 640
5.771.286,70 4.265
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.050,00 3
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.821.661,99 1.354
7. Ergebnis nach Steuern 3.948.574,71 2.908
8. sonstige Steuern 987,03 0
9. Jahresüberschuss 3.947.587,68 2.908
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.695.297,74
11. Vorab-Ausschüttung -500.000,00
12. Bilanzgewinn 10.142.885,42

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben

Das Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Handelsregisternummer HRB 12822 eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der sie ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes.

Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung fast ausschließlich im Anhang aufgeführt.

Die bisher angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderung erfahren.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt.

Hinsichtlich der so genannten "geringwertigen Wirtschaftsgüter" im Sinne des Steuerrechts wird von der Möglichkeit einer Sofortabschreibung entsprechend § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus folgender Übersicht:

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten) 142.879,61 0,00 0,00 142.879,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.579,26 1.500,00 23.079,26
2. technische Anlagen und Maschinen 27.518,00 17.452,63 44.970,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 576.501,00 72.058,36 66.554,62 582.004,74
625.598,26 91.010,99 66.554,62 650.054,63
III. Finanzanlagen
(Wertpapiere des Anlagevermögens) 180.000,00 0,00 0,00 180.000,00
Summe I. - III. 948.477,87 91.010,99 66.554,62 972.934,24
Abschreibungen (kumuliert)
Stand am 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten) 85.023,61 29.530,00 0,00 114.553,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.124,26 2.486,00 5.610,26
2. technische Anlagen und Maschinen 9.979,00 3.243,63 13.222,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.248,00 102.602,36 35.126,62 317.723,74
263.351,26 108.331,99 35.126,62 336.556,63
III. Finanzanlagen
(Wertpapiere des Anlagevermögens) 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I. - III. 348.374,87 137.861,99 35.126,62 451.110,24
Buchwerte
Stand am 01.01.2021 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten) 57.856,00 28.326,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.455,00 17.469,00
2. technische Anlagen und Maschinen 17.539,00 31.748,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 326.253,00 264.281,00
362.247,00 313.498,00
III. Finanzanlagen
(Wertpapiere des Anlagevermögens) 180.000,00 180.000,00
Summe I. - III. 600.103,00 521.824,00

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Fertige Erzeugnisse sowie Waren sind auf Anschaffungskostenbasis oder niedrigeren Marktpreisen bewertet.

Geleistete Anzahlungen sind zum Nominalbetrag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt und haben wie im Vorjahr jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen 858.522,33 EUR verbundene Unternehmen.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB zum Abschlussstichtag bewertet.

Das voll eingezahlte Stammkapital ist zum Nennbetrag bewertet.

Die Rückstellungen decken die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem Erfüllungsbetrag dotiert.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt und haben, wie im Vorjahr, jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In Vorjahren von der Geschäftsführung an die Gesellschaft gewährte Darlehen über insgesamt 100 TEUR wurden mit 3,0 % p.a. verzinst und im Berichtsjahr zurückgezahlt.

III. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 38. Diese unterteilen sich in 24 Angestellte und 14 Gewerbliche Mitarbeiter.

Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverhältnissen in Höhe von rd. 215 TEUR p.a.

Zum Geschäftsführer ist bestellt:

Herr Dipl.-Kfm. Jonas Taureck,

 

Magdeburg, den 20. Mai 2022

Lamko GmbH

gez. Jonas Taureck, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

A. Grundlagen des Unternehmens

Die LAMKO GmbH ist seit ihrer Gründung 2010 am Standort Magdeburg ansässig. Der Hauptgegenstand der geschäftlichen Tätigkeit liegt im Bereich des Großhandels mit Campingartikeln. Das Segment Sport & Outdoor umfasst mit Sport- und Outdoor-Aktivitäten verbundene Freizeitartikel. Darunter fallen ebenfalls Bekleidung und Outdoor-Ausrüstung. Die LAMKO GmbH hat im Jahr 2021 einen Umsatz in Höhe von 22.758 TEUR erzielt. Jahresdurchschnittlich waren in 2021 38 Personen beschäftigt. Besonderes Augenmerk legt die Geschäftsleitung auf ein weiterhin stabiles Umsatzwachstum sowie die fortgesetzte Steigerung der Eigenkapitalquote.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2021 gekennzeichnet durch ein steigendes Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt in 2021 um 2,9 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Vorjahr lag das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes noch bei -4,8% und in 2019 ist es um 0,6% gewachsen. Das Wachstum hat sich somit gegenüber dem Vorjahr wieder erholt. (https://www.desta- tis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/bip-bubbles.html)

2. Ertragslage

Der Umsatz der LAMKO GmbH ist im Jahr 2021 um 38,8% auf 22,8 Mio. EUR gestiegen und liegt damit über dem Vorjahr. Dies ist in erster Linie auf die gestiegene Nachfrage und gesteigerte Vertriebsaktivität zurückzuführen.

Die Einkaufspreise sind im letzten Jahr durchschnittlich um ca. 15% gestiegen. Dies ist auch auf den starken Anstieg der Transportkosten zurückzuführen. Außerdem wirken sich zunehmend die durch die Corona Pandemie bedingten Effekte wie Lieferengpässe und deutliche Preisanstiege auf vorgelagerten Wirtschaftsstufen aus. Die Wareneinsatzquote hat sich mit 65,5% (2020: 64,8 %) aber im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr (2020: 922 TEUR) ebenfalls erhöht. Dies hängt mit dem gestiegenen Warenumschlag und dem damit gestiegenen Personalbedarf zusammen. Ebenfalls wurde eine Coronaprämie an die Mitarbeiter bezahlt. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Umsatzerlöse) ist im Vergleich zum Vorjahr leicht von 5,6% auf 5,5% gesunken. Die Zahl der festen Mitarbeiter wurde durch Neueinstellungen und die konsequente Besetzung freiwerdender Stellen erhöht.

Die Abschreibungen haben sich durch Neuinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung, bedingt durch das Personal- und Warenumschlagswachstum, in 2021 um ca. 17% auf 138 TEUR (2020: 118 TEUR) erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 294 TEUR (2020: 640 TEUR) gestiegen. Dies ist hauptsächlich auf den durch die erhöhte Nachfrage gestiegenen Warenumsatz zurückzuführen. Einen großen Anteil der gestiegenen Kosten ergibt sich durch die kurzfristige Personalbeschaffung über externe Dienstleister (+127 TEUR) sowie gestiegenen Wartungs- und Instandhaltungsaufwand an technischen Anlagen und Maschinen (+28 TEUR). Außerdem sind durch steigende Warenein- und -verkäufe deutlich höhere Telefon und Bankgebühren (+20 TEUR) angefallen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um 62 TEUR (2020: 176 TEUR) verbessert und enthalten hauptsächlich Erträge aus den erstatteten Sozialversicherungsbeiträgen auf Kurzarbeitergeld sowie Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen sowie Erträge aus der Währungsumrechnung.

Das im Vorjahr prognostizierte positive Jahresergebnis von 3.635 TEUR konnte mit einem Jahresüberschuss von 3.947 TEUR übertroffen werden. Die Gründe für das Wachstum liegen in steigender Nachfrage und stärkerer Vertriebstätigkeit, welche wir auch im Jahr 2022 weiter ausbauen werden. Die hohe Nachfrage nach Outdoor-Aktivitäten und -Produkten spiegelt sich sowohl in der langfristigen historischen Betrachtung als auch in der kurzfristigen Entwicklung während der Pandemie wider.

3. Finanzlage

Die Liquiditätslage erlaubte es auch im Jahr 2021 auf externe Kontokorrentkredite zu verzichten. Dadurch konnten alle Rechnungen pünktlich unter Ausnutzung von gewährten Skonti bezahlt werden.

Durch den 2021er Jahresüberschuss in Höhe von 3.947 TEUR und bei einer Bilanzsumme von 12.642 TEUR hat sich die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) von 66,4% auf 80,4 % erhöht.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber 2020 um 2.525 TEUR angestiegen. Sie beträgt am Ende des Geschäftsjahres 2021 12.642 TEUR (Vorjahr 10.117 TEUR).

Das immaterielle Anlagevermögen und die Sachanlagen haben sich durch getätigte Ersatzinvestitionen und nach planmäßigen Abschreibungen um saldiert 78 TEUR verringert.

Im Jahr 2021 wurden Investitionen von 91 TEUR getätigt, wobei Anlagenabgänge zu Buchwerten von 31 TEUR zu verzeichnen waren.

Das Eigenkapital ist infolge des Jahresüberschusses um 3.447 TEUR angestiegen.

5. Gesamtlage des Unternehmens

Durch weiterhin intensive Kostenkontrolle und verstärkte Vertriebsbemühungen konnte die LAMKO GmbH im Jahr 2021 einen Jahresüberschuss der über den Erwartungen lag erzielen. Auf Grund der hohen Eigenkapitalquote besteht sowohl jetzt als auch in absehbarer Zukunft kein Bedarf an Fremdkapital. Wir gehen außerdem von einem weiterhin stabilen Absatzmarkt und gefestigten Kundenbeziehungen aus.

C.1 Prognosebericht

Der Umsatz ist, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, im ersten Quartal des Jahres 2022 um ca. 28 % gestiegen. Dies ist auf die weiterhin steigende Nachfrage zurückzuführen. Im Hinblick auf das Gesamtjahr 2022 wird eine Fortsetzung dieses Wachstums erwartet. Der Jahresumsatz wird also voraussichtlich im Bereich von 32.550 TEUR liegen. Bei einer erwarteten Wareneinsatzquote von 65% und mit dem Risiko weiter steigender Frachtkosten bei moderat steigenden sonstigen Aufwendungen erwarten wir für 2022 einen Jahresüberschuss der Lamko GmbH im Bereich von 4.100 TEUR bis 4.200 TEUR.

C.2 Risikobericht

Das Risikomanagement wird von der Geschäftsleitung wahrgenommen. Durch ständige Überprüfung der Abläufe werden betriebswirtschaftliche Erkenntnisse gewonnen und umgesetzt. Damit ist sichergestellt, Risiken frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zur Vermeidung und Begrenzung einzuleiten. Gleiches gilt für die innerbetriebliche Organisation und Abwicklung. Wie in den vergangenen Jahren erwarten wir auch weiterhin keine negativen Auswirkungen der Pandemie auf unser Unternehmensergebnis. Auch die Ereignisse in Osteuropa beeinflussen das Unternehmen, aus aktueller Sicht, nicht, da wir bisher nur einen sehr geringen Teil unseres Umsatzes in dieser Region erwirtschaften. Lieferantenbeziehungen bestehen ebenfalls weder in die Ukraine noch nach Russland.

C.3 Chancenbericht

Nach einem starken Absatzwachstum im Jahre 2021 zeigt sich zu Beginn 2022, dass der Umsatz, weiterhin ansteigen wird. Die Gesellschaft hat im Segment Sport & Outdoor die Bindung mit dem bestehenden Kundenstamm gesteigert und dies könnte langfristig positive Auswirkungen auf den Gesamtumsatz mit sich bringen. Die LAMKO GmbH bewegt sich mit ihrem Produktportfolio in einem seit Jahren stabil wachsenden Marktsegment. Dieser Trend wird sich nach aktuellen Marktforschungsergebnissen auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Die prognostizierte Umsatzentwicklung liegt bis 2025 bei einem jährlichen Anstieg von 6,89% (https://de.statista.com/outlook/dmo/ecommerce/spielzeug-hobby-diy/sport-outdoor/deutschland). Weiteres Wachstum versprechen wir uns von einem Ausbau des Geschäfts in den europäischen Anrainerstaaten. Außerdem wird erwartet, dass die Penetrationsrate, welche aktuell bei 24,8% liegt, im Zeitraum bis 2025 einen Wert von 30,9% erreichen wird. Outdoor-Aktivitäten haben in den vergangenen Monaten in ganz Europa einen großen Zulauf erfahren. Aus dem Trend ergibt sich ein großes Potenzial für den Markt von Outdoor-Artikeln wie Ausrüstung und Kleidung. Outdoor-Artikel werden dabei nicht nur bei Outdoor-Aktivitäten, sondern auch im Alltag genutzt. Unabhängig von der Nutzung ist den Konsumenten bei der Kaufentscheidung vor allem die Qualität wichtig.

 

Magdeburg, den 25.05.2022

LAMKO GmbH

Geschäftsführung

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zum dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Lamko GmbH, Magdeburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lamko GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lamko GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresab-schluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Braunschweig, den 30. Mai 2022

PKF Fasselt Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Villwock, Wirtschaftsprüfer

Troch, Wirtschaftsprüferin

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