Clusterix GmbH
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Official financial statements and annual reports
innoscripta AG (vormals: innoscripta GmbH)MünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021der innoscripta GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die innoscripta GmbH (nachfolgend: "innoscripta") vernetzt seit ihrer Gründung im Jahr 2012 universitäre Forschung mit Unternehmen aus dem Mittelstand. Der Kern unserer Tätigkeit ist das Scouting von Technologien aus der Forschung mit Vermarktungspotenzial. Wir bringen hierbei die Unternehmen mit den geeigneten Forschungseinrichtungen zusammen und kümmern uns darüber hinaus um die Beantragung öffentlicher Forschungszuschüsse. Das Leistungsspektrum der innoscripta umfasst dabei folgende Komponenten: • Auswahl und Gewinnung der Partner mit den entsprechenden Kompetenzen für ein bestimmtes Projekt • Entwicklung eines förderfähigen und wirtschaftlich verwertbaren Gesamtkonzepts • Unterstützung bei der Antragstellung für einen Forschungszuschuss sowie bei der Projekterstellung und der Projektverwaltung • Unterstützung bei der Beantragung und Abwicklung von Zuschüssen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die steuerliche Forschungsförderung • Zurverfügungstellung der entsprechenden Softwaretools "Innovation Management System (IMS)" zur laufenden Projektverwaltung (Meilensteine / Zwischenberichte / Endberichte / Stundenverwaltung) sowie zur Abwicklung der steuerlichen Forschungsförderung • Laufende Projektverwaltung nach Erhalt des Fördermittelzuwendungsbescheids Unsere Mission ist es, den Innovationsstandort Deutschland nach vorne zu bringen. Durch organisches Wachstum ist innoscripta dabei seit der Gründung auf mittlerweile 216 Mitarbeiter in 4 Ländern zu einer multinationalen Organisation gewachsen. 2. Forschung und Entwicklung Angewandte Forschung & Entwicklung machen Firmen zukunftsfähig. Daher hat innoscripta ihre Gewinne seit Beginn der Firmenaktivität in die eigene Entwicklung investiert. Heute betreut innoscripta mehr als Tausend Projekte im eigens entwickelten Innovation Management System (IMS). Algorithmen unterstützen bei der Erstellung von Fördermittelabrufen, Berichtspflichten und der richtlinienspezifischen Abwicklung von Förderprojekten. Wir verstehen die Bedeutung von Forschung und Entwicklung. Aktuell arbeiten 40 Softwareentwickler an Cloud-Lösungen, um unsere Partner schneller und zielgerichtet mit Forschungs- und Firmenpartnern zu vernetzen und effiziente Antragsprozesse für Innovationszuschüsse sicherzustellen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das branchenspezifische Marktumfeld der innoscripta - das Scouting von Technologien und die Unterstützung bei der Beantragung von Fördergeldern in Deutschland - ist grundsätzlich weitestgehend unabhängig von der allgemeinen Konjunkturentwicklung sowie der Entwicklung einzelner Branchen. Lediglich die allgemeinwirtschaftliche Kennziffer ("BIP") und das Zinsniveau haben einen gewissen Einfluss auf die Investitionsbereitschaft der Kunden von inno- scripta gezeigt. Im Geschäftsjahr 2021 hatte die Covid-Pandemie und die hierdurch notwendigen Gegenmaßnahmen zu deren Eindämmung wie auch im Jahr zuvor Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche sowie branchenspezifische Umfeld. Trotzdem konnte sich die Wirtschaft erholen - das BIP ist in 2021 nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes um 2,7 % zum Vorjahr gestiegen. 2. Geschäftsverlauf Der zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres bestehende Stau bei der Bearbeitung der Förderanträge durch die zuständigen Behörden konnte im aktuellen Geschäftsjahr abgebaut werden. Trotzdem kam es auch in diesem Jahr zu einem wesentlichen, kurzfristigen und unvorhergesehenen Stopp bei der Einreichung von Fördermittelanträgen beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zum 8. Oktober 2021. Zudem waren die Fördermittel des BMWK Ende 2021 vorzeitig ausgeschöpft, sodass ab dem Dezember 2021 nur noch Forschungs- und Entwicklungsprojekte beschieden werden konnten, für welche die erforderlichen Zuschüsse vorher zugesichert waren. Die Erhöhung der abgegebenen Förderanträge konnte somit nicht vollständig in einem Umsatzanstieg realisiert werden. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf des Jahres vor dem Hintergrund der Corona-Krise und den damit verbundenen erschwerten Voraussetzungen als zufriedenstellend ein. Im Geschäftsjahr haben wir einen neuen Standort in Österreich eröffnet. Im Geschäftsjahr 2021 haben wir unser Leistungsspektrum erweitert und bieten künftig eine softwarebasierte Dokumentation des internen Projektreportings von Kunden an (Cloudbasiertes Compliancetool für F&E Tätigkeiten). Für die rechtssichere Gewinnung von steuerlichen F&E Zuschüssen z.B. im Sinne des deutschen Forschungszulagengesetzes ist eine projekt- basierte, in Arbeits- und Einsatzplänen organisierte feingranulare Dokumentationslösung unerlässlich um die gesetzlichen Anforderung an die GoBD zu erfüllen. Wir haben in über 2 Jahren Entwicklungsarbeit eine derartige Lösung fertiggestellt und werden diese im Laufe des Jahres 2022 an die bestehende Kundenklientel ausrollen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren innoscripta zieht für die interne Unternehmenssteuerung als wesentliche Kennzahlen die Produktion von abgegebenen Förderanträgen, die Umsatzerlöse sowie das EBITDA heran. Die Produktion von abgegebenen Förderanträgen entspricht dem Nettoprovisionsvolumen der abgegebenen Förderanträge. Hierzu wird tagesaktuell in einem eigens entwickelten Softwaresystem der Status eines jeden Projektes verfolgt. Liegt eine bestätigte Einreichung eines Antrages vor, so wird dies als Produktionsereignis gewertet und die zu erwartende künftige Provision ins System übernommen. Die Produktion von abgegebenen Förderantragen belief sich im Geschäftsjahr auf MEUR 38,9. Im Vergleich dazu wurde im Vorjahr eine Produktion von MEUR 30,6 erreicht. Bezogen auf die Produktion konnte somit im Geschäftsjahr 2021 vor dem Hintergrund einer steigenden Mitarbeiterzahl sowie dem Einsatz von IMS ein Anstieg zum Vorjahr erzielt werden. 4. Lage Ertragslage innoscripta erzielte im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 19.827 (Vorjahr TEUR 8.457). Dieser Anstieg lag noch über unserer Prognose aus dem Vorjahr, bei der wir mit einer Verdopplung der Umsatzerlöse gerechnet hatten. Neben dem gestiegenen Volumen an eingereichten Förderanträgen im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr hat sich hierbei insbesondere die Covid-Pandemie ausgewirkt, durch die es aufgrund von Lockdowns zu einer verzögerten Bearbeitung der Förderanträge bei den zuständigen Behörden und somit zu einem Auftragsstau kam. Das weitere Wachstum der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sowie die Erweiterung der Servicequalität erfordern hochqualifiziertes Personal. Durch die Investition in neues Personal ist die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2021 auf 139 (Vorjahr 102) gestiegen. Dies spiegelt sich im Anstieg der Personalaufwendungen um TEUR 1.662 auf TEUR 7.914 Euro wider. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.086 auf TEUR 4.226 angestiegen und haben sich somit mehr als verdoppelt. Sie umfassen Raumkosten (TEUR 581, Vorjahr TEUR 592), Werbe- und Reisekosten (TEUR 202, Vorjahr TEUR 201) sowie sonstige betriebliche Kosten (TEUR 3.444, Vorjahr TEUR 1.294). Ursächlich für den Anstieg dieser sonstigen betrieblichen Kosten sind im Wesentlichen die Tochtergesellschaften. Durch deren Mitarbeiteraufbau sind auch die Umlagen an die Muttergesellschaft entsprechend gestiegen (um TEUR 1.448). Zudem lagen die Kosten für das Rechenzentrum, Instandhaltungskosten sowie Rechts- und Beratungskosten um insgesamt TEUR 406 über dem Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis (EBITDA) ist von TEUR 632 im Vorjahr auf TEUR 7.849 gestiegen, was insbesondere aus dem Anstieg der Umsatzerlöse resultiert. Gegenläufig wirkte der Anstieg der Personalaufwendungen sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Unsere Prognose mit einem deutlichen Anstieg des EBITDA im Vergleich zum Vorjahr wurde daher erreicht. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern in Höhe von TEUR 2.545 (Vorjahr TEUR 155) beläuft sich der Jahresüberschuss auf TEUR 4.988 (Vorjahr TEUR 294). Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des positiven Jahresergebnisses von 40,2 % auf 60,8 % gestiegen. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 1.732. Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr Investitionen für Sachanlagen in Höhe von TEUR 123 getätigt. Bestehende Darlehen (inkl. Gesellschafterdarlehen) wurden planmäßig getilgt. Eine ausreichende Liquidität war durch die Eigenkapitalausstattung und die bestehenden Bankenfinanzierungen jederzeit uneingeschränkt gewährleistet. Vermögenslage Die Bilanzsumme per 31. Dezember 2021 liegt mit TEUR 17.301 deutlich über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 13.764). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich dabei aufgrund des gestiegenen Volumens an Förderanträgen und der gleichzeitig mit den Kunden bestehenden Zahlungsbedingungen um TEUR 4.090. Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des positiven Jahresergebnisses um TEUR 4.988. Die Rückstellungen für die Nachbetreuung der Kundenaufträge sind um TEUR 431 gestiegen. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen haben sich um TEUR 810 verringert. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die Corona-Pandemie hat auch weiterhin großen Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen. Das DIW prognostiziert für das Geschäftsjahr 2022 eine Steigerung des BIP um 3,0 %. Allerdings bleibt die weitere Entwicklung in 2022 aufgrund der Corona-Krise weiterhin mit großer Unsicherheit behaftet. Zudem ist die Auswirkung der Ukraine-Krise weiterhin unklar. Ungeachtet der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten gehen wir davon aus, dass sich die Voraussetzungen für die innoscripta im Geschäftsjahr 2022 weiter stabilisieren. Darüber hinaus geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Einsatz der selbst entwickelten Software IMS auch im Folgejahr eine Steigerung der Produktivität durch effizientere Bearbeitung und Verwaltung der Fördermittelanträge ermöglicht. Vor diesem Hintergrund sowie unter Berücksichtigung der weiterhin geplanten Einstellung von qualifiziertem Personal rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022 mit weiter steigenden Umsatzerlösen sowie einem weiter deutlich positiven EBITDA. 2. Chancenbericht Als Chance versteht das Management die positive Abweichung von Unternehmenszielen und Kennzahlen. Chancen zu identifizieren, zu schaffen und zu nutzen, ist ein wesentlicher Baustein im Rahmen unserer Wachstumsstrategie. Durch die Regierungen werden laufend neue Förderprogramme aufgelegt - beispielsweise auch bedingt durch sich ändernde Rahmenbedingungen wie die Corona-Krise. Hieraus ergeben sich Chancen und Wachstumspotenzial für die innoscripta. Mittelständische Unternehmen sehen sich mit der Notwendigkeit der Modernisierung konfrontiert. Gepaart mit der geringen Innovatorenquote erzeugt dies einen "Innovationsdruck" im Mittelstand und führt dazu, dass unsere Dienstleistungen verstärkt nachgefragt werden. Aus der Vermarktung von Forschungsideen, welche innoscripa über Ideen-Plattformen sammelt, ergeben sich zusätzliche Monetarisierungsmöglichkeiten für die Gesellschaft. Die Softwareabteilung entwickelt derzeit zahlreiche weitere SaaS-Produkte. Diese werden momentan intern getestet und können zeitnah an die Kundengruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgeliefert werden. innoscripta beabsichtigt auch weiter durch den Wechsel des Umsatzmodells von Projektumsätzen hin zu Recurring Revenues eine bessere Planbarkeit ihrer Umsätze zu erreichen. Langfristig ergeben sich durch einen Wandel hin zu softwarebasierten Services Chancen für innoscripta, da diese Services eine geringere Abhängigkeit von qualifiziertem Personal aufweisen als dies derzeit der Fall ist. 3. Risikobericht Als Risiko versteht das Management die negative Abweichung von Unternehmenszielen und Kennzahlen. Dies impliziert sowohl die Möglichkeit eines Verlustes als auch die Gefahr, potentielle Gewinnmöglichkeiten nicht wahrnehmen zu können. In mehrjährigen Abständen werden Richtlinien zur Vergabe von Fördermitteln geändert. Dies kann zu kurzfristigen Auszahlungsstopps und ausbleibenden Cashflows bei Förderprogrammen führen. Staatliche Änderungen von Richtlinien von Förderprogrammen können zu veränderten Rahmenbedingungen führen, z.B. den Ausschluss bestehender Kundengruppen von Förderprogrammen. Klumpenrisiken in Clustern wie Kunden z. B. in der Automobilzuliefererindustrie bedingt durch die hohe Bedeutung der Automobilindustrie in Deutschland könnten zu vermehrten Zahlungsausfällen führen. Die Bearbeitungsdauer der Förderstelle besitzt - wie es sich auch im Geschäftsverlauf des Jahres 2021 zeigt - einen starken Einfluss auf Umsatz und Cashflow. Grundsätzlich besteht auch das Risiko, dass Ablehnungsquoten von Förderanträgen durch eine höhere Nachfrage von Fördermitteln ansteigen. Dies würde für die innoscripta zu weniger Umsatz und Cashflow führen. Eine erhöhte Konkurrenz im Markt könnte zu sinkenden Provisionen führen. Die anhaltend niedrige Arbeitslosigkeit und deren geringe Steigerung in der Corona-Krise führt zu sehr herausfordernden Bedingungen am Arbeitsmarkt und einem weiterhin starken Wettbewerb um hochqualifizierte Arbeitskräfte. Die Auswirkungen der Krise in der Ukraine schätzen wir für unser Geschäftsfeld derzeit als gering. Trotzdem besteht hier ein gewisses Ausstrahlungsrisiko auf die deutsche Förderlandschaft. Die Gesellschaft hat beschlossen die bestehende Tochtergesellschaft in St. Petersburg/Russland aufgrund des Ukrainekrieges zu schließen. Bestehende Arbeitsverhältnisse werden, soweit möglich, im Ausland weitergeführt. Es wurde bereits in Istanbul/Türkei eine neue wirtschaftliche Einheit gegründet und ein Team dort aufgebaut. Wir gehen davon aus, dass wir den eventuellen Wegfall von Entwicklungskapazitäten durch diese Maßnahmen ausgleichen können. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen vorhandenen Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ausfall- und Bonitätsrisiken bei finanziellen Vermögensgegenständen wird durch entsprechende Wertberichtigungen begegnet. Zur Minimierung von Ausfallrisiken bei den Forderungen verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich nicht zu Handels- oder Spekulationszwecken gehalten. Das Zinsrisiko ist definiert als das Risiko steigender Aufwands- und sinkender Ertragszinsen aus Finanzpositionen. Generell wird das Zinsrisiko als nicht wesentlich bezeichnet, da verstärkt langfristige Darlehensverträge mit fixen Zinssätzen abgeschlossen wurden.
München, 22. Juni 2022 Michael Hohenester Alexander Meyer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2021der innoscripta GmbH, MünchenI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die innoscripta GmbH hat ihren Sitz in München und ist unter der Nummer HRB 199145 im Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Im Übrigen waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen: Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13 Jahre Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von netto EUR 250,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt. 2. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. 3. Vorräte Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Fertigungseinzelkosten. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nennwerten angesetzt. Den besonderen Ausfallrisiken der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung ist durch ausreichend bemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 5. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 7. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag und ist voll einbezahlt. 8. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 10. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Ein Überhang aktiver Steuerlatenzen wird nicht angesetzt. 11. Fremdwährungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. III. ANGABEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Der Wert der Anteile an verbundenen Unternehmen beläuft sich auf TEUR 68 (Vj. TEUR 50). Der Wert der Beteiligungen beläuft sich auf EUR 50 (Vj. EUR 50). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 148 (Vj. TEUR 108) gegen verbundene Unternehmen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 490 (Vorjahr TEUR 267). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 524 (Vorjahr TEUR 112) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb einer Restlaufzeit von einem Jahr fällig. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt TEUR 2.704 (Vorjahr TEUR 3.111) durch Pfandrechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 1.009). 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen wie folgt:
IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (Vj. TEUR 3) enthalten. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von EUR 1.816,06 (Vj. EUR 263,43) enthalten. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich 139 Mitarbeiter, davon 139 Angestellte und 0 gewerbliche Mitarbeiter (Vj. 102 Angestellte). 2. Gesellschaftsorgane Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt: Herr Michael Hohenester, Unternehmer Herr Alexander Meyer, Unternehmer Bezüglich der Geschäftsführerbezüge wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der ooo innoscripta international LLC, St. Petersburg. Das Eigenkapital der innoscripta international LLC zum 31. Dezember 2020 beträgt EUR 31.431,02, das Jahresergebnis EUR 30.806,63. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde noch nicht erstellt. Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Mittelstand Connect BV, Amsterdam zum 31. Dezember 2019 beträgt EUR 31.719,00, das Jahresergebnis EUR -18.281,00. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 und 2021 wurde noch nicht erstellt. Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Mittelstand Connect GmbH, Wien. Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2021 gegründet. Ein Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde noch nicht erstellt. 4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 5. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2021 in Höhe von EUR 10.498.452,16, bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 4.988.312,67 sowie dem Gewinnvortag in Höhe von 5.510.139,49, auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 22. Juni 2022 innoscripta GmbH Geschäftsführung Michael Hohenester Alexander Meyer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.06.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Innoscripta GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Innoscripta GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Innoscripta GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse: • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ▪ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ▪ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ▪ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ▪ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ▪ beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ▪ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. ▪ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 22. Juni 2022 RSM
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Zelger, Wirtschaftsprüfer Schön, Wirtschaftsprüfer |
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