J. Schröder & Co. GmbH
Same addressManagement of non-residential real estate on a fee or contract basis
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Tobias Harmes since 5/20/2025 | Board Member |
Alexander Johannes Troost since 2/28/2024 | Board Member |
Henning Spilker since 2/25/2022 | Board Member |
Timm Funke since 4/2/2020 | Board Member |
Simon Gottheil since 4/2/2020 | Board Member |
Patrick Höfer since 4/2/2020 | Board Member |
Patrick Heerbeck since 4/2/2020 | Board Member |
Ferdinando Piumelli since 4/2/2020 | Board Member |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
mindsquare AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens Die mindsquare AG ist ein IT-Beratungshaus, das sich auf Softwareentwicklung sowie Management- und Technologieberatung spezialisiert hat. Unsere Mitarbeiter werden im Rahmen eines umfassenden Traineeprogramms zu IT-Consultants und Digitalisierungsexperten ausgebildet und zertifiziert. Um den individuellen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden, ist das Unternehmen in Kundensegmenten organisiert. Jedes Kundensegment deckt dabei ein Spezialgebiet ab. Unsere Dienstleistungen werden individuell den Kundenbedürfnissen angepasst. Durch die starke Vernetzung der mindsquare-Mitarbeiter können auch komplexe Anforderungen fachbereichsübergreifend gelöst werden. Der Absatzmarkt der mindsquare AG umfasst im Wesentlichen Deutschland und das deutschsprachige Ausland. Zu den Kunden zählen DAX-Konzerne sowie Unternehmen aus dem Mittelstand. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Laut dem Branchenverband bitkom wuchs das Marktvolumen für Informationstechnik in Deutschland im Jahr 2023 um 2,2% gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr davor betrug das Wachstum noch 6,6%. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 2.2.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse konnten in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 14% auf 47.411 TEUR gesteigert werden (Vorjahr: 41.478 TEUR). Der Materialaufwand, hier insbesondere die bezogenen Leistungen, stieg um 4% auf 8.817 TEUR, was auf einen Ausbau des Partner- und Nearshoregeschäfts zurückzuführen ist. Der Personalaufwand stieg in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 20% auf 21.713 TEUR (Vorjahr: 18.051 TEUR). Grund hierfür ist vor allem der Anstieg der Mitarbeiterzahl. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 33% auf 6.571 TEUR angestiegen. So konnte ein Jahresüberschuss von 7.495 TEUR erzielt werden. 2.2.2.Vermögens- und Finanzlage Die mindsquare AG war im Jahr 2023 überwiegend aus Eigenmitteln der Gesellschafter finanziert. Die Eigenkapitalquote lag zum 31.12.2023 bei 52% (Vorjahr 57%). Um die Liquidität der mindsquare AG kontinuierlich sicherzustellen, besteht ein Kontokorrentdarlehensvertrag mit der Muttergesellschaft Pilotas GmbH. Zum 31.12.2023 bestand keine Verbindlichkeit gegenüber der Pilotas GmbH (Stand des Darlehens inkl. kapitalisierter Zinsen im Vorjahr: 0 TEUR). 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und der Auslastung im Consulting. Der Umsatz konnte in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 14% gesteigert werden. Die Gesamtauslastung war in 2023 auf Niveau des Vorjahres. 2.4. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der mindsquare AG schätzen wir insgesamt als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist ebenfalls erfreulich. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, Vorräte und Forderungen gedeckt. 3. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügte im Jahr 2023 neben dem Sitz in Berlin über vier inländische Niederlassungen in Bielefeld, Düsseldorf, Detmold und Seelze. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Absatzmarkt Das IFO Institut geht in seiner Konjunkturprognose (Stand März 2024) für das Jahr 2024 von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von nur 0,2% im Vergleich zum Vorjahr aus. Der Branchenverband bitcom rechnet für das Jahr 2024 auf dem Markt für Informationstechnik mit einem Anstieg des Marktvolumens um 6,1%. Wir gehen davon aus, dass wir an diesem Wachstum teilhaben können und rechnen daher mit weiterhin steigenden Umsätzen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Produkt- und Beratungsportfolios, sowie einer strategischen und operativen Neuausrichtung sehen wir uns für die Zukunft grundsätzlich gut aufgestellt. 4.2. Beschaffungsmarkt Der wichtigste Beschaffungsmarkt der mindsquare AG ist der Arbeitsmarkt für IT-Absolventen. Hier stellt der eingangs erwähnte Fachkräftemangel einen wachstumsbegrenzenden Faktor dar. Daher legt die mindsquare AG einen großen Schwerpunkt auf das Gewinnen und Halten von Mitarbeitern. Im November 2023 konnte mindsquare mit dem Programm "mindsquare communities" den HR Excellence Award für den Bereich Mitarbeiterbindung gewinnen. Durch kontinuierliche Weiterentwicklungen unserer Personalarbeit erwarten wir hier, dass wir auch weiterhin neue Mitarbeiter für uns gewinnen und bestehende Mitarbeiter halten werden. Insgesamt ist aufgrund des Fachkräftemangels und der Inflation mit steigenden Kosten zu rechnen. 4.3. Finanzwirtschaftliche Situation Die mindsquare AG war zum 31.12.2023 weiterhin überwiegend aus Eigenmitteln finanziert. Die Liquidität der Gesellschaft war und ist durchgehend gewährleistet. 5. Prognosebericht Für das Jahr 2024 rechnen wir aufgrund der aktuell guten Auftragslage mit einer erneuten Umsatzsteigerung von über 10%. Die Kosten werden aufgrund des kontinuierlichen Wachstums etwas ansteigen. Den Fortbestand des Unternehmens sehen wir nicht gefährdet. Die Prognose aus dem Vorjahresbericht wurde übererfüllt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die mindsquare AG hat ihren Sitz in Berlin (Heinrich-Roller-Str 26, 10405 Berlin), und wird beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Handelsregisternummer HRB 216452 B geführt. Der Jahresabschluss der mindsquare AG ist nach den Vorschriften des §264 ff. HGB sowie den anzuwendenden Regelungen des Aktiengesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wurde soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei den Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden neben den Einzelkosten die erforderlichen Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ruhenden allgemeinen Risiken wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Der Ansatz der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennbetrag. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 55.200. Es ist eingeteilt in 55.200 Stückaktien, Das entspricht einem Wert von EUR 1 je Aktie. Das Genehmigte Kapital beträgt EUR 25.000. Die Mehrheitsanteile an der mindsquare AG werden von der Pilotas GmbH in Seelze gehalten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich (EUR 862.882; Vorjahr: EUR 410.490). Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Partneraktien (virtuelle Aktien) von EUR 1.179.063 (Vorjahr: EUR 961.498), Steuern von EUR 743.227 (Vorjahr: EUR 541.793), sowie Lohnsteuern von EUR 452.155,32 (Vorjahr: 358.052) . IV. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung Angaben nach § 158 Abs. 1 AktG
Die Abschreibungen des Geschäftsjahrs sind im Anlagespiegel in Anlage 1 dargestellt. Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen EUR 19.816 (Vorjahr: EUR 18.194). V. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 345 Mitarbeiter (Vorjahr: 304) beschäftigt. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestehen wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Dienstfahrzeuge. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus abgeschlossenen Leasingverträgen beträgt zum Bilanzstichtag EUR 1.652.900 (Vorjahr: EUR 1.084.858). 3. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind waren nicht zu verzeichnen. 4. Vorstand Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die nachstehenden einzelvertretungsberechtigten Vorstände: - Herr Simon Gottheil, Bachelor of Science, Münster - Herr Ferdinando Piumelli, Diplom Ingenieur, Detmold - Herr Patrick Höfer, Diplom Ingenieur, Seelze - Herr Timm Funke, Wirtschaftsinformatiker, Gütersloh - Herr Alexander Graf, Bachelor of Science, Recklinghausen - Herr Patrick Heerbeck, Bachelor of Science, Gütersloh - Herr Henning Spilker, Diplom Kaufmann, Bielefeld Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder belaufen sich im Berichtsjahr auf 968 TEUR. 5. Aufsichtsrat - Sophie-Charlotte Piumelli, M.Sc. Projektmanagerin (Vorsitzende) - Marie Funke, M.Sc. Betriebswirtschaftslehre (stellvertretende Vorsitzende) - Janine Höfer, Mediengestalterin 6. Gewinnverwendungsvorschlag der GeschäftsführungDer Vorstand schlägt vor, den Gewinn gemäß §19 der Satzung auszuschütten.
Berlin, 8. Mai 2024 gez. Simon Gottheil, Vorstandsvorsitzender gez. Ferdinando Piumelli, Vorstand gez. Patrick Höfer, Vorstand gez. Alexander Graf, Vorstand gez. Timm Funke, Vorstand gez. Patrick Heerbeck, Vorstand gez. Henning Spilker, Vorstand gez. Alexander Johannes Troost, Vorstand
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres fortlaufend die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überwacht. Durch eingehende mündliche uns schriftliche Berichte des Vordstandes in zwei Sitzungen wurde die Geschägftslage eingehend erörtert. Bei wichtigen Anlässen ist die Vorsitzende des Aufsichtsrates informiert worden. Der Jahresabschluss per 31. Dezember 2023 und der Lagebericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023, sind durch die Abschlussprüfer "Ostwestfälische Revisions- und Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Bielefeld" geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat dem Bericht des Abschlussprüfers und dem Geschäftsbericht des Vorstandes nichts hinzuzufügen. Den Jahresabschluss hat der Aufsichtsrat gebilligt und damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes über die Ergebnisverwendung schließt sich der Aufsichtsrat an. Damit ist der Jahresabschluss zum 31.12.2023 gemäß § 172 AktG festgestellt und wird der Hauptversammlung vorgelegt. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die mindsquare AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der mindsquare AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der mindsquare AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 8. Mai 2024 Ostwestfälische
gez. Mike Ortmann, Wirtschaftsprüfer gez. Werner Klockemann, Wirtschaftsprüfer |
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