GVB Verwaltungsgesellschaft mbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Daniel Gronloh since 4/1/2015 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
ABG GmbHBeilngriesJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestandteile Jahresabschluss: 1. Bilanz 2. Gewinn- und Verlustrechnung 3. Anhang 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangA. Allgemeine Angaben Die ABG GmbH ist unter der Nummer HRB 6585 im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Beilngries. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Rechtsfolgen für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen wurden zum Teil in Anspruch genommen. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die immatierellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und nach der lineraren Abschreibungsmethode planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Die Sachanlagen wurden zu den um die planmäßigen Abschreibungen verminderten Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Zur Ermittlung der Nutzungsdauern wurden bei den Sachanlagen für den Bildungs- und Overheadbereich die amtlichen AfA-Tabellen des Bundesministeriums der Finanzen zugrunde gelegt. Für die Bereiche Hotel bzw. Tagungszentrum wurden die entsprechenden AfA-Tabellen für den Wirtschaftszweig "Gastgewerbe" verwendet. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der Vorräte (Lebensmittel und Getränke) erfolgt nach der Durchschnittsmethode (Gruppenbewertung gemäß § 240 Abs. 4 HGB). Die Bewertung der Werkstattbestände erfolgt nach der Festwertmethode (gemäß § 240 Abs. 3 HGB). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Zahlungsziel bewertet. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Die Bewertung der langfristigen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Altersteilzeit erfolgte nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Dabei wurde bei den Pensionen ein Rententrend von 1% und bei der Altersteilzeit ein Gehaltstrend von 2% berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzins von 1,82% abgezinst. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde abhängig von der durchschnittlichen Restlaufzeit der Verpflichtungen mit 1,03% abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen noch nicht abzugsfähige Vorsteuer ( 34 TEUR ). 3. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung betrifft Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen. Sie wurden wie folgt mit diesen Schulden verrechnet: Beizulegender Zeitwert des Vermögensgegenstandes: 226.934 EUR Erfüllungsbetrag der verrechneten Schuld: 216.992 EUR Verrechnete Aufwendungen/Erträge: 9.942 EUR Unterschiedsbetrag gem. § 253 Absatz 6 HGB : 86 EUR 4. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt 2.000.000 EUR und ist vollständig eingezahlt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie bestehen gegenüber dem GVB (1.596 TEUR). Diese stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar. Die sonstigen Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern in Höhe von 126 TEUR betreffen die Übertragung der Umsatzsteuerzahllast zum Bilanzstichtag an den GVB auf Grundlage der umsatzsteuerlichen Organschaft und stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar. 7. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die Abgrenzung von Erlösen für e-Learning-Lizenzen und für das BankColleg 2023/2024. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 35 TEUR enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 206 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung), davon 9 Auszubildende beschäftigt. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer:
Aufsichtsratsmitglieder:
Organbezüge: Auf die Angabe der Organbezüge verzichten wir entsprechend § 286 Abs. 4 HGB. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die ABG GmbH hat mit Wirkung vom 01. Januar 2013 mit dem GVB einen Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag geschlossen. Darin verpachtet der GVB sein bewegliches und unbewegliches Sachanlagevermögen, sowie die Immobilien der Akademien und der Hotels an die ABG GmbH. Die Grundpacht beträgt jährlich 1.550 TEUR netto. Darüber hinaus steht dem GVB eine variable Pacht auf Basis des Rohergebnisses (vor BilRUG) der ABG GmbH zu. Dabei sind von dem 14.800 TEUR pro Jahr übersteigenden Rohergebnis 30 % an den GVB zu zahlen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in voller Höhe gegenüber verbundenen Unternehmen. 4. Aufwand Jahresabschlussprüfung Für Leistungen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung ist ein Aufwand von 20 TEUR erfasst. 5. GewinnverwendungsvorschlagDas Jahresergebnis soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Beilngries, den 15. Mai 2024 ABG
GMBH
Daniel Gronloh Jan-Claudio Rahn Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen Die ABG GmbH führt umfangreiche berufliche Qualifikationsmaßnahmen an den Bildungsstandorten Grainau und Beilngries sowie in der Region und digital (u.a. per Webinar) vor allem für bayerische Genossenschaften durch. Die Seminare werden als Präsenzveranstaltung sowie zunehmend in digitaler Form durchgeführt. Darüber hinaus werden die freien Kapazitäten in den Hotels auch an nicht genossenschaftliche Unternehmen sowie Privatpersonen vermarktet. II. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Aufgrund dieser Ausrichtung hängt unser wirtschaftlicher Erfolg maßgeblich von der Geschäftsentwicklung und dem Weiterbildungsbedarf der bayerischen Genossenschaften ab. Im Jahr 2023 war die noch in 2021 herrschende Corona- Pandemie sowohl bei den Genossenschaften als auch in der Personalentwicklung nur noch am Rande ein Thema. Auf die Doppelzimmerbelegung wird zukünftig verzichtet, auch bei Auszubildenden. Die Genossenschaften haben das Bildungsangebot der ABG in 2023 in hohem Maße genutzt. Dies hatte positive Effekte auf die Umsatzentwicklung und den Gewinn und spiegelt sich in dem positiven Bereichsergebnis wider. Das hohe Vorjahresniveau an digitalen Veranstaltungen war mit 825 etwas rückläufig, jedoch deutlich über dem Niveau von "Vor-Corona". Insgesamt wurde aber in 2023 mit knapp 2.300 eine etwas höhere Anzahl an Veranstaltungen durchgeführt als im Vorjahr. An den digitalen Veranstaltungen haben 12.766 Teilnehmer teilgenommen. Die Umstrukturierung des Bildungsbereichs im Jahr 2020 wirkte sich weiterhin positiv auf die Entwicklung in 2023 aus. Darüber hinaus wurde in 2023 die Entwicklung der strategischen Stoßrichtung der Bildung weiter fortgesetzt, flankiert durch Zukunfts-Workshops und zukünftige Investitionen in Innovationen. Die bayerischen Genossenschaften verzeichneten im Jahr 2023 eine insgesamt positive Geschäftsentwicklung, bei einem jedoch deutlich unsicheren Geschäft der Banken - ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine und den damit einhergehenden Unwägbarkeiten. Ebenso war für die Banken die Entwicklung am Markt für Baukredite sehr schwierig. Die gestiegenen Zinsen gingen mit einem starken Rückgang der Nachfrage nach Baukrediten einher. Der durch Fusionen und Filialschließungen verursachte Personalabbau setzte sich in den bayerischen Kreditgenossenschaften weiter fort, mittlerweile haben die bayerischen Genossenschaftsbanken nur noch knapp 30.000 Angestellte. Die Zahl der Auszubildenden dagegen, die in einer Genossenschaftsbank neu ihre Ausbildung beginnen, ist leicht angestiegen auf fast 700, obwohl es den Banken weiterhin schwerfällt, neue Auszubildende für den Beruf Bankkaufmann/-frau zu gewinnen. Das bayerische Hotel- und Gastronomiegewerbe ist nachhaltig geprägt von schwierigen Struktur- und Rahmenbedingungen. Dieser Umstand sorgte in Verbindung mit der starken Verunsicherung unserer Kunden und Gäste, bedingt durch die Folgen des Ukraine-Kriegs, Energiekrise und Inflation, bei der Vermarktung der Kapazitäten im Tagungs- wie im touristischen Bereich für ein sehr herausforderndes Umfeld. Darüber hinaus führten die Effekte der geopolitisch instabilen Lage und die damit einhergehenden Unsicherheiten bei unseren Firmenkunden zu einer nachlassenden Dynamik im Tagungsgeschäft. Speziell am Standort Grainau bewirkte der nach den Corona-Jahren wieder einsetzende Trend zu Auslands- und Flugreisen eine spürbare Beeinträchtigungen im touristischen Hotelgeschäft. Gleichwohl konnte insbesondere im Hotel am Badersee in Grainau während der Sommermonate ein sehr erfreulicher Umsatz im touristischen Segment erzielt werden. Attraktive Angebotspakete führten zu zahlreichen positiven Rückmeldungen der Gäste sowie zu sehr positiven Bewertungen in den einschlägigen Portalen. Die Diversifizierung des Leistungsspektrums nach Tagungs- und Veranstaltungsgeschäft einerseits sowie dem touristischen Zusatzgeschäft andererseits erwies sich insbesondere am Standort Grainau weiterhin als zielführend und zukunftsweisend. Somit war im Jahr 2023 im Bildungsbereich ein äußerst zufriedenstellender Geschäftsverlauf zu verzeichnen. Sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis in diesem Segment konnten sich gegenüber der Vor-Corona-Zeit weiter verbessern. Die krisenbedingten Einbußen in den Hotelbetrieben konnten dadurch kompensiert werden. Insofern konnte die ABG GmbH das Geschäftsjahr 2023 insgesamt mit einem deutlich positiven Ergebnis abschließen. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage In dem vorstehend geschilderten und teilweise schwierigen Umfeld ist die im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnende Umsatzsteigerung um 3.849 TEUR (16,90 %) auf 26.623 TEUR als positiv zu bewerten. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 25 TEUR (7,90 %) auf 339 TEUR. Aus der Umsatzsteigerung resultierte ein Anstieg beim Materialaufwand um 1.806 TEUR (17,74 %) auf 11.986 TEUR. Die betrieblichen Aufwendungen als Summe aus Personalaufwendungen, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände sowie sonstige betriebliche Aufwendungen erhöhten sich um 1.241 TEUR (11,34 %) auf 12.185 TEUR. Insoweit verzeichnen wir einen über unserer Prognose liegenden Jahresüberschuss nach Steuern und Zinsen von 2.168 TEUR. Finanzlage Die Gesellschaft war in 2023 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zur Finanzierung unserer Aktivitäten haben wir keine Bankkredite benötigt. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um 4.090 TEUR auf 15.151 TEUR. Auf der Aktivseite ist insbesondere ein Anstieg der liquiden Mittel um 3.942 TEUR zu verzeichnen. Auf der Passivseite ist insbesondere eine Erhöhung der Rückstellungen um 154 TEUR, sowie der Verbindlichkeiten um 1.784 TEUR zu verzeichnen. Dies führt unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von 6.006 TEUR sowie des Jahresüberschusses von 2.168 TEUR zu einem Eigenkapitalausweis in Höhe von 10.348 TEUR. Die Eigenkapitalquote verringerte sich durch den Anstieg der Bilanzsumme von 73,9 % in 2022 auf 68,3 % im Berichtsjahr. 3. Investitionen Unsere Investitionstätigkeit im Jahr 2023 war im Wesentlichen geprägt von notwendigen Ersatzbeschaffungen und der Modernisierung unserer IT sowie der Büro- und Küchenausstattung. Im Hotel am Badersee wurde darüber hinaus zur Parkraumbewirtschaftung ein Parkscheinautomat angeschafft. Zur Jahresmitte konnte die Einführung eines digitalen Dokumenten-Management-Systems für die ABG GmbH umgesetzt werden. Die für Ende 2023 geplante Freischaltung des neuen Internetauftritts des Bildungsbereichs wurde auf das erste Halbjahr 2024 verschoben. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Leistungsindikatoren stellen für uns die Entwicklung der Teilnehmertage und die Anzahl der durchgeführten Veranstaltungen im Seminarbereich sowie die Belegungsquote im Beherbergungsbereich dar. Die Teilnehmertage haben sich von 67.726 Teilnehmertagen im Jahr 2022 auf 74.286 Teilnehmertage im Jahr 2023 erhöht. Es wurden 2.282 Veranstaltungen in 2023 durchgeführt (gegenüber 2.175 im Jahr 2022), davon 825 digital bzw. mit digitalem Anteil. Die Belegungsquote im Tagungszentrum Beilngries stieg spürbar von 51,8 % im Vorjahr auf 59,5 %. Zurückzuführen ist dieser Effekt maßgeblich auf höhere Teilnehmerzahlen bei ABG-Präsenzseminaren. Im Hotel am Badersee in Grainau stieg die Belegungsquote von 48,6 % im Vorjahr auf 48,8 % in 2023 geringfügig an. Die Nachfrage nach unseren Qualifizierungsangeboten wird maßgeblich von der hohen fachlichen Qualität unserer Dozenten sowie der hohen Aktualität unserer Inhalte bestimmt. Dies spiegeln unsere Kunden über Seminarfeedbackbögen, die im September auf papierlos und somit digitales Feedback umgestellt wurden, direkt wider. Hier lag das Feedback nach Auswertung von fast 13.000 Fragebögen sowohl bei der Zufriedenheit mit der Veranstaltung als auch mit den Referenten über alle Veranstaltungen mit 1,6 bzw. 1,4 (Bewertungsskala von 1-5) auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Die Freundlichkeit, kundenorientierte Flexibilität und Leistungsbereitschaft unserer Hotelmitarbeiter bestimmen die sehr hohe Zufriedenheit unserer Kunden im Hinblick auf die angebotenen Beherbergungsleistungen. Dies wird uns durch wiederholt sehr positive Bewertungen in den einschlägigen Portalen nachhaltig bestätigt. Wir sorgen durch interne Maßnahmen dafür, dass unsere motivierten Mitarbeiter unseren hohen Leistungsanspruch bewahren und in bestimmten Bereichen noch weiter ausbauen. Wir sind uns bewusst, dass die Motivation unserer Mitarbeiter maßgeblich von ihrer Zufriedenheit abhängt. Dies unterstützen wir durch die Gewährung überdurchschnittlicher Vergütungen und weitreichender Sozialleistungen. Dies versetzte uns in die Lage, das Know-How der gut ausgebildeten Fachkräfte für unsere Hotelbetriebe zu sichern. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancen- und Risikobericht Unsere Risiken betreffen vor allem Risiken aus einer sich verschlechternden Ergebnisentwicklung sowie operationelle Risiken. Risiken aus Forderungsausfällen haben wegen unseres granularen Geschäftes eine untergeordnete Bedeutung. Währungs-, Zinsänderungs- oder Liquiditätsrisiken sind aufgrund unserer aktuellen Geschäfts- und Finanzierungsstruktur weitgehend zu vernachlässigen. Wir steuern unsere Risiken aus der Ergebnisentwicklung u.a. durch regelmäßigen Abgleich unserer Planungen mit der tatsächlichen Entwicklung. Eine Interne Revision ist eingerichtet. Für operationelle Risiken, die wir nicht selbst tragen möchten, besteht - soweit möglich - Versicherungsschutz, den wir periodisch an die aktuellen Erfordernisse anpassen. Besondere Risiken, welche die Ertragssituation der ABG zumindest vorübergehend beeinträchtigen könnten, ergeben sich aus den multiplen Effekten der instabilen geopolitischen Lage, des Ukraine-Kriegs sowie aus der unklaren Entwicklung der Inflation und der Energiewende. Aus der aktuellen Zinsentwicklung ergibt sich einerseits für die bayerischen Kreditgenossenschaften das Erfordernis, Einsparungspotenziale zu realisieren. Andererseits muss aufgrund des demografischen Wandels in Personal investiert werden, da in den nächsten Jahren die geburtenstarken Jahrgänge vermehrt die Banken verlassen werden. Dies wird auch Auswirkungen auf die Ausgaben für Bildungsmaßnahmen haben. Die Nachfrage nach kostengünstigen und zielgerichteten Angeboten wird zunehmen. Auch ist nach wie vor nicht erkennbar, dass die gesetzgeberischen Bestrebungen, den regulatorischen Rahmen für Kreditinstitute ständig zu verändern und zu erweitern, nachlassen. Zudem wird sich aufgrund vielfältiger Digitalisierungsprojekte bei den bayerischen Kreditgenossenschaften ein erhöhter Qualifizierungsbedarf ergeben, den die ABG mit ihrem Bildungsangebot, auch mit skalierbaren digitalen Leistungen, abdecken kann und woraus sich nachhaltig Marktpotenziale erschließen lassen. Die ABG wird verstärkt in die Deckung dieser Bedarfe investieren und beispielsweise sukzessive skillbasiertes Lernen in die Angebote integrieren. Hierfür werden Investitionen notwendig, die Umsetzung erfolgt über Kooperationen mit anderen Regionalakademien. Darüber hinaus wurden Neueinstellungen vorgenommen, die mittelfristig das Angebotsportfolio der ABG erweitern werden. Diese Rahmenbedingungen sowie die von der ABG eingeführten Maßnahmen und die Intensivierung von Kooperationen werden auch weiterhin die hohe Nachfrage nach ABG-Bildungsangeboten stützen. Die ABG sieht sich daher für die zukünftigen Herausforderungen insgesamt sehr gut aufgestellt. 2. Prognosebericht Im Hotel- und Gastronomiebereich wird insbesondere aufgrund der unklaren Effekte aus den multiplen Krisen mit einer weiterhin unsicheren Entwicklung gerechnet. Steigende Bezugskosten für Lebensmittel und Getränke sowie inflationsbedingt hohe Tarifabschlüsse für die gewerblichen Mitarbeiter in den Vorjahren beeinflussen die Ergebnisentwicklung nachhaltig. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass es durch die unsicheren Rahmenbedingungen sowie durch inflationsbedingte Einbußen bei der Kaufkraft zu gleichbleibenden Erlösen im Tagungs- wie im touristischen Geschäft kommt. Der Bildungsbereich rechnet trotz der im Bankensektor zunehmenden globalen sowie finanzwirtschaftlichen Unsicherheiten mit Erlösen auf Vorjahresniveau. Dies ist u. a. auf die breite Digitalisierung des Bildungsangebots sowie auf eine solide Buchungssituation der Präsenzseminare zurückzuführen. Die Buchungen von Präsenzseminaren und von digitalen Angeboten im Bereich Bildung erfolgen weiterhin auf dem hohen Niveau von 2023. In den Hotelbetrieben verläuft die Umsatzentwicklung planmäßig und damit zufriedenstellend. Im Overhead- Bereich wird durch die insgesamt positive Entwicklung des Rohergebnisses und entsprechender vertraglicher Regelungen eine variable Pacht an unseren Gesellschafter, den GVB, abzuführen sein. Die Liquidität der ABG GmbH betrachten wir im Jahr 2024 weiterhin als nicht gefährdet. Zur Eindämmung des Preisrisikos für die Energieversorgung der beiden Standorte wurden rechtzeitig längerfristige Energielieferverträge für Strom und Gas mit einer Laufzeit bis Ende 2025 abgeschlossen. Notwendige Renovierungsarbeiten an den Gebäuden am Standort Beilngries werden in den nächsten Jahren durchgeführt werden müssen. Auf Bankkredite werden wir auch weiterhin verzichten können. Trotz Berücksichtigung der bisher eingetretenen und noch zu erwartenden Effekte und Unsicherheiten aus den multiplen geopolitischen Krisen sowie der finanzwirtschaftlichen Entwicklung, kann das ursprünglich für 2024 geplante Ergebnis im Bildungsbereich und in den Hotelbetrieben voraussichtlich erreicht werden. Es ist davon auszugehen, dass die ABG GmbH das Geschäftsjahr 2024 mit einem deutlichen Gewinn abschließen wird, der das Vorjahresniveau aber nicht erreichen wird. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ABG GmbH, Beilngries Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ABG GmbH, Beilngries, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ABG GmbH, Beilngries, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, 16. Mai 2024 DGR
Deutsche Genossenschafts-Revision
Dieter Gahlen, Wirtschaftsprüfer Peter Krüper, Wirtschaftsprüfer Protokoll der Gesellschafterversammlung der ABG GmbH am 01. Juli 2024 in Präsenz in München
Teilnehmer:
Die Gesellschaftervertreter verzichteten einstimmig auf die Einhaltung aller durch Gesetz und Satzung vorgeschriebenen Formen und Fristen hinsichtlich Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung. TOP 1 Wahl eines Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung Herr Scheller schlägt Herrn Müller für den Vorsitz der Gesellschafterversammlung vor. Zudem wurde Herr Müller bis zur nächsten stattfindenden Gesellschafterversammlung zum Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung bestimmt. Durch die Anwesenden war das gesamte Stammkapital der Gesellschaft vertreten. TOP 2 Feststellung des Jahresabschlusses 2023 Der Jahresabschluss 2023 der ABG GmbH wurde von der Geschäftsführung am 16.05.2023 aufgestellt. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 15.151.066,69€; es errechnet sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 2.167.927.42€. Wie in der Gesellschafterversammlung vom 18.07.2023 beschlossen, wurde der Jahresabschluss 2023 durch die DGR Wirtschaftsprüfung geprüft. Der Bericht der DGR Wirtschaftsprüfung wurde am 04.06.2024 den Gesellschaftern zur Verfügung gestellt. Auf eine detaillierte Vorstellung der Zahlen wurde daher verzichtet. Der Jahresabschluss 2023 wurde einstimmig festgestellt. TOP 3 Ergebnisverwendung 2023 Der Jahresüberschuss 2023 beträgt 2.167.927.42€. Herr Gronloh schlug vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gesellschafterversammlung beschloss einstimmig, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Saldiert mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr ergibt sich somit ein Bilanzgewinn in Höhe von 8.173.989,86€. TOP 4 Entlastung der Geschäftsführung für das Jahr 2023 Die Gesellschafterversammlung beschloss einstimmig die Entlastung der Geschäftsführung für das Jahr 2023. TOP 5 Entlastung des Aufsichtsrates für das Jahr 2023 Die Gesellschafterversammlung beschloss bei wechselseitiger Enthaltung die Entlastung des Aufsichtsrates für das Jahr 2023. TOP 6 Wahl des Abschlussprüfers Herr Gronloh schlägt vor, die Wahl des Abschlussprüfers von der Wahl des GVB abhängig zu treffen. Die Gesellschafterversammlung ist mit dem Vorgehen einverstanden. TOP 7 Termin der nächsten Sitzung in 2025 Der Termin der nächsten Gesellschafterversammlung wird derzeit noch abgestimmt. TOP 8 Verschiedenes Die Gesellschafterversammlung wählt Herrn Müller zum 01.08.2024 in den Aufsichtsrat der ABG GmbH. In den Organ- bzw. Dienstverträgen der Geschäftsführer der ABG GmbH sind variable Gehaltsbestandteile vereinbart, die an das Erreichen von Zielen geknüpft sind. Gemäß der Verträge hat die Gesellschafterversammlung über die Auszahlung zu entscheiden. Über die Höhe der Tantiemen befinden die Gesellschafter im Rahmen der Vorstandssitzung des GVB und gehen separat auf die Geschäftsführer zu.
München, 01.07.2024 Stefan Müller, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung Daniel Gronloh, Protokollführer |
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