Master Data

Registry
Register court Ingolstadt HRB 6585
Previous
GenoConsult Bayern Unternehmensberatungs GmbH
Registered
12/9/1991
Industry
Provision of other services for non-artistic eventsManagement activities of other holding companiesAll other personal service activities n.e.c.
Purpose
Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Personalentwicklungsmaßnahmen, personelle Organisationsentwicklung, Wissensmanagement, Tagungen sowie Betrieb und Management von Hotels und Tagungsstätten und alle mit dem Gegenstand des Unternehmens verbundenen Service- und Dienstleistungen

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Daniel Gronloh
since 4/1/2015
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Genossenschaftsverband Bayern e.V.
Germany
€1,600,000
80.00%
Akademie Deutscher Genossenschaften e.V.
Germany
€400,000
20.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

ABG GmbH

Beilngries

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestandteile Jahresabschluss:

1. Bilanz

2. Gewinn- und Verlustrechnung

3. Anhang

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.356,40 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 89.247,08 128.069,45
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 506.101,94 605.713,82
3. Geleistete Anzahlungen 114.448,25 106.784,65
718.153,67 840.567,92
Anlagevermögen gesamt 718.153,67 840.567,92
B Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 167.218,00 168.577,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 104.805,00 109.716,00
272.023,00 278.293,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.236.443,34 950.682,89
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 25.915,95
3. Sonstige Vermögensgegenstände 44.075,13 39.229,44
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 (0,00)
1.280.518,47 1.015.828,28
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.738.554,96 8.796.908,55
Umlaufvermögen insgesamt 14.291.096,43 10.091.029,83
C Rechnungsabgrenzungsposten 127.540,59 117.364,74
D Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 14.276,00 12.349,00
Summe Aktivseite 15.151.066,69 11.061.311,49

Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 174.146,62 174.146,62
III. Bilanzgewinn
1. Gewinnvortrag 6.006.062,44 4.612.134,56
2. Jahresüberschuss 2.167.927,42 1.393.927,88
8.173.989,86 6.006.062,44
Eigenkapital gesamt 10.348.136,48 8.180.209,06
B Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.334,00 3.764,00
2. Steuerrückstellungen 501.130,00 496.600,00
3. Sonstige Rückstellungen 676.306,00 527.473,00
Rückstellungen gesamt 1.181.770,00 1.027.837,00
Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 44.346,25 33.078,28
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 44.346,25 (33.078,28)
davon ggü. Gesellschaftern 0,00 (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 691.450,98 716.290,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 691.450,98 (716.290,13)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.596.379,35 631.142,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.596.379,35 (631.142,94)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 995.971,53 163.933,06
davon aus Steuern 865.480,27 (115.735,94)
davon ggü. Gesellschaftern 125.988,46 (45.876,30)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 (0,00)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 995.971,53 (163.933,06)
Verbindlichkeiten gesamt 3.328.148,11 1.544.444,41
D Rechnungsabgrenzungsposten 293.012,10 308.821,02
Summe Passivseite 15.151.066,69 11.061.311,49

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 26.623.275,51 22.773.535,57
2. Sonstige betriebliche Erträge 338.834,70 314.018,34
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.376.331,19 -1.118.740,13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -10.609.260,36 -9.060.547,19
-11.985.591,55 -10.179.287,32
Rohergebnis 14.976.518,66 12.908.266,59
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.288.594,38 -7.548.600,04
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.922.207,11 -1.612.982,30
davon für Altersversorgung -165.936,91 -(151.127,47)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -249.578,91 -254.018,98
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.724.498,49 -1.528.209,01
Zwischensumme 2.791.639,77 1.964.456,26
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 340.855,59 27.738,74
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon aus Aufzinsung -3.519,00 -3.519,00 -3.038,00 -(3.038,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -884.694,87 -521.370,00
10. Ergebnis nach Steuern 2.244.281,49 1.467.787,00
11. Sonstige Steuern -76.354,07 -73.859,12
12. Jahresüberschuss 2.167.927,42 1.393.927,88
13. Gewinnvortrag 6.006.062,44 4.612.134,56
14. Bilanzgewinn 8.173.989,86 6.006.062,44

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die ABG GmbH ist unter der Nummer HRB 6585 im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Beilngries.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Es gelten die Rechtsfolgen für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen wurden zum Teil in Anspruch genommen.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die immatierellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und nach der lineraren Abschreibungsmethode planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Sachanlagen wurden zu den um die planmäßigen Abschreibungen verminderten Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Zur Ermittlung der Nutzungsdauern wurden bei den Sachanlagen für den Bildungs- und Overheadbereich die amtlichen AfA-Tabellen des Bundesministeriums der Finanzen zugrunde gelegt. Für die Bereiche Hotel bzw. Tagungszentrum wurden die entsprechenden AfA-Tabellen für den Wirtschaftszweig "Gastgewerbe" verwendet. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Bewertung der Vorräte (Lebensmittel und Getränke) erfolgt nach der Durchschnittsmethode (Gruppenbewertung gemäß § 240 Abs. 4 HGB). Die Bewertung der Werkstattbestände erfolgt nach der Festwertmethode (gemäß § 240 Abs. 3 HGB).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Zahlungsziel bewertet.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Die Bewertung der langfristigen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Altersteilzeit erfolgte nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Dabei wurde bei den Pensionen ein Rententrend von 1% und bei der Altersteilzeit ein Gehaltstrend von 2% berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzins von 1,82% abgezinst.

Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde abhängig von der durchschnittlichen Restlaufzeit der Verpflichtungen mit 1,03% abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangsbestand GJ-Beginn Zugang Umbuchung +/- Abgang Endbestand GJ-Ende
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 189.245,51 9.460,09 0,00 0,00 198.705,60
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 874.773,68 6.587,99 0,00 0,00 881.361,67
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.738.501,95 103.452,98 0,00 0,00 1.841.954,93
3. Geleistete Anzahlungen 106.784,65 7.663,60 0,00 0,00 114.448,25
2.720.060,28 117.704,57 0,00 0,00 2.837.764,85
2.909.305,79 127.164,66 0,00 0,00 3.036.470,45
Abschreibungen
kumuliert GJ-Beginn Zugang GJ Umbuchung +/- Abgang GJ kumuliert GJ-Ende
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 189.245,51 1.103,69 0,00 0,00 190.349,20
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 746.704,23 45.410,36 0,00 0,00 792.114,59
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.132.788,13 203.064,86 0,00 0,00 1.335.852,99
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.879.492,36 248.475,22 0,00 0,00 2.127.967,58
2.068.737,87 249.578,91 0,00 0,00 2.318.316,78
Buchwerte
Buchwert GJ-Beginn Buchwert GJ-Ende
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 8.356,40
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 128.069,45 89.247,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 605.713,82 506.101,94
3. Geleistete Anzahlungen 106.784,65 114.448,25
840.567,92 709.797,27
840.567,92 718.153,67

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen noch nicht abzugsfähige Vorsteuer ( 34 TEUR ).

3. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung betrifft Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen. Sie wurden wie folgt mit diesen Schulden verrechnet:

Beizulegender Zeitwert des Vermögensgegenstandes: 226.934 EUR

Erfüllungsbetrag der verrechneten Schuld: 216.992 EUR

Verrechnete Aufwendungen/Erträge: 9.942 EUR

Unterschiedsbetrag gem. § 253 Absatz 6 HGB : 86 EUR

4. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt 2.000.000 EUR und ist vollständig eingezahlt.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Urlaub und Mehrarbeit 339
Berufsgenossenschaft 9
Altersteilzeit 77
Vertragl. Vereinbarungen 94
JA-Erstellung/Prüfung 32
Archivierungsaufwand 44
Wasser-/Kanalgebühren Grainau 7
Referentenhonorare 48
ausstehende Raummieten 4
Nov.-Dez.Hilfe 10
Fremdenverkehrsabgabe 2022 und 2023 12
Bilanzausweis 676

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie bestehen gegenüber dem GVB (1.596 TEUR). Diese stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar.

Die sonstigen Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern in Höhe von 126 TEUR betreffen die Übertragung der Umsatzsteuerzahllast zum Bilanzstichtag an den GVB auf Grundlage der umsatzsteuerlichen Organschaft und stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar.

7. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die Abgrenzung von Erlösen für e-Learning-Lizenzen und für das BankColleg 2023/2024.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
TEUR TEUR
Akademie 15.869 13.848
Hotel und Tagungszentrum 10.754 8.926
26.623 22.774

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 35 TEUR enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 206 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung), davon 9 Auszubildende beschäftigt.

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer:

Daniel Gronloh Geschäftsführer Bereich Bildung ABG GmbH
Jan-Claudio Rahn Geschäftsführer Bereich Hotel ABG GmbH

Aufsichtsratsmitglieder:

Gregor Scheller Vorsitzender Vorstandsvorsitzender und Verbandspräsident GVB
Siegfried Drexl bis 31.12.2023 Mitglied des Vorstands GVB
Josef Pölt bis 31.12.2023 Vorstandsmitglied VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg eG, Starnberg
Michael Hösle bis 31.12.2023 Vorstandsvorsitzender Raiffeisenbank Ichenhausen eG, Ichenhausen
Michael Kruck Vorstandssprecher RVB Donauwörth eG, Donauwörth
Matthias Benesch Generalbevollmächtigter VR-Bank Fichtelgebirge-Frankenwald eG, Marktredwitz
Martin Weber Vorstandsvorsitzender Raiffeisenbank Mainschleife-Steigerwald eG, Volkach

Organbezüge:

Auf die Angabe der Organbezüge verzichten wir entsprechend § 286 Abs. 4 HGB.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die ABG GmbH hat mit Wirkung vom 01. Januar 2013 mit dem GVB einen Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag geschlossen. Darin verpachtet der GVB sein bewegliches und unbewegliches Sachanlagevermögen, sowie die Immobilien der Akademien und der Hotels an die ABG GmbH. Die Grundpacht beträgt jährlich 1.550 TEUR netto. Darüber hinaus steht dem GVB eine variable Pacht auf Basis des Rohergebnisses (vor BilRUG) der ABG GmbH zu. Dabei sind von dem 14.800 TEUR pro Jahr übersteigenden Rohergebnis 30 % an den GVB zu zahlen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in voller Höhe gegenüber verbundenen Unternehmen.

4. Aufwand Jahresabschlussprüfung

Für Leistungen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung ist ein Aufwand von 20 TEUR erfasst.

5. Gewinnverwendungsvorschlag

Das Jahresergebnis soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Beilngries, den 15. Mai 2024

ABG GMBH
Beilngries

Daniel Gronloh

Jan-Claudio Rahn

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen

Die ABG GmbH führt umfangreiche berufliche Qualifikationsmaßnahmen an den Bildungsstandorten Grainau und Beilngries sowie in der Region und digital (u.a. per Webinar) vor allem für bayerische Genossenschaften durch. Die Seminare werden als Präsenzveranstaltung sowie zunehmend in digitaler Form durchgeführt. Darüber hinaus werden die freien Kapazitäten in den Hotels auch an nicht genossenschaftliche Unternehmen sowie Privatpersonen vermarktet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Aufgrund dieser Ausrichtung hängt unser wirtschaftlicher Erfolg maßgeblich von der Geschäftsentwicklung und dem Weiterbildungsbedarf der bayerischen Genossenschaften ab. Im Jahr 2023 war die noch in 2021 herrschende Corona- Pandemie sowohl bei den Genossenschaften als auch in der Personalentwicklung nur noch am Rande ein Thema. Auf die Doppelzimmerbelegung wird zukünftig verzichtet, auch bei Auszubildenden. Die Genossenschaften haben das Bildungsangebot der ABG in 2023 in hohem Maße genutzt. Dies hatte positive Effekte auf die Umsatzentwicklung und den Gewinn und spiegelt sich in dem positiven Bereichsergebnis wider. Das hohe Vorjahresniveau an digitalen Veranstaltungen war mit 825 etwas rückläufig, jedoch deutlich über dem Niveau von "Vor-Corona". Insgesamt wurde aber in 2023 mit knapp 2.300 eine etwas höhere Anzahl an Veranstaltungen durchgeführt als im Vorjahr. An den digitalen Veranstaltungen haben 12.766 Teilnehmer teilgenommen. Die Umstrukturierung des Bildungsbereichs im Jahr 2020 wirkte sich weiterhin positiv auf die Entwicklung in 2023 aus. Darüber hinaus wurde in 2023 die Entwicklung der strategischen Stoßrichtung der Bildung weiter fortgesetzt, flankiert durch Zukunfts-Workshops und zukünftige Investitionen in Innovationen.

Die bayerischen Genossenschaften verzeichneten im Jahr 2023 eine insgesamt positive Geschäftsentwicklung, bei einem jedoch deutlich unsicheren Geschäft der Banken - ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine und den damit einhergehenden Unwägbarkeiten. Ebenso war für die Banken die Entwicklung am Markt für Baukredite sehr schwierig. Die gestiegenen Zinsen gingen mit einem starken Rückgang der Nachfrage nach Baukrediten einher. Der durch Fusionen und Filialschließungen verursachte Personalabbau setzte sich in den bayerischen Kreditgenossenschaften weiter fort, mittlerweile haben die bayerischen Genossenschaftsbanken nur noch knapp 30.000 Angestellte. Die Zahl der Auszubildenden dagegen, die in einer Genossenschaftsbank neu ihre Ausbildung beginnen, ist leicht angestiegen auf fast 700, obwohl es den Banken weiterhin schwerfällt, neue Auszubildende für den Beruf Bankkaufmann/-frau zu gewinnen.

Das bayerische Hotel- und Gastronomiegewerbe ist nachhaltig geprägt von schwierigen Struktur- und Rahmenbedingungen. Dieser Umstand sorgte in Verbindung mit der starken Verunsicherung unserer Kunden und Gäste, bedingt durch die Folgen des Ukraine-Kriegs, Energiekrise und Inflation, bei der Vermarktung der Kapazitäten im Tagungs- wie im touristischen Bereich für ein sehr herausforderndes Umfeld. Darüber hinaus führten die Effekte der geopolitisch instabilen Lage und die damit einhergehenden Unsicherheiten bei unseren Firmenkunden zu einer nachlassenden Dynamik im Tagungsgeschäft. Speziell am Standort Grainau bewirkte der nach den Corona-Jahren wieder einsetzende Trend zu Auslands- und Flugreisen eine spürbare Beeinträchtigungen im touristischen Hotelgeschäft. Gleichwohl konnte insbesondere im Hotel am Badersee in Grainau während der Sommermonate ein sehr erfreulicher Umsatz im touristischen Segment erzielt werden. Attraktive Angebotspakete führten zu zahlreichen positiven Rückmeldungen der Gäste sowie zu sehr positiven Bewertungen in den einschlägigen Portalen. Die Diversifizierung des Leistungsspektrums nach Tagungs- und Veranstaltungsgeschäft einerseits sowie dem touristischen Zusatzgeschäft andererseits erwies sich insbesondere am Standort Grainau weiterhin als zielführend und zukunftsweisend.

Somit war im Jahr 2023 im Bildungsbereich ein äußerst zufriedenstellender Geschäftsverlauf zu verzeichnen. Sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis in diesem Segment konnten sich gegenüber der Vor-Corona-Zeit weiter verbessern. Die krisenbedingten Einbußen in den Hotelbetrieben konnten dadurch kompensiert werden. Insofern konnte die ABG GmbH das Geschäftsjahr 2023 insgesamt mit einem deutlich positiven Ergebnis abschließen.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

In dem vorstehend geschilderten und teilweise schwierigen Umfeld ist die im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnende Umsatzsteigerung um 3.849 TEUR (16,90 %) auf 26.623 TEUR als positiv zu bewerten. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 25 TEUR (7,90 %) auf 339 TEUR. Aus der Umsatzsteigerung resultierte ein Anstieg beim Materialaufwand um 1.806 TEUR (17,74 %) auf 11.986 TEUR. Die betrieblichen Aufwendungen als Summe aus Personalaufwendungen, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände sowie sonstige betriebliche Aufwendungen erhöhten sich um 1.241 TEUR (11,34 %) auf 12.185 TEUR. Insoweit verzeichnen wir einen über unserer Prognose liegenden Jahresüberschuss nach Steuern und Zinsen von 2.168 TEUR.

Finanzlage

Die Gesellschaft war in 2023 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zur Finanzierung unserer Aktivitäten haben wir keine Bankkredite benötigt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um 4.090 TEUR auf 15.151 TEUR.

Auf der Aktivseite ist insbesondere ein Anstieg der liquiden Mittel um 3.942 TEUR zu verzeichnen.

Auf der Passivseite ist insbesondere eine Erhöhung der Rückstellungen um 154 TEUR, sowie der Verbindlichkeiten um 1.784 TEUR zu verzeichnen. Dies führt unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von 6.006 TEUR sowie des Jahresüberschusses von 2.168 TEUR zu einem Eigenkapitalausweis in Höhe von 10.348 TEUR.

Die Eigenkapitalquote verringerte sich durch den Anstieg der Bilanzsumme von 73,9 % in 2022 auf 68,3 % im Berichtsjahr.

3. Investitionen

Unsere Investitionstätigkeit im Jahr 2023 war im Wesentlichen geprägt von notwendigen Ersatzbeschaffungen und der Modernisierung unserer IT sowie der Büro- und Küchenausstattung. Im Hotel am Badersee wurde darüber hinaus zur Parkraumbewirtschaftung ein Parkscheinautomat angeschafft. Zur Jahresmitte konnte die Einführung eines digitalen Dokumenten-Management-Systems für die ABG GmbH umgesetzt werden. Die für Ende 2023 geplante Freischaltung des neuen Internetauftritts des Bildungsbereichs wurde auf das erste Halbjahr 2024 verschoben.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Leistungsindikatoren stellen für uns die Entwicklung der Teilnehmertage und die Anzahl der durchgeführten Veranstaltungen im Seminarbereich sowie die Belegungsquote im Beherbergungsbereich dar. Die Teilnehmertage haben sich von 67.726 Teilnehmertagen im Jahr 2022 auf 74.286 Teilnehmertage im Jahr 2023 erhöht. Es wurden 2.282 Veranstaltungen in 2023 durchgeführt (gegenüber 2.175 im Jahr 2022), davon 825 digital bzw. mit digitalem Anteil. Die Belegungsquote im Tagungszentrum Beilngries stieg spürbar von 51,8 % im Vorjahr auf 59,5 %. Zurückzuführen ist dieser Effekt maßgeblich auf höhere Teilnehmerzahlen bei ABG-Präsenzseminaren. Im Hotel am Badersee in Grainau stieg die Belegungsquote von 48,6 % im Vorjahr auf 48,8 % in 2023 geringfügig an.

Die Nachfrage nach unseren Qualifizierungsangeboten wird maßgeblich von der hohen fachlichen Qualität unserer Dozenten sowie der hohen Aktualität unserer Inhalte bestimmt. Dies spiegeln unsere Kunden über Seminarfeedbackbögen, die im September auf papierlos und somit digitales Feedback umgestellt wurden, direkt wider. Hier lag das Feedback nach Auswertung von fast 13.000 Fragebögen sowohl bei der Zufriedenheit mit der Veranstaltung als auch mit den Referenten über alle Veranstaltungen mit 1,6 bzw. 1,4 (Bewertungsskala von 1-5) auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Die Freundlichkeit, kundenorientierte Flexibilität und Leistungsbereitschaft unserer Hotelmitarbeiter bestimmen die sehr hohe Zufriedenheit unserer Kunden im Hinblick auf die angebotenen Beherbergungsleistungen. Dies wird uns durch wiederholt sehr positive Bewertungen in den einschlägigen Portalen nachhaltig bestätigt. Wir sorgen durch interne Maßnahmen dafür, dass unsere motivierten Mitarbeiter unseren hohen Leistungsanspruch bewahren und in bestimmten Bereichen noch weiter ausbauen. Wir sind uns bewusst, dass die Motivation unserer Mitarbeiter maßgeblich von ihrer Zufriedenheit abhängt. Dies unterstützen wir durch die Gewährung überdurchschnittlicher Vergütungen und weitreichender Sozialleistungen. Dies versetzte uns in die Lage, das Know-How der gut ausgebildeten Fachkräfte für unsere Hotelbetriebe zu sichern.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen- und Risikobericht

Unsere Risiken betreffen vor allem Risiken aus einer sich verschlechternden Ergebnisentwicklung sowie operationelle Risiken. Risiken aus Forderungsausfällen haben wegen unseres granularen Geschäftes eine untergeordnete Bedeutung. Währungs-, Zinsänderungs- oder Liquiditätsrisiken sind aufgrund unserer aktuellen Geschäfts- und Finanzierungsstruktur weitgehend zu vernachlässigen. Wir steuern unsere Risiken aus der Ergebnisentwicklung u.a. durch regelmäßigen Abgleich unserer Planungen mit der tatsächlichen Entwicklung. Eine Interne Revision ist eingerichtet. Für operationelle Risiken, die wir nicht selbst tragen möchten, besteht - soweit möglich - Versicherungsschutz, den wir periodisch an die aktuellen Erfordernisse anpassen.

Besondere Risiken, welche die Ertragssituation der ABG zumindest vorübergehend beeinträchtigen könnten, ergeben sich aus den multiplen Effekten der instabilen geopolitischen Lage, des Ukraine-Kriegs sowie aus der unklaren Entwicklung der Inflation und der Energiewende.

Aus der aktuellen Zinsentwicklung ergibt sich einerseits für die bayerischen Kreditgenossenschaften das Erfordernis, Einsparungspotenziale zu realisieren. Andererseits muss aufgrund des demografischen Wandels in Personal investiert werden, da in den nächsten Jahren die geburtenstarken Jahrgänge vermehrt die Banken verlassen werden. Dies wird auch Auswirkungen auf die Ausgaben für Bildungsmaßnahmen haben. Die Nachfrage nach kostengünstigen und zielgerichteten Angeboten wird zunehmen. Auch ist nach wie vor nicht erkennbar, dass die gesetzgeberischen Bestrebungen, den regulatorischen Rahmen für Kreditinstitute ständig zu verändern und zu erweitern, nachlassen. Zudem wird sich aufgrund vielfältiger Digitalisierungsprojekte bei den bayerischen Kreditgenossenschaften ein erhöhter Qualifizierungsbedarf ergeben, den die ABG mit ihrem Bildungsangebot, auch mit skalierbaren digitalen Leistungen, abdecken kann und woraus sich nachhaltig Marktpotenziale erschließen lassen. Die ABG wird verstärkt in die Deckung dieser Bedarfe investieren und beispielsweise sukzessive skillbasiertes Lernen in die Angebote integrieren. Hierfür werden Investitionen notwendig, die Umsetzung erfolgt über Kooperationen mit anderen Regionalakademien. Darüber hinaus wurden Neueinstellungen vorgenommen, die mittelfristig das Angebotsportfolio der ABG erweitern werden. Diese Rahmenbedingungen sowie die von der ABG eingeführten Maßnahmen und die Intensivierung von Kooperationen werden auch weiterhin die hohe Nachfrage nach ABG-Bildungsangeboten stützen. Die ABG sieht sich daher für die zukünftigen Herausforderungen insgesamt sehr gut aufgestellt.

2. Prognosebericht

Im Hotel- und Gastronomiebereich wird insbesondere aufgrund der unklaren Effekte aus den multiplen Krisen mit einer weiterhin unsicheren Entwicklung gerechnet. Steigende Bezugskosten für Lebensmittel und Getränke sowie inflationsbedingt hohe Tarifabschlüsse für die gewerblichen Mitarbeiter in den Vorjahren beeinflussen die Ergebnisentwicklung nachhaltig. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass es durch die unsicheren Rahmenbedingungen sowie durch inflationsbedingte Einbußen bei der Kaufkraft zu gleichbleibenden Erlösen im Tagungs- wie im touristischen Geschäft kommt. Der Bildungsbereich rechnet trotz der im Bankensektor zunehmenden globalen sowie finanzwirtschaftlichen Unsicherheiten mit Erlösen auf Vorjahresniveau. Dies ist u. a. auf die breite Digitalisierung des Bildungsangebots sowie auf eine solide Buchungssituation der Präsenzseminare zurückzuführen. Die Buchungen von Präsenzseminaren und von digitalen Angeboten im Bereich Bildung erfolgen weiterhin auf dem hohen Niveau von 2023. In den Hotelbetrieben verläuft die Umsatzentwicklung planmäßig und damit zufriedenstellend. Im Overhead- Bereich wird durch die insgesamt positive Entwicklung des Rohergebnisses und entsprechender vertraglicher Regelungen eine variable Pacht an unseren Gesellschafter, den GVB, abzuführen sein. Die Liquidität der ABG GmbH betrachten wir im Jahr 2024 weiterhin als nicht gefährdet. Zur Eindämmung des Preisrisikos für die Energieversorgung der beiden Standorte wurden rechtzeitig längerfristige Energielieferverträge für Strom und Gas mit einer Laufzeit bis Ende 2025 abgeschlossen. Notwendige Renovierungsarbeiten an den Gebäuden am Standort Beilngries werden in den nächsten Jahren durchgeführt werden müssen. Auf Bankkredite werden wir auch weiterhin verzichten können. Trotz Berücksichtigung der bisher eingetretenen und noch zu erwartenden Effekte und Unsicherheiten aus den multiplen geopolitischen Krisen sowie der finanzwirtschaftlichen Entwicklung, kann das ursprünglich für 2024 geplante Ergebnis im Bildungsbereich und in den Hotelbetrieben voraussichtlich erreicht werden. Es ist davon auszugehen, dass die ABG GmbH das Geschäftsjahr 2024 mit einem deutlichen Gewinn abschließen wird, der das Vorjahresniveau aber nicht erreichen wird.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ABG GmbH, Beilngries

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ABG GmbH, Beilngries, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ABG GmbH, Beilngries, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

. identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, 16. Mai 2024

DGR Deutsche Genossenschafts-Revision
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH

Dieter Gahlen, Wirtschaftsprüfer

Peter Krüper, Wirtschaftsprüfer

Protokoll der Gesellschafterversammlung der ABG GmbH am 01. Juli 2024 in Präsenz in München

Beginn: 12:16 Uhr
Ende: 12:34 Uhr

Teilnehmer:

Herr Gregor Scheller Vertreter des GVB
Herr Stefan Müller Vertreter des GVB
Herr Dr. Alexander Leißl Vertreter des GVB
Herr Daniel Gronloh Geschäftsführer ABG GmbH
Herr Jan-Claudio Rahn Geschäftsführer ABG GmbH

Die Gesellschaftervertreter verzichteten einstimmig auf die Einhaltung aller durch Gesetz und Satzung vorgeschriebenen Formen und Fristen hinsichtlich Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung.

TOP 1 Wahl eines Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung

Herr Scheller schlägt Herrn Müller für den Vorsitz der Gesellschafterversammlung vor. Zudem wurde Herr Müller bis zur nächsten stattfindenden Gesellschafterversammlung zum Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung bestimmt. Durch die Anwesenden war das gesamte Stammkapital der Gesellschaft vertreten.

TOP 2 Feststellung des Jahresabschlusses 2023

Der Jahresabschluss 2023 der ABG GmbH wurde von der Geschäftsführung am 16.05.2023 aufgestellt. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 15.151.066,69€; es errechnet sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 2.167.927.42€. Wie in der Gesellschafterversammlung vom 18.07.2023 beschlossen, wurde der Jahresabschluss 2023 durch die DGR Wirtschaftsprüfung geprüft. Der Bericht der DGR Wirtschaftsprüfung wurde am 04.06.2024 den Gesellschaftern zur Verfügung gestellt. Auf eine detaillierte Vorstellung der Zahlen wurde daher verzichtet. Der Jahresabschluss 2023 wurde einstimmig festgestellt.

TOP 3 Ergebnisverwendung 2023

Der Jahresüberschuss 2023 beträgt 2.167.927.42€. Herr Gronloh schlug vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gesellschafterversammlung beschloss einstimmig, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Saldiert mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr ergibt sich somit ein Bilanzgewinn in Höhe von 8.173.989,86€.

TOP 4 Entlastung der Geschäftsführung für das Jahr 2023

Die Gesellschafterversammlung beschloss einstimmig die Entlastung der Geschäftsführung für das Jahr 2023.

TOP 5 Entlastung des Aufsichtsrates für das Jahr 2023

Die Gesellschafterversammlung beschloss bei wechselseitiger Enthaltung die Entlastung des Aufsichtsrates für das Jahr 2023.

TOP 6 Wahl des Abschlussprüfers

Herr Gronloh schlägt vor, die Wahl des Abschlussprüfers von der Wahl des GVB abhängig zu treffen. Die Gesellschafterversammlung ist mit dem Vorgehen einverstanden.

TOP 7 Termin der nächsten Sitzung in 2025

Der Termin der nächsten Gesellschafterversammlung wird derzeit noch abgestimmt.

TOP 8 Verschiedenes

Die Gesellschafterversammlung wählt Herrn Müller zum 01.08.2024 in den Aufsichtsrat der ABG GmbH.

In den Organ- bzw. Dienstverträgen der Geschäftsführer der ABG GmbH sind variable Gehaltsbestandteile vereinbart, die an das Erreichen von Zielen geknüpft sind. Gemäß der Verträge hat die Gesellschafterversammlung über die Auszahlung zu entscheiden. Über die Höhe der Tantiemen befinden die Gesellschafter im Rahmen der Vorstandssitzung des GVB und gehen separat auf die Geschäftsführer zu.

 

München, 01.07.2024

Stefan Müller, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung

Daniel Gronloh, Protokollführer

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