Augustus Commerce UG (haftungsbeschränkt)
Same addressWholesale of tobacco products
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Florian Montag since 7/2/2024 | Procura |
Stephan G. Dr. Wiesener since 2/1/2017 | Managing Director |
Ulrich Curt Wilfried Pillau since 2/1/2017 | Managing Director |
Philip Bodo von Ditfurth since 2/1/2017 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 41.51% | |
Apatura Holdco S.à r.l. | 17.04% |
Redalpine Capital S.C.S., SICAR | 10.81% |
FOMCAP IV LP | 9.04% |
| 8.63% |
Company ownership and partner structure
9 shareholders
GmbH structure
5 of 9 shown
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Official financial statements and annual reports
Apaleo GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
ANHANGapaleo GmbH, München (HRB 229514 im Handelsregister des Amtsgerichts München) Anhang für das Geschäftsjahr 2023 I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB sowie den Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 bis 277 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) vorgenommen. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den steuerrechtlichen Bestimmungen. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 1 HGB und hat von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Berichtsjahr wurden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt, welche im Wesentlichen dem Vorjahr entsprechen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Fall voraussichtlich dauernder Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungsdauer beläuft sich für die Büroausstattung auf bis zu 13 Jahre, für die Hard- und Software im EDV und Telekommunikationsbereich auf drei Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Im Fall voraussichtlich dauernder Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Bei beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit darüberhinausgehenden Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfolgte die planmäßige Abschreibung entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Fertige Erzeugnisse und Waren wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Unfertige Leistungen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Flüssige Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit diese Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden und daher nicht mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennwert bilanziert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet, soweit Einnahmen im Geschäftsjahr Erträge künftiger Geschäftsjahre darstellen. Die Gesellschaft erzielt Einnahmen aus Subskriptionsgebühren im Wesentlichen für einen Zeitraum von zwölf Monaten, die zu Beginn des Lizenzzeitraums zur Zahlung fällig werden. Die Lizenzverträge verlängern sich im Normalfall automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht 90 Tage vor Vertragslaufzeitende gekündigt werden. Die Umsatzerlöse werden periodengerecht bei Leistungserbringung erfasst. Fremdwährungsumrechnung: Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zu Bilanzposten Immaterielle Vermögensgegenstände Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um die in 2017 erworbene Domain "apaleo.com" sowie um zwei Entwicklungslizenzen. Die Abschreibungsdauer für die beiden Entwicklungslizenzen beläuft sich auf 12 Monate. Sachanlagen Im Geschäftsjahr erfolgten Investitionen in Höhe von knapp € 36.300 in Hard- und Software im EDV- und Telekommunikationsbereich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von € 1.337.490 (Vorjahr: € 770.319) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 35.462 (Vorjahr: € 21.448). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle kurzfristiger Natur. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferung und Leistung um € 567.171 resultiert im Wesentlichen aus dem Ausbau der Kundenbasis und dem Anstieg der Forderungen für Zahlungsdienstleistungen. Auf diese Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 23.380 (Vorjahr: € 25.470) neu gebildet. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert im Wesentlichen aus einer weiteren Mietkaution in Höhe von € 5.890 sowie aus Forderungen gegenüber Krankenkassen aus AAG in Höhe von € 5.238. Im Geschäftsjahr sind weiterhin enthalten eine Mietkaution in Höhe von € 15.000 (Vorjahr: € 15.000) sowie Vorauszahlungen aus Marketingaktivitäten in Höhe von € 5.413 (Vorjahr: € 5.520). Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag keinen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag (Vorjahr: € 376.553) mehr aus. Die Gesellschaft konnte im März 2023 eine Finanzierungsrunde in Höhe von 4,25 Mio. € abschließen. Eigenkapital Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital in Höhe von € 1.021.878 (Vorjahr: € 0) aus. Im März 2023 hat die Gesellschaft eine Finanzierungsrunde in Höhe von 4,25 Mio. € abgeschlossen. Die Gelder sind in dieser Höhe in den Monaten Februar und März 2023 geflossen. Dadurch wird das gezeichnete Kapital um T€ 165 und werden die Kapitalrücklagen um T€ 4.083 erhöht. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von € 512.330 (Vorjahr: € 257.393) setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 207.360 (Vorjahr: € 95.140) sowie erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von € 80.395 (Vorjahr: € 0). Von den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 224.575 (Vorjahr: € 162.253) entfallen im Wesentlichen € 118.287 auf Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer (Vorjahr: € 87.859) sowie € 80.042 auf Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt (Vorjahr: € 47.545). Die Verbindlichkeiten sind allesamt kurzfristig. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden wie im Vorjahr keine Risiken aus Haftungsverhältnissen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag waren Verträge abgeschlossen, die sich wie folgt auf die Jahre verteilen:
Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 32 Mitarbeiter (Vorjahr: 35). Hiervon waren im Durchschnitt 7 Mitarbeiter im Bereich Customer Success (Vorjahr: 6), 6 Mitarbeiter im Bereich Business Development / Sales / Marketing (Vorjahr: 9), 15 Mitarbeiter im Bereich Produktentwicklung / Produktmanagement (Vorjahr: 16) und 4 Mitarbeiter im Bereich HR / Finance (Vorjahr: 4) tätig. Namen der Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Ulrich Pillau, Baldham, Geschäftsführer (Hotelfachmann, Chief Executive Officer); Philip von Ditfurth, München, Geschäftsführer (Diplom-Informatiker, Chief Business Development Officer); Martin Reichenbach, München, Geschäftsführer (Diplom-Informatiker, Chief Operating Officer), mit Beschluss vom 06. Januar 2024 mit sofortiger Wirkung abberufen; Dr. Stephan Wiesener, München, Geschäftsführer (Dr. rer. nat. (Informatik)), Chief Technology Officer). Nachtragsbericht Im Dezember 2024 hat die Gesellschaft eine Finanzierungsrunde in Höhe von 19,65 Mio. € abgeschlossen. Die Gelder sind in dieser Höhe in den Monaten November und Dezember 2024 geflossen. Dadurch wird das gezeichnete Kapital um T€ 248 und werden die Kapitalrücklagen um T€ 19.402 im Jahresabschluss 2024 erhöht. Die Investorengruppe besteht aus dem Lead Investor PSG Equity aus London sowie Bestandsinvestoren. Diese Finanzierung ermöglicht den weiteren Ausbau der Software-Plattform für Hotel- und Serviced Apartment-Ketten sowie die weitere Expansion in Europa. Die bestehenden finanziellen Mittel, insbesondere nach der Kapitalerhöhung in 2024, sind ausreichend, um den operativen Geschäftsbetrieb und das geplante Wachstum über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten ab dem Datum des Bestätigungsvermerks zu finanzieren. Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Fortführungsprognose aufgestellt worden. Mit Beschluss des Beirats vom 06. Januar 2024 wurde Martin Reichenbach mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer abberufen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind und Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2023 haben, liegen nicht vor.
München, den 20. Dezember 2024 gez. Ulrich Pillau, Philip von Ditfurth, Dr. Stephan Wiesener Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 23. Dezember 2024 |
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