Master Data

Registry
Register court Leipzig HRB 21345
Previous
HP ClaimControlling GmbH
Registered
3/1/2005
Industry
Computer consultancy activitiesActivities of insurance brokersBusiness and other management consultancy activities
Purpose
Prüfung und Bearbeitung von Schadensfällen, Unfallanalytik, Beweissicherung beschädigter Fahrzeuge für Versicherer, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Sachbearbeiter/-innen, Sachverständigenassistenten/-innen und Sachverständige, Schadensmanagement für Versicherer und fachliche Beratung und Recherchen für Softwareentwickler

Financial Overview

History

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Management

NameRole
André Kunz
since 6/8/2015
Procura
Michael Herrmann
since 6/8/2015
Procura
Ingo Rabe
since 6/8/2015
Procura
Frank Hoffmann
since 3/1/2005
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

Identified persons (5)

NameOwnership
40.00%
24.00%
12.00%

Shareholders
Beta

4 of 5 shareholders visible

Name
Location
Share
Frank Hoffmann
Leipzig
40.00%
I*** R***
24.00%
M****** H*******
12.00%
A**** K***
12.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

ClaimsControlling GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

der ClaimsControlling GmbH

Inhalt

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2. Geschäftsverlauf

3. VFE-Lage

3.1. Ertragslage

3.2. Finanzlage

3.3. Vermögenslage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

5. Gesamtaussage

6. Prognosebericht

7. Chancen- und Risikobericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die ClaimsControlling GmbH hat ihren Sitz in Leipzig, Sachsen. Unternehmensgegenstand der Gesellschaft sind Dienstleistungen und Produkte im Bereich der Kfz-Schäden. Die Leistungen umfassen neben der Ermittlung von fiktiven Reparaturkosten schwerpunktmäßig die fachliche Überprüfung von Gutachten, Kostenvoranschlägen und Rechnungen sowie die Glasrechnungsprüfung. Dies erfolgt mittels der Prüfsoftware Invoice Control Tool (ICT) des Unternehmens IcamSystems GmbH. Neben dieser fachlichen Betrachtung liegt die Kompetenz des Unternehmens ebenfalls in Plausibilitäts- und Kausalitätsbetrachtungen. Außerdem gehören auch Restwertprüfungen, Hagelschäden, Nachbesichtigungen und Fahrzeugbewertungen bei Totalentwendung sowie Kalkulationen anhand von Lichtbildern zum Tagesgeschäft der ClaimsControlling GmbH. Als engagierte und verantwortungsvolle Spezialisten mit umfangreichen Branchenkenntnissen steht die ClaimsControlling GmbH Versicherungen, Sachverständigenorganisationen, Werkstattnetzen sowie Schadensteuerungsgesellschaften mit einem umfassenden Produktportfolio rund um das Thema Kfz-Schäden zur Seite. Umfangreiches Fachwissen und hohes Engagement unserer Kfz-Sachverständigen, Softwareentwickler und Entwicklungsingenieure aus den Bereichen Technik und Wirtschaft führt heute zu besonders fortschrittlichen und hoch effektiven Produkten und Dienstleistungen, die in der Branche wegweisend sind.

Die Entwicklung des Umsatzes des Unternehmens unterliegt den Schwankungen der Entwicklung der Schadenszahlen, welche sich in der Anzahl der übermittelten Fallakten zur Bearbeitung durch die Auftraggeber widerspiegelt. Gleichwohl ist die ClaimsControlling GmbH bemüht, das vorhandene eigene Leitungspotential durch Akquise neuer Auftraggeber und durch die Steigerung der Bearbeitungsvorgänge bestehender Auftraggeber optimal auszulasten. Dabei liegt der Fokus im Bereich nationaler Unternehmen der Versicherungsbranche, Fahrzeugherstellern, Sachverständigenorganisationen sowie Schadenregulierern und Werkstattnetzen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die globalen Wachstumsaussichten haben sich zum Ende des Jahres 2022 weiter eingetrübt, die Risiken haben zugenommen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft in allen Regionen das Wachstum, treibt die Inflation und verstärkt Knappheiten in Einzelmärkten. Der Rückgang des Wachstums in China - bedingt durch die dortige Immobilienkrise und die strikte Corona-Eindämmungspolitik - bremst die Entwicklung zusätzlich.

Von höheren Energiepreisen ist Europa besonders betroffen. Die baltischen und osteuropäischen Staaten sowie Deutschland spüren die größten Auswirkungen, ihr Wachstum hat sich im zweiten und dritten Quartal stark verlangsamt und ihre Inflationsraten sind in die Höhe geschnellt. In ganz Europa kommen ein schwächeres Verbrauchervertrauen und eine verlangsamte Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe aufgrund zwar nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten erschwerend hinzu.

Weiterhin erlebte im Jahr 2022 die deutsche Versicherungswirtschaft tiefgreifende Veränderungen, die das Geschäftsumfeld nachhaltig beeinflussten. Laut einem Bericht der Versicherungsforen Leipzig GmbH zum Versicherungsmarkt in Deutschland verließen innerhalb eines Jahres dreizehn Versicherungsunternehmen den Markt, was die größte Verkleinerung der Branche seit zehn Jahren darstellt. Über ein Drittel dieser Unternehmen war im Bereich Schaden- und Unfallversicherung tätig, wobei in diesem Sektor vier Anbieter im Jahr 2022 verschwanden.

Das Mobilitätsverhalten hat sich leicht verändert. Nach den Angaben der Statistischen Bundesamtes (Destatis; Pressemitteilung Nr. 073 vom 24. Februar 2023) ist die Jahresfahrleistung 2022 gegenüber 2021 nach ersten Schätzungen um 4,5 % auf voraussichtlich 721 Milliarden Kilometer gestiegen. Vor der Pandemie im Jahr 2019 waren es noch rund 755 Milliarden Kilometer und damit 4,7 % mehr als 2022.

Zwar haben sich die Unfallzahlen im Jahr 2022 im Vergleich zum Jahr 2021 leicht erhöht, allerdings sind diese noch weit vom Stand vor der Pandemie entfernt. Laut der Pressemitteilung Nr. 073 vom 24. Februar 2023 des Statischen Bundesamtes (Destatis) registrierte die Polizei im Jahr 2022 rund 2,4 Millionen Unfälle. Das waren 4 % mehr als 2021. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 ging die Zahl der Unfälle um 11 % zurück. Bei 2,1 Millionen Unfällen blieb es bei Sachschäden (+3 % gegenüber 2021, jedoch -11 % gegenüber 2019).

2.2. Geschäftsverlauf

Die ClaimsControlling GmbH konnte trotz der gesunkenen Unfallzahlen im Vergleich zu Vor-Corona-Jahr 2019 wieder an die positive Entwicklung der Vorjahre anknüpfen. Dies gelang insbesondere durch die positiven Auswirkungen von erfolgreicher Akquise bei Neu- und Bestandskunden, die zu einer Steigerung des Rohergebnisses zum Vorjahr 2021 um 913.558,26 EUR führten. Obwohl die Umsätze im laufenden Jahr positiv ausfielen, hatte die aktuelle Marktlage eine leicht negative Auswirkung auf die allgemeinen Kosten, was sich wiederum negativ auf das Gesamtergebnis auswirkte. Das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 wurde schließlich mit einem Fehlbetrag in Höhe von 635,59 EUR abgeschlossen.

Dies ist als positives Zeichen auch für die folgenden Geschäftsjahre zu werten und bestätigt die Stellung der ClaimsControlling GmbH im Feld der unabhängigen Dienstleister der Branche in Bezug auf Qualität und Quantität.

Im Hinblick auf das Jahr 2023 ist eine deutliche Steigerung des Umsatzes durch eine Erhöhung der Beauftragungen von Bestandskunden und die Gewinnung neuer Auftraggeber zu erwarten.

3. VFE-Lage

3.1. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

2022
EUR
2021
EUR
Veränderung
EUR
Rohergebnis 6.167.453,43 5.253.895,17 913.558,26
Betriebsergebnis 33.074,20 -494.858,53 527.932,73
Jahresergebnis -635,59 -592.091.18 591.455,59

Im Wirtschaftsjahr entwickelte sich das Rohergebnis deutlich positiv. Wesentliche Ursache hierfür waren die deutliche Steigerung der Umsatzerlöse und die gleichzeitige Reduzierung des Materialaufwandes.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen aufgrund der Umgliederung der Mieterträge mit 129,35 TEUR unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 272,21 TEUR). Die sonstigen Aufwendungen des Jahres 2022 betrugen 1.380,43 TEUR und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 7%. Das Betriebsergebnis betrug zum Stichtag 33,07 TEUR (Vorjahr: negatives Betriebsergebnis mit 494,86 TEUR).

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 279,01 TEUR bzw. 6,44 % erhöht. Die Gesellschaft beschäftigte per 31. Dezember 2022 77 Mitarbeiter (Vorjahr: 77 Mitarbeiter).

Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses in Höhe von -22,46 TEUR verbleibt ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 635,59 EUR. Insgesamt ist ein positiver Aufwärtstrend zuerkennen. Dies liegt an der Steigerung der Beauftragungen von Bestandskunden sowie an der Ausweitung der Tätigkeiten im Bereich der Werkstattnetze.

3.2. Finanzlage

Zum Ende des Geschäftsjahres betrug der Finanzmittelbestand ca. 1,4 Mio EUR, der sich wie folgt zusammensetzt:

Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 1.950 EUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 70 EUR
Cashflow aus Investitionstätigkeit -266 EUR
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -340 EUR
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1.420 EUR

Insgesamt ist die Liquidität zum 31. Dezember 2022 um 529.723,71 EUR zurückgegangen. Fremdmittel zur Finanzierung oder Unterstützung der laufenden Geschäftstätigkeit sind nicht erforderlich.

3.3. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

2022
EUR
2021
EUR
Veränderung
EUR
Sachanlagen* 3.485.770,00 3.351.427,00 134.343,00
Forderungen
- aus LuL 1.185.139,84 1.196.155,90 -11.016,05
- sonstige 975.625,85 843.628,91 131.996,94
Liquide Mittel 1.420.012,40 1.949.736,11 -529.723,71
ARAP 20.119,85 21.240,21 -1.120,36
Summe Aktiva 7.086.667,94 7.362.188,13 -275.520,19
Eigenkapital 4.101.103,70 4.101.739,29 - 635,59
Rückstellungen 205.472,93 236.415,03 -30.942,10
Verbindlichkeiten
- aus LuL** 455.759,03 580.857,78 -125.098,75
- ggü. KI 1.840.087,56 2.154.690,46 -314.602,90
- sonstige 484.244,72 287.985,57 196.259,15
PRAP 0,00 500,00 -500,00
Summe Passiva 7.086.667,94 7.362.188,13 -275.520,19

* inkl. immaterielle Vermögensgegenstände

** inkl. erhaltene Anzahlungen

Die Bilanzsumme des Unternehmens verminderte sich im Geschäftsjahr um 3,74% auf 7.086,67 TEUR. Ursache für die verminderte Bilanzsumme ist im Wesentlichen die Minderung des Sachanlagevermögens um 4,01% sowie der zurückgegangene Bestand an liquiden Mitteln um 529,73 TEUR.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zeigten eine Verringerung auf 1.185,14 (Vorjahr: 1.196,74 TEUR) und die sonstigen Vermögensgegenstände eine deutliche Zunahme auf 975,63 TEUR (Vorjahr: 843,63 TEUR).

Der Anfangsbestand der Rückstellungen von 236,42 TEUR erhöhte sich aufgrund erforderlicher Zuführungen um 96,93 TEUR und verminderte sich aufgrund von Verbräuchen um 127,87 TEUR auf 205,48 TEUR. Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um 8,05% reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf den Abstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen, die zum Stichtag 1.840,09 TEUR betragen (Vorjahr: 2.154,69 TEUR).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Analyse der finanziellen Entwicklung der ClaimsControlling GmbH werden folgende Kennzahlen herangezogen:

Kennzahlen Berechnung
Rohergebnisrentabilität Jahresergebnis / Rohergebnis x 100
Sachanlagenintensität Sachanlagevermögen / Bilanzsumme x 100
Eigenkapitalquote Eigenkapital / Bilanzsumme x 100
Gesamtkapitalrentabilität Ergebnis vor Ertragsteuern u. Zinsergebnis/ Bilanzsumme x 100

Die Rohergebnisrentabilität hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert, was auf den niedrigeren Fehlbetrag zurückzuführen ist. Zum Stichtag betrug sie - 0,01 % (Vorjahr: -11,27%).

Das Eigenkapital verringerte sich zum Stichtag um 635,59 EUR aufgrund des negativen Fehlbetrages auf 4.101.103,70 EUR (Vorjahr: 4.101.739,29 EUR). Die Eigenkapitalquote liegt damit bei 57,87% (Vorjahr: 55,71%).

Die Gesamtkapitalrentabilität hat sich positiv auf 0,5% verändert (Vorjahr: -6,7%).

Darüber hinaus führt das Unternehmen ein internes Controlling und beurteilt monatlich die Geschäftsentwicklung.

5. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr ist insgesamt noch nicht zufriedenstellend zu bewerten. Die Prognose aus dem Vorjahr hat sich durch die Folgen der Pandemie nicht bestätigt.

Insgesamt kann die ClaimsControlling GmbH auf ihrer soliden Kapitalbasis weiterhin positiv in die zukünftigen Geschäftsjahre blicken. Die Krise bzw. der Tiefpunkt des Umsatzeinbruches ist überstanden. Für die Jahre 2023 und 2024 sind signifikante Steigerungen des Umsatzes aufgrund der Gewinnung neuer Aufträge zu erwarten.

6. Prognosebericht

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Jedoch lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7% höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Laut der Jahresmedienkonferenz des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vom 25. Januar 2024 war das zurückliegende Jahr in der Schaden- und Unfallversicherung von nachgelagerten Anpassungen an Schadensaufwendungen geprägt, wie zum Beispiel Baukosten oder gestiegene Preise für Autoreparaturen. Zwar verbuchte die Sparte ein Beitragswachstum von 6,7 % auf 84,5 Milliarden Euro, doch der Schadenaufwand stieg mit 12,7 % deutlich stärker als die Beitragsentwicklung. Allein in der Kfz-Versicherung resultiert aus den gestiegenen Preisen ein versicherungstechnischer Verlust von rund 2,9 Milliarden Euro. Für das Jahr 2023 prognostiziert der GDV in der Schaden- und Unfallversicherung einen Beitragszuwachs von 7,7 %.

Nach der Pressemitteilung Nr. 072 vom 27. Februar 2024 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) registrierte die Polizei im Jahr 2023 insgesamt 2,5 Millionen Unfälle, was einen Anstieg von 4,5 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Bei 2,2 Millionen dieser Unfälle handelte es sich nur um Sachschäden, was einen Anstieg von 5,0 % ausmacht. Die ClaimsControlling GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2023 eine Erholung der Mobilitätszahlen und damit eine Erhöhung der Umsatzzahlen.

Da die Automatisierung und Digitalisierung der Versicherungsprozesse immer weiter Einzug halten, ist die Gesellschaft für die Versicherungskunden in den kommenden Jahren gut aufgestellt. Die Auswirkungen des gegenwärtigen Ukraine-Konflikts auf die branchenbezogenen Rahmenbedingungen sind derzeit noch nicht absehbar.

Das Unternehmen erwartet auch aufgrund der Senkung von laufenden Kosten aufgrund von strategischen Standortbereinigungen eine deutliche Senkung der Allgemeinkosten.

7. Chancen- und Risikobericht

Die Corona-Pandemie und das damit einhergehende verminderte Mobilitätsverhalten und die daraus resultierenden Rückgänge der Unfallschäden stellt nach wie vor ein Risiko in der Geschäftsentwicklung dar. Ein mittelfristiges Risiko könnte der Rückgang der Schadensquote darstellen, welcher durch die Entwicklung von Fahrassistenzsystemen und alternativen Mobilitätsformen in den kommenden Jahren zu erwarten ist.

Der Geschäftsleitung sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Risiken bekannt, die die Fortführung des Unternehmens gefährden könnten. Marktrisiken sind vorhanden, jedoch nutzt das Unternehmen jede Chance, die sich bietet, um weiterhin am Markt erfolgreich zu sein und die Marktposition weiter auszubauen.

Es sind im Jahr 2022 bereits für die kommenden Jahre mit mehreren Auftraggebern Vereinbarungen über Auftragserweiterungen und Produkterweiterungen getroffen worden.

Das Risiko eines neuerlichen Rückganges der Umsätze ist aufgrund langfristiger Verträge nicht zu erwarten. Ebenso ist ein neuerlicher signifikanter Rückgang der Beauftragungen aufgrund gesunkener Mobilität nicht zu erwarten. Zudem hat die Vergangenheit gezeigt, dass durch die kontinuierliche Klimaveränderung die Häufigkeit von regionalen Großschadenereignissen steigt, was wiederum zu einer insgesamt zu erwartenden Steigerung der Schadenshäufigkeit beiträgt.

Die ClaimsControlling GmbH wird auch in Zukunft in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen IcamSystems GmbH das Produktportfolio im Bereich der Dienstleistungen für die Kfz-Branche kontinuierlich verbessern und erweitern.

 

Leipzig, den 24. März 2025

ClaimsControlling GmbH

gez. Frank Hoffmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.485.770,00 3.351.427,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 2,00
II. Sachanlagen 3.485.769,00 3.351.425,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.040.954,00 3.083.079,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 444.815,00 268.346,00
B. Umlaufvermögen 3.580.778,09 3.989.520,92
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.160.765,69 2.039.784,81
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.420.012,40 1.949.736,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.119,85 21.240,21
Summe Aktiva 7.086.667,94 7.362.188,13

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.101.103,70 4.101.739,29
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 4.076.103,70 4.076.739,29
B. Rückstellungen 205.472,93 236.415,03
C. Verbindlichkeiten 2.780.091,31 3.023.533,81
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.840.087,56 2.154.690,46
davon aus Steuern 245.180,24 121.852,00
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 125,00 0,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 500,00
Summe Passiva 7.086.667,94 7.362.188,13

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 6.167.453,43 5.253.895,17
2. Personalaufwand 4.608.751,55 4.329.738,71
a) Löhne und Gehälter 3.809.786,57 3.596.653,11
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 798.964,98 733.085,60
davon Aufwendungen für Altersversorgung 118.038,96 114.236,90
3. Abschreibungen 134.665,43 121.250,70
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 134.665,43 121.250,70
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.380.431,24 1.286.874,28
5. Finanz- und Beteiligungsergebnis -22.458,01 -21.184,23
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.252,45 5.254,77
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.710,46 26.439,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 11.251,78 76.048,42
7. Ergebnis nach Steuern 9.895,42 -581.201,17
8. sonstige Steuern 10.531,01 10.890,01
Jahresfehlbetrag 635,59 592.091,18

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die ClaimsControlling GmbH hat ihren Sitz in 04109 Leipzig, Käthe-Kollwitz-Straße 84. Sie ist unter HRB 21345 im Handelsregister des Amtsgerichtes Leipzig eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist nach den Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses (§ 288 Abs. 2 HGB) wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Gemäß § 265 Abs. 1 S. 1 HGB war wegen besonderer Umstände folgende Abweichung hinsichtlich der Gliederung der aufeinanderfolgenden Gewinn- und Verlustrechnungen erforderlich:

Erlöse aus Mieten in Höhe von 150 TEUR wurden von den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert.

Ausgehend von § 265 Abs. 2 HGB wurden die Vorjahresbeträge der vorgenommenen Umgliederungen nicht angepasst.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Gemäß dem Prinzip der vorsichtigen Bewertung im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB sind namentlich alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie folgt:

Erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstands. Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen die nachfolgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde:

Immaterielle Vermögensgegenstände: 3 bis 5 Jahre
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken: 9 bis 33 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 15 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 EUR wurden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 EUR bis 800,00 EUR wurden entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Rückstellungen und ungewissen Verbindlichkeiten erfassen alle erkennbaren Risiken und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Stichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Einnahmen bzw. Ausgaben, die Erträge bzw. Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

D. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammenfassung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Abschluss- und Prüfungskosten, Rückstellung zur Erfüllung von Aufbewahrungspflichten und Rückstellung für Personalkosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Satz 1 HGB und § 285 Nr. 1 und 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Insgesamt 31.12.2022 (31.12.2021)
EUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.840.087,56 314.602,90 1.525.484,66
(2.154.690,46) (314.602,90) (1.840.087,56)
Summe 2.780.091,31 1.254.606,65 1.525.484,66
(3.023.533,81) (1.206.436,20) (1.840.087,56)

E. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Mietverpflichtungen mit Laufzeiten von bis zu 6 Jahren in Höhe von insgesamt 699 TEUR. Für das Geschäftsjahres 2022 belief sich der Mietaufwand auf 259 TEUR. Zudem bestehen Leasingverpflichtungen mit Laufzeiten von bis zu 5 Jahren. Hierbei entstanden im Geschäftsjahr 2022 Leasingaufwendungen in Höhe von 70 TEUR.

Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2022 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 77 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildenden):

2022
Anzahl
2021
Anzahl
Angestellte 72 73
Gewerbliche Mitarbeiter 5 4

Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den alleinigen Geschäftsführer Frank Hoffmann durchgeführt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres lagen nicht vor.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 635,59 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Leipzig, 24. März 2025

gez. Frank Hoffmann, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

Anschaffungs-Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge (davon Zinsen für Fremdkapital)
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.004,19 0,00 11.266,19 0,00
Zwischensumme 19.004,19 0,00 11.266,19 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.172.476,25 0,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 866.251,01 269.135,43 130.607,62 0,00
Zwischensumme 4.038.727,26 269.135,43 130.607,62 0,00
Summe Anlagevermögen 4.057.731,45 269.135,43 141.873,81 0,00
Anschaffungs-Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.01.2022
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.738,00 19.002,19 0,00 11.265,19
Zwischensumme 7.738,00 19.002,19 0,00 11.265,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.172.476,25 89.397,25 42.125,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.004.778,82 597.905,01 92.540,43 130.481,62
Zwischensumme 4.177.255,07 687.302,26 134.665,43 130.481,62
Summe Anlagevermögen 4.184.993,07 706.304,45 134.665,43 141.746,81
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 7.737,00 0,00 1,00
Zwischensumme 0,00 7.737,00 0,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 131.522,25 0,00 3.040.954,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 559.963,82 0,00 444.815,00
Zwischensumme 0,00 691.486,07 0,00 3.485.769,00
Summe Anlagevermögen 0,00 699.223,07 0,00 3.485.770,00

Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Gesellschafterversammlung hat am 19. Mai 2025 beschlossen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 635,59€ wie folgt zu verwenden: Vortrag auf das Ergebnis des neuen Jahres.

Ergebnisverwendungsrechnung

Berichtsjahr 2022
EUR
Vorjahr
EUR
Jahresfehlbetrag -635,59 -592.091,18
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.076.739,29 5.068.830,47
- Ausschüttung an die Gesellschafter 0,00 400.000,00
= Bilanzgewinn 4.076.103,70 4.076.739,29

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Die vorstehend zur Veröffentlichung bestimmten Unterlagen entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ClaimsControlling GmbH, Leipzig:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ClaimsControlling GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ClaimsControlling GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 24. März 2025

TERPITZ BAST RONNEBERGER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Terpitz, Wirtschaftsprüfer

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