Educas Weiterbildungs GmbH
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Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Thomas Harald Dr. Fink since 12/1/2025 | Managing Director |
Arne Benjamin Dr. Kues since 2/8/2024 | Managing Director |
Luis Franz Rattenhuber since 7/13/2023 | Managing Director |
Thomas Dr. Sittel since 2/7/2023 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Company ownership and partner structure
6 shareholders
GmbH structure
5 of 6 shown
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| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
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| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Educas GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Educas GmbH hat ihren Sitz in München und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter HR B 281097 eingetragen. Die Gesellschaft hat nach den Vorschriften des HGB einen Jahresabschluss und als Mutterunternehmen erstmals zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss aufgestellt. Die Stichtage der in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse stimmen mit dem Stichtag des Konzernabschlusses, dem 31. Dezember 2023, überein. Durch die Erstaufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 besteht kein Vergleichspunkt für das Vorjahr. II. KONSOLIDIERUNGSKREIS In den Konzernabschluss der Educas GmbH, München, zum 31. Dezember 2023 wurden gemäß § 290 HGB in vollem Umfang einbezogen:
In den Konzernabschluss wurden alle Tochterunternehmen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gemäß § 294 HGB einbezogen. III. KONSOLIDIERUNGSMETHODEN 1. Allgemeines Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wurden die Konzernbilanzierungsvorschriften des HGB angewandt. 2. Konsolidierungsgrundsätze a) Kapitalkonsolidierung und Erstkonsolidierungen Die Erstkonsolidierung wurde gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 HGB nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Als Zeitpunkt für die Verrechnung der Wertansätze wurden die Erwerbszeitpunkte angenommen:
Es ergaben sich folgende aktivische Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung:
Die aktivischen Unterschiedsbeträge wurden wie folgt verteilt:
Der Firmenwert aus der erstmaligen Konsolidierung wird in der Bilanz gem. § 301 Abs. 3 S. 1 HGB als "Geschäfts- oder Firmenwert" ausgewiesen und entsprechend § 309 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB über eine Dauer von 10 Jahren, in denen er voraussichtlich genutzt wird, linear abgeschrieben. Nach Prüfung aller möglichen Sachverhalte zur Bestimmung der Abschreibungsdauer konnte keine vom Gesetz abweichende Dauer ermittelt werden, womit auf 10 Jahre Abschreibungsdauer abgestellt wurde. Der überwiegende Teil der Gewinn- und Verlustrechnung bis zur EBIT-Ebene entfällt auf die beiden mit Wirkung zum 30. Juni 2023 konsolidierten Tochterunternehmen ML Consulting Schulung, Service & Support GmbH, Köln, und ML Public Services GmbH, Köln. Im Hinblick auf die Bilanz ergaben sich aus den Erstkonsolidierungen wesentliche Veränderungen vor allem durch die aktivierten Firmenwerte aus dem Kauf dieser beiden Gesellschaften. Die im Rahmen der Unternehmensstrategie des Mutterunternehmens durchgeführte Kapitalerhöhung stellt eine der Grundlagen der Finanzierung des Erwerbs da. Ebenfalls wurden verschiedenen Darlehen zur Erwerbsfinanzierung beim Mutterunternehmen aufgenommen. b) Schuldenkonsolidierung Gemäß § 303 wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen eliminiert. c) Aufwands- und Ertragskonsolidierung Gemäß § 305 wurden Aufwendungen und Erträge, die zwischen den in den Konzern einbezogenen Unternehmen entstanden sind, gegeneinander aufgerechnet. d) Eliminierung von Zwischenergebnissen Soweit in den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Posten Zwischengewinne aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten waren, wurden sie im Rahmen der Zwischengewinneliminierung erfolgswirksam eliminiert. e) Latente Steuern Führen Konsolidierungsmaßnahmen zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen und bauen sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder ab, so wird eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern und eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Konzernbilanz angesetzt. IV. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 und 2 HGB). Die Aufstellung der Konzernbilanz erfolgte vor der Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses. 1. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet wird, wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über eine Nutzungsdauer von in der Regel 3 Jahren vorgenommen. Die unter den selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte aktivierten TEUR 213 entsprechen den gesamten Entwicklungskosten des Geschäftsjahres 2023. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauern sind wie folgt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. 2. Vorräte Die Bewertung der im Vorratsvermögen ausgewiesenen fertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten. Diese umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet wird, wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. 3. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Für bestehende Ausfallrisiken werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. 4. Rückstellungen Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem, ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. V. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer separaten Anlage zum Anhang (Anlage 1/3.1) dargestellt. Unter den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen ist ein zum Abschlussstichtag noch nicht fertig gestelltes Nutzungsrecht enthalten. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen Gesellschafter betreffen noch nicht eingezahltes Agio in die Kapitalrücklage. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind kurzfristig. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. 4. Eigenkapital Es bestehen zum Stichtag ein Stammkapital in Höhe von EUR 17.512.500. Davon war ein Betrag von EUR 11.018.374,25 zum Bilanzstichtag nicht eingefordert. Hinsichtlich des noch nicht einbezahlten Agios in die Kapitalrücklage verweisen wir auf die Erläuterungen weiter oben zu den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB beträgt TEUR 213 und resultiert aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände. 5. Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Darlehen in Höhe von TEUR 13.542 enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. VI. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Personalaufwand Innerhalb der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung im Personalaufwand betreffen TEUR 4 Aufwendungen für Altersversorgung. 2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Erträge aus Abzinsung in Höhe von TEUR 11. VII. KAPITALFLUSSRECHNUNG Die Kapitalflussrechnung entspricht den Regelungen des DRS 21. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 entspricht dem Posten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" in Höhe von TEUR 2.637 abzüglich von zum Bilanzstichtag in Anspruch genommenen kurzfristigen, in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltenen Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 480. VIII. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Haftungsverhältnisse bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen einen langfristigen Mietvertrag für die Büroräumlichkeiten und Leasingverträge für betriebliche PKW, EDV-Anlagen, Büroeinrichtungen und Firmenfahrräder mit den folgenden Fristigkeiten abgeschlossen:
IX. SONSTIGE ANGABEN 1. Mitarbeiter Die Gesellschaft hat im Rumpfgeschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 durchschnittlich 49 Angestellte beschäftigt. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtszeitraum und sind zur Zeit:
Die im Geschäftsjahr 2023 tätigen Mitglieder der Geschäftsführung erhielten keine Vergütung. 3. Honorar für Abschlussprüfung Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 30. Es betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 4. Befreiung von der Aufstellung, Prüfung und Offenlegung Für die folgenden Unternehmen sind die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB erfüllt, sodass von den Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB teilweise Gebrauch gemacht wird:
5. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Die Educas Weiterbildungs GmbH hat am 31. Mai 2024 die PC-COLLEGE Training GmbH, Berlin, erworben. Die Töchterunternehmen der PC-COLLEGE Training GmbH, Berlin, die PC- COLLEGE Düsseldorf GmbH, Düsseldorf und die PC-COLLEGE Saxonia GmbH, Dresden, wurden mit Wirkung zum 01. Januar 2024 auf die PC-COLLEGE Training GmbH, Berlin, verschmolzen. Darüber hinaus hat die Educas Weiterbildungs GmbH am 30. August 2024 die Iff Institut für Fach- und Führungskräfte GmbH, Köln, erworben. Die ML Public Services GmbH, Köln, wurde mit Wirkung zum 01. Januar 2024 auf die ML Consulting Schulung, Service & Support GmbH, Köln, verschmolzen. 6. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 2.967.431,26. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Konzern für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen Die Educas GmbH stellt den Konzern für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen auf, denen das Mutterunternehmen angehört.
München, den 11. Dezember 2024 Peter Bösensell Dr. Arne Kues Luis Rattenhuber Dr. Thomas Sittel Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Educas GmbH, München, im Geschäftsjahr 2023
Konzernkapitalflussrechnung der Educas GmbH, München, für das Geschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel der Educas GmbH, München, im Geschäftsjahr 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlegende Informationen über den Educas Konzern und die Educas GmbH als Konzernobergesellschaft Die Educas Gruppe ist ein Anbieter im Bereich der Bildungsdienstleistungen in Deutschland. Sie bietet ein breit gefächertes Portfolio an Produkten und Dienstleistungen, die sich über digitale Lernformate, Softwarelösungen für das Bildungsmanagement, Präsenz- und Fernlernkurse sowie maßgeschneiderte Weiterbildungslösungen für Unternehmen und Institutionen erstrecken. Die Educas GmbH als Konzernobergesellschaft wurde im Jahre 2022 gegründet; der Konzern entstand im Jahre 2023 durch den Erwerb mehrerer (unmittelbarer und mittelbarer) Tochtergesellschaften. Der Konzern nimmt über seine Tochtergesellschaften an seinen Standorten in Deutschland am Bildungsmarkt teil. Der Konzern hat sich im Berichtsjahr positiv entwickelt und ein deutliches Wachstum erreichen können. Die Sicherung der Qualität und der Wirtschaftlichkeit wird nach Einschätzung der Geschäftsführung durch fortlaufende Verbesserung der operativen und sonstigen Prozesse gewährleistet. Im Laufe des Jahres 2023 setzte der Konzern verstärkt auf die Integration neuer Bildungsangebote in digitalen Technologien. Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in dem Erwerb der ML Gruppe, Köln, wider. Die ML Gruppe ist spezialisiert auf Weiterbildungsangebote im Bereich der Erwachsenenbildung und bietet technologielastige Bildungsangebote mit besonderem Fokus auf komplexe IT-Systeme an. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war von zahlreichen makroökonomischen Herausforderungen geprägt. Weltweit und insbesondere in Europa wirkten sich die geopolitischen Spannungen sowie die hohe Inflation auf verschiedene Branchen aus, darunter auch auf den Bildungssektor. Trotz dieser widrigen Bedingungen erwies sich die Nachfrage nach Bildungsangeboten als robust, was insbesondere auf den anhaltenden Trend zur Digitalisierung zurückzuführen ist. Unternehmen und Institutionen investierten weiterhin stark in die berufliche Weiterbildung, um den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt gerecht zu werden. 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Educas-Gruppe ist in einem Marktumfeld mit erheblicher Wettbewerbsintensität tätig. Der Wettbewerb wird von weltweit agierenden Beratungsunternehmen sowie einer Vielzahl kleiner Spezialanbieter geprägt. Die Educas-Gruppe zählt dabei in bestimmten Branchen zu den wichtigsten Anbietern. Die zunehmende Akzeptanz von E-Learning und digitalen Bildungsplattformen, die durch die COVID-19-Pandemie beschleunigt wurde, hat sich im Jahr 2023 weiter gefestigt. Dies kam dem Geschäftsmodell der Educas Gruppe zugute. 2.3. Geschäftsverlauf der Educas Gruppe Der Aufbau des Konzerns hat sich in 2023 entsprechend unseren Erwartungen entwickelt. Die Beteiligung an einer Unternehmensgruppe wurde vollzogen; weitere Beteiligungen wurden vorbereitet. Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 93; durch die zugrunde liegende Erstkonsolidierung ist diese Zahl nur eingeschränkt aussagefähig. Die Geschäftsführung spricht an dieser Stelle allen Betriebsangehörigen großen Dank und Anerkennung für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete herausragende Arbeit aus, gerade unter Berücksichtigung der besonderen Herausforderungen und Anstrengungen des Jahres. Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit der Entwicklung im Jahr 2023 zufrieden. 2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das operative Geschäft des Konzerns wird im Wesentlichen durch die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBITDA gesteuert; nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden aktuell nicht eingesetzt. 3. Lage des Konzerns 3.1. Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses Durch die Erstaufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 besteht kein Vergleichspunkt für das Vorjahr. Zudem sind die Werte, der in den Konzernabschluss 2023 einbezogenen Unternehmen, die keine Holdingfunktion erfüllen, erst mit Erwerb ab der zweiten Jahreshälfte 2023 in den Konzern eingeflossen. Der überwiegende Teil der operativen Ertragslage entfällt auf die erstmals zum 30 Juni 2023 konsolidierten Tochterunternehmen. Bei isolierter Betrachtung der in den Konzernabschluss 2023 einbezogenen Unternehmen, die keine Holdingfunktion erfüllen, ist ein leichter Rückgang der wesentlichen Leistungsparameter (Umsatz und EBITDA) sowie eine stabile Vermögens- und Finanzlage dieser Unternehmen festzustellen, der jedoch insbesondere auf einmalige, nicht wiederkehrende Projekte im Geschäftsjahr 2022 zurückzuführen ist; das nachhaltige Kerngeschäft hat sich stabil entwickelt bzw. leicht verbessert. 3.2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 7.975 erwirtschaften. Der größte Teil der Umsatzerlöse entfällt auf die Erbringung von Schulungs- und Bildungsleistungen. Zur Erzielung des Umsatzes wurde ein Materialaufwand in Höhe von TEUR 3.678 eingesetzt. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 3.091; aufgrund der anorganischen Wachstumsstrategie des Konzerns wird für das Geschäftsjahr 2024 ein erneuter deutlicher Anstieg erwartet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 4.391. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beliefen sich auf TEUR 1.055; davon entfielen TEUR 988 auf den im Rahmen der Konzernrechnungslegung entstehenden Geschäfts- und Firmenwert. Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen beträgt TEUR -3.018. In Summe konnte nach Einschätzung der Geschäftsführung in dem für die Beurteilungen relevanten Bereich des operativen Geschäfts die erwartete Geschäftsentwicklung erreicht werden. Die gute finanzielle Ausstattung des Konzerns ermöglicht es unter anderem, weitere Bildungsanbieter in den kommenden Jahren aufzunehmen und attraktive Preise für die abgebenden Gesellschafter darzustellen. Die Konzerngesellschaften sind nach Einschätzung der Geschäftsführung im Bildungsmarkt als innovative, zuverlässige und qualitativ hochwertige Partner bekannt. Dies bewegt Kunden, den Konzern als innovativen, qualitativ hochwertigen und finanziell stabilen Dienstleister auszuwählen. 3.3. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Educas Gruppe belief sich zum Bilanzstichtag 2023 auf TEUR 82.975. Das Eigenkapital des Konzerns belief sich am Jahresende auf TEUR 59.833, was einer stabilen Eigenkapitalquote von 72 % entspricht. Hierzu trug insbesondere eine im Laufe des Jahres 2023 durchgeführte Kapitalerhöhung in der Educas GmbH bei. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Darlehen von mittelbaren Gesellschaftern der Educas GmbH erfasst, die aus Sicht der Geschäftsführung eigenkapitalähnlichen Charakter haben und lediglich als bilanzverlängernd im Zusammenhang mit den Forderungen der Educas GmbH ggü. Gesellschaftern zu betrachten sind. Die Kapitalstrukturverdeutlicht die stabile Basis der Konzernfinanzierung. Die Liquiditätslage des Konzerns und aller im Konsolidierungskreis enthaltenen Konzernunternehmen war im Geschäftsjahr zufriedenstellend. Dies setzt sich auch weiter fort. Alle im Konsolidierungskreis enthaltenen Konzernunternehmen werden auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. 3.4. Investitionen Die Gesamtinvestitionen des Konzerns beliefen sich im Jahr 2023 gemäß Cashflow aus Investitionstätigkeit auf TEUR 18.794. Diese Investitionen flossen hauptsächlich in die Bereiche Beteiligungen und die Expansion der Geschäftsaktivitäten. 4. Chancen und Risiken 4.1. Chancen
4.2. Risiken
5. Prognosebericht Die Geschäftsführung der Educas GmbH blickt optimistisch in das Geschäftsjahr 2024. Trotz der Unsicherheiten im globalen wirtschaftlichen Umfeld erwarten wir ein weiteres Wachstum, insbesondere durch weitere Akquisitionen. Basierend auf aktuellen Markttrends gehen wir von einem deutlichen Umsatzwachstum aus. Wesentliche Wachstumsimpulse werden durch die Integration weiterer Bildungsanbieter erwartet, sowohl im Bereich IT als auch im Bereich technische Ausbildung, die von der Educas Gruppe vorangetrieben werden. Besonders im Bereich der beruflichen Weiterbildung sehen wir starke Wachstumschancen, da immer mehr Unternehmen ihre internen Lernprozesse digitalisieren und auf flexible, technologiegestützte Plattformen setzen. Insgesamt bleibt die Zielsetzung, die EBITDA-Marge auf einem hohen Niveau zu halten. Durch die verstärkte Nutzung von Synergien zwischen den Unternehmen der Educas Gruppe rechnen wir mit Effizienzsteigerungen, die zur Stabilität der Margen beitragen. Zudem werden wir weiterhin in die Produktentwicklung und Vertriebsmaßnahmen investieren, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir aufgrund der operativen Entwicklung der bestehenden Gruppengesellschaften, aber auch durch neue Beteiligungen, einen gegenüber 2023 deutlich gestiegenen Umsatz und ein deutlich höheres EBITDA. 6. Abschluss Das Geschäftsjahr 2023 war für die Educas Gruppe ein erfolgreiches Jahr, das von Wachstum geprägt war. Für das kommende Jahr sind wir gut gerüstet, um weiterhin von der Digitalisierung des Bildungssektors zu profitieren und nachhaltige, zukunftsweisende Lernlösungen zu bieten.
München, 11. Dezember 2024 Peter Bösensell Dr. Arne Kues Luis Rattenhuber Dr. Thomas Sittel Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Educas GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Educas GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Educas GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 13. Dezember 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Dr. Martin Hartauer, Wirtschaftsprüfer Thomas Klemm, Wirtschaftsprüfer |
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