Rusta Transportation GmbH
Same addressLogistics service activities
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Jan Mikael Elijard Ekeroth since 10/22/2025 | Managing Director |
Jozef Khasho since 10/22/2025 | Procura |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Rusta Retail GmbHLübeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023-20241. Geschäftstätigkeit und RahmenbedingungenDie Rusta Retail GmbH betreibt per 30.04.2024 10 Filialen im nord-, ost- und westdeutschen Raum. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Waren des täglichen Bedarfs sowie Einrichtungs- und Dekorationsartikeln zu günstigen Preisen. Die Muttergesellschaft mit Sitz in Stockholm, Schweden, betreibt insgesamt 211 Filialen auf 4 Märkten: Schweden, Norwegen, Finnland und seit 2017 auch in Deutschland. Der Sitz der deutschen Gesellschaft ist Lübeck. Das Geschäftsjahr war geprägt durch ein sehr hohes Inflationsniveau, welches sich im Verlauf abgeschwächt hat und zum Ende wieder bei 2,2%, also auf Vor-Ukraine-Kriegs-Niveau, lag. Die Energiepreise haben sich ebenfalls im Jahresverlauf deutlich reduziert. Die Konsumlaune ist nach wie vor zurückhaltend und bei privaten Ausgaben stehen eher Nahrungsmittel, Freizeit und Urlaub im Mittelpunkt. Die Lebensmittelpreise befinden sich nach wie vor auf einem hohem Niveau und beginnen erst langsam im Frühjahr 2024 zu sinken. Die Bereiche Heim und Wohnen, DIY haben noch nicht wieder das Niveau von 2020-2022 erreichen können. Der Discountmarkt wächst weiter stärker als der gesamte deutsche Einzelhandel. Fachmarktzentren entwickeln sich insgesamt stabil, während Einkaufscenter und Innenstadtlagen weiter Besucherfrequenzen verlieren. 2. Darstellung der LageWesentlicher finanzieller Indikator ist der Umsatz. In Deutschland wuchs der Gesamtumsatz im Finanzjahr 23-24 von 23,7 Mio. € auf 26,6 Mio. €, der vor allem auf die gestiegene Filialanzahl (von 8 auf 10) zurückzuführen ist. Die Transferpreis-Anpassungszahlungen von der Muttergesellschaft Rusta AB in Höhe von 5,7 Mio. € sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Im Vorjahr wurden diese Anpassungszahlungen in den Umsatzerlösen ausgewiesen (4,1 Mio. €), weshalb die Werte beider Geschäftsjahre nur bedingt vergleichbar sind. Vergleicht man die Umsatzerlöse inkl. der Transferpreis-Anpassungszahlungen mit dem Vorjahr, konnte im Geschäftsjahr eine Steigerung von 36 % auf insgesamt 32,3 Mio. € erzielt werden. Der Durchschnitts-Bon liegt auf Vorjahresniveau, die verkauften Artikel pro Kunde sind leicht rückläufig. Waren des täglichen Bedarfs haben sich insgesamt besser entwickelt als höherpreisige Ware, wie zum Beispiel Möbel oder Teppiche. Die Preissensibilität ist deutlich gestiegen, Kampagnenpreise haben an Wert gewonnen. Die Materialaufwendungen nahmen um 28% von 12,4 Mio. € auf 15,8 Mio. € zu. Dies entspricht in der Größenordnung in etwa dem Umsatzzuwachs inkl. der Transferpreis-Anpassungszahlungen der Rusta AB. Der Personalaufwand stieg um 72% von 2,8 Mio. € auf 4,8 Mio. €. Dies ist bedingt durch 2 neue Stores und die allgemeine Lohnanpassung. Die beiden Neueröffnungen im Vorjahr 22-23 fanden erst zum Ende des Geschäftsjahres statt, so dass der deutlich größere Effekt erst in 23-24 ersichtlich wurde. Die Abschreibungen erhöhten sich um 28% bedingt durch die vorgenommenen Investitionen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 2,4 Mio. € auf 9,4 Mio. €. Das ist im Wesentlichen auf Marketingaufwendungen für die neuen Stores sowie Mieten zurückzuführen. Im Finanzjahr erreichten wir einen Jahresüberschuss von 0,7 Mio. € nach 0,6 Mio. € im Vorjahr. Unsere Eigenkapitalquote beträgt zum Ende des Finanzjahres 23,2% nach 21,7% im Vorjahr. Die Geschäftsführung bewertet die Entwicklung von Umsatz und Jahresergebnis positiv. Der kontinuierliche Aufbau unseres Filialnetzes in Deutschland erfordert Investitionen in das Anlagevermögen, das sich von EUR 4,71 Mio € im Vorjahr auf EUR 4,74 Mio. € erhöhte. Der durch Expansion bedingte Liquiditätsbedarf wird durch den Konzern der Rusta AB sichergestellt. Der Rückgang der Flüssigen Mittel im Jahr 23-24 um 1,3 Mio. € liegt an der Expansion und Neueröffnung von 2 Filialen und den damit verbundenen Investitionen in das Anlagevermögen (€ 0,84 Mio) und den Aufbau von Vorräten (€ 0,47 Mio). Stammkapital und Kapitalrücklage blieben unverändert. Die Bilanzsumme erhöhte sich nach alledem um 2,1 Mio. € auf 16,7 Mio. €. Wechselkursrisiken werden nicht abgesichert. Die Filialanzahl ist im Jahr 23-24 von 8 auf 10 gestiegen, in Jena und Essen wurden 2 Filialen neu eröffnet. Das erste Halbjahr verlief sehr gut und vor allem die Bereiche Home Improvement und Consumables haben sich stark entwickelt. Das Weihnachtsgeschäft verlief schwächer als im Vorjahr und die IT-Attacke auf unseren IT-Servicedienstleister Tietro-Evry hat das 1. Quartal in vielen Bereichen des operativen Geschäfts negativ beeinflusst. Betroffen hiervon waren die Warenbelieferung der Stores, die für fast 14 Tage ausgesetzt werden musste, die Warenbestellung, eingeschränkte Akzeptanz von Kartenzahlung in unseren Filialen, die Nichterreichbarkeit unserer Homepage und der Ausfall unseres Kundenbindungsprogramms. Durch schnelles und effizientes Handeln konnten die Auswirkungen jedoch so gering wie nur möglich gehalten werden. 3. PersonalwesenDer durchschnittliche Mitarbeiterstamm ist von 114 im Geschäftsjahr 22-23 auf 195 im Geschäftsjahr 23-24 gewachsen. 129 davon sind Frauen und 55 Männer. 50 Mitarbeitende waren in Vollzeit und 145 in Teilzeit beschäftigt. Im Local Office Germany in Lübeck arbeiten insgesamt 6 Mitarbeitende auf den Positionen Office-, HR-, Regional- und Commercial Manager, Local Marketing Coordinator sowie einem Geschäftsführer. Eine Tarifbindung besteht nicht. 4. Darstellung der wesentlichen Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung (Risikobericht)Ein formelles Risikomanagementsystem ist nicht eingerichtet. Risiken werden auf Unternehmensebene nicht quantifiziert. Allgemeine betriebliche Risiken bestehen im Einzelnen wie folgt:
Das Wachstum von 6 auf 10 Stores im Kalenderjahr 2023 hat, wie erwartet, dazu beigetragen, den deutschen Markt, die Kunden und unsere Position noch besser zu verstehen. Die unterschiedlichen Standortfaktoren der einzelnen Stores geben Aufschluss darüber, was gut und was weniger gut funktioniert. Dieses Wissen ist für unsere weitere, geplante Expansion auf dem deutschen Markt essenziell und erlaubt es uns, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Hierbei spielen die Bereiche Expansion, Marketing und Sortiment die größten Rollen. Die Finanzierung ist durch eine Patronatserklärung der Rusta AB gesichert. 5. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung (Prognosebericht)Die Prognose aus dem Lagebericht 2022-2023 in Höhe von 35% Umsatzsteigerung konnte mit 36% (Umsatzerlöse inkl. Transferpreis-Anpassungszahlungen) erreicht werden. Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zur Prognose aus dem Vorjahr leicht verbessert. Trotz der weiterhin instabilen Weltlage ist unsere Prognose der nächsten beiden Jahre positiv. Die erfolgten Lohn- und Gehaltssteigerungen in vielen Bereichen werden sich positiv auf das Konsumklima auswirken. Das Konzept Rusta ist immer noch viel zu unbekannt, das Vertrauen in die Marke Rusta benötigt Zeit. Das Rusta Konzept zu erklären ist eine unserer Prioritäten. Die Konzentration auf unsere Stärken - Preis + Qualität + Nachhaltigkeit - verbunden mit dem Thema Einkaufserlebnis wird uns weitere Kundengruppen auf dem deutschen Markt erschließen, was die Frequenz in unseren Filialen steigern wird. Für das Geschäftsjahr 24-25 erwarten wir bei gleichbleibender Filialanzahl einen leichten Umsatzzuwachs in Höhe von ca. 3 % sowie ein stabiles Jahresergebnis.
Lübeck, 21.10.2024 Christof Sauck, Geschäftsführer Rusta Retail GmbH Bilanz zum 30.04.2024AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.05.2023 bis 30.04.2024
Anhang 2024Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen gem. § 288 II HGB wurden in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die erstmalige Erfassung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt zum Devisenkurs am Tag des Geschäftsvorfalls. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer (3 Jahre) vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtlichen Nutzungsdauer (3-23 Jahre) vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten den Wert von € 800,00 nicht übersteigen (geringwertige Wirtschaftsgüter), werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt. Dabei kam das Verbrauchsfolgeverfahren FiFo ("First in, First out") zur Anwendung. Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt und entsprechend ihrer wirtschaftlichen Verursachung bzw. Laufzeit aufgelöst. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden grundsätzlich übernommen werden. Zum Ausweis der Transferpreis-Anpassungszahlungen siehe die Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung, Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Das Anlagevermögen ist im Anlagenspiegel in Anlage 4 dargestellt. Mietereinbauten werden in den Sachanlagen ausgewiesen und nach der kürzeren Mietdauer linear abgeschrieben. Umlaufvermögen Fertige Erzeugnisse und Waren Der Wert des Warenbestandes betrug im Berichtsjahr € 4.589.712,79 (Vorjahr € 4.115.251,54). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 5.726.233,32 betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Verrechnungsverkehr mit dem Mutterunternehmen Rusta AB (Vorjahr: € 2.565.546,99). Die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen im Berichtsjahr € 127.760,05 (Vorjahr: € 307.042,75). Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Die Stammeinlage in Höhe von € 25.000,00 (Vorjahr: € 25.000,00) wurde in voller Höhe eingezahlt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen umfassen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für die Steuerjahre 2023 und 2024 in Höhe von € 264.782,68 (Vorjahr: € 290.500,00). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses, Abschlussprüfung und die betrieblichen Steuererklärungen sowie Bonus- und Urlaubsrückstellungen für das Kalenderjahr 2024 in Höhe € 404.613,79 (Vorjahr: € 271.959,20). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnungen werden nach der monatlichen Durchschnittsrate der schwedischen Bundesbank vorgenommen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 195.361,36 (Vorjahr: € 143.541,21). Angaben zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 12.138.388,41 (Vorjahr: € 10.897.243,76). Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge Die Transferpreis-Anpassungszahlungen von der RUSTA AB in Höhe von € 5.725.000,00 sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Im Vorjahr wurden diese Anpassungszahlungen in den Umsatzerlösen ausgewiesen (€ 4.145.000,00), insoweit sind die Umsatzerlöse und die sonstigen betrieblichen Erträge nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Nach § 285 Abs. 3a HGB bestehen zum Bilanzstichtag wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von € 19.538.896,14 (Vorjahr: € 22.814.830,00). Die Laufzeit der Verträge endet spätestens am 31. März 2033. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 195 (Vorjahr: 114). Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Konzernzugehörigkeit Die Rusta Retail GmbH wurde in den Konzernabschluss der Rusta AB, Uppsala, Schweden, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im schwedischen Unternehmensregister "Bolagsverket" veröffentlicht Die Veröffentlichung für den Konzernabschluss zum 30.04.2024 erfolgte am 25.09.2024 unter der Nummer 9616639/24. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungAusgehend von einem Jahresüberschuss von € 706.815,28 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von € 1.644.760,70 ein Bilanzgewinn von € 2.351.575,98. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn ins Folgejahr vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Lübeck, 21.10.2024 Christof Sauck, -Geschäftsführer Rusta Retail GmbH Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rusta Retail GmbH, Lübeck Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rusta Retail GmbH, Lübeck, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rusta Retail GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 12. Februar 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer ppa. Dennis Parlak, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 30.04.2024 wurde am 01.04.2025 festgestellt. |
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