Hansa Meat
GmbH
Kaltenkirchen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023
Grundlagen des Unternehmens
Tätigkeit des Unternehmens
Die Hansa Meat GmbH ist als Importeur und Exporteur
von Rind-, Schweine- und Lammfleisch tätig.
Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist die Vermarktung von
hochwertigem, frischem und gefrorenem
Qualitätsrindfleisch aus Südamerika im Inland
sowie im EU-Ausland. Um unseren Qualitätsanspruch an
die von uns vertriebenen Produkte gerecht zu werden, sind
wir erfolgreich durch den IFS-Broker auf dem höheren
Niveau 3 zertifiziert.
Daneben arbeiten wir im Lager und Logistikbereich
ebenso eigens mit IFS-zertifizierten Unternehmen zusammen
und stellen dadurch den Schulterschluss zu unserem
Importsystem her. Zu unseren Kunden zählen
überwiegend führende Einzel- und
Großhandelsketten im Inland.
Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
Generell setzte sich die Erholung der deutschen
Wirtschaft der letzten zwei Jahre nach dem Einbruch der
Coronapandemie im Jahr 2023 nicht fort. Das preisbereinigte
Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes um 0,3% niedriger als im Vorjahr.
Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der
Wirtschaftsleistung 0,1%.
Vor allem eine lahmende Weltkonjunktur, eine
geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie steigende
Zinsen, die die Finanzierungsbedingungen verschlechtern,
sorgen für eine schwache deutsche Konjunktur. Der
private Konsum nahm infolge hoher Inflationsraten
(Jahresschnitt 5,9%) ebenfalls deutlich um 0,8% zum Vorjahr
ab.
Der Umsatz des zusammengefassten Wirtschaftsbereich
Handel, Verkehr und Gastgewerbe in Deutschland hat sich
gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 1,0%
verringert, was vor allem dem deutlich nachgebenden
Groß- und Einzelhandel zu verschulden ist.
Entwicklung der Branche im abgelaufenen
Geschäftsjahr
Die Fleischindustrie in Deutschland steht im Jahr
2023 weiterhin vor anhaltenden Herausforderungen. Diese
Schwierigkeiten werden durch politische Unsicherheiten und
regulatorischen Druck verstärkt, die zu einem
Rückgang der Schweine- und Rinderbestände
führen. Darüber hinaus bestehen weiterhin
Beschränkungen auf wichtigen Exportmärkten in
Drittländer aufgrund des Auftretens der Afrikanischen
Schweinepest, obwohl eine weitere Ausbreitung in
Deutschland verhindert werden konnte. Die sinkende Anzahl
von Schlachttieren hat zu einem verstärkten
Konsolidierungsdruck in der Schlachtbranche geführt,
was zu Betriebsschließungen und -verkäufen
geführt hat.
Die Verarbeitungsindustrie leidet ebenfalls unter
wirtschaftlichen Herausforderungen wie hohen Energie- und
Rohstoffpreisen sowie steigenden Löhnen bei
Arbeitskräftemangel. Die Produktionsmenge der
Fleischwarenherstellung sank durchschnittlich um 2%,
während der durchschnittliche Preis um rund 10%
zulegte. Die Kostensteigerungen machen es schwer, Produkte
zu angemessenen Preisen anzubieten. Die hohe Inflation,
besonders bei Lebensmitteln, verunsichert die Verbraucher
und macht den Preis wieder zu einem wichtigen Faktor bei
der Kaufentscheidung.
Mit Fokus auf den Import von Fleisch und Fleischwaren
nach Deutschland im Jahr 2023 ist Folgendes festzuhalten:
Die Einfuhr von Fleischwaren nahm zu und stieg
gegenüber dem Vorjahr um 4,6% bzw. 18.000 t auf
398.000 t an. Die Menge der Einfuhr von Fleisch- und
Schlachtnebenerzeugnissen sank hingegen gegenüber dem
Vorjahr um 3,7% bzw. 78.000 t auf 2,02 Mio. t. Auf frisches
und gefrorenes Rindfleisch entfielen 2023 knapp 15% der
gesamten Importmenge von Fleisch- und Nebenerzeugnissen.
Insgesamt wurden ca. 296.000 t Rindfleisch eingeführt
(14% bzw. 78.000 t weniger als im Vorjahr). Die Einfuhr aus
Drittländern nahm erneut geringfügig um ca. 3,6%
auf 43.800 t zu. Hier wurden fast zwei Drittel aus
Argentinien geliefert (65%), gefolgt von Brasilien und
Uruguay mit einem Anteil von je 10%.
Geschäftsverlauf
Das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum
30.09.2023 war aufgrund der anhaltenden Auswirkungen des
Ukrainekrieges sowie der erheblichen Inflation zwar ein
schwieriges, aber insgesamt erfolgreiches Wirtschaftsjahr
unserer Gesellschaft.
Ein funktionierendes System der Lieferketten, eine
langjährige Bindung zu unseren Kunden, ein fairer
Umgang mit unseren Handelspartnern sowie nicht zuletzt
unsere langjährige Erfahrung im nunmehr 24
jährigen Bestehen des Unternehmens tragen hier zum
Erfolg bei.
Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2022/2023
von 11.302 TEUR um 1.183 TEUR (10,5%) auf 10.119 TEUR
gesunken. Maßgeblich hierfür ist die deutliche
Abnahme des Vorratsvermögen um 1.248 TEUR im
Verleich zum Vorjahr. Das Vorratsvermögen muss
vorfinanziert werden. Die Fremdkapitalquote beträgt
67,6% (Vorjahr 58,8%). Die Eigenkapitalquote der
Gesellschaft ist von 32,5% auf 28,8% gesunken ist.
Finanzlage
Die Finanzlage der Hansa Meat GmbH ist während
des gesamten Geschäftsjahres gut. Die Gesellschaft ist
jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen zu
erfüllen. Die zum Betrieb notwendigen Mittel sind
aufgrund ausreichender Kreditlinien problemlos beschaffbar.
Ertragslage
Im Geschäftsjahr hat sich das Rohergebnis um
-16,5% auf T€ 5.520,3 verringert. Als Folge verringert
sich auch das Jahresergebnis um T€ 598,7 auf T€
938,5. Die übrigen Betriebsaufwendungen reduzieren
sich um T€ 256,2.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Die wesentlichen Leistungsindikatoren sind:
I. Umsatzentwicklung = - 0,76%
II. Materialaufwandsquote = 90,75% (Vj. 89,0%)
III. Jahresergebnis = 938 TEUR (Vj. 1.537 TEUR)
Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen
Chancen und Risiken
Prognosebericht
Das Jahr 2023 war wirtschaftlich durch Kriege,
Inflation und Haushaltsstreit geprägt.
Verbraucherpreise, speziell die Preise für
Nahrungsmittel, blieben auf hohem Niveau.
Die Auswirkungen des Ukrainekriegs und der
Nahost-Konflikt auf die Wirtschaftslage sind mittel- bis
langfristig schlecht einzuschätzen, geben allerdings
wenig Grund zum Optimismus für das Jahr 2024. Zwar
rechnen Volkswirte damit, dass die Inflation in Deutschland
im Verlauf des Jahres weiter abnimmt, allerdings scheint
sich die Teuerung bei Nahrungsmitteln nur langsam zu
entspannen. Die Wiedereinführung der 19% Umsatzsteuer
in der Gastronomie sorgt ebenfalls dafür, dass die
Verbraucher vermutlich zurückhaltender bzw. weniger
konsumieren.
Für den Absatz von Fleisch in Deutschland sind
nachfolgende Faktoren zu berücksichtigen:
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die
Fleischproduktion in Deutschland im Jahr 2023 um 4%
gesunken. Damit sinkt die inländische
Fleischproduktion seit ihrem Höchststand 2016 im
siebten Jahr in Folge. Vor allem die Schweinebestände
in Deutschland sind stark rückläufig (Anzahl
geschlachteter Tiere inländischer Herkunft ging um
knapp 10% gegenüber dem Vorjahr zurück). Die Zahl
geschlachteter Rinder blieb bislang konstant.
Setzt sich diese Tendenz fort, wird die Zukunft des
Fleischhandels in Deutschland daher vermutlich
verstärkt im Import der Ware liegen, da eine hiesige
gesunkene Produktion die Nachfrage nicht decken
dürfte. Dies sollte auch dann der Fall sein, wenn
nachfolgender statistischer Trend berücksichtigt
würde: Denn laut Bundesanstalt für
Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sinkt der
Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch in Deutschland im Jahr 2023
insgesamt um 430 g auf nun 51,6 kg:
Rind: 8,9 kg (um fast 5% gesunken)
Schwein: 27,5 kg (- 600g)
Geflügel: 13,1 kg (+900g)
Gründe für den sinkenden Fleischverzehr
sind laut BLE veränderte Ernährungsweisen und ein
generell gewachsenes Bewusstsein für Nachhaltigkeit im
Hinblick auf Klima und Umwelt. Nicht zuletzt könnte
diese Haltung auch durch eine oft überwiegend negativ
besetzte Sichtweise zum Produkt Fleisch in den Medien und
in der Politik geschürt werden.
Ein einigermaßen positiveres Bild zeigt eine
repräsentative Verbraucherumfrage der Vion Food Group
aus dem Jahr 2023, die aufzeigt, dass sich das Image von
Fleisch langsam wieder erholt. Demnach stimmen 61% der
Befragten zu, dass "Fleisch eine unentbehrliche Komponente
der Ernährung" sei (4% Punkte mehr als im Jahr zuvor).
Der Negativtrend der vergangenen Jahre schwächt sich
ab. Der Fleischverzehr im privaten Bereich ging im
Vergleich zum Vorjahr nur noch um 0,7% zurück (2022
waren es gut 8,1%). Mit Blick auf den konkurrierenden Markt
der Fleischersatzprodukte lässt sich hier eine
stagnierende Entwicklung erkennen. Die konsumierten Mengen
pro Haushalt sind sogar rückläufig. Bio und
Tierhaltungsstufen machen den Fleischkonsum besonders
für Flexitarier wieder attraktiver, die im
Ersatzprodukt keinen gesundheitlichen Vorteil mehr sehen
oder hier nicht mehr ein positives Lebensgefühl
vermittelt bekommen. Qualitativ hochwertiges Fleisch mit
guter Herkunft steht weiterhin im Fokus der Verbraucher.
Vor allem bei finanzstärkeren Haushalten ging die
Menge des konsumierten Fleisches in den letzten Jahren zwar
zurück, allerdings änderten sich nicht die
durchschnittlichen Ausgaben, da auf teureres,
höherwertiges Fleisch umgestiegen wurde.
Für den Import aus Argentinien sind nachfolgende
Faktoren zu berücksichtigen:
Argentiniens Volkswirtschaft leidet aktuell unter
einer schweren Wirtschaftskrise. Die Inflation ist zurzeit
eine der höchsten der Welt. Die Staatskassen sind leer
und die Zentralbank liegt mit der Höhe Ihrer Devisen
weit im negativen Bereich.
Die Landwirtschaft hat ebenfalls ein schwieriges Jahr
hinter sich: Eine Dürre sorgte für eine schlechte
Ernte sowie eine Herabsenkung des Tierbestandes. Für
das Erntejahr 2023/2024 sieht es allerdings wieder deutlich
besser aus, sodass sich die Lage der Agrarwirtschaft (als
eine der ökonomischen Stützen Argentiniens)
vermutlich wieder erholen wird.
Trotzdem sind weiterhin Schwankungen der
Rohstoffpreise (Rindfleisch) nicht ausgeschlossen, die sich
auf die Kosten für den Import argentinischen
Rindfleischs nach Deutschland auswirken.
Preisvolatilität kann zu Unsicherheit bei Importeuren
und Einzelhändlern führen und sich
möglicherweise auf Preisstrategien und die
Erschwinglichkeit für Verbraucher auswirken. Zu den
Strategien zur Minderung dieser Bedenken können
langfristige, gute Geschäftsverbindungen mit Erzeugern
vor Ort, Absicherungsmechanismen und ein effektives
Lieferkettenmanagement gehören.
Die Geschäftsleitung geht demnach davon aus, im
kommenden Geschäftsjahr, aufgrund der gefestigten
Marktposition des Unternehmens, der stabilen Beziehungen zu
Lieferanten und Kunden, ausreichende Erträge zu
erwirtschaften. Wir rechnen aktuell nicht mit
größeren Problemen bei der Belieferung von
Rohware durch unsere Lieferanten aus Südamerika.
Der Großteil unserer Umsatzerlöse
erwirtschaften wir mit Einkaufsgenossenschaften und
Großhandelskunden. Der Absatz hier bleibt weiterhin
relativ konstant. Unser Kerngeschäft liegt im Import
von qualitativ hochwertigem Fleisch aus Südamerika,
dessen Herkunft sich lückenlos prüfen lässt.
Trotz der o.g. genannten Risiken, bietet die Vermarktung
kurz- bis mittelfristig immer noch gute Gewinnaussichten.
Wechselkursrisiken:
Die Entwicklung des USD-Kurses zum Euro verteuert die
Importware durch den Umrechnungskurs und birgt Risiken
für die Ertragsentwicklung. Wir gestalten die
Kalkulation unserer Importware in der Regel so, dass der
Wechselkurs keinen dominierenden Einfluss auf den
Gewinnerlös aufweist und sich dieser damit wenig auf
die stabile Geschäftslage der Gesellschaft auswirkt.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des
Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Kaltenkirchen, den 14. Juni
2024
gez.
Knapp,
Karl-Ernst Knapp (Geschäftsführer)
Bilanz
Aktiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
21.117,61 |
19.522,38 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
4,00 |
4,00 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
4,00 |
4,00 |
| II.
Sachanlagen |
21.113,61 |
19.518,38 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
21.113,61 |
19.518,38 |
| 2.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
10.097.936,17 |
11.282.766,29 |
| I.
Vorräte |
3.773.555,11 |
5.021.738,18 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
5.658.646,17 |
5.456.850,72 |
| 1.
sonstige Vermögensgegenstände |
5.658.646,17 |
5.456.850,72 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
5.215,89 |
5.215,89 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
665.734,89 |
804.177,39 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
10.119.053,78 |
11.302.288,67 |
Passiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.910.079,11 |
3.671.593,37 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
50.000,00 |
50.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
1.921.593,37 |
2.084.443,56 |
| III.
Jahresüberschuss |
938.485,74 |
1.537.149,81 |
| B.
Rückstellungen |
366.401,22 |
990.320,78 |
| C.
Verbindlichkeiten |
6.842.573,45 |
6.640.374,52 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
2.000.000,00 |
2.387.333,55 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.000.000,00 |
2.387.333,55 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
4.842.573,45 |
4.253.040,97 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
4.842.573,45 |
4.253.040,97 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
10.119.053,78 |
11.302.288,67 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.10.2022 - 30.9.2023
EUR |
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
5.520.276,30 |
6.659.834,05 |
| 2.
Personalaufwand |
779.616,61 |
725.580,73 |
| a)
Löhne und Gehälter |
715.545,87 |
667.374,01 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
64.070,74 |
58.206,72 |
| 3.
Abschreibungen |
5.608,21 |
17.837,77 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
5.608,21 |
17.837,77 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.139.599,51 |
3.395.775,40 |
| 5.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
321.320,17 |
198.920,05 |
| 6.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
334.770,06 |
783.770,29 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
939.361,74 |
1.537.949,81 |
| 8.
sonstige Steuern |
876,00 |
800,00 |
| Jahresüberschuss |
938.485,74 |
1.537.149,81 |
Anhang
Hansa Meat GmbH
Kaltenkirchen
Anhang für das Geschäftsjahr
vom
1. Oktober 2022
bis zum
30. September 2023
I.
Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Hansa Meat GmbH hat ihren Sitz in Kaltenkirchen.
Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Kiel unter HRB
4361 NO eingetragen.
II.
Allgemeine Angaben zum Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurden
nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB,
insbesondere §§ 264 ff. HGB und des § 42
GmbH-Gesetz aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Wertansätze der Bilanz zum 30. September
2022 wurden unverändert übernommen.
Der Bilanzausweis und die Bewertungsmethoden wurden
unverändert beibehalten. Aktivierungs- und
Passivierungswahlrechte wurden nicht in Anspruch genommen.
III.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Das
Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten,
vermindert um planmäßige Aschreibungen,
angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten linear nach
Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
(von 1 Jahr bis 13 Jahren). Geringwertige
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen
€ 250,00 und € 800,00 werden ab dem aktuellen
Geschäftsjahr gemäß den steuerlichen
Vorschriften sofort abgeschrieben. Für Vorjahre
bestehen noch Sammelposten mit Anschaffungskosten zwischen
€ 250,00 und € 1.000,00, die jeweils über 5
Jahre abgeschrieben werden.
Die Bewertung der
Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw.
niedrigeren Stichtagswerten im Rahmen der Einzelbewertung.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden zu
Nominalbeträgen bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko
ist durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.
Die
liquiden Mittel wurden zu Nominalwerten ausgewiesen.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und
sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme
ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt mit dem
Erfüllungsbetrag.
Alle
Verbindlichkeiten wurden mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
IV.
Erläuterungen zur Bilanz
1.
Anlagevermögen
Das Anlagevermögen beläuft sich zum
30.09.2023 auf € 21.113,61. Zur Entwicklung wird auf
den diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel
verwiesen.
2.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im
Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für
Personalkosten (T€ 138 ,Vj. T€ 148) sowie
Rückstellungen für nachlaufende Rechnungen
(T€ 147,6, Vj. T€ 126)
3.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten
wurden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs
bewertet.
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
4.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Zum Abschlusstag bestanden sonstige finanzielle
Verpflichtungen in Höhe von € 4.587.320,14 aus
Devisentermingeschäften.
V.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe
von € 28.322,06 (Vorjahr: € 75.593,79) enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe
von € 98.618,46 (Vorjahr: € 28.322,06) enthalten.
VI.
Sonstige Pflichtangaben gem. § 285 HGB
Geschäftsführung
Karl-Ernst Knapp, hauptberuflicher
Geschäftsführer
Auf eine Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wird entsprechend § 286
Abs. 4 HGB verzichtet.
Mitarbeiter
Es wurden im Geschäftsjahr 2022/2023
durchschnittlich 6 Angestellte beschäftigt.
Kaltenkirchen, den 14. Juni
2024
gez.
Knapp,
Karl-Ernst Knapp (Geschäftsführer)
Anlagespiegel
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
davon
FK-Zinsen
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.10.2022
|
|
|
|
|
30.09.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
16.796,20
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
16.796,20
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
16.796,20
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
16.796,20
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
170.927,34
|
7.203,44
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
178.130,78
|
geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
170.927,34
|
7.203,44
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
178.130,78
|
Summe
Anlagevermögen
|
187.723,54
|
7.203,44
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
194.926,98
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
01.10.2022
|
|
|
|
|
30.09.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
16.792,20
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
16.792,20
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
16.792,20
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
16.792,20
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
151.408,96
|
5.608,21
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
157.017,17
|
geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
151.408,96
|
5.608,21
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
157.017,17
|
Summe
Anlagevermögen
|
168.201,16
|
5.608,21
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
173.809,37
|
|
Zuschreibungen
Geschäftsjahr
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
|
30.09.2023
|
30.09.2022
|
|
€
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
4,00
|
4,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
4,00
|
4,00
|
Sachanlagen
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
21.113,61
|
19.518,38
|
geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
21.113,61
|
19.518,38
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
21.117,61
|
19.522,38
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 18.10.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Hansa Meat GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Hansa Meat GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hansa
Meat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober
2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.
September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30.
September 2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Elmshorn, den 14. Juni
2024
EEP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Astrid Au Wirtschaftsprüferin
gez. Gunnar Scheele
Wirtschaftsprüfer
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