Master Data

Registry
Register court Essen HRB 14576
Previous
RUHRTRANS Internationale Befrachtungs- und Transport-Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Registered
11/29/2000
Industry
Intermediation service activities for freight transportSea and coastal freight water transportLogistics service activities
Purpose
Befrachtungs-, Speditions-, Umschlags- und Transportgeschäfte aller Art, insbesondere auch von Abfällen, mit eigenen und/oder fremden sowie angemieteten Transportund Umschlagsmitteln im In- und Ausland zu betreiben sowie Versicherungsgeschäfte zu vermitteln. Die Gesellschaft kann auch Dritte mit der Übernahme von Dienstleistungen, insbesondere Transport- und Speditionsleistungen beauftragen, die im Zusammenhang mit solchen Geschäften anfallen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Jan Biedermann
since 2/13/2026
Managing Director
Yojiro Kitahara
since 7/24/2025
Managing Director
Yvonne Fischer
since 6/14/2017
Procura
Beat Bögli
since 12/14/2007
Managing Director
Axel Pforr
since 8/13/2007
Procura

Beneficial Owners
Beta

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Aglobis AGCHE
100.00%

Shareholders
Beta

1 shareholder

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
Aglobis Holding GmbH
Germany
€60,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Ruhrtrans GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

EUR TEUR
Anhang 31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände (1) 4.779,00 0
II. Sachanlagen (1) 1.549.342,00 823
1.554.121,00 823
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte (2) 29.351,15 11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 542.090,12 536
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 203,29 0
571.644,56 547
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.809,02 48
2.212.574,58 1.418

Passiva

EUR TEUR
31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60
II. Kapitalrücklage 147.584,51 148
207.584,51 208
B. Rückstellungen 627.519,46 653
C. Verbindlichkeiten (4) 1.377.470,61 557
2.212.574,58 1.418

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

EUR TEUR
Anhang 1.1.2022-31.12.2022 1.1.2021 - 31.12.2021
1. Umsatzerlöse 6.890.626,00 6.692
2. Sonstige betriebliche Erträge 75.010,06 49
3. Materialaufwand (5) 4.285.402,69 3.847
4. Personalaufwand (6) 2.458.494,86 2.283
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 292.171,76 209
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (7) 782.726,16 659
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (8) 27.945,53 36
8. Ergebnis nach Steuern -881.104,94 -293
9. Sonstige Steuern 21.634,15 26
10. Erträge aus Verlustübernahme 902.739,09 319
11. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

der Ruhrtrans GmbH, Essen

Registrierung: Amtsgericht Essen, HRB 14576
Anwendungen der Vorschriften des Handelsgesetzbuches Der Abschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes in Euro aufgestellt. Vorjahreszahlen sind in TEUR angegeben.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.
Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit haben wir in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert erläutert.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.
Sie hat nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB auf die Aufstellung eines Lageberichtes verzichtet.
Organe der Gesellschaft Geschäftsführung:
Karl Petri, Mettmann, Kaufmann (bis zum 10.05.2022)
Wolfgang Schmidt, Herscheid, Kaufmann (ab dem 10.05.2022)
Angaben zur Gesellschaft Alleinige Gesellschafterin der Ruhrtrans GmbH, Essen, ist die Aglobis Holding GmbH, Essen, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltliche erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 € netto wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Liquide Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert und so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen.

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt. Grundlage der Bewertung bilden die "Richttafeln 2018 G" nach Prof. Dr. Klaus Heubeck. Den Berechnungen liegen die folgenden wesentlichen Parameter zugrunde:

a.

Rechnungszinsfuß in Höhe von 1,78% (10-Jahres-Durchschnitt)

b.

Rententrend p.a. in Höhe von 1,00% (Zusagen mit reiner Anpassungsgarantie)

c.

Rententrend p.a. in Höhe von 2,50% (übrige Zusagen)

d.

Gehaltstrend p.a. in Höhe von 0,00%

e.

Fluktuationsrate gemäß "Mercer"-Standard (4,50%)

Unter Außerachtlassung des Einzelbewertungsgrundsatzes wurde die sogenannte "Vereinfachungsregel" des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB in Anspruch genommen und der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren angewendet. Der Effekt der Änderung des Abzinsungssatzes ist im Finanzergebnis enthalten.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 26.576 (i.Vj. € 41.660) und unterliegt der gesetzlichen Ausschüttungssperre.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind kurzfristig und werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle werden im Entstehungszeitpunkt zum historischen Kurs umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

31.12.22 31.12.21
EUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände:
Geleistete Anzahlungen 4.779,00 0
Sachanlagen:
Fuhrpark 1.478.191,00 820
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.701,00 3
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 67.450,00 0
1.554.121,00 823

2. Vorräte

Ausgewiesen werden Betriebsstoffe.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit Gesamt
Bis zu 1 Jahr 31.12.2022 Bis zu 1 Jahr 31.12.2021 31.12.2022 31.12.2021
EUR TEUR EUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 66.149,83 29 66.149,83 29
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 414.510,32 453 414.510,32 453
Sonstige Vermögensgegenstände 61.429,97 54 61.429,97 54
542.090,12 536 542.090,12 536

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sowohl Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch Forderungen gegen Gesellschafter im Rahmen der Verlustübernahme.

4. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit Gesamt
Bis zu 1 Jahr 31.12,2022 1 bis 5 Jahre 31.12.2022 Länger als 5 Jahre 31.12.2022 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 340.325,28 676.360,80 56.363,40 1.073.049,48
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 302.626,35 0,00 0,00 302.626,35
darin enthalten 0,00
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (302.626,35) (0,00) (0,00) (302.626,35)
- Sonstige Verbindlichkeiten (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
- Verbindlichkeiten ggü. Gesellschafter (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.794,78 0,00 0,00 1.794,78
644.746,41 676.360,80 56.363,40 1.377.470,61
Restlaufzeit Gesamt
Bis zu 1 Jahr 31.12.2021 1 bis 5 Jahre 31.12.2021 Länger als 5 Jahre 31.12.2021 31.12.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 104 0 0 104
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 451 0 0 451
darin enthalten
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (0) (0) (0) (0)
- Sonstige Verbindlichkeiten (451) (0) (0) (451)
- Verbindlichkeiten ggü. Gesellschafter (451) (0) (0) (451)
Sonstige Verbindlichkeiten 2 0 0 2
557 0 0 557

Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

5. Materialaufwand

01.01. - 31.12.22 01.01. - 31.12.21
EUR TEUR
Aufwendungen für Betriebsstoffe und bezogene Waren 2.957.212,70 2.465
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.328.189,99 1.382
4.285.402,69 3.847

6. Personalaufwand

01.01. - 31.12.22 01.01. - 31.12.21
EUR TEUR
Löhne und Gehälter 2.001.187,24 1.875
Soziale Abgaben 457.534,70 409
Altersversorgung und Unterstützung -227,08 -1
2.458.494,86 2.283

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 61 (i.VJT€81).

8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit T€ 13 (i. VJ T€ 36) die Aufzinsung der Pensionsrückstellung und mit T€ 15 (i. VJ T€ 0) Zinsanteile aus Leasingverbindlichkeiten.

Sonstige Angaben

Konzernzugehörigkeit

Am 01. Juni 2017 hat Mitsui & Co., Ltd, Tokyo / Japan, alle Anteile an der Aglobis AG, Zug / Schweiz, der Obergesellschaft der Aglobis-Gruppe, übernommen.

Die Gesellschaft ist gemäß § 271 Abs. 2 HGB über die Aglobis AG, Zug / Schweiz, ein verbundenes Unternehmen der Mitsui & Co., Ltd, Tokyo / Japan.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mitsui & Co., Ltd, Tokyo / Japan, einbezogen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen und belaufen sich am Bilanzstichtag auf T€ 3.050 (i. VJ T€ 1.720).

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

01.01.-31.12.22 01.01.-31.12.21
Angestellte 5 5
Gewerbliche Arbeitnehmer 36 35
Gesamtbelegschaft 41 40

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Essen, den 24. Juli 2023

Ruhrtrans GmbH

Wolfgang Schmidt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ruhrtrans GmbH, Essen

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Ruhrtrans GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 15. September 2023

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wirtschaftsprüfer

Wirtschaftsprüferin

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