Heinrich Schmid Verwaltungs-GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Frank Vigano since 5/24/2017 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 69.12% | |
| 13.94% | |
| 8.47% | |
Generation Endeavour Fund | 8.16% |
| 0.31% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
ENEXIO Service GmbHBochum (vormals: Herne)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang für 2020I. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft wird unter der Firma ENEXIO Service GmbH beim Amtsgericht Bochum unter HRB Nr. 15795 geführt. Die Gesellschafterversammlung vom 16. November 2020 hat die Sitzverlegung nach Bochum beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 23. November 2020. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. In Orientierung an den steuerlichen Afa-Tabellen werden die Abschreibungen auf der Basis folgender Nutzungsdauern sämtlich linear vorgenommen:
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für deren Zugänge sie gebildet wurden, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, bezogen auf den Absatzmarkt (Nettoveräußerungswert). Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten entsprechend § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB. Dabei wurden neben einzeln zuordenbaren Materialkosten im Wesentlichen auch Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Bei unfertigen Leistungen wird der Nettoveräußerungswert aus den vereinbarten Projekterlösen abzüglich der gemäß mitlaufender Projektkalkulation noch zu erbringenden Leistungen ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Pensionsverpflichtungen werden gem. § 253 Abs. 1 HGB nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Prof. Dr. Heubeck 2018 G) ermittelt. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus den zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaften unter Berücksichtigung einer Fluktuation von 2% sowie zukünftiger Entgelt- und Rentensteigerungen von 1,0 % (i.Vj. 2,8%). Der zugrunde gelegte Rechnungszinssatz für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 2,30 % (i. Vj. 2,71 %); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 9 (i. Vj. TEUR 9). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr pandemiebedingt Kurzarbeit eingeführt. Das von der BfA (Bundesagentur für Arbeit) zu erstattende Kurzarbeitergeld wurde als durchlaufender Posten erfasst. Der Personalaufwand wurde um die Erstattung der von der Gesellschaft zu tragenden Beiträgen zur Sozialversicherung durch die BfA gekürzt. Die von der Gesellschaft freiwillig geleisteten Aufstockungsbeträge zum Kurzarbeitergeld wurden im laufenden Personalaufwand erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zunächst mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Sofern jedoch die Umrechnung der Währungsposten zum Kurs des Bilanzstichtags einen niedrigeren (Forderungen) bzw. höheren (Verbindlichkeiten) Betrag ergibt, erfolgt die Bewertung mit den Umrechnungskursen zum Bilanzstichtag. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen besteht in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 320) Mitzugehörigkeit zu den Liefer- und Leistungsforderungen, im Übrigen besteht Mitzugehörigkeit zu den sonstigen Forderungen. Von dem Cash-Pool-Guthaben von TEUR 3.254 und sonstige Forderung von TEUR 27 wurden Verbindlichkeiten von insgesamt TEUR 1.053 (unter anderem die Gewinnabführung) saldiert. Die Forderungen betreffen mit TEUR 2.228 (i.Vj. TEUR 378) die Gesellschafterin. Eigenkapital Am 19. Januar 2016 wurde mit der ENEXIO Management GmbH als herrschendem Unternehmen ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. In diesem Vertrag verpflichtet sich die ENEXIO Service GmbH, ihren ganzen Gewinn an die ENEXIO Management GmbH abzuführen. Diese wiederum verpflichtet sich zur Verlustübernahme entsprechend den Vorschriften des § 302 AktG. Im Vorjahr wurde der Betrag des vororganschaftlichen Verlustvortrags analog § 301 S. 1 AktG mindernd bei der Gewinnabführung berücksichtigt und somit nicht an die Gesellschafterin abgeführt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Sachverhalte (Gratifikationen und Tantiemen, Urlaubsansprüche, Zeitguthaben), ausstehende Rechnungen sowie die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) solche gegenüber der Gesellschafterin. Es besteht bei Verbindlichkeiten von TEUR 149 (i.Vj. TEUR 173) Mitzugehörigkeit zu den sonstigen Verbindlichkeiten, im Übrigen besteht wie im Vorjahr eine Mitzugehörigkeit zu den Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden mit TEUR 4 Erträge (i. Vj. TEUR 0) aus der Währungsumrechnung ausgewiesen. Im Berichtsjahr sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 0) enthalten. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Erstattungen von Kurzarbeitergeld in Höhe von TEUR 45 saldiert. Bei diesen Beträgen handelt es sich um Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 16) ausgewiesen. Im Berichtsjahr sind, wie im Vorjahr, keine periodenfremden Aufwendungen enthalten. V. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte 2020 durchschnittlich 64 Mitarbeiter; davon waren 57 männliche Angestellte und 7 weibliche Angestellte. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr und danach an:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Bezüglich der Angabe zu den Geschäftsführervergütungen wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft bestehenden Steuerverbindlichkeiten des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme wird infolge der stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Organträgers als gering eingeschätzt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1.141 betreffen Leasingverpflichtungen für Gebäude, Fahrzeuge und Gabelstapler. Im Geschäftsjahr 2020 sind TEUR 355 fällig. Im Rahmen der Finanzierungsverträge der Galapagos Holding S.A. Group bzw. der Mangrove LuxCo III Group ist die ENEXIO Service GmbH in eine Globalbesicherung für die Kreditgeber eingetreten und hat alle Aktiva als Sicherheiten verpfändet. Im Dezember 2020 wurden auf oberster Konzernebene die Covenants-Vereinbarungen neu vereinbart, so dass wir vor dem Hintergrund der aktuellen Planungen nicht von einer Inanspruchnahme ausgehen. Nachtragsbericht Im Jahr 2021 breitet sich das Coronavirus weiter, insbesondere die nun häufiger auftretenden Virusmutationen, weltweit aus (Coronavirus-Pandemie). Für das Jahr 2021 rechnet der Sachverständigenrat mit einer Steigerung des BIP in Deutschland von 3,7 %. Das Vorkrisenniveau dürfte jedoch nicht vor Anfang des Jahres 2022 erreicht werden. Die ENEXIO Service geht auf Grundlage der jüngsten Entwicklungen davon aus, dass mit sinkenden Infektionszahlen, der breiteren Verfügbarkeit von Impfstoffen und sukzessiven Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen die gegenwärtigen Bremsfaktoren nach und nach entfallen. Die Wirtschaft dürfte daher wohl ab dem Sommer wieder auf ein deutlich höheres Leistungsniveau zurückkehren und ihren Erholungskurs wieder aufnehmen. Trotz der Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und das operative Geschäft im Geschäftsjahr 2021 hat die Coronavirus-Epidemie nach Ansicht der Geschäftsführung für die ENEXIO Service keine Auswirkungen, die das Bild des Abschlusses zum Bilanzstichtag wesentlich beeinflussen würden. Darüber hinaus liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mangrove LuxCo III S.ar I., Luxemburg, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt.
Bochum, 27. Mai 2021 Frank Vigano, CEO / Geschäftsführer Philipp Kurney, Geschäftsführer Wolfgang Holtbrügge, COO Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020der ENEXIO Service GmbH, Bochum(bis 22. November 2020: Herne)I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft wurde im November 2015 gegründet, und ist operativ tätig ab März 2016 unter dem Namen ENEXIO Service GmbH. Seitdem hat sie sich im D A CH-Markt als bedeutender Anbieter von Servicedienstleistungen für Kühltürme etabliert. Das ENEXIO Service Team umfasst mehr als 60 Mitarbeiter in Deutschland mit Hauptsitz in Bochum und einer Niederlassung in Leipzig. Unsere erfahrenen Mitarbeiter sind seit Jahrzehnten im Service bestehender Nasskühlturmanlagen und dem Neubau aller Typen von Nasskühltürmen tätig. Innerhalb der ENEXIO-Gruppe bilden wir für die Regionen Europa, Naher und Mittlerer Osten und Afrika das Kompetenz-Zentrum für Kühlturmservice und Neubau von Kühltürmen jeglicher Art. Wir bieten unsere Serviceleistungen sowohl für ENEXIO-Anlagen und Bauteile als auch für Fremdfabrikate an. 2. Forschung und Entwicklung Unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung, bestehend aus zwei Mitarbeitern sowie eigenem Versuchskühlturm, gibt uns die Möglichkeit, ENEXIO- als auch Kühleinbau- und Tropfenabscheider anderer Firmen verfahrenstechnisch zu testen, zu bewerten und die Daten in unser thermisches Berechnungsprogramm aufzunehmen. Im Rahmen des Engineerings können technische Prüfungen und Machbarkeitsstudien zusätzlich ausgeführt bzw. auch angeboten werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Branchen und Gesamtwirtschaft Vor dem Hintergrund der zunehmenden Erwärmung der Erdatmosphäre und der Verminderung der fossilen Brennstoffe sind die Investitionen in den Kraftwerksneubau seit 2018 nahezu eingebrochen. Der Service-Bereich ist aufgrund von Wartungen und notwendigen Verbesserungen an Kühltürmen deutlich weniger volatil. Eine regelmäßige Wartung und Instandsetzung des Kühlturms erhält die vollständige Kühlleistung und kann die technische Lebensdauer erheblich verlängern. Die ENEXIO Service GmbH bietet ihren Kunden individuell angepasste Wartungsverträge mit regelmäßigen Wartungs- oder Inspektionsintervallen an sowie sämtliche Ersatzteile und auch Neubauten und Ersatzneubauten. Die konjunkturelle Lage in der Bundesrepublik Deutschland war im Jahr 2020 durch eine tiefe Rezession, als Folge der Corona-Pandemie, gekennzeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 4,9 % (Vorjahr: +0,6 %). Ausschlaggebend für die negative Entwicklung der deutschen Wirtschaft war der Rückgang der privaten Konsumausgaben um 6,1 % (Vorjahr: +1,6 %) findet, während die staatlichen Konsumausgaben um 3,3 % (Vorjahr: 2,5 %) stiegen und somit auch in der Corona-Krise stabilisierend wirkten. Der deutsche Arbeitsmarkt verzeichnet für das Berichtsjahr einen negativen Trend und zeigt im Jahresdurchschnitt einen Rückgang der Zahl der Erwerbstätigen auf 44,8 Mio. (Vorjahr: 45,3 Mio.). Aufgrund der sinkenden Konjunktur und der leicht gestiegenen Inflationsrate im Euroraum beließ die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins im Geschäftsjahr 2020 nach erfolgter Senkung im März 2016 bei 0,00 %. Am 30. Januar 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO den internationalen Gesundheitsnot-stand aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus ausgerufen. Seit dem 11. März 2020 stuft die WHO die Verbreitung des Coronavirus als Pandemie ein. Der weitere Verlauf der Ausbreitung des Corona-virus und Folgen auf den Geschäftsverlauf der ENEXIO Service werden laufend überwacht. 2. Geschäftsverlauf Das Einsetzen der COVID-Krise mit zahlreichen Lockdowns und dem zögerlichen Investitionsverhalten unserer Kunden, sowie zeitversetztem Verschub von Aufträgen bzw. geplanten Stillständen hat auch unseren Geschäftsverlauf beeinflusst. Dennoch konnten wir einen respektablen Auftragseingang in Höhe von TEUR 25.714 verbuchen. Die generierte Gesamtleistung in Höhe von TEUR 19.232 lag deutlich unter unser ursprünglichen (vor Corona) geplanten Gesamtleistung von TEUR 28.200. Trotz dieses Rückgangs konnten wir, nicht zuletzt auf Grund eines sehr stringenten Kostenmanagements, einen Jahresgewinn vor Ergebnisabführung von TEUR 759 erwirtschaften, der deutlich über unseren Vorjahreserwartungen (Ergebnis vor Ergebnisabführung auf Vorjahresniveau) lag. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung als bedeutsamste Kennzahlen die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung) und das Ergebnis vor Ergebnisabführung heran. 3. Lage der Gesellschaft 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme verminderte sich um TEUR 1.363 auf TEUR 4.660. Bei einem weiterhin unbedeutenden Anlagevermögen reduzierte sich vor allem das Umlaufvermögen von TEUR 5.839 auf TEUR 4.489. Bei einem weiterhin stabilen Bestand an unfertigen Erzeugnissen verminderten sich die gesamten Vorratsbestände um TEUR 2.356, da entsprechend dem Projektverlauf höhere Anzahlungen (Anstieg um TEUR 2.169) aktivisch abgesetzt wurden. Dagegen erhöhte sich der Forderungsbestand um TEUR 1.005 auf nun TEUR 3.823. Infolge der positiven Ergebnisse und aktuellen Projektsituation weisen wir trotz der Saldierung der Ergebnisabführung eine Cash-Pool-Forderung gegen unseren Gesellschafter aus. Auf der Passivseite reduzieren sich die Rückstellungen, vor allem bedingt durch niedrigere auftragsbezogene Rückstellungen, um insgesamt TEUR 671. Der Anteil der Rückstellungen an der Bilanzsumme beträgt damit 20,5 %. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich um TEUR 692 auf TEUR 3.680. Die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten verminderten sich, entsprechend dem Anarbeitungsgrad der Projekte, um TEUR 1.041, während sich die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 111 erhöhten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um TEUR 1.236. 3.2 Finanzlage Die Gesellschaft ist seit 2019 in den Konzernverbund der Mangrove-Gruppe eingebunden und haftet entsprechend mit allen Vermögenswerten für Darlehen der Konzernobergesellschaft. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich konzernintern und wird durch die unmittelbare Gesellschafterin, die ENEXIO Management GmbH, koordiniert. Dazu ist die Gesellschaft in das Cash-Pooling-Verfahren mit der ENEXIO Management GmbH eingebunden. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft ein Cash-Pool-Guthaben von TEUR 3.254 aus, von dem der abzuführende Gewinn von TEUR 759 abzusetzen ist. Im Vorjahr betrugen die Cash-Pool-Verbindlichkeiten vor Saldierung der Ergebnisabführung TEUR 989. 3.3 Ertragslage Infolge des COVID-Einflusses verringerte sich die Gesamtleistung um 31,6% von TEUR 28.102 auf TEUR 19.232. Im letzten Jahr hatte die Bestandsveränderung (ohne die Realisierung von Gewinnen) einen Anteil von -1,5 % an der Gesamtleistung, im Berichtsjahr betrug der Anteil -0,3 %. Der Materialaufwand verringerte sich überproportional um 54,7 % auf TEUR 10.311 im Jahr 2020. Die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) sank entsprechend um 13,4 %-Punkte auf 53,6 %. Diese Reduktion ist zum einen auf die Fakturierung von Aufträgen in Höhe von TEUR 19.287 und der damit verbundenen Realisierung der Margen, und zum anderen auf die Erzielung von besseren Einkaufskonditionen durch unser Procurement und die Optimierung der Einsatzbereiche bestimmter Materialien zurück zu führen. Bedingt durch die Schließung des Dry-Bereiches und unseren Verstärkungen im Nassbereich im Montage -Engineering - und Projektmanagementbereich konnte der Personalaufwand reduziert werden auf TEUR 5.456 (Rückgang um 5,0%). Der Wegfall des kostenintensiven Dry-Bereiches, als auch die Neueinstellung jüngerer Mitarbeiter tragen zu dieser Ersparnis bei. Die Anzahl der FTE wurde insgesamt um 4 gegenüber dem im Vorjahr reduziert. Die Reduzierung der Kosten für Mehrarbeit trug ebenfalls zur Verbesserung bei. Unsere Personalaufwandsquote erhöhte sich aufgrund des geringeren Umsatzes um 7,9 %-Punkte auf 28,4 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um TEUR 530 auf TEUR 2.686. Dabei sanken insbesondere die Aufwendungen für Frachten, Zölle und Transportversicherung, insbesondere die Kosten für Landfracht, die um TEUR 249 auf TEUR 555 gesunken sind. Darüber hinaus sanken die Management Fee um TEUR 80 auf TEUR 120 sowie die Reisekosten um TEUR 47 auf TEUR 502. Bei einem um TEUR 128 verbesserten Zinsergebnis wurde wiederholt ein Gewinn, im Geschäftsjahr 2020 von TEUR 759, erwirtschaftet, der an die Muttergesellschaft abgeführt wird. Zusammenfassend kann unsere wirtschaftliche Lage, bezogen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, für 2020 insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden, wir sind aber zuversichtlich, durch Prozessveränderungen und weitere Verbesserungen in den Abläufen die Ertragslage weiter verbessern zu können. III. Prognosebericht mit wesentlichen Chancen und Risiken 1. Prognosebericht Für das Jahr 2021 sieht die Planung eine Gesamtleistung von TEUR 28.511, einen EBIT in Höhe von TEUR 1.088 und einen nahezu unveränderten Gewinn vor Ergebnisabführung vor. Die Erreichung dieser Ziele setzt den Gewinn einiger bedeutsamerer Aufträge voraus. Durch die noch immer andauernde COVID-Krise und deren weltweiten Folgen besteht das Risiko, dass sowohl bestehende Aufträge als auch kommende Projekte verschoben werden und dass es zu Lieferengpässe bei Materialien sowie Preiserhöhungen der Zukaufprodukte kommen kann. Durch unsere gezielte Personaleinsparung in 2020 als auch Prozessverbesserungen in den Bereichen sowie der konsequenten Umsetzung der geforderten Einsparung unseres Materialaufwandes in den Aufträgen (Einkaufserfolge, bessere Projektqualität etc.) sind wir gut gewappnet, um dem entgegen zu wirken. Im Auftragseingangsbereich spüren wir derzeit noch keine Auswirkungen, im ersten Quartal haben wir schon 36,69% des geplanten Auftragseingangs in Höhe von € 25,07 Mio. schon fest verbuchen können, was uns auch eine gewisse Planungssicherheit gibt. 2. Chancen- und Risikobericht Monatlich werden in einem Konzern-Reporting die Ergebnisse und wichtige Kennzahlen aufbereitet und analysiert. Neben den Unsicherheiten aus der COVID-Krise (siehe Prognosebericht) ist die Gesellschaft den systemimmanenten Risiken des internationalen Anlagenbaus, Konjunktur-, Beschaffungs- und Wechselkurs-, Ausfall- und personalbezogene Risiken sowie Risiken aus der Mithaftung für Konzernverbindlichkeiten ausgesetzt, die in absteigender Bedeutungsreihenfolge nachfolgend dargestellt sind: Als Unternehmen im internationalen Anlagenbau, der gekennzeichnet ist von der Erbringung der vereinbarten Qualitätsmerkmale der technischen Anlagen innerhalb der strikten Zeitpläne, sehen wir uns mit Pönale- und Gewährleistungsrisiken konfrontiert. Entsprechend haben wir Maßnahmen implementiert, um bereits vor der Abgabe eines bindenden Angebots eine vollumfassende Risikoanalyse abgeschlossen zu haben sowie projektbegleitend die Beschaffung, die Fertigung und die Installation so zu monitoren, dass etwaige Projektrisiken frühzeitig erkannt werden und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können, um so die Risiken möglichst zu vermeiden oder zu vermindern. Da wir auch mit internationalen Kunden arbeiten, sind wir teilweise auch von der weltweiten Konjunktur und Wechselkurs-Effekten abhängig. Im Bereich Nasskühlung besteht durch die fortschreitende Energiewende die Gefahr einer weiteren Abkühlung der Nachfrage im Kraftwerksbereich. Durch die Ausweitung unserer Vertriebsaktivitäten im Bereich Industrie direkt von 2016 an, mit der Gewinnung von Kunden und Aufträgen, haben wir der Energiewende - gerade im Bereich der reduzierten Kraftwerksneubauten - direkt entgegengesteuert. Potential sehen wir bei den Industriekunden. Diese erweitern ihr Produktportfolio und investieren nun wieder zusätzlich in Neubauten. Eine generell nachlassende Konjunkturdynamik und die politisch verursachten Risiken auf wichtigen Absatzmärkten könnten auch unsere Wachstums- und Ergebnisziele entscheidend negativ beeinflussen. Diesen Nachfrageschwankungen werden wir mit allen uns möglichen Maßnahmen entgegenwirken, um die Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage so gering wie möglich zu halten. Beschaffungsrisiken durch Engpässe auf der Marktseite sowie unvorhergesehene Preiserhöhungen aufgrund von Wechselkurseffekten können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Dies betrifft insbesondere die Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen von Dritten. Diesen möglichen Negativfaktoren wird mit einem engen Controlling und der Qualifizierung von Lieferanten entgegengewirkt. Forderungsausfallrisiken von Kunden sind über ein zeitnahes Forderungsmanagement auf ein minimales Niveau reduziert. Nennenswerten Ausfallrisiken ist die Gesellschaft derzeit nicht ausgesetzt. Ebenso wenig werden Risiken aus Zahlungsstromschwankungen gesehen, die die Gesellschaft nicht durch die ihr zur Verfügung stehenden liquiden Mittel ausgleichen könnte. Dem immer intensiveren Wettbewerb um hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte und den damit verbundenen Risiken in Form von Know-how-Verlust durch Mitarbeiterfluktuation wird im Konzern mit attraktiven Qualifikationsmöglichkeiten sowie leistungsbezogenen Vergütungssystemen begegnet. Dennoch spüren wir den zunehmenden Fachkräftemangel. Die Risken aus der Mithaftung für Konzernverbindlichkeiten wird nach der Vereinbarung von neuen Covenants-Bedingungen auf Konzernebene auf Grund der bestehenden hohen Headrooms als gering eingeschätzt. Als Chance für unsere Komponenten und Lösungen sehen wir die immer steigende Nachfrage nach Service-Leistungen und den Bedarf von Umbauten (z.B. Sanierungen), zum Teil auch in Form von Ersatzneubauten von Kühltürmen. Hieraus ergibt sich steigender Bedarf für unser Produktspektrum. Das Zusammenlegen der Abteilungen Projektmanagement und Engineering hat sich als immens wichtig erwiesen, die Kommunikation innerhalb der Bereiche wurde dadurch erheblich verbessert und führte zu einer Fehlerminimierung, auch durch eine Prozessverbesserung im Controlling durch unseren Finance-Bereich in Zusammenarbeit mit dem kfm. Projektmanagement. Durch gezielte Schulungen wurde das Engineering/Projektmanagement noch stärker sensibilisiert, um frühzeitig Abweichungen, sowohl positiv als auch negativ zu erkennen und direkt zu melden. Dies erlaubt uns - falls nötig - schneller einzugreifen, aber auch Fehler für die Zukunft besser zu analysieren.
Bochum, 27. Mai 2021 Frank Vigano, CEO / Geschäftsführer Philipp Kurney, Geschäftsführer Wolfgang Holtbrügge, COO Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ENEXIO Service GmbH, Bochum (bis 22. November 2020: Herne) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ENEXIO Service GmbH, Bochum (bis 22. November 2020: Herne), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ENEXIO Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 28. Mai 2021 KPMG
AG
Schnöckel, Wirtschaftsprüfer van der Lake, Wirtschaftsprüfer |
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