Master Data

Registry
Register court Hamburg HRB 120217
Previous
APOprojekt GmbH
Registered
10/13/2011
Industry
Development of building projects for residential buildingsConsulting architectural activities in building constructionEngineering activities for technical building equipment
Purpose
der schlüsselfertige Innenausbau von Gewerbeimmobilien, insbesondere von Büro-, Praxis- und Einzelhandelsflächen sowie die Erbringung von Dienstleistungen für Bauherren, Eigentümer und Mieter solcher Gewerbeimmobilien.

Financial Overview

History

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Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€2,000,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

apoprojekt GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

A. Geschäftstätigkeit

a. Grundlagen

Das Bauunternehmen apoprojekt hat sich auf die Transformation von Bestandsimmobilien spezialisiert. Dieser Fokus bietet sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile. Die Sanierung und Revitalisierung von Bestandsimmobilien trägt einerseits langfristig zur Nachhaltigkeit zur Gestaltung und zum Erhalt einer lebenswerten baulichen Umwelt bei. Dazu gehören Vorteile in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit, gebäudebezogene Lebenszykluskosten und Wertstabilität von Immobilien. Andererseits sind für das Bauen im Bestand besondere Fähigkeiten gefordert, die apoprojekt eine Differenzierung vom Wettbewerb und eine starke Markenposition ermöglichen.

Eine Untersuchung des Umweltbundesamtes zeigt, dass Neubauten durch die Produktion von Baustoffen, den Energieverbrauch während der Bauphase und den Betrieb der Gebäude eine hohe Umweltbelastung verursachen.1 Im Vergleich dazu weist die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik einen deutlich geringeren Ressourcenverbrauch und CO2 -Ausstoß auf. Durch die Modernisierung und Aufwertung von Bestandsimmobilien können Emissionen reduziert und Ressourcen geschont werden. Die Nutzung vorhandener Bausubstanz und die gezielte Optimierung von Bestandsimmobilien trägt folglich zur Erreichung der Klimaziele bei und fördert eine nachhaltige Entwicklung im Bauwesen. Gleichzeitig können nutzerorientierte Innenausbauten und umfassende Sanierungsmaßnahmen den Wert von Bestandsimmobilien erhalten oder sogar steigern. Dieses Marktpotenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft. apoprojekt verfügt über vielfältige regionale Wachstumsmöglichkeiten und kann zusätzliche Umsatzpotenziale durch die Erschließung neuer Kundensegmente generieren.

1 Umweltbundesamt: Energieaufwand für Gebäudekonzepte im gesamten Lebenszyklus. Abschlussbericht. Dessau 2019

Insgesamt zeigt sich, dass das Bauen im Bestand eine nachhaltige und zukunftsorientierte Bauweise darstellt, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist. apoprojekt setzt daher bewusst einen Fokus auf die Transformation von Bestandsimmobilien, um einen positiven Beitrag zur Schonung der Umwelt und zur langfristigen Werterhaltung von Immobilien zu leisten. Gleichzeitig schafft das Unternehmen die Grundlage für die eigene unternehmerische Nachhaltigkeit.

Seit seiner Gründung im Jahr 2007 übernimmt apoprojekt die Rolle des Generalübernehmers. Das Unternehmen deckt kann alle Schritte eines Bauprojekts - von der Projektierung bis zur Übergabe an den Nutzer - koordinieren und verantworten. apoprojekt entwickelt Machbarkeitsstudien und Nutzerkonzepte, erstellt Belegungs-, Entwurfs- und Umsetzungsplanungen, legt die Grundlagen für Nutzungsänderungen, beschafft Baugenehmigungen und garantiert mit einem belastbaren Netzwerk von Systemanbietern und Nachunternehmern die bauliche Umsetzung. In dieser Gesamtverantwortung steuert und überwacht apoprojekt den gesamten Bauprozess über alle Leistungsphasen im Hinblick auf die geforderten Qualitätsanforderungen sowie die Einhaltung von Terminen und Budgets.

apoprojekt legt besonderen Wert auf die Verbindung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Bereits im Projektmanagement werden die Anforderungen aus ESG (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) berücksichtigt die CO2 -Emissionen im Bau und im Betrieb zu minimieren, die Nutzerfreundlichkeit unter sozialen Gesichtspunkten sicherzustellen sowie den gesetzlichen und projektspezifischen Regularien zu entsprechen.

Um die Bedürfnisse spezifischer Kundengruppen optimal bedienen zu können, entwickelt apoprojekt sein Leistungsspektrum kontinuierlich weiter. Mit dem Mieterausbau - dem ersten Angebot in der Gründungsphase - hat apoprojekt ein bis heute stabiles Geschäftsfeld geschaffen. Das Unternehmen hat zahlreiche Projekte in den größten deutschen Städten umgesetzt. Im Vergleich zu anderen Bauweisen zeichnen sich Mieterausbauten durch sehr kurze Realisierungszeiten aus.

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach umfangreichen Refurbishments und Revitalisierungen hat apoprojekt sein Angebot in den vergangenen zehn Jahren erneut erweitert. In der jüngeren Vergangenheit führten der wachsende Fokus auf Klimaschutz und die daraus resultierenden zusätzlichen ESG-Anforderungen in der Immobilienbranche zu einem hohen Beratungsbedarf. Als Antwort darauf startete apoprojekt 2023 das Beratungsangebot „ESG-Lösungen“. Dementsprechend war apoprojekt im Jahr 2024 mit drei zielgruppenspezifischen Produkten am Markt vertreten:

ESG-Beratung

Die Expertinnen und Experten der ESG-Beratung unterstützen Immobilienbesitzer und -manager dabei, individuelle Dekarbonisierungspfade für ihre Bestandsimmobilien zu entwickeln. Dies geschieht stets unter Berücksichtigung von Budgetvorgaben bzw. der Wirtschaftlichkeit der geplanten Nutzung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Umsetzbarkeit der Maßnahmen, die im Design & Build-Verfahren aus einer Hand angeboten werden. Die Realisierung des Beratungsergebnisses kann sowohl im Mieterausbau als auch im Geschäftsfeld Refurbishment & Revitalisierung erfolgen.

Mieterausbau

Der Mieterausbau ist ein spezialisiertes Angebot, das sich in erster Linie an Immobilieneigentümer wie Fonds und deren Asset-Manager sowie Projektsteuerer, Architekten und Planer richtet. Durch die enge Abstimmung mit den Auftraggebern unterstützt apoprojekt den Vermietungsprozess. Gleichzeitig behält apoprojekt die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse der Mieter im Blick. apoprojekt übernimmt beim Mieterausbau die Gesamtverantwortung für Planung, Koordination und Umsetzung.

apoprojekt bietet im Rahmen des Mieterausbaus ein umfassendes Leistungsversprechen: Die Belegungsplanung erfolgt innerhalb von 24 Stunden. Auftraggeber erhalten innerhalb von fünf Tagen ein Festpreisangebot, das alle Kosten und Leistungen transparent darstellt. Zudem garantiert apoprojekt eine bundesweite Umsetzung des Mieterausbaus, um flexibel und schnell auf die Bedürfnisse von Auftraggebern mit standortübergreifenden Immobilienportfolio reagieren zu können.

Refurbishment & Revitalisierung

apoprojekt realisiert für seine Kunden anspruchsvolle Refurbishment- und Revitalisierungsprojekte. Ziel ist es, bestehende Gebäude zu modernisieren, an aktuelle Anforderungen anzupassen und einem neuen Nutzungszyklus zuzuführen. Das Geschäftsfeld umfasst die Planung und Durchführung von Bau- und Sanierungsarbeiten an Bestandsgebäuden. Dazu gehören auch Arbeiten an der Gebäudehülle und der technischen Gebäudeausstattung (TGA), um die Energieeffizienz und die Umweltbelastung zu reduzieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der TGA einschließlich der Installation von Heizungs-, Kälte- und Klimaanlagen, Elektro- und Beleuchtungssystemen sowie Sanitär- und Aufzugsanlagen.

Die Mitarbeitenden von apoprojekt verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Durchführung solcher Projekte.

apoprojekt setzt sich dafür ein, dass Refurbishments und Revitalisierungen nachhaltig erfolgen und den neuesten ESG-Standards entsprechen. Ziel ist es, Immobilien zu schaffen, die nicht nur funktional und ästhetisch überzeugen, sondern auch umweltfreundlich und sozial verantwortungsvoll sind.

b. Vision, Mission und Strategie

Die Vision von apoprojekt ist es, aus unternehmerischer Überzeugung heraus Verantwortung für den Erfolg von Kundenprojekten zu übernehmen. Dies umfasst alle Transformationsaufgaben für gewerblich genutzte Bestandsimmobilien. Die Planung und Ausführung aus einer Hand gilt als Voraussetzung, um Schnittstellen zu reduzieren und die Effizienz zu steigern. Dieser integrierte Ansatz benötigt besondere Kompetenz und die Fähigkeit, Projekte im Design & Build-Verfahren umzusetzen. In der konkreten Zusammenarbeit mit Auftraggeber und Nachunternehmern setzt apoprojekt auf transparente Kommunikation und partnerschaftliche Zusammenarbeit ein.

Die Unternehmensstrategie basiert auf vier Säulen:

1:

Methodik - Für eine integrale Planung setzt apoprojekt auf Lean Construction Management. Dies fördert den Kompetenz- und Informationsaustausch mit dem Ziel kontinuierlicher Verbesserung, optimierter Kommunikation und eines stetigen Projektflusses.

2:

Technologie - apoprojekt nutzt modernste Software und digitalisiert seine Prozesse. So werden zum Bespiel mit BIM (Building Information Modeling) Planung, Ausbau und Betrieb vernetzt, um die Qualität und Effizienz aller Projektbeteiligten zu steigern.

3:

Kompetenzen - Die Fachkompetenzen der Teams und die Netzwerkpartnerschaften werden kontinuierlich weiterentwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sicherstellung der ESG-Konformität durch Expertenwissen im nachhaltigen Bauen.

4:

Werte - Eine werteorientierte Unternehmensführung wird als entscheidender Erfolgsfaktor gesehen. apoprojekt lebt sowohl mit Auftraggebern als auch mit Nachunternehmern echte Partnerschaften. Es gehört zum Selbstverständnis der Mitarbeitenden, Versprechen einzuhalten, Gemeinschaft zu fördern und das Miteinander in der Branche zu stärken.

c. Geschäftsmodell

Als Design & Build-Partner bietet apoprojekt seinen Kunden - meist institutionellen Immobilieneigentümern - Dienstleistungen, die speziell auf deren Bedürfnisse rund um das Bauen im Bestand abgestimmt sind. Die Integration von Planungs- und Ausführungsleistungen schafft frühestmögliche Kostensicherheit und reduziert die Aus- und Umbauzeiten zum Teil erheblich. Um die Kunden bereits in der Vermietungsphase zu unterstützen, hat apoprojekt verschiedene Lösungen entwickelt. Diese reichen vom klassischen Mieterausbau bis hin zu komplexen Refurbishments und Revitalisierungen. Hinzu kommen die Neupositionierung von Objekten mit strukturellen Leerständen sowie individuelle Konzepte für Büro-Nutzer.

Seit 2022 bietet apoprojekt zudem ein Beratungsangebot zur Erstellung individueller Dekarbonisierungspfade für Bestandsimmobilien, die dem Pariser Klimaschutzabkommen und dem 1,5 Grad-Ziel entsprechen. Die ESG-Beratung ist der Planungs- und Umsetzungsphase vorgeschaltet und dient als Grundlage für die Sicherstellung der nachhaltigen Nutzung einer Immobilie.

Die bundesweite Aufstellung mit Niederlassungen in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München und Stuttgart entspricht den Anforderungen der Kunden, die ihre bundesweit verteilten Immobilienportfolios nach einheitlichen Standards bewirtschaften möchten.

B. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Geschäftsjahr 2024 geprägt von zunehmender Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft, hohen Energiekosten, einem weiterhin erhöhten Zinsniveau und unsicheren wirtschaftlichen Aussichten. Das Bruttoinlandsprodukt ist 2024 um 0,2% zurückgegangen (2023: - 0,1%).

Die für den Geschäftsverlauf wesentlichere Entwicklung ist jedoch der Büroflächenumsatz2. Ende 2024 wurde in den sieben deutschen A-Städten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart) in Summe ein Flächenumsatz von knapp 2,4 Millionen qm registriert. Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre waren es 3,3 Millionen qm p. a. Der Rückgang des Büroflächenumsatzes ging einher mit einem vergleichsweise hohen Fertigstellungsvolumen (rund 1,2 Millionen qm). Die Kombination aus geringer Nachfrage und hohen Fertigstellungszahlen führte zu einer Zunahme des Leerstandes (durchschnittlich 7,1 %). Die Nachfrage konzentriert sich zunehmend auf moderne, nachhaltige und flexible Büroflächen in Top-City-Lagen („flight to quality and location“), die jedoch oftmals nicht zur Verfügung stehen.

2 Der Büroflächenumsatz ist die Summe aller Flächen, die in einem definierten Markt für Büroimmobilieninnerhalb einer bestimmten Zeiteinheit neu vermietet, an Eigennutzer verkauft oder von Eigennutzern selbst errichtet werden.

b. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2024 hat sich der Einbruch im Wohnungsbau dahingehend ausgewirkt, dass Unternehmen aus diesem Markt nun auch im Büromarkt tätig werden, um zumindest ihre Mitarbeitenden auszulasten. Für apoprojekt bedeutet dies einen stärkeren Wettbewerbs- und Preisdruck. Dies hat zu verzögerten bzw. geringeren Beauftragungen insbesondere im Bereich der großvolumigen Refurbishment- und Revitalisierungsprojekte geführt. Auch hat sich ein wesentliches Projektrisiko materialisiert, das eine deutlich negative Auswirkung auf das Unternehmensergebnis hat. Der prognostizierte leichte Anstieg der Umsatzerlöse konnte dennoch realisiert werden. Die Umsatzerlöse stiegen um T€ 1.905 auf T€ 308.366. Die wirtschaftliche Entwicklung wird weiterhin als günstig beurteilt.

c. Ertragslage

Die bezogenen Leistungen und der Personalaufwand stellen die wesentlichen Aufwandsarten im Generalübernehmergeschäft dar. Infolge der geringeren Gesamtleistung sind auch die bezogenen Leistungen zurückgegangen. Der im Verhältnis höhere Personalaufwand erklärt sich im Wesentlichen aus einer gewissen Überpersonalisierung zu Jahresbeginn, die bis zum Berichtszeitpunkt deutlich reduziert wurde.

Für das kommende Jahr wird anhand einer steigenden Gesamtleistung ein entsprechender Anstieg der bezogenen Leistungen und des Personalaufwands erwartet.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich mit T€ 12.233 (Vorjahr: T€ 11.684) leicht erhöht. Dies entspricht einer Vorsteuerumsatzrendite von 4,0% (Vorjahr: 3,8%).

d. Finanzlage

Die Finanzlage im Jahr 2024 war durchgehend positiv, die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Zum 31.12.2024 liegt der Bestand an flüssigen Mitteln mit T€ 39.062 über dem Vorjahreswert von T€ 29.284. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen planmäßig nachgekommen.

Als außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente bestehen Bürgschaften über Kredit- und Versicherungsunternehmen. Die Gesellschaft hat das Ziel, die Höhe der Sicherheitseinbehalte durch Kunden so gering wie möglich zu halten, und bedient sich hierzu Bürgschaften zur Sicherstellung des Gewährleistungsanspruchs des Kunden mit einer Laufzeit über die Gewährleistungsfrist.

Zum Bilanzstichtag bestehen nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von € 10 Mio.

e. Vermögenslage

Das Ergebnis 2024 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital, das sich aus dem Stammkapital, dem Gewinnvortrag und dem Jahresüberschuss zusammensetzt, wurde leicht erhöht und beträgt T€ 51.064 (Vorjahr: T€ 42.805). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 40,4 % (Vorjahr: 33,1 %).

Die Verringerung der Bilanzsumme um T€ 3.254 auf T€ 126.254 lässt sich auf der Aktivseite insbesondere auf den Rückgang der unfertigen Bauten um T€ 13.379 zurückführen. Dem steht ein Anstieg der flüssigen Mittel um T€ 9.777 entgegen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um T€ 8.259 erhöht, während die sonstigen Rückstellungen um T€ 5.992 sanken.

f. Mitarbeiterzufriedenheit

Die Mitarbeitenden sind ein zentraler Erfolgsfaktor des Unternehmens. Daher kommt der wertebasierten Unternehmenskultur eine besondere Bedeutung zu. Durch zahlreiche Maßnahmen fördert apoprojekt gegenseitiges Vertrauen, hohe Leistungsbereitschaft und eine offene, gelebte Zusammenarbeit. Mit flexiblen Arbeitsplatz- und Arbeitszeitmodellen, wettbewerbsfähigen Benefits, Teamaktivitäten und vielfältigen Weiterbildungsangeboten positioniert sich apoprojekt als attraktiver, moderner Arbeitgeber. Die Mitarbeiterzufriedenheit wird regelmäßig durch Befragungen überprüft. So nimmt apoprojekt alle zwei Jahre an der TOP JOB-Befragung teil und wurde zuletzt 2023 mit dem TOP JOB-Siegel ausgezeichnet. Zusätzlich führt apoprojekt kurze Mitarbeiterbefragungen („Pulse-Checks“) durch, um die Wirkung aktueller Entscheidungen zu bewerten und gezielte Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeiterbindung abzuleiten.

C. Risikobericht

Dem Risikomanagement kommt grundsätzlich eine wesentliche Bedeutung zu. In der aktuellen Lage bestehen neben den allgemeinen Marktrisiken die im Folgenden beschriebenen Risiko-Cluster. Die Reihenfolge berücksichtigt weder die Wertigkeit der Eintrittswahrscheinlichkeit noch den potenziellen Schaden.

a. Projektrisiken

Die Projektrisiken bestehen im Wesentlichen in der Einhaltung der geschuldeten Qualität zum vereinbarten Termin und Budget. Bei Materialisierung dieses Risikos ergäbe sich eine negative Auswirkung auf das Unternehmensergebnis. Durch einen ausgewogenen Mix aus kleinen, mittleren und größeren Bauvorhaben wird das Risiko hoher negativer Deckungsbeiträge bei einzelnen Aufträgen minimiert. Zudem sichert Lean Construction Management - insbesondere im Geschäftsfeld Refurbishment & Revitalisierung - die Stabilität der Projektabwicklung.

b. Finanzrisiken

Das wesentliche Finanzrisiko liegt im Liquiditätsrisiko. Bei Materialisierung dieses Risikos ergäbe sich per definitionem eine negative Auswirkung auf die Fortführungsprognose des Unternehmens. Die zügige und vollständige Abrechnung der Projekte wird laufend kontrolliert und nachgehalten. Die administrativen Prozesse von der Kalkulation über die Beauftragung und Vergabe sowie das Management von Zusatzaufträgen bis hin zur debitorischen und kreditorischen Abrechnung sind ausführlich dokumentiert. Ein tagesaktuelles Projektcontrolling ist für die Vorausschau unabdingbar und wird von jedem Projektleiter konsequent gepflegt.

Das Liquiditätsmanagement wird mithilfe eines auf der integrierten und auf Bauprozesse abgestellten Datengut-Software basierenden Methodik durchgeführt. Dadurch sind die Risiken jederzeit kontrollierbar.

c. Gesamtrisiko

Gegen geschäftsübliche Risiken mit potenziell negativen Auswirkungen auf die Entwicklung der apoprojekt GmbH hat das Unternehmen in ausreichendem Umfang Vorsorge getroffen. Wesentliche wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale für die Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar.

D. Chancenbericht

Chancen für eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung ergeben sich insbesondere aus den folgenden Aspekten:

a.

Bauen im Bestand

Bei der Erreichung der Pariser Klimaschutzziele spielt der Gebäudesektor, der für 37 % der globalen CO2 -Emissionen3 verantwortlich ist, eine entscheidende Rolle. Mit dem klaren Fokus auf das Bauen im Bestand bietet apoprojekt die passende Dienstleistung in einem Umfeld, in dem Neubauprojekt es zunehmend schwer haben. Dank langjährigen Erfahrung [BH3] im Mieterausbau und im Bereich Refurbishment & Revitalisierung ist das Unternehmen Experte für die nachhaltige Transformation von gewerblich genutzten Gebäuden. Diese Spezialisierung auf den Bestand sorgt für eine hohe Nachfrage auf der Auftraggeberseite und macht apoprojekt auch als Arbeitgeber attraktiv. Immer mehr Talente sowie Fach- und Führungskräfte sehen in der umweltschonenden Ertüchtigung bestehender Immobilien eine sinnvolle und nachhaltige Alternative zu Abriss und emissionsintensivem Neubau.

3 2022 Global Status Report for Buildings and Construction. 09.11.2022

b. ESG

Im Rahmen des European Green Deal müssen kapitalmarktorientierte Immobilienbestandshalter bei jedem Aus- oder Umbau das ESG-Scoring der Immobilie berücksichtigen. Dieses Scoring kann einen erheblichen Einfluss auf die Wertentwicklung der Immobilie haben. Der wachsenden Bedeutung der ESG-konformen Bestandstransformation hat apoprojekt 2023 durch den Ausbau seiner bundesweiten Expertise in der ESG-Beratung Rechnung getragen. Das Beratungsangebot wird kontinuierlich weiterentwickelt. Davon profitieren nicht nur die Kunden, sondern auch das Unternehmen selbst bei der Umsetzung von Bauleistungen. Dieser Bereich birgt großes Wachstumspotenzial.

c. Mitarbeiterstamm

Die hochmotivierten Mitarbeitenden sind der Garant des Unternehmenserfolges. Sie sorgen für die qualitativ hochwertige und termingerechte Realisierung der Projekte.

d. Vision und Strategie

Die Unternehmensstrategie umfasst die vier Säulen Methodik (Lean Management), Technologie (BIM), Kompetenzen (ESG-Konformität und nachhaltiges Bauen) sowie Werte (Partnerschaft und Verantwortung). Diese zukunftsorientierte Ausrichtung wird vielfältige Chancen eröffnen.

e. Niederlassungsstruktur

Die bundesweite Präsenz von apoprojekt mit Niederlassungen in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München und Stuttgart ermöglicht es, die Anforderungen der Kunden - meist institutionellen Immobilieneigentümern - optimal zu erfüllen und den Wachstumskurs fortzusetzen.

E. Prognose

Das Beauftragungsvolumen lag Ende 2024 mit ca. € 441 Mio. deutlich über dem Vorjahreswert von ca. € 356 Mio. Die Anzahl der bearbeiteten Projektanfragen stieg um rund 4% leicht über das Vorjahresniveau (2024: 1399; 2023: 1340). Die Herausforderungen für das Geschäftsjahr 2025 liegen in der Stabilisierung der Ertragsentwicklung und der Sicherstellung einer hohen Qualität der Leistungserbringung. apoprojekt erwartet für 2025 eine leicht steigende Gesamtleistung bei einem Ergebnis vor Steuern leicht über Vorjahreshöhe.

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

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Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 127.071,00 162.678,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten in gemieten Räumen 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.723.181,01 1.786.353,01
1.723.182,01 1.786.354,01
1.850.253,01 1.949.032,01
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Bauten 192.798.503,00 155.659.667,75
./. erhaltene Anzahlungen -162.135.280,14 -111.617.145,48
30.663.222,86 44.042.522,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 51.263.449,73 48.502.917,51
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr T€ 0,00 (T€ 0,00)
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.674.370,93 5.063.762,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr T€ 450,2 (T€ 387,1)
53.937.820,66 53.566.679,51
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 39.061.634,51 29.284.167,85
123.662.678,03 126.893.369,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 741.273,05 665.664,42
126.254.204,09 129.508.066,06

PASSIVA

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Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnvortrag 40.805.109,86 32.936.200,20
III. Jahresüberschuss 8.259.203,97 7.868.909,65
51.064.313,83 42.805.109,85
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 44.719.058,11 50.710.940,36
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 91.264,74
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 0,00 (T€ 91,3)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.148.050,10 21.399.365,34
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 19.148,1 (Te 21.399,4)
3. sonstige Verbindlichkeiten 11.241.877,40 14.364.305,67
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 11.241,9 T(T€ 14.364.3)
- davon aus Steuern T€ 9.445,7 (T€ 14.053,2)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 190,5 (T€ 161,9)
30.389.927,50 35.854.935,75
D. Rechnungsabgrenzungsposten 80.904,65 137.080,10
126.254.204,09 129.508.066,06

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024

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Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 308.365.808,43 306.461.446,71
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 43.210.439,28 61.440.740,28
3. sonstige betriebliche Erträge 10.466.814,87
362.043.062,58 9.440.666,18
4. Materialaufwand
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -265.267.970,93 -284.280.583,16
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -41.417.650,42 -36.426.094,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -7.194.208,27 -6.468.360,86
- davon für Altersversorgung T€ 51,5 (T€ 45,0)
-48.611.858,69 -42.894.455,26
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -829.857,85 -753.057,79
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens -6.071.604,03 -6.519.634,41
-6.901.461,88 -7.272.692,20
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -29.445.433,60 -30.917.036,45
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.198.516,98 267.332,03
- davon aus verbundenen Unternehmen T€ 0,00 (T€ 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -782.122,05 -561.714,65
- davon aus verbundenen Unternehmen T€ 0,00 (T€ 0,00)
416.394,93 -294.382,62
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.962.275,39 -3.781.589,83
11. Ergebnis nach Steuern 8.270.457,02 7.902.113,65
12. sonstige Steuern -11.253,05 -33.204,00
13. Jahresüberschuss 8.259.203,97 7.868.909,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

A. Allgemeine Angaben

Die apoprojekt GmbH mit Sitz in Hamburg ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 120217 im Handelsregister eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 wurde unter Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Dabei wurden die allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) sowie die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 289 a HGB) beachtet.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Zur Gliederung der Sachanlagen, Vorräte und des Materialaufwandes wurde von der Regelung des § 265 Abs. 6 HGB Gebrauch gemacht. Die Postenbezeichnungen wurden wie folgt angepasst:

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Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken = Einbauten in gemieteten Räumen
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen = unfertige Bauten ./. erhaltene Anzahlungen
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen = Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Bauten

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren) angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 25 Jahren) angesetzt. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern mit einem Wert bis zu 800,00 € werden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten, allgemeine Verwaltungskosten, Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes sowie freiwillige soziale Leistungen und Leistungen für die betriebliche Altersversorgung) unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Aufgrund der erkennbaren Einzelrisiken werden Abschreibungen vorgenommen. Gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wurden erhaltene Anzahlungen auf zum Stichtag bilanzierte unfertige Bauten von diesen offen abgesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nominalwerten abzüglich erkennbarer Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalwerten ausgewiesen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Kassenbestände wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

C. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024 ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 450.162,54 € enthalten.

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt 51.064.313,83 €. Hierin ist ein voll eingezahltes Stammkapital in Höhe von 2.000.000,00 € enthalten.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für nachlaufende Rechnungen (T€ 39.439), Ansprüche aus Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 1.635) sowie Rückstellungen für Personalkosten (T€ 1.861).

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in einer Höhe von T€ 14.695.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 7.079 aus Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen, Auflösungen von Rückstellungen sowie Ausbuchung von Verbindlichkeiten enthalten.

2. Materialaufwand

In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 10.474.240,34 € (Vorjahr: 8.721.178,68 €) enthalten.

3. Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von 6.071.604,03 € betreffen außerplanmäßige Abschreibungen, von einer außergewöhnlichen Größenordnung, auf Vorräte aufgrund der erkennbaren Einzelrisiken.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Das in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltene Honorar des Abschlussprüfers beträgt 22.536,20 € und betrifft in voller Höhe Abschlussprüfungsleistungen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 4.056 aus Ausbuchung von Forderungen insbesondere aufgrund von Schlussrechnungsvereinbarungen enthalten.

5. Zinserträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung der Rückstellungen in Höhe von 1.056,32 € enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:

 

Herr Alexander Knälmann, Kaufmann, Wentorf

 

Herr Hendrik von Paepcke, Kaufmann, Lehmkuhlen

 

Herr Stephan Winn, Architekt, Kleinmachnow

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils allein, Herr Alexander Knälmann und Herr Hendrik von Paepcke sind zusätzlich von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angaben zu den Bezügen der Organmitglieder nach § 285 Satz 1 Nr. 9 a HGB wurden unter Anwendung der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

2. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des abgelaufenen Geschäftsjahres 595 Arbeitnehmer (Vorjahr: 558), davon 9 (Vorjahr: 9) leitende Angestellte.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag/-beschluss

Der Jahresüberschuss 2024 in Höhe von 8.259.203.97 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

4. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2024 eingetreten sind, sind uns nicht bekannt.

 

Hamburg, 28. März 2025

Die Geschäftsführung

Anlagengitter zum 31. Dezember 2024

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Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1. Jan. 2024 Zugänge Abgänge Stand 31. Dez. 2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.897.655,31 21.500,00 0,00 1.919.155,31
II. Sachanlagen:
1. Einbauten in gemieteten Räumen 31.510,16 0,00 0,00 31.510,16
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.708.062,31 772.823,85 213.346,27 5.267.539,89
4.739.572,47 772.823,85 213.346,27 5.299.050,05
6.637.227,78 794.323,85 213.346,27 7.218.205,36
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Entwicklung der Abschreibungen
Stand 1. Jan. 2024 Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge 31. Dez. 2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.734.977,31 57.107,00 0,00 1.792.084,31
II. Sachanlagen:
1. Einbauten in gemieteten Räumen 31.509,16 1,00 0,00 31.510,16
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.921.709,30 772.759,85 150.101,27 3.544.367,88
2.953.218,46 772.760,85 150.101,27 3.575.878,04
4.688.195,77 829.867,85 150.101,27 5.367.962,35
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Restbuchwerte
Stand 31. Dez. 2024 Stand 31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 127.071,00 162.678,00
II. Sachanlagen:
1. Einbauten in gemieteten Räumen 0,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.723.172,01 1.786.353,01
1.723.172,01 1.786.354,01
1.850.243,01 1.949.032,01

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die apoprojekt GmbH, Hamburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der apoprojekt GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der apoprojekt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 6. Juni 2025

NPP Niethammer, Posewang & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Holger Martens, Wirtschaftsprüfer

Sven Ole Raap, Wirtschaftsprüfer

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