Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH
Margarethenstraße 61, 19322 Wittenberge, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Martin Andreas Giske since 12/20/2024 | Procura |
Peter Krause since 2/27/2020 | Managing Director |
Dietmar Arndt since 11/16/2006 | Managing Director |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (6)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 25.10% | |
| 14.82% | |
M****** S**** S**** | 13.00% |
Unresolved chains (2)
ShareholdersBeta
Company ownership structure and capital distribution
5 of 8 shareholders visible
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Prignitz Mikrosystemtechnik GmbHWittenbergeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023des Unternehmens Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH, Wittenberge
I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst im Wesentlichen die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Sensoren sowie Sensorsystemen, hauptsächlich Drucksensoren und Temperatursensoren. Hauptabsatzgebiete sind der inländische Markt, Europa, die USA und China. Die Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH gehört zu den Unternehmen, die ihre Produkte in vielen verschiedenen industriellen Anwendungsbereichen etabliert hat. So beliefert die Gesellschaft Kunden in zahlreichen Branchen und Weltweit:
2. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung neuer innovativer Produkte bildet bei der Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH (im Folgenden kurz PMST) einen wichtigen strategischen Bestandteil der Firmenpolitik. Die PMST besitzt in ihrem Produktbereich eine sehr hohe Wertschöpfungstiefe vom Verarbeiten der Silizium-Sensorchips in Reinräumen bis hin zur Kalibrierung der kompletten Transmitter inklusive der dafür notwendigen Elektronik. Entsprechend wichtig ist es in allen Teilbereichen zukunftsfähige Entwicklungen durchzuführen. Dass die PMST hier sehr erfolgreich ist, zeigt auch, dass die PMST in 2024 Preisträger des OWF-Wirtschaftspreises für das Land Brandenburg war. Dieser Preis wird an Unternehmen verliehen, die sich für Innovation und Zukunftsfähigkeit am Wirtschaftsstandort Deutschland auszeichnen. Übergeben wurde dieser Preis durch Carsten Schneider, Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland im Mai 2024. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betragen ca. 7,2 % vom Umsatz. Schwerpunkt der Entwicklung in 2023 waren Projekte zur breiteren Fortführung und Stabilisierung der PMST-Technologie "Piezoresistive 2 Point" (P2P) und die Einführung der Produktfamilie Explosion Proof "EXD". In 2023 zeigte sich bereits, dass nach Allokation in 2022 Bauteile wieder besser verfügbar waren. Allerdings zeigten sich insbesondere zum Jahresende 2023 bereits kundenseitige Bedarfsreduzierungen, die vor allem durch den Abbau der extrem hohen Lager verursacht wurden. Eine verschärfte Wettbewerbssituation in Folge reduzierter Bedarfe deutet sich an. Aus diesem Grund wurde auch im Entwicklungsbereich bereits in 2023 ein Schwerpunkt darauf gelegt, neben innovativen Neuprodukten Kosten im Produktionsprozess und im Zuliefererbereich zu reduzieren. Entwicklungsseitig wurden daher mehrere Projekte weiterbearbeitet, um alternative Zuliefererquellen freizugeben (Stahlmembranen, PCB, Elektronikkomponenten). In der Produktentwicklung stand die Weiterentwicklung und Bemusterung der neuen PMP-S200 Serie im Vordergrund. Diese innovative Plattform ist eine Weiterentwicklung, mit der PMST auch für Großserien eine extrem wettbewerbsfähige Technologie für unseren Marktbereich einführt. In 2023 lag der Entwicklungsschwerpunkt bei der umfassenden Produktqualifikation für Kundenprojekte und die damit verbundenen Produktoptimierungen. Geförderte Verbundprojekte wurden auch in 2023 erfolgreich weitergeführt, um Machbarkeiten von neuen Technologien und Produktideen zusammen mit Instituten und Universitäten umsetzen zu können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen PMST ist Mitglied der AMA dem Netzwerk für die Schlüsselbranche Sensorik und Messtechnik. AMA vernetzt dabei ca. 430 Firmen und Institute. Unter anderem werden im Verein Informationen der Sensorik und Messtechnik ermittelt und ausgetauscht. Ein wichtiges Instrument dazu ist die AMA-Branchenstatistik, die die Situation unserer Branche sehr gut widerspiegelt. Laut der AMA-Branchenstatistik weist die Branche Messtechnik und Sensorik für 2023 ein Umsatzplus von 6 % aus (2022: +10 %; 2021: +20 %, 2020: -2 %). Das langjährige Mittel liegt bei einem Umsatzplus von ca. 6,6 % jährlich. Der Verband berichtete in dem 2023 Jahresbericht aber auch von rückläufigen Auftragseingängen (-3% in Q4/2024) und stagnierenden Investitionstätigkeiten (2023: +1%; 2022: +18%). Der Exportanteil der Branche lag 2023 mit 48 % laut AMA deutlich geringer als in 2022 (65%). Die Vorschau für 2024 zeigte, dass die Branche mit einer Stagnation der Umsätze rechnete. Dies hat sich im Wesentlichen auch bestätigt. Aus heutiger Sicht (Dez. 2024) rechnet die Branche in Summe mit einem deutlichen Umsatzrückgang für 2024. Laut der Q2/2024-Umfrage der AMA verzeichnete die Branche im zweiten Quartal 2024 einen Umsatzrückgang von sechs Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Insbesondere steigende Material- und Energiepreise, sowie steigende Lohnkosten senken dabei die Profitabilität. 2. Geschäftsverlauf Erreichte Teilergebnisse Der Umsatz stagnierte in 2023 bei PMST auf dem Vorjahresniveau und lag damit etwas unter dem Branchendurchschnitt, nach deutlich höheren Umsatzsteigerungen in den Vorjahren.
Insbesondere im 4. Quartal zeigte sich bereits deutlich die beginnende Konjunkturschwäche mit einem Q4 Umsatz von 2,49 Mio. EURO nach durchschnittlichen Quartalsumsätzen von 3,29 Mio. EURO in den 3 Vorquartalen. Das Betriebsergebnis lag mit 674 TEURO geringer als im Vorjahr (2022: 780 TEURO). Die Stabilisierung der Ertragslage steht insbesondere für 2024 im Fokus der Firma, da wir bereits Ende des Jahres 2023 mit einer andauernden Wirtschaftskrise rechnen mussten, was sich auch bewahrheitete. Die dazu eingeleiteten Aktionen wurden in 2024 umgesetzt (Kurzarbeit, Optimierung Einkaufsmaterialien, Lagerabbau, Personalabbau (kaum Neubesetzungen nach Personalweggang)). Die neue P2P Technologie hat sich bei Kunden weiter bewährt. Neuprojekte werden mittlerweile größtenteils mit dieser neuen Technologie aufgebaut, weitere Bestandsprodukte wurden umgestellt. Die Qualitätsziele wurden für das Jahr 2023 erreicht. Es gab eine größere Reklamation nach einem Produktionsfehler in Q2/23. Dabei entstand ein Rückrufschaden von ca. 70 T€, der teilweise durch die Produkthaftpflichtversicherung gedeckt wurde. In 2023 wurde wieder ein Schwerpunkt in der Verbesserung der Unternehmenskommunikation gerichtet. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem weiteren Aufbau des Produkt- und Änderungsmanagements. Im Jahr 2023 wurden ein internes Systemaudit, 4 externe Kundenaudits, 2 Produktaudits und 4 Prozessaudits (TÜV Nord, IBExU, CSA, UL) durchgeführt. Es wurden keine Abweichungen von den Normforderungen auf Basis DIN EN ISO 9001:2015 festgestellt. Einen Schwerpunkt im Bereich des Personalwesens bildete wieder die Qualifizierung des Personals aller Bereiche. Die Maßnahmen wurden mit Hilfe eines Schulungsplans vorbereitet, überwacht und ausgewertet. Akquisition und Vertriebsvorbereitung Der Vertrieb wurde Ende 2023 neu strukturiert und die Vertriebsleitung neu besetzt. Die meisten Vertriebsanfragen sind unmittelbar mit technischen Fragestellungen verbunden. Die Zeit zur Bearbeitung war in der Vergangenheit für unsere Kunden zu lang. Aus diesem Grund wurden für allgemeine Anfragen technische Ansprechpartner aus dem Produktmanagement und dem Vertrieb festgelegt. Zusätzlich wurden für größere Kunden Key-Account-Manager festgelegt. Dies hat insbesondre bei unseren Stammkunden wie Parker, Variohm, Hydrotechnik und PMR zu einer erhöhten Kundenzufriedenheit geführt. Durch die schnellere technische Beurteilung und ersten schnellen Preisindikationen konnten zudem schnellere Sofortentscheidungen auch kundenseitig realisiert werden. Mit der Teilnahme an Messen konnten wir insbesondere bei der "Sensor und Test" 2023 und auch 2024 unsere Marktpräsenz stärken. Die Hannovermesse 2023 und auch 2024 waren eine ideale Plattform für die Positionierung im H2-Markt. Allerdings zeigte sich hier, dass wenig neue konkrete Business Opportunities (NBO ́s) gewonnen werden konnten, so dass wir bei der Hannovermesse künftig nicht mehr teilnehmen. Dafür werden wir vermehrt Anwendermessen für unsere Sensorik testen. In 2023 war die PMST auch Aussteller bei der Hydrogen Technology Expo Europe in Bremen (extremer Kostenanstieg in 2024, daher keine Teilnahme) und bei der Windenergy (2023 in Bremen und 2024 in Hamburg). 2023 konnten wir eine internationale Marketingspezialistin für unsere Marketingleitung einstellen. Neben unseren zielgenauen Messeteilnahmen steht vor allem das digitale Marketing im Fokus. Bereits in 2023 konnten wir hier unsere Sichtbarkeit deutlich stärken (komplett neue Datenblätter mit unseren neuen Nomenklaturen, neue Webseite, neue Firmenpräsentationen, Präsenz in den Social Media Plattformen). Aber auch eine Markenstrategie der P2P Marke wurde erarbeitet und umgesetzt. In 2024 standen zusätzlich die Trainingsunterstützung für unsere Distributoren und die Generierung neuer Distributoren (Korea, Taiwan, Polen) im Vordergrund. Durch die Aktivitäten wurden sowohl in 2023 aber vor allem auch in 2024 viele Neuprojekte gefunden und bemustert (H2-Markt in Korea und China, ExD-Markt in den USA, neue Projekte bei Bestandskunden wie Parker und Variohm). Zwar sind die Märkte vor allem im höheren Stückzahlbereich preissensitiver, aber vor allem mit unserer S200 Family sind wir auch auf einen härteren Wettbewerb vorbereitet. Wertvoll für unsere Kunden ist weiter die hohe Wertschöpfungstiefe der PMST von der Aufbau- und Verbindungstechnologie im Reinraum bis hin zur Kalibrierung in Verbindung mit dem P2P Design und der dadurch hohen Flexibilität und Zuverlässigkeit und dem tiefen technischen Knowhow. 3. Lage Ertragslage In 2023 konnte bei einem Umsatz von 12,26 Mio. EUR ein Ergebnis von 287,5 TEUR, nach einem Umsatz in 2022 von 12,27 Mio. EUR und einem Ergebnis von 507,0 TEUR erreicht werden. Das Ergebnis liegt damit in 2023 zwar über dem 2021 Ergebnis (121,0 TEUR), aber deutlich unter dem 2022 Ergebnis. Deutlich erhöht hat sich dabei der Aufwand für Finanz- und Beteiligungen von -143,4 TEUR in 2022 auf -267,2 TEUR in 2023. Haupteinfluss waren bei den langfristigen Krediten die Aufnahme des Mezzanine Kredites in 2022 (Zinsen in 2023: 45,3 TEURO) und bei den kurzfristigen Krediten die Inanspruchnahme der erhöhten Kreditlinien. Die wesentlichen Aufwandsposten sind die Material- sowie Personalkosten. Während die Materialkosten deutlich sanken, haben sich die Personalkosten in 2023 im Vergleich zum Vorjahr prozentual erhöht. Positiv wirkten sich Optimierungen bei den Produktlinien aus, was sich auch im reduzierten Materialaufwand erkennen lässt (Materialquote ohne Bestandsveränderung: 50,0% in 2023 gegenüber 54,2% in 2022). Insbesondere durch die deutlich geringeren Umsätze im 4.Quartal 2023, wurde das Ergebnis noch negativ beeinflusst. Nach wie vor ist Deutschland der stärkste Absatzmarkt. Der Lieferanteil an Endabnehmer betrug in 2023 47 %, was einen deutlichen Anstieg zu 2022 bedeutet (40%). Sehr positiv entwickelte sich auch der USA Markt mit einem Anstieg um 6% auf 20% in 2023. Die Marktschwäche in China zeigte sich auch bei PMST (8% in 2023 gegenüber 16% in 2022). Insbesondere die größeren Projekte mit Endabnehmern im chinesischen Baubereich gingen deutlich zurück. Wie auch bei den AMA-Mitgliedern allgemein zu sehen, ging auch bei PMST der Exportanteil im Verhältnis zum Inlandsgeschäft deutlich zurück auf 53:47 in 2023 zu 66:34 (ohne Sondereffekte) in 2022. Der Umsatz der verkauften Transmitter - gegliedert entsprechend der PMST Produktlinie - hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
In 2023 hat die PMST einen Lizenzvertrag über die P2P Technologie abgeschlossen, der entsprechend ab 2023 Einnahmen liefert. Der Zinsaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich von 144 TEUR auf 267 TEUR. Dies resultiert vor allem aus dem in 2022 abgeschlossenen Mezzanine Kredit und der erweiterten Nutzung der Kreditlinien. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr soll anhand der folgenden Kennzahlen dargestellt und erläutert werden.
Bei einer um 942 TEUR gestiegenen Bilanzsumme und einem um 220 TEUR gesunkenem Jahresüberschuss ist die Eigenkapitalquote auf dem gleichen Niveau wie 2022 geblieben. Auch in 2023 wurden wieder Investitionen im Produktionsbereich getätigt. Durch einige Investitionsverschiebungen (vorsichtigere Investitionstätigkeit in Anbetracht des sich abzeichnenden Konjunkturrückgangs - siehe Branchenreport 2023 und Umsatzentwicklung in Q4/2023), hat sich die Sachanlagenintensität leicht verringert. Das Finanzergebnis hat sich vor allem durch höhere Zinsaufwendungen verschlechtert. Die Fremdverbindlichkeiten sind im Wesentlichen durch vermehrte Inanspruchnahme der Kreditlinien und der Investitionstätigkeit gestiegen. Das Ergebnis vor Ertragssteuern ist von 638 TEUR aus dem Jahr 2022 auf 408 TEUR in 2023 gesunken und wurde insbesondere durch die sich abzeichnende Konjunkturschwäche Ende 2023 beeinflusst. Infolgedessen ist die Umsatzrentabilität leicht gesunken. Der Personalaufwand ist in 2023 in Folge der Gehaltsentwicklung gestiegen. III. Prognosebericht Entsprechend des Branchenberichts der AMA (siehe Marktlage) haben wir für das Jahr 2024 mit keinem wesentlichen Umsatzanstieg gerechnet. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich die Konjunktur in 2024 deutlich abgeschwächt hat und daher in 2024 mit einem deutlich geringeren Umsatz als in 2023 zu rechnen ist. PMST hatte sich durch verschiedene Maßnahmen wie Kurzarbeit, Nichtbesetzung von freigewordenen Stellen, Lagerabbau, Optimierung des Materialeinkaufs auf den sich abzeichnenden kundenseitigen Bedarfsrückgang vorbereitet, so dass wir erwarten, dass das Ergebnis trotz alledem positiv bleibt. Für das Jahr 2025 liegen die AMA-Erwartungen noch nicht vor. Die Marktanalyse von "Statista Market Insights" (https://de.statista.com/outlook/tmo/halbleiter/sensoren-aktuatoren/weltweit umsatz) geht davon aus, dass der weltweite Jahresumsatz von Sensoren und Aktoren in 2025 nach deutlichen Rückgängen in 2023 und 2024 wieder leicht steigt und sich auf dem Niveau von 2023 bewegt. Ende 2024 haben sich die Auftragseingänge bei PMST auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Insbesondere vermehrte Projektanfragen zu unserer P2P Technologie lassen uns auch optimistisch ins Jahr 2025 schauen. Allein zu unserer innovativen S200 Familie wurden in 2024 Angebote in der Größenordnung 5 Mio.€ geschrieben. Unsere vermehrten Vertriebs- und Marketingaktivitäten tragen dabei erste Früchte. Es ist abzuwarten, wie hier die Entwicklung branchenweit weitergeht. In Summe sieht sich PMST durch die beschriebenen Aktivitäten zwar weiter gut vorbereitet, ist aber vor allem von den nationalen Entwicklungen abhängig. Um gestiegenen Materialpreisen und allgemeinen Kostensteigerungen entgegenzuwirken, hat die PMST auch in 2023 die Verkaufspreise leicht angehoben. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, wurde in 2024 aber der Schwerpunkt auf die Optimierung der Herstellkosten gelegt. Auch in 2025 sind daher nur kleinere Preissteigerungen geplant. Die Roherträge haben sich durch die beschriebenen Maßnahmen in 2023 (im Schnitt + >5%) und 24 (+1%) deutlich positiv entwickelt. Eine hohe Bedeutung messen wir der fachlichen Qualifizierung der Mitarbeiter des Unternehmens bei. Des Weiteren wird die Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH auch in Zukunft Facharbeiter ausbilden. Besonderes Augenmerk legte und legt die Geschäftsführung auf den Abschluss von langfristigen Lieferverträgen mit den Schlüsselkunden. Insbesondere im Zusammenhang mit der neuen Produktgeneration PMP-S200 ergeben sich hier Möglichkeiten, da die Serie insbesondere im Volumenmarkt sehr wettbewerbsfähig ist. Um die Betreuung der zunehmend größeren Kunden zu unterstützen, hat PMST sehr erfolgreich in 2023 ein Key-Account Management eingeführt, was zu einer deutlichen verbesserten Kundenzufriedenheit führte. Diese Maßnahmen und Ziele werden dazu beitragen, die angestrebte wirtschaftliche und finanzielle Konsolidierung voranzutreiben. Das Ergebnis vor Steuern wird in 2024 stark durch den gesunkenen Umsatz begrenzt. Es zeichnet sich allerdings nun wieder eine Stabilisierung der Bedarfe ab. Für 2025 gehen wir von einem leichten Umsatzanstieg aus. In 2023 wurde wieder in die Automatisierung mit Hilfe von Fremdfinanzierung investiert, um die gestiegenen Kundenbedarfe effektiv bedienen zu können. Dies war, ist und wird auch zukünftig eine wichtige Maßnahme zur Verbesserung des künftigen EBIT sein. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risiken Zur ständigen Überwachung aller Risikofelder ist ein monatliches ausführliches Reporting installiert. Dabei wird ein großer Teil der Kennzahlen im Rechnungswesen erstellt und durch Qualitätskennziffern aus unserem Qualitätsmanagement ergänzt. Diese Informationen werden monatlich der Geschäftsführung zur Verfügung gestellt und im Leitungskreis kommuniziert. Allgemeine Risiken liegen hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung in folgenden Bereichen: Liquiditätssituation Die weitere Optimierung des Lagerbestandes und die Erhöhung des Umsatzes in 2025 bei stabilen Materialkosten und optimierten Abläufen und eine Verringerung der Ausschussquote sind Hauptschwerpunkte der Tätigkeit der Geschäftsführung im Jahr 2024/ 2025, um die Liquiditätssituation zu verbessern. Beschaffung Die Auftragslage und Nachfrage haben sich wie beschreiben in 2024 deutlich abgeschwächt. Lieferzeiten haben sich wieder reduziert. Daher liegt nun ein Schwerpunkt in der Reduzierung von Lagerbeständen. Die gestiegenen Energie- und Personalkosten insbesondere in Deutschland beeinflussen stark die Materialkosten deutscher Zulieferer. Als exportorientiertes Unternehmen haben und werden wir größere Anstrengungen unternommen und unternehmen, um Materialzulieferungen aus dem Ausland ergänzend zu stärken. In 2024 sind größere Anteile der Stahlkomponenten und Elektronik-Service-Leistungen auf unsere asiatischen Partner umgestellt worden. Zur Reduzierung von regionalen Einkaufsrisiken, werden aber weiter - wenn auch in reduziertem Umfang - europäische insbesondere deutsche Zulieferer berücksichtigt. Durch intensive produktionsbegleitende Prüfverfahren und einer weiter engen Kommunikation mit allen Lieferanten und Kunden ist geplant, die Kundenzufriedenheit in Bezug auf Liefertreue und Qualität zu stärken. Produkthaftungsrisiken Zusätzlich zu den am neuesten Stand der Technik orientierten Produktentwicklung und ständige Analyse der Reklamationen und internen Fehler sind die Haftpflicht-Versicherungen regelmäßig analysiert und optimiert worden. Zurzeit sind keine wesentlichen Haftungsrisiken erkennbar. Personalpolitik Die Rekrutierung von Fertigungspersonal erweist sich zunehmend als kompliziert, um notwendige Kapazitätserweiterungen durchführen zu können. Hauptprobleme sind dabei der Fachkräftemangel, der Mangel an Schichtarbeitseinverständnis sowie ein zunehmend höheres Lohnniveau, auch bei unserem Stammpersonal. Die Ausbildung eigenen Personals bildet weiter eine wichtige Rolle, um so dem Fachkräftemangel zu begegnen. 2. Chancen Durch die Entwicklung und die Herstellung von innovativen Produkten können bestehende und neue wachsende Märkte, zum Beispiel im Bereich Wasserstofftechnik, Gebäudetechnik, Medizingerätetechnik und auch Öl- und Gasförderung sowie in der Hydraulik, weiter erschlossen werden. Die Reaktion der Kunden auf die neuen Produkte in der Angebots- und Bemusterungsphase ist durchweg sehr positiv. Ziel ist es, durch generell verbesserte Unternehmenskennwerte in den Verhandlungen mit den Finanzpartnern die Zinslast zu verringern. Wo möglich wird angestrebt, die Zahlungsziele zu den Debitoren und Kreditoren entsprechend zu optimieren und damit auch die Kontonutzung zu verbessern. 3. Gesamtaussage Umsatzmäßig zeichnet sich in 2024 ein Umsatz in der Region 9 Mio. EUR ab. Ziel für das Jahr 2025 ist wieder ein Umsatz >10 Mio. EUR. Durch die begleitenden Maßnahmen bei der Automatisierung, den vermehrten Vertriebsaktivitäten und die Einführung neuer innovativer Produkte soll erreicht werden, die Umsätze und Margen/Gewinne und damit die Unternehmenssituation wieder zu verbessern. Auch unsere neue Kooperation mit Kunden und Partnern in einzelnen Produktfamilien (P2P, unsere PMI und PAM1-Technologien) sowie Entwicklungspartnerschaften (Materialforschung, neue physikalische Messgrößen wie Kraft und Konzentration) werden unsere technologische und Vertriebskraft stärken. Die Einstellung von vorwiegend jüngeren Mitarbeitern führte zu einer Verbesserung der Altersstruktur im Unternehmen. Außerdem erwarten wir hierdurch neue Impulse für die Verwirklichung unserer anspruchsvollen Unternehmensziele. V. Risikoberichterstattung zur Verwendung von Finanzinstrumenten Derivative Finanzinstrumente zur Absicherung des Währungsrisikos werden nicht genutzt. Der Anteil des Umsatzes, welcher auf Basis von USD abgewickelt wird, deckt sämtliche Einkäufe in USD ab. Daher sind die Risiken aus Kursänderungen als gering einzustufen. Es gibt so gut wie keine Forderungsausfälle und die Zahlungsmoral der Hauptkunden ist durchweg stabil. Die Verbindlichkeiten gegenüber allen Kreditoren werden pünktlich zu den vereinbarten Zahlungszielen eingehalten.
Wittenberge, 31.12.2024 Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH gez. Dietmar Arndt gez. Peter Krause Bilanz zum 31. Dezember 2023Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH, WittenbergeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH, WittenbergeA. Allgemeine Angaben Die Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH, Wittenberge, wird beim Amtsgericht Neuruppin unter HRB 6358 NP geführt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach dem Schema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Ofenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen. I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungstätigkeit Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. II. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. III. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände
2. Sachanlagen
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
4. Vorräte
5. Verbindlichkeiten
6. Rückstellungen
IV. Währungsumrechnung Posten in fremder Währung wurden mit dem Kurs ihres Entstehens eingebucht. Zum Abschlussstichtag wurde eine Bewertung zum Devisenkassamittelkurs durchgeführt und Währungsgewinne und -verluste berücksichtigt. B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch:
In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind für Altersversorgung EUR 82.616,15 und für Unterstützung EUR 3.660,00 enthalten. Im Geschäftsjahr fielen aus Währungsumrechnung Erträge in Höhe von 116.703,34 EUR und Aufwendungen in Höhe von 18.705,32 EUR an. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Ergebnis der Gesellschaft im Berichtsjahr in Höhe von EUR 68.356,36. Latente Stuern wurden in Höhe von EUR 51.771,50 berücksichtigt. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 685.997,83. C. Ergänzende Angaben I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer im Berichtsjahr sind Herr Dietmar Arndt, Dipl. Ing. für Elektrotechnik und Elektronik, Wittenberge, und Dipl.-Phys. Herr Peter Krause, Königs Wusterhausen. II. Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):
Ferner wurden am Geschäftsjahresende fünf Auszubildende beschäftigt. III. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 287.457,18 vorzutragen. IV. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für Geschäftsräume und Parkplätze in der Margarethenstraße inkl. Nebenkosten in Höhe von EUR 37.867,68 zuzüglich Umsatzsteuer pro Jahr. Er hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das Mietverhältnis verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn es nicht von einer der beiden Mietparteien mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten vor Ablauf der Laufzeit gekündigt wird. Weiterhin besteht ein Mietvertrag für Büroräume in Zella-Mehlis mit finanziellen Verpflichtungen (Miete inkl. Nebenkosten) von EUR 7.620,00 zuzüglich USt pro Jahr. Ein weiteres Mietverhältnis wurde für Räume in der Parkstraße 11 in Wittenberge ab 1. März 2018 auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Kündigungsfrist beträgt für den Mieter drei Monate. Für Miete und Nebenkosten wurde ein Betrag von EUR 9.058,32 pro Jahr vereinbart. Für Pkw bestehen diverse Leasingverträge mit monatlichen Raten mit einem Gesamtbetrag von EUR 2.805,26 zuzüglich USt und einer maximalen Laufzeit von 48 Monaten. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, bestanden am Bilanzstichtag nicht.
Wittenberge, den 31.12.2024 Dietmar Arndt Peter Krause
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH, Wittenberge Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH, Wittenberge, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH, Wittenberge, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osterburg, 28. Januar 2025 LEGALES
Kreutzmann PartG mbB
Gabi Geyer, Wirtschaftsprüferin Feststellung Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12. 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung mit Beschluss vom 17.02.2025 festgestellt. |
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