DESVOYS GmbH
Same addressAgents involved in the sale of agricultural machinery and equipment
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Sylvain Riviere since 12/9/2020 | Managing Director |
Olivier Besset since 12/9/2020 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
FROMKA Vertriebsgesellschaft für französische Molkereiprodukte mit beschränkter HaftungSaarbrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen der GesellschaftGeschäftsgegenstand der FROMKA Vertriebsgesellschaft für französische Molkereiprodukte mit beschränkter Haftung ("FROMKA") ist der Import, der Export, die Vermittlung von Handelsgeschäften und der Vertrieb von Molkereiprodukten der Gesellschafter sowie der Handel mit Zubehörprodukten aller Art. Das Unternehmen hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2002 zu einem bedeutenden Anbieter von französischem Käse in Deutschland entwickelt. Als Vertriebsgesellschaft der französischen Molkereigenossenschaft Eurial bietet das in Saarbrücken ansässige Unternehmen eine Vielfalt von Käsesorten aus einer Hand. Zielgruppe sind der deutsche Lebensmitteleinzelhandel, die Gastronomie und die weiterverarbeitende Industrie. FROMKA unterscheidet sich durch schlanke Strukturen von den klassischen Großhändlern. Die Nähe zum Kunden ermöglicht es dem Unternehmen, den im Nachbarland hergestellten Käse effizient in Deutschland zu vermarkten und stets flexibel auf individuelle Kundenwünsche einzugehen. Dies gilt insbesondere für die schnelle Entwicklung und effektive Umsetzung von Eigenmarkenkonzepten mit Käse aus Frankreich. 2. WirtschaftsberichtDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im nach wie vor krisengeprägten Umfeld kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Der Arbeitsmarkt zeigte sich in 2023 weiterhin robust: Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr und lagen damit weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-2,1 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahr - lag im Jahresdurchschnitt 2023 voraussichtlich bei 5,9 % und damit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 (+6,9 %). Dabei stiegen vor allem die Preise für Nahrungsmittel. Auch die Energiepreise waren noch höher als im Vorjahr. Die etwas niedrigere Inflationsrate und die Lohnerhöhungen für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konnten den Rückgang der privaten Konsumausgaben nicht verhindern. Im internationalen Vergleich blieb die Wirtschaft in Deutschland im Jahr 2023 voraussichtlich deutlich hinter den anderen großen EU-Mitgliedstaaten oder den großen Volkswirtschaften wie den USA oder China zurück. Als einziger der großen europäischen Staaten verzeichnete Deutschland einen Rückgang des preisbereinigten BIP. Im Vergleich zum Jahr 2019, also dem Jahr vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, stieg die Wirtschaftsleistung in Deutschland verglichen mit den anderen großen EU-Staaten am schwächsten. Die Auszahlungspreise für konventionell erzeugte Kuhmilch sind im Jahr 2023 gegenüber 2022 um ca. 15% gesunken. Im (ungewichteten) Jahresdurchschnitt 2023 wurde ein Preis von 44,63 EUR/100 kg für konventionelle Kuhmilch erzielt. (Vorjahr: 52,31). Dabei entwickelte sich im Jahresverlauf der monatlich veröffentlichte Milcherzeugerpreis Deutschland (ohne Abschlusszahlung) von 56,92 EUR/100 kg im Januar 2023 kontinuierlich sinkend auf ca. 40,5 EUR/100 kg im Juli bis September, um im 4. Quartal 2023 wiederum moderat zu steigen. Wir gehen von einer Stabilisierung des Preises in 2024 auf einem Niveau von 42 EUR/100 kg aus; jedoch besteht aufgrund der großen Schwankungen in den letzten beiden Jahren eine hohe Prognoseunsicherheit. Der (ungewichtete) Ziegenmilch-Basispreis (bei 7,4%) entwickelte sich in 2023 gegenüber 2022 um +9,1% auf 77,95 Cent/Kilo (Vorjahr 71,44 Cent/Kilo). Dabei stieg der Preis vor allen Dingen im Jahresverlauf bis August gegenüber dem Vorjahr deutlich an, um bis Ende des Jahres auf annähernd Vorjahres-Niveau leicht zu sinken. Wir gehen in 2024 von deutlich sinkenden Basispreisen bei der Ziegenmilch aus. Der Ziegenkäsemarkt ist der wichtigste Markt für FROMKA, hier nimmt das Unternehmen eine führende Position als Handelsmarke ein. Der Markt leidet jedoch drei Jahre in Folge unter einem Rückgang des Absatzvolumens. FROMKA konnte sich indessen erfolgreich gegen diesen Trend behaupten und für das Geschäftsjahr 2023 den Ziegenkäseabsatz um 4,7 % erhöhen. Die wichtigste Wachstumsquelle sind neue Produkteinführungen im Discountbereich sowie im klassischen Lebensmittelhandel. Damit konnte FROMKA seine Position als Marktführer auf dem Ziegenkäsemarkt festigen. FROMKA hat zudem durch den Vertrieb von Kuhmilch-Weichkäse der Firma LAITA eine wichtige Position auf dem Absatzmarkt "Weichkäse SB / Deutschland". Dieser Markt hat sich im Jahr 2023 hinsichtlich des Absatzvolumens um -2,8% rückläufig entwickelt (2022: 110.916 Tonnen vs. 2023: 107.809 Tonnen). Im Jahr 2023 erreichten die Handelsmarken einen Anteil am Gesamtabsatz von 47% und verloren mit -3,7% stärker als der Gesamtmarkt. In diesem schwierigen Umfeld konnte FROMKA besser abschneiden als der Markt und das Weichkäsevolumen im Jahr 2023 stabilisieren. 3. ErtragslageDie wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern. Im Jahr 2023 konnte FROMKA einen Umsatz von 64,0 Mio. EUR erzielen. Dies stellt gegenüber dem Vorjahr (57,0 Mio. EUR) einen Umsatzanstieg in Höhe von 7,0 Mio. EUR bzw. 12,3 % dar. Korrelierend zum Umsatzanstieg erhöhte sich der Materialaufwand von 50,5 Mio. EUR auf 57,1 Mio. EUR. Der Materialeinsatz liegt mit rund 89,3% der Umsatzerlöse etwas über dem Vorjahresniveau (88,6 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 117 TEUR (Vorjahr 169 TEUR) und fallen damit gegenüber dem Vorjahr um 51 TEUR geringer aus. Die größten Veränderungen innerhalb dieses Postens betreffen die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (-32 TEUR), Versicherungserstattungen (-17 TEUR), weiterberechnete Kosten aus Transportschäden (-9 TEUR), Erträge aus der Reduzierung von Wertberichtigungen (+ 18 TEUR) sowie Krankenkassenerstattungen aus Lohnfortzahlung (-13 TEUR). Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und beträgt nunmehr 1.268 TEUR (Vorjahr 1.156 TEUR). Die Abschreibungen belaufen sich auf 1 TEUR und haben sich um 2 TEUR gegenüber dem Vorjahr vermindert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich in Summe um 89 TEUR auf 4.154 TEUR (Vorjahr 4.243 TEUR) leicht reduziert (-2%). Dabei erhöhten sich im Wesentlichen die Kosten für Logistik (+51 TEUR), Versicherungen (+33 TEUR), Fremdleistungen (+35 TEUR), Recruiting (+9 TEUR) und Miete (+8 TEUR), während sich Penalties (-106 TEUR), Werbekosten (-35 TEUR), Frachtkosten (-33 TEUR), Forderungsausfälle und Einzelwertberichtigungen (-32 TEUR) gegenüber Vorjahr reduzierten. Das Zinsergebnis (+177 TEUR) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (+6 TEUR) aufgrund des thesaurierten Gewinns und der gestiegenen Zinsen deutlich um 171 TEUR. Das Ergebnis vor Steuern (Jahresüberschuss zuzüglich sonstiger Steuern und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) beläuft sich auf 1.742 TEUR und hat sich um 463 TEUR gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Die Steuern von Einkommen und Ertrag betragen 570 TEUR (Vorjahr 345 TEUR). Nach Berücksichtigung von Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 1.172 TEUR (Vorjahr 724 TEUR), was einer Steigerung um 448 TEUR bzw. 62 % entspricht. 4. KapitalstrukturDie Bilanzsumme zum Stichtag 31.12.2023 beläuft sich auf 13.425 TEUR und hat sich gegenüber dem Vorjahr (12.509 TEUR) um 916 TEUR erhöht. Auf der Aktivseite ist dies auf den gestiegenen Bereich der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, bei reduzierten sonstigen Vermögensgegenständen zurückzuführen. Auf der Passivseite resultiert der Anstieg hautsächlich aus erhöhten Rückstellungen, reduzierten Verbindlichkeiten sowie dem gewachsenen Eigenkapital. Das Eigenkapital beträgt 3.024 TEUR und setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 30 TEUR, der Kapitalrücklage in Höhe von 61 TEUR, dem Gewinnvortrag in Höhe von 1.760 TEUR und dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von 1.172 TEUR zusammen. Die Rückstellungen betragen 2.909 TEUR und haben sich gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres (2.497 TEUR) um 411 TEUR erhöht. Größte Position hierin mit 1.838 TEUR sind auch in diesem Geschäftsjahr vertraglich zu gewährende Boni, die zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechnet waren. Sämtliche Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind als kurzfristige Verbindlichkeiten zu bezeichnen. Diese beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit einem Wert von 4.897 TEUR (Vorjahr 5.228 TEUR), sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten in Höhe von 2.198 TEUR (Vorjahr 2.375 TEUR). Abschließend belaufen sich die sonstigen Verbindlichkeiten auf 396 TEUR, die sich gegenüber dem Vorjahr um 161 TEUR reduziert haben. Hauptbestandteil der Position sind die Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Umsatz- und Lohnsteuer in Höhe von 377 TEUR. 5. Vermögens- und FinanzlageDie langfristigen Vermögensgegenstände belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 1 TEUR (Vorjahr 2 TEUR). Die Veränderung resultiert aus den laufenden Abschreibungen. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände erhöhten sich von 12.507 TEUR im Vorjahr auf 13.424 TEUR zum Bilanzstichtag. Der Bestand an Vorräten hat sich um 4 TEUR auf 373 TEUR reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahreswert um 794 TEUR auf 7.229 TEUR gegenüber Vorjahr stiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 5.804 TEUR (Vorjahr 4.788 TEUR) und bestehen im Wesentlichen aus dem Cash-Pooling-Verrechnungskonto gegen die Agrial Finances SCA in Höhe von 5.467 TEUR. Entsprechend verfügt das Unternehmen zum Bilanzstichtag über keine eigenen liquiden Mittel. Die Finanzierung erfolgt durch das Cash-Pooling. 6. InvestitionenDie Gesamtinvestitionen betragen im Berichtsjahr unter 1 TEUR. Sie betreffen ausschließlich die Anschaffung eines geringwertigen Wirtschaftsguts. 7. Personal und Sozialbereich Die Personalstruktur stellt sich gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert dar. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt unverändert 15 Personen. 8. Chancen- und RisikoberichtLiquiditätsrisiken Die Liquidität wird mit Hilfe einer kurzfristigen Cashflow-Planung sichergestellt. Ausfall- und Bonitätsrisiken Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit Ausfallrisiken (insbesondere ergeben sich Risiken in Bezug auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) ausgesetzt. Die Gesellschaft schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle Kunden, die mit der Gesellschaft Geschäfte auf Kreditbasis abschließen möchten, werden einer Bonitätsprüfung unterzogen. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, so dass die Gesellschaft keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nicht wertberichtigt sind, lagen zum 31. Dezember 2023 keine Anhaltspunkte vor, dass Zahlungsausfälle eintreten werden. Es bestehen keine besonderen Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Marktchancen und Marktrisiken werden im folgenden Prognosebericht erläutert. IT-Risiken IT-Risiken können speziell aus der Bereitschaft der EDV-Systeme und der gespeicherten Daten entstehen. Cyberkriminalität stellt eine zunehmende Bedrohung dar. Die genannten Risiken werden kontinuierlich im Rahmen der IT-Sicherheiten überprüft. 9. PrognoseDie deutsche Wirtschaft ist laut führenden Forschungsinstituten schwer angeschlagen und wird 2024 insgesamt kaum noch wachsen. Die Prognosen für den Handel fallen jedoch etwas optimistischer aus. Die steigenden Kosten, der kontinuierliche Kampf unserer Lieferanten um höhere Preise und damit auch der Wunsch, beim Kunden bessere Preise zu erzielen, haben die beiden letzten Geschäftsjahre unserer Unternehmensgruppe geprägt. Auch wenn wir für das Geschäftsjahr 2024 mit leicht sinkenden Kuh- und Ziegenmilchpreisen rechnen, bleibt die Marktsituation aufgrund der sinkenden Volumina auf dem Weichkäse- und Ziegenkäsemarkt und des höheren Preisdrucks durch deutlich erhöhte Absatzmengen im Zuge von Werbeaktionen durch den Handel angespannt. Von dieser Situation werden die bekannten Handelsmarken jedoch eher noch profitieren. Der Druck des LEH im Rahmen der Preisverhandlungen auf unsere Verkaufspreise bleibt unverändert hoch und führt zum Teil zu herausfordernden Preisvorstellungen, denen wir mit entsprechend transparenter Argumentation begegnen. Aufgrund der schlanken, kostengünstigen Struktur des Unternehmens sehen wir uns für den harten Wettbewerb in den nächsten Jahren gut gewappnet. Die Firma FROMKA mit ihrer starken Position im Handelsmarkenbereich auf dem Käsemarkt bleibt im Rahmen dieser Marktperspektive zuversichtlich und plant, ihren Marktanteil auf dem deutschen Markt in 2024 weiter auszubauen. Es werden leicht steigende Umsatzerlöse und ein leicht steigendes Ergebnis vor Steuern geplant.
Saarbrücken, den 13. Juni 2024 Sylvain Riviere, Geschäftsführer Olivier Besset, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie FROMKA Vertriebsgesellschaft für französische Molkereiprodukte mit beschränkter Haftung hat ihren Sitz in Saarbrücken. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter HRB 13828 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der FROMKA Vertriebsgesellschaft für französische Molkereiprodukte mit beschränkter Haftung wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf, entsprechend finden auf die Rechnungslegung der Gesellschaft die Vorschriften im Sinne des § 267Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung erstellt und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag zeigen, werden gem. § 265 Abs. 8 HGB nicht ausgewiesen. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte vor Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 -251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268 - 274a HGB, §§ 276 - 277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 HGB und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB angesetzt und um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen, das bereits zum Ende des Vorjahres vorhanden war, wurden planmäßig fortgeführt. Degressive Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 wurden in der Handelsbilanz analog zu § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde eingehalten. Die Vorräte (Handelswaren) wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die im Jahresabschluss ausgewiesenen Forderungen wurden unter Beachtung der Werthaltigkeit zum Nominalwert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos sowie von Skontoaufwendungen wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgte zum Nennwert. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind sämtlich mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. IV. Angaben und Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Dabei ist die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten bis auf das Verrechnungskonto mit der Gesellschafterin Eurial Holding SAS, Nantes/Frankreich, 0 Mio. Euro (Vorjahr 3,4 Mio Euro) und der Agrial Finances SCA, Caen/Frankreich, 5,5 Mio Euro (Vorjahr 0,8 Mio. Euro) ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen, wie im Vorjahr, vollumfänglich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Hierin sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Eurial Holding SAS in Höhe von EUR 25.014,00 (Vorjahr EUR 20.358,00) enthalten. Sämtliche ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. V. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. - 31.12.2023 wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt (§ 275 Abs. 2 HGB). Die Umsätze in Höhe von 64 Mio EUR (Vorjahr 57 Mio.) EUR resultieren aus Warenlieferungen an inländische Kunden; in sehr geringen Umfang werden Kosten weiterbelastet (0,1 Mio. vs. 0,2 Mio. Vorjahr). Der Materialaufwand in Höhe von 57,1 Mio. EUR (Vorjahr 50,5 Mio. EUR) wird zu 73,5% von Unternehmen aus dem Konzernverbund bezogen (Vorjahr 72,1%) Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich vor allem um die Auflösung von Rückstellungen, weiterberechnete Transportschäden, sowie die Kfz-Gestellung an Arbeitnehmer. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen in Höhe von 2,4 Mio. Euro (Vorjahr 2,4 Mio. Euro) auf Fracht- und Logistikkosten. VI. sonstige AngabenAnzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Es waren durchschnittlich 15 Angestellte (Vorjahr: 15) im Geschäftsjahr beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine wesentlichen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens von Bedeutung wären. Gesellschaftsorgane Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der FROMKA Vertriebsgesellschaft für französische Molkereiprodukte mit beschränkter Haftung durch:
Bezüglich der Angaben zu den im Berichtsjahr gezahlten Gesamtbezügen der tätigen Geschäftsführer wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Genossenschaft Agrial co-op, Caen/Frankreich einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis aufstellt. Der Konzernabschluss wird nach französischem Recht offengelegt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.172 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Saarbrücken, den 13. Juni 2024 Sylvain Riviere Olivier Besset Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FROMKA Vertriebsgesellschaft für französische Molkereiprodukte mit beschränkter Haftung, Saarbrücken Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FROMKA Vertriebsgesellschaft für französische Molkereiprodukte mit beschränkter Haftung, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FROMKA Vertriebsgesellschaft für französische Molkereiprodukte mit beschränkter Haftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 13. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer ppa. David Benjamin Lecomte, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 15.07.2024 festgestellt. |
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