ESCA Shoes GmbH
Same addressWholesale of footwear
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Markus Nill since 10/21/2013 | Managing Director |
Tobias Dormann since 2/12/2010 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
GEKA Sport GmbHSelf-held cycle | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
GEKA Sport GmbHKüpsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen des Unternehmen 1.1 Geschäftsmodell Mit den vier inhabergeführten Schwesterfirmen GEKA-Sport GmbH, Brütting & Co. - EB - SPORT - INTERNATIONAL GmbH, der ESCA Shoes GmbH und der GOL GmbH mit Sitz in Süddeutschland (Küps bei Kronach) entwickeln, produzieren und vertreiben wir seit über 50 Jahren erfolgreich Freizeit-, Sport- und Outdoorschuhe für Damen, Herren und Kinder aller Altersgruppen. Mit knapp 80 Mitarbeitern in der Firmengruppe bedienen wir das Inland aber auch große Teile des Europäischen Marktes sowie weitere Länder. Unsere Kundenzielgruppen sind: • Der klassische Schuh- und Sporteinzelhandel • Mode- und Schuhfilialisten • Kaufhäuser • Versender (on- und offline) • Großhändler • Für ausgewählte Großkunden produzieren wir auch deren Eigenmarken 1991 wurde von GEKA die Marke "LICO" erworben, die mittlerweile einen großen Teil der Kollektion ausmacht. Angeboten werden u.a. Kinder-, Sport-, Outdoor-, Sicherheitsschuhe sowie Fashion Trends, Sandalen und Snowboots. Die Schwestergesellschaft Brütting & Co. - EB - SPORT - INTERNATIONAL GmbH steht insbesondere für Outdoor und Trekking. Bietet daneben auch "Handmade"-Schuhe (Roadrunner, Astroturfer) an. Nach Jahren der Expansion führte Brütting 2007 die neue Eigenmarke "EB-Kids" ein und löste damit im Kinderschuh-Segment seine "Maus"-Kollektion ab. Seit dem 01.07.2021 werden die B2C Onlineshops der Firmengruppe an das Schwesterunternehmen GOL GmbH verpachtet und von dieser betrieben. 1.2 Ziele und Strategien Unsere Strategie ist bestimmt durch konsequentes Streben, uns jederzeit an den aktuellen Trends zu orientieren und mit einem motivierten Team auf die Wünsche unserer Kunden einzugehen. Dabei soll das Ziel des profitablen Wachstums auf etablierten und neuen Märkten bei Wahrung der Unabhängigkeit als inhabergeführtes Unternehmen auch in Zukunft beibehalten werden. 2 Wirtschaftsbericht einschließlich finanzieller und nichtfinanzieller Leistungsindikatoren 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchensituation Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Jahr 2022 (kalenderbereinigt um 0,1 %). Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach der Corona Krise setzte sich somit nicht weiter fort. Hauptursache liegen in der Energiekrise und geopolitischen Spannungen infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine, wodurch der Welthandel an Dynamik verlor und somit negative Folgen für die deutsche Exportwirtschaft auslösten. Während viele Dienstleistungsbereiche weiter wachsen konnten, verzeichnete insbesondere der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % den stärksten Anstieg. Dagegen belasteten hohe Baukosten, Fachkräftemangel und schwierige Finanzierungsbedingungen das Baugewerbe, das dennoch preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 % erreichte. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Bau) sank 2023 um 2,0 %, was vor allem an der geringeren Energieproduktion durch die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke und den Rückgang bei Braun- und Steinkohle lag. Während das Verarbeitende Gewerbe mit -0,4 % ebenfalls leicht rückläufig war, konnten die Automobilindustrie und der sonstige Fahrzeugbau positive Impulse setzen, während energieintensive Branchen wie die Chemie- und Metallindustrie weiter an Wertschöpfung verloren. Die Energiepreise auf Erzeugerebene sanken 2023 zwar um 11,5 % im Vergleich zum Vorjahr, blieben jedoch auf einem sehr hohen Niveau und belasteten weiterhin die energieintensiven Branchen, deren Produktion um 10,6 % zurückging. Zusätzlich führten Materialknappheit und steigende Lohnkosten zu anhaltendem Kostendruck für Unternehmen, was die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte ohne Energie um 3,9 % ansteigen ließ. Da sich diese Preissteigerungen auch in den Verbraucherpreisen widerspiegelten, kam es neben höheren Produktionskosten auch zu einer spürbaren Konsumzurückhaltung. Die privaten Konsumausgaben gingen 2023 preisbereinigt um 1,1 % zurück, da hohe Verbraucherpreise insbesondere für Nahrungsmittel und langlebige Konsumgüter wie Haushaltsgeräte die Kaufkraft der Haushalte belasteten. Gleichzeitig reduzierte der Staat erstmals seit fast 20 Jahren seine Konsumausgaben um 1,7 %, da pandemiebedingte Maßnahmen wie Impfprogramme und Krankenhausausgleichszahlungen wegfielen. Die Bauinvestitionen sanken um 2,1 %, was vor allem an den hohen Bauzinsen lag, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Im Gegensatz dazu stiegen die Investitionen in Ausrüstungen, insbesondere durch gewerbliche Pkw-Neuzulassungen, preisbereinigt um 3,0 %. Trotz eines insgesamt rückläufigen Außenhandels trugen die stärkeren Rückgänge bei den Importen (-3,0 %) im Vergleich zu den Exporten (-1,8 %) dazu bei, dass der Außenbeitrag das BIP positiv beeinflusste. (Quelle: Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" am 15. Januar 2024 in Berlin) Branche Im Jahr 2023 setzte der deutsche Schuhmarkt seinen Erholungskurs fort und verzeichnete ein Umsatzwachstum von 3,8 Prozent auf insgesamt 9,6 Milliarden Euro. Der Anstieg ist maßgeblich auf anhaltende Nachholeffekte im stationären Handel zurückzuführen, die nach den pandemiebedingten Einschränkungen weiterhin spürbar waren. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt der Markt herausfordernd. Die anhaltende Inflation führte zu steigenden Lebenshaltungskosten, wodurch die Konsumausgaben der privaten Haushalte unter Druck gerieten. Zudem stiegen die Preise für Schuhe, was die Kaufbereitschaft der Verbraucher weiter dämpfte. Ein bemerkenswerter Trend war die zunehmende Beliebtheit von bequemen Schuhmodellen. Während Sneaker weiterhin gefragt sind, konnten insbesondere Kunststoffsandalen, wie beispielsweise Flip-Flops oder Adiletten, ein Wachstum von 11,3 Prozent verzeichnen. Diese Modelle werden vermehrt auch im Alltag und zu formeller Kleidung getragen. Gleichzeitig sah sich der stationäre Schuhhandel mit neuen Wettbewerbern konfrontiert. Internationale Online-Marktplätze, insbesondere aus dem asiatischen Raum, gewannen an Bedeutung und sprachen vor allem jüngere Konsumenten mit breiten Sortimenten und attraktiven Preisen an. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit für traditionelle Händler, ihre digitalen Strategien zu überdenken und anzupassen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der deutsche Schuhmarkt im Jahr 2023 trotz wirtschaftlicher Herausforderungen Wachstum verzeichnete. Es bleibt jedoch essenziell, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren und sowohl stationäre als auch digitale Vertriebskanäle zu stärken, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. (Quelle: https://www.ifhkoeln.de/nachholeffekte-am-schuhmarkt-halten-2023-weiter-an/; https://www.bbe.de/de/aktuelles/publikationen/branchenbericht-schuhe-2024/) 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.2.1 Geschäftsverlauf und Ertragslage Umsatz/Rohertrag Unsere Gesellschaft verzeichnete im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von 43,0 %. Der starke Rückgang basiert vor allem auf einem starken Rückgang der Verkäufe an die Schwestergesellschaften (EB-Brütting, GOL, ESCA) in Höhe von T€ 15.239 sowie den Rückgängen bei den Inlandsverkäufen in Höhe T€ 4.480 und den Auslandsverkäufen in Höhe von T€ 835. Hauptursache ist in den vielen negativen gesamtwirtschaftlichen Faktoren und einem geänderten Konsumverhalten zu finden. Wichtigster Faktor ist jedoch die Tatsache, dass auf Grund der hohen Nachfrage der Vorjahre, sich unsere Kunden übermäßig mit Ware eingedeckt hatten. Als dann die Nachfrage der Endkunden plötzlich und unerwartet nachließ, hatten sowohl unsere Kunden zu hohe Lagerbestände, die es zunächst abzubauen galt. Der Lagerbestandsabbau unserer Kunden führte daher bei unseren Gesellschaften zu erheblich reduzierten Nachbestellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich um T€ 735, was überwiegend auf den Wegfall von Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 304) sowie aus Kursdifferenzen (T€ 387) zurückzuführen ist. Auf Grund des überproportional gesunkenen Materialeinsatzes stieg der Rohertrag trotz des erheblichen Umsatzrückganges um 6,0 % bzw. T€ 400. Wichtige Treiber für den gesunkenen Materialeinsatz waren die Normalisierung der Eingangsfrachten sowie die USD / HKD Wechselkurse zum Euro im Vergleich zum 2. Halbjahr 2022. Kosten/Ergebnis Die betrieblichen Kosten (Personal, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen) erreichten im Geschäftsjahr 2023 ein Volumen von T€ 6.792 und lagen damit um T€ 158 über dem Vorjahreswert. Die Personalkosten stiegen dabei trotz sinkender Umsätze deutlich um T€ 280 bzw. 13,6 %. Die hohen Personalkosten sind vor allem noch eine Folge der sehr hohen Arbeitsbelastung aus dem Jahr 2022 und dem Umzug in ein neues Hauptlager. Eine Normalisierung der Personalkostenquote wird erst für 2024 erwartet. Die Abschreibungen sind um T€ 49 geringer ausgefallen als im Vorjahr. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die sich um T€ 75 reduzierten, sanken insbesondere die Kosten der Warenabgabe und -aufbereitung auf Grund der stark gesunkenen Umsätze um insgesamt T€ 861. Die Raumkosten stiegen dagegen um T€ 443 ebenso wie Aufwendungen aus Kursdifferenzen, die um T€ 357 zulegten. Das Finanzergebnis hat sich wegen höherer Zinsaufwendungen um T€ 149 auf T€ -239 verschlechtert. Die Ertragsteuern, die im Vorjahr durch die Auflösung einer Steuerrückstellung positiv beeinflusst waren, sind um T€ 760 auf T€ 58 gestiegen. Bei den sonstigen Steuern ergibt sich ein Ertrag von T€ 10. Insgesamt hat sich der Jahresüberschuss aufgrund der aufgezeigten Entwicklungen um T€ 1.445 auf T€ 103 deutlich verschlechtert, wenngleich der Jahresüberschuss 2022 allein durch die Auflösung einer Steuerrückstellung aus Betriebsprüfung in Höhe von T€ 1.162 positiv beeinflusst wurde. 2.2 Investitionen Neben den turnusmäßigen Ersatzbeschaffungen im Bereich EDV sowie der Geschäftsausstattung wurden im Jahr 2023 noch ein neuer Server, ein neues Zeiterfassungssystem, Defibrillatoren für die beiden Standorte, Lagerregale, ein Stretchwickler für Paletten, ein gebrauchter Stapler, sowie diverse Hubwagen und Elektroameisen angeschafft. 2.2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum 31.12.2023 um 39,8 % bzw. T€ 10.723 auf nun T€ 16.211 reduziert. Dies ist insbesondere im Umlaufvermögen auf die Abnahme der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die Warenbestände nahmen um T€ 7.450, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 467 und die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 2.888 ab. Das Anlagevermögen erhöhte sich vor allem auf Grund von den genannten Investitionen um T€ 42. Die Steuerrückstellungen sanken um T€ 153 wegen des geringeren Jahresüberschusses. Die sonstigen Rückstellungen sanken um T€ 32 auf Grund reduzierter Urlaubs- und Stundenkonten sowie einer Reduktion der in 2024 noch zu erwartenden Retouren / Reklamationen bezogen auf das Geschäftsjahr 2023. Die deutlich reduzierte Mittelbindung in den Forderungen und Vorräten führte zu um T€ 10.644 reduzierte Verbindlichkeiten insbesondere durch eine um T€ 3.787 geringere Inanspruchnahme der Bank-Kontokorrentlinie sowie T€ 4.317 geringere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Stichtagsbedingt sind auch die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 1.824 und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen um T€ 716 gesunken. Die Eigenkapitalquote stieg bei einem geringerem Jahresergebnis auf Grund der deutlichen Bilanzsummenkürzung von 25,4 % auf 42,8 %. 2.2.4 Finanzlage Aufgrund der stark reduzierten Mittelbindung im Vorratsvermögen und bei den Forderungen fiel der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit mit T€ 3.993 stark positiv aus (Vorjahr: T€ -4.904). T€ 164 wurden für Investitionen in das Anlagevermögen verwendet. Der positive Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit wurde genutzt um die Investitionen zu tätigen und die bestehenden Kontokorrentlinie um T€ 3.787 zurückzuführen. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich leicht von T€ 1 auf T€ 42. Das Anlagevermögen ist wie bisher vollumfänglich durch Eigenkapital gedeckt. Zudem sind die Vorräte zu 83,0 % durch Eigenkapital gedeckt. Hierdurch und aufgrund der verfügbaren Bankkontokorrentlinien sehen wir die Liquidität unserer Gesellschaft als gesichert. 2.2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere Unternehmensstrategie zielt unter anderem auf nachhaltiges, profitables Wachstum und eine stetige Steigerung des Unternehmenswertes ab. Um den mittel- und langfristigen finanziellen Erfolg dieser Strategie zu messen, verwenden wir Umsatz- und Ergebnisgrößen als zentrale Steuerungsgrößen. Zur Umsetzung unserer Wachstumsstrategie und Wahrung unserer Unabhängigkeit als inhabergeführtes Unternehmen sehen wir auch die weitere Stärkung der Eigenkapitalquote als wichtiges Ziel an. Die Umsatzrendite als Quotient des EBIT T€ 399 (Vorjahr: T€ 936) zu den Umsatzerlösen verschlechterte sich im Geschäftsjahr 2023 auf 1,4 % (Vorjahr: 1,9 %). Die Eigenkapitalquote im Jahr 2023 beträgt 42,8 % (Vorjahr: 25,4 %). 2.2.6 Gesamtaussage Die Annahme aus 2022, wo von deutlich sinkenden Umsätzen ausgegangen wurde, trat so wie geplant ein. Gleiches gilt für die Erwartungen hinsichtlich des Jahresergebnisses 2023. Unsere Vermögens- und Finanzlage hat sich deutlich verbessert. Insgesamt ist festzustellen, dass sich insbesondere die Kapitalbindung in den Vorräten und den Forderungen wieder deutlich reduziert hat und auch im Folgejahr noch weiter reduzieren soll. Zur weiteren Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verweisen wir auf die nachfolgende Risikoberichterstattung und den Prognosebericht. 3 Ausblick für 2024 - Künftige Entwicklung, Chancen und Risiken 3.1 Prognosebericht Gesamtwirtschaft Die Bundesregierung prognostiziert für das Jahr 2024 ein moderates Wirtschaftswachstum von 0,3 %, gestützt durch sinkende Energiepreise und staatliche Entlastungsmaßnahmen. Besonders erfreulich ist die wieder steigende Produktion in energieintensiven Industrien, die von den gesunkenen Strom- und Gaspreisen profitiert. Für 2025 rechnet die Regierung mit einem BIP-Wachstum von 1,0 % sowie einer weiter sinkenden Inflation, was die Kaufkraft der privaten Haushalte stärken und den Konsum ankurbeln dürfte. (Quelle: www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/fruehjahrsprojektion-2024-2273686) Branche Aktuellen Prognosen zufolge wird der deutsche Schuhmarkt im Jahr 2024 ein langsames, aber stetiges Wachstum verzeichnen. Das Marktvolumen soll dabei das Vorkrisenniveau von 2019 mit 9,9 Milliarden Euro erst im Jahr 2025 wieder erreichen. Der stationäre Handel profitiert weiterhin von Nachholeffekten, während die Dynamik im Onlinehandel derzeit gebremst ist, jedoch in den kommenden Jahren wieder an Fahrt aufnehmen dürfte. Eine Umfrage der Unternehmensberatung Fashionconsult unter mittelständischen Mode- und Schuhhändlern zeigt, dass für 2024 mit stagnierenden Umsätzen gerechnet wird, während die Kosten voraussichtlich um 1,9 Prozent steigen. Dies könnte zu einem leichten Rückgang des Betriebsergebnisses führen, insbesondere im Schuhhandel, wo ein Minus von 3 Prozent prognostiziert wird. (Quelle: https://www.ifhkoeln.de/stationaerer-schuhhandel-waechst-onlinedynamik-gebremst/; https://www.bte.de/umfrage-ertrag-im-mode-und-schuhhandel-unter-druck/) Unternehmung Der Auftragsbestand 2024 zu Beginn des Jahres 2024 liegt über dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt rechnen wir für das Gesamtjahr daher mit einer deutlichen Umsatzerholung. Die eigene Planung geht für das Jahr 2024 von einem Wechselkurs USD zu Euro aus, der in etwa dem Niveau 2023 entspricht und die Kollektionen wurden entsprechend kalkuliert. Trotz Inflation planen wir im Kostenbereich mit einer deutlichen Verbesserung der Kostenquote. Insgesamt gehen wir daher von einem operativen Ergebnis aus, dass erkennbar über dem Niveau von 2023 liegt. Dementsprechend wird der Jahresüberschuss, der im Geschäftsjahr 2023 gering ausgefallen ist, deutlich gesteigert werden können. 3.2 Risiken- und Chancenbericht Konjunktur-/Absatzrisiken Wir sind stets bemüht, Chancen und Risiken abzuwägen. Zwar sprechen wir mit unserer breiter werdenden Kollektion im Segment Sport-, Freizeit- und Outdoorschuhen, eine immer breitere Klientel an, dennoch sind auch wir den üblichen konjunkturellen Risiken ausgesetzt. Die anhaltende Inflation und damit verbundene Kaufzurückhaltung der Konsumenten hat auf unsere Unternehmensgruppe aktuell wenig Auswirkungen auf die Umsätze. Die Kunden greifen eher auf Preiseinstiegslagen und Mittelpreislagen zurück wodurch unsere Produkte wieder mehr in den Fokus der Kunden rücken. Wir rechnen daher mit steigender Nachfrage und steigenden Umsätzen. Währungsrisiken Die Risiken von Wechselkursschwankungen versuchen wir möglichst durch kollektionsbezogene Währungsabsicherungen einzugrenzen. Größere und längere Wechselkursveränderungen müssen zumindest teilweise in der nächsten Kollektion auch an den Händler und Endkunden weitergegeben werden. Auf Grund der Tatsache, dass die zunehmende Wechselkursproblematik jeden Hersteller mit Produktion in Fernost betrifft, halten sich die unternehmensindividuellen Risiken daher unserer Ansicht nach in Grenzen. Beschaffungsrisiken Risiken können auch hinsichtlich einer zu starken Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern entstehen, denen wir allerdings durch langjährige vertrauensvolle Partnerschaften entgegensteuern und auch immer den Kontakt zu neuen potenziellen Partnern suchen und pflegen. Beschaffungsrisiken schätzen wir daher eher als gering ein. Die Kosten in Fernost bleiben weitestgehend stabil. Weiterhin recht volatil bleiben die Seefrachtkosten sowie die Laufzeiten der Schiffe. Die kriegerischen Auseinandersetzungen in Israel und dem Gazastreifen führen weiterhin dazu, dass die Schiffe den Suezkanal meiden müssen und so längere und damit teurere Umwege fahren. Ukraine Krieg Der Ukrainekrieg beeinflusst die Gesamtwirtschaft weiterhin negativ und hat somit natürlich auch einen indirekten negativen Einfluss auf unser Geschäft. Gleichzeitig ist gesamtwirtschaftlich eine gewisse Gewöhnung an diese Krise festzustellen und damit einhergehend auch etwas weniger negative Folgen für die Beschaffungs- und Absatzmärkte zu spüren. Direkt betroffen von Einschränkungen im Beschaffungs- oder Absatzmarkt ist die Firmengruppe jedoch nicht, da die Geschäftsbeziehungen mit der Ukraine oder mit Russland nur einen verschwindend geringen Anteil ausgemacht haben. Rechtliche Risiken Bei der Entwicklung neuer Kollektionen versuchen wir durch eingehende Recherchen im Vorfeld die Verletzung Rechte Dritter zu vermeiden. Dennoch unterliegt unsere Gesellschaft dem Risiko, dass von dritter Seite Forderungen oder Klagen wegen Patent- und Schutzrechtsverletzungen geltend gemacht werden, was schlussendlich zu nicht unerheblichen Umsatz- und Ergebniseinbußen führen kann. Vertriebschancen Die Internationalisierung unseres Vertriebs birgt große Chancen, da unsere Produkte und Wettbewerbsvorteile auch für viele ausländische Märkte interessant sein können. Wir sind im Ausland in den letzten Jahren bereits deutlich gewachsen und beabsichtigen dieses Wachstum auch in Zukunft weiter zu steigern. Gesamteinschätzung Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Risiken der Unternehmung aufgrund der positiven Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft insgesamt gut zu bewältigen sind. Es sind derzeit keine vermögens-, finanz- und ertragsspezifischen Risiken zu erkennen, die den Fortbestand der Unternehmung gefährden können. 4 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kreditlinien bei Banken. Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm. Ein Großteil unserer Forderungen besteht gegen Verbandskunden, deren Ausfallrisiko vom jeweiligen Schuheinkaufsverband getragen wird, sowie gegen namhafte Großkunden. Ein Großteil der Forderungen ist kreditversichert und somit gegen größere Ausfälle geschützt. Entsprechend sind die Forderungsausfälle in der Vergangenheit als gering einzustufen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen bezahlt. Aufgaben und Ziele des Finanzmanagements sind die Sicherstellung der kontinuierlichen Liquidität und der gleichzeitigen Risikobegrenzung. Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien werden fallweise in Anspruch genommen und waren zum Bilanzstichtag bei Weitem nicht ausgeschöpft. 5 Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Küps, den 31. März 2024/ 28. Februar 2025 gez. Tobias Dormann gez. Markus Nill BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. AUFSTELLUNGSGRUNDSATZ Der Jahresabschluss der GEKA Sport GmbH, Küps (Amtsgericht Coburg, HRB 1386) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. Dieses Gliederungsschema ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine "Mittelgroße Gesellschaft". II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen im Jahr des Zugangs zeitanteilig. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgabe angesetzt. Beim Finanzanlagevermögen werden die Ausleihungen mit dem Nennbetrag bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Wertmindernden Sachverhalten wurde durch den Ansatz niedrigerer beizulegender Werte Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Den erkennbaren Bonitäts- und Inkassorisiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Gemäß § 254 HGB wurden Bewertungseinheiten mit erwarteten Transaktionen in Fremdwährung und Kurssicherungsgeschäften gebildet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.
2. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 97.272,87 (Vorjahr: € 590.103,24) enthalten. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwand, Prüfungskosten und Gutschriften. 4. Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 4.996.272,61 durch Schuldbeitritte verbundener Unternehmen gesichert. Der Rest ist unbesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit Ausnahme branchenüblicher Eigentumsvorbehalte keine Sicherheiten bestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Ertrag aus Kursdifferenzen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 387.121,07) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Aufwand aus Kursdifferenzen in Höhe von € 357.208,38 (Vorjahr: € 5.259,08) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von € 10.729,50 (Vorjahr: 801.000,00) für Vorjahressteuern aus einer Betriebsprüfung. Die Sonstigen Steuern enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von € 11.930,10 (Vorjahr: € 57.000) für Vorjahressteuern aus einer Betriebsprüfung. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung nach § 421 BGB für Kontokorrentkredite eines verbundenen Unternehmens. Die Kredite valutieren zum Bilanzstichtag mit € 165.205,12. Aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des verbundenen Unternehmens und den dort bestehenden Sicherheiten gehen wir derzeit nicht von einer Haftungsinanspruchnahme aus. Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 2. Finanzinstrumente und Derivate Zur Kurssicherung für Warenbestellungen in fremder Währung werden Kurssicherungsgeschäfte eingesetzt. Am Bilanzstichtag bestehen Hedging-Geschäfte in Höhe von TUS-$ 4.341 und THKD 925, der negative Marktwert am Bilanzstichtag betrug T€ 17. Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheiten erfolgt mittels Market-to-Market Methode. Der Marktwert der Fremdwährungssicherungsgeschäfte wird aufgrund der gebildeten Bewertungseinheiten nicht bilanziert. 3. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen aus folgenden Sachverhalten sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von:
4. Leitungsorgane Im Geschäftsjahr 2023 waren folgende Geschäftsführer bestellt: - Dipl.-BW Tobias Dormann, Vertriebsgeschäftsführer, Bamberg - Dipl.-Kfm. Markus Nill, kaufmännischer Geschäftsführer, Bamberg 5. Gesamtbezüge des Geschäftsführers Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 6. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer setzt sich wie folgt zusammen:
7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von € 102.680,82 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Küps, den 31. März 2024/ 28. Februar 2025 gez. Tobias Dormann gez. Markus Nill sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss [Bilanz und Anhang] wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GEKA Sport GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GEKA Sport GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GEKA Sport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bamberg, den 28. Februar 2025 Hetzelt
& Müller Partnerschaft mbB
Helmut Hetzelt, Wirtschaftsprüfer |
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