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Register court München HRB 48154
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MIAS Maschinenbau, Industrieanlagen & Service GmbH
Registered
11/20/2001
Industry
Construction of industrial facilities, except buildingsEngineering activities for technical building equipmentManufacture of machinery for metallurgy
Purpose
Planung, Fertigung, Montage und Wartung/Service von Industrieanlagen und Handel mit Zubehörteilen für solche Anlagen, sowie Beratungs- und Planungsdienstleistungen auf diesem Gebiet.

History

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Management

NameRole
Richard Brandstetter
since 1/12/2026
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€1,634,350
100.00%

Financial Report

MIAS Maschinenbau, Industrieanlagen & Service GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Inhalt

1 Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

2 Gesamtwirtschaftliches Umfeld

3 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

4 Geschäftsverlauf

4.1 Geschäftsbereich 1: Regalbediengeräte (RBG)

4.2 Geschäftsbereich 2: Lastaufnahmemittel (LAM)

4.3 Geschäftsbereich 3: Service & Retrofit

5 Ertragslage

6 Finanz- und Vermögenslage

7 Investitionen in 2019 

8 Forschung und Entwicklung 

9 Personal 

10 Risiko- und Chancenbericht 

10.1 Gesamtwirtschaftliche Risiken und Branchenrisiken 

10.2 Operative Geschäftsrisiken 

10.3 Chancen 

11 Wirtschaftliches Umfeld und Ausblick 2020

1 Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die MIAS Maschinenbau, Industrieanlagen & Service GmbH (MIAS GmbH) zählt seit mehr als 30 Jahren zu den führenden Anbietern in der Lager- und Transporttechnik. Lastaufnahmemittel und Regalbediengeräte für jedes Ladegut und jedes Gewicht sind die Kernkompetenz des Unternehmens - diese Geräte sind weltweit und branchenübergreifend im Einsatz. Die MIAS Group (MIAS) ist Weltmarktführer im Marktsegment Lastaufnahmemittel für Paletten und stark wachsend im Segment Transportgeräte.

Die MIAS Group unterhält weltweit Tochterunternehmen. Produziert wird an den Standorten München, Charlotte/USA, Gyöngyös/Ungarn und Kunshan/China. In Italien unterhält die Gruppe einen Vertriebsstandort.

Seit 01.10.2015 ist die MIAS GmbH als Muttergesellschaft aller MIAS Gesellschaften Teil des Jungheinrich-Konzerns. Die Muttergesellschaft, die Jungheinrich AG, hat ihren Firmensitz in Hamburg.

Jungheinrich, gegründet im Jahr 1953, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen der Intralogistik. Mit einem abgestimmten Portfolio an Flurförderzeugen, Logistiksystemen sowie Dienstleistungen bietet Jungheinrich seinen Kunden umfassende Lösungen aus einer Hand. Die Konzernstrategie ist auf ein nachhaltiges, profitables Wachstum ausgerichtet. Ziel ist es, die Nummer-1-Marke der Intralogistik in allen europäischen Märkten zu werden und langfristig zu den Top 3 der globalen Anbieter zu gehören. Aktuell nimmt der Jungheinrich Konzern branchenbezogen - gemessen am Umsatz - in der Rangliste der Flurförderzeughersteller im Kernmarkt Europa den zweiten Platz ein.

Schon seit drei Jahrzehnten konzipiert Jungheinrich maßgeschneiderte Lösungen im Bereich des innerbetrieblichen Transport- und Lagerwesens, von der Planung von Automatikanlagen bis zur Realisierung. Der Umsatz der Sparte Logistiksysteme des Jungheinrich Konzerns erhöhte sich im Jahresvergleich um 15% auf 712 Mio. EUR. Damit wurde das für 2020 anvisierte Umsatzziel von über 700 Mio. EUR bereits vorzeitig erreicht.

Im Zuge des Austritts des Vorstands der Sparte Logistiksysteme, Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, zum 1. April 2020, haben Aufsichtsrat und Vorstand des Jungheinrich Konzerns sich entschlossen die Vorstandsressorts von fünf auf vier zu reduzieren und die Verantwortung für die verschiedenen Bereiche der Sparte Logistiksysteme neu zu ordnen. Die MIAS Group wird in diesem Zuge zukünftig direkt dem Vorstandsvorsitzenden, Dr. Lars Brzoska, zugeordnet.

2 Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Regionale Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit der MIAS GmbH sind vor allem Europa - insbesondere Westeuropa - aber auch der Asien-Pazifik Raum und die USA. Dabei spielt die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) als ein wesentlicher Indikator für das allgemeine Wirtschaftswachstum eine wichtige Rolle für die Beurteilung der Geschäftsentwicklung.

Die Weltwirtschaft verzeichnete 2019 ein deutlich schwächeres Wachstum als im Jahr zuvor. Gründe sind unter anderem die anhaltende Unsicherheit über den Ausgang der Brexit Verhandlungen und des anhaltenden Handelsstreits zwischen USA und China. In der Folge kam es zu einem Rückgang der BIP Anstiege in allen Wirtschaftsregionen im Vergleich zum Vorjahr.

Wirtschaftswachstum für ausgewählte Wirtschaftsregionen

Bruttoinlandsprodukt in % 2019 2018
Welt 2,9 3,6
USA 2,3 2,9
China 6,1 6,6
Eurozone 1,2 1,9
Deutschland 0,5 1,5

Quelle: Internationaler Währungsfonds (Stand: Schätzungen Januar 2020 mit aktualisierten Vorjahresangaben im Vergleich zum MIAS Geschäftsbericht 2018)

Die Eurozone wies im Berichtsjahr mit 1,2 Prozent ein deutlich geringeres BIP Wachstum aus als im Vorjahr (1,9 Prozent). Die stark exportabhängige deutsche Wirtschaft wies vor dem Hintergrund der o.g. Unsicherheiten ein deutlich reduziertes Wachstum von nur 0,5 Prozent aus (Vorjahr 1,5 Prozent). Die Wirtschaftsleistung Frankreichs wuchs ebenfalls nur um 1,3 Prozent im Gegensatz zu 1,7 Prozent im Vorjahr. Die Konjunktur in Großbritannien entwickelte sich analog zum Vorjahr um 1,3 Prozent.

3 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Weltmarkt für Flurförderzeuge wies 2019 mit einem Minus von 2%, beziehungsweise 31 Tsd. Flurförderzeugen erstmals seit 2012 einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr auf. Dies ist auf rückläufige Bestellungen im europäischen und nordamerikanischen Markt zurückzuführen. Das Wachstum in China konnte diesen Effekt nicht vollständig kompensieren.

In Europa blieb dabei die Nachfrage in allen Produktsegmenten hinter dem Vorjahr zurück. Den Großteil des Rückgangs wies das für MIAS relevante Segment der Lagertechnik auf. Konträr herzu verlief die Marktentwicklung in China. Hier kam es zu einem starken Anstieg der Bestellungen von lagertechnischen Geräten (28,9 Prozent).

Das globale Marktvolumen im Segment der Lagertechnik blieb gegenüber dem Vorjahr annähernd stabil (+1 Prozent). Das sehr gute Wachstum in China wurde im Wesentlichen durch die rückläufige Entwicklung in Europa und Nordamerika aufgezehrt.

Das weltweite Marktwachstum für RBG Palette von 2018 auf 2019 liegt bei 7,1 Prozent. Nach Regionen teilt sich dieses Wachstum wie folgt auf:

Europa 6,7%
Nordamerika 6,0%
APAC 8,4%
RoW 5,6%

4 Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang (AE) ist ein bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator für die interne Steuerung der Gesellschaft.

Im Jahr 2019 liegt der Auftragseingang mit 63,9 Mio. EUR leicht über Vorjahresniveau (VJ: 61,1 Mio. EUR). Die Planung für das Geschäftsjahr 2019, die von einem ähnlich positiven Auftragseingang wie in 2018 ausging, konnte durch dieses Ergebnis deutlich übertroffen werden.

Das Auftragseingangsvolumen auf Geschäftsbereichsebene im Jahresvergleich:

Geschäftsbereiche 2019 2018 2017
Regalbediengeräte (GB1) 38,8 € 32,1 € 20,5 €
Lastaufnahmemittel (GB2) 11,2 € 15,3 € 13,3 €
Service, Ersatzteile, Retrofit (GB3) 13,9 € 13,7 € 11,5 €
Summe 63,9 € 61,1 € 45,3 €

Das Auftragseingangsvolumen teilt sich auf die drei Geschäftsbereiche wie folgt auf:

4.1 Geschäftsbereich 1: Regalbediengeräte (RBG)

Im Geschäftsbereich der Regalbediengeräte wurde ein Auftragseingang von 38,8 Mio. EUR erzielt und damit das Vorjahr (32,1 Mio. EUR) und auch die erwartete positive Auftragslage deutlich übertroffen. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 33,4 Mio. EUR (VJ: 23,4 Mio. EUR).

Regional betrachtet ist Europa immer noch stärkster Bereich bezogen auf den Auftragseingang bei Regalbediengeräten. Die Projekte kommen hier aus unterschiedlichen Regionen. In 2019 kamen die höchsten Volumina aus Deutschland, Belgien, Italien und Frankreich. Aber auch außerhalb der EU konnten große Projekte gewonnen werden. Das größte Volumen kam hier aus Australien.

Außerhalb Europas ist weiterhin China der Fokusmarkt. Durch die MIAS Materials Handling in Kunshan wurden 2019 weitere Aufträge abgewickelt, die MIAS Group profitiert hier vom Vertriebserfolg vor Ort. Dieses Geschäft soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.

4.2 Geschäftsbereich 2: Lastaufnahmemittel (LAM)

Der Auftragseingang im Geschäftsbereich der Lastaufnahmemittel (LAM) beläuft sich auf 11,2 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr macht das eine Verringerung in Höhe von 4,1 Mio. EUR aus. Von dieser Vorjahresdifferenz entfallen 1,6 Mio. EUR nicht auf das klassische Neugeschäft, sondern auf den Ersatz von bestehenden Lastaufnahmemitteln, die seit 2019 dem Geschäftsbereich Service in der AE Zuordnung gutgeschrieben werden.

Dies liegt somit deutlich unterhalb des geplanten AE Wertes für 2019, der unter Berücksichtigung der Umgliederung zwischen den Geschäftsbereichen nur leicht unterhalb des Auftragseingangs aus 2018 erwartet wurde.

Es wurden zum Ende des Geschäftsjahres insgesamt 13,6 Mio. EUR Umsatz realisiert (VJ: 13,0 Mio. EUR). Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von ca. 4,6% gegenüber dem Vorjahr. Dies wurde erreicht obwohl der Bereich der Ersatztische für 2019 dem Bereich GB3 Service zugeschrieben wurde (1,8 Mio. EUR). Der Großteil des Umsatzes wurde im Inland oder der EU erwirtschaftet.

4.3 Geschäftsbereich 3: Service & Retrofit

Beim Auftragseingang konnte 2019 mit ca. 13,9 Mio. EUR eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr (VJ: 13,7 Mio. EUR) erzielt werden. Allerdings belief sich der Auftragseingang im Bereich der Ersatzbestellungen, der in 2019 erstmals dem GB3 zugeschrieben wurde, auf 1,6 Mio. EUR. Im Vorjahr wurden hier 1,5 Mio. EUR erzielt. Damit ergibt sich für das klassische GB3 Geschäft (ohne Ersatztische) ein leichter Rückgang.

Die Planung, die von einem leichten Rückgang des Auftragseingangs ausging, wurde damit leicht übertroffen.

Im Bereich Wartung und Service konnten Aufträge in Höhe von 2,0 Mio. EUR (VJ: 2,1 Mio. EUR) gewonnen werden. Der Fokus wird weiterhin auf einem weiteren Ausbau dieses Geschäfts liegen.

Der volumenstarke Bereich Retrofit lief in 2019 deutlich unter seinen Möglichkeiten und verzeichnete nur einen AE in Höhe von 1,1 Mio. EUR (VJ: 2 Mio. EUR). Der vertriebliche Einsatz im Bereich Retrofit wird intensiviert.

Der Auftragseingang im Bereich Ersatzteile beläuft sich in 2019 auf 9,2 Mio. EUR (VJ: 9,7 Mio. EUR).

Im Geschäftsbereich Service 3 konnten 16,7 Mio. EUR Umsatz erwirtschaftet werden (VJ: 11,9 Mio. EUR). Dies entspricht einer Steigerung von ca. 40% gegenüber dem Vorjahr. Mit eingerechnet ist hier allerdings auch die seit 2019 neue Zuschreibung der Ersatztische zum GB3 in Höhe von 1,8 Mio. EUR. Hauptumsatzträger war das Ersatzteilgeschäft inklusive der Gruppen internen Lagerbefüllung mit ca. 11,4 Mio. EUR (VJ: 9,3 Mio. EUR).

5 Ertragslage

Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des Geschäftsjahres, wobei Umsätze und EBIT die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen.

Die Gesamtleistung der MIAS GmbH beläuft sich im Geschäftsjahr 2019 auf 63,4 Mio. EUR (VJ: 53,2 Mio. EUR). Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Erhöhung von 10,2 Mio. EUR (19,2 Prozent). Aufgrund des nach wie vor guten Auftragseingangs hat sich wie im Vorjahr ein hoher Auftragsbestand aufgebaut. Der Umsatz liegt mit 63,6 Mio. EUR klar über dem Vorjahreswert (VJ: 48,3 Mio. EUR) und hat zudem die Prognose des Vorjahres von ca. 54 Mio. EUR deutlich übertroffen. Grund ist die starke Auftragslage in allen Geschäftsbereichen. Weiterer Einflussfaktor ist eine Vielzahl von Schlussrechnungen in 2018 von RBG Projekten des Geschäftsbereiches 1 aus den Vorjahren.

Die Materialkosten erhöhen sich von 36,3 Mio. EUR auf 44,7 Mio. EUR nahezu analog der Leistungszunahme. Der Anstieg des Personalaufwands von 9,9 Mio. EUR auf 10,7 Mio. EUR ist vor allem auf Personalaufbau sowie Lohnerhöhungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen im Jahresvergleich nicht an und bleiben konstant auf 7,2 Mio. EUR. Der Zinsaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 0,3 Mio. EUR auf 0,4 Mio. EUR.

Die MIAS GmbH schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von -0,6 Mio. EUR (VJ: -1,2 Mio. EUR) ab. Das EBIT beträgt -0,17 Mio. EUR (VJ: -0,88 Mio. EUR). Die angestrebte Entwicklung des EBIT in einen deutlich positiven Bereich wurde damit jedoch verfehlt.

Es wurde im aktuellen Jahr eine Risikovorsorge nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung betrieben. Die Übernahme der Anlaufkosten des neuen Fräszentrums in Ungarn in Höhe von 355 TEUR sowie die außerplanmäßige Abschreibung der Finanzanlage (Unternehmenstochter MIAS Italien) in Höhe von 250 TEUR sowie daraus folgender Sonderkosten in Höhe von 132 TEUR tragen darüber hinaus zum negativen Jahresergebnis der MIAS GmbH bei.

6 Finanz- und Vermögenslage

Die generelle Finanzierung des Unternehmens erfolgt seit dem Gesellschafterwechsel durch die Jungheinrich AG. Die Finanzierung der Projekttätigkeit im Geschäftsbereich Regalbediengeräte erfolgt zusätzlich durch Kundenanzahlungen. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Vermögenstruktur der MIAS GmbH stellt sich wie folgt dar:

In Mio. EUR 31.12.2019 31.12.2018
Anlagevermögen 23,30 20,05
Vorräte 13,06 13,62
Forderungen 9,19 14,76
Guthaben bei Kreditinstituten 1,17 0,34
Sonstige Aktiva 0,03 0,07
Bilanzsumme 46,74 48,83

Der leichte Rückgang der Vorräte ist auf eine erhöhte Abrechnung von Projekten aus dem Geschäftsbereich 1 zurückzuführen.

Der Anstieg des Anlagevermögens und der starke Rückgang des Forderungsvolumens begründen sich in der Kapitalerhöhung in Höhe von 3 Mio. EUR zu Gunsten der ungarischen Tochter MIAS Hungary Kft. Das Intercompany Darlehen gegenüber der MIAS Hungary Kft. wurde in Eigenkapital umgewandelt.

Die Kapitalstruktur der MIAS GmbH zeigt folgendes Bild:

In Mio. EUR 31.12.2019 31.12.2018
Eigenkapital 0,27 0,83
Rückstellungen 2,17 1,64
Verbindlichkeiten 44,30 46,33
Passive latente Steuern 0 0,03
Bilanzsumme 46,74 48,83

Die Eigenkapitalquote liegt zum Ende des Geschäftsjahres 2019 bei 0,6 Prozent und damit unter dem Wert 2018 (1,7 Prozent). Dies liegt an dem negativen Jahresergebnis.

Der Rückgang der Verbindlichkeiten betrifft mit 790 TEUR (-2%) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Zudem sind auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Verbundbereich um 976 TEUR (-40%) zurückgegangen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Fremdfirmen sind um 457 TEUR (-21%) gesunken.

Die Gesellschafterdarlehen sind rechtlich kurzfristig ausgestaltet. Die MIAS GmbH geht jedoch davon aus, dass die Mittel langfristig zur Verfügung gestellt werden.

Alle übrigen Verbindlichkeiten sind ebenfalls kurzfristig fällig.

7 Investitionen in 2019

In 2019 wurden keine signifikanten Einzelinvestitionen getätigt. Es wurden ca. 530 TEUR in ein zukunftsweisendes Entwicklungsprojekt investiert (Vorjahr 170 TEUR).

8 Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gesellschaft beziehen sich auf Tätigkeiten der Entwicklungsabteilung, die im Rahmen von Kundenprojekten Produktweiterentwicklungen vorantreiben. Zusätzlich hierzu besteht ein zukunftsweisendes Entwicklungsprojekt bei dem auch Leistungen Dritter in Anspruch genommen werden. Es wurden dafür ca. 530 TEUR zum Ende des Geschäftsjahres 2019 aktiviert (Vorjahr 97 TEUR).

9 Personal

Die MIAS GmbH verfolgt weiter explizit die Strategie, Fachkräfte selbst auszubilden.

Zum 31.12.2019 beschäftigte die MIAS GmbH 174 Mitarbeiter, wovon 3 befristet angestellt waren. Zusätzlich waren 13 Auszubildende angestellt (VJ: 157 Mitarbeiter und 12 Auszubildende).

10 Risiko- und Chancenbericht

Derzeit bestehen keine Risiken, die den Fortbestand der MIAS GmbH gefährden könnten.

Die für die MIAS GmbH bedeutendsten und generell gültigen Chancen und Risiken sind nachfolgend aufgeführt.

Die nachfolgenden Chancen und Risiken werden je nach Kategorie in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft genannt. Risiken mit hoher Bedeutung werden zuerst aufgeführt.

10.1 Gesamtwirtschaftliche Risiken und Branchenrisiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken resultieren für MIAS aus der globalen konjunkturellen Entwicklung. Insbesondere in den europäischen Kernmärkten bergen konjunkturzyklische Schwankungen Risiken für die Geschäftsentwicklung.

Durch den weltweiten Ausbruch der Corona-Pandemie befindet sich die Weltwirtschaft nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr bereits in der Rezession. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird diese schwerer ausfallen als jene im Jahr 2009 infolge der weltweiten Finanzkrise.

Die IWF-Ökonomen korrigierten die Prognose für die Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahr 2020 nach unten um 6,3 Prozentpunkte auf -3,0 Prozent (IMF, 2020). Zwar dürfte sich die globale Wirtschaftsleistung gemäß der Prognose im Jahr 2021 etwas erholen und um 5,8 Prozent zulegen. Gleichwohl wird der Vorkrisenpfad im kommenden Jahr nicht erreicht. Die Korrektur der Prognose erfolgt flächendeckend.   1

Branchenrisiken resultieren im Wesentlichen aus Veränderungen des Marktvolumens, des Wettbewerbsumfeldes sowie aus technologischen Veränderungen und der fortschreitenden Digitalisierung in der Intralogistik.

Die Wettbewerbssituation war im Geschäftsjahr 2019 auf gleichem Niveau wie in den Vorjahren. Aufgrund der speziellen Produktstruktur der MIAS GmbH beschränkt sich dies auf eine gleichbleibende Anzahl von wenigen Marktbegleitern. Preise sind aufgrund der langen Marktpräsenz der Produkte sehr transparent und erlauben keine hohen Margenaufschläge. MIAS begegnet diesem Risiko durch maßgeschneiderte Kundenlösungen. Hinzu kommt die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einer großen Stammkundschaft sowie eine hohe finanzielle Sicherheit durch die Konzernmutter Jungheinrich.

1 https://www.iwkoeln.de/studien/iw-kurzberichte/beitrag/galina-kolev-die-weltwirtschaft-im-covid-19-stress-467206.html

Die MIAS geht für den gesamten Verlauf des Jahres 2020 von deutlich verschlechterten Rahmenbedingungen aus. Die Geschäftsführung beobachtet die weitere Entwicklung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und deren Auswirkung auf einzelne Länder wie auch auf Lieferanten und/oder Kunden genau und führt fortlaufend Neubewertungen der Situation durch, um bei Bedarf schnell reagieren zu können. Die Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung in 2020 hat die Geschäftsführung gegenüber der Planung aus Oktober 2019 angepasst. MIAS geht für 2020 unter der Annahme einer langanhaltenden Epidemie bis Ende mindestens Juli 2020 von einem Umsatz- und Ergebnisrückgang aus.

Für das Jahr 2021 erwarten die IWF-Ökonomen einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4,5 Prozent, sodass das Vorkrisenniveau nicht vor 2022 erreicht wird. 2 Es wird damit gerechnet, dass bis dahin die gröbsten Auswirkungen der Corona-Pandemie überstanden sind. Auch Impfstoffe und Medikamente könnten dann schon zur Verfügung stehen.

10.2 Operative Geschäftsrisiken

Ausfallrisiko von Forderungen: Die größeren Projektvolumina sind durch Kundenanzahlungen abgedeckt und damit weitgehend abgesichert, zudem verfügt die MIAS über eine Warenkreditversicherung. Die Forderungen werden ständig einem Monitoring unterzogen, um potentielle Ausfallrisiken bereits im Vorfeld zu minimieren.

Wechselkursrisiko: Kundenverträge werden in der Regel in Euro vereinbart. Sollte es in Ausnahmefällen dazu kommen, Verträge in Fremdwährungen zu schließen, wird dies durch Devisentermingeschäfte abgesichert.

Steigerung von Einkaufspreisen: Preissteigerungen haben einen Einfluss auf die Kostensituation und stellen somit ein Risiko dar. Die Energie- und Rohmaterialpreise sind derzeit stabil. Die MIAS ist zu jeder Zeit bestrebt durch seinen strategischen Einkauf und durch langfristige Vereinbarungen mit den Lieferanten die Einkaufspreise über längere Zeiträume planbar zu halten und nicht mit überraschenden Mehrkosten konfrontiert zu werden.

Zur Begrenzung von informationstechnischen Risiken und zur Gewährleistung der sicheren, zuverlässigen und effizienten Abwicklung von Geschäftsprozessen werden die IT-Systeme laufend überprüft und weiterentwickelt.

2 https://www.iwkoeln.de/studien/iw-kurzberichte/beitrag/galina-kolev-die-weltwirtschaft-im-covid-19-stress-467206.html

Hoch entwickelte Fach- und Führungskräfte sind die Grundlage für den Unternehmenserfolg. Personalrisiken können entstehen, wenn qualifizierte Mitarbeiter nicht in ausreichendem Umfang gewonnen und/oder gehalten werden können, insbesondere in Führungs- und Schlüsselfunktionen. Vor diesem Hintergrund hat sich die MIAS im Bereich Personalmanagement breiter aufgestellt und weiter professionalisiert. Darüber hinaus werden aus den Geschäftsbereichen heraus enge Kontakte zu Hochschulen gepflegt. Dem intensiven Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte und den damit verbundenen Risiken in Form von Know-how-Verlust durch Mitarbeiterfluktuation begegnet die MIAS mit attraktiven Qualifizierungsmaßnahmen und leistungsbezogenen Vergütungssystemen.

10.3 Chancen

Der Bereich der Intralogistik bietet, unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage, weiter hohes Wachstumspotential. Automatisierung wird in vielen Bereichen weiter vorangetrieben, auch im Zeichen von Industrie 4.0. Unternehmen, die sich hier weiter optimieren wollen, sind gezwungen, auch im Bereich der Lagerwirtschaft weiter zu investieren.

Regional betrachtet bietet nach wie vor China das höchste Wachstumspotential für den Bereich Intralogistik. Selbst wenn sich dort das Wirtschaftswachstum weiter verlangsamen sollte, wird das Investitionsvolumen in diesem Bereich weiterwachsen. Die chinesischen Unternehmen sind bei wachsendem Konkurrenzdruck dazu gezwungen, Abläufe zu optimieren. Die Automatisierung im Lagerbereich bietet hier großes Potential. Die MIAS Group ist durch den regionalen Standort dort bestens aufgestellt, um an diesem Prozess zu partizipieren.

Eine Erholung der Weltwirtschaft durch ein Abklingen der Corona-Pandemie stellt eine bedeutende Chance für die MIAS dar. Nachzuholende Investitionen, aber auch Erweiterungsinvestitionen im Rahmen eines wirtschaftlichen Aufholprozesses werden speziell im Bereich der Lagertechnik das Auftragseingangsvolumen positiv beeinflussen.

Die verstärkte Internationalisierung des Geschäftes wurde in 2019 als eine der wichtigsten strategischen Maßnahmen gestartet. Die ersten Ergebnisse durch z.B. Gewinnung internationaler Neukunden bestätigen die strategische Maßnahme und stellen eine Chance für weiteres zukünftiges Wachstum dar.

Über den Verbund mit Jungheinrich bietet sich für die MIAS GmbH zudem das Potential, weiter organisch zu wachsen.

11 Wirtschaftliches Umfeld und Ausblick 2020

Durch den weltweiten Ausbruch der Corona-Pandemie befindet sich die Weltwirtschaft nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr bereits in der Rezession. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird diese schwerer ausfallen als jene im Jahr 2009 infolge der weltweiten Finanzkrise.

Genaue Prozentzahlen über die Höhe des Einbruchs der Wirtschaftsleistung weltweit und in den einzelnen Ländern lassen sich vor dem Hintergrund der Dynamik des Verlaufs der Pandemie sowie der Kurzfristigkeit der Maßnahmen innerhalb der Länder nicht prognostizieren.

Die OECD schätzt, dass jeder Monat, in dem das öffentliche Leben stillsteht, die großen Volkswirtschaften ca. drei Prozentpunkte des jährlichen Wachstums kostet.

In Anbetracht der globalen Rezession erwarten wir ebenfalls abnehmende Wachstumsraten im Bereich der Lagertechnik.

Für den Markt der Intralogistik kann in Europa davon ausgegangen werden, dass das aktuelle Niveau deutlich unterschritten wird. China bietet größeres Potential für Wachstum, unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage. Dort scheint der Höhepunkt der Corona-Pandemie überstanden zu sein. Allerdings ist die aktuelle Situation weiterhin mit großen Unsicherheiten behaftet, da genau Informationen zum Verlauf der Pandemie nicht verfügbar bzw. valide sind. In den USA profitiert die MIAS sehr stark von seinem Servicestützpunkt. Speziell die Lebensmittelindustrie erweist sich in der Krise als Zugpferd. Es ist ein hoher Auftragseingang aus diesem Bereich zu verzeichnen, der auch in 2020 eher weiter steigen als stagnieren wird.

Für das Geschäftsjahr 2020 wird im Auftragseingang trotz Corona bedingtem Shutdown sowie der daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen insgesamt ein leichter Anstieg bei den Auftragseingangszahlen gegenüber dem Vorjahr erwartet. Hauptgrund ist die starke Diversifizierung der MIAS Kundenbasis (u.a. Lebensmittelindustrie).

Im Geschäftsbereich 1 zeichnet sich ein leichter Anstieg des Auftragseingangs ab.

Im Geschäftsbereich 2 kommt die Planung ebenfalls auf ein leicht höheres Auftragseingangsniveau als im Vorjahr. Hintergrund ist hier der Effekt aus dem Geschäftsbereich 1, der auch den Geschäftsbereich um einige Monate verzögert treffen wird.

Der Jahresbeginn 2020 war soweit den Erwartungen entsprechend, die Marktsituation zeigt erst jetzt mit Ausbruch der Corona-Pandemie eine deutliche Eintrübung. Um der aktuellen Situation gerecht zu werden, erfolgt ab dem 2. Quartal 2020 eine kontinuierliche Hochrechnung auf monatlicher Basis.

Für den Geschäftsbereich 3 sieht die Planung der MIAS GmbH ebenfalls einen leichten Anstieg des Auftragseingangs vor.

Die Geschäftsführung geht für 2020 von einer lang anhaltenden Epidemie bis mindestens zum 3. Quartal 2020 aus. Insofern ist für das Jahr 2020 bei vorsichtiger Schätzung und unter Einbezug der wirtschaftlichen Unsicherheiten durch die Covid-19 Pandemie ein Gesamtumsatz von ca. 53 Mio. EUR geplant. Dies entspräche einem Rückgang zum Vorjahr von 16,7%.

Neben dem ergebnisrelevanten Sondereffekt des Umzugs der MIAS GmbH von München Feldmoching nach Eching im hohen dreistelligen TEUR Bereich kommt es zusätzlich durch die Covid-19 bedingten Baustellenschließungen zu einer verzögerten Verumsatzung im Geschäftsbereich 1 (RBG). Dies hat im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 eine deutliche Verschlechterung des geplanten EBIT für das Jahr 2020 zur Folge. Eine Umwandlung von Intercompany Darlehen der Muttergesellschaft Jungheinrich AG in Eigenkapital der MIAS GmbH ist vorgesehen. Ferner ist sichergestellt, dass die Gesellschafterin in den nächsten zwölf Monaten eine Fälligstellung der kurzfristigen Intercompany Darlehen nicht vornehmen wird, soweit dadurch die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft beeinträchtigt wird.

Der weiterhin hohe Auftragsbestand lässt darauf schließen, dass selbst im Falle eines Rückgangs der vertrieblichen Ergebnisse eine hohe Leistung erzielt werden kann. Aufgrund der aktuellen Lage und der schwer vorhersehbaren weiteren Entwicklung kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der Geschäftsleitung abweichen.

 

München, den 25.05.2020

Manfred Klug, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 833.641,56 394.730,26
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 583.030,90 1.416.672,46 797.152,42 1.191.882,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 102.592,97 113.534,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 496.592,18 376.604,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 692.152,76 1.291.337,91 528.144,04 1.018.283,18
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 20.587.776,61 17.836.000,00
23.295.786,98 20.046.165,86
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.261.694,47 3.687.894,36
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 30.234.489,45 32.155.360,45
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 985.717,00 693.006,51
4. Geleistete Anzahlungen 4.122.797,84 4.251.730,37
5. Abzüglich erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -24.543.683,74 13.061.015,02 -27.172.848,09 13.615.143,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.911.792,32 2.853.097,07
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.542.699,09 10.191.297,46
- davon gegen Gesellschafter EUR 0,00 (i. Vj. EUR 5.985,50) -
3. Sonstige Vermögensgegenstände 731.820,64 9.186.312,05 1.716.021,17 14.760.415,70
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.166.307,55 339.213,19
23.413.634,62 28.714.772,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.010,96 66.358,80
46.741.432,56 48.827.297,15

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.800.000,00 1.800.000,00
II. Verlustvortrag (i. Vj. Gewinnvortrag) -972.271,31 227.493,20
III. Jahresfehlbetrag -559.765,15 -1.199.764,51
267.963,54 827.728,69
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.174.642,59 1.640.820,71
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.712.429,37 2.169.392,71
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 42.145.511,94 43.911.809,49
- davon gegenüber Gesellschaftern EUR 40.676.091,68 (i. Vj. EUR 41.466.137,80) -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 440.885,12 245.418,55
- davon aus Steuern EUR 404.480,22 (i. Vj. EUR 228.612,29) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.141,22 (i. Vj. EUR 206,75)-
44.298.826,43 46.326.620,75
D. Passive latente Steuern 0,00 32.127,00
46.741.432,56 48.827.297,15

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019  2018
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 63.626.423,92 48.252.921,03
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.628.160,51 3.798.468,06
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 530.388,26 97.430,22
4. Sonstige betriebliche Erträge 832.715,62 1.084.931,93
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 35.968.114,50 30.920.772,91
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.766.443,01 44.734.557,51 5.354.167,64 36.274.940,55
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.842.579,57 8.231.887,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 1.818.947,07 10.661.526,64 1.663.321,21 9.895.208,48
- davon für Altersversorgung EUR 117.908,25 (i. Vj. EUR 117.848,12) -
7. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 694.376,94 718.711,08
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.216.055,63 7.222.381,82
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.993,81 31.276,43
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 7.986,93 (i. Vj. EUR 31.265,19)-
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 250.000,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 366.660,01 281.824,10
- davon an verbundene Unternehmen EUR 268.623,37 (i. Vj. EUR 199.768,16) -
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.335,48 65.630,15
- davon Ertrag aus latenten Steuern EUR 32.127,00 (i. Vj. Aufwand EUR 32.127,00) -
13. Ergebnis nach Steuern -551.480,15 -1.193.668,51
14. Sonstige Steuern 8.285,00 6.096,00
15. Jahresfehlbetrag -559.765,15 -1.199.764,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

MIAS Maschinenbau, Industrieanlagen & Service GmbH

München

A. Allgemeine Angaben

Die MIAS Maschinenbau, Industrieanlagen & Service GmbH, München, ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 48154 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HBG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Nach den in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ist durch eine langfristig positive Geschäftsprognose sowie die finanzielle Unterstützung der alleinigen Gesellschafterin gegeben.

B. Rechnungslegungsgrundsätze

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu den Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 14 Jahren.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen (in Vorjahren zum Teil degressiv). Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven auf die lineare Abschreibung wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt.

Für geringwertige abnutzbare bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens kommen unter Berücksichtigung der Wesentlichkeit Vereinfachungsregelungen zur Anwendung.

Geleistete Anzahlungen im Anlagevermögen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibung, die inzwischen vorzunehmen gewesen wäre, zugeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Grundlage für die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Stückkosten, die auf der Basis der geplanten Normalbeschäftigung ermittelt worden sind. Die kalkulatorischen Stückkosten enthalten Materialeinzelkosten und Materialgemeinkosten, Fertigungseinzelkosten und Fertigungsgemeinkosten sowie Sonderkosten der Fertigung und angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Bei den unfertigen Erzeugnissen werden für Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen. In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Die geleisteten Anzahlungen und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel enthalten Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände und sind mit Nominalwerten bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vorangegangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Stichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktivseite und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vorräten ermittelt. Die Bewertung erfolgt mit dem unternehmensindividuellen, kombinierten Ertragssteuersatz von 32,975 %. Sofern der Saldo aus aktiven und passiven latenten Steuern zu einem aktiven Überhang führt, wird dieser in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Die Erfassung von Umsatzerlösen findet statt, sobald die Leistung bzw. Lieferung an den Kunden und der Gefahrenübergang entsprechend den vereinbarten Lieferbedingungen auf den Kunden erfolgt ist. Sonstige betriebliche Erträge sowie Aufwendungen werden mit Erbringung bzw. der Inanspruchnahme der Leistung oder zum Zeitpunkt ihrer Realisierung bzw. Verursachung als Ertrag bzw. Aufwand erfasst. Erforderlichenfalls werden Zahlungen abgegrenzt, um sie periodengerecht als Ertrag bzw. Aufwand zu erfassen.

Eine periodengerechte Abgrenzung von Aufwendungen und Erträgen erfolgt nach §252 (1)Nr. 5 HGB.

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 5.628.875,20 (Vorjahr EUR 7.100.576,20) Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und in Höhe von EUR 913.823,89 (Vorjahr EUR 3.090.721,26) Darlehensforderungen.

Alle Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Gemäß §268 Abs. 8 HGB unterliegt die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 558.748,26 (Vorjahr EUR 264.567,96) einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistung (TEUR496; Vorjahr TEUR 302) und Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 502, Vorjahr TEUR 421). Es sind zudem Projektrückstellungen in Höhe von TEUR 371 gebildet worden (Vorjahr TEUR 326) sowie TEUR 565 (Vorjahr TEUR 412) für drohende Verluste aus dem Projektgeschäft. Es wurde zusätzlich eine Rückstellung für Abwicklungskosten der Liquidierung der MIAS Italien in Höhe von TEUR 24 gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeiten-Spiegel ersichtlich.

Verbindlichkeiten / Restlaufzeit insgesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 1.712.429,37 1.712.429,37 0,00 0,00
(Vj 2.169.392,71) (Vj 2.169.392,71) (Vj 0,00) (Vj 0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 42.145.511,94 42.145.511,94 0,00 0,00
(Vj 43.911.809,49) (Vj 43.911.809,49) (Vj 0,00) (Vj 0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 440.885,12 440.885,12 0,00 0,00
(Vj 245.418,55) (Vj 245.418,55) (Vj 0,00) (Vj 0,00)
Summe 44.298.826,43 44.298.826,43 0,00 0,00
Vorjahr (2018) 46.326.620,75 46.326.620,75 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von EUR 1.469.420,26 (Vorjahr EUR 2.453.242,47) und Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 24.013.103,54 (Vorjahr EUR 23.961.302,44) sowie Cashpool-Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 16.662.988,14 (Vorjahr EUR 17.497.264,58).

Latente Steuern

Zum 31.12.2018 hat die MIAS GmbH latente Steuern in Höhe von EUR 32.127,00 aufgrund der Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen passiviert.

Zum 31.12.2019 hat die MIAS GmbH von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht und einen Aktivüberhang der latenten Steuern nicht bilanziert. Hierbei wurden passive latente Steuern in Höhe von EUR 207.023,14 aufgrund der Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen mit den aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge saldiert.

D. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufriss der Umsätze nach Tätigkeiten und Regionen

Der Geschäftsbereich 1 (Regalbediengeräte) ist weiterhin umsatzstärkster Bereich. Der margenstarke Geschäftsbereich 3 (Service) verzeichnet gegenüber den Vorjahren ein starkes Umsatzwachstum.

Umsatz nach Tätigkeitsfeldern (in EUR) 2019 2018
GB1: Regalbediengeräte 33.409.058 23.353.447
GB2: Lastaufnahmemittel 13.555.471 12.970.110
GB3: Service 16.661.894 11.929.365
Summe 63.626.424 48.252.921

Weiterhin sind Deutschland und Europa die Kernmärkte. Die Internationalisierungsstrategie der MIAS zeigt sich mittlerweile in den Zahlen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Volumen außerhalb Europas beinahe verdoppelt.

Umsatz nach Regionen (in EUR) 2019 2018
Deutschland 19.896.993 13.395.780
Europa 33.731.126 29.411.346
Übrige Länder 9.998.305 5.445.795
Summe 63.626.424 48.252.921

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Die Umrechnung von Fremdwährungspositionen führte zu keinem Ertrag (Vorjahr: EUR 16.359,25) und zu einem Aufwand von EUR 12.734,15 (Vorjahr EUR 952,87). Der Ausweis erfolgte unter der Position Materialaufwand.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Im Geschäftsjahr sind EUR 985.947,30 (Vorjahr EUR 438.621,11) Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen, davon wurden Kosten in Höhe von 530.388,26 EUR eines Entwicklungsprojekts als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert (Vorjahr EUR 97.430,22).

Ertragsteuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen neben dem Ertrag aus latenten Steuern (EUR 32.127,00; Vorjahr Aufwand EUR 32.127,00), Gewerbe- sowie Körperschaftssteuer inklusive Solidaritätszuschlags für das Geschäftsjahr und Vorjahre.

E. Sonstige Angaben

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Jungheinrich Aktiengesellschaft, Hamburg, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Jungheinrich Aktiengesellschaft, Hamburg, wird im Bundesanzeiger offengelegt. Da die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Jungheinrich Aktiengesellschaft einbezogen wird, ist die Gesellschaft von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit.

Anteilsbesitzliste

Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:

Name Beteiligungsquote in % Eigenkapital Jahresergebnis
MIAS Hungary Kft, Gyöngyös, Ungarn 100 TEUR 2.944 TEUR -181
MIAS Italia S.r.l, Bozen, Italien 100 TEUR -3 TEUR -26
MIAS Holding Inc., Charlotte/North Carolina, USA 100 TEUR 50 TEUR -1
MIAS Asia Holding Pte. Ltd., Singapur, Singapur 100 TEUR -143 TEUR -5
MIAS Materials Handling (Kunshan) Co., Ltd., Kunshan, China *) 100 TEUR 19.271 TEUR 5.622
MIAS Property LLC, Charlotte/ North Carolina, USA **) 100 TEUR -137 TEUR -15
MIAS Inc., Charlotte/ North Carolina, USA **) 100 TEUR 371 TEUR 257

**) über MIAS Holding Inc.
*) über MIAS Asia Holding Pte. Ltd.

Alle Angaben beziehen sich auf die für Konsolidierungszwecke aufgestellten Jahresabschlüsse (HB II).

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Beruf Funktion Vertretungsbefugnis Wohnort
Klug Manfred B.A. Economics Geschäftsführer CEO Einzeln Eslarn (seit 02.05.2018)

Beirat

Familienname Vorname Funktion
Dr. Rosenbach Klaus-Dieter Vorstand Logistiksysteme
Dr. Binnewies Stefan Geschäftsführer JLS GmbH (bis 16.08.2019)
Rinne Armin Leiter Technik Controlling der JH AG (seit 16.08.2019)

Die Geschäftsführer und der Beirat erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft.

Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder und Auszubildende):

ø Beschäftigt 2019 Anzahl 2018 Anzahl
Angestellte 120 112
Arbeiter/- innen 48 43
Insgesamt 168 155

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zu dem Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss der Jungheinrich AG enthalten.

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Höhe der Verpflichtungen davon Restlaufzeit 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre davon gegen verbundene Unternehmen
(in EUR) (in EUR) (in EUR) (in EUR) (in EUR)
Mietverträge 1.791.306 568.694 913.942 308.670 0
Leasingverträge 438.819 180.209 258.610 0 0
Bestellobligo 21.178.015 21.178.015 0 0 0

Nachtragsbericht

Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit aus (Coronavirus-Epidemie), stellt jedoch kein wertbegründendes Ereignis im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 dar. Daher sind die bisher nach dem Abschlussstichtag erlangten Erkenntnisse über die möglichen Folgen für die Gesellschaft aus der Entwicklung der Epidemie bis zum Aufstellungszeitpunkt folglich bei der Bilanzierung und Bewertung im Jahresabschluss nicht berücksichtigt. Im Rahmen der Nachtragsberichterstattung ist jedoch über Auswirkungen, die bis zum Aufstellungszeitpunkt eingetreten sind, zu berichten. Effekte auf die Wertansätze der Vermögensgegenstände und Schulden für das Geschäftsjahr 2020 sind zur Zeit der Aufstellung des Abschlusses noch nicht erkennbar. Diese Einschätzung kann sich aber je nach Dauer und Intensität der Pandemie noch ändern.

Die Geschäftsführung hat ihre Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung in 2020 gegenüber der Planung aus Oktober 2019 angepasst. Wir gehen für 2020 unter der Annahme einer lang anhaltenden Epidemie bis mindestens zum 3. Quartal 2020 von einem Umsatz- und Ergebnisrückgang aus. Zum jetzigen Zeitpunkt können die Auswirkungen der Corona Epidemie aus Sicht der Gesellschaft jedoch noch nicht abschließend abgeschätzt werden. Die Geschäftsführung beobachtet die Entwicklung genau und führt fortlaufend Neubewertungen der Situation durch, um bei Bedarf schnell reagieren zu können.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter vor, das Ergebnis

Verlustvortrag EUR 972.271,31
Jahresfehlbetrag EUR 559.765,15
Bilanzverlust EUR 1.532.036,46
wie folgt zu verwenden:
Vortrag auf neue Rechnung EUR - 1.532.036,46

 

München, 25.05.2020

Manfred Klug, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2019 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 486.207,22 530.388,26 0,00 0,00 1.016.595,48
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.396.113,74 43.100,00 0,00 0,00 1.439.213,74
1.882.320,96 573.488,26 0,00 0,00 2.455.809,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 142.279,08 0,00 0,00 0,00 142.279,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.554.392,55 237.003,59 0,00 65.977,88 1.725.418,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.037.581,22 409.588,17 0,00 55.785,54 2.391.383,85
3.734.252,85 646.591,76 0,00 121.763,42 4.259.081,19
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 17.836.000,00 3.001.776,61 0,00 0,00 20.837.776,61
23.452.573,81 4.221.856,63 0,00 121.763,42 27.552.667,02
Kumulierte Abschreibungen 
1.1.2019 Abschreibungen des Geschäftsjahres Umbuchungen Abgänge 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 91.476,96 91.476,96 0,00 0,00 182.953,92
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 598.961,32 257.221,52 0,00 0,00 856.182,84
690.438,28 348.698,48 0,00 0,00 1.039.136,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.744,85 10.941,26 0,00 0,00 39.686,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.177.787,64 115.352,46 0,00 64.314,02 1.228.826,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.509.437,18 219.384,74 0,00 29.590,83 1.699.231,09
2.715.969,67 345.678,46 0,00 93.904,85 2.967.743,28
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 250.000,00 0,00 0,00 250.000,00
3.406.407,95 944.376,94 0,00 93.904,85 4.256.880,04
Buchwerte
31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 833.641,56 394.730,26
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 583.030,90 797.152,42
1.416.672,46 1.191.882,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 102.592,97 113.534,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 496.592,18 376.604,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 692.152,76 528.144,04
1.291.337,91 1.018.283,18
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 20.587.776,61 17.836.000,00
23.295.786,98 20.046.165,86

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MIAS Maschinenbau, Industrieanlagen & Service GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MIAS Maschinenbau, Industrieanlagen & Service GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MIAS Maschinenbau, Industrieanlagen & Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 29. Mai 2020

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Christian Papenberg, Wirtschaftsprüfer 

Hanno Bötel, Wirtschaftsprüfer 

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