HandlingTech Automations-Systeme GmbH

Gewerbestraße 7, 71144 Steinenbronn, DEU

Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 23360
Previous
HandlingTech- Automations - Systeme GmbH
Registered
11/8/1995
Industry
Manufacture of multiple use industrial robotsManufacture of power-driven hand toolsManufacture of testing machines
Purpose
Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Automationssystemen, industrielle Steuerungen und Erodieranlagen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Gregor Großhauser
since 12/9/2025
Procura
Jörg Hutzel
since 9/12/2005
Managing Director
Jochen Hutzel
since 9/12/2005
Procura

Beneficial Owners
Beta

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (2)

NameOwnership
50.00%
50.00%

Shareholders
Beta

Name
Location
Share
HandlingTech Holding GmbH
Germany
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

HandlingTech Automations-Systeme GmbH

Steinenbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Herstellung von intelligenten, wirtschaftlichen Automations-Systemen. Neben den hochentwickelten ecoZ, SRZ und palletZ Roboterzellen, die es in den verschiedensten Ausführungen gibt, haben wir inzwischen auch eine Einsteigerzelle namens leanZ entwickelt. Neben standardisierten Lösungen entwickeln und realisieren wir auch maßgeschneiderte Sonderlösungen sowie eine breite Palette an Speichersystemen, Bearbeitungsstationen und Werkstückzuführvarianten für jeden Einsatz. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden mit dem eromobil® ein Produkt bei Werkzeugbruch. Mit dem eromobil® werden abgebrochene Werkstücke schnell und mühelos entfernt.

Hauptabnehmer unserer Produkte sind das produzierende Gewerbe in der metallbearbeitenden Industrie. Weitere Abnehmer befinden sich in den Branchen Verpackungstechnik, Optik sowie im Maschinenbau.

Das Unternehmen ist nach ISO 9001: 2015 zertifiziert. Neben unserer Zentrale in Steinenbronn wird ein Vertriebscenter in Werdohl unterhalten.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Der deutsche Robotik- und Automatisierungsmarkt ist gemäß den Marktdaten des VDMA im Vorjahresvergleich um 13 % auf 16,2 Mrd EUR gestiegen. Bei verhaltener Inlandskonjunktur wird die Robotik und Automation in Deutschland aktuell aber insbesondere vom Auslandsgeschäft getragen. Die Automation spielt künftig sowohl im produzierenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor eine Schlüsselrolle.

II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, dies entspricht unseren Prognosen für das Jahr 2023. Das prognostizierte positive Jahresergebnis wurde trotz Sparmaßnahmen vor allem aufgrund gestiegener Personalkosten nicht erreicht.

Für das Jahr 2023 wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von -46 TEUR im Vergleich zum Vorjahr -292 TEUR ausgewiesen.

Das Rohergebnis betrug 5.525 TEUR im Vergleich zum Vorjahr 5.328 TEUR.

Das Finanzergebnis betrug 157 TEUR im Vergleich zum Vorjahr -20 TEUR.

Als Jahresergebnis wurden -44 TEUR im Vergleich zum Vorjahr -288 TEUR ausgewiesen.

III. Lage des Unternehmens

Das Working Capital ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen stabil.

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Die Liquiditätslage ist ausreichend; es sind daher keine Engpässe zu erwarten.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Die Eigenkapitalquote beträgt 81,54 % im Vergleich zum Vorjahr 75,58 %.

Das Fremdkapital besteht aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

Darüber hinaus unterhält unsere Gesellschaft Avalkreditlinien in Höhe von 3.000 TEUR.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen 3,69 % der Bilanzsumme aus. Diese Verbindlichkeiten können wir innerhalb der Zahlungsfristen begleichen.

Den Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit in Höhe von insgesamt 303 TEUR bildeten Investitionen im Bereich Vorführ- bzw. Messegeräten in Höhe von 235 TEUR.

Unsere Gesamtkapitalrendite betrug im Jahr 2023 -0,41%

Insgesamt entspricht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseren Erwartungen.

IV. Finanzielle Leistungsindikatoren und nicht finanzielle Kennzahlen der Gesellschaft

Die Gesellschaft verfügt über klare Organisationsstrukturen. Durch starke Controllingfunktionen ist die Geschäftsleitung über die geschäftliche Entwicklung jederzeit informiert und kann rechtzeitig auf Fehlentwicklungen reagieren. Für die Steuerung der Gesellschaft werden sowohl Umsatzerlöse als auch das Ergebnis nach Steuern als Kenngröße verwendet. Beide finanziellen Leistungsindikatoren sind für den finanziellen Erfolg der Gesellschaft geeignete Kenngrößen. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung herangezogen.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Chancen und Risiken

Im Wesentlichen sind keine Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Als Ziel für die Zukunft versucht die Gesellschaft Aufträge auch aus anderen Branchen zu erhalten. Weiterhin ist ein Ausbau der Vertriebsstruktur in Deutschland geplant sowie eine kontinuierliche Steigerung der Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen.

Unterstützt werden die operativen und strategischen Ziele durch ein angemessenes Risikomanagement. Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Diese sollen frühzeitig erkannt, gesteuert und minimiert bzw. vermieden werden. Hierzu bedienen wir uns verschiedener Instrumente, wie zum Beispiel der Risikoanalyse bei Projekten.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement.

Aufgrund der politischen und weltpolitischen Lage sowie der schwankenden und schlecht planbaren Auftragslage sind unsere Mitarbeiter verunsichert. Die Gesellschaft verzeichnet aktuell eine hohe Fluktuation im Personalbereich. Die Personalbeschaffung unter den jetzigen Voraussetzungen erweist sich als schwierig, der Arbeitsmarkt hellt sich allerdings etwas auf.

Die wirtschaftliche Entwicklung 2023 erwies sich als schwierig. Der seit Februar 2022 anhaltende Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt infolge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel haben Auswirkungen auf die Wirtschaft in vielen Ländern weltweit. So sind unter anderem die Preise für Öl und Gas deutlich angestiegen. Auch kommt es zu Lieferengpässen. Zudem sind ein vorsichtiges Investitionsklima, steigender Preisdruck, Preissteigerungen bei unseren Herstellern, politische Unsicherheit (Inflation, Wirtschaftsexpansionsmächte) und eine sinkende Wachstumsprognose der Bundesbank für Deutschland zu verzeichnen. Auch die aktuellen Entwicklungen im Automobilsektor bergen Risiken für die gesamte wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und in der Region. Die mittelbaren Auswirkungen lassen sich weder im Hinblick auf die Dimension noch auf die Dauer aktuell abschätzen.

Die Ausrichtung des Unternehmens erscheint uns jedoch in dieser Hinsicht geeignet auch diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Hochwertige und komplexe Automationsanlagen sind nach wie vor gefragt, weiterhin werden wir neue Kunden, Vertriebsmöglichkeiten und Produktbereiche suchen und bedienen. Feinkorrekturen werden vorgenommen und die Konstruktionen hinsichtlich der Produktionskosten optimiert.

Wir hoffen weiterhin, dass unsere Bestandskunden ebenfalls andere Produktbereiche erschließen und wir entsprechend positiv partizipieren. Durch eine diversifizierte Ausrichtung auf mehrere Branchen sind wir bestrebt branchentypische Umsatzrückgänge zu kompensieren.

Zur Begrenzung der negativen Folgen werden wir weiterhin alle Investitionen überprüfen und Maßnahmen ergreifen, um die Kosten zu reduzieren.

Sonstige Risiken der künftigen Entwicklung, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder die Entwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind nicht erkennbar.

II. Prognosebericht

In 2024 wird die Entwicklung der deutschen Wirtschaft von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. Die Konjunktur bleibt im Jahresverlauf 2024 auf gleichem Niveau. Für Deutschland wird ein leicht fallendes Bruttoinlandsprodukt von 0,2 % im Jahr 2024 erwartet. Die deutsche Inflation geht weiter zurück und dürfte nach 2,4 % in diesem Jahr 2,1 % im Jahr 2025 betragen. Die steigenden Arbeitskosten und das geringe Produktivitätswachstum verlangsamen den weiteren Rückgang der Inflation.

Die geopolitische Unsicherheit stellt ein erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung und die Inflation dar. Unsicherheitsfaktoren sind insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt infolge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel. Eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnte die Energiepreise erneut ansteigen lassen.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einer leicht steigenden Gesamtleistung. Es wird angestrebt, die steigenden Kosten durch entsprechende Sparmaßnahmen abzumildern und ein ausgeglichenes Jahresergebnis zu erzielen.

Der derzeitige Auftragseingang zieht wieder leicht an, was sich auch auf die Entwicklung in den Jahren 2025 und 2026 auswirken wird.

Die im Lagebericht zukunftsbezogenen Aussagen über die Entwicklung basieren auf aktuellen Einschätzungen. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können erheblich davon abweichen.

Für die Jahre 2024 und 2025 sind keine nennenswerten Investitionen geplant.

D. Bericht über Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung ist strategischer Bestandteil unserer Unternehmenspolitik mit dem Ziel der Zukunftssicherung des Unternehmens.

Folgende Zielsetzungen sind mit den Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung verbunden:

- Weiterentwicklung der standardisierten modularen Industrieroboterzellen

- Weiterentwicklung der neuen Roboterzelle leanZ für den Paintbereich

- 3D Simulation zur virtuellen Konstruktionsbetrachtung vor Projektrealisierung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 947.508,38 847.149,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32,00 710,00
II. Sachanlagen 947.476,38 846.439,11
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.482,00 3.263,00
2. technische Anlagen und Maschinen 19.143,51 23.920,51
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 640.497,00 768.588,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 285.353,87 50.667,60
B. Umlaufvermögen 8.159.585,00 9.013.062,56
I. Vorräte 1.201.294,39 424.867,29
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.040.041,85 4.423.953,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.202.613,93 3.524.903,96
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.567.862,95 1.774.656,89
III. Wertpapiere 689.385,60 683.557,67
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.066.291,08 4.379.733,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 99.680,46 130.870,94
Summe Aktiva 9.206.773,84 9.991.082,61

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.507.241,56 7.551.283,93
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnrücklagen 27.089,45 27.089,45
III. Bilanzgewinn 7.429.022,92 7.473.065,29
davon Gewinnvortrag 7.473.065,29 7.761.101,83
B. Rückstellungen 1.216.955,98 1.303.986,19
C. Verbindlichkeiten 482.576,30 1.135.812,49
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 482.576,30 1.135.812,49
Summe Passiva 9.206.773,84 9.991.082,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.524.531,21 5.327.725,52
2. Personalaufwand 3.950.145,83 3.619.410,55
a) Löhne und Gehälter 3.315.767,57 2.994.487,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 634.378,26 624.922,81
davon für Altersversorgung 27.982,10 48.456,31
3. Abschreibungen 202.999,85 301.907,31
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 202.999,85 241.075,72
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 60.831,59
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.568.859,95 1.672.564,13
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 165.823,08 103.914,17
davon Erträge aus Abzinsung 272,00 106,00
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 8.048,50 121.843,88
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.352,93 8.578,52
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.551,81 -10.651,21
9. Ergebnis nach Steuern -37.500,96 -282.013,49
10. sonstige Steuern 6.541,41 6.023,05
11. Jahresfehlbetrag 44.042,37 288.036,54
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.473.065,29 7.761.101,83
13. Bilanzgewinn 7.429.022,92 7.473.065,29

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: HandlingTech- Automations - Systeme GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Steinenbronn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 23360

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind 4 TEUR Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind 1.238 TEUR Forderungen gegenüber nahestehen Unternehmen enthalten.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.472 TEUR
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.644 TEUR

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 1.567.862,95 (Vorjahr: EUR 1.774.656,89).

Eigenkapital

Der Jahresabschluss ist unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses (§ 268 Abs. 1 HGB) aufgestellt.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck-Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 11.969 EUR. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 713.959,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 647.803,00
verrechnete Aufwendungen 12.784,00
verrechnete Erträge 6.449,00

Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:

Der anzusetzende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung wurde aus dem zum Schluss der Versicherungsperiode berechneten Deckungskapital mindestens jedoch mit dem garantierten Rückkaufswert berechnet.

Die Berechnung erfolgte auf das Ende des für den Bilanzstichtag maßgebenden Beitragszahlungsabschnitts.

Bei der Ermittlung der Werte wurde eine Vertragsfortführung unterstellt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Aufbewahrungskosten, Gewährleistungen, Berufsgenossenschaft, Abschluss und Prüfungskosten, Kosten für Personal und Urlaub sowie Kosten für Rechsstreitigkeiten.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Bilanzierte Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Null EUR (Vorjahr 0 EUR). Hierbei handelte es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Verpfändung Wertpapierdepot.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gem 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Mitverpflichtung aus Gesamthaftung durch gemeinschaftliche Kreditnehmerschaft mit Hutzel Seidewitztal GmbH und Hutzel Verpachtungs GmbH & Co.KG über einen Darlehensrahmen in Höhe von 2.000.000,00 EUR bei der Commerzbank. Valutierter Haftungsbetrag zum 31.12.2023 650.000 EUR.

Mit einer Inanspruchnahme wird derzeit aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der Schuldner nicht gerechnet.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 418 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

aus Mietaufwand TEUR 316
aus Leasingverträgen TEUR 102.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 55
leitende Angestellte 1

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 56

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Jörg Hutzel ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag beträgt 44.042,37 EUR. Der Jahresfehlbetrag wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Der resultierende Bilanzgewinn in Höhe von 7.429.022,92 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Steinenbronn, 18. September 2024

gezeichnet: Jörg Hutzel

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

HandlingTech Automations-Systeme GmbH, Steinenbronn

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 246.145,79 -4.510,10 241.603,69 675,00 32,00 710,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 246.145,79 -4.510,10 241.603,69 675,00 32,00 710,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.876,94 14.394,94 781,00 2.482,00 3.263,00
2. technische Anlagen und Maschinen 85.633,35 66.489,84 4.777,00 19.143,51 23.920,51
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.920.056,46 68.678,85 1.321.452,32 196.866,85 640.497,00 768.588,00
-26.785,99
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.567,60 234.686,27 0,00 285.353,87 50.667,60
Summe Sachanlagen 1.969.794,35 303.365,12 1.402.337,10 202.324,85 947.476,38 846.439,11
-26.785,99
Summe Anlagevermögen 2.264.151,74 303.365,12 1.643.940,79 202.999,85 947.508,38 847.149,11
-31.296,09

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Hinweis nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB:

Die Offenlegung des Jahresabschlusses erfolgte unter Inanspruchnahme größenabhängiger Erleichterungen. Der wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich jedoch auf den vollständigen Jahresabschluss.

An die HandlingTech Automations-Systeme GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HandlingTech Automations-Systeme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HandlingTech Automations-Systeme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Göppingen, 4. November 2024

MARMIC Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Bösinger, Wirtschaftsprüfer

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