Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% | |
| 75.00% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
ROBEO GmbHNeuenhaus/DinkelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023ROBEO GmbH, Neuenhaus/DinkelGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die ROBEO GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit 23 Mitarbeitern zum Bilanzstichtag. Das Kerngeschäft ist die Projektierung und Realisierung von Ferien- und Wohnimmobilien. Grundstücksankauf, Projektentwicklung und Vertrieb von Ferienhäusern und -wohnungen erfolgen durch uns an infrastrukturell gut entwickelten Standorten, vorwiegend an der Ostsee- und Nordseeküste. Die Errichtung der Immobilien erfolgt in Massivbauweise durch Subunternehmer. Unser Angebot richtet sich überwiegend an Privatkunden zur Kapitalanlage oder zur Selbstnutzung. Gemeinsam mit den Tochterunternehmen Meine-Ferienimmobilie GmbH und Deine-Ferien GmbH bieten wir eine ganze Bandbreite an Dienstleistungen rund um Feriendomizile an. Die ROBEO GmbH hat aus den Teilbereichen Planung, Vertrieb und Bau die entsprechenden Spezialisten im eigenen Team, sodass unser vollumfängliches Leistungsspektrum hausintern abgebildet werden kann. Neben dem Hauptstandort in Neuenhaus/Dinkel verfügt die ROBEO GmbH über eine Betriebsstätte in Kellenhusen (Ostsee). Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wirtschaftslage war in 2023 gekennzeichnet von einer Stagnation. Kaufkraftverluste und anhaltende Konsumentenunsicherheit dämpften die wirtschaftliche Entwicklung und die Wertschöpfung in der Industrie, im Bau und im Handel war rückläufig. Das Bruttoinlandsprodukt ist leicht gegenüber dem Vorjahr gesunken. Vorausblickende Konjunkturindikatoren deuten auf eine Konjunkturerholung in 2024 hin. Demnach ist die Inflation rückläufig, die Lohneinkommen steigen und das Beschäftigungsniveau ist hoch. Entsprechend soll laut ifo-Institut die Kaufkraft zurückkehren und sich die gesamtwirtschaftliche Nachfrage erholen. Die Entwicklung in der Baubranche ist geprägt von Zurückhaltung und Unsicherheit, was sich an sinkenden Auftragseingängen zeigt. Laut Schätzungen des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe ist der Umsatz in 2023 um ca. 5,3 % zurückgegangen und für 2024 wird von weiteren 3 % ausgegangen. Die Mitgliedsunternehmen des Deutschen Baugewerbes sahen 60 % der Unternehmer in der Herbstumfrage des Verbandes fehlende Aufträge als größten Bauhinderungsgrund. Insbesondere die gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten haben den Wohnungsbau negativ beeinflusst. Laut Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung wird für das Jahr 2024 ein Rückgang der Preise für Bauleistungen vorhergesagt. Geschäftsverlauf Umsatz und Auftragsentwicklung der Gesellschaft Aufgrund der herausfordernden Rahmenbedingungen mit hohen Baukosten und Zinsen verlief das Geschäftsjahr 2023 für unser Unternehmen deutlich schlechter als das Vorjahr. Die Nachfrage nach Ferienimmobilien war vor dem Hintergrund der verschlechterten Rahmenbedingungen rückläufig. Es wurden im Geschäftsjahr 69 Kaufverträge mit einem Gesamtkaufpreisvolumen von T€ 25.411 beurkundet. Im hochpreisigen Segment ab T€ 7 je Quadratmeter Wohn-/Nutzfläche konnte keine Einheit veräußert werden. Insgesamt konnten die gesteckten Vertriebsziele nicht erreicht werden. Nach Steuern wird ein Jahresüberschuss von T€ 5 ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen wir einen Rückgang in Höhe von T€ 586. Das Rohergebnis verschlechterte sich spürbar von T€ 5.741 auf T€ 5.130. Investitionen Wir haben im Geschäftsjahr 2023 diverse Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen getätigt, sowie eine im Geschäftsjahr fertig gestellte Immobilie mit Anschaffungskosten in Höhe von € 2,5 Mio. in das Anlagevermögen umgewidmet. Ab Juni 2023 wurde die Vermietung der sechs im Objekt befindlichen Ferienwohnungen erfolgreich aufgenommen. Den Investitionen stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 140 gegenüber. Grundstücke, unfertige und fertige Bauten Die Vorräte sind um T€ 2.225 auf T€ 21.906 gesunken. Im Geschäftsjahr wurde ein neues Baugrundstück mit Anschaffungskosten in Höhe von T€ 3.062 erworben. Mit der Projektierung und Bauvorbereitung wurden bereits im Geschäftsjahr begonnen. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne aktivierungspflichtige Bauvorbereitungskosten sind analog Vorjahr nicht im Bestand. Der Bestand an Grundstücken und grundstücksgleiche Rechte mit unfertigen Bauten hat sich um Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.214 auf T€ 26.224 gemindert. Der Bestand an Grundstücken und grundstücksgleichen Rechte mit fertigen Bauten hat sich von T€ 3.489 um T€ 801 auf T€ 2.688 gemindert. Im Geschäftsjahr ist ein im Vorjahr fertig gestelltes und nicht verkauftes Objekt in das Anlagevermögen umgewidmet worden. Zudem wurden Einheiten, die Ende 2022 fertiggestellt waren, im Geschäftsjahr 2023 von den Erwerbern abgenommen und an diese übergeben. Gegenläufig wurden im Geschäftsjahr Einheiten fertiggestellt, die noch unverkauft waren. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Zahl unserer Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 30 auf 26 reduziert. Zum Jahresende waren ohne die Geschäftsführer insgesamt 23 Mitarbeiter in unserem Unternehmen tätig. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Berichtszeitraum um T€ 4.791 auf T€ 27.112 reduziert. Dies ist auf der Aktivseite vor allem auf die Bankguthaben zurückzuführen, deren Bestand zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr um T€ 4.825 auf T€ 627 gesunken ist. Die Aktivseite wird dominiert von den Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten in Höhe von T€ 26.224 (Vorjahr T€ 29.438) sowie den Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten mit fertigen Bauten in Höhe von T€ 2.688 (Vorjahr T€ 3.489). Erhaltene Anzahlungen in Höhe von T€ 7.005 (Vorjahr T€ 8.795) werden offen von den Vorräten abgesetzt. Unsere Vermögensstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil von Umlaufvermögen an der Bilanzsumme in Höhe von 85,6 % gekennzeichnet (Vorjahr 97,5 %). Der Anteil des Anlagevermögens ist um 11,8 % auf 14,2 % gestiegen, was hauptsächlich auf die Verminderung der fertigen Erzeugnisse und Grundstücke und die Aktivierung des Vermietungsobjektes Timmendorf zurückzuführen ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von T€ 1.279 auf T€ 261 gesunken und betreffen Forderungen aus gestellten Schlussabrechnungen für vor dem Stichtag fertiggestellte und übergebene Wohneinheiten. Die Finanzierung der Baukosten sowie der Grundstücke erfolgt durch erhaltene Anzahlungen der Auftraggeber sowie projektbezogene Darlehensaufnahmen bei Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich spürbar auf T€ 23.074 (Vorjahr T€ 28.847) reduziert. Die Eigenkapitalquote liegt bei 4,4 % (Vorjahr 3,7 %). Der leichte Anstieg ist im Wesentlichen auf die im Verhältnis zur Bilanzsumme überproportionale Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen. Finanzlage Die Finanzierung der Bauvorhaben erfolgt objektbezogen durch eine Kombination aus Bankkrediten und erhaltenen Anzahlungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich, insbesondere durch die Fertigstellung von Bauvorhaben und Ausgleich der zugehörigen Finanzierungen, um T€ 5.773 auf T€ 23.074 vermindert. Die Aufwendungen des laufenden Geschäftsbetriebs werden durch finanzielle Überschüsse aus den abgeschlossenen Bauvorhaben sowie durch Bankdarlehen und Kontokorrentkredite finanziert. Ertragslage Das Rohergebnis (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) hat sich von T€ 5.741 um 10,6 % auf T€ 5.130 reduziert. Das Jahresergebnis in Höhe von T€ 5 liegt insbesondere aufgrund der gestiegenen Baukosten sowie der Zinsen deutlich unter dem Vorjahresergebnis von T€ 592. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung wird der Umsatz sowie der Vertriebsstand der Bauprojekte, gemessen an Anzahl und Volumen der beurkundeten Verträge, verwendet. Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss betrachtet. Die Umsatzerlöse sind abhängig von der Fertigstellung und Veräußerung der Bauvorhaben und sind im Geschäftsjahr um 5,4 % auf T€ 24.756 gesunken. Prognosebericht Die Wirtschaftslage ist gekennzeichnet vom hohen Zins- und Inflationsniveau und gestiegenen Baukosten. Aufgrund unserer Planungen der einzelnen Bauvorhaben und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwarten wir derzeit für 2024 einen leicht höheren Jahresüberschuss als im Geschäftsjahr 2023. Die Nachfrage nach unseren Ferienimmobilien, gemessen an der Anzahl der Anfragen, hat seit Mai 2024 wieder zugenommen. Gemäß unserer Planung werden im 2. Halbjahr zwei Neuprojekte in den Vertrieb gehen. In Erwartung sinkender EZB-Leitzinsen und Hypothekenzinsen wird ab 2025 eine weitere Erholung der Nachfrage nach Wohn- und Ferienimmobilien erwartet. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Branchentypische Risiken, sowie Risiken aus Konjunktur und Wirtschaft werden intern in regelmäßigen Abständen überprüft, eingeschätzt und bewertet. Folgende Risikoarten werden hierbei unterschieden: Preisänderungsrisiken Das Preisänderungsrisiko besteht absatz- als auch beschaffungsseitig. Absatzseitig besteht das Risiko, dass Ferien- und Wohnimmobilien aufgrund eines Preisdrucks nicht zum kalkulierten Preis veräußert werden können. Zur Risikobegrenzung werden Investitionsentwicklungen und Preise des Immobilienmarktes beobachtet sowie Verkaufspreise durch entsprechende notarielle Verträge mit den Erwerbern möglichst vor Baubeginn fest vereinbart. Die Kosten der Bauvorhaben sind geprägt durch die Preise unserer Subunternehmer. Der Markt wird fortlaufend beobachtet, um Preisentwicklungen möglichst frühzeitig zu antizipieren. Im Geschäftsjahr konnte im hochpreisigen Segment ab T€ 7 je Quadratmeter Wohn-/Nutzfläche keine Einheit veräußert werden. Von dieser Entwicklung war insbesondere eine Projektentwicklung betroffen. Bezüglich der bereits erstellten Einheiten plant die Gesellschaft eine neue Vertriebsoffensive. Die unverkauften, noch nicht erstellten Einheiten werden baulich neu geplant, um mit günstigeren Baukosten und Verkaufspreisen ein breiteres Marktspektrum anzusprechen zu können. Produktions- und Qualitätsrisiken Es besteht das Risiko mängelbehafteter Bauvorhaben durch materielle, technische oder menschliche Fehler auf Seiten unserer Subunternehmer. Ein hoher qualitativer und technischer Standard ist für uns maßgeblich für eine reibungslose Fertigstellung und Übergabe der Bauprojekte. Projektbezogen erfolgen externe Qualitätssicherungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem TÜV-Süd e.V. Es besteht ein branchenübliches Gewährleistungsrisiko. Ausfallrisiken Es bestehen Ausfallrisiken im Hinblick auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Grundsätzlich reduzieren wir das Risiko durch eine Fakturierung von Abschlägen anhand des Baufortschritts der einzelnen Projekte. Wechselkursrisiken Wechselkursrisiken sind wir derzeit nicht ausgesetzt. Zinsänderungsrisiken Unser Unternehmen ist aufgrund der Finanzierung der Bauvorhaben vom Zinsniveau abhängig. Zinsen werden je nach erwarteter Laufzeit und Marktlage fest oder variabel vereinbart. Die Zinsen wirken sich auf die Rentabilität der einzelnen Projekte sowie des gesamten Unternehmens aus. Zinssicherungsgeschäfte werden nicht abgeschlossen. Im Rahmen der Projektkalkulation werden die erwarteten Zinsaufwendungen über die gesamte Projektlaufzeit objektbezogen berücksichtigt. Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko betrifft das Risiko, fällige Verpflichtungen nicht fristgerecht bedienen zu können sowie das Risiko, Bauvorhaben mangels ausreichender liquider Mittel nicht fertigstellen zu können. Die Geschäftsführung analysiert fortlaufend die Liquidität in Bezug auf die einzelnen Baumaßnahmen sowie - davon getrennt - die Liquidität für den laufenden Geschäftsbetrieb. Die Gesellschaft hat mit den finanzierenden Banken in 2023 vermehrt Projektfinanzierungen vereinbart. Diese beinhalten jeweils eine projektbezogene Darlehenszusage, die auch erwartete Baukosten der noch nicht verkauften Einheiten abdeckt. Die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Mittel ist jeweils vom Erreichen bestimmter Vorverkaufsquoten abhängig. Zum Bilanzstichtag hatten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 9.358 eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Bis zur Aufstellung des Lageberichtes konnten für innerhalb eines Jahres auslaufende Finanzierungen Anschlussfinanzierungen vereinbart werden. Allgemeine Risiken Prognosen für die Baubranche sind derzeit grundsätzlich schwer zu treffen. Grund ist die ungewisse gesamtwirtschaftliche Situation, die mit Lieferengpässen, Rohstoffmangel und steigenden Energiekosten einhergeht. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die zuletzt beobachtete Kaufzurückzahlung zumindest partiell entspannt und die Vertriebsziele als Basis zur Realisierung der geplanten Projekte erreicht werden können. Chancenbericht Wir konnten in 2022 und 2023 erneut einige Grundstücke für das Bauträgergeschäft erwerben, sodass wir auch künftig für Investoren Feriendomizile realisieren werden. In 2024 wurden bis zur Aufstellung des Abschlusses weitere potentielle Grundstücke identifiziert und beurteilt. Gesamtaussage Aufgrund der Kaufzurückhaltung benötigt die Vermarktung der Bauprojekte einen längeren Zeitraum als in der Vergangenheit. Durch die Anpassung unserer Vertriebsstrategie, verstärkten Werbemaßnahmen sowie des Angebots eines ausgeweiteten Dienstleistungspakets in der ROBEO-Gruppe treten wir dieser Entwicklung aktiv entgegen. Durch den Erwerb attraktiver Grundstücke und die Projektierung interessanter Bauvorhaben, erwarten wir daher im Geschäftsjahr 2024 unsere Ferien- und Wohnimmobilien erfolgreich absetzen zu können. Unterschrift der Geschäftsführung
Neuenhaus, 26. Juni 2024 gez. Thorsten Bender gez. Ulli Rohn BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der ROBEO GmbH, Neuenhaus/Dinkel, eingetragen beim Handelsregister Osnabrück unter dem Eintrag HRB 20913, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine wesentlichen Änderungen der Ansatz- und Bewertungsmethoden ergeben. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanz wurde die Bezeichnung der mit arabischen Zahlen versehenen Posten der Vorräte an die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft angepasst. Der Ausweis der Vorjahreszahlen wurde entsprechend angepasst. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern der immateriellen Anlagewerte betragen bis zu 5 Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer von Büroeinrichtungen und -einbauten beträgt im Wesentlichen zwischen 10 und 15 Jahren. Mietereinbauten werden über 33 Jahre und zu Ferienwohnzwecken vermietbare Immobilien über 50 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden im Zugang wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen und Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Aufgrund voraussichtlich dauerhafter Wertminderungen wurde eine im Geschäftsjahr getätigte Ausleihung an ein verbundenes Unternehmen (T€ 35) vollständig abgeschrieben. Die Gesellschaft hat im Jahr 2022 zwei Tochtergesellschaften gegründet und im Geschäftsjahr 2023 darlehensweise Mittel zur Finanzierung des operativen Geschäftsbetriebes überlassen. Die Jahresabschlüsse der Gesellschaften weisen nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbeträge aus. Die Geschäftsführung geht auf Basis der Geschäftsplanung davon aus, dass sich die Fehlbeträge durch Anlaufverluste ergeben haben und keine dauerhafte Wertminderung der Anteile und Ausleihungen vorliegt. Der Buchwert der Anteile und Ausleihungen beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt T€ 332. Die Vorräte beinhalten die zur Projektentwicklung erworbenen Grundstücke, unfertigen Gebäude, sowie fertig gestellte, jedoch noch nicht an die Erwerber übergebene bzw. unverkaufte Einheiten. Aufwendungen, die beim Kauf eines Grundstücks anfallen, wie z.B. der Grundstückskaufpreis, Notarkosten, Maklerprovisionen und Grunderwerbsteuer, werden als Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten aktiviert, solange keine aktivierungspflichtigen Bau- oder Bauvorbereitungskosten angefallen sind. Ab Beginn der Bauvorbereitung erfolgt der Ausweis des Grundstücks sowie die Aktivierung der anfallenden Herstellungskosten der baulichen Anlagen im Posten Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit unfertigen Bauten. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten unter Anwendung der completion-of-contract Methode. Die Herstellungskosten der Gebäude umfassen die direkt zurechenbaren Einzelkosten der durch Dienstleister erbrachten Gewerke, Fremdkapitalzinsen, interne Projektierungskosten sowie Gemeinkosten der Herstellung. Die Projektierungskosten betreffen die Aufwendungen, die bis zum eigentlichen Baubeginn für die Bauplanung und Einholung behördlicher Genehmigungen aufgewendet werden. Die Gemeinkosten der Herstellung werden ab Beginn der Bautätigkeit über die Laufzeit der Projektdurchführung aktiviert. Direkt zurechenbare Sondereinzelkosten des Vertriebs wurden nicht aktiviert. Nach Fertigstellung der Bauvorhaben erfolgt der Ausweis als fertige Erzeugnisse, soweit die Übergabe (Abnahme des Sonder- und Gemeinschaftseigentum) durch die Erwerber noch nicht erfolgt ist oder die Einheit noch unverkauft ist. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine verlustfreie Bewertung der einzelnen Bauvorhaben. Erforderliche Abschreibungen auf Bauprojekte werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Posten Bestandsveränderung ausgewiesen. Erhaltene Anzahlungen betreffen den Nennwert bezahlter Kaufpreisabschläge der Erwerber und werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen werden im Zugang zu Anschaffungskosten bilanziert und zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie Bankguthaben werden zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und Sachleistungsverpflichtungen gebildet. Es bestehen branchenübliche Gewährleistungsrisiken, die anhand von tatsächlichen Gewährleistungsaufwendungen der Vergangenheit bewertet werden. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umsatzrealisierung erfolgt im Zeitpunkt der Übergabe an die Erwerber. Bei Übergabe bestehende und noch nicht erfüllte Leistungsverpflichtungen werden durch die Bildung von Rückstellungen gewinnmindernd berücksichtigt. Zwischen der Handels- und Steuerbilanz bestehen temporäre Differenzen aus denen saldiert ein Überhang an aktiven latenten Steuern besteht. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB gebraucht gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeit zu Bilanzposten Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 48. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von T€ 80 gegenüber verbundenen Unternehmen. Angabe zu Verfügungsbeschränkungen Die Forderungen gegenüber Kreditinstituten betreffen im Wesentlichen projektbezogene Bankkonten, deren Guthaben die Gesellschaft nur für Baukosten des betreffenden Objektes verwenden darf. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Es sind in Höhe von T€ 120 Rückstellungen für Gewährleistungen, T€ 105 Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 35 Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt T€ 2.381 (Vorjahr: T€ 0). Besicherung Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte, Bürgschaften sowie Abtretungen von Kaufpreisforderungen besichert. Sonstige Angaben Geschäfte mit nahestehenden Personen Gemäß § 285 Nr. 21 HGB werden nachfolgend alle wesentlichen Geschäfte des Berichtsjahres mit nahestehenden Personen und Unternehmen angegeben:
Zusätzlich wurden im Berichtsjahr mit nahestehenden Personen und Unternehmen Kaufverträge über Wohnungen in noch zu erstellenden Objekten mit einem Gesamtvolumen von T€ 1.870 beurkundet. Aufstellung des Anteilsbesitzes
* Jahresabschluss per 31.12.2022 ** Jahresabschluss per 31.12.2021 Angaben zu den Haftungsverhältnissen Die Gesellschaft hat für die Tochtergesellschaften Meine-Ferienimmobilie GmbH und Deine Ferien GmbH gegenüber einem Kreditinstitut eine Bürgschaft für Inanspruchnahme aus Kontokorrentkrediten abgegeben. Es besteht das Risiko einer Inanspruchnahme, wenn die Gesellschaften die Kreditlinie nicht zurückführen. Eine Rückstellung für die drohenden Inanspruchnahme aus der Bürgschaft ist nach Einschätzung der Geschäftsführung zum Bilanzstichtag nicht erforderlich. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft analysiert fortlaufend Grundstücke mit Potential zur Projektrealisierung. Im Juni 2023 wurden zwei Kaufverträge mit einem Gesamtkaufpreis von T€ 3.500 beurkundet, deren Wirksamkeit aufschiebend bedingt von mehreren zukünftigen Ereignissen abhängt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Bedingungen im Geschäftsjahr 2024 erfüllt werden und der Kaufpreis fällig wird. Ein zweckgebundener Darlehensvertrag wurde bereits unterzeichnet. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: Arbeitnehmergruppen
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 26. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Thorsten Bender Geschäftsführer: Ulli Rohn Vergütungen der Geschäftsführer Hinsichtlich der Angabe zu den Bezügen der Geschäftsleitung wird die Schutzklausel des § 286 HGB in Anspruch genommen. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beträgt T€ 17 und entfällt in Höhe von T€ 12 auf die Abschlussprüfung des Jahres 2023 sowie in Höhe von T€ 5 auf andere Bestätigungsleistungen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Die Gesellschaft hat bis zur Aufstellung des Abschlusses für zwei laufende Projekte Anschlussfinanzierungen vereinbart. Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt T€ 5. Auf neue Rechnung werden T€ 5 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Neuenhaus, 26. Juni 2024 gez. Thorsten Bender gez. Ulli Rohn
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ROBEO GmbH, Neuenhaus Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ROBEO GmbH, Neuenhaus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ROBEO GmbH, Neuenhaus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gronau, den 10. Juli 2024 Steingröver
Beratung GmbH & Co. KG
Steingröver, Wirtschaftsprüfer |
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