ECO POWER FIVE GmbH
Same addressManufacture of batteries and accumulators
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Claudia Fuchs since 3/25/2010 | Procura |
Michael Bemmer since 3/25/2010 | Procura |
Thomas Schröder since 3/25/2010 | Procura |
Jürgen Kunz since 3/25/2010 | Managing Director |
Roland Dr. Bömer since 3/25/2010 | Procura |
Oliver Schlemper since 3/25/2010 | Procura |
Jennifer Saric since 3/25/2010 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Oracle Nederland B.V. | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
Sun Microsystems GmbHKirchheim-HeimstettenJahresabschluss zum 30. Juni 2008Lagebericht für 2007/2008Geschäft und RahmenbedingungenDer wesentliche Geschäftszweck der Sun Microsystems GmbH ist der Vertrieb und die Wartung von vernetzten Rechnersystemen (Client-Server-Systeme bestehend aus Workstations und Servern einschließlich der zugehörigen Basis- und Netzwerksoftware), der Vertrieb von Speichersystemen, der Vertrieb von Software für Unix- und Intel-Plattformen, der Vertrieb von Prozessortechnologie (Lizenzen und Halbleiter) und damit zusammenhängende Aktivitäten sowie der Vertrieb von peripheren Computerzubehörteilen und von sämtlichen damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen. Sun Microsystems GmbH tritt im Bereich des Verkaufs von Hard- und Software als Kommissionär für die Sun Microsystems International B.V., Amersfoort, Niederlande, auf. Das Kommissionärsabkommen zwischen Sun Microsystems GmbH und Sun Microsystems International B.V. sieht eine umsatzabhängige Vergütung sowie eine Kostenvergütung vor. Das Wartungs- und Servicegeschäft für Sun Produkte wird nicht im Rahmen des Kommissionsmodells abgewickelt, sondern in eigenem Namen und für eigene Rechnung der Sun Microsystems GmbH. Zur Unterstützung werden von der Sun Microsystems Global Services B.V., Amersfoort, Niederlande, Reparatur- und Wartungsmaterial sowie Reparatur- und Servicedienstleistungen gegen eine entsprechende Vergütung bezogen. Wesentliche Wettbewerber bei Servern und Software-Produkten sind Hewlett-Packard, IBM, Dell und Fujitsu/Fujitsu Siemens. Im Bereich Storage besteht eine Wettbewerbsituation zu den Produkten von EMC, Hewlett-Packard, IBM, Dell, Hitachi Data Systems und Fujitsu Siemens. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der Sun Microsystems GmbH erfolgen im Auftrag der amerikanischen Konzernobergesellschaft und der schwedischen Schwestergesellschaft MySQL AB. Da diese Aktivitäten nicht zum originären Geschäft der lokalen Landesgesellschaft gehören, werden die Kosten intern weitergereicht. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist in Kirchheim-Heimstetten bei München. Sun Microsystems GmbH ist für das Vertriebsgebiet der Bundesrepublik Deutschland verantwortlich. Hier gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern in seinem Produktbereich. Die Gesellschaft unterhält weitere Geschäftsstellen zur Unterstützung des Vertriebsbereichs in Stuttgart, Ratingen bei Düsseldorf, Hamburg, Langen bei Frankfurt und Berlin. Zu Beginn des Jahres 2008 meldete Sun Microsystems Inc. die Übernahme der MySQL AB, den schwedischen Entwickler der Open Source Datenbank MySQL. MySQL als die global führende freie Datenbank mit mehr als 50.000 täglichen Downloads hat das Softwareportfolio von Sun vervollständigt. Mit diesem Schritt baute Sun sein Open-Source Engagement aus und verschaffte sich einen Eintritt in den Datenbankmarkt. Am 5. März 2008 erwarb die Sun Microsystems GmbH die MySQL GmbH von der Sun Microsystems Inc., USA. Am 19. Mai 2008 wurde in der Gesellschafterversammlung der Beschluss gefasst, die deutsche Tochtergesellschaft der MySQL AB, die MySQL GmbH mit Sitz in München zum 01. Januar 2008 rückwirkend auf die Sun GmbH zu verschmelzen. Die Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister des übernehmenden Rechtsträgers wurde am 25. August 2008 vorgenommen. Der Gegenstand des Unternehmens MySQL GmbH war die Entwicklung, der Handel und der Vertrieb von Computer-Software und Computer-Hardware-Produkten sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, soweit hierfür keine besonderen Genehmigungen erforderlich waren. Die Übernahme des in Weinstadt, Deutschland, ansässigen Software Herstellers Innotek GmbH verkündete die Sun Microsystems Inc. im Februar 2008. Die Innotek GmbH, Hersteller der Open-Source Virtualisierungssoftware VirtualBox, ist europaweit führend in der Entwicklung von Virtualisierungstechnologien auf der PC-Plattform. Mit der VirtualBox steht dem Sun Konzern eine hervorragende Ergänzung der Sun Virtualisierungsstrategie, welche im November 2007 unter dem Namen "Sun xVM" der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, zur Verfügung. Teile des Geschäftsbetriebs der Innotek GmbH wurden im Berichtsjahr durch Sun Microsystems GmbH von Sun Microsystems Inc. gekauft. Die IT-Branche konnte im Berichtszeitraum 2008 weltweit steigende Umsätze vermelden. Abgeschwächt haben sich die Zuwächse in den USA, ein stark wachsendes Umsatzplus wurde für die Schwellenländer bekannt gegeben. Die Bank- und Finanzkrise, welche im Frühsommer 2007 mit der US-Immobilienkrise begann, hatte bereits erste negative Auswirkungen auf die globale IT-Branche. Sun Microsystems stuft das Geschäftsjahr 2008 als ein schwieriges Jahr ein, welches nicht den Erwartungen der Konzernleitung entsprach. Dem Branchentrend von wachsenden Umsatzerlösen konnte das Unternehmen nicht folgen. Weltweit erzielte der Sun Konzern einen Umsatz von USD 13.880 Mio., was einem Anstieg von 0,1% im Vergleich zum Finanzjahr 2007 entspricht. Ertragswachstum konnte der Konzern in Europa und in den Schwellenländern erzielen. Jedoch wurde das weltweite Wachstum durch eine Abschwächung in den USA nahezu aufgehoben. Die traditionelle Konzentration von Sun Microsystems auf einige, von der Finanzkrise besonders betroffene Industriezweige wie z.B. das Bankenwesen, werden als ursächlich für den Umsatzrückgang in den USA gesehen. Im vierten Quartal wurde eine Umstrukturierung eingeleitet, um die Forschungs- und Entwicklungsressourcen besser an den wachstumsstarken Kunden- und Marktsegmenten auszurichten und durch Kosteneinsparungen die Ertragslage des Konzerns zu verbessern. Sonstige wichtige Vorgänge im GeschäftsjahrIm Geschäftsjahr 2008 gab es Änderungen bei den Handlungsbevollmächtigen der Sun Microsystems GmbH. Zum Geschäftsjahresbeginn schied Herr Marcel Schneider aus der Geschäftsführung aus und wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 3. Juli 2007 mit sofortiger Wirkung abberufen. Herr Thomas Schröder wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 17. Oktober 2007 zum neuen Geschäftsführer der Sun Microsystems GmbH bestellt. Das zu Beginn des Geschäftsjahres 2007 gestartete Projekt "Integrated Business Information Solution" (IBIS) wurde auch im abgelaufenen Fiskaljahr fortgeführt. Zielsetzung des Projektes ist die Vereinheitlichung und Verbesserung der internen EDV-Landschaft. Bestehende Nebensysteme sollen weitestgehend eliminiert und ihre Funktionalität in Oracle integriert werden. Die erste Implementierungsphase wurde im August 2007 abgeschlossen und umfasste die Hauptbuchhaltung und die damit verbundenen, grundlegenden Funktionalitäten. Im Januar 2008 folgte die zweite Implementierungsphase mit der Umstellung der Auftragsabwicklung im Wartungsgeschäft. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage Die Umsatzerlöse der Sun Microsystems GmbH im Zeitraum vom 01. Juli 2007 bis zum 30. Juni 2008 reduzierten sich um EUR 68 Mio. auf EUR 287 Mio. Die durch den Vertrieb von Systems-, Storage- und Softwareprodukten erzielten Umsätze zeigten sich konstant. Innovationen wurden von den Kunden gut angenommen und konnten den abgeschwächten Auftragseingang bei den bewährten Produkten kompensieren. Rückläufig dagegen entwickelte sich das Wartungs- und Servicegeschäft. Ein hoher Preis- bzw. Margendruck bestimmt diesen Bereich. Die Kunden, v. a. in der Telekommunikations- und Finanzbranche, nehmen vermehrt Kosteneinsparungen vor und konsolidieren ihre Serviceanbieter. Sun Microsystems GmbH verzeichnete dadurch einen Rückgang der Erlöse um ca. EUR 40 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Im Februar 2007 wurde das lokal gehaltene Ersatzeillager an Sun Microsystems Global Services B.V., Amersfoort, Niederlande verkauft. Der Verkaufserlös von EUR 19 Mio. ist als Sondereffekt in den Umsätzen des Geschäftjahres 2007 enthalten. Desweiteren beinhalten die vorjährigen Umsätze die bis Januar 2007 erzielten Erträge aus dem Bereich Ersatzteile in Höhe von ca. EUR 4 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 88 Mio. (Vorjahr: EUR 57 Mio.) sind zu mehr als 75% (Vorjahr: mehr als 40%) auf die Weiterbelastung von Aufwendungen an verbundene Unternehmen zurückzuführen. Positiv wirkten sich die Kosteneinsparungsmaßnahmen im Berichtsjahr aus. Es ist dem Unternehmen gelungen, die Gesamtbelastung aus Material- und Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen von EUR 420 Mio. im Vorjahr um knapp EUR 42 Mio. zu senken. Unter der Berücksichtigung des Zinsertrages von EUR 19 Mio. (Vorjahr EUR 15 Mio.) konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von EUR 6 Mio. im vorangegangenen Fiskaljahr auf EUR 16 Mio. gesteigert werden. Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von ca. EUR 7 Mio. und ein Verlust aus der Verschmelzung mit der MySQL GmbH in Höhe von EUR 6 Mio. reduzieren das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erheblich und führen zu einem positiven Jahresüberschuss von EUR 2 Mio. (Geschäftsjahr 2007: EUR 32 Mio.). Vermögenslage Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 319 Mio. stellen knapp 88% des Gesamtvermögens dar, ca. 5% (EUR 20 Mio.) entfallen auf liquide Mittel, ca. 5 % auf Anlagevermögen (EUR 18 Mio.) und 1% auf Vorräte (EUR 4 Mio.). Im Geschäftsjahr 2008 verminderten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 30 Mio. auf EUR 52 Mio. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich von EUR 330 Mio. auf EUR 181 Mio., größtenteils durch eine Teilrückzahlung in Höhe von EUR 142 Mio. eines von der Sun Microsystems GmbH herausgegebenen Darlehens an die Sun Microsystems Technology LTD, Bermuda. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit EUR 85 Mio. werden um EUR 15 Mio. höher ausgewiesen als in der vorangegangenen Berichtsperiode. Ein Gesellschafterbeschluss vom 06. Mai 2008 verfügte die Auflösung der Kapitalrücklage in Höhe von EUR 134.834.000 und die Ausschüttung an die Gesellschafterin Sun Microsystems European Holding B.V. Finanzlage und Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzlage der Sun Microsystems GmbH war auch im Geschäftsjahr 2008 stabil. Refinanzierungsmöglichkeiten bestanden bei Banken und bei konzernzugehörigen Unternehmen. Diese Refinanzierungskontingente wurden jedoch nur im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kurzfristig in Anspruch genommen und regelmäßig zurückgeführt. Langfristige Darlehen oder Kredite wurden 2008 - wie auch in den Vorjahren - nicht beansprucht. Geschäfte mit Kunden wurden überwiegend in lokaler Währung getätigt und abgerechnet. Konzerninterne Warenbezüge und Dienstleistungen wurden in US-$ fakturiert. Fremdwährungsrisiken, überwiegend im US-$/EUR Bereich, werden weiterhin durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Außer zu diesem Zweck setzt die Gesellschaft keine Finanzinstrumente ein. Der Bestand an liquiden Mitteln war zum Bilanzstichtag 30. Juni 2008 infolge der rückläufigen Umsätze um EUR 19 Mio. auf EUR 19,8 Mio. zurückgegangen. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter betrug 1.506. Die Anzahl der Mitarbeiter wird sich auch im kommenden Geschäftsjahr tendenziell rückläufig entwickeln, da durch die Fortführung von Synergieeffekten, Abteilungszusammenlegungen und Prozessvereinheitlichungen der Abbau von Mitarbeitern weiter andauern wird. Im Juni 2008 hat die Konzernspitze einen weiteren gezielten Stellenabbau bekannt gegeben, der auch in der lokalen Gesellschaft entsprechend umgesetzt wird. Zu den von der Gesellschaft gewährten Sozialleistungen zählt u. a. eine betriebliche Altersversorgung. Zusätzlich bietet die Sun Microsystems GmbH ein Programm zum Erwerb von Aktien an, im Rahmen dessen Mitarbeiter Gehaltsbestandteile für den Kauf von Aktien verwenden können. NachtragsberichtEin Schwerpunkt der Aufgaben im kommenden Geschäftjahr wird die Fortführung des Projekts "Integrated Business Information Solution" (IBIS) sein. Die dritte Phase wurde im August bzw. September 2008 mit der Implementierung der Kreditorenbuchhaltung, der Reisekostenabrechnung und der Projektbuchhaltung im Bereich Professional Services abgeschlossen. Im Geschäftjahr 2009 ist eine weitere Implementierungsphase vorgesehen und die letzte Umsetzung soll im Fiskaljahr 2010 realisiert werden. Eine private Investmentgesellschaft, welche sich im Geschäftsjahr 2007 mit einer Wandelanleihe von 700 Millionen US-Dollar am Sun Konzern beteiligte, hat ihren Anteil im Oktober 2008 auf 21,2% erhöht. Die Investmentgesellschaft kündigte an, auf Grund der höheren Beteiligung nun eine aktive Rolle im Management des Sun Konzerns einnehmen zu wollen. Am 14. November 2008 kündigte Jonathan Schwartz, CEO des Sun Microsystems Konzerns, weitere Kosteneinsparungen in Höhe von USD 700 bis 800 Mio. an. Es ist geplant, diese Kostenreduktion in erster Linie durch einen Abbau von 5.000 bis 6.000 Mitarbeiter zu erreichen. Dies entspricht 15% - 18% der weltweiten Belegschaft. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung war noch nicht bekannt, welchen Anteil am Stellenabbau die Sun Microsystems GmbH tragen wird. Zudem wurde entschieden, Gehaltserhöhungen, Vergünstigungen und Boni-Programme auszusetzen. RisikoberichtVor dem Hintergrund der stabilen Finanz- und Ertragslage der deutschen Gesellschaft ist der Unternehmensfortbestand auch für das nächste Geschäftsjahr gesichert. Durch die Einbindung in den Sun Konzern werden operative Risiken der deutschen Vertriebsgesellschaft begrenzt. Strategische Entscheidungen werden konzernweit getroffen und auf lokaler Ebene entsprechend umgesetzt. Bestandsgefährdende Risiken wurden nicht identifiziert. Warenpreise können mittels konzerninterner Beschaffungswege und Logistik-Strukturen stabil gehalten werden. Zinsrisiken bestanden nur in sehr geringem Umfang und sind auch für das kommende Geschäftsjahr nicht wesentlich, da Refinanzierungsmöglichkeiten überwiegend im Konzern und im Rahmen der Geschäftstätigkeit kurzfristig in Anspruch genommen werden. Verpflichtungserklärungen wurden von Sun Microsystems GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht abgegeben. Ausfallrisiken werden dadurch überwacht, dass die Bonität sämtlicher Kunden, Vertriebspartner und Reseller über ein weltweit implementiertes EDV-gestütztes Kreditmanagementsystem regelmäßig kontrolliert wird. Es bestehen keine größeren Währungsrisiken, da Einkauf und Verkauf von Waren und Leistungen weitgehend auf Euro-Basis vorgenommen werden. Darüber hinaus sind mit einer Konzerngesellschaft Kurssicherungsgeschäfte in US-Dollar abgeschlossen worden, so dass ein Fremdwährungsrisiko für US-$-Geschäfte ausgeschlossen wird. Restrisiken aus dem im Servicegeschäft verbleibenden Kundenausfallrisiko und der allgemeinen Marktentwicklung können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Das Projekt IBIS, das die weltweite Implementierung eines umfassenden Oracle ERP-Systems beinhaltet, dient der Prozessvereinfachung und bringt wesentliche Vorteile für Sun. Erhöhte Informationstransparenz, verbessertes Quality-Management, schnellere Reaktionszeiten am Markt und eine Verbesserung der unternehmerischen Flexibilität sind die wesentlichen Zielsetzungen und Chancen des Projektes. Der kommerzielle Einsatz und die Akzeptanz von Open Source Technologien nimmt immer mehr zu. Unternehmen sehen sich zunehmend in den nächsten Jahren einer schwierigen wirtschaftlichen Lage ausgesetzt und suchen nach offenen, energiesparenden Lösungen zur Bewältigung von Herausforderungen wie Konsolidierung, Wirtschaftlichkeit von Rechenzentren, Stromverbrauch und Virtualisierung. Sun Microsystems als führender Anbieter von Open Source Plattformen wird von dieser Entwicklung profitieren. Chancen zum Ausbau des Umsatzes sieht Sun Microsystems GmbH im Kundensektor öffentliche Hand. Sollten Bund, Länder und Kommunen, wie von vom Branchenverband Bitkom gefordert, vermehrt Investitionen in die Hightech-Infrastruktur tätigen, bieten die Produkte High-Performance-Computer optimale Lösungsansätze. PrognoseberichtDie globale IT-Branche blickt verhalten auf die Entwicklungen in den nächsten Jahren. Langfristige negative Auswirkungen aufgrund der zunehmend schwierigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind zu befürchten. Das stark nachlassende Wirtschaftswachstum in den USA und Westeuropa wird die Investitionsbereitschaft bremsen und die Ausgaben für IT Produkte und IT Dienstleistungen reduzieren. Der Sun Konzern wird sich ebenso in den nächsten Geschäftjahren in diesem zunehmend schwierigeren Umfeld bewegen. Anders als die Mitbewerber ist der Sun Konzern stark abhängig von der Finanzbranche mit seinen Banken und Versicherungen. Nachlassende Investitionen dieser Kunden äußern sich v. a. in einem geringeren Umsatz der High End Server und weiten somit den Margendruck aus. Positive Umsatzentwicklungen werden von den Produkten Open Storage Systeme, chip multithreading (CMT) Systeme, x64 Servern, den High Performance Computern (HPC) und vom Softwarebereich mit MySQL und Java erwartet. Die allgemeine Geschäftsentwicklung der Sun Microsystems GmbH in den nächsten Jahren ist in ihrem rechtlichen und wirtschaftlichen Bestand stark abhängig von dem wirtschaftlichen Erfolg der im Konzern entwickelten Produkte. Ebenso ist die Gesellschaft angewiesen auf den Erfolg der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien am Markt. Die Sun Microsystems GmbH fühlt sich technologisch gut gerüstet und setzt in den beiden nächsten Geschäftsjahren auf Wachstum in Bereichen, welche für die zukünftige strategische Ausrichtung wichtig sind. Die Unternehmensstrategie von Sun Microsystems ist für das Geschäftsjahr 2009 unverändert: Sun bietet Infrastrukturlösungen für netzwerk orientierte Anwendungen an, bestehend aus einem Portfolio von Computersystemen, Software, Speichersystemen und Dienstleistungen mit Fokussierung auf wachstumsstarke Marktsegmente. Weiter ausgebaut werden soll die Stellung als Branchenführer bei den Open Source Innovationen. Die Geschäftsziele für 2009 sind vor allem die Ertrags- und Rentabilitätssteigerung. Zur Erreichung dieses Ziels wurden weltweit Kerninitiativen für Vertrieb und Marketing für verschiedene Branchen definiert und kommuniziert. Auch bei Sun wird es im Geschäftsjahr 2009 weitere Kosteneinsparungen und Veränderungen in der Organisationsstruktur geben. Infolge der Umgliederung und Vereinfachung von Bereichen und der verstärkten Zusammenarbeit mit Partnern wurde im Juni 2008 ein gezielter Stellenabbau bekannt gegeben, der auch in der lokalen Gesellschaft umgesetzt wird. Die Geschäftsleitung und der Gesamtbetriebsrat haben sich darauf verständigt, die Bedingungen des letzten Sozialplans mit wenigen Änderungen auf diese Maßnahme anzuwenden. Zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsposition wurden auch 2008 langfristige Partnerschaften und strategische Allianzen eingegangen. IBM konnte als OEM Partner für das Open Source Betriebssystem Solaris 10 gewonnen werden. Somit wird IBM Solaris 10 mit seinen x86 Servern vertreiben. Ebenso gibt es eine Vereinbarung mit Dell, wodurch das Solaris Betriebssystem und der Solaris Support auch Dell Kunden offeriert wird. Zukünftiges Wachstum verspricht sich der Sun Konzern durch die Akquisition von MySQL mit einer der am schnellsten wachsenden Open Source Datenbank. Um der Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise Rechnung zu tragen, hat der Konzern am 21. August 2007 eine "Eco Innovation Initiative" bekannt gegeben. Ziel dieser Initiative es, die Wirtschaftlichkeit und den Energieverbrauch von IT Landschaften nachhaltig zu verbessern und mit konkreten Hilfestellungen, Produkten, Dienstleistungen und Partnerschaften Rechenzentren effizienter zu gestalten.
Kirchheim-Heimstetten, 15. Januar 2009 Die Geschäftsführung Bilanz zum 30. Juni 2008Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2007 bis zum 30. Juni 2008
Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2007/2008
Anhang für 2007/2008Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2007/2008 erwarb die Sun Microsystems Inc., USA, die MySQL AB, Schweden. Am 5. März 2008 erwarb die Sun Microsystems GmbH die MySQL GmbH von der Sun Microsystems Inc., USA. Der Übergang der Beteiligung an der MySQL GmbH von der Sun Microsystems Inc., USA an die Sun Microsystems GmbH wurde über ein Schuldscheindarlehen in Höhe von USD 10.100.000 finanziert. Das Schuldscheindarlehen wurde von der Sun Microsystems GmbH im Oktober 2008 zurückbezahlt. Die MySQL GmbH mit Sitz in München (Amtsgericht München HRB 162140) ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 19. Mai 2008 und des Beschlusses der Gesellschafterversammlung der MySQL GmbH vom selben Tag und des Beschlusses der übernehmenden Gesellschaft vom 11. Juni 2008 mit der Gesellschaft verschmolzen. Hieraus entstand ein Verschmelzungsverlust, der separat als außerordentlicher Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr ausgewiesen wird. Die Sun Microsystems Inc., USA, erwarb die Innotek GmbH im Geschäftsjahr 2008. Im Rahmen eines Asset Purchase Agreements zwischen der Sun Microsystems Inc., USA, und der Sun Microsystems GmbH erwarb die Sun Microsystems GmbH bestimmte Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Geschäftsjahresabschlusses waren die im Wesentlichen gegenüber dem Vorjahr unveränderten nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Firmenwerte bzw. immateriellen Vermögensgegenstände werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer über 15 Jahre bzw. 5 Jahre linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die Anlagegüter werden linear bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen drei und dreizehn Jahren abgeschrieben. Bis zum 31. Dezember 2007 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zu- und Abgänge ausgewiesen. Ab dem 1. Januar 2008 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zu- und Abgänge ausgewiesen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Zusätzlich wird ab dem 1. Januar 2008 ein Sammelposten für selbständig nutzbare Anlagegüter im Wert zwischen EUR 150,00 und 1.000,00 gebildet. Dieser Sammelposten wird linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertige Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Die Pensionsansprüche der Mitarbeiter sind durch Rückdeckungsversicherung abgesichert. Für Mitarbeiter, deren Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zum Stichtag höher als der sich aus dem Gutachten ergebende Teilwert ist, erfolgt eine Anpassung der Pensionsrückstellung auf den höheren Wert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die zugrunde liegende Verpflichtungen enthalten keine Zinsanteile und keine Rentenverpflichtungen ohne Gegenleistung. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt linear. Aufwendungen für bezogene LeistungenUnter den Aufwendungen für bezogene Leistungen werden u. a. die im Rahmen des Customer Services Agreement vereinbarten Vergütungen der Sun Microsystems Global Services B.V. für die Lieferung von Ersatzteilen und Erbringung von Dienstleistungen gezeigt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EuroFremdwährungsposten bestehen im Wesentlichen im Bereich der verbundenen Unternehmen. Forderungen und Verbindlichkeiten im Konzernverbund werden unter Einhaltung des Imparitätsprinzips bewertet, wobei von den zum Entstehungszeitpunkt bzw. zum Jahresende geltenden Kursen bei Forderungen der jeweils niedrigere, bei Verbindlichkeiten der jeweils höhere zugrunde gelegt wird. Fremdwährungsbankguthaben werden zum Tageskurs bewertet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Seite 15) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen ein Darlehen an die Sun Microsystems Technology Ltd., Bermuda, in Höhe von TEUR 126.141,9. Des Weiteren enthält die Position Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit den Konzerngesellschaften der Sun Microsystems Inc., Mountain View, Kalifornien, USA, in Höhe von TEUR 11.270,7 sowie Zinsforderungen in Höhe von TEUR 43.272,4. Der Zuordnung des konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehrs unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wir Vorrang gewährt; auf die Mitzugehörigkeit zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen wir hin. Gleichartige und fristenkongruente Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den gleichen Konzerngesellschaften wurden saldiert ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen auf den Barwert abgezinste Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 10.180,9 (Vj. TEUR 9.749,0), Steuererstattungsansprüche aus Überzahlungen für die Geschäftsjahre 2007 bis 2008 in Höhe von TEUR 25.226,6 (Vj. TEUR 17.893,4), ausgewiesene Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 43.762,0 (Vj. TEUR 39.924,2), Festgelder in Höhe von TEUR 1.031,0 (Vj. TEUR 1.031,0), ein Wertpapierdepot in Höhe von TEUR 831,4 (Vj. TEUR 793,3). Bei den seit dem Geschäftsjahr 2007 aktivierten Steuererstattungsansprüchen handelt es sich um das auf den 31. Dezember 2006 festgestellte Körperschaftsteuerguthaben der Gesellschaft, das gemäß § 37 KStG ratierlich und unabhängig von Ausschüttungen in zehn gleichen Jahresbeträgen im Zeitraum 2008 bis 2017 erstattet wird. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind an die nach den jeweiligen Versorgungszusagen berechtigten Mitarbeiter für den Fall der Insolvenz verpfändet. Das bei der Commerzbank AG angelegte Wertpapierdepot dient der Sicherung des Wertguthabens im Blockmodell Altersteilzeit. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen abgegrenzte Vorauszahlungen für Dienstleistungen und Versicherungen. Gezeichnetes Kapital Ausgewiesen wird das Stammkapital der Sun Microsystems GmbH, Kirchheim-Heimstetten, in Höhe von EUR 3.681.302 (Vj. EUR 3.681.302). Kapitalrücklage Mit Gesellschafterbeschluss vom 06. Mai 2008 beschließt die Gesellschafterin die Kapitalrücklage um EUR 134.834.000 aufzulösen und an die Gesellschafterin auszuschütten.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Gesellschaft hat folgende fest vereinbarte betriebliche Versorgungsverpflichtungen: Betriebliche Altersversorgung durch den Sun Versorgungsplan vom 1. Juni 1986
Den Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr die steuerlich zulässigen Höchstbeträge zugeführt. Zu Anpassungen über den Teilwert verweisen wir auf Seite 2. Für einige nicht aktive Mitarbeiter des ehemaligen StorageTek-Bereichs bestehen Rentenanwartschaften aus einem Versorgungsplan vom 1. Januar 1980. Dieser Plan wurde 1984 geschlossen. Mit Wirkung vom 30. November 1984 wurde der betriebliche Versorgungsplan der ehemaligen Storage Technology GmbH vom 1. Januar 1980 aufgehoben. Der Folgeplan von 1984 sowie die zum 1. Januar 2003 geschlossene betriebliche Altersversorgung der Mitarbeiter aus dem ehemaligen StorageTek-Bereich über eine mittelbare Pensionszusage im Wege einer Unterstützungskasse wurde zu Beginn des Geschäftsjahres 2007 durch den neu geschlossenen defined contribution plan von Sun abgelöst. Die zum 30. Juni 2006 bestehenden Anwartschaften wurden eingefroren. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Personalkostenrückstellungen in Höhe von TEUR 29.904,9 (Vj. TEUR 18.159,1) (Altersteilzeit, Urlaub, Boni, Überstunden, 13. Monatsgehalt und Kosten für Reorganisationsmaßnahmen), noch nicht berechnete Dienstleistungen in Höhe von TEUR 17.259,9 (Vj. TEUR 16.820,1) sowie Restrukturierungsmaßnahmen für ungenutzt bleibende Büroflächen und Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 5.287,0 (Vj. TEUR 7.050,6). In der von der Gesellschaft ermittelten Rückstellung für Altersteilzeit sind neben den Mitarbeitern der ehemaligen Storage Technology GmbH, mit denen bereits Verträge abgeschlossen sind, auch diejenigen Mitarbeiter als potenzielle Fälle berücksichtigt, mit denen bereits Verhandlungen geführt werden. Sie berücksichtigt die aus der bereits laufenden Aktivphase bestehenden Erfüllungsrückstände zum 30. Juni 2008 sowie die von der Gesellschaft in Zukunft zu tragenden Aufstockungsbeträge für das laufende vertraglich vereinbarte, anteilige Vollzeitentgelt und für die Rentenversicherungsbeiträge. Für bereits während der Aktivphase von der Arbeit freizustellende Mitarbeiter wurden auch die laufenden Gehaltszahlungen der Aktivphase in der Rückstellung berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen für die ungenutzten Büroflächen betreffen alle Niederlassungen der Gesellschaft und sind mit den noch ausstehenden Mietverpflichtungen über die verbleibende Mietdauer sowie notwendigen Rückbauverpflichtungen passiviert. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten sind in der Bilanz nicht enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten entstammen im Wesentlichen den Verbindlichkeiten aus dem normalen Verrechnungsverkehr für Lieferungen und Leistungen zwischen der Sun Microsystems GmbH, Kirchheim-Heimstetten, Deutschland, und der Sun Microsystems International B.V., Amersfoort, Niederlande, sowie der Sun Microsystems Global Services B.V., Amersfoort, Niederlande. Wir haben dem Ausweis unter dieser Position Vorrang gegeben gegenüber dem Ausweis unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und verweisen auf die Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gleichartige und fristenkongruente Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den gleichen Konzerngesellschaften wurden saldiert ausgewiesen. Die Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhaltet ebenso eine Verbindlichkeit gegenüber der Sun Microsystems Inc., USA, resultierend aus dem Kauf der MySQL GmbH. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Derivative Finanzinstrumente Es bestanden zum Bilanzstichtag zwei offene USD Terminkontrakte mit Fälligkeit zum 1. Juli 2008. Die Höhe der zwei USD Kontrakte beträgt insgesamt zum Terminkurs TUSD 47.056,6. Dabei handelt es sich um einen USD-Verkauf in Höhe von TUSD 53.213,5 und einen USD-Kauf in Höhe von TUSD 6.156,9, die über verbundene Unternehmen abgewickelt werden. Der nicht realisierte Marktwert zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 417,1. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält von Kunden im Voraus gezahlte Wartungsrechnungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge für Büromieten, Kfz-, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen März 2009 und Juli 2015. Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden zu 99 % im Inland erzielt. In den Verkäufen an verbundene Unternehmen sind im Geschäftsjahr 2006/2007 Umsatzerlöse aus dem Verkauf des Ersatzteillagers in Höhe von TEUR 19.023 enthalten. Der Verkauf der Ersatzteile erfolgte zum Buchwert. In den Verkäufen an verbundene Unternehmen sind im Geschäftsjahr 2007/2008 Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Zubehör an die Sun Microsystems International B.V., Amersfoort, Niederlande, zum Weiterverkauf als Kommissionärsware enthalten. Der korrespondierende Aufwand für den Kauf des Zubehörs wird in gleicher Höhe bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen erfasst. Unter wirtschaftlichen Bedingungen stellt dieser Sachverhalt bei der Gesellschaft einen durchlaufenden Posten dar. Sonstige betriebliche Erträge
Konzerninterne Dienstleistungsverträge regeln die Erbringung von Dienstleistungen auf internationaler Ebene und sehen vor, dass spezielle bei Sun Microsystems GmbH, Kirchheim-Heimstetten, entstehende Kosten ausbelastet werden. Für Dienstleistungen, die den Service- und Wartungsbereich betreffen, erhält Sun Deutschland, Kirchheim-Heimstetten, eine Rückbelastung (vgl. hierzu auch "weiterverrechnete Kosten von verbundenen Unternehmen" in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen). Der Anstieg der Erträge aus konzerninternen Dienstleistungen resultiert insbesondere aus verstärkten Serviceleistungen und Entwicklungstätigkeiten. In der Position "Erträge aus der Ausbelastung von Aufwendungen" sind auch periodenfremde Erträge aus Ausbelastungen für die Geschäftsjahre 2004-2007 in Höhe von gesamt TEUR 6.074,2 enthalten. Die für die Sun Microsystems GmbH erstmals im Geschäftsjahr 2003 angefallenen Erträge aus "nicht offen gelegten" Hardware Leasing-Verträgen resultieren aus Leasing-Einnahmen, die die Leasinggesellschaft für die Gesellschaft einnimmt. Der korrespondierende Aufwand wird in gleicher Höhe im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst. Unter wirtschaftlichen Bedingungen stellt dieser Sachverhalt bei der Gesellschaft einen durchlaufenden Posten dar. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Zu den Aufwendungen aus "nicht offen gelegten" Hardware Leasing-Verträgen verweisen wir auf unsere Ausführungen zu den sonstigen betrieblichen Erträgen. Zu den weiter verrechneten Kosten von verbundenen Unternehmen vgl. unsere Ausführungen zu den sonstigen betrieblichen Erträgen. Im Geschäftsjahr 2007 wurde in der Position "Fremde Dienstleistungen, Prüfung und Beratung" ein zu hoher Betrag in Höhe von TEUR 13.196,2 ausgewiesen, der tatsächlich Aufwendungen für bezogene Leistungen darstellte. Die entsprechenden Aufwendungen des Geschäftsjahres 2008 wurden unter Aufwendungen für bezogene Leistungen erfasst, auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen wurde verzichtet. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In der Position sind periodenfremde Zinserträge in Höhe von TEUR 246,9 enthalten. Außerordentlicher Aufwand Der durch die Verschmelzung der MySQL GmbH entstandene Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 6.137,9 wird separat in diesem Posten ausgewiesen. Operatives Ergebnis nach Steuern der untergegangenen Gesellschaft vor Vermögensübergang Die MySQL GmbH wurde mit Vertrag vom 19. Mai 2008 rückwirkend zum Verschmelzungsstichtag 1. Januar 2008 auf die Sun Microsystems GmbH verschmolzen. Die Eintragung der Verschmelzung erfolgte rechtswirksam zum 25. August 2008. Entsprechend den Regelungen des HFA 2/1997 muss spätestens im ersten Jahresabschluss des übernehmenden Rechtsträgers nach Eintragung der Verschmelzung der für Rechnung des übernehmenden Rechtsträgers seit dem Verschmelzungsstichtag geführten Geschäfte durch Erfassung eines Saldos Rechnung getragen werden. Durch die rückwirkende Verschmelzung ist in dieser Position das operative Ergebnis sowie der Ertragsteueraufwand der untergegangenen MySQL GmbH vom 1. Januar bis 30. Juni 2008 in Höhe von TEUR 325,0 enthalten. Durch die Verschmelzung zu Buchwerten ergab sich kein Verschmelzungsgewinn oder -verlust auf Ebene der MySQL GmbH. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Position besteht im Wesentlichen aus dem Steueraufwand für die Erträge aus der Ausbelastung an verbundene Unternehmen für die Geschäftsjahre 2004-2007 in Höhe von TEUR 3.056,4 und für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 4.291,0. Sonstige AngabenOrgane Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr 2007/2008 wie folgt zusammen:
Die aktuellen Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Aufsichtsrat Mit Gesellschafterbeschluss vom 29. September 2006 wurden Frau Christel Van Peteghem, Juristin, Meise, Belgien, und Herr Martin Häring, Marketingdirektor, Kirchseeon, als Mitglieder des obligatorischen Aufsichtsrates gem. BetrVG bestellt. Als Arbeitnehmervertreterin wurde Frau Monika Hitschold, Vertriebsbeauftragte, in geheimer Wahl am 7. September 2006 in den Aufsichtsrat gewählt. Die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates fand am 12. Dezember 2006 statt. Martin Häring wurde zum 1. Vorsitzenden des Aufsichtsrats und Monika Hitschold zum 2. Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Im Wirtschaftsjahr 2008 fanden am 25. Oktober 2007 sowie am 9. April 2008 Aufsichtsratssitzungen statt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für das Geschäftsjahr Juli 2007 bis Juni 2008 TEUR 725,6 (Vj. TEUR 807,4). Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 30. Juni 2008 auf TEUR 893. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres Juli 2007 bis Juni 2008 beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Durch die Verschmelzung der MySQL GmbH im Geschäftsjahr 2008 sind 36 Mitarbeiter hinzugekommen. Die Sun Microsystems GmbH übernahm 13 Mitarbeiter der Innotek GmbH. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Sun Microsystems Inc., Santa Clara, Kalifornien, USA. Der Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis wird von der Sun Microsystems Inc., Santa Clara, Kalifornien/USA, erstellt. Er ist auf Anfrage über die Gesellschaft zu beziehen. Die Gesellschaft weist Beziehungen zu solchen Gesellschaften als gegenüber verbundenen Unternehmen aus, die in dem Konzernabschluss der Sun Microsystems Inc. konsolidiert werden. Der Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis wird von der Sun Microsystems European Holding B.V., Amersfoort, Niederlande, erstellt.
Kirchheim-Heimstetten, 15. Januar 2009 Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sun Microsystems GmbH, Kirchheim-Heimstetten, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 21. Januar 2009 Ernst
& Young AG
Walbröl, Wirtschaftsprüfer Moser, Wirtschaftsprüfer |
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