Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 721769
Vorher
Questax Heidelberg GmbH
Eingetragen
20.3.2015
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
das Management, die Planung und die Realisierung von Softwareprojekten im Auftrag Dritter, einschließlich der dazugehörigen Schulungen und Übermittlung spezieller Technologien der Software, sowie die Vermittlung und Überlassung von lT-Experten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sara Said
seit 8.9.2025
Geschäftsführer
Prokura
Mohammad El Khaledi
seit 6.2.2019
Geschäftsführer
Anna Reitmaier
seit 20.11.2017
Prokura
Denis Ljubic
seit 23.2.2016
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Questax AG
Germany
136.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Questax Experts GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Questax Experts GmbH (nachfolgend kurz "QXE" oder QUESTAX) ist Teil der QUESTAX-Gruppe. Die QUESTAX-Gruppe ist ein spezialisierter, mittelständischer Anbieter für Personaldienstleistungen und Personalberatung. Die Gruppenunternehmen vermitteln hochqualifizierte IT-, Finance- und Engineering-Experten in unterschiedlichen vertraglichen Delivery-Modellen (Contracting, Arbeitnehmerüberlassung, Permanent und Gewerke) in Kundenprojekte aus den Abnehmerbranchen Industrie, Handel und Verwaltung. Sitz der Muttergesellschaft Questax AG ist Heidelberg.

Wesentliche administrative Aufgaben werden dabei konzernweit von der Questax AG erbracht. Die Vertriebstätigkeiten sind in der Questax Management GmbH, Heidelberg, gebündelt.

Die QXE ist als IT-Personaldienstleister insbesondere auf die Besetzung von Vakanzen im IT- und Engineering-Bereich spezialisiert. Der Fokus liegt gegenwärtig auf der Betreuung deutscher Großkonzerne und Kunden aus dem Mittelstand. Das Leistungsspektrum erstreckt sich beginnend mit einer Compliance-konformen Bedarfsanalyse, über die Identifikation passender hochqualifizierter Experten sowie die Begleitung des Rekrutierungsprozesses bis hin zur administrativen Abwicklung der Beratungsprojekte.

Dabei greift das Unternehmen auf eine proprietäre, umfangreiche Datenbank und das vorhandene Expertennetzwerk zurück.

2. Allgemeine Marktentwicklung

Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt von dem Krieg in der Ukraine. Zudem brachte der aufflammende Nahost-Konflikt zusätzliche geopolitische Spannungen. Trotz der anhaltenden Energiekrise und Lieferkettenproblemen konnte Deutschland die wirtschaftlichen Folgen insbesondere der steigenden Inflation mithilfe von Entlastungspaketen bislang gut bewältigen. Dennoch lässt sich erwarten, dass die Inflation nur langsam zurückgeht. Der damit verbundene Kaufkraftverlust belastet die Konsumausgaben. Die geldpolitische Zinssteigerung verschärft diese Entwicklung und sorgt nach wie vor für wirtschaftliche Unsicherheit für unternehmerische Investitionen.

Das Statistische Bundesamt berichtet für das Jahr 2023 von einem stagnierenden, preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP), welches um -0,3 % niedriger ausfällt als im Vorjahr. Damit verzeichnet die deutsche Wirtschaft kein Wachstum im Jahr 2023.

Auch der Gesamtverband der Personaldienstleister e.V. berichtet von einer ifo-Konjunkturumfrage zu Personaldienstleistern von einer seit Juli 2023 spürbar schwächeren Geschäftslage.

Bitkom hat in einer repräsentativen Umfrage auch 2023 den Fachkräftemangel in der IT ermittelt. Im Jahr 2023 hat sich die Situation weiter verschärft, so ist die Anzahl der zu besetzenden IT-Stellen in der Gesamtwirtschaft mit 149.000 offenen Stellen nochmals um 12.000 offene Stellen gestiegen. Damit wurde erneut das bisherige Rekordjahr 2022 deutlich übertroffen.

Daraus folgt, dass der Markt aktuell sowohl auf der Seite des Angebotes (die zu geringe Anzahl an Fachkräften) als auch der Seite der Nachfrage (die gehemmten Investitionen durch Unternehmen) vor besonderen Herausforderungen steht.

Weiterhin Gültigkeit hat, dass die Corona-Pandemie in den Jahren 2020/2021 die Bereitschaft der Kunden erhöht hat, externe Fachkräfte remote arbeiten zu lassen und die Fähigkeit geschaffen hat, Software-gesteuerte Kommunikationsmodelle zu professionalisieren. Das Arbeiten hat sich grundlegend verändert und eine neue Modernität am Arbeitsmarkt etabliert, von der auch die Personaldienstleistungsbranche profitiert hat. Der Drang zur Digitalisierung und die damit verbundenen Remotetätigkeiten haben die Vermittlung von Spezialisten auf dem Personaldienstleistungsmarkt gefördert, da Raum und Ort flexibel auswählbar wurden. Das kommt der QUESTAX dahingehend zugute, dass IT-Fachkräfte deutschlandweit vermittelt werden können.

3. Geschäftsentwicklung

Grundsätzlich war im Berichtsjahr nach wie vor eine hohe Nachfrage nach externer Projektunterstützung durch IT-Spezialisten spürbar.

In einer Marktlage, in der die Nachfrage nach Spezialisten in vielen Teilen das Angebot deutlich übersteigt, und zudem in besonderen Expertisen eine extreme Skill-Verknappung herrscht, ist die Verhandlungsposition von QUESTAX zwischen Kunden und potenziellen externen IT-Spezialisten davon geprägt, die Kundenpreisvorstellungen mit den erwarteten Marktpreisen auf Seiten der IT-Experten in Einklang zu bringen und eine adäquate Vermittlungsvergütung zu erzielen. Hierbei ist zu beobachten, dass sowohl die Einkaufs- wie Verkaufspreise pro Stunde für IT-Experten innerhalb der letzten Jahre im Durchschnitt konstant gestiegen sind. Besonders zu beachten ist, dass weiterhin seit Beginn der Corona-Pandemie verstärkt reduzierte Home-Office-Stundensätze vereinbart wurden.

Die Lünendonk-Studie aus dem Jahr 2023 bestätigt, dass sich zu Lasten der freiberuflichen Projekte schätzungsweise jede dritte Kundenanfrage mittlerweile auf Arbeitnehmerüberlassung bezieht, was zu einem Umsatzrückgang im Rahmen des Contracting-Geschäfts geführt hat.

Der Rückgang der Umsatzerlöse des Contracting-Geschäfts bei der Questax Experts ist insbesondere auf ein geändertes Nachfrageverhalten der Kunden zurückzuführen, welche vermehrt die Vertragsform der Arbeitnehmerüberlassung nachfragen. Hiervon profitierte jedoch insbesondere die Schwestergesellschaft Questax Professionals, die Arbeitnehmerüberlassung als Vertragsform innerhalb der QUESTAX-Gruppe anbietet. Hintergrund ist die im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung gebotene Rechtssicherheit bei integrativer Projektarbeit.

Im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 konnte QUESTAX einen Umsatz von 68.926 TEUR erzielen (Vorjahreszeitraum: 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 74.489 TEUR).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr 1.536 TEUR (Vorjahr: 1.969 TEUR).

4. Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag weist die Aktivseite der Gesellschaft eine Bilanzsumme von 14.501 TEUR (Vorjahr: 16.200 TEUR) aus.

Der wesentliche Anteil des Vermögens entfällt auf das Umlaufvermögen. Aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen sind die durch den Factoring-Partner angekauften und vorfinanzierten Forderungen (10.407 TEUR; Vorjahr: 11.663 TEUR) zum Zeitpunkt des Ankaufs auszubuchen. Durch diesen Umstand belaufen sich die bei der Gesellschaft weiterhin zu bilanzierenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag auf 4.164 TEUR (Vorjahr: 7.304 TEUR). Dies entspricht einem Rückgang von -3.140 TEUR.

Zur Finanzierung standen per 31. Dezember 2023 eine mit einem ausreichenden Volumen ausgestattete Factoring-Linie bei der TARGO Commercial Finance AG (gemeinschaftliches Volumen 25.000 TEUR; Inanspruchnahme durch die Questax Experts 10.407 TEUR) sowie eine KK-Linie bei der Sparkasse Frankfurt am Main (Volumen 500 TEUR; Inanspruchnahme 0 TEUR) zur Verfügung. Darüber hinaus besteht zusätzlich jederzeit die Möglichkeit, auf Mittel der Muttergesellschaft Questax AG zurückzugreifen.

Das Eigenkapital der Questax Experts GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 4.206 TEUR (31. Dezember 2022: 2.925 TEUR). Die Eigenkapitalquote weist mit 29% (31. Dezember 2022: 18 %) eine solide Kapitalausstattung aus.

Die sonstigen Rückstellungen der Gesellschaft in Höhe von 233 TEUR (Vorjahr: 117 TEUR) betreffen überwiegend vertragliche Verpflichtungen gegenüber den externen IT-Freelancern.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit 9.694 TEUR um -3.229 TEUR etwas niedriger als im Vorjahr (12.923 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 198 TEUR (Vorjahr: 79 TEUR) beinhalten keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter.

5. Ertragslage

Mit Umsatzerlösen in Höhe von 68.926 TEUR wurde der Vorjahreswert (Vorjahr: 74.489 TEUR) zu 93% erzielt und der erwartete, ambitionierte Planwert für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 69.599 TEUR zu 99% erreicht.

Der Deckungsbeitrag, als Differenz aus den Umsatzerlösen und den bezogenen Leistungen der IT-Freelancer (bzw. Subunternehmen), beläuft sich auf 4.875 TEUR (Vorjahr: 6.001 TEUR). Dies entspricht einer Marge von 7,1 % (Vorjahr: 8,0 %).

Die bezogenen Leistungen belaufen sich insgesamt auf 64.051 TEUR (Vorjahr: 68.488 TEUR).

Der Personalaufwand liegt im Geschäftsjahr bei 529 TEUR (753 TEUR). Dies entspricht einem durchschnittlichen Personalaufwand pro Monat von 44 TEUR (Ø Vorjahr: 63 TEUR) und ist auf den Rückgang der Mitarbeiterzahl zurückzuführen.

Die Abschreibungen belaufen sich auf 11 TEUR (Vorjahr: 100 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen bei 2.905 TEUR (Vorjahr: 3.370 TEUR) und beinhalten im Wesentlichen Konzernumlagen (2.428 TEUR), Raumkosten (156 TEUR), Kfz-Kosten (21 TEUR), Reise- und Werbekosten (2 TEUR) sowie Kosten für Lohnbuchhaltung, Steuerberatung und Jahresabschlussprüfung (55 TEUR). In den Konzernumlagen sind Kosten für Verwaltungs- und Vertriebsmitarbeiter enthalten.

Nach Abzug der Sachgemeinkosten und Abschreibungen ergibt sich zum Jahresende ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 1.315 TEUR (Vorjahr: 1.799 TEUR). Unter Berücksichtigung von Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 1.281 TEUR (Vorjahr: 1.701 TEUR).

6. Finanzlage

Mit einem Bestand an liquiden Mitteln zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 1.497 TEUR (31. Dezember 2022: 2.023 TEUR) war die Liquidität der Gesellschaft ausreichend gesichert und die QUESTAX konnte jederzeit ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und problemlos nachkommen.

7. Finanzielle Leistungsindikatoren

Ein Plan-Ist-Vergleich für die operativen Ergebnisbeiträge zeigt, dass die ursprünglich geplanten Umsätze in Höhe von 69.599 TEUR nahezu erreicht wurden.

Das Umsatzziel wurde nicht erreicht, da die Gesellschaft eine sinkende Anzahl an Projekten realisiert und manche Projekte planmäßig auf die Schwestergesellschaft Questax Systems GmbH übertragen wurden. Das geplante EBITDA in Höhe von 1.841 TEUR konnte mit 1.536 TEUR nicht erreicht werden.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt -316 TEUR (2022: 1.102 TEUR). Was im Wesentlichen auf die Tilgung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Die Geschäftsführung ist dennoch der Auffassung, dass sich aufgrund der zuvor genannten Entwicklungen die Finanzlage der Gesellschaft auch weiterhin positiv darstellt.

8. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Das Geschäftsjahr 2023 verlief, wie geplant, schwieriger als in den Vorjahren. Es ist nach Einschätzung der Geschäftsführung in Anbetracht der Auswirkungen der veränderten Marktlage in Deutschland insgesamt gut verlaufen. Das Umsatzziel wurde nahezu erreicht (Ist: 68.926 TEUR; Plan: 69.599 TEUR). Die geplante Rohmarge von 7,9% konnte aufgrund des zunehmenden Kostendrucks mit 7,1% nicht erreicht werden. Entsprechend fiel das EBITDA mit 1.536 TEUR (Plan: 1.841 TEUR) geringer aus als geplant. Die Gesellschaft konnte trotz der allgemeinen Marktumstände ihren Erfolgskurs beibehalten.

9. Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Questax Experts GmbH 10 Mitarbeiter im Rekrutierungsbereich (31. Dezember 2022: 12 Mitarbeiter). Die Anzahl verringerte sich im Wesentlichen durch die Verlagerung von Verwaltungsfunktionen in die Konzernmuttergesellschaft Questax AG.

10. Bestehende Zweigniederlassungen

Die Questax Experts GmbH hat ihren Unternehmenssitz in Heidelberg.

11. Chancen- und Risikobericht

Das zukünftige Wachstum von QUESTAX ist aus den im Folgenden genannten Gründen relativ unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung des IT-Dienstleistungsmarktes in Deutschland.

Zwar ist das Marktumfeld für reine IT-Personaldienstleistungsunternehmen, die Leistungen durch Subunternehmen oder selbständige IT-Experten erbringen, aktuell nicht nur wegen der kriegerischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten sondern auch aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen, ökonomischen Rahmenbedingungen einiger "klassischer" Kundenbranchen und Fachkräftemangels als schwierig anzusehen. Diese Schwierigkeiten haben sich aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 und auch im Verlauf 2024 verstärkt. Insofern besteht auch für die QUESTAX eine Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung des IT-Dienstleistungsmarktes - sowohl im Negativen als auch im Positiven.

Mögliche negative konjunkturelle Entwicklungen haben jedoch aus dem folgenden Grund nur eine eingeschränkte Auswirkung auf die QUESTAX.

QUESTAX ist aufgrund der in den letzten Jahren erfolgten Weiterentwicklung der QUESTAX-Gruppe davon überzeugt, durch die vielfältigen Dienstleistungsmöglichkeiten im IT- und Engineering-Umfeld innerhalb der QUESTAX-Gruppe bestehende Kundenbeziehungen vertiefen und neue hinzugewinnen zu können. Das innerhalb der QUESTAX-Gruppe erweiterte Portfolio wird sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen auch zu Gunsten der Questax Experts GmbH positiv auswirken.

Insofern sieht die QUESTAX hinsichtlich des geplanten eigenen Wachstums eine relative Unabhängigkeit vom IT-Dienstleistungsmarkt.

Chancen

Das größte Potential liegt in der weiteren Optimierung interner Prozesse im Vertrieb. Zu diesem Zweck wurden im Jahr 2022 verschiedene Vertriebssäulen definiert und strategisch aufgebaut.

Ziel ist es:

das Potential des Vertriebs und der einzelnen Mitarbeiter:innen optimal zu nutzen und

unseren Kunden schnelle und passgenaue Lösungen anzubieten.

Durch strategisch ausgerichtete Säulen soll die Effektivität bei der Kundenbeziehung bzw. Kundenbetreuung gesteigert werden.

Spezialisierte Units werden funktional auf ihr Arbeitsgebiet spezialisiert und ausgebildet.

" Durch Bündelung des Vertriebs im agilen Modell werden vertiefte Fähigkeiten einzelner Säulen genutzt und gelten als Qualitätsmerkmal der Vertriebsstrategie. In diesem Zusammenhang findet sich gerade ein überarbeitetes Programm zum Kundenmanagement in der Erprobung.

Für die Questax Experts GmbH bedeutet dies, dass sie von sämtlichen Vertriebssäulen - so beispielsweise von der neu geschaffenen Abteilung zum Ausschreibungsmanagement als Vertriebssäule - profitiert. Diesen Ansatz gilt es nun weiter auszubauen und den QUESTAX-Konzern nicht, wie noch vor wenigen Jahren üblich, aus Vertriebssicht als reines "IT-Personaldienstleistungsunternehmen" zu platzieren, sondern als "Hybrid-Unternehmen", das im IT-Umfeld unseren Kunden passgenaue Lösungen anbietet. Dabei stehen die Vertriebssystematik und die Unternehmenswerte weiterhin im Mittelpunkt. Dabei gilt es, in Abhängigkeit von den Zielen unserer Kunden, die Möglichkeiten der Beauftragung von IT-Dienstleistungen, die durch selbständige Experten oder Subunternehmen erbracht werden (Geschäftsbereich der Questax Experts GmbH) und der Übernahme vollständiger IT-Projekte (Geschäftsbereich der Questax Systems GmbH) selbst oder durch Partnerunternehmen zu erläutern. Einen Schwerpunkt bildet dabei natürlich weiterhin das Geschäftsmodell der Arbeitnehmerüberlassung, das von der Questax Professionals GmbH umgesetzt wird. Dadurch grenzt sich die QUESTAX klar von Marktbegleitern ab.

Von höchster Bedeutung erachtet die QUESTAX in diesem Zusammenhang die bereits bestehenden Kundenbeziehungen. Die QUESTAX durfte im Jahr 2021 eine Anzahl von über 110 Unternehmen zu seinen Kunden zählen. Diese Anzahl ist im Jahr 2023 auf über 135 angestiegen. Einige davon zählen schon lange zu den Kunden der QUESTAX. Es wird sehr vertrauensvoll und transparent zusammengearbeitet. Mit einigen anderen Kunden hat die Zusammenarbeit erst begonnen. Die Basis für gemeinsames Wachstum wurde gelegt - nun gilt es durch Leistung zu überzeugen. Diesbezüglich sehen wir uns strategisch, personell - aber auch durch die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Bereich der Rekrutierung tätig sind - gut aufgestellt.

Die QUESTAX ist damit gut gerüstet, um die Potentiale aus bestehenden oder neu entstehenden Kundenbeziehungen bestmöglich nutzen zu können.

Risiken

Der Aufwand für die Ausbildung der einzelnen Mitarbeiter ist im Vergleich zur Branche höher und verlangsamt das Mitarbeiterwachstum.

Eine dreimonatige Academy, Ausbildung und Einarbeitung erhöhen letztendlich die qualitative Effektivität der Vertriebsmitarbeiter, verlangsamen jedoch den quantitativen Mitarbeiteraufbau.

Es ist gut zu erkennen, dass Questax mit einer stabilen Mitarbeiteranzahl ihre Umsatzwachstumsziele verfolgen kann und bewältigt.

Dies ist die Konsequenz einer strategisch ausgerichteten Academy und eines Ausbildungsplans, der Qualität und Umsatzwachstum erreicht sowie unseren Wissensstandard als Multiplikator etabliert.

Marktrisiko

Das Marktumfeld für reine IT-Personaldienstleistungsunternehmen ist schwierig.

So hat insbesondere die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im Jahr 2017 bei manchen Kunden dazu geführt, dass sie generell oder weit überwiegend von der Leistungserbringung durch Selbständige im IT-Umfeld absehen.

Weiterhin befanden sich einige "klassische" Kundenbranchen schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie und auch vor Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten vor großen Herausforderungen, die sich auf die Beauftragung von IT-Personaldienstleistungsunternehmen ausgewirkt haben. Zu nennen sind hier die Automobilindustrie (bspw. Elektrifizierung des Antriebs), die Bankenbranche (bspw. neue Wettbewerber, Regulatorik) und die produzierende Industrie (bspw. Industrie 4.0).

Abschließend sei der Fachkräftemangel genannt, der es den IT-Personaldienstleistungsunternehmen weiter erschwert, geeignete Experten zu finden, um die grundsätzlich vorhandene Nachfrage zu decken. Diese Herausforderung wird vor dem Hintergrund der Anzahl der zu besetzenden Stellen in der IT immer größer (siehe Allgemeine Marktentwicklung). Diesbezüglich nutzen Unternehmen regelmäßig die Möglichkeiten von Near- oder Off-Shoring.

Die Künstliche Intelligenz (beispielsweise Chat GPT) und damit verbundene Risiken bezogen auf nicht mehr benötigte IT-Fachkräfte stufen wir als gering ein, da die IT-Leistung von Fachkräften im Low-Level-Bereich ersetzt werden kann, QUESTAX allerdings im High-Level-Sektor unterwegs ist.

Compliance-Risiken

Dem Risiko der Scheinselbstständigkeit freiberuflicher Experten wirken wir weiterhin mit einem umfangreichen Compliance-Programm entgegen.

In Zusammenarbeit mit Spezialisten aus dem Arbeitsrecht wurde ein Bewertungssystem etabliert, um neue Aufträge sowie Verlängerungen bestehender Verträge fortlaufend hinsichtlich der Gefahr von Risiken aus Scheinselbstständigkeiten zu bewerten.

Umfassende Schulungen unserer Mitarbeiter mit entsprechenden Compliance-Vorgaben und Checklisten sowie eine detaillierte Aufklärung unserer Kunden zu dieser Thematik reduzieren das Risiko einer Haftung für nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge auf ein Minimum.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergab sich erneut kein Einzelfall aufgrund der Situation einer Scheinselbstständigkeit im Zusammenhang mit den sich bei Kunden im Einsatz befindlichen Beratern.

Liquiditätsrisiko

Die Entwicklung der Liquiditätssituation hängt maßgeblich vom Erreichen der Planwerte ab. Bei Planabweichungen gilt es, zeitnah Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Diesbezüglich wirken sich insbesondere unsere Beziehungen zu Großkunden aus. Die jeweilige Entwicklung dieser Kunden muss kontinuierlich beobachtet werden, da hier ein wesentliches Risiko für nennenswerte Planabweichungen bei Umsatz und Ertrag besteht. Diesem Sachverhalt wirken wir weiterhin entgegen, indem wir neue Kunden in unterschiedlichen Branchen gewinnen.

Forderungsausfallrisiko

Die Ausfallrisiken des Forderungsbestandes sind aufgrund der guten, diversifizierten Kundenbasis und der Bonitätsüberwachung durch unsere Finanzierungspartner als sehr gering einzustufen. Darüber hinaus geht im Rahmen des Factorings auch das Delkredererisiko auf den Factoring-Partner über und minimiert das Forderungsausfallrisiko zu Gunsten der QUESTAX.

Um das Risiko von Forderungsausfällen zu minimieren, wurde zudem eine zusätzliche Stelle im Forderungsmanagement in 2023 aufgebaut.

12. Prognosebericht

In der aktuellen Herbstprojektion rechnet die Bundesregierung im Jahr 2024 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,2 % und Anstiegen von 1,1 % im nächsten Jahr und 1,6 % im Jahr 2026.

Allerdings enthielt die Projektion nicht das Auseinanderbrechen der Bundesregierung und den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl. Vor diesem Hintergrund ist nicht auszuschließen, dass es in den kommenden Monaten zu einer erneut steigenden Unsicherheit bei privaten Haushalten und in Unternehmen mit einer entsprechenden Konsum- und Investitionszurückhaltung kommt, die die erwartete konjunkturelle Erholung weiter verzögern könnte.

Grundsätzlich orientiert sich die Planung der Questax Experts GmbH an den strategischen Zielen. Sie ist die Basis einer soliden Ergebniseinschätzung, berücksichtigt aber auch langfristige Aspekte bezogen auf zu tätigende Investitionen und ist die Basis für finanzielle Stabilität.

Für das sich anschließende Geschäftsjahr (1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024) rechnen wir mit einem Umsatz in Höhe von 56.092 TEUR, einer Rohmarge von 3.865 TEUR (6,9 %) und mit einem EBITDA von 246 TEUR. Entsprechend wird mit einem leicht positiven operativen Cashflow gerechnet.

 

Heidelberg, den 18. Dezember 2024

Mohammad El Khaledi

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9,00 9,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.620,00 8.065,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.674,00 15.678,00
Summe Sachanlagen 14.294,00 23.743,00
Summe Anlagevermögen 14.303,00 23.752,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.507.918,00 3.748.645,99
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.972.168,13 14.139.165,31
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.497.317,85 2.022.728,45
Summe Umlaufvermögen 14.469.485,98 16.161.893,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.998,91 14.303,12
D. Bilanzsumme Aktiva 14.500.787,89 16.199.948,88

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 136.000,00 136.000,00
II. Kapitalrücklage 4.509.608,82 4.509.608,82
III. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -1.720.465,35 -3.421.825,76
IV. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.280.660,10 1.701.360,41
Summe Eigenkapital 4.205.803,57 2.925.143,47
B. Rückstellungen 373.063,20 233.269,11
C. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 9.921.921,12 (Vj: 13.041.536,30)
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 198.091,67 79.319,94
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 198.091,67 (Vj: 79.319,94)
Summe Verbindlichkeiten 9.921.921,12 13.041.536,30
D. Bilanzsumme Passiva 14.500.787,89 16.199.948,88

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 4.969.180,28 6.093.169,49
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -425.641,25 -623.492,42
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -102.862,72 -129.119,16
Summe Personalaufwand -528.503,97 -752.611,58
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -10.763,26 -100.043,58
Summe Abschreibungen -10.763,26 -100.043,58
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.904.996,92 -3.370.075,64
5. Ordentliches Betriebsergebnis 1.524.916,13 1.870.438,69
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35.486,11 36.962,90
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -243.916,14 -105.750,18
8. Finanzergebnis -208.430,03 -68.787,28
9. Ergebnis vor Steuern 1.316.486,10 1.801.651,41
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -36.254,00 -98.402,00
11. Ergebnis nach Steuern 1.280.232,10 1.703.249,41
12. Sonstige Steuern 428,00 -1.889,00
13. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.280.660,10 1.701.360,41

Anhang für Offenlegungszwecke

I. Grundlegende Angaben zum Unternehmen

Die Questax Experts GmbH hat ihren Sitz in Heidelberg und ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 721769 ins Handelsregister eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 242 ff., 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 265 ff. und 275 ff. HGB gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 286 Abs. 4 HGB und § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die im Vorjahr angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB).

Bei der Bewertung wird vom Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going Concern) ausgegangen.

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 268 Abs. 1 HGB unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt.

Soweit "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, wurden sie im Anhang vorgenommen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Zugänge im Laufe des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Im Fall einer dauerhaften Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten maximal 250,00 Euro betragen, werden im Jahr der Anschaffung unmittelbar als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter, deren Einzelanschaffungspreise über 250,00 Euro liegen und bis zu 1.000,00 Euro betragen, werden in einem Sammelposten aktiviert, der im Geschäftsjahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd abgeschrieben wird. Die Abschreibung erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt:

Software 3 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 bis 13 Jahre
EDV-Anlagen 3 bis 5 Jahre

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden abzüglich der am Stichtag in Anspruch genommenen Factoring-Fazilität ausgewiesen und gegebenenfalls um Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen gemindert.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen decken in angemessenem Umfang die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie wurden aufgrund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe der Erfüllungsbeträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Verbindlichkeiten

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens auf Basis von historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 5.508 TEUR (Vorjahr: 3.749 TEUR) sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 4.322 TEUR (Vorjahr: 3.000 TEUR) enthalten. Diese bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 404 TEUR (Vorjahr: 386 TEUR) gegenüber der Questax AG. Die restlichen 1.186 TEUR stellen Forderungen gegen Schwestergesellschaften aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 385 TEUR (Vorjahr: 293 TEUR) sowie in Höhe von 801 TEUR (Vorjahr: 456 TEUR) sonstige Forderungen dar.

Mit 3.300 TEUR (Vorjahr: 3.086 TEUR) umfassen die sonstigen Vermögensgegenstände im Wesentlichen Forderungen gegen die Factoringbank in Höhe von 2.828 TEUR (Vorjahr 2.332 TEUR) sowie Forderungen aus Steuern 445 TEUR (Vorjahr: 735 TEUR). Die Forderungen aus Steuern betreffen in voller Höhe Forderungen, die rechtlich erst nach dem Stichtag entstehen.

3. Liquide Mittel

In den liquiden Mitteln in Höhe von 1.497 TEUR (Vorjahr: 2.023 TEUR) ist eine Verpfändung von Guthaben in Höhe von 212 TEUR (Vorjahr: 212 TEUR) enthalten.

4. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 beträgt 136 TEUR (Vorjahr: 136 TEUR) und ist vollständig eingezahlt.

Die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2023 beträgt 4.510 TEUR (Vorjahr: 4.510 TEUR).

Der Bilanzverlust ergibt sich wie folgt:

Geschäftsjahr Vorjahr
Verlustvortrag -1.720 TEUR -3.422 TEUR
Jahresüberschuss 1.281 TEUR 1.701 TEUR
Bilanzverlust -439 TEUR -1.720 TEUR

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 9.694 TEUR (Vorjahr: 12.923 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 198 TEUR (Vorjahr: 79 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Schwestergesellschaften in Höhe von 198 TEUR (Vorjahr: 79 TEUR).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 30 TEUR (Vorjahr: 39 TEUR) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (8 TEUR; Vorjahr: 8 TEUR). Die Questax Experts GmbH weist zum 31. Dezember 2023 keine Finanzverbindlichkeiten gegenüber externen Dritten aus.

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Waren und Dienstleistungen.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

Im Personalaufwand enthalten sind Aufwendungen für die betriebliche Altersvorsorge von 4 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR).

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 2.905 TEUR (Vorjahr: 3.370 TEUR) beinhalten u. a. Aufwendungen aus Konzernumlagen in Höhe von 2.428 TEUR (Vorjahr: 2.667 TEUR).

3. Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 35 TEUR (Vorjahr: 35 TEUR).

VI. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt 10 (Vorjahr: 15) Angestellte im Vertriebs- und Verwaltungsbereich.

2. Außerbilanzielle Geschäfte

Die Questax Experts GmbH hat zur kurzfristigen Liquiditätssteuerung und Fristentransformation mit der TARGO Commercial Finance AG einen Vertrag über den Ankauf und die Finanzierung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Gesellschaft geschlossen.

Anhaltspunkte für technische oder rechtliche Störungen des Factoring-Prozesses liegen aktuell nicht vor. Das Delkredererisiko für verkaufte Forderungen liegt beim Factoring-Anbieter. Grundsätzlich ist das Risiko von Forderungsausfällen aufgrund des bonitätsstarken Kundenstamms als unbedeutend anzusehen.

Der Vertrag wurde nach dem Abschlussstichtag verlängert, hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025 und beinhaltet einen maximalen gemeinschaftlichen Finanzierungsbetrag (zugesagtes gemeinschaftliches Höchstobligo) von 25.000 TEUR für die Questax Experts GmbH, die Questax Professionals GmbH und die Questax Systems GmbH. Die Inanspruchnahme der Gesellschaft belief sich zum Stichtag auf 10.407 TEUR (Vorjahr: 11.663 TEUR).

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 wurden Forderungen in Höhe von 732 TEUR (Vorjahr: 618 TEUR) nicht angekauft.

3. Haftungsverhältnisse

Ein Bankbestand in Höhe von 212 TEUR wurde gegenüber einer Schwestergesellschaft verpfändet. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zu erwartenden Aufwendungen der Gesellschaft nach dem Bilanzstichtag aus fest abgeschlossenen Mietverträgen, Leasingverträgen und sonstigen Verträgen belaufen sich auf insgesamt 113 TEUR (Vorjahr: 234 TEUR) und gliedern sich wie folgt:

Werte
in TEUR
Insgesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
Gebäudemiete 97 97 0 0
Hard- und Software-Leasing 4 4 0 0
Kfz-Leasing 12 7 5 0
Sonstige Verträge 0 0 0 0
Summe 113 108 5 0

Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen in Höhe von 2.428 TEUR (Vorjahr: 2.667 TEUR) gegenüber verbundenen Unternehmen aus Dienstleistungsverträgen, die eine Laufzeit von bis zu einem Jahr haben.

5. Geschäftsführung

Während des bestehenden Zeitraums wurden die Geschäfte durch folgende Personen geführt:

Herr Mohammad El Khaledi, Kaufmann, Oftersheim.

Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

6. Abschlussprüferhonorar

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von 26 TEUR berechnet. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 20 TEUR und auf Steuerberatungsleistungen 6 TEUR.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Bilanzverlust beträgt 439 TEUR, dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.

8. Konzernzugehörigkeit

Die Questax Experts GmbH wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der Questax AG, Heidelberg, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten sowie den größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss der Questax AG kann im elektronischen Bundesanzeiger eingesehen werden.

9. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Es sind keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

 

Heidelberg, den 18. Dezember 2024

Mohammad El Khaledi

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 511.019,35 0,00 0,00 511.019,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.421.832,01 0,00 0,00 2.421.832,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55.425,14 0,00 0,00 55.425,14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 663.795,73 1.314,26 1.314,26 663.795,73
Summe Sachanlagen 719.220,87 1.314,26 1.314,26 719.220,87
Summe Anlagevermögen 3.141.052,88 1.314,26 1.314,26 3.141.052,88

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 511.018,35 0,00 0,00 511.018,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.421.823,01 0,00 0,00 2.421.823,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.360,14 1.445,00 0,00 48.805,14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 648.117,73 9.318,26 1.314,26 656.121,73
Summe Sachanlagen 695.477,87 10.763,26 1.314,26 704.926,87
Summe Anlagevermögen 3.117.300,88 10.763,26 1.314,26 3.126.749,88

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9,00 9,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.620,00 8.065,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.674,00 15.678,00
Summe Sachanlagen 14.294,00 23.743,00
Summe Anlagevermögen 14.303,00 23.752,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Questax Experts GmbH, Heidelberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Questax Experts GmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Questax Experts GmbH, Heidelberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, den 18. Dezember 2024

FALK GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Gerhard Meyer, Wirtschaftsprüfer

Marco Muth, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 18. Janaur 2025 festgestellt.

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