Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 184578
Eingetragen
1.3.2017
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb von Marketing- und Vertriebssoftware sowie damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Erika Ashley Fisher
seit 2.9.2025
Geschäftsführer
Kathryn Bueker
seit 10.8.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
HubSpot Ireland LimitedIRL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

HubSpot Ireland Limited
Ireland
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HubSpot Germany GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

der HubSpot Germany GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Die in Berlin ansässige HubSpot Germany GmbH ("HubSpot Germany"), eine Tochtergesellschaft von HubSpot Inc. (zusammen mit ihren Tochtergesellschaften, "HubSpot") bietet eine Kundenplattform an, die Unternehmen dabei hilft, sich besser zu vernetzen und zu wachsen. Die Kundenplattform von HubSpot umfasst Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub, Operations Hub, Content Hub und Commerce sowie weitere Tools und Integrationen, die es Unternehmen ermöglichen, Kunden während des gesamten Kundenkontakts zu gewinnen, zu binden und zu begeistern. Dabei konzentriert sich HubSpot auf den Verkauf der Nutzung seiner Kundenplattform auf Abonnementbasis an mittelständische Unternehmen. Darüber hinaus bietet HubSpot Schulungen, Beratungsdienste und andere Unterstützung an, um den Kunden zum Erfolg mit der Plattform zu verhelfen.

Im Jahr 2023 beschäftigte HubSpot 7.663 Vollzeitmitarbeiter in mehreren Niederlassungen weltweit. Die zahlreichen Kunden unterschiedlicher Größe kommen aus mehr als 135 Ländern.

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das weltweite BIP wuchs im Jahr 2023 um ca. 3,2 % gegenüber dem Vorjahr. Deutschland ist dagegen im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. (Quelle: Statista, Stand: 28.6.2024).

Laut der Prognose des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Auch die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose nach unten. Im folgenden Jahr 2025 soll das BIP laut Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. (Quelle: Statista, Stand: 28.6.2024).

Der Umsatz in dem Segment 'Customer-Relationship-Management-Software' des Marktes für Software in Deutschland wird laut Prognosen zwischen 2024 und 2028 kontinuierlich um insgesamt 1,3 Milliarden Euro (+36,79 %) steigen. Nach dem sechsten aufeinanderfolgenden Anstieg soll Prognosen zufolge der Umsatz im Jahr 2028 schätzungsweise 4,7 Milliarden Euro und damit einen neuen Höchststand erreichen. (Quelle: Statista, Stand: 28.6.2024).

Der weltweite Umsatz der Branche wird voraussichtlich etwa 82,81 Mrd. EUR im Jahr 2024 betragen. Dabei wird erwartet, dass der Umsatz eine jährliche Wachstumsrate (CAGR 2024-2028) von 10,58 % aufweist, was zu einem prognostizierten Marktvolumen von 136,9 Mrd. EUR im Jahr 2029 führt (Quelle: Statista, Stand: 23.7.2024).

Laut Statista (Stand: 23.7.2024) ist ein wichtiger Trend auf dem Customer-Relationship-Management-Software-Markt die zunehmende Nutzung von Cloud-basierten Lösungen. Cloud-basierte Customer-Relationship-Management-Software bietet Unternehmen Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz. Unternehmen können schnell auf neue Funktionen und Updates zugreifen und ihre Systeme an die sich ändernden Geschäftsanforderungen anpassen. Darüber hinaus ermöglicht die Cloud-basierte Customer-Relationship-Management-Software Unternehmen den Zugriff auf Kundeninformationen von überall und jederzeit, was die Effizienz und Produktivität verbessert.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 32.729 TEUR bzw. 38,48 %. Diese Steigerung ist vor allem auf die generierten Neukunden, eine kontinuierliche Nachfrage nach unseren Professional- und Enterprise-Produkten und Produktverbesserungen durch die Zusammenarbeit mit Bestandskunden zurückzuführen.

Im Prognosebericht des Vorjahres erwarteten wir einen Umsatz zwischen 88 und 95 Mio. EUR. Der Umsatz, ohne Einnahmen aus Transferpricing-Vereinbarungen und Mieteinnahmen, betrug 99,8 Mio. EUR und lag damit über unserer erwarteten Prognose.

Im Prognosebericht des Vorjahres erwarteten wir ein operatives Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT), ohne Transferpricing-Vereinbarungen zwischen 30 und 36 Mio. EUR. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen, ohne Transferpricing-Vereinbarungen, betrug im Jahr 2023 32,6 Mio. EUR und lag damit im Rahmen unserer Prognose.

Key-Performance-Indikatoren sind der Umsatz und das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT), ohne Transferpricing-Vereinbarungen.

Der Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres mit der des Vorjahres stellt sich wie folgt dar:

a) Ertragslage

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 117.782 85.054 32.728
EBIT 3.640 2.304 1.336
Jahresergebnis 2.446 1.526 920

Das Jahresergebnis stieg um 0,9 Mio. EUR was in erster Linie auf den Anstieg der Einnahmen im Zuge der weiteren Expansion unseres Geschäfts und zurückzuführen ist.

Der Personalaufwand stieg um 7.542 TEUR. Dies ist auf Neueinstellungen und jährliche Gehaltsanpassungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 5.177 TEUR. Die Hauptgründe für die Abweichungen sind der Anstieg der Partnerprovisionen um 1.622 TEUR und der Werbekosten um 2.086 TEUR, da wir weiterhin in die Gewinnung neuer Kunden investiert haben.

In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind Lizenzaufwendungen des Mutterunternehmens HubSpot Inc. für die Bereitstellung der CRM-Plattform in Höhe von TEUR 46.237 (Vorjahr TEUR 26.699) enthalten. Der Grund für den Anstieg liegt in der allgemeinen Geschäftsausweitung.

b) Finanzlage

Zum 31. Dezember 2023 haben sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Vergleich zum Vorjahr um T€ 21.498 auf T€ 45.437 erhöht. Des Weiteren bestehen zum 31. Dezember 2023 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 5.803.

Diesen stehen kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 457) und sonstige Verbindlichkeiten (T€ 4.971) gegenüber, die im Wesentlichen aus Steuern (T€ 4.260) bestehen.

Die primären Liquiditätsquellen von HubSpot Germany sind die aus dem operativen Geschäft generierten Cashflows.

Die Liquiditätslage von HubSpot Germany wird laufend von HubSpot überwacht und überprüft. Der Free Cashflow ist eine wichtige Liquiditätskennzahl und ist definiert als die Summe des Netto-Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit und des Netto-Cashflows aus Investitionstätigkeit.

c) Vermögenslage

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
AKTIVA
Sachanlagevermögen 3.862 4.653 -791
Forderungen aus LuL 5.803 10.675 -4.872
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 8.549 -8.549
sonstige Vermögensgegenstände 273 57 216
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 45.437 23.939 21.498
Rechnungsabgrenzungsposten 1.089 814 275
latente Steuern 127 215 -88
Summe Aktiva 56.591 48.902 7.689
2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
PASSIVA
Eigenkapital 11.051 8.605 2.446
Steuerrückstellungen 311 413 -102
sonstige Rückstellungen 5.456 4.395 1.061
Verbindlichkeiten LuL 457 466 -9
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 2.968 0 2.968
sonstige Verbindlichkeiten 4.971 3.412 1.559
Rechnungsabgrenzungsposten 31.377 31.611 -234
Summe Passiva 56.591 48.902 7.689

Aufgrund des bestehenden Gewinnvortrags von TEUR 3.505 kann die Gesellschaft zum Bilanzstichtag ein positives Eigenkapital von TEUR 11.051 ausweisen.

In den sonstigen Rückstellungen sind unter anderem Vertriebsprovisionen in Höhe von TEUR 1.463, abgegrenzte Boni in Höhe von TEUR 349, Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 904 und Partnerprovisionen in Höhe von TEUR 1.494 als wesentliche Posten enthalten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt um TEUR 4.872.

Das Guthaben bei Kreditinstituten erhöhte sich aufgrund des allgemeinen Geschäftswachstums und des Zeitpunkts der Rechnungszahlungen.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit TEUR 31.377 auf Vorjahresniveau.

3. Gesamtaussage

Die Entwicklung des Neugeschäftes und der Einnahmen ist insgesamt positiv und folgt dem starken Wachstum der Umsatzerlöse.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele einzuholen.

Fällige Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt.

II. Prognosebericht

Es ist zu erwarten, dass der CRM-Markt bis 2028 weiter stark wächst. Statista prognostiziert - in seiner neuesten Schätzung von 2024 - für dieses Segment des Softwaremarktes ein Wachstum von ca. 1,3 Mrd. EUR (+36,79 %) zwischen 2024 und 2028. Nach dem sechsten aufeinanderfolgenden Anstieg soll Prognosen zufolge der Umsatz im Jahr 2028 schätzungsweise 4,7 Milliarden Euro und damit einen neuen Höchststand erreichen.

Der Customer-Relationship-Management-Software-Markt in Deutschland verzeichnet in den letzten Jahren ein starkes Wachstum. Die starke deutsche Wirtschaft und die hohe Investitionsbereitschaft der Unternehmen sind wichtige Faktoren für das Wachstum des CRM-Software-Marktes. Die deutsche Wirtschaft ist eine der größten in Europa und Unternehmen investieren in CRM-Software, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Ein weiterer Faktor ist die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft. Im Zuge der Digitalisierung setzen immer mehr Unternehmen auf CRM-Software, um ihre Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu automatisieren und zu optimieren. Insgesamt entwickelt sich der Customer-Relationship-Management-Software-Markt in Deutschland positiv. Die steigende Nachfrage nach cloudbasierten Lösungen, die Integration von KI und maschinellem Lernen sowie die Berücksichtigung lokaler Besonderheiten wie Datenschutz und Compliance sind wichtige Treiber für das Wachstum dieses Marktes. Mit der starken deutschen Wirtschaft und der hohen Investitionsbereitschaft der Unternehmen wird der CRM-Software-Markt in Deutschland voraussichtlich weiter wachsen. (Quelle: Statista, Stand: 23.7.2024) HubSpot sieht hier nach wie vor großes Potenzial, um weitere Marktanteile in einem doch sehr fragmentierten Markt in Deutschland.

Darüber hinaus will HubSpot seinen Kundenstamm weiter ausbauen, neue Produkte und Anwendungen entwickeln, um die Funktionalität der Kundenplattform zu erweitern und einen hohen Kundenservice bieten zu können.

HubSpot Germany erwartet für das Jahr 2024 einen Gesamtumsatz zwischen 120 und 130 Millionen EUR, ohne Erträge aus Transferpricing-Vereinbarungen und Mieteinnahmen, da wir unseren Kundenstamm weiter ausbauen und unsere Plattform innovativ weiterentwickeln. Das operative Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT), ohne Transferpricing-Vereinbarungen, wird voraussichtlich zwischen 60 und 64 Mio. EUR liegen, da wir weiterhin die Produktinfrastruktur optimieren und die Effizienz im Kundensupport und Kundenservice steigern.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

Wir sind überzeugt, dass wir aufgrund unseres Kundenstamms, der sich über viele Branchen erstreckt, die Möglichkeit haben, den Umsatz mit unseren bestehenden Kunden zu steigern. Wir planen, die Umsätze mit unseren Bestandskunden zu steigern, indem wir die Nutzung unserer Kundenplattform durch das Upselling zusätzlicher Angebote und Funktionen, das Hinzufügen zusätzlicher Nutzer und das Cross-Selling unserer Marketing-, Vertriebs-, Service-, Geschäfts-, Commerce- und Content-Management-Produkte an bestehende Kunden durch kontaktlose oder geringfügige Käufe im Rahmen der Produkte erweitern. Unser skalierbares Preismodell ermöglicht es uns, mehr auszugeben, wenn unsere Kunden wachsen, die Anzahl ihrer auf unserer Kundenplattform verwalteten Kunden und potenziellen Kunden erhöhen und zusätzliche Funktionen anbieten, die über unsere höheren Preisstufen und Add-Ons verfügbar sind, was uns die Möglichkeit bietet, den Lebenszeitwert unserer Kundenbeziehungen zu erhöhen.

2. Risiken

Risikomanagement

Unser integriertes Risikomanagementsystem stellt sicher, dass wir unsere Unternehmensziele erreichen. Vorrangige Ziele sind der Ausbau von Marktanteilen und die Steigerung der Profitabilität.

Das Hauptziel des Risikomanagements ist die frühzeitige Erkennung negativer Faktoren, die die Geschäftstätigkeit und die erklärten Unternehmensziele beeinflussen. Dabei kann es sich sowohl um interne als auch um externe Faktoren handeln.

Das Risikomanagement ist mit Vermeidungs- und Reaktionsstrategien verbunden, die darauf abzielen, aufgetretenen und identifizierten negativen Einflüssen erfolgreich entgegenzuwirken.

Es wurden Risikomanagementrichtlinien aufgestellt, um die Risiken, denen HubSpot ausgesetzt ist, zu identifizieren und zu analysieren, angemessene Risikolimits und -kontrollen festzulegen sowie die Risiken zu überwachen und die Einhaltung der Limits sicherzustellen. Die Aktivitäten von HubSpot werden regelmäßig überprüft und potenzielle Risiken und Abmilderungstrategien werden von der Geschäftsführung von HubSpot geprüft, ermittelt und gegebenenfalls durchgeführt.

Makroökonomisches Risiko

Unser operatives Betriebsergebnis könnte erheblich von den allgemeinen makroökonomischen Bedingungen beeinflusst werden, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, Wechselkursschwankungen, Zinssätze, Inflation, Rezessionsrisiken, bestehende und neue in- und ausländische Gesetze und Vorschriften, die alle außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Wechselkursschwankungen und die steigende Inflation haben unsere Finanzlage und unsere Betriebsergebnisse in der Vergangenheit negativ beeinflusst und können dies auch in Zukunft tun.

Marktrisiken

HubSpot ist Änderungen in der Zusammensetzung der Unternehmen, die Abonnements erwerben, und in der Zusammensetzung der Produktpläne, die von seinen Kunden erworben werden, ausgesetzt. Darüber hinaus ist der Markt für Marketing-, Vertriebs- und Kundenservicesoftware in der Entwicklung begriffen, hart umkämpft und stark fragmentiert. Mit der Einführung neuer Technologien und dem potenziellen Eintritt neuer Wettbewerber in den Markt erwartet die Geschäftsführung, dass der Wettbewerb auch in Zukunft anhalten und sich verschärfen wird. HubSpot könnte daher mit neuen Technologien konfrontiert werden, die Inbound-Marketing, Vertriebs- und Kundendienstsoftware und damit verbundene Anwendungen zu niedrigeren Preisen, effizienter, bequemer oder sicherer anbieten.

Informationstechnologie und Geschäftskontinuität

HubSpot betreibt derzeit den Großteil seiner Plattformfunktionen in den Rechenzentren von Drittanbietern. Im Falle einer Beendigung der Hosting-Vereinbarungen, eines Ausfalls oder einer Beschädigung einer Hosting-Einrichtung würde HubSpot Unterbrechungen seiner Plattform sowie Verzögerungen und zusätzliche Kosten für die Bereitstellung neuer Hosting-Einrichtungen und Dienstleistungen hinnehmen müssen. Das Unternehmen berücksichtigt dieses Risiko durch seine aktuellen und geplanten Disaster- Recovery-Vereinbarungen, Versicherungsschutz sowie Redundanz- und Back-up-Hosting-Funktionen.

Finanzrisiken

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Liquidität auch in den Folgejahren erhalten bleiben wird.

Ausfallrisiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in der branchenüblichen Höhe. Aufgrund der zeitnahen Forderungsüberwachung ist nicht mit einer nennenswerten Verschlechterung der Lage zu rechnen.

HubSpot ist bestrebt, das Risiko von Wechselkursschwankungen zu minimieren. Verkäufe werden in USD oder Euro abgewickelt. HubSpot steuert das Währungsrisiko durch geeignete Finanzinstrumente.

Gesamtrisiko

Die Geschäftsleitung sieht in der aktuellen Situation eine erhebliche Herausforderung, hat jedoch keine existenzgefährdenden Risiken für HubSpot Germany identifiziert.

 

Berlin, den 1.10.2024

Alyssa Harvey Dawson, Geschäftsführerin

Kathryn Bueker, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen , Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.862.257 4.652.697
3.862.257 4.652.697
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.803.146 10.675.119
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 8.549.409
3. Sonstige Vermögensgegenstände 272.379 56.808
6.075.525 19.281.336
II. Guthaben bei Kreditinstituten 45.436.785 23.938.701
51.512.310 43.220.037
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.089.426 814.493
D. Aktive latente Steuern 126.674 215.088
56.590.667 48.902.315

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000 100.000
II. Kapitalrücklage 5.000.000 5.000.000
III. Gewinnvortrag 3.504.627 1.978.467
IV. Jahresüberschuss 2.445.840 1.526.160
11.050.467 8.604.627
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 310.607 412.842
2. Sonstige Rückstellungen 5.455.678 4.395.422
5.766.285 4.808.264
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 457.465 466.251
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (T€ 457; Vorjahr: T€ 466)
2. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 2.968.149 0
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (T€ 2.968; Vorjahr: T€ 0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.971.277 3.411.640
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (T€ 4.971; Vorjahr: T€ 3.380)
- davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr (T€ 0; Vorjahr: T€ 31)
- davon aus Steuern (T€ 4.260; Vorjahr: T€ 3.102)
8.396.891 3.877.891
D. Rechnungsabgrenzungsposten 31.377.024 31.611.533
56.590.667 48.902.315

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 117.782.386 85.053.865
2. Sonstige betriebliche Erträge 460.129 43.033
davon aus Währungsumrechnung (T€ 460; Vorjahr: T€ 41)
118.242.515 85.096.898
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -46.237.132 -26.699.467
4. Personalaufwand
Löhne und Gehälter -40.338.354 -34.356.307
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung -7.440.407 -5.880.229
davon für Altersversorgung (T€ 1.363; Vorjahr: T€ 862)
-47.778.761 -40.236.536
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-778.899 -837.170
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -20.197.086 -15.019.725
davon aus Währungsumrechnung (T€ 457; Vorjahr: T€ 547)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 388.991 0
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -491
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.161.737 -709.746
10. Ergebnis nach Steuern 2.477.891 1.593.763
11. Sonstige Steuern -32.051 -67.603
12. Jahresüberschuss 2.445.840 1.526.160

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: HubSpot Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr: HRB 184578

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der generellen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB sowie unter Beachtung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 265, 266 und 275 HGB.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie das Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimme Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Passive latente Steuern werden mit aktiven latenten Steuern saldiert. Ein Aktivüberhang wird gemäß § 274 HGB angesetzt. Der verwendete Steuersatz beträgt 30,2 %.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese wurden zum kaufmännisch notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr wurden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten).

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Passivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 2 und 10 Jahre. Die Abschreibungsmethode ist die lineare Methode. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Bilanzposten 31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 31.12.2022 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
Euro Euro Euro Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.803.146 0,00 10.675.119 0,00
Forderungen ggü. verbundene Unternehmen 0,00 0,00 8.549.409 0,00
davon aus Lieferung und Leistung 0,00 0,00 8.549.409 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 272.379 7.846 56.808 7.846
6.075.525 7.846 19.281.336 7.846

Der Betrag der Forderungen gegen Gesellschafterin beläuft sich auf Euro 0 (Vorjahr: Euro 198.355).

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von Euro 1.089.426 (Vorjahr: Euro 814.493) wurden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimme Zeit nach diesem Tag darstellen.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von Euro 31.377.024 (Vorjahr: Euro 31.611.533) beinhaltet vorausbezahlte Abogebühren für die Folgejahre.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungen enthalten:

31.12.2023 31.12.2022
TEuro TEuro
Rückstellungen für langfristige Verpflichtungen 249 180
Rückstellungen für Personalkosten 1.391 985
Rückstellungen für gewährte Rabatte 1.494 1.233
Rückstellungen für Boni 349 317
Rückstellungen für Kommissionen 1.463 1.349
Rückstellungen Rechtsberatung, Miete und Sonstiges 336 163
Rückstellung für Abschluss, Prüfung, Steuererklärung und steuerliche Beratung 174 168
5.456 4.395

Rückstellungen für Pensionen

HubSpot Germany hat ihren Mitarbeitern eine Zusage für betriebliche Altersversorgung ausgesprochen. In dieser verpflichtet sich die HubSpot Germany GmbH bis zu 4% vom Gehalt in einen Pensionsfonds zu bezahlen. Der Pensionsfonds gewährt Leistungen im Rahmen betrieblicher Altersversorgung und ähnlichen Leistungen gegenüber ihren Mitgliedern und deren Mitarbeiter. Der Fonds hat die Zusagen beim Versicherer Alte Leipziger als Gruppenversicherung rückversichert. Der Anspruch auf Leistung wird ausschließlich gegenüber dem Fonds angezeigt. Es handelt sich hierbei um eine mittelbare Versorgung bei dem das Wahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht wird. Eine Unterdeckung zum Stichtag besteht nicht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Restlaufzeiten
Gesamt Bis 1 Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 457.465 457.465 0,00 0,00
Vorjahr 466.251 466.251 0,00 0,00
Verbindlichkeiten ggü. Verb. Unternehmen 2.968.149 2.968.149 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
davon aus Lieferung und Leistung 2.968.149 2.968.149 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Restlaufzeiten
Gesamt Bis 1 Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
Sonstige Verbindlichkeiten 4.971.277 4.971.277 0,00 0,00
Vorjahr 3.411.640 3.380.338 31.302 0,00
Gesamt 8.396.891 8.396.891 0,00 0,00
Vorjahr 3.877.891 3.846.589 31.302 0,00

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von Euro 1.384.340 (Vorjahr: Euro 1.072.539), Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten in Höhe von Euro 2.875.269 (Vorjahr: Euro 2.029.169) sowie Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von Euro 141.742 (Vorjahr: Euro 5.811).

Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Verluste aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 457.188 (Vorjahr: Euro 546.886).

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Gewinne aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 460.128 (Vorjahr: Euro 41.332).

Latente Steuern

Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen wie folgt:

Rückstellungen für Personalkosten: Euro 4

Urlaubsrückstellungen: Euro 108.474

Rückstellungen für langfristige Verpflichtungen: Euro 58.128

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten: Euro 253.195

Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30,2 % (15 % für KSt, 5,5 % für SolZ und 14,35 % für GewSt) zugrunde gelegt.

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Euro 88.414 (Vorjahr: Euro 115.604) Aufwand (Vorjahr: Ertrag) aus der Veränderung der latenten Steuern enthalten.

Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse (ohne Mieterlöse) verteilen sich wie folgt:

a) nach geographischen Märkten:

2023 2022
TEuro % TEuro %
Deutschland 87.690 75 63.843 76
Schweiz 18.039 15 13.285 16
Österreich 7.685 7 6.078 7
Restliche Welt 3.735 3 1.150 1
Summe 117.149 100 84.356 100

Hinzukommen die Mieterlöse aus Untervermietung i.H. von 633 TEuro (Vorjahr: 698 TEuro). Diese werden, wie im Vorjahr in Deutschland erzielt.

b) nach Tätigkeitsbereichen:

2023 2022
TEuro % TEuro %
Abonnements 98.319 84 71.111 85
Professionelle Dienstleistungen und Sonstiges 1.521 1 1.163 1
Konzerninterne Einnahmen 17.309 15 12.082 14
Summe 117.149 100 84.356 100

Hinzukommen die Mieterlöse aus Untervermietung. Diese betragen 633 TEuro (Vorjahr: 698 TEuro).

Sonstige Angaben

Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen durchschnittlich 397 (Vorjahr: 357) Arbeitnehmer beschäftigt.

2023 2022
Vertrieb & Marketing 236 228
Finance & Personal 14 13
Forschung und Entwicklung 115 83
2023 2022
Sonstige 32 33
Summe 397 357

Die Arbeitnehmer waren in Vollzeit beschäftigt.

Abschlussprüferhonorar

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar i. H. von Euro 102.300 berechnet. Das Gesamthonorar gliedert sich wie folgt:

Abschlussprüferleistungen: Euro 66.300
Steuerberatungsleistungen: Euro 36.000

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen jährliche Mietverpflichtungen in Höhe von Euro 2.800.961.

Miet-, Pacht und Leasingverhältnisse TEUR
≤ 1 Jahr 2.801
> 1 Jahr ≤ 5 Jahre 11.204
> 5 Jahre 3.968
Gesamt 17.973

Konzernzugehörigkeit

Die HubSpot Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss der HubSpot Inc. mit Sitz in Cambridge, Massachusetts, USA einbezogen. Die Jahresabschlüsse können über die SEC-Website https://www.sec.gov abgerufen werden. Die letzte Ordnungsnummer ist 24639122.

Die HubSpot Inc. mit Sitz in Cambridge, Massachusetts, USA stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Die HubSpot Ireland Limited mit Sitz in Dublin, Irland, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind und wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Vorjahresabschluss wurde den Gesellschaftern vorgelegt und von diesen festgestellt.

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagenden, den Jahresüberschuss für das Jahr 2023 in Höhe von Euro 2.445.840 auf neue Rechnung vorzutragen.

Namen der Geschäftsführer

Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:

Frau Alyssa Harvey Dawson, Director, Stamford, CT USA

Frau Kathryn Bueker, Director, Boston, MA, USA

 

Berlin, den 1.10.2024

Alyssa Harvey Dawson, Geschäftsführerin

Kathryn Bueker, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) der HubSpot Germany GmbH, Berlin, zum 31.12.2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.615.440 7.838 44.941 6.578.337
6.615.440 7.838 44.941 6.578.337
Abschreibungen
1.1.2023 Abgänge 31.12.2023
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.962.743 778.899 25.562 2.716.080
1.962.743 778.899 25.562 2.716.080
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.862.257 4.652.697
3.862.257 4.652.697

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HubSpot Germany GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HubSpot Germany GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HubSpot Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 1. Oktober 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Denis Etzel, Wirtschaftsprüfer

ppa. Markus Wanner, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 1.10.2024 festgestellt.

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