OBI Digital GmbHLiquidiert

42929 Wermelskirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 80142
Vorher
OBI Managementgesellschaft Neubrandenburg mbH
Eingetragen
9.10.1991
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
die Erbringung von Beratungs-und Betreuungsdienstleistungen, insbesondere die betriebswirtschaftliche, technische und kaufmännische Beratung und Betreuung von Unternehmen insbesondere auf dem Gebiet des stationären Handels sowie dem Versandhandel, E-Commerce und Teleshopping und ähnlichen Vertriebswegen, sowie die Entwicklung, Anwendung und der Vertrieb digitaler Güter (Sachgüter und Dienstleistungen) mit Hilfe von Informationssystemen nebst Beratungsleistungen gegenüber anderen Unternehmen in diesem Tätigkeitsbereich.

Historie

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Management

NameRolle
Lucio Paolo Torroni
seit 10.9.2018
Prokura
Geschäftsführer
Gonn Dr. Weide
seit 7.8.2017
Geschäftsführer
Peter Kreft
seit 7.8.2017
Geschäftsführer
Joanna Dr. Kowalska
seit 27.12.2013
Prokura
Hermann Josef Kessel
seit 12.12.2013
Prokura
Volker Zebandt
seit 12.12.2013
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

OBI Group Holding SE & Co. KGaA

Wermelskirchen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Konzernlagebericht des Geschäftsjahres 2018

1. Grundlagen des OBI Konzerns

Der Anspruch des OBI Konzerns ist es, wegweisend für die gesamte DIY Branche zu sein. Garten, Baustoffe und -elemente, Werkzeuge, Sanitärzubehör sowie Innendekoration gehören seit der Eröffnung des ersten Marktes in 1970 zur Kernkompetenz von OBI.

OBI führt als Nummer Eins neben den bedeutendsten Märkten wie Deutschland und Österreich auch in den meisten zentraleuropäischen Ländern die Bau- und Heimwerkermarktbranche an und setzt Trends in Auswahl, Marktformat und Einkaufserlebnis.

Zum Bilanzstichtag werden unter der Marke OBI 668 Märkte in den folgenden Ländern betrieben:

Land Anzahl der Standorte
Deutschland 350
Österreich 80
Polen 58
Italien 56
Tschechien 33
Ungarn 29
Russland 28
Slowakei 13
Schweiz 11
Slowenien 8
Kasachstan 1
Bosnien Herzegowina 1

Das Sortiment von OBI umfasst rund 40.000-60.000 Artikel pro Markt, die auf einer Gesamtverkaufsfläche von annähernd fünf Millionen Quadratmetern in den Märkten angeboten werden.

Um auf digitale Entwicklungen zu reagieren, bietet OBI u.a. seine Produkte ebenfalls auf der online Plattform www.obi.de zum Verkauf an.

Die Kundengruppe von OBI beinhaltet in erster Linie Endverbraucher wie Familien, klassische Heimwerker sowie professionelle und semiprofessionelle Handwerker.

Mit einer ungestützten Markenbekanntheit von 76 % ist OBI - laut einer im Jahr 2017 durch das Markenforschungsinstitut management consult durchgeführten Erhebung - weiterhin der bekannteste Baumarkt in Deutschland.

Die Expansion von OBI wird sich in den kommenden Jahren auf strategisch ausgewählte Märkte beschränken. Vielmehr stehen die Investitionen in die Anpassung des Geschäftsmodells im Vordergrund.

I. Wirtschaftsbericht

1.1. Internationale Rahmenbedingungen

In den ersten drei Quartalen 2018 ist die europäische Wirtschaft stärker gewachsen als im Vorjahr. Nach Angaben des statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) erhöhte sich das saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der gesamten Europäischen Union (EU28) um 1,8 % und im Euroraum um 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr. In den neun europäischen Ländern des OBI-Verbreitungsgebiets lagen die Wachstumsraten des BIP über den Werten des Vorjahres. Der private Konsum in der EU28 und im Euroraum wuchs um real 0,8 % bzw. 0,6 %. Die jährliche Euroraum-HVPI-Inflationsrate lag mit 1,6 % im Dezember 2018 deutlich höher als im Vorjahr (+1,4 %), wozu vor allem gestiegene Energiepreise beitrugen.

Die europäische Bauwirtschaft befindet sich auf einem stabilen Wachstumspfad. Die Produktion im Baugewerbe erhöhte sich im Oktober 2018 nach einer Schätzung von Eurostat um 3,0 % in der EU28 bzw. um 1,8 % im Euroraum gegenüber Oktober 2017. Nach erster Einschätzung der Euroconstruct-Gruppe wird das europäische Bauvolumen in deren 19 Partnerländern im Jahr 2018 um 2,8 % steigen, wobei im Tiefbau die größte Wachstumsrate erwartet wird. Abweichend zum Vorjahr werden nur noch geringere Impulse aus dem Wohnungsneubau erwartet. Das Volumen bei den Bestandsmaßnahmen, die für das DIY-Handelsgeschäft eine bedeutendere Rolle spielen als die Neubauaktivitäten, wuchs dagegen in 2018 deutlich unterproportional mit 1,8 %.

Auch das Einzelhandelsvolumen im Nicht-Nahrungsmittelsektor legte im Oktober 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat in der EU28 um 2,4 % und im Euroraum um 1,7 % zu. Bezogen auf das für OBI relevante Ausbreitungsgebiet erzielte der Einzelhandel in allen Ländern mit Ausnahme von Italien Umsatzzuwächse. Ungarn, die Tschechische Republik und Slowenien bewegten sich deutlich über dem europäischen Durchschnitt.

In Russland hat sich die wirtschaftliche Lage gegenüber dem Vorjahr auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Der IWF rechnet nach einer Steigerung des BIPs um 1,5 % im Vorjahr, in diesem Jahr mit einem Anstieg in Höhe von 1,7 %. Die Inflationsrate in Russland wird weiterhin auf einem niedrigen Niveau von 2,8 % (Vorjahr 3,7 %) erwartet. Der russische Rubel hat hingegen aufgrund von neuen US Sanktionen gegenüber dem Euro und US-Dollar an Wert verloren.

Im internationalen Umfeld konnte OBI trotz hohem Wettbewerbsdruck seine Position auf dem jeweiligen Markt halten bzw. verbessern.

1.2. Rahmenbedingungen in Deutschland

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2018 zeigte die deutsche Wirtschaft nach ersten Erhebungen des statistischen Bundesamtes ein weiterhin stabiles Wachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 % und blieb damit leicht unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %.

In 2018 zählten neben dem privaten und öffentlichen Konsum auch die Bauinvestitionen zu den relevanten Wachstumsmotoren. Die Bauinvestitionen stiegen preisbereinigt um 3,3 %, wobei die größten Impulse aus dem Wohnbau resultierten. Neben den Bauinvestitionen trugen insbesondere auch der Anstieg der privaten Konsumausgaben preisbereinigt um 0,5 % und die Erhöhung der Ausgaben der öffentlichen Hand um 0,9 % zur Steigerung der Wirtschaftsleistung bei.

In den einzelnen Wirtschaftsbereichen konnte das Baugewerbe starke Wachstumsimpulse liefern und einen Anstieg von 4,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielen. Ein weiterhin starkes Wachstum konnten mit 3,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum die Informations- und Kommunikationsdienstleistern erzielen.

Die Zahl der Erwerbstätigen betrug zum dritten Quartal 2018 ca. 45,0 Millionen und war somit um 1,3 % höher als im Vorjahr.

Gemessen am BIP erzielte der Staat im ersten Halbjahr 2018 eine Finanzierungsüberschussquote in Höhe von 2,9 %. Hierzu verzeichneten sowohl der Staat, die Länder, die Kommunen als auch die Sozialversicherung hohe Überschüsse. Insgesamt konnten Bund, Gemeinden, Länder und Sozialversicherung von einer günstigen Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung sowie einer moderaten Ausgabenpolitik profitieren. Gründe hierfür waren die erhöhten Steuereinnahmen aufgrund des starken Wirtschaftswachstums und der anhaltend hohen Beschäftigung.

Nach Erhebungen des Branchenverbandes BHB ist die Entwicklung der deutschen Baumarktbranche in den ersten neun Monaten 2018 positiv. Aufgrund eines starken zweiten Quartals verbuchte die Branche ein Umsatzwachstum von 1,3 %. Auf bereinigter Verkaufsfläche wurde ein Wachstum von 1,0 % erzielt.

In den Warengruppen Technik/Büro/Unterhaltung (+10,0 %), Gartenmöbel (+9,1 %), Gartenausstattung (+6,5 %), Gartengeräte/Be- und Entwässerung (+5,8 %), und Holz (+4,4 %) konnte der Baumarkthandel im Vorjahresvergleich die deutlichsten Umsatzzuwächse erwirtschaften. Zu Umsatzrückgängen kam es hingegen in den Warengruppen Fliesen (-4,6 %), Bauelemente (-3,6 %) sowie Wohnen/Dekoration (-3,2 %).

Für das Gesamtjahr 2018 zeigt sich der Branchenverband aufgrund der positiven Entwicklung in den ersten neun Monaten optimistisch. Bei einer weiterhin stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands geht man davon aus, das zu Jahresbeginn gesteckte Ziel von einem Umsatzwachstum von 1,3 % zu erreichen bzw. sogar zu übertreffen.

Insgesamt ist der deutsche DIY-Markt durch einen nach wie vor hohen Wettbewerbsdruck gekennzeichnet, der sich durch die zunehmende Konkurrenz von reinen Online-Anbietern kontinuierlich erhöht.

2. Geschäftsverlauf

Der Netto-Umsatz aller OBI Märkte (Filialmärkte, Franchisepartner und Onlineplattformen) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 6.438,7 Mio. (i.Vj. EUR 6.175,6 Mio.). Währungsbereinigt und im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Umsatzerlöse um EUR 185,1 Mio. auf EUR 6.360,7 Mio. was einem Anstieg von 3,0 % entspricht. Auf vergleichbarer Fläche konnten die Umsätze im Vorjahresvergleich um 4,2 % gesteigert werden.

Die Region Central Europe -bestehend aus den Ländern Deutschland, Tschechien, Ungarn, Slowakei und Slowenien- trug mit einer Umsatzsteigerung von 5,5 % zur positiven Gesamtumsatzentwicklung der Märkte bei. Innerhalb der Region Central Europe sind Ungarn, Tschechien und die Slowakei die Länder mit den höchsten Umsatzzuwächsen. Durch die Übernahme von elf Mietverträgen eines ehemaligen Wettbewerbers, fanden expansionsbedingte Umsatzsteigerungen im Wesentlichen in Polen statt. Weiterhin stiegen die Umsätze der russischen Märkte im Vorjahresvergleich um 9,0 % deutlich an.

Mit einem zum Vorjahr unveränderten Umsatzanteil von 50,7 % am Gesamtumsatz, hat der deutsche Markt weiterhin die höchste Relevanz für OBI. Der Online-Handel spielt trotz kräftiger Steigerung der Umsätze insgesamt noch eine untergeordnete Rolle. Der Anteil der Filialmärkte am Umsatz ist von 75,2 % im Vorjahr auf 75,8 % in 2018 angestiegen.

Zum Stichtag 31. Dezember 2018 betreibt OBI 668 Märkte. Dies entspricht einem Zuwachs von 13 Märkten gegenüber dem Vorjahr, der überwiegend aus der Anmietung von elf Standorten eines ehemaligen Wettbewerbers in Polen resultiert.

Zum Konsolidierungskreis gehören 498 Märkte, davon 212 im Inland sowie 286 im Ausland.

Korrespondierend zur Entwicklung der Marktanzahl hat sich die Gesamtverkaufsfläche in 2018 leicht um 128,7 Tsd. Quadratmeter auf 5,0 Mio. Quadratmeter erweitert.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Die Earnings before Tax (kurz: EBT) sind im Vergleich zum Vorjahr von EUR 176,9 Mio. um EUR 76,4 Mio. auf EUR 100,5 Mio. zurückgegangen. Nach Berücksichtigung der sonstigen Ergebnisfaktoren stellt sich das Konzernergebnis wie folgt dar:

  2018 2017 Ergebnisveränderung
  EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio.
EBT 100,5 176,9 -76,4
Steueraufwand -37,1 -47,5 10,4
Ertrag (i. Vj. Aufwand) aus Ergebnisabführung 40,1 -73,8 113,9
Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile -0,8 -4,0 3,2
  102,7 51,6 51,1

Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen gegenüber 2017 um EUR 233,3 Mio. auf EUR 5.387,9 Mio. Dies entspricht einem Anstieg von 4,5 %. Damit konnte die im Vorjahr prognostizierte leichte Umsatzsteigerung für 2018 erreicht werden. Maßgebliche Impulse lieferten dabei die positiven Umsatzentwicklungen in der Region Central Europe und in Russland.

Der im Vergleich zu den Umsätzen prozentual höhere Anstieg der Materialaufwendungen (+8,2 %) ist im Wesentlichen auf Produktanpassungen im Sortimentsbereich und Veränderungen im Kaufverhalten der Kunden zurückzuführen und führte in 2018 zu einer geringeren Rohertragsmarge von 41,4 % (i.Vj. 43,4 %).

Der Personalaufwand stieg in 2018 hingegen überwiegend durch reguläre Gehaltssteigerungen sowie den Aufbau des Personalstamms um EUR 64,6 Mio. auf EUR 1.002,1 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 36,0 Mio. auf EUR 1.153,9 Mio. angestiegen. Neben dem wechselkursbedingten Anstieg um EUR 52,9 Mio. beruht die Erhöhung auf gestiegenen Aufwendungen für Werbung und Marketing. Kompensierend wirkt sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere der Rückgang der Beratungskosten aus.

Durch die o. g. Entwicklungen sowie aufgrund deutlich geringerer Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, und dem Ertrag aus der Verlustübernahme seitens der Olympics Baumarkt Holding, hat sich das Ergebnis des Konzerns (Konzernjahresergebnis nach Verlustanteilen stiller Gesellschafter), gegenüber 2017 um EUR 51,1 Mio. erhöht.

3.2 Finanzlage

Im Wesentlichen bedingt durch Investitionen in Polen und Deutschland sank der Bestand an liquiden Mitteln in 2018 um EUR 68,5 Mio.

Im Berichtsjahr erfolgten konzernweit Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 69,4 Mio., die im Wesentlichen auf Mietereinbauten sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung der Märkte entfielen.

Das Bestellobligo für Investitionen in das Sachanlagevermögen betrug zum Stichtag EUR 2,7 Mio.

Von den Verbindlichkeiten des Konzerns in Höhe von EUR 1.326,7 Mio. betreffen mit EUR 284,2 Mio. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, von denen EUR 263,0 Mio. eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben.

Weitere EUR 834,1 Mio. betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sämtlich eine Laufzeit von weniger als einem Jahr haben.

Es bestehen zugesagte, jedoch nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von EUR 450,0 Mio.

Die allgemeinen Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres haben keine negativen Einflüsse auf die Liquiditätslage der Gesellschaft und die Refinanzierungsmöglichkeiten erkennen lassen, so dass die Fähigkeit zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen jederzeit vorhanden war.

3.3 Vermögenslage

Bei einem Anstieg der Konzernbilanzsumme von EUR 2.225,5 Mio. um EUR 57,4 Mio. auf EUR 2.282,9 Mio. und einer Erhöhung des Konzerneigenkapitals von EUR 572,0 Mio. um EUR 79,6 Mio. auf EUR 651,6 Mio. ist die Eigenkapitalquote des Konzerns von 25,7 % im Vorjahr auf 28,5 % gestiegen.

Die Verringerung des Anlagevermögens im Berichtsjahr beruht hauptsächlich auf überwiegend planmäßigen Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie auf Abschreibungen auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung in den OBI Standorten.

Aus der in 2015 erfolgten Übernahme diverser Märkte eines ehemaligen Wettbewerbers verbleibt zum Stichtag ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von EUR 59,8 Mio. innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände, der linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben wird. Aus dem im gleichen Jahr durchgeführten Hinzuerwerb der restlichen Anteile an der italienischen Marktbetreibergesellschaft ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres ein Geschäfts- oder Firmenwert von EUR 31,8 Mio.

Der Bestand des Vorratsvermögens stieg aufgrund der Expansion und insgesamt höherer Einkaufsvolumina um EUR 156,7 Mio. auf EUR 1.329,3 Mio. an.

Der Anstieg des Konzerneigenkapitals beruht überwiegend auf dem im Berichtsjahr erwirtschafteten Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 102,7 Mio.

Die Verbindlichkeiten des Konzerns stiegen gegenüber dem Vorjahr um EUR 7,6 Mio. auf EUR 1.326,7 Mio. an. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Olympics Baumarkt Holding GmbH in Höhe von EUR 89,8 Mio. wurde durch um EUR 101,4 Mio. gestiegene Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten überkompensiert.

Demgegenüber steht eine Abnahme der sonstigen Rückstellungen um EUR 28,4 Mio. auf EUR 266,2 Mio.

Zur Entwicklung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verweisen wir auf die Erläuterungen zur Finanzlage.

Gesamtaussage über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Aufgrund der dargestellten Einflussfaktoren ist die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt als zufriedenstellend zu beurteilen.

3.4 Zielerreichung der Leistungsindikatoren 2018

Als Betreiber von Bau- und Heimwerkermärkten sind für OBI die Umsatzerlöse und das EBT als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren relevant.

Der für das Berichtsjahr prognostizierte leichte Umsatzanstieg konnte aus folgenden Gründen erreicht werden:

Anhaltend robuste Binnenkonjunktur in Deutschland

Überwiegend günstige gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den osteuropäischen Ländern (insbes. in Ungarn, Tschechien und der Slowakei)

Gelungene Umsetzung verschiedenerer Marketingkampagnen im nationalen und internationalen Bereich

Positiver Effekt von durchgeführten Sortimentsanpassungen auf den Umsatz

Erfolgreiche Platzierung von saisonalen Sortimenten

Der nicht prognostizierte Rückgang des EBT als finanzieller Leistungsindikator im Berichtsjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Rohertragsmarge im Vergleich zu 2017. Darüber hinaus trugen expansionsbedingte Investitionen in Polen sowie OBI next Investments in Deutschland zur Weiterentwicklung des OBI Geschäftsmodells zum Rückgang des EBT bei. Weiterhin wurden vermehrt gezielte Werbemaßnahmen getätigt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Marktführerschaft zu behaupten bzw. weiter auszubauen.

Neben den o. g. bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBT sind als wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren der Personal- und Sozialbereich zu nennen:

Mit Stand zum 31.12.2018 beläuft sich die Anzahl der bei OBI beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 47.367 (i.Vj 45.183). Davon sind 2.861 in den deutschen Zentralgesellschaften und 19.914 in den deutschen OBI Märkten tätig. Die übrigen 24.592 Beschäftigten sind im internationalen Geschäft im Einsatz. In den deutschen Gesellschaften sind gegenwärtig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 88 verschiedenen Nationen im Einsatz. Die Erhöhung der Mitarbeiterzahl entspricht der im Vorjahr prognostizierten Entwicklung.

Zurzeit bildet OBI in Deutschland 1.123 Auszubildende in den Märkten und 70 in den Zentralgesellschaften aus. Hinzu kommen 147 Studenten der dualen Hochschulen in den OBI Märkten im Studiengang "Bachelor of Arts - Handel". Im IT-Bereich werden weitere 13 Studenten in den dualen Studiengängen "Bachelor of Science - Wirtschaftsinformatik" und "Bachelor of Engineering - Informationstechnik" ausgebildet. Die EMIL LUX GmbH & Co. KG bildet ebenfalls zwei DH-Studenten im Bereich "Bachelor of Arts - Handel" aus.

3.5 Human Ressources

Personalbeschaffung

Um OBI als attraktiven Arbeitgeber in einem zunehmend umkämpften Arbeitsmarkt noch besser zu platzieren und insbesondere Schlüsselpositionen besser und schneller zu besetzen, wurde ein zentrales Recruiting Team aufgebaut, das durch aktuell drei Active Sourcer auf dem externen Arbeitsmarkt, insbesondere auch über Xing & LinkedIn, in persönlichen Kontakt mit potenziellen Bewerbern und Mitarbeitern tritt und eine dauerhafte Beziehung zu den Bewerbern aufbaut. Die Erfolge des eigenen Active Sourcing zeigen sich im Aufbau eines eigenen Pools hoch qualifizierter Kandidaten, in der Besetzungsgeschwindigkeit und vor allem in der Besetzungsqualität in sehr umworbenen Spezialisten- und Führungspositionen. Durch die aktive Ansprache von Kandidaten konnte das Sourcing Team seit 2017 bereits über 60 Positionen besetzen und dadurch die Kosten für Personalberater deutlich senken. Das sehr positive Kandidaten-Feedback zum professionellen OBI-Recruiting-Prozess trägt erheblich zur positiven Wahrnehmung von OBI als Arbeitgeber bei.

Personalentwicklung

In 2018 wurde die Personalentwicklung in den OBI Märkten weiter optimiert und angepasst. Für alle Schulungen wurde die Klassifizierung in Basis-, Spezial- und Expertenschulungen weiter ausgebaut. Mit dieser und weiteren Maßnahmen wurde das Angebot bedarfsgerechter und zielgruppenspezifischer gestaltet. In 2018 wurde erstmalig ein Jahresplan ausgerollt, welcher alle Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter im Vertrieb inkl. Schulungszeiten beinhaltet. Dieser Jahresplan schafft mehr Transparenz und unterstützt eine langfristige Planung. Die Projektinitiative Gartenplaner wurde ebenfalls ausgebaut. Zum Jahresende wurde ein komprimiertes Schulungskonzept für die Gartenplaner, entlang der Customer Journey, eingeführt. Eine Neuerung hierbei ist, dass dieses Konzept durch interne Gartenplaner-Trainer durchgeführt wird. Die Gartenplaner wurden zuvor in einem mehrtägigen Train-the-Trainer Programm ausgebildet. Perspektivisch soll der Einsatz von internen Trainern in erster Linie das intern aufgebaute Wissen sichern und durch den Wegfall externer Trainingsinstitute Kosten sparen. Darüber hinaus wurde zu neuen und angepassten Maßnahmen aus 2017 Feedback eingeholt und nach entsprechenden Qualitätsanalysen wurden diese nochmals modifiziert sowie optimiert. Das E-Learning Angebot wurde weiter ausgebaut und in die Länder Österreich, Ungarn, Tschechische Republik, Slowakei und Slowenien ausgerollt. Mit dieser Maßnahme wurde den Länderkollegen ein weiteres Lernmedium zur Verfügung gestellt, sodass sie ihr Grundlagenwissen im Selbststudium schnell, einfach und zeitlich flexibel ausbauen können. Des Weiteren wurde in den Ländern das OBI Feedback ausgerollt.

Insgesamt wurden in 2018 bisher rd. 2000 Weiterbildungsmaßnahmen mit knapp 17.000 Teilnahmen in Deutschland durchgeführt.

Azubi-Markt

Auch im Jahr 2018 wurde die langjährige Erfolgsgeschichte des Azubi-Marktes fortgeführt, in diesem Jahr erstmalig in zwei OBI Märkten in Deutschland. Am 21.07.2018 starteten 116 duale Studenten und Auszubildende im OBI Markt Isernhagen-Altwarmbüchen und am 29.07.2018 insgesamt 80 duale Studenten und Auszubildende im OBI Markt Winnenden und führten die Märkte zwei Wochen in Eigenregie. Die Stammbelegschaft des Marktes inkl. Marktleitung befand sich während dieser Zeit im Erholungsurlaub.

Ob Marktleitung, Kundenberatung, Verkauf oder Kassieren, Bestellung oder Personalplanung - alle anfallenden Aufgaben und Tätigkeiten wurden von den dualen Studenten und Auszubildenden übernommen.

Begleitet wurden diese Tage von Kunden-Aktionen, Angeboten sowie Wohltätigkeitsaktionen. Die dualen Studenten und Auszubildenden in Isernhagen-Altwarmbüchen sammelten bei einer Grillaktion und mehreren Flash-Mobs Spenden für den Verein für krebskranke Kinder Hannover e.V. . Ebenfalls wurde in einem Seniorenheim der Aufenthaltsraum renoviert und die Feuerstelle des Jugendtreffs in Neuwarmbüchen erneuert und mit Paletten-Sitzmöbeln ausgestattet.

Ziele dieses Projektes sind Stärkung des Teamgeistes, Übernahme von Verantwortung, Sammlung von Berufspraxis sowie jede Menge Spaß mit Kunden und Kollegen. Auch in diesem Jahr konnten diese Ziele wieder vollkommen erreicht werden.

Gesundheitsmanagement 2018

In 2018 wurde OBI in Deutschland als Award Gewinner im Bereich Handel des Corporate Health Award 2018 ausgezeichnet und ist damit deutschlandweit an der Spitze der führenden Unternehmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Die Arbeitsschutzorganisation wurde weiter optimiert und die betriebsärztliche Versorgung zentralisiert, um auf spezifische Gefährdungen in den Arbeitsbereichen präventiv einzuwirken.

Für die OBI Märkte in Deutschland wurden flächendeckende Angebote im Bereich des Familienservices, eines online Fitnessstudios und eines Rabattvertrages mit einer Fitnesskette implementiert. Somit erhalten alle Mitarbeiter ein umfassendes Angebot zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit.

In Österreich wurde flächendeckend die psychische Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und zugleich die betriebsärztliche Versorgung weiter optimiert. Hierdurch kann ein hoher Standard bei der Betreuung sichergestellt werden. Des Weiteren wurde das Projekt "OBI Hand in Hand" weitergeführt und die Mentoren-Funktion für unsere Mitarbeiter mit Behinderungen etabliert.

Top Employer

Im Jahr 2018 wurde OBI erneut als Top Employer Deutschlands ausgezeichnet. Von 108 ausgezeichneten Unternehmen belegt OBI den zehnten Platz und wurde am 13.02.2018 dafür zertifiziert.

Die jährliche internationale Untersuchung, durchgeführt vom Top Employers Institute, analysiert weltweit führende Top Arbeitgeber. Diejenigen, die exzellente Mitarbeiterbedingungen bieten, Talente in allen Bereichen der Firma fördern und sich stetig in der Mitarbeiterorientierung weiterentwickeln, werden ausgezeichnet.

Essentieller Bestandteil des Top Arbeitgeber Zertifizierungsprogrammes ist, dass alle teilnehmenden Unternehmen einen einheitlichen Untersuchungsprozess durchlaufen. Sie müssen die definierten und standardisierten hohen Anforderungen erfüllen, um eine Zertifizierung zu erhalten.

Um die Aussagekraft und Wertigkeit des gesamten Zertifizierungsprozesses zu verstärken, wurden alle Antworten und Belege einer unabhängigen und zentralen Instanz unterzogen und eingehend geprüft. Diese Auditierung belegte, dass OBI sehr gute Leistungen in der Mitarbeiterorientierung aufweist und somit einen Platz in der exklusiven Gemeinschaft zertifizierter Top Employer verdient hat.

Neben den Kategorien Talentstrategie, Personalplanung, Onboarding, Training und Entwicklung sowie Performance Management wurden auch die Führungskräfteentwicklung, Karriere & Nachfolgeplanung, Compensation & Benefits sowie die Unternehmenskultur bewertet.

Human Resources International

Die Schwerpunkte der HR Abteilung von OBI Slowenien lagen in 2018 in den Bereichen Organisation und Personalentwicklung.

Es wurde das System für die Urlaubsanträge eingeführt und damit die Papierformulare abgeschafft. Ebenfalls wurde das System für die Errechnung des Fahrtgeldes eingeführt und damit die Datenberechnung in Excel abgeschafft. Damit wurden Menschenfehler vermieden und jährlich 50 Stunden eingespart.

Des Weiteren wurde das E-Learning eingeführt und mehr als 50 % Produktschulungen durchgeführt als im Vorjahr.

Im Jahr 2018 wurde das "Monthly premium budget" eingeführt, so dass Marktleiter die Möglichkeit bekommen, ihre Mitarbeiter für besondere Leistungen und Erfolge zu belohnen.

OBI Polen hat in 2018 folgende Schwerpunkte erfolgreich umsetzen können:

Massenrekrutierung von über 2000 Mitarbeitern (einschließlich neuer Filialen); Umsetzung des Onboarding-Programms in neuen Filialen, was zu einem erheblichen Rückgang der Personalfluktuation führte; Implementierung eines zyklischen Schulungsprogramms und Implementierung von elektronischen Geschäftsreisedokumenten.

Bei OBI Ungarn liegen die Schwerpunkte in der Personalarbeit im Jahr 2018 im Bereich Rekrutierung und in der Auswahl von Projektverkäufern.

In 2018 wurden schon viele Trainings für Projektverkäufer und weitere Marktmitarbeiter erfolgreich durchgeführt.

Das Projekt "OBI Feedback" ist gestartet und das E-Learning wird derzeit weiter ausgebaut.

Auch in OBI Italien wurde im Jahr 2018 "OBI Acadamy" eingeführt. Ein Katalog mit Schulungen und Workshops stehen den Mitarbeitern zur Verfügung.

In Bezug auf das Ladenpersonal wurden im Jahr 2018 Schulungsaktivitäten zur Verbesserung der Managementfähigkeiten organisiert. Darüber hinaus wurden spezifische Programme zur Entwicklung von Kompetenzen für Filialleiter erfolgreich umgesetzt.

E-Learning-Inhalte wurden ebenfalls verbessert und es wurden Kurse zu betrieblichen Abläufen zu Gesundheits- und Sicherheitsfragen hinzugefügt.

Um in 2019 wieder die Auszeichnung des Top Employer zu erhalten, wurden in 2018 die Umfragen- und Validierungsphasen für die Zertifizierung abgeschlossen.

II. Risiko- und Chancenbericht

III.1. Risikobericht

Die OBI Gruppe verfügt über ein konzernweites Risikomanagement, welches der Identifikation, Analyse und Steuerung von Chancen und Risiken dient. Als Chancen bzw. Risiken betrachtet OBI mögliche Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer positiven bzw. negativen Abweichung von den Zielen der Unternehmensgruppe führen können. Anhand von konzernweit einheitlichen Kriterien und unterstützt durch das Risikomanagement identifizieren, analysieren und bewerten die Geschäftsbereichsverantwortlichen Chancen und Risiken, um geeignete Maßnahmen zur Risikosteuerung einleiten und deren Umsetzung überwachen zu können. Auf Veranlassung des Vorstands werden die Ergebnisse halbjährlich zu einem Bericht zusammengefasst, um frühzeitig über mögliche Chancen und Risiken, ergriffene Maßnahmen und den damit verbundenen Handlungsbedarf zu informieren. Das Risikomanagement schafft auf diese Weise Transparenz, ermöglicht zielgerichtete Maßnahmen und wirkt insbesondere inakzeptablen oder bestandsgefährdenden Risiken entgegen. Die Risikoberichterstattung von OBI stellt eine Nettobetrachtung der verbleibenden Risiken unter Berücksichtigung der ergriffenen Maßnahmen dar. Auf die Quantifizierung der dargestellten Risiken wird verzichtet, da diese Angaben auf der dargestellten Aggregationsebene für die interne Risikosteuerung nicht benötigt werden.

Strategische Risiken

Das wesentlichste strategische Risiko besteht in den durch die Digitalisierung des Handels getriebenen Veränderungen des Wettbewerbs und des Kundenverhaltens. Die zunehmende Verlagerung des Handels mit Do-It-Yourself-Produkten ins Internet und die Veränderungen von Erwartungshaltung und Kaufverhalten seiner Kunden stellen OBI als traditionell stationäres Handelsunternehmen vor die Herausforderung, seine Wettbewerbsposition als Marktführer angesichts einer umfassenden Onlineverfügbarkeit von Sortimenten und komfortablen, digitalen Einkaufsmöglichkeiten zu behaupten. Aufbauend auf den eigenen Stärken und dem breiten Standortportfolio gestaltet OBI diesen Wandel aktiv mit. Die Unternehmenseinheit OBI next erhöht die Relevanz von OBI entlang der Customer Journey beispielsweise über Veröffentlichung relevanter Inhalte wie Ratgeber oder redaktionelle Beiträge. Darüber hinaus bietet OBI seinen Kunden maßgeschneiderte, innovative Lösungen aus Produkten und ergänzenden Dienstleistungen, die jedem Kunden die Umsetzung seiner Wünsche ermöglichen. Diese Innovationen verändern auch die Rolle der OBI Märkte als wesentlicher Bestandteil der Cross-Channel-Strategie. So tragen beispielsweise auch digitale Experten in den Märkten oder der sehr gut angenommene Reservieren & Abholen-Service zur erfolgreichen Umsetzung der Strategie bei.

Operative Risiken

Operative Risiken umfassen bei OBI verschiedene Risiken entlang der Wertschöpfungskette, angefangen bei Risiken der Sortimentsauswahl und Beschaffungsrisiken über Risiken des Bestandsmanagement und der Logistik bis hin zu Standort- und Absatzrisiken. Darüber hinaus stellt die operative Umsetzung der strategischen Neuausrichtung hohe Anforderungen an alle Unternehmensbereiche. Ein wesentliches operatives Risiko stellt das Bestandsmanagement zur Vermeidung von Über- oder Unterbeständen in Märkten dar. Vor diesem Hintergrund verbessert OBI kontinuierlich das automatische Dispositionssystem und begleitende Prozesse, flankiert von weiteren Initiativen entlang der Supply Chain. Mit gezielten Veränderungen im Demand Management wirkt OBI darauf hin, die Anforderungen seiner Kunden noch besser zu erfüllen. Ziel dabei ist es, Flexibilität und Handlungsoptionen zu schaffen und die Märkte bei internen Abläufen zu entlasten, um Freiraum für mehr Kundenorientierung zu geben. Risiken hinsichtlich der bedarfsgerechten, unterbrechungsfreien Warenversorgung und Einkaufspreisrisiken beugt OBI durch etablierte Lieferanten-Management-Prozesse vor. Auch mögliche Absatzrisiken werden durch eine Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung jedes einzelnen Standorts mithilfe tagesaktueller Kennzahlen bestmöglich adressiert.

Personalrisiken

In zahlreichen europäischen Ländern, in denen OBI aktiv ist, sinkt die Arbeitslosigkeit, während die Zahl der unbesetzten Stellen allgemein steigt. In diesen Arbeitsmärkten ist auch OBI von steigenden Lohnkosten betroffen und steht zunehmend vor der Herausforderung, offene Stelle zeitnah zu besetzen. Durch eine an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete Personaleinsatzplanung wirkt OBI darauf hin, Personalressourcen passend zur Kundenfrequenz einzusetzen. Damit vermeidet OBI hohe Arbeitsbelastungen bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in frequenzstarken Zeiträumen und bietet seinen Kunden gleichzeitig die bestmögliche Beratung und Betreuung. Um gerade in Zeiten organisationaler Veränderungen Mitarbeiter im Allgemeinen und Schlüsselpersonal im Speziellen nicht nur zu halten, sondern nachhaltig zu begeistern, setzt OBI verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Mitarbeiterbindung um. Aufbauend auf der Auszeichnung als ein Top Employer Deutschlands und regelmäßigen Erwartungs- und Feedback-Gesprächen erarbeitet OBI individuelle Weiterentwicklungspläne und definiert neue Karrierepfade.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzwirtschaftliche Risiken, insbesondere Kredit-, Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken sowie Risiken aus Wechselkursveränderungen, werden kontinuierlich identifiziert und bewertet, um geeignete Steuerungsmaßnahmen ergreifen zu können. Die Risikosteuerung erfolgt konzernweit u.a. mithilfe von Kompetenz- und Konzernrichtlinien, die insbesondere auch die verfügbaren Finanzinstrumente und deren Anwendung, die zugehörige Risikoabgrenzung sowie die verbundenen Dokumentationspflichten verbindlich regeln. Kreditrisiken aus der Anlage von Liquiditätsüberschüssen bestehen für OBI kaum, da Geldanlagen und derivative Finanzinstrumente mit positiven Marktwerten unter Berücksichtigung von pro Finanzinstitut individuell festgelegten Obergrenzen ausschließlich mit renommierten europäischen Kreditinstituten kontrahiert werden. Ein kurzfristiger Anlagehorizont sichert eine hohe Flexibilität der Allokation. Signifikante Konsumenten-Kreditrisiken bestehen nicht. Der Liquiditätsbestand schwankt aufgrund saisonabhängiger Zahlungsströme im Jahresverlauf stark. Da auftretender Liquiditätsbedarf entweder durch vorhandene Liquidität oder durch langfristig, zu fest vereinbarten Konditionen zur Verfügung gestellte Betriebsmittelkreditlinien gedeckt werden kann, ist sichergestellt, dass die OBI Gruppe jederzeit über eine ausreichende Liquidität verfügt. Zinsänderungsrisiken bei variabel verzinslichen Kreditaufnahmen werden, sofern sinnvoll, mit Hilfe von derivativen Finanzinstrumenten in Form von Zinsswaps und Zinscaps abgesichert.

Währungsrisiken in Form von Transaktionsrisiken werden durch eine stringente Hedging Policy begrenzt. Als derivative Finanzinstrumente können Devisentermingeschäfte, Devisenswaps und Devisenoptionen eingesetzt werden. Die Einhaltung der Hedging Policy wird durch eine strikte Funktionstrennung von Handel und Risiko-Controlling sichergestellt. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten werden Translationsrisiken derzeit nicht abgesichert.

Rechtliche Risiken

Aufgrund eines weit verzweigten internationalen Filialnetzes und Sourcing-Einheiten in Asien unterliegt die OBI Gruppe verschiedenen nationalen Gesetzen und Vorschriften. Ein effizientes Compliance-Management und der Gesamtüberblick der Rechtsabteilung der OBI Gruppe stellen sicher, dass Vorgaben eingehalten, etwaige Gesetzesänderungen rechtzeitig berücksichtigt und nicht vermeidbare Rechtsstreitigkeiten professionell juristisch abgewickelt werden.

IT-Risiken

Mögliche IT-Risiken bestehen für OBI in Betriebsunterbrechungen durch Störungen, in IT-Sicherheitsrisiken sowie in Herausforderungen im Hinblick auf den Ausbau digitaler Geschäftsprozesse. OBI stellt durch umfassende Maßnahmen eine effiziente, sichere und reibungslos funktionierende IT-Infrastruktur sicher. Durch kontinuierliche Entwicklung und Optimierung der IT-Landschaft ist auch die Zukunftsfähigkeit sichergestellt.

Gesamtbeurteilung der Risikolage

Die Risikolage hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht wesentlich verändert. Sowohl die systematische Identifikation, Bewertung und Steuerung der Risiken als auch das zentrale Controlling und Rechnungswesen sowie der umfassende Versicherungsschutz tragen dazu bei, den Fortbestand von OBI zu sichern. Alle gegenwärtigen Maßnahmen zum Umgang mit den bislang identifizierten Risiken wurden berücksichtigt. Die verbleibenden Restrisiken werden von der Geschäftsleitung als akzeptabel angesehen. Es bestehen keine Risiken, die den Fortbestand der OBI Gruppe gefährden könnten.

III.2 Chancenbericht

OBI hat bei der Analyse möglicher Ereignisse oder Entwicklungen eine Reihe von Chancen identifiziert, die durch gezielte Maßnahmen und Initiativen aktiv genutzt werden sollen.

Markt- und branchenspezifische Chancen

Mit 668 Märkten in zwölf Ländern verfügt OBI über ein sehr breites Standortportfolio. Dieses ermöglicht OBI, geografisch stets sehr nah an Kunden zu agieren. Die Kundenorientierung setzt sich in jedem einzelnen Markt fort. Als wesentliche Chance sieht OBI die Sortimentsverlängerung durch einen Ausbau des Kommissionsgeschäfts in Verbindung mit einer konsequenten Fortführung des Projektgeschäfts. Bei großen wie auch bei kleinen Projekten erhalten Kunden eine individuelle, kompetente Beratung durch Experten vor Ort und können auf ein erweitertes Produktangebot zugreifen. Unseren erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt vor diesem Hintergrund eine wesentliche Bedeutung in der Kundenberatung und -betreuung zu.

Ergänzend dazu erhöht OBI kontinuierlich das online verfügbare Sortiment, sodass aktuell bereits über 145.000 Artikel verfügbar sind. Um das Onlinesortiment inkl. Kommissionsartikeln als sinnvolle Ergänzung zum stationär verfügbaren Sortiment bestmöglich einzubinden, testet OBI den Einsatz von Tablets im Markt bzw. im Beratungsgespräch. Mit der Bündelung von digitalem und stationärem Angebot stellt OBI seine Beratungskompetenz in den Vordergrund. Unsere Kundenberater kennen das komplette OBI Sortiment und stehen Kunden mit Ratschlägen und Expertise bei der Produktauswahl und für die anschließende praktische Umsetzung zur Verfügung. Vor Ort können OBI Kunden sämtliche Materialien und Produkte ansehen und anfassen. Sie erhalten so alles, was sie zur Umsetzung einer Projektidee benötigen mühelos aus einer Hand. In Verbindung mit der Umsetzung der Cross-Channel-Ausrichtung von OBI steigt das Angebot an Kunden noch weiter. Der Reservieren & Abholen-Service erfreut sich wachsender Beliebtheit und bietet OBI Kunden eine signifikante Zeitersparnis und mehr Bequemlichkeit. Innerhalb von zwei Stunden nach Zusammenstellung des Warenkorbs online stehen die gewünschten Artikel bereits zur Abholung bereit.

Um die Planung und Umsetzung von Projekten seiner Kunden noch besser unterstützen zu können, hat OBI eine Reihe von Planungstools entwickelt. Die zunächst in österreichischen OBI Märkten erfolgreich erprobten Konzepte werden anschließend flächendeckend ausgerollt. Auf den OBI Gartenplaner als Pilot-Konzept folgen nun auch Raum- und Badplaner. Nachdem bereits der OBI Gartenplaner etwa 30 % des Sortiments umfasst, d.h. innerhalb des Planungstools zur individuellen Konfiguration bereithält, wird die Sortimentsabdeckung mit dem OBI Badplaner nochmals erhöht. Im Zusammenhang mit diesen Planungsmodulen nimmt OBI eine Reihe von Sortimentsaktualisierungen vor, u.a. im Bereich der Badarmaturen, Maschinenzubehör oder Eisenwaren, um weiterhin mit attraktiven Artikeln aufwarten zu können und die Produktbasis für die Planungstools zu erweitern. Diese Planungstools bieten unseren Experten in den Märkten ganz neue Möglichkeiten der individuellen Beratung und Visualisierung von Kundenwünschen. Mit diesen Innovationen setzt OBI seinen Weg zu maximaler Kundenorientierung konsequent fort. Durch Komplettlösungen je nach verfügbarem Budget sowie mit der optionalen Unterstützung der OBI MachbarMacher ermöglicht OBI die Demokratisierung der Verschönerung von Heim und Garten. OBI sieht hier die wesentliche Chance, sich durch herausragende Beratungsqualität sowohl von Onlineanbietern als auch von stationären Wettbewerbern klar abheben zu können.

Im Geschäftsjahr 2018 hat OBI verschiedene Initiativen gestartet, die sich auf die Identifikation und Analyse von Topsellern konzentrieren. Dabei wurden interne, konzernweite Prozesse verbessert, um eine stets optimale Warenversorgung der am meisten nachgefragten Artikel sicherzustellen. In ausgewählten Fokusmärkten konnte OBI deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen. Daher wird der Ansatz auch im Jahr 2019 weiter vorangetrieben und auf mehr Standorte ausgeweitet. Sowohl durch Einbeziehung der durch unsere Kundenberater im Markt gewonnenen Erkenntnisse zu Kundenwünschen als auch durch Feinjustierung der internen Bevorratungsprozesse, sieht OBI die Chance, das Umsatzpotential weiter zu erhöhen.

Online, aber insbesondere auch im Markt konzentriert sich OBI auf die erste Meile. Auf den ersten Metern von Kunden im OBI Markt spielt das Service Center eine bedeutende Rolle. Um ein noch besseres Serviceniveau zu erreichen, verschlankt und vereinfacht OBI administrative oder logistische Prozesse, um seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weniger mit internen Abläufen zu belasten und ihnen eine bessere Kundenorientierung zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang sieht OBI die Chance, sowohl die Mitarbeitermotivation als auch die Kundenzufriedenheit nachhaltig zu erhöhen.

Strategische Chancen

Auf dem Weg zum strategischen Ziel, der führende kundenzentrierte Cross-Channel-Baumarkt zu werden, bündelt OBI seine Kompetenzen in einem neuen, fachbereichsübergreifenden Projekt. Im Fokus steht dabei die Benutzerfreundlichkeit der digitalen Angebote. Ziel ist es, das Einkaufserlebnis online genauso kundenfreundlich und intuitiv wie einen Marktbesuch zu gestalten und Kunden so einen nahtlosen Wechsel zwischen den Kanälen zu ermöglichen. Es wird zukünftig u.a. möglich sein, Mietgeräte online zu reservieren oder Produkte online zu konfigurieren. Die digitalen Angebote werden dabei auf allen internetfähigen Geräten dem aktuellen Stand der Technik und der hohen Erwartungshaltung der Kunden entsprechend verfügbar sein. OBI beschränkt sich aber nicht nur auf Produkte, sondern integriert ebenso die ergänzenden Dienstleistungen wie die OBI MachbarMacher, den OBI eigenen Handwerker-Vermittlungsservice, um eine maximale Kundenfreundlichkeit zu erreichen.

Die Entwicklung der Cross-Channel-Plattform steht darüber hinaus unter der Maßgabe der Internationalisierung. Während die Plattform zunächst für den deutschen und österreichischen Markt konzipiert wird, soll diese als unternehmensweiter Standard ohne größeren Anpassungsaufwand in die übrigen Länder, in denen OBI aktiv ist, ausgerollt werden können. Mittelfristig sieht OBI daher die große Chance, hoch effizient neue Maßstäbe in Sachen Cross-Channel und Kundenorientierung zu setzen. Gegenüber vorrangig stationären Wettbewerbern dient der für OBI Kunden nahtlose Wechsel in die digitalen Kanäle als Alleinstellungsmerkmal, wohingegen OBI sich von reinen Onlineanbietern durch exzellente und persönliche Beratung unter Nutzung digitaler Planungstools differenzieren kann, wie es so nur mit stationärer Präsenz möglich ist.

Des Weiteren wird aktuell der OBI Companion entwickelt. Mithilfe der App ermöglicht OBI seinen Kunden, direkt mit unseren Kundenberatern in Kontakt zu treten, ohne einen Markt zu besuchen. Durch diese sehr persönliche Form der Kundenkommunikation kann OBI seine Kunden noch besser verstehen und unterstützen. Der OBI Companion versetzt OBI in die Lage, seine Kunden bereits in der Frühphase eines Projektes individuell beraten und während der weiteren Umsetzung begleiten zu können.

Hinsichtlich des "Baumarkts der Zukunft" testet OBI zwei neue Konzepte: Der OBI Markt Köln-Marsdorf wird zum Customer Experience Center umgestaltet. Das lokal direkt verfügbare Sortiment wird verkleinert, um innovative Konzepte auf der Fläche erproben zu können. OBI testet, wie ein OBI Markt aussehen könnte, um mit einzigartigen Kundenerlebnissen zu begeistern. Zusätzlich wird der OBI Markt Düsseldorf-Rath zum ersten Smart Home Flagship Store ausgebaut. Dort wird OBI seinen Kunden anschaulich präsentieren, welche Möglichkeiten Smart Home Technologien zur intelligenten Steuerung oder Automation im Haushalt bereits heute bieten. Der Bereich Smart Home wächst kontinuierlich und OBI sieht deutliches Umsatzpotential in diesem recht neuen Sortiment. Als Marktführer ist es für OBI selbstverständlich, auch im Hinblick auf innovative Marktkonzepte oder neuartige Sortimente voran zu gehen.

III. Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Von zentraler Bedeutung für die Geschäftsaussichten für den OBI Konzern ist die künftige Entwicklung der Konsumnachfrage sowie der Bau- und Renovierungstätigkeit in den Ländern, in denen wir operativ tätig sind. Der private Konsum wird entscheidend von der Entwicklung der Beschäftigung, der Inflation sowie der verfügbaren Einkommen beeinflusst. Auf die Zukunft gerichtete Parameter wie die Konjunktur und Einkommenserwartung oder auch die Anschaffungsneigung der Verbraucher laufen als Stimmungsindikatoren für das Konsumklima den realwirtschaftlichen Daten voraus. Chancen und Risiken für Konjunktur und Konsumneigung bergen insbesondere politische Veränderungen. Überdies können sich außergewöhnliche Witterungsverhältnisse empfindlich auf das Konsumverhalten und unser Saisongeschäft auswirken, wenngleich diese Einflussgröße in der Vorausplanung nicht abgebildet werden kann.

1.1. Rahmenbedingungen im Ausland

Die Europäische Kommission geht in ihrer Herbstprogose 2018 von einem leicht verlangsamten, jedoch stabilen Wirtschaftswachstum von 1,9 % in 2019 für den Euroraum aus. Neben dem anhaltend starken Binnenkonsum wird sich die gestiegene Investitionstätigkeit der Mitgliedsländer positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken. Mögliche Risiken für diese positive Entwicklung werden aus Sicht der Europäischen Kommission in den Ergebnissen aus den Brexit Verhandlungen sowie die anhaltenden Handelsspannungen zwischen USA und China gesehen.

Die Wachstumsprognosen der EU-Kommission für die Länder, in denen OBI mit seinen Bau- und Gartenmärkten vertreten ist, liegen alle auf oder über dem durchschnittlichen Wachstum im Euroraum.

Für Russland erwartet die Weltbank in kommenden zwei Jahren ein moderates Wachstum des BIPs von 1,5 % für 2018 und 1,8 % für 2019. Die Inflationsrate dürfte nach Einschätzung der Weltbank aufgrund einer preistreibenden Mehrwertsteuererhöhung auf 5,1 % in 2019 ansteigen, welches den privaten Konsum kurzfristig schwächen könnte.

Das Forschungs- und Beratungsnetzwerk Euroconstruct rechnet in seiner Prognose vom Juni 2018 mit einem Anstieg des europäischen Bauvolumens um 1,9 % im Kalenderjahr 2019. Die Zuwachsraten im Wohnungsbau und im übrigen Hochbau werden sich in den kommenden Jahren etwas abschwächen. Für den Bestandssektor erwartet Euroconstruct stabile Zuwachsraten.

1.2. Rahmenbedingungen in Deutschland

Für Deutschland wird für 2019 von der Bundesregierung ein stabiles Wachstum der BIPs preisbereinigt von 1,0 % ausgegangen. Des Weiteren dürfte die Arbeitslosenquote im kommenden Jahr weiter fallen und die Arbeitseinkommen moderat steigen. Daraus resultieren höhere -auch reale- Lohnzuwächse. Für die privaten Konsumausgaben wird ein Wachstum preisbereinigt von 2,0 % erwartet.

Trotz der stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und guter Entwicklungen am Arbeitsmarkt wird vom Handelsverband Deutschland (HDE) für Anfang 2019 mit einem leichten Rückgang des Konsumverhaltens in Deutschland gerechnet. Als wesentlicher Grund hierfür wird der Rückgang der Konjunktur genannt.

Das Wachstum im Wohnungsbau wird sich nach Einschätzung der deutschen Bauwirtschaft im kommenden Jahr fortsetzen. In 2019 wird von diesem Branchenverband ein nominales Umsatzwachstum von 6,0 % im Baugewerbe erwartet.

2. Gesamtbeurteilung der zu erwartenden Auswirkungen auf den Geschäfteverlauf des OBI Konzerns

Sowohl die systematische Identifikation, Bewertung und Steuerung der Risiken als auch das zentrale Controlling und Rechnungswesen sowie der umfassende Versicherungsschutz tragen dazu bei, den Fortbestand von OBI zu sichern. Alle gegenwärtigen Maßnahmen zum Umgang mit den bislang identifizierten Risiken wurden berücksichtigt. Die verbleibenden Restrisiken werden von der Geschäftsleitung als akzeptabel angesehen.

3. Prognose der Geschäftsentwicklung

Die nachfolgenden Aussagen zu Geschäftsentwicklung des Konzerns basieren auf einer von der Geschäftsführung beauftragten und jährlich aktualisierten Planung, die auf einem Zeithorizont von fünf Jahren basiert und eine operative 12-Monatsplanung enthält.

3.1. Expansion und Investitionen

Die Expansion von OBI wird sich in den kommenden Jahren weiterhin auf strategisch ausgewählte Märkte konzentrieren. Darüber hinaus stehen die Investitionen in die Anpassung des Geschäftsmodells im Hinblick auf innovative Marktkonzepte und Ausweitung der Cross-Channel-Aktivitäten im Vordergrund.

3.2. Umsatz- und Ertragsprognose

Vor dem Hintergrund der oben geschilderten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen erwarten wir einen Anstieg des Konzernumsatzes im unteren bis mittleren, einstelligen Prozentbereich und ein -verglichen zum Vorjahr- leicht geringeres EBT.

3.3. Prognose der Personalentwicklung

Der bedeutsame nichtfinanzielle Leistungsindikator Mitarbeiterzahl wird sich voraussichtlich analog zu der Anzahl der OBI Märkte sowie in Abhängigkeit des Personalbedarfs für die Anpassung des Geschäftsmodells entwickeln.

Dank an die Mitarbeiter und Kunden

Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr mit großem Engagement eingesetzt haben. Wir danken unseren Kunden für das erneute Vertrauen, das sie uns im Geschäftsjahr entgegengebracht haben.

 

Wermelskirchen, den 28. Februar 2019

OBI Group Holding Management SE, Wermelskirchen

Sergio Giroldi

Oliver Geiling

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

  31.12.2018   31.12.2017  
  EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.992.147,25   21.038.272,41  
2. Geschäfts- oder Firmenwert 91.960.659,81   109.402.479,84  
3. Geleistete Anzahlungen 555.186,72 107.507.993,78 1.825.497,95 132.266.250,20
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 153.900.083,08   145.980.165,93  
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 153.665.209,01   152.273.129,14  
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.386.498,16 310.951.790,25 17.224.732,44 315.478.027,51
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.465,92   100.577,92  
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 12.434.357,67   12.095.334,50  
3. Sonstige Beteiligungen 45.321,34   35.416,75  
4. Sonstige Ausleihungen 2.524.819,96 15.104.964,89 2.129.221,01 14.360.550,18
    433.564.748,92   462.104.827,89
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 416.236,85   419.717,84  
2. Waren 1.328.925.108,99 1.329.341.345,84 1.172.201.773,02 1.172.621.490,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 61.230.666,52   52.354.359,46  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.719,52   11.238,18  
- davon gegen Gesellschafter
EUR 8.719,52 (i. Vj. EUR 7.066,61) -
       
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 14.692.884,24   11.666.265,74  
4. Sonstige Vermögensgegenstände 216.858.490,61 292.790.760,89 201.633.182,79 265.665.046,17
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   148.261.692,01   216.725.605,23
    1.770.393.798,74   1.655.012.142,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten   29.964.906,22   40.937.891,43
D. Aktive latente Steuern   48.938.169,76   67.494.303,06
    2.282.861.623,64   2.225.549.164,64

Passiva

       
  31.12.2018   31.12.2017  
  EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   100.000.000,00   100.000.000,00
II. Kapitalrücklage   1.002.901.403,50   1.002.901.403,50
III. Gewinnrücklagen        
1. Gesetzliche Rücklage 6.365.746,33   6.266.580,64  
2. Andere Gewinnrücklagen 13.464.394,00 19.830.140,33 13.464.394,00 19.730.974,64
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung   -34.469.598,77   -12.715.023,26
V. Konzernbilanzverlust   -442.535.671,15   -545.106.702,75
VI. Nicht beherrschende Anteile am        
1. Kapital 17.709.095,98   18.312.187,11  
2. Gewinn 2.978.330,39   2.376.858,85  
3. Verlust -14.771.766,74 5.915.659,63 -13.483.601,35 7.205.444,61
    651.641.933,54   572.016.096,74
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung   9.052.449,09   9.485.284,53
C. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   17.296.826,25   16.213.645,31
2. Steuerrückstellungen   8.725.173,49   12.322.050,05
3. Sonstige Rückstellungen   266.222.425,28   294.653.535,27
    292.244.425,02   323.189.230,63
D. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   284.172.303,17   286.272.848,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   9.832.649,57   9.153.653,75
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   834.112.001,00   732.749.294,67
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   43.126.359,48   137.251.522,25
- davon gegenüber Gesellschaftern
EUR 39.912.961,34 (i. Vj. EUR 134.220.190,62) -
       
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht   5.607.352,35   7.734.042,54
6. Sonstige Verbindlichkeiten   149.820.889,88   145.950.397,72
- davon aus Steuern
EUR 31.794.134,28 (i. Vj. EUR 31.815.069,55) -
       
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
EUR 11.441.601,56 (i. Vj. EUR 11.717.033,18) -
       
    1.326.671.555,45   1.319.111.758,93
E. Rechnungsabgrenzungsposten   3.251.260,54   1.746.793,81
    2.282.861.623,64   2.225.549.164,64

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

  2018   2017  
  EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   5.387.946.379,69   5.154.658.124,86
2. Sonstige betriebliche Erträge   131.888.055,29   114.149.766,58
- davon aus Währungsumrechnung
EUR 24.185.200,41 (i. Vj. EUR 28.263.600,02) -
       
3. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.041.532.582,91   2.808.652.006,17  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 115.611.855,44 3.157.144.438,35 109.421.651,71 2.918.073.657,88
4. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 814.138.395,16   761.119.603,95  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 187.991.360,73 1.002.129.755,89 176.402.800,77 937.522.404,72
- davon für Altersversorgung
EUR 9.712.585.25 (i. Vj. EUR 9.674.514,56) -
       
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   98.768.728,53   109.318.843,50
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   1.153.851.675,71   1.117.804.283,21
- davon aus Währungsumrechnung
EUR 29.298.407,33 (i. Vj. EUR 20.019.350,58) -
       
7. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen   3.157.106,43   2.681.024,12
8. Erträge aus Beteiligungen   2.500,00   1.875,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   3.699.957,59   4.126.380,45
- davon aus verbundenen Unternehmen
EUR 16.205,43 (i. Vj. EUR 11.874,04) -
       
- davon aus der Abzinsung
EUR 55.551,09 (i. Vj. EUR 97.598,98) -
       
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   14.315.310,01   16.037.343,85
- davon an verbundene Unternehmen
EUR 1.407.610,42 (i. Vj. EUR 1.435.571,82) -
       
- davon aus der Aufzinsung
EUR 2.086.882,26 (i. Vj. EUR 2.198.702,79) -
       
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   37.064.744,73   47.503.688,22
- davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern
EUR 17.731.783,94 (i. Vj. EUR 21.928.860,08) -
       
12. Ergebnis nach Steuern = Konzernjahresüberschuss vor Ergebnisabführung nach Ergebnisanteilen stiller Gesellschafter   63.419.345,78   129.356.949,63
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne   0,00   73.751.986,24
14. Erträge aus Verlustübernahme   40.058.276,51   0,00
15. Konzernjahresüberschuss   103.477.622,29   55.604.963,39
16. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn   2.069.040,74   4.398.269,31
17. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Verlust   1.285.262,87   436.666,91
18. Konzernjahresüberschuss ohne nicht beherrschende Anteile   102.693.844,42   51.643.360,99
19. Verlustvortrag   -545.106.702,75   -596.595.333,32
20. Einstellung in Gewinnrücklagen        
a) in die gesetzliche Rücklage 99.165,69   0,00  
b) in andere Gewinnrücklagen 0,00 99.165,69 3.244,00 3.244,00
21. Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen   -23.647,13   -151.486,42
22. Konzernbilanzverlust   -442.535.671,15   -545.106.702,75

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss der OBI Group Holding SE & Co. KGaA (nachfolgend "OGH") wird nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB i.V.m. §§ 278 ff. AktG aufgestellt.

Die OGH mit Sitz in Wermelskirchen ist beim Amtsgericht Köln im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 75958 eingetragen.

Die im Konzernabschluss erfassten Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen unterliegen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien.

Die Einlagen der stillen Gesellschafter werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Verluste werden dem typisch stillen Gesellschafter nur bis zu seiner Einlagenhöhe zugewiesen.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der OBI Group Holding SE & Co. KGaA, Wermelskirchen, werden grundsätzlich alle Unternehmen einbezogen, die die Vorraussetzungen des § 290 Abs. 2 HGB erfüllen.

Es wurden insgesamt 57 (i.Vj. 57) inländische und 38 (i.Vj. 39) ausländische Gesellschaften nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konsolidierungskreis umfasst somit neben der Muttergesellschaft 94 (i.Vj. 95) rechtlich selbstständige Gesellschaften.

Eine im Vorjahr vollkonsolidierte Gesellschaft wurde zum 01. Januar 2018 auf eine andere vollkonsolidierte Gesellschaft verschmolzen:

Kutil Kolin s.r.o., Prag/Tschechien.

Die folgenden Gesellschaften werden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung hinsichtlich der Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) nicht in den Konzernabschluss einbezogen:

OBI trgovina, drustvo s organicenom odgovornoscu za trgovinu i usluge, Zagreb/Kroatien, -in Liquidation-,

OOO Asset Management Krasnoyarsk, Moskau/Russland,

OBI Bau- und Heimwerkermarkt - Verwaltungs GmbH, Wermelskirchen,

OBI Zweite Grundstücksverwaltungs GmbH, Wermelskirchen,

OBI Bau- und Heimwerkermarkt Verwaltungs-GmbH, Forst (Lausitz),

Miet-Profi Systemzentrale Verwaltungs GmbH, Wermelskirchen.

Beteiligungen an nicht vollkonsolidierten Unternehmen, bei denen der OGH direkt oder indirekt zwischen 20 % und 50 % der Stimmrechte zustehen und bei denen sie einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausübt, werden nach der Equity-Methode bewertet und im Anlagengitter als "Beteiligungen an assoziierten Unternehmen" ausgewiesen. Insgesamt wurden 23 (i. Vj. 23) assoziierte Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der Gesellschaft ist diesem Anhang als Anlage beigefügt.

Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Sofern die Tochtergesellschaften abweichende Stichtage haben, wurden Zwischenabschlüsse erstellt.

Die Erstkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 Satz 1 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bis zum 31. Dezember 2009 erfolgte die Erstkonsolidierung zum Zeitpunkt des Erwerbs oder gemäß § 301 Abs. 2 2. Alternative HGB a. F. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzern.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F. Seit Einführung des BilMoG zum 1. Januar 2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Der Wertansatz der einbezogenen Tochterunternehmen wird dabei mit dem anteilig neubewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet.

Die bei der Erstkonsolidierung entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge betreffen Geschäfts- oder Firmenwerte, die über einen Zeitraum von acht Jahren abgeschrieben werden; Einzelbeträge bis TEUR 25 werden --ebenso wie nicht werthaltige Firmenwerte-- sofort abgeschrieben. Die planmäßige Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes beträgt aufgrund des durchschnittlichen Innovationszyklus des OBI Marktauftritts acht Jahre. Im Geschäftsjahr werden erstmalig voll abgeschriebene Geschäfts- oder Firmenwerte im Anlagengitter (historische Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie kumulierte Abschreibungen) als Abgang dargestellt.

Die aus der Erstkonsolidierung entstandenen technisch passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 9.052 (i. Vj. TEUR 9.485) werden gesondert unterhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In den passiven Unterschiedsbeträgen sind aktive Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 151 (i. Vj. TEUR 151) enthalten. Zum Teil werden passivische Unterschiedsbeträge gemäß § 309 Abs. 2 HGB anteilig aufgelöst.

Werden nach Erlangung des beherrschenden Einflusses weitere Anteile an einem Tochterunternehmen erworben oder veräußert, ohne dass der Status als Tochterunternehmen sich verändert, wird diese Transaktion konzerneinheitlich als Kapitalvorgang nach dem 31. Dezember 2015 abgebildet. Dies bedeutet, dass eine Neubewertung der Vermögensgegenstände und Schulden sowie die Aktivierung oder Passivierung eines Unterschiedsbetrags und dessen erfolgswirksame Folgebilanzierung, entfällt. Stattdessen sind die Anschaffungskosten der weiteren Anteile mit dem hierauf entfallenden nicht beherrschenden Anteil am Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs dieser Anteile zu verrechnen. Ein sich hieraus ergebender Unterschiedsbetrag (aktiv oder passiv) ist erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital, vorrangig mit den Gewinnrücklagen, zu verrechnen. Aktivische (i. Vj. passivische) Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 24 (i. Vj. TEUR 207) sind mit dem Verlustvortrag verrechnet worden.

Die assoziierten Unternehmen werden im Rahmen der Equity-Bilanzierung unverändert nach der Buchwertmethode (§ 312 Abs. 1 HGB) angesetzt. Die Anschaffungskosten des Berichtsjahres für Equity-Gesellschaften betragen insgesamt TEUR 0 (i. Vj. TEUR 951).

Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Equity-Bewertung werden grundsätzlich über acht Jahre linear abgeschrieben. Die planmäßige Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes beträgt aufgrund des durchschnittlichen Innovationszyklus des OBI Marktauftritts acht Jahre.

Der Restbuchwert der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Equity-Bewertung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 20 (i. Vj. TEUR 41). Die Summe der negativen Equity-Werte beträgt TEUR 3.100 (i. Vj. TEUR 2.997). Die planmäßigen Abschreibungen der Geschäfts- oder Firmenwerte im Berichtsjahr betragen TEUR 21 (i. Vj. TEUR 24).

Zu- und Abgänge der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, die die anteiligen Eigenkapitalveränderungen aus nicht vereinnahmten Ergebnissen betreffen, werden im Anlagespiegel als Zugang oder Abgang der historischen Anschaffungskosten ausgewiesen.

Hinsichtlich der jeweiligen Anteile am Kapital und den Stimmrechten an Gesellschaften, die nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen werden, verweisen wir auf die Anteilsbesitzliste.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gegeneinander aufgerechnet (§ 303 HGB).

Die Umsätze zwischen Konzernunternehmen und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen (§ 305 HGB) sowie Zwischenergebnisse (§ 304 HGB) wurden eliminiert. Seit Einführung von BilRUG zum 01. Januar 2016 werden Zwischenergebniseliminierungen bei assoziierten Unternehmen nach § 312 Abs. 5 Satz 3 i.V.m. §§ 312 Abs. 2 und 304 Abs. 2 HGB vorgenommen.

Gemäß § 306 HGB wurden aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen aktive latente Steuerabgrenzungen gebildet.

Die Eigenkapitalanteile von Mitgesellschaftern der konsolidierten Gesellschaften werden als nicht beherrschende Anteile im Eigenkapital ausgewiesen (§ 307 Abs. 1 HGB).

Währungsumrechnung

Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wurde, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 308a HGB in Euro umgerechnet.

Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Bei teilweisem oder vollständigem Ausscheiden des Tochterunternehmens ist der Posten in entsprechender Höhe erfolgswirksam aufzulösen.

Alle entstandenen Währungsunterschiede im Rahmen von Konsolidierungsmaßnahmen werden bis auf die Schuldenkonsolidierung erfolgsneutral im Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" gebucht. Der Währungsunterschied aus der Schuldenkonsolidierung wird erfolgswirksam ausgewiesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen gemäß den HGB-Vorschriften aufgestellt. Bewertungswahlrechte werden im Einzel- und Konzernabschluss einheitlich ausgeübt.

Die Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 309 Abs. 1 HGB planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von acht Jahren. Die planmäßige Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes beträgt aufgrund des durchschnittlichen Innovationszyklus des OBI Marktauftritts acht Jahre. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 1.402 (i. Vj. TEUR 245) vorgenommen.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Einzelabschlüssen aus Vorjahren werden unverändert über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer für aus Vorjahren stammende Geschäfts- und Firmenwerte im Inland ist auf die durchschnittliche Laufzeit der Mietverträge der Marktgesellschaften zurückzuführen. Im Berichtsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen (i. Vj. TEUR 11.116) wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung erforderlich.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und sofern erforderlich um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für die bereits zum 31. Dezember 2009 vorgenommenen Abschreibungen wird das Wahlrecht der Beibehaltung gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB ausgeübt, so dass eventuelle Zuschreibungen auf höhere Wertansätze nicht vorgenommen werden und geänderte Abschreibungsmethoden prospektiv ab 1. Januar 2010 anzuwenden sind. Anlagegüter, die nach dem 31. Dezember 2009 und bis zum 31. Dezember 2010 angeschafft oder hergestellt wurden, werden degressiv abgeschrieben, wenn dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Für nach dem 31. Dezember 2010 angeschaffte bzw. hergestellte immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgen die planmäßigen Abschreibungen über die Nutzungsdauer.

Im Rahmen von Sale-and-Lease-Back (SLB) wurden in Vorjahren drei Standorte von den jeweiligen Marktbetreibergesellschaften für eine Dauer von 15 Jahren (ohne Verlängerungsoptionen) geleast. Hieraus resultierende Vermögensgegenstände werden weiterhin im Anlagevermögen ausgewiesen. Korrespondierend wird unter den sonstigen Verbindlichkeiten eine Verbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber ausgewiesen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu (Konzern-) Anschaffungskosten angesetzt, sofern keine außerplanmäßige Abschreibung wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung erforderlich ist.

Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sind zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls erhöht bzw. vermindert um die anteiligen, noch nicht vereinnahmten Ergebnisse der Gesellschaft und vermindert um planmäßige Abschreibung der aktiven Unterschiedsbeträge bei einer Nutzungsdauer von acht Jahren bewertet. Die planmäßige Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes beträgt aufgrund des durchschnittlichen Innovationszyklus des OBI Marktauftritts acht Jahre.

Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung des aktivischen Unterschiedsbetrages.

Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bilanziert.

Die Vorräte werden mit den durchschnittlichen (Konzern-) Einstandspreisen abzüglich Anschaffungspreisminderungen, Einzelwertberichtigungen sowie Wertabschlägen in Abhängigkeit der Artikelreichweite und der Gängigkeit bewertet.

Bei der Bewertung des Vorratsvermögens werden die den Vermögensgegenständen einzeln zugeordneten Anschaffungspreisminderungen (im Wesentlichen sofort gewährte Rabatte, Skonti, Sofortboni etc.) berücksichtigt. Die lediglich einzeln zuordenbaren Anschaffungspreisminderungen (im Wesentlichen nachträglich gewährte Staffelboni, Festwertboni etc.) werden hingegen unmittelbar ertragswirksam erfasst.

Im Materialaufwand werden auf Konzernebene gruppeninterne Zwischenergebnisse aus der Vorratsbewertung bereinigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen liegenden Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bezüglich der vorgenommenen Verrechnungen nach § 246 Abs. 2 HGB verweisen wir auf unsere Erläuterungen zu dem Konzernbilanzposten Rückstellungen aus Pensionsverpflichtungen.

Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen erfolgt unter Berücksichtigung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag. Bei Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden das Anschaffungskostenprinzip des § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und das Realisationsprinzip des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet.

Am 8. November 2012 hat die OBI GmbH Schuldscheindarlehen (SSD) in Höhe von insgesamt TEUR 94.000 erfolgreich im Markt platziert. Die Olympics Baumarkt Holding GmbH hat neben der OBI Group Holding SE & Co. KGaA eine unbedingte und unwiderrufliche Garantie für die SSD übernommen. Die SSD sind wie folgt vereinbart: TEUR 45.000, variable Verzinsung, Laufzeit fünf Jahre, TEUR 30.500, feste Verzinsung, Laufzeit fünf Jahre und TEUR 18.500, feste Verzinsung, Laufzeit sieben Jahre. Die Tranchen sind endfällig und am 8. November 2017 bzw. 8. November 2019 komplett zurückzuzahlen. Das SSD in Höhe von TEUR 45.000, variable Verzinsung, Laufzeit fünf Jahre wurde bereits zum 9. November 2015 vor Fälligkeit zurückgezahlt. Eine weitere Tranche in Höhe von TEUR 30.500, feste Verzinsung, Laufzeit fünf Jahre wurde termingerecht am 8. November 2017 zurückgezahlt.

Am 9. November 2015 hat die OBI GmbH Schuldscheindarlehen (SSD) in Höhe von insgesamt TEUR 250.000 erfolgreich im Markt platziert. Die Olympics Baumarkt Holding GmbH hat neben der OBI Group Holding SE & Co. KGaA eine unbedingte und unwiderrufliche Garantie für die SSD übernommen. Die SSD sind wie folgt vereinbart: TEUR 44.500, variable Verzinsung, Laufzeit fünf Jahre, TEUR 101.000, feste Verzinsung, Laufzeit fünf Jahre, TEUR 20.000, variable Verzinsung, Laufzeit sieben Jahre, TEUR 61.500, feste Verzinsung, Laufzeit sieben Jahre und TEUR 23.000, feste Verzinsung, Laufzeit zehn Jahre. Die Tranchen sind endfällig und am 9. November 2020, 9. November 2022 bzw. 10. November 2025 komplett zurückzuzahlen.

Neben der latenten Steuerabgrenzung infolge von Konsolidierungsmaßnahmen (§ 306 HGB) wurden latente Steuerabgrenzungen gemäß § 274 HGB auf Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen, der Handelsbilanz I und II sowie auf steuerliche Verlustvorträge --soweit sie zukünftig nutzbar sind-- gebildet. Soweit aktive latente Steuern in Folgejahren voraussichtlich nicht genutzt werden können, erfolgt eine Wertberichtigung. Das nach § 274 Abs. 1. Satz 3 HGB bestehende Wahlrecht zur unverrechneten Angabe der aktiven und passiven latenten Steuern wurde nicht in Anspruch genommen und somit eine Saldierung vorgenommen. Auf die nach DRS 18 zusätzlich geforderten Angaben wurde teilweise verzichtet.

Wir verweisen auf unsere Erläuterungen zu dem Bilanzposten "Aktive latente Steuern".

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die sich aus der Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen ergebenden Währungsdifferenzen werden gesondert unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Der passivische Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird nach § 301 Abs. 3 HGB in einem gesonderten Posten unterhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Prof. Dr. Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftige, erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird durch OBI derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,0 % bei den Renten ausgegangen. Der zu Grunde gelegte Rechnungszinsfuß für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2018 auf 3,21 % bzw. 2,32 %. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn bzw. sieben Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem zehn bzw. sieben Jahreszinssatz beläuft sich auf TEUR 1.592 (i. Vj. TEUR 1.379). Die Gehaltsentwicklung wurde mit 2,0 % sowohl für Deutschland als auch für das Ausland berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, wenn ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt unter Berücksichtigung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag. Bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden das Anschaffungskostenprinzip des § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und das Realisationsprinzip des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet.

Die nicht eingeforderten Einzahlungsverpflichtungen auf Kommanditbeteiligungen (insbesondere gegenüber Leasingobjektgesellschaften) werden in Ausübung eines Ansatzwahlrechts nicht als Verbindlichkeit passiviert, sondern nachrichtlich im Anhang im Rahmen der Haftungsverhältnisse aufgeführt. Die Ausübung des Ansatzwahlrechts führt zu einer entsprechend niedrigeren Bilanzsumme.

Die Einlagen der stillen Gesellschafter werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Einzelangaben zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Das Konzernanlagengitter und der Konzernverbindlichkeitenspiegel sind als Anlage zum Anhang dargestellt.

Die zum Bilanzstichtag verbleibenden Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung betragen TEUR 32.133 (i. Vj. TEUR 44.483). Im Geschäftsjahr betragen die planmäßigen Abschreibungen TEUR 10.948 (i. Vj. TEUR 12.604), die außerplanmäßigen Abschreibungen TEUR 1.402 (i.Vj. TEUR 245).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 9) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 7) Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten in Höhe von TEUR 19 (i. Vj. TEUR 19) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.340 (i. Vj. TEUR 2.653) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Diese können zum einen aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, aus Anpassungen von Bilanzansätzen an konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen entstehen. Zusätzlich zu diesen Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Bei den Verlustvorträgen wird darauf abgestellt, ob eine Nutzung innerhalb der auf das Berichtsjahr folgenden fünf Geschäftsjahre zu erwarten ist. Die entsprechende Beurteilung erfolgt auf der Basis einer Planungsrechnung, die sich einerseits aus historischen Erfahrungswerten, wirtschaftlicher Entwicklung der Gesellschaft sowie des Umfeldes und sonstigen bekannten Trends zusammensetzt. Bei neuen Erkenntnissen wird die Planung entsprechend angepasst.

Insgesamt werden bei der Gesellschaft unter Ausübung des Saldierungswahlrechts nach § 274 HGB folgende aktive latente Steuern ausgewiesen:

31.12.2018 31.12.2017
TEUR TEUR
Auf Unterschiede zwischen Steuer- und Handelsbilanz (§ 274 Abs. 1 HGB) 33.845 36.933
Auf Konsolidierungsmaßnahmen (§ 306 HGB) 9.697 9.579
Auf steuerliche Verlustvorträge (§ 274 Abs. 1 HGB, DRS 18) 7.948 22.315
Auf Unterschiede zwischen HB I und HB II (§ 274 Abs. 1 HGB) -2.552 -1.333
  48.938 67.494

Zum 31. Dezember 2018 bestehen Wertberichtigungen auf die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 42.929 (i. Vj. TEUR 27.369).

Aktive Latenzen resultierten im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen bei den immateriellen Vermögensgegenständen, Vorräten, sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Passive Latenzen ergaben sich im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen bei den Sachanlagen, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie sonstigen Rückstellungen.

Bei der Bewertung der latenten Steuern für die ausländischen Gesellschaften liegen die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zu Grunde. Diese basieren grundsätzlich auf den am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen. In Deutschland ist bei der Ermittlung des Steuersatzes für die Gewerbesteuer der durchschnittliche Hebesatz aller deutschen OBI Gesellschaften zu Grunde gelegt worden. Für körperschaftsteuerliche Zwecke ist der gesetzliche Steuersatz um den Solidaritätszuschlag erhöht worden.

Da die OBI Group Holding SE & Co. KGaA ihrerseits selber körperschaftsteuerlich und gewerbesteuerlich Organgesellschaft der Olympics Baumarkt Holding GmbH ist, werden für die zum ertragsteuerlichen Organkreis zugehörigen Kapitalgesellschaften und für sie selber keine latenten Steuern ausgewiesen. Diese werden erst auf Ebene der Olympics Baumarkt Holding GmbH berücksichtigt.

Insgesamt kamen folgende Steuersätze zur Anwendung:

31.12.2018 31.12.2017
Land % %
Deutschland 31,4 (15,54) 1 31,4 (15,54)
Österreich, Shanghai/China, Niederlande 25,0 25,0
Italien 27,9/24,0 27,9/24,0
Ungarn 9,0 9,0
Hongkong 16,5 16,5
Russland, Kroatien 20,0 20,0
Tschechien, Polen 19,0 19,0
Schweiz 13,5 13,5
Slowenien 19,0 19,0
Kasachstan 20,0 20,0
Slowakei 21,0 21,0

1 Kombinierter Ertragsteuersatz (bzw. Gewerbesteuersatz)

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten latenten Steueraufwendungen belaufen sich auf TEUR 17.732 (i. Vj. TEUR 21.929 Steueraufwendungen).

Das Grundkapital der KGaA beträgt TEUR 100.000. Es ist eingeteilt in 100.000.000 Namensaktien im Nennbetrag von jeweils 1,00 Euro.

Der Konzernbilanzverlust beinhaltet den Verlustvortrag in Höhe von TEUR 545.107 (Stand 01.01.2018).

In 2018 wurden aktivische Unterschiedsbeträge durch Hinzuerwerbe von bereits vollkonsolidierten Tochterunternehmen als Kapitalvorgänge wie folgt mit dem Eigenkapital verrechnet:

2018
TEUR
OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Lüdenscheid (Ergebnisvortrag) 24
  24

Der passivische Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 9.052 (i. Vj. TEUR 9.485) hat sich aufgrund von erfolgswirksamer Auflösung in Höhe von TEUR 433 vermindert.

Im Rahmen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden insgesamt TEUR 568 (i. Vj. TEUR 608) Aktivwerte aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen mit bestehenden Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.379 (i. Vj. TEUR 1.384) verrechnet. Die Anschaffungskosten entsprechen den Zeitwerten. Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 47 (i. Vj. TEUR 52) wurden mit Zinserträgen in Höhe von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 9) verrechnet.

31.12.2018 31.12.2017
TEUR TEUR
Pensionsrückstellungen 1.379 1.384
Abzüglich Rückdeckungsversicherung aus    
Sonstigen Vermögensgegenständen 424 437
Sonstigen Ausleihungen 144 171

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 39.913 (i. Vj. TEUR 134.220) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.117 (i. Vj. TEUR 2.937) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.941 (i. Vj. TEUR 6.143).

Nach Tätigkeitsbereichen aufgeteilt, setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:

2018 2017
TEUR TEUR
Handelsumsätze 4.799.077 4.587.482
Dienstleistungsumsätze 494.526 503.808
OBI E-Commerce 94.343 63.368
  5.387.946 5.154.658

Die Umsätze wurden in folgenden Regionen erwirtschaftet:

2018 2017
TEUR TEUR
Bundesrepublik Deutschland 2.409.529 2.340.967
Übriges Europa 2.978.417 2.813.691
  5.387.946 5.154.658

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 65.563 (i. Vj. TEUR 50.516), aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 2.462 (i. Vj. TEUR 1.611) sowie aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 640 (i. Vj. TEUR 668) enthalten.

Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 21.340 (i. Vj. TEUR 112) enthalten. Diese resultieren aufgrund von Vorsorgerückstellungen für diverse, individuelle Rechtsstreitigkeiten in Österreich und im Vorjahr aus dem Länderexit Rumänien. Eine Wertberichtigung für Forderungen gegenüber der OBI ROMANIA S.R.L., Voluntari, Rumänien wurde aufgelöst, da entsprechende Zahlungen bei der OBI GmbH eingingen.

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen von TEUR 98.769 (i. Vj. TEUR 109.319) sind im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.402 (i. Vj. TEUR 11.389) auf den niedrigeren beizulegenden Wert (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) vorgenommen worden.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 946 (i. Vj. TEUR 671) sowie aus den sonstigen Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.875 (i. Vj. TEUR 6.206) enthalten.

Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:

2018
TEUR
Kosten der Jahresabschlussprüfung 2.075
Steuerberatung 1.309
Andere Bestätigungsleistungen 621
Sonstige Beratung 46
  4.051

Derivative Finanzinstrumente

Als derivative Finanzinstrumente werden von der OBI Gruppe Devisentermingeschäfte und Zinscaps eingesetzt.

Diese Derivate dienen wirtschaftlich zur Sicherung von variabel verzinslichen Darlehen, festen und geplanten Cash Flows sowie konzerninternen Anlage- und Darlehensverträgen in fremder Währung. Die Sicherungsinstrumente in Bewertungseinheiten werden abgestimmt auf das abzusichernde Risiko abgeschlossen, wodurch ein hochwirksamer Ausgleich der gegenläufigen Zahlungsströme aus Sicherungsinstrument und abgesichertem Risiko - nachgewiesen auf Basis der Critical Term Match-Methode (prospektiv) sowie Dollar-Offset-Methode (retrospektiv) - sichergestellt wird. Bei den abgesicherten antizipativen Transaktionen handelt es sich im Wesentlichen um geplante Einkaufsgeschäfte der Zentralgesellschaften. Das Volumen der hochwahrscheinlichen Transaktionen wurde auf Basis historischer Entwicklungen sowie unter Berücksichtigung der aktuellen und zu erwartenden Geschäftsentwicklung festgelegt. Die durch Zinscaps gesicherten variablen Darlehen werden innerhalb von zwei Jahren fällig. Alle zur Absicherung von bestehenden Währungsrisiken abgeschlossenen Devisentermingeschäfte werden innerhalb der nächsten 18 Monate fällig.

Der Marktwert der Derivate entspricht dem Betrag, den die OBI Gruppe bei Beendigung des Finanzinstruments entweder erhalten würde (positive Marktwerte) oder zahlen müsste (negative Marktwerte).

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente erfolgt zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag. Soweit die Derivate nicht Teil einer Bewertungseinheit i.S.v. § 254 HGB sind, werden nach handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätzen negative Bewertungsergebnisse erfolgswirksam erfasst und führen zur Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste. Im Gegensatz hierzu sind positive Bewertungsergebnisse nicht zu berücksichtigen, soweit diese die ursprünglichen Anschaffungskosten übersteigen.

Die zum Bilanzstichtag offenen Geschäfte gliedern sich wie folgt:

31.12.2018
Marktwerte
Geschäftsart nominal positive negative
TEUR TEUR TEUR
Devisentermingeschäfte 446.245 11.174 425
davon nicht als Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft (20.242) (82) (38)
davon als Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft (426.003) (11.092) (387)
davon zur Sicherung von Vermögensgegenständen und Schulden (Mikro- und Makro-Hedge) (177.861) (1.602) (270)
davon zur Sicherung schwebender Geschäfte (Makro- Hedge) (12.083) (492) (27)
davon zur Sicherung hochwahrscheinlicher Transaktionen (Makro-Hedge) (236.059) (8.998) (90)
Zinscaps 44.500 2 0
davon nicht als Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft (44.500) (2) (0)
  490.745 11.176 425

Die Bilanzierung der oben genannten Finanzinstrumente ist dabei wie folgt:

Bei den Devisentermingeschäften mit negativen Marktwerten werden Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet, soweit keine Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft besteht. Positive Marktwerte aus Devisentermingeschäften werden nicht bilanziert.

Die OBI Gruppe wählt für alle Sicherungsbeziehungen zu einer Bewertungseinheit die Einfrierungsmethode.

Die Zinscaps werden nicht als Bewertungseinheit mit den zu Grunde liegenden Darlehen betrachtet und somit separat im Posten sonstige Vermögensgegenstände und Forderungen bilanziert. Die gezahlte Prämie für den Zinscap, der der Absicherung eines variabel verzinslichen Darlehens dient, wird aktiviert, ratierlich über die Laufzeit abgeschrieben und gegebenenfalls mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Im Geschäftsjahr entspricht der Buchwert dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag wurden anhand aktueller Marktparameter unter Bezugnahme anerkannter Berechnungsmodelle ermittelt.

Für die Ermittlung der Marktwerte von Devisentermingeschäften wird der kontrahierte Terminkurs mit dem Terminkurs zum Stichtag für die Restlaufzeit des jeweiligen Kontraktes verglichen.

Der beizulegende Zeitwert der Zinscaps wurde auf Basis einer Black Scholes-Bewertung unter Berücksichtigung aktueller und marktgerechter Zinsstrukturkurven ermittelt.

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen betragen TEUR 3.033.411 (i. Vj. TEUR 3.537.728) und sind wie folgt fällig:

31.12.2018 31.12.2017
TEUR TEUR
Davon aus Mietverträgen fällig    
innerhalb eines Jahres 450.627 423.472
im zweiten bis fünften Folgejahr 1.433.348 1.449.672
ab dem sechsten Folgejahr 1.078.177 1.563.314
  2.962.152 3.436.458
Davon aus Leasingverträgen fällig    
innerhalb eines Jahres 9.713 16.955
im zweiten bis fünften Folgejahr 11.623 27.299
ab dem sechsten Folgejahr 2.233 2.713
  23.569 46.967
Davon aus Wartungsverträgen fällig    
innerhalb eines Jahres 24.299 27.876
im zweiten bis fünften Folgejahr 23.391 26.427
  47.690 54.303
  3.033.411 3.537.728

Miete/Leasing stellt eine Finanzierungsform dar und führt zu einer Verkürzung der Bilanzsumme.

Aus dem Bestellobligo für Investitionen im Anlagevermögen, zu denen noch keine Lieferung stattgefunden hat, ergibt sich ein Betrag in Höhe von TEUR 2.724 (i. Vj. TEUR 9.001).

2. Haftungsverhältnisse

Die Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Garantien betragen TEUR 6.784 zugunsten assoziierter Unternehmen (i. Vj. TEUR 7.673 zugunsten assoziierter Unternehmen). Eine zeitlich unbefristete Patronatserklärung ist auf TEUR 950 für ein assoziiertes Unternehmen beschränkt. Das die Patronatserklärung abgebende Konzernunternehmen hat sich verpflichtet, die betroffenen Gesellschaften so auszustatten, dass sie allen finanziellen und wirtschaftlichen Verpflichtungen ihren Gläubigern gegenüber nachkommen kann.

Des Weiteren betragen die nicht geleisteten Hafteinlagen TEUR 8.103, davon gegenüber Dritten TEUR 5.351 und gegenüber assoziierten Unternehmen TEUR 2.752 (i. Vj. TEUR 8.103, davon gegenüber Dritten TEUR 5.351 und gegenüber assoziierten Unternehmen TEUR 2.752).

Darüber hinaus bestehen weitere Verpflichtungen aus Delkredererisiko für Dritte in Höhe von TEUR 105.299 (i. Vj. TEUR 119.157) aus Zentralregulierung der OBI Heimwerker- und Freizeitbedarf Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung & Co. Kommanditgesellschaft, Wermelskirchen, sowie der OBI Bau- und Heimwerkermärkte Systemzentrale GmbH, Wien/Österreich.

Von einer Inanspruchnahme aus Patronatserklärungen, Bürgschaften oder Garantien ist derzeit nicht auszugehen, weil die betreffenden Gesellschaften über ausreichende Möglichkeiten zur Liquiditätsbeschaffung verfügen.

3. Angaben der Befreiung der Personenhandelsgesellschaften i.S.d. § 264a Abs. 1 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften

Eine Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB ist unter bestimmten Voraussetzungen (§ 264b HGB) von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den Vorschriften der für Kapitalgesellschaften geltenden Regeln aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen.

Folgende Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB, die in den Konzernabschluss einbezogen werden, nehmen diese Erleichterungsvorschrift teilweise in Anspruch:

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. Leipzig KG, Leipzig,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Freiburg,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Strausberg,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Osterode,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. Südniedersachsen KG, Göttingen,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Landshut,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Lahr,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Forst (Lausitz),

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Kamenz,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Uhingen,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Crailsheim,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Lüdenscheid,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Offenburg,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Solingen,

OBI Bau- und Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Heilbronn,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Höxter,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Bamberg,

OBI Bau- und Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Hannover,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Bergisch Gladbach,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Kerpen,

OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. Mitarbeiterbeteiligungs-Fonds KG, Wermelskirchen,

EMIL LUX GmbH & Co. KG, Wermelskirchen,

OBI First Media Group GmbH & Co. KG, Wermelskirchen, (ehemals m+p Agentur für Werbung und Verkaufsförderung GmbH & Co. KG, Wermelskirchen),

OBI GmbH & Co. Deutschland KG, Wermelskirchen,

OBI Heimwerker- und Freizeitbedarf Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung & Co. Kommanditgesellschaft, Wermelskirchen.

4. Angaben der Befreiung der Kapitalgesellschaft i.S.d. § 264 Abs. 3 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften

Folgende Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264 Abs. 3 HGB, die in den Konzernabschluss einbezogen werden, nehmen diese Erleichterungsvorschrift teilweise in Anspruch und legen den Jahresabschluss (und ggf. Lagebericht) nicht offen:

OBI Holding GmbH, Wermelskirchen,

OBI Services GmbH, Wermelskirchen,

OBI E-Commerce GmbH, Wermelskirchen,

OBI Corporate Center GmbH, Wermelskirchen,

OBI Logistics GmbH, Wermelskirchen,

Euromate GmbH, Wermelskirchen,

OBI Digital GmbH, Wermelskirchen,

OBI Heimwerkermarkt Systemzentrale GmbH, Wermelskirchen,

LUX-Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Wermelskirchen,

Lux Werkzeuge Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Wermelskirchen,

GWV Gesellschaft für Werbung und Verkaufsförderung mbH, Wermelskirchen,

OBI GmbH, Wermelskirchen,

OBI Global Sourcing GmbH, Wermelskirchen,

OBI Smart Technologies GmbH, Wermelskirchen.

5. Organe der OBI Group Holding SE & Co. KGaA

Gemäß dem Gesellschaftsvertrag sind Organe die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat sowie der Gesellschafterausschuss, der zurzeit mit dem Aufsichtsrat personenidentisch ist.

Die OBI Group Holding Management SE als persönlich haftende Gesellschafterin übernimmt die Geschäftsführung und gesetzliche Vertretung der OBI Group Holding SE & Co. KGaA, Wermelskirchen. Zu Vorständen der OBI Group Holding Management SE, Wermelskirchen, sind bestellt:

Sergio Giroldi, Ghemme/Italien,
Vorsitzender des Vorstandes und gleichzeitig Geschäftsführer der OBI GmbH, Wermelskirchen,

Oliver Geiling, Köln,
Mitglied des Vorstandes und gleichzeitig Geschäftsführer der OBI GmbH, Wermelskirchen.

Mitglieder des Aufsichtsrates/Gesellschafterausschusses der OBI Group Holding SE & Co. KGaA, Wermelskirchen, waren im abgelaufenen Geschäftsjahr:

Lic. oec. (HSG) Karl-Erivan W. Haub, Mülheim an der Ruhr (bis 19. Juni 2018),
Vorsitzender der Geschäftsführung Europa Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG,
(Vorsitzender bis 19. Juni 2018),

Peter Zühlsdorff, Berlin (bis 6. Dezember 2018),
Gesellschafter der DIH Deutsche Industrie-Holding GmbH,
(Vorsitzender vom 11. Juli bis 5. Dezember 2018),

Christian Haub, Magister der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Greenwich, Connecticut (USA)
(ab 20. Juni 2018),
Vorsitzender der Geschäftsführung Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG,
(Vorsitzender ab 6. Dezember 2018),

Achim Breidenstein, Rechtsanwalt, Essen,
Geschäftsführer der Lueg Verwaltungsgesellschaft mbH,
(stellvertretender Vorsitzender),

Jaap Schalken, Ratingen,
Geschäftsführer,

Ágnes Faragó, Mülheim an der Ruhr,
Geschäftsführerin Finanzen der Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG,

Peter Fink, Hamm,
Berater.

Die Aufwendungen für die persönlich haftende Gesellschafterin belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 7.693 (i. Vj. TEUR 12.178).

Die für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates des Mutterunternehmens betrugen im Geschäftsjahr TEUR 24 (i. Vj. TEUR 20).

In Höhe von TEUR 2.944 (i. Vj. TEUR 2.869) sind Rückstellungen für Pensionen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung ausgewiesen.

6. Mitteilung nach § 20 Abs. 4 AktG

Mit Datum vom 1. August 2012 hat die Olympics Baumarkt Holding GmbH, Wermelskirchen, der Gesellschaft mitgeteilt: "Hierdurch teilen wir Ihnen gemäß § 20 Abs. 4 AktG mit, dass unserem Unternehmen eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 16 Abs. 1 und Abs. 4 AktG an ihrer Gesellschaft gehört."

7. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.

8. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Berichtsjahr:

Vollkonsolidierte Unternehmen
Anzahl
Vollzeitkräfte 26.721
Teilzeitkräfte 6.388

 

Wermelskirchen, den 28. Februar 2019

OBI Group Holding Management SE, Wermelskirchen

Sergio Giroldi

Oliver Geiling

Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr 2018

(erweiterte Bruttodarstellung)
  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  1.1.2018 Währungsdifferenzen Zugänge
  EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegen- stände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 106.280.954,64 -189.622,42 9.496.081,37
2. Geschäfts- oder Firmenwert 174.755.072,23 -42.162,20 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 1.825.497,95 -6.308,87 277.153,34
  282.861.524,82 -238.093,49 9.773.234,71
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 303.733.623,14 -4.397.167,89 9.522.454,14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 698.125.123,74 -10.715.777,20 56.680.676,17
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.224.732,44 -2.147.758,00 3.546.937,74
  1.019.083.479,32 -17.260.703,09 69.750.068,05
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 88.242.439,69 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 14.634.866,49 0,00 772.459,91
3. Sonstige Beteiligungen 35.416,75 0,00 9.904,59
4. Sonstige Ausleihungen 2.129.221,01 -53.651,19 449.250,14
  105.041.943,94 -53.651,19 1.231.614,64
  1.406.986.948,08 -17.552.447,77 80.754.917,40
  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Umbuchungen Abgänge 31.12.2018
  EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegen- stände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 571.730,16 1.902.272,84 114.256.870,91
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 174.712.910,03
3. Geleistete Anzahlungen -572.260,51 968.895,19 555.186,72
  -530,35 2.871.168,03 289.524.967,66
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.258.181,40 1.187.710,81 320.929.379,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.639.840,47 29.772.450,19 715.957.412,99
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -14.897.491,52 339.922,50 3.386.498,16
  530,35 31.300.083,50 1.040.273.291,13
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 60.915.417,77 27.327.021,92
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 412.386,64 14.994.939,76
3. Sonstige Beteiligungen 0,00 0,00 45.321,34
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 2.524.819,96
  0,00 61.327.804,41 44.892.102,98
  0,00 95.499.055,94 1.374.690.361,77
  Kumulierte Abschreibungen
  1.1.2018 Währungsdifferenzen Zugänge
  EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegen- stände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 85.242.682,23 -163.309,92 15.909.085,57
2. Geschäfts- oder Firmenwert 65.352.592,39 -7.310,61 17.406.968,44
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
  150.595.274,62 -170.620,53 33.316.054,01
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 157.753.457,21 -2.040.715,27 11.950.496,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 545.851.994,60 -7.620.516,37 53.502.178,45
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
  703.605.451,81 -9.661.231,64 65.452.674,52
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 88.141.861,77 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.539.531,99 0,00 21.050,10
3. Sonstige Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
  90.681.393,76 0,00 21.050,10
  944.882.120,19 -9.831.852,17 98.789.778,63
  Kumulierte Abschreibungen
  Umbuchungen Abgänge 31.12.2018
  EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegen- stände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -73,67 1.723.660,55 99.264.723,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 82.752.250,22
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
  -73,67 1.723.660,55 182.016.973,88
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -209,52 633.731,59 167.029.296,90
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 283,19 29.441.735,89 562.292.203,98
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
  73,67 30.075.467,48 729.321.500,88
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 60.915.305,77 27.226.556,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 2.560.582,09
3. Sonstige Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
  0,00 60.915.305,77 29.787.138,09
  0,00 92.714.433,80 941.125.612,85
  Buchwerte
  31.12.2018 31.12.2017
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegen- stände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.992.147,25 21.038.272,41
2. Geschäfts- oder Firmenwert 91.960.659,81 109.402.479,84
3. Geleistete Anzahlungen 555.186,72 1.825.497,95
  107.507.993,78 132.266.250,20
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 153.900.083,08 145.980.165,93
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 153.665.209,01 152.273.129,14
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.386.498,16 17.224.732,44
  310.951.790,25 315.478.027,51
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.465,92 100.577,92
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 12.434.357,67 12.095.334,50
3. Sonstige Beteiligungen 45.321,34 35.416,75
4. Sonstige Ausleihungen 2.524.819,96 2.129.221,01
  15.104.964,89 14.360.550,18
  433.564.748,92 462.104.827,89

Konzern-Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2018

davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2018 bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren über fünf Jahre
EUR EUR EUR EUR
           
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   284.172.303,17 21.179.431,06 236.775.611,39 26.217.260,72
  Vorjahr 286.272.848,00 2.670.370,30 256.211.555,60 27.390.922,10
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   9.832.649,57 9.832.649,57 0,00 0,00
  Vorjahr 9.153.653,75 9.153.653,75 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Liefe- rungen und Leistungen   834.112.001,00 834.112.001,00 0,00 0,00
  Vorjahr 732.749.294,67 732.749.294,67 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   43.126.359,48 43.126.359,48 0,00 0,00
  Vorjahr 137.251.522,25 137.251.522,25 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht   5.607.352,35 5.607.352,35 0,00 0,00
  Vorjahr 7.734.042,54 7.734.042,54 0,00 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten   149.820.889,88 126.797.207,20 3.853.123,38 19.170.559,30
  Vorjahr 145.950.397,72 123.315.616,25 2.462.862,55 20.171.918,92
    1.326.671.555,45 1.040.655.000,66 240.628.734,77 45.387.820,02
  Vorjahr 1.319.111.758,93 1.012.874.499,76 258.674.418,15 47.562.841,02

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 16.081 (i. Vj. TEUR 18.190) durch Grundschulden besichert.

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2017 gemäß DRS 22

  Mutterunternehmen
  Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen gesetzliche Rücklagen andere Gewinnrücklagen
  TEUR TEUR TEUR TEUR
31. Dezember 2016 100.000 1.002.901 6.267 13.461
Kapitalerhöhungen/Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Kapitalherabsetzungen/Einziehungen von Anteilen 0 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 3
Gezahlte Dividenden 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Sonstige Änderungen 0 0 0 0
  0 0 0 3
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0 0
31. Dezember 2017 100.000 1.002.901 6.267 13.464
  Mutterunternehmen
  Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/fehlbetrag Eigenkapital
  TEUR TEUR TEUR TEUR
31. Dezember 2016 -18.250 -570.684 -25.910 507.785
Kapitalerhöhungen/Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Kapitalherabsetzungen/Einziehungen von Anteilen 0 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 -3 0 0
Gezahlte Dividenden 0 0 0 0
Währungsumrechnung 5.535 0 0 5.535
Änderung des Konsolidierungskreises 0 -359 0 -359
Sonstige Änderungen 0 -25.703 25.910 207
  5.535 -26.065 25.910 5.383
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 51.643 51.643
31. Dezember 2017 -12.715 -596.749 51.643 564.811
  Nicht beherrschende Anteile
  Anteile vor Währungsumrechnung und Jahresergebnis Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung entfallende Gewinne/Verluste
  TEUR TEUR TEUR
31. Dezember 2016 19.213 -224 -11.391
Kapitalerhöhungen/Ausgabe von Anteilen 200 0 0
Kapitalherabsetzungen/Einziehungen von Anteilen -735 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Gezahlte Dividenden 0 0 -3.607
Währungsumrechnung 0 -4 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0
Sonstige Änderungen -150 12 -71
  -685 8 -3.678
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 3.962
31. Dezember 2017 18.528 -216 -11.107
  Nicht beherrschende Anteile
  Eigenkapital Konzerneigenkapital
  TEUR TEUR
31. Dezember 2016 7.598 515.383
Kapitalerhöhungen/Ausgabe von Anteilen 200 200
Kapitalherabsetzungen/Einziehungen von Anteilen -735 -735
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0
Gezahlte Dividenden -3.607 -3.607
Währungsumrechnung -4 5.531
Änderung des Konsolidierungskreises 0 -359
Sonstige Änderungen -209 -2
  -4.355 1.028
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 3.962 55.605
31. Dezember 2017 7.205 572.016

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2018 gemäß DRS 22

  Mutterunternehmen
  Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen gesetzliche Rücklagen andere Gewinnrücklagen
  TEUR TEUR TEUR TEUR
31. Dezember 2017 100.000 1.002.901 6.267 13.464
Kapitalherabsetzungen/Einziehungen von Anteilen 0 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 99 0
Gezahlte Dividenden 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0
Sonstige Änderungen 0 0 0 0
  0 0 99 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0 0
31. Dezember 2018 100.000 1.002.901 6.366 13.464
  Mutterunternehmen
  Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/fehlbetrag Eigenkapital
  TEUR TEUR TEUR TEUR
31. Dezember 2017 -12.715 -596.749 51.643 564.811
Kapitalherabsetzungen/Einziehungen von Anteilen 0 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 -99 0 0
Gezahlte Dividenden 0 0 0 0
Währungsumrechnung -21.755 0 0 -21.755
Sonstige Änderungen 0 51.619 -51.643 -24
  -21.755 51.520 -51.643 -21.779
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 102.694 102.694
31. Dezember 2018 -34.470 -545.229 102.694 645.726
  Nicht beherrschende Anteile
  Anteile vor Währungsumrechnung und Jahresergebnis Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung entfallende Gewinne/Verluste
  TEUR TEUR TEUR
31. Dezember 2017 18.528 -216 -11.107
Kapitalherabsetzungen/Einziehungen von Anteilen -230 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Gezahlte Dividenden 0 0 -1.567
Währungsumrechnung 0 -105 0
Sonstige Änderungen -268 0 97
  -498 -105 -1.470
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 784
31. Dezember 2018 18.030 -321 -11.793
  Nicht beherrschende Anteile
  Eigenkapital Konzerneigenkapital
  TEUR TEUR
31. Dezember 2017 7.205 572.016
Kapitalherabsetzungen/Einziehungen von Anteilen -230 -230
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0
Gezahlte Dividenden -1.567 -1.567
Währungsumrechnung -105 -21.860
Sonstige Änderungen -171 -195
  -2.073 -23.852
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 784 103.478
31. Dezember 2018 5.916 651.642

Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 gemäß DRS 21

  2018 2017
  TEUR TEUR
Periodenergebnis (vor Ergebnisabführung) 63.419 129.357
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 98.790 110.476
Abnahme der Rückstellungen -4.315 -3.174
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 5.266 23.851
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 305 2
Zunahme (i. Vj. Abnahme) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva vor Wertberichtigungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -209.844 103.869
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 125.302 22.568
Zinsaufwendungen/Zinserträge 10.615 11.911
Sonstige Beteiligungserträge -3.896 -3.712
Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung -21.340 -50.461
Ertragsteueraufwand/-ertrag 37.065 47.504
Ertragsteuerzahlungen -22.046 -38.004
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 79.321 354.187
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen 1.108 152
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen 959 1.342
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände -9.773 -9.718
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -69.472 -63.952
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -459 -1.375
Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten -195 -1
Erhaltene Zinsen 1.340 1.943
Erhaltene Dividenden 3.898 3.714
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -72.594 -67.895
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern (Minderheitsgesellschafter) 0 200
Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter (Minderheitsgesellschafter) -230 -735
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -75.319 -163.181
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten und der Ausgabe von Schuldverschreibungen 1.417 5.932
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Finanzkrediten -4.571 -33.795
Veränderung Finanzschulden aus Cash Pooling 16.629 68.764
Auszahlungen aus der Tilgung von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing -269 -413
Gezahlte Zinsen -10.035 -10.800
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -72.378 -134.028
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -65.651 152.264
Wechselkursbedingte und sonstige Wertänderungen des Finanzmittelfonds -2.822 -2.246
Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0 277
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 216.643 66.348
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 148.170 216.643

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks von insgesamt TEUR 148.262 (i. Vj. TEUR 216.726) sowie kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 92 (i. Vj. TEUR 82) zusammen.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die OBI Group Holding SE & Co. KGaA, Wermelskirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der OBI Group Holding SE & Co. KGaA, Wermelskirchen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der OBI Group Holding SE & Co. KGaA für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 28. Februar 2019

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beumer, Wirtschaftsprüfer

Schnöckel, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates zur Hauptversammlung

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis 31.12.2018 seinen gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben entsprechend von dem Vorstand regelmäßig über den Gang der Geschäfte und über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik berichten lassen. Ferner hat der Aufsichtsrat die Rentabilität, den Umsatz und die Lage der Gesellschaft sowie die beabsichtigte Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung verhandelt. Daneben wurden wichtige geschäftliche Einzelvorfälle erörtert und die aufgrund gesetzlicher und satzungsmäßiger Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte behandelt.

Der Konzernjahresabschluss zum 31.12.2018 und der Konzernlagebericht ist von der zum Abschlussprüfer bestellten KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, unter Einbeziehung der Buchhaltung geprüft, als mit den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften übereinstimmend befunden und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Aufsichtsrat hat den Konzernjahresabschluss zum 31.12.2018 und den Konzernlagebericht seinerseits geprüft. Das Ergebnis der Prüfung des Konzernjahresabschlusses und des Konzernlageberichts durch die Abschlussprüfer wird als zutreffend beurteilt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrates werden keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Konzernjahresabschluss.

 

Wermelskirchen, den 12.03.2019

Der Aufsichtsrat

Christian W. E. Haub - Aufsichtsratsvorsitzender

Nachrichten & Medien

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Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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