Board Company Deutschland GmbH
Selbe AdresseErbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carlo Bianciardi seit 17.1.2025 | Geschäftsführer |
Melanie Tattersall seit 4.7.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jazz Pharmaceuticals Ireland Holdings Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jazz Pharmaceuticals Germany GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen der Gesellschaft I. Geschäftstätigkeit Die Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH ist eine (indirekte) Tochtergesellschaft der Jazz Pharmaceuticals plc, Dublin, Irland. Die Aktien von Jazz Pharmaceuticals plc sind an der NASDAQ in den USA (JAZZ) gelistet. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst den Verkauf und die Vermarktung von pharmazeutischen Produkten des Konzerns in Deutschland, insbesondere Vyxeos® sowie das hämatologische Produkt Defitelio®. Der Gesellschaft werden vom Konzern die im Zusammenhang mit dem Verkauf und Marketing entstehenden Kosten durch den Konzern erstattet. Sie erhält eine vereinbarte Marge auf die erzielten Verkaufserlöse. II. Steuerungssystem Die Steuerung des Jazz-Konzerns erfolgt konzernweit mithilfe des ERP-Systems SAP. In SAP werden monatlich Monatsabschlüsse mit einem hohen Detaillierungsgrad erstellt. In diesen werden die Ergebnisbeiträge im Detail aufbereitet, überwacht und mit den entsprechenden Zielgrößen verglichen. Die irische Muttergesellschaft hat unmittelbaren Zugriff auf die Zahlen. Bei Bedarf werden weitere Analysen erstellt. Die wesentlichen Steuerungsgrößen der Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH sind Umsätze und operative Kosten (Summe Erträge ohne Umsatzerlöse und Aufwendungen bis zum Ergebnis vor Ertragsteuern). B. Wirtschaftsbericht I. Makroökonomische Entwicklung 1. Nach der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024 stellte sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 wie folgt dar: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 in einem weiterhin krisenhaften Umfeld zum Stillstand gekommen. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Ebenen der Wirtschaft hoch und dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. II. Branchenentwicklung Nach Angaben der Marktforschungsunternehmens IQVIA stieg der wertmäßige Umsatz von Arzneimitteln im gesamten Pharmamarkt (Apotheke und Krankenhaus) im Jahr 2023 um 5,7 %. Der Absatz ging um 2 % zurück. Insgesamt wurden gut 100 Milliarden Zähleinheiten (Kapseln, Schlaganfälle, Beutel etc.) im Wert von über 60 Milliarden Euro an Patienten abgegeben. In der Gesamtbetrachtung war die Umsatzentwicklung im Krankenhausmarkt fast doppelt so hoch wie im Apothekenmarkt. III. Geschäftsentwicklung Die Umsatzerlöse aus pharmazeutischen Produkten reduzierten sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.621 oder rund 4,6 % auf TEUR 33.270, was im Wesentlichen auf die Veräußerung des Produkts Sunosi zurückzuführen ist. Die Erträge aus weiterbelasteten Vertriebs- und Marketingkosten verringerten sich um TEUR 1.900 bzw. ca. 22,1 % von TEUR 8.618 auf TEUR 10.518. 1. Insgesamt entwickelten sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Insgesamt war die Geschäftsentwicklung - gemessen an den KPIs - im Jahr 2023 aus Sicht des Managements zufriedenstellend. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts kann als weiterhin positiv beurteilt werden. IV. Ertragslage 1. Im Vergleich zum Vorjahr entwickelte sich das Ergebnis wie folgt:
Der Materialaufwand stieg im Jahr 2023 um TEUR 968 bzw. 3,9 %, und damit proportional zu dem leichten Umsatzanstieg von 2022 auf 2023. Der Rohertrag aus Produktverkäufen verringerte sich um TEUR 689 bzw. 3,7 % auf TEUR 18.111. Die Rohertragsmarge aus den Produktverkäufen ging im Vergleich zu den Vorjahren leicht zurück. Der Personalaufwand liegt mit einem sehr geringen Rückgang um TEUR 101 bzw. 1,2 % von TEUR 8.453 auf TEUR 8.352 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 6.282 bzw. 43,2 % von TEUR 14.549 auf TEUR 8.267, was im Wesentlichen auf den Verlust aus der Verschmelzung im Geschäftsjahr 2022 zurückzuführen ist, so dass diese mit 2023 nicht vergleichbar sind. V. Vermögenslage 1. Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Bilanzstichtag um TEUR 3.619 auf TEUR 24.008. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Forderung aus dem Cash Pooling zurückzuführen, die sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.676 erhöhte.
1. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 663 setzt sich wie folgt zusammen:
Das Eigenkapital erhöhte sich um TEUR 1.243 bzw. 7,9 % auf TEUR 16.908. VI. Finanzlage Das Unternehmen finanziert sich aus Eigenkapital, Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit und dem Cash Pool des Konzerns. Die Gesellschaft ist in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. C. Prognose, Chancen- und Risikobericht I. Risikomanagement Die Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH ist als Tochtergesellschaft der Jazz Pharmaceuticals plc in das Risikomanagementsystem des Konzerns integriert. Das Risikoumfeld des Unternehmens ist jährlich auf Unternehmensebene mit quantitativen Methoden bewertet und die zusammengefassten Risiken an das lokale Management berichtet. Die Geschäftsführung der Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH bewertet und berichtet bei Bedarf besondere Risiken an die oberste Muttergesellschaft. Mit Hilfe von Risikomanagementinstrumenten ist es möglich, Entwicklungen zu identifizieren, die die Fähigkeit des Unternehmens, die Unternehmensfortführung frühzeitig fortzusetzen und gegebenenfalls rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Darüber hinaus wird die finanzielle Sicherheit des Unternehmens durch die Unterstützung des internationalen Konzerns gewährleistet. II. Chancen 1. Chancen sehen wir vor allem in folgenden Bereichen: Als Tochterunternehmen der weltweit tätigen Jazz Pharmaceuticals Group können wir auf das gesamten Produktportfolio der Gruppe zurückgreifen. Neue Medikamente können zunächst in anderen Ländern erfolgreich getestet werden und dann in Deutschland zur Zulassung angemeldet werden. Dadurch wird sichergestellt, dass das Unternehmen Marktchancen nutzen kann. Um auf Schwankungen zeitnah reagieren zu können und die Ursachen dafür identifizieren zu können, sind schlanke Struktur und ein angemessenes Management-Informationssystem von entscheidender Bedeutung. III. Risiken 1. Die Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH betrachtet ihre Hauptrisiken in folgenden Bereichen: Produkt- und Vertriebsrisiken Generell hängen die Risiken und Chancen der Geschäftsentwicklung von der strategischen Positionierung der einzelnen Marken und dem Erfolg bei der Einführung neuer Produkte ab. Darüber hinaus besteht eine generelle Abhängigkeit von gesetzgeberischen Initiativen, insbesondere auch im Hinblick auf das System der gesetzlichen Krankenkassen, sowie das arzneimittelspezifische regulatorische Umfeld. Die Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH erwirtschaftet ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen mit zwei Produkten. Aufgrund des kleinen Produktportfolios kann sich ein rückläufiger Umsatz eines Produkts erheblich negativ auf das Ergebnis des Unternehmens auswirken. Aufgrund der bestehenden Vertriebsvereinbarung mit dem Konzern und der damit verbundenen Kostenerstattung ist das Unternehmen nur in begrenztem Umfang von Marktrisiken betroffen. Finanzielle Risiken Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.205. Bei diesen handelt es sich in erster Linie um inländische Forderungen und Forderungen innerhalb anderer europäischer Länder, die keine Fremdwährungsrisiken beinhalten. Das Ausfallrisiko wird nicht abgesichert, da es sich bei den Kunden um einige wenige Großkunden mit sehr guter Bonität handelt. Das Risiko von Forderungsausfällen ist daher als gering einzustufen. Zukünftige Liquiditätsschwankungen können durch den verfügbaren Kreditrahmen aus dem internen Cash-Pooling ausgeglichen werden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das Unternehmen in der Lage ist, sich selbst zu finanzieren. Unabhängig davon wird die Liquidität des Unternehmens täglich überwacht und Soll-Ist-Abweichungen werden regelmäßig analysiert. Gesamteinschätzung der Risikolage Zusätzlich zu den genannten Risiken bestehen keine erkennbaren Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten. Es wurden ausreichende Vorkehrungen getroffen, um Risiken entgegenzuwirken. Risiken, die die Fortführung des Unternehmens beeinträchtigen, sind derzeit nicht erkennbar. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Geschäftsführung keine Ereignisse oder Umstände sieht, die die Fortführung des Unternehmens gefährden oder seine Entwicklung erheblich beeinträchtigen könnten. IV. Prognose für das Geschäftsjahr 2024 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Nach der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr nur noch um 0,2 Prozent wachsen. Damit würde sich Deutschland in einer Stagnationsphase befinden. Für 2024 rechnet die Regierung mit einer deutlich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als im Herbst 2023 und hat ihre Prognose deutlich um 1,1 Prozentpunkte nach unten korrigiert. Die Auswirkungen steigender Preise im Energiesektor und der hohen Inflation im Allgemeinen sowie die allgemeine Schwäche der Weltwirtschaft, unter anderem aufgrund der Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor einem halben Jahr erwartet. Auch die Prognose für das kommende Jahr 2025 wurde nach unten korrigiert. Die aktuellen Konjunkturprognosen für 2024 und 2025 prognostizieren folgende Entwicklung Das deutsche Bruttoinlandsprodukt in realen Werten:
Geschäftsentwicklung der Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH Wir haben unsere Planzahlen für das Jahr 2023 mit den tatsächlichen Salden für 2023 verglichen. Die Umsatzprognose für 2023 entsprach ungefähr den Planzahlen. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir nach der Übertragung von Epidyolex von einem deutlichen Umsatzanstieg aus. In Bezug auf die Betriebskosten geht das Unternehmen davon aus, dass die Betriebskosten im Jahr 2024 denen von 2023 entsprechen werden. Wir beurteilten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts als stabil.
München, den 22. November 2024 Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH Samantha Pearce BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeines Die Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH mit Sitz in München ist beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 171955 registriert Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH erfüllt die Größenkriterien für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden nach den Gliederungsschemata für große Kapitalgesellschaften entsprechend § 266 HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt (§ 275 Abs. 2 HGB). Die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 4 HGB wurden angewendet. II. Bilanzierung- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear über eine Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren vorgenommen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist und eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt, wird dem durch eine außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800 werden grundsätzlich im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen. Die flüssigen Mittel und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den Nominalwerten angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls gebucht und grundsätzlich mit dem niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung und einer Laufzeit von unter einem Jahr sind zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuerungen zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche bilanzierten Forderungen und Vermögensgegenstände im Berichtsjahr - mit Ausnahme einer Mietkaution in Höhe von TEUR 42 (im Vorjahr TEUR 42) - haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen besteht Mitzugehörigkeit zu
Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten im Berichtsjahr und im Vorjahr sind jeweils innerhalb einer Restlaufzeit von einem Jahr fällig. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besteht Mitzugehörigkeit zu
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Im Vorjahr enthielt der Posten den Verlust aus der Verschmelzung mit der GW Pharma (Germany) GmbH, München, mit TEUR 5.192. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mitarbeiter
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Gesellschaft durch die folgende Geschäftsführerin vertreten: Samantha Pearce, Henley on Thames/Großbritannien - Senior Vice President, Head of Europe and International for Jazz Pharmaceuticals Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der Gesellschaft. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Jazz Pharmaceuticals Ireland Holdings Limited, Dublin, Irland. Der Abschluss der Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der Jazz Pharmaceuticals plc, Dublin, Irland für den größten und kleinsten Konzernkreis einbezogen. Der Konzernabschluss der Jazz Pharmaceuticals plc. wird nach den Vorschriften der US-GAAP aufgestellt und ist am Sitz des Mutterunternehmens über dessen Website (www.jazzpharma.com) bzw. über die Website der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), Washington, D.C. (www.sec.gov.), erhältlich. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 1.242.928,85. Auf neue Rechnung werden € 1.242.928,85 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 22. November 2024 Samantha Pearce sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBescheinigung zur Offenlegung In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
München, den 26. November 2024 KPMG
AG
Bernd Grottel, 26.11.2024, Prof. Dr., Wirtschaftsprüfer Gerhard Mühlhuber, 26.11.2024, Wirtschaftsprüfer |
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