Jomada GmbH
Ladestraße 1, 22926 Ahrensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Krohn seit 13.2.2015 | Geschäftsführer |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Christoph Kroschke Holding GmbH & Co. KGAhrensburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20171. Grundlagen des KonzernsKfz-GeschäftsbereichDer Hauptgeschäftsbereich der Kfz-nahen Dienstleistungen wird primär durch die Tochtergesellschaften Christoph Kroschke GmbH und DAD Deutscher Auto Dienst GmbH repräsentiert. Die Christoph Kroschke GmbH als Obergesellschaft des Teilkonzerns verfügt über mehrere hundert eigene oder von regional tätigen Tochterunternehmen betriebene Filialen im gesamten Bundesgebiet, über die der Verkauf von hauptsächlich Kfz-Kennzeichen (Prägegeschäft) und von Kfz-Versicherungen (Ausfuhr- und Kurzzeitversicherungen) erfolgt. Über eigene Zulassungsdienste bietet sie Kfz-bezogene Dienstleistungen, insbesondere Kfz-Zulassungen, an. Geschäftszweig der DAD Deutscher Auto Dienst GmbH ist schwerpunktmäßig die Übernahme von Dienstleistungen für Unternehmen mit großen Fahrzeugflotten wie z.B. Autovermietungen oder Kfz-Leasinggesellschaften. Die Gesellschaft erbringt als Kfz-bezogene Dienstleistungen insbesondere die Zulassung und Abmeldung von Fahrzeugen für gewerbliche Kunden, das Ein- und Aussteuern von Fahrzeugen in Fuhrparks, die treuhänderische Verwaltung von Kfz-Briefen kreditfinanzierter Fahrzeuge sowie die Überführung von Pkw auf eigener Achse. Wassersportbedarf und -zubehörDie Tochtergesellschaft A. W. Niemeyer GmbH ist ein führender Boots- und Yachtausrüster, der als Einzelhändler über eigene Filialen im Inland und als Versandhändler ein umfassendes Sortiment von Ausrüstungsgegenständen für die Sportschifffahrt sowie von maritimen Accessoires und maritimer Bekleidung anbietet. Die A.W. Niemeyer bildet zusammen mit ihren beiden deutschen Tochtergesellschaften und einer Schweizer Tochtergesellschaft einen Teilkonzern. Holding und übrige TochtergesellschaftenDie Christoph Kroschke Holding GmbH & Co. KG als oberste Muttergesellschaft des Konzerns hält neben der Ausübung der Holdingfunktionen mehrere Immobilien zur Vermietung und Verpachtung. Auch bei den übrigen Tochtergesellschaften der Christoph Kroschke Holding GmbH & Co. KG handelt es sich überwiegend um Immobiliengesellschaften. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDer Kerngeschäftsbereich der Kfz-nahen Dienstleistungen ist nach Channels organisiert, deren Entwicklung auf Basis einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung überwacht und gesteuert wird. Die derzeitigen Channels sind die Prägestellen, das Großkundengeschäft der DAD GmbH und die Zulassungsdienste (ZLD). In der Deckungsbeitragsrechnung sind vier Deckungsbeitragsstufen definiert, wobei den Channels über das Controlling die direkten und indirekten Kosten verursachungsgerecht zugeordnet werden. Eine Überleitung der Deckungsbeitragsrechnung auf die Jahresabschlusszahlen der Tochtergesellschaften des Bereichs ist möglich, aber aufwendig, so dass für den Konzernlagebericht auf eine Angabe der Channel-Ergebnisse verzichtet wird. Im Bereich Wassersportbedarf und Zubehör sind die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für das Handelsgeschäft der Umsatz je Vertriebskanal und die Deckung bzw. Handelspanne sowie bilanziell die Liquidität bzw. der Warenbestand. 2. Wirtschaftsbericht - Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns2.1. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenIn Deutschland stieg 2017 das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2% im Vergleich zum Vorjahr. Beflügelt durch die wirtschaftliche Erholung auch in einem Großteil des Euroraums hat sich das gesamtwirtschaftliche Wachstum im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahresniveau (1,9%) weiter verbessert. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland stiegen preisbereinigt um 1,9%, ohne Preisbereinigung um 3,6%. Bei einer Differenzierung der Konsumausgaben privater Haushalte nach Verwendungszwecken zeigt sich, dass die Ausgaben für Verkehr, zu denen auch der Kauf von Kraftfahrzeugen zählt, mit einer nicht preisbereinigten Steigerung von 5,8% deutlich über dem Durchschnitt lagen. 2.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen und UmsatzentwicklungPrägegeschäftLaut Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes wurden im Jahr 2017 3,44 Millionen Neuwagen (Pkw) zugelassen. Damit liegen die Zulassungszahlen des Jahres 2017 um 2,7% höher als die des Vorjahres. Hierbei wurden 2,2 Millionen Neuwagen gewerblich und 1,2 Millionen Neuwagen auf private Halter zugelassen. Im Jahr 2017 wechselten 8,66 Millionen Kraftfahrzeuge (Kfz) und Kfz-Anhänger den Eigentümer. Dies ergab im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von -1,0 Prozent. Darunter befanden sich 7,3 Millionen (-1,4%) überwiegend von Privatpersonen (95,0%) erworbene Personenkraftwagen (Pkw). Das Jahr 2017 verzeichnete bei dem für das Prägegeschäft relevanten Gesamtmarkt insgesamt eine geringfügig (-0,2%) rückläufige Tendenz. Der Konzern hat im Prägegeschäft mit dem Verkauf von Kfz-Kennzeichen und Handelswaren in den Filialen einen leichten Umsatzanstieg um 1,0% auf 46,0 Mio. EUR erreichen können und lag damit über der Marktentwicklung. Kfz-nahe DienstleistungenBei den Kfz-nahen Dienstleistungen konnte die Christoph Kroschke GmbH ihre positive Entwicklung mit einer signifikanten Umsatzsteigerung um 13,8% auf 25,5 Mio. EUR fortsetzen. Das schwierige Marktumfeld im Autohandel hat die Konzentration und Bereinigung in diesem Bereich weiter forciert. Die Christoph Kroschke GmbH bietet mit ihren Dienstleistungen im Bereich der Fahrzeuglogistik, aber auch der Prozessberatung, -automatisierung und -auslagerung, kostensparende und innovative Produkte für diesen Markt an und wird ihr Engagement in diesem Segment weiterhin verstärken. Im Berichtsjahr konnten weitere Neukunden gewonnen und Preiserhöhungen durchgesetzt werden. Der Umsatz mit den Kundengruppen der Flottengesellschaften und Autovermieter, die von der DAD Deutscher Auto Dienst GmbH bedient werden, ist im Geschäftsjahr 2017 insgesamt um 4,0% auf 22,2 Mio. EUR gesunken. Die negative Entwicklung wurde verursacht durch Kundenverluste, die maßgeblich auf dem Verzicht auf ergebnisschwache Umsätze beruhen, und Preisreduzierungen, die nicht durch die eingesteuerten Neukunden kompensiert werden konnten. Im Bereich der zulassungsbezogenen Dienstleistungen (-15,4%) und des Dokumentenmanagements (-4,7%), war ein Rückgang zu verzeichnen, während in den Bereichen Überführung (+12,0%) und Versand (+13,7%) ein Anstieg generiert werden konnte. Wassersportbedarf und -zubehörDas Berichtsjahr 2017 stand im Teilkonzern der A. W. Niemeyer GmbH im Zeichen einer geplanten Neuausrichtung. Der weiter zunehmende Wettbewerbsdruck sowohl im Bereich des stationären Filialgeschäfts als auch im analogen Kataloggeschäft ist dabei Auslöser für ein Transformationsprogramm, dessen Umsetzung sich über die Geschäftsjahre 2017 bis 2019 erstrecken wird. Ziel der Transformation ist die Neuausrichtung der Organisation sowie die dauerhafte Positionierung des Unternehmens als Marktführer im stark wachsenden eCommerce-Umfeld. Bereits in 2017 wurde mit der Ausdünnung des Filialnetzes begonnen, im Gegenzug wurden Investitionen zur Verstärkung des bereits bestehenden Online-Geschäfts getätigt. Um die Weichen für die Zukunft konsequent und nachhaltig zu stellen, konnte Ende des Jahres mit der Hanse Ventures BSJ GmbH eine zusätzliche leistungsfähige Gesellschafterin mit umfangreicher Erfahrung im Auf- und Ausbau von digitalen Geschäftsmodellen gewonnen werden. Die eingeleiteten Maßnahmen sowie der verstärkte Umsatz- und Margendruck im Stammgeschäft haben im Berichtsjahr entgegen den Erwartungen des Vorjahres zu einem Rückgang des Rohertrags um 8,3% auf 9,2 Mio. EUR geführt. Das Ergebnis nach Ertragsteuern ist im Zuge der begonnenen Neuausrichtung gesunken und war mit 0,8 Mio. EUR erstmals negativ. 2.3. Ertragslage des KonzernsDie Umsatzerlöse des Konzerns lagen mit ca. 128 Mio. EUR insgesamt um 2,0 Mio. EUR (1,6%) über dem Vorjahresniveau. Hierbei konnte der Rückgang im Segment Wassersportbedarf und -zubehör (-1,4 Mio. EUR) durch die starke Umsatzentwicklung des Kerngeschäftsbereichs Kfz-bezogene Dienstleistungen, maßgeblich getrieben durch das expansive Dienstleistungsgeschäft der operativen Kerngesellschaft Christoph Kroschke GmbH (+3,1 Mio. EUR), deutlich überkompensiert werden. Infolge des Umsatzwachstums und höherer sonstiger betrieblicher Erträge (+ 0,6 Mio. EUR) ergab sich bei nur unterproportional (+1,3%) zunehmenden Materialaufwendungen ein Anstieg des Rohergebnisses (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) um ca. +1,9 Mio. EUR (+2,2%). Der Anstieg des Personalaufwandes (+1,6 Mio. EUR) ist fast ausschließlich (+1,8 Mio. EUR) auf die operativen Kerngesellschaften Christoph Kroschke GmbH und DAD Deutscher Auto Dienst GmbH zurückzuführen. Der Anstieg der Löhne und Gehälter (+1,3 Mio. EUR) resultierte neben einer leichten Zunahme des Personalbestands vor allem aus der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes seit Januar 2017. Die Abschreibungen (3,9 Mio. EUR) waren im Vergleich zum Vorjahr in Summe annähernd konstant. Die Abschreibungen enthalten mit 1,2 Mio. EUR die nicht operativen planmäßigen Abschreibungen auf die Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 1,7 Mio. EUR auf 33,9 Mio. EUR gestiegen. Gestiegener Vertriebsaufwand im Zusammenhang mit der Vertriebsoffensive bei den Kfz-bezogenen Dienstleistungen (+0,8 Mio. EUR) und Aufwendungen für die Entwicklung einer Cloud-Prozessplattform bei der DAD Deutscher Auto Dienst GmbH (+0,5 Mio. EUR) waren hierbei die Haupttreiber. Das operative Ergebnis (betriebliche Erträge abzüglich betrieblicher Aufwendungen) des Konzerns konnte nicht auf dem sehr hohem Niveau des Rekordjahres 2016 gehalten werden und sank um -1,6 Mio. EUR (-15,5%) auf 8,9 Mio. EUR. Die Ursachen waren der nicht in der Höhe erwartete Umsatzrückgang und der daraus resultierende Verlust im Wassersportgeschäft und ein aus den zuvor beschriebenen Ursachen eingetretener Ergebnisrückgang bei der DAD Deutscher Auto Dienst GmbH. Bei der Christoph Kroschke GmbH konnte dagegen das Betriebsergebnis auf hohem Niveau weiter gesteigert werden. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis des Konzerns (-97 TEUR) war wie im Vorjahr erneut weitgehend ausgeglichen. Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2017 ein Vorsteuerergebnis von 8,8 Mio. EUR erwirtschaftet (Vorjahr: 10,5 Mio. EUR). Die Ertragsteuern sind bedingt durch die operative Geschäftsentwicklung der Konzerngesellschaften im Vorjahresvergleich absolut um 149 TEUR gesunken. Die Konzernsteuerquote erhöhte sich infolge der noch nicht steuerwirksamen im Wassersportgeschäft entstandenen Verluste von 33,8% auf 38,6% des Vorsteuergewinns. Der Konzern weist für das Geschäftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss in Höhe von 5,3 Mio. EUR (vor Gewinn- und Verlustanteilen nicht beherrschender Anteile) nach 6,9 Mio. EUR im Vorjahr aus. Somit konnte das sehr hohe Nachsteuerergebnis des Geschäftsjahres 2016 entgegen den Erwartungen nicht ganz bestätigt werden. Dennoch handelt es sich hierbei trotz erheblicher Aufwendungen für die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle im Wassersportbereich und im Kfz-Flottengeschäft um eines der besten Jahresergebnisse der Konzernhistorie. 2.4. Investitionen, Vermögens- und Finanzlage des KonzernsDas Investitionsvolumen der Konzerngesellschaften lag im Berichtsjahr mit 3,9 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau (4,4 Mio. EUR). Der Rückgang beruht vor allem auf im Vorjahresvergleich niedrigeren Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 1,6 Mio. EUR (Vorjahr: 2,2 Mio. EUR). Den Investitionen in Sachanlagen stehen im Berichtsjahr Abschreibungen in Höhe von 1,7 Mio. EUR und Abgänge mit einem Buchwert von 0,8 Mio. EUR gegenüber. Die Abgänge resultieren hauptsächlich aus der Umgliederung von zum Verkauf bestimmten Immobilien in das Umlaufvermögen (0,6 Mio. EUR). Die Investitionen in Finanzanlagen von 1,5 Mio. EUR betreffen mit 1,0 Mio. EUR hauptsächlich die Aufstockung von Minderheitsbeteiligungen. Insgesamt war das Anlagevermögen um 1,3 Mio. EUR auf 31,2 Mio. EUR rückläufig. Das Umlaufvermögen des Konzerns stieg insgesamt um 2,2 Mio. EUR auf 45,7 Mio. EUR. Der Anstieg ist wesentlich auf die Erhöhung der Handelswaren um 1,3 Mio. EUR sowie der Ausreichung von kurzfristigen Darlehen an Beteiligungsunternehmen zurückzuführen. Die Handelswaren wurden aufgestockt im Zusammenhang mit der geplanten Umstellung auf eine Eigenproduktion von Platinen sowie zur Vorbereitung auf die nächste Saison im Wassersportgeschäft. Das bilanzielle Eigenkapital hat sich um 0,4 Mio. EUR (+2,4%) auf 18,8 Mio. EUR erhöht. Die bilanzielle Eigenkapitalquote stieg bei nahezu unveränderter Bilanzsumme leicht (+0,5%) auf 24,1%. Bei einer wirtschaftlichen Betrachtung der Eigenkapitalsituation sind allerdings die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter der Konzernmuttergesellschaft einzubeziehen, die sich auf 18,1 Mio. EUR weiter erhöht haben (+2,0 Mio. EUR). Unter Einbeziehung dieser Gesellschafterverbindlichkeiten, die überwiegend als Gesellschafterdarlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gewährt wurden, hat sich das Gesamtengagement des Gesellschafters von 34,4 Mio. EUR auf 36,9 Mio. EUR erhöht und beträgt damit 47,3% (Vorjahr 44,3%) der Konzernbilanzsumme. Die Rückstellungen des Konzerns sind im Vorjahresvergleich um 1,4 Mio. EUR auf 6,3 Mio. EUR zurückgegangen. Die Abnahme resultiert weitestgehend aus der verbrauchsbedingten Verringerung der Rückstellungen für Sonderzahlungen (-1,1 Mio. EUR). Die Bankverbindlichkeiten des Konzerns sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. 3,0 Mio. EUR zurückgeführt worden. Nach Abzug des Finanzmittelbestandes von 15,0 Mio. EUR betragen die Nettofinanzverbindlichkeiten 3,4 Mio. EUR nach 4,7 Mio. EUR im Vorjahr. Dieses entspricht einem Rückgang der Nettofinanzverbindlichkeiten in Höhe von weiteren 1,3 Mio. EUR (-28,1%). Die Bankverbindlichkeiten bestehen zu 56,7% aus mittel- und langfristig fälligen Darlehen, die im Wesentlichen der Finanzierung der Sachanlagen und der immateriellen Anlagewerte der Konzerngesellschaften dienen. Das Anlagevermögen des Konzerns in Höhe von 31,2 Mio. EUR wird durch das Konzerneigenkapital zu 60,2% (Vorjahr: 56,5%) und unter Einbeziehung des mittel- und langfristig fälligen Fremdkapitals weiterhin vollständig gedeckt. Der Konzern ist damit unverändert sehr solide finanziert. Im Geschäftsjahr 2017 wurde infolge des gesunkenen Jahresergebnisses und der höheren Mittelbindung im Working Capital ein geringerer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 5,7 Mio. EUR nach 10,0 Mio. EUR im Vorjahr erwirtschaftet. Die Bereinigung des Jahresüberschusses um nicht cashwirksame Bestandteile führt im Berichtsjahr zu einem Brutto Cashflow in Höhe von 9,6 Mio. EUR (Vorjahr: 10,5 Mio. EUR). Insgesamt konnte ein Free Cashflow (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzgl. Cashflow aus Investitionstätigkeit) in Höhe von 2,4 Mio. EUR erwirtschaftet werden (Vorjahr: 7,0 Mio. EUR). Dem Free Cashflow standen Mittelabflüsse in Höhe von 4,9 Mio. EUR im Finanzierungsbereich gegenüber (Vorjahr: Mittelzufluss +139 TEUR). Die Veränderung des Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr ist darauf zurückzuführen, dass im Berichtsjahr per Saldo Bank- und andere Finanzverbindlichkeiten getilgt wurden (-1,8 Mio. EUR), während im Vorjahr per Saldo Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten (+4,5 Mio. EUR) zugeflossen waren. Insgesamt ist der Finanzmittelfonds unter Berücksichtigung der kurzfristigen Kontokorrentkredite von Konzernunternehmen gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Mio. EUR auf 9,6 Mio. EUR Mittel zurückgegangen. 3. Personal- und SozialbereichIm Jahresdurchschnitt 2017 beschäftigte die Unternehmensgruppe 1.702 Mitarbeiter (Vorjahr 1.695 Mitarbeiter). Hiervon waren 385 in Vollzeit, 812 in Teilzeit und 505 Mitarbeiter in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis tätig. Der überwiegende Teil der Mitarbeiter ist im Kerngeschäftsbereich des Prägegeschäfts und der Kfz-nahen Dienstleistungen beschäftigt. Im Teilkonzern Wassersportbedarf und -zubehör arbeiten 133 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2018 wurde nach monatelanger Projektarbeit unter Beteiligung von Mitarbeitern verschiedener Bereiche und verschiedener Ebenen des Unternehmens ein neues Leitbild erarbeitet und eingeführt. Die Zeichen stehen in der Christoph Kroschke Holding-Gruppe auf Erneuerung und Kulturveränderung. Die Organisation in Gänze und besonders der Personalbereich erarbeitet laufend neue Ansätze, wie moderne Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der vorhandenen Rahmenbedingungen aussehen sollte und wie die vorhandene Organisationsstruktur optimal auf dieses Ziel ausgerichtet werden kann. Aufgrund der hohen Priorität dieses Unterfangens beschäftigt das Unternehmen inzwischen einen erfahrenen Kulturmanager, der sich mit Themen wie Kulturentwicklung und Mitarbeiterbedürfnisse auseinandersetzt. Einer modernen und leistungsstarken Organisation trägt auch die Erneuerung des Bewerbungssystems Rexx Rechnung, welches im Mai 2018 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Es handelt sich hierbei um einen operativen Themenbereich von zentraler Bedeutung, da die Christoph Kroschke Holding-Gruppe jährlich über 8.000 eingehende Bewerbungen erhält. Das neue Bewerbungssystem trägt auch in großem Maße dazu bei, dass die Gesellschaften ein zeitgemäßes und attraktives Gesicht für Bewerber und potenzielle Interessenten zeigen können. Auf der neuen Bewerberseite werden potentielle Bewerber nun zeitgemäß umfassend über das Unternehmen, mögliche Funktionen und Mitarbeiterbenefits informiert. Zukünftig werden diese sogar noch ausgeweitet. So ist die Einführung von erweiterten Benefit-Bausteinen, aus denen die Mitarbeiter sich aus einer Vielzahl von Möglichkeiten die für sie attraktiven Bausteine individuell zusammenstellen und nutzen können, vorgesehen. Das Gewinnen und Halten leistungsstarker und motivierter Mitarbeiter ist und bleibt eine der wichtigsten Aufgaben, um das Unternehmen für die Zukunft stark zu machen und veränderten Herausforderungen der Arbeitswelt Rechnung tragen zu können. 4. Forschung und EntwicklungDie Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der Konzerngesellschaften konzentrieren sich auf
5. Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungWesentliche Risiken, insbesondere bestandsgefährdender Art, bestehen für den Konzern und seine Tochtergesellschaften nicht. Vor dem Hintergrund der Branchenentwicklung in der Kfz-Branche sind die Rahmenbedingungen für Kfz-nahe Dienstleistungen teilweise weiterhin schwierig, insbesondere bezogen auf Kfz-Händler. Die Entwicklung der für die Christoph Kroschke Holding-Gruppe wichtigen Märkte ist teilweise schwer abschätzbar, sie hat aber wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe. Deshalb werden in regelmäßigen Abständen aktualisierte Planungsrechnungen angefertigt, um auf veränderte Rahmenbedingungen zeitnah reagieren zu können. Ausfallrisiken sind für die Gruppe insofern begrenzt, als dass sich das Geschäftsvolumen und getätigte Geldanlagen auf eine große Zahl von Vertragspartnern verteilt. Aufgrund der Abhängigkeit eines wesentlichen Teils der Umsatzerlöse aus dem Geschäftsbereich der automobilnahen Dienstleistungen von der Lage der Prägestelle zu den jeweiligen Zulassungsstellen, bedeuten die Standort-Ausschreibungen der Kommunen und Gemeinden immer ein Risiko der zukünftigen Ertragsentwicklung für einzelne Standorte, dadurch die Nähe zur Zulassungsstelle verloren gehen kann. Ein wesentliches Risiko für das Gesamtunternehmen ist aufgrund der Vielzahl der Filialen (ca. 410) und Zulassungsdienste (ca. 50) jedoch nicht erkennbar. Die Christoph Kroschke GmbH ist für ihr Prägegeschäft von der Entwicklung der Zulassungszahlen in Deutschland abhängig. Gesetzliche Änderungen im Bereich des Zulassungswesens können daher zu Risiken für diesen Geschäftsbereich führen, wenn diese negative Auswirkungen auf die Anzahl der Zulassungsvorgänge haben. Ein Beispiel sind die gesetzlichen Veränderungen im Bereich der Kurzzeitzulassungen, die zum 1. April 2015 in Kraft traten. Seitdem hat die Gruppe in diesem Bereich einen stetigen Rückgang im mittleren zweistelligen Bereich in Bezug auf das Referenzjahr 2014 zu verzeichnen. Im Gegensatz dazu haben die Zollkennzeichen seitdem allerdings an Volumen zugenommen, können aufgrund ihrer deutlich geringeren Stückzahl aber den Verlust aus dem Kurzzeitbereich nicht kompensieren. Ein weiteres Beispiel ist der seit 2014 gültige Wegfall der Umkennzeichnungspflicht bei einem Wohnortwechsel im gesamten Bundesgebiet und bei Halterwechsel, der aber nur geringe Auswirkungen auf den Kennzeichenabsatz hatte. Eine weitere für den künftigen Kennzeichenabsatz bedeutende Entwicklung ist die Möglichkeit, Neuzulassungen online zu beauftragen. Ein gesichertes Onlineportal der Gesellschaft ist bereits seit mehreren Jahren produktiv. Das neue Verfahren sorgt für mehr Transparenz und eine verbindlichere Abwicklung für den Kunden und wird für die Christoph Kroschke GmbH zu weiteren Effizienzsteigerungen führen. Die Gesellschaft ist durch ihre Marktstellung und ihre hohe IT-Kompetenz bestens gerüstet, die bundesweite Etablierung der Online-Zulassung führend aktiv zu gestalten. Grundsätzlich ist es für die Zukunft denkbar, dass eine direkte Kommunikation zwischen den Kunden (z. B. Autohäusern) und den Zulassungsstellen stattfinden wird. So lange in Deutschland im Rahmen des Zulassungsverfahrens die Siegelung der Kennzeichen ein hoheitlicher Verwaltungsakt in den Zulassungsstellen bleibt, geht die Geschäftsführung davon aus, dass Dienstleister wie die Christoph Kroschke GmbH in den Prozess eingebunden bleiben und ihren Standortvorteil mit der Nähe zu den Zulassungsstellen weiter nutzen können. Bedingt durch das rechtzeitige Erkennen von Potenzialen in den Zielgruppen der Christoph Kroschke GmbH und ihrer Tochtergesellschaften sowie von Veränderungen im Markt ergeben sich große Chancen, den gewerblichen Kunden ein zukunftsgerechtes Dienstleistungspaket anzubieten und für die Privatkunden ein entsprechendes Angebot zu schaffen. Die Christoph Kroschke GmbH ist weiterhin bestrebt, ihre Marktposition auszubauen und ihre Kunden durch innovative und attraktive Angebotspakete an sich zu binden und neue Kunden zu gewinnen. Um im und neben dem bestehenden Portfolio neue Produkte und Geschäftsfelder zu entwickeln, wurde der Bereich Business Development als zusätzliche Organisationseinheit etabliert. Dieser erarbeitet auf Basis von drei Schwerpunktclustern konkrete, vielversprechende Geschäftskonzepte in den Bereichen Zulassungswesen, Telematik und Logistik. Die Verantwortung umfasst dabei die Identifikation, Bewertung und Überführung der Themen in einen Umsetzungsprozess. Hierzu wurde eine Marktbeobachtung der fokussierten Segmente installiert, um Marktentwicklungen schnell und umfassend zu erkennen. Offene Ideenworkshops, Kreativtechniken und Initialisierung eines Ideenmanagements erlauben die Identifikation einer Vielzahl von interessanten Ideen. Durch Zusammenarbeit mit allen Fachabteilungen werden in dynamischen Projektteams und in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung die erfolgversprechendsten Themen ausgewählt und umgesetzt. Der Bereich Business Development ist ebenfalls wesentlich in die Weiterentwicklung des Angebotsportfolios einer schweizerischen Minderheitsbeteiligung involviert und fungiert als Bindeglied zu weiteren Anteilseignern und Kunden. Optimierungen der Geschäftsprozesse werden in erheblichem Maße durch den Einsatz komplexer IT-Systeme unterstützt. Die daraus resultierenden Abhängigkeiten von der Verfügbarkeit und Verlässlichkeit dieser Systeme stellen ein zunehmendes Risiko dar. Um dem entgegenzuwirken, wird ein gruppenweites IT-Schutzkonzept eingesetzt. Umfassende Vorkehrungen wie Firewalls, tagesaktueller Virenschutz und Notfallpläne werden genauso eingesetzt wie regelmäßige Kontrollen und Überwachungen der Systeme. Es ist ein interner Datenschutzbeauftragter bestellt, der die Anforderungen an den Datenschutz sowohl für die Christoph Kroschke GmbH als auch den DAD Deutscher Auto Dienst GmbH überprüfen und sicherstellen soll. Anfang 2015 wurde im Rahmen einer Marktuntersuchung Einblick in vertragliche Unterlagen der Christoph Kroschke GmbH genommen. Die Christoph Kroschke GmbH hat sämtliche angeforderten Informationen bereitwillig zur Verfügung gestellt. Da seitdem kein Kontakt zu der ermittelnden Behörde mehr bestand, wird davon ausgegangen, dass die Durchsicht der eingesehenen Unterlagen zu keinen Beanstandungen geführt hat. Für die A. W. Niemeyer GmbH als Handelsgesellschaft bestehen Risiken in der konjunkturellen Entwicklung und deren direktem Einfluss auf das Konsumentenverhalten. Den Wettbewerbsrisiken wird durch eine Neuausrichtung im Bereich Digitalisierung und Konzentration auf den Online-Handel begegnet, was entsprechende Umsetzungsrisiken mit sich bringt. Zudem besteht in der laufenden Neuausrichtungsphase ein erhöhter Finanzierungsbedarf. Bei erfolgreichem Abschluss der Reorganisation werden große Chancen zur Festigung der Marktanteile im Einzelhandel und zur Gewinnung von Marktanteilen im Onlinehandel für den Wassersportbedarf gesehen. Die Gruppe vertritt grundsätzlich einen konservativen Ansatz bzgl. der Einschätzung von Werthaltigkeit von standortbezogenen immateriellen Vermögenswerten und geschäfts- oder Firmenwerten sowie Immobilien (z.B. durch Umzug von Zulassungsstellen). Genau wie in vorherigen Geschäftsjahren wurden auch für das Geschäftsjahr 2017 Wertberichtigungen vorgenommen, wenn die Planwerte einzelner Objekte den Buchwert von Vermögen nicht rechtfertigen. Dies war allerdings wie im Vorjahr nur in geringem Umfang erforderlich. Unternehmen der Christoph Kroschke Holding-Gruppe sind in den vergangenen Geschäftsjahren mehrere Minderheitsbeteiligungen an Start-Up Unternehmen eingegangen. Die getätigten Investments bieten für die Zukunft ein erhebliches Potential auf den relevanten Zukunftsmärkten. Die Gruppe kommt hiermit dem Ziel der Diversifikation von Märkten und somit der Risikoverteilung nach und verschafft sich erhebliche Wachstumschancen für die Zukunft auch aus Synergien mit Unternehmen der Gruppe, wie zum Beispiel der Christoph Kroschke GmbH und dem DAD Deutscher Auto Dienst GmbH. Die zuvor genannten Beteiligungen agieren auf dem Feld der Digitalisierung vorhandener Geschäftsprozesse sowie bspw. in den Zukunftsmärkten "Telematik" und "Schadensmanagement". Dieses Vorgehen korrespondiert mit dem Slogan "Kroschke goes digital". Seitens der Gruppe wird diesen Märkten ein erhebliches zukünftiges Wachstum zugesprochen, an dem partizipiert werden wird. Vor diesem Hintergrund wurden die Minderheitsanteile an einer schweizerischen Aktiengesellschaft in 2018 mittlerweile auf über 25% erhöht. Zudem hat die Christoph Kroschke Holding-Gruppe im vierten Quartal 2017 die Gesellschaft DKT Deutsche Kennzeichen Technik GmbH gemeinsam mit einem Kooperationspartner gegründet. Gesellschaften der Gruppe halten hierbei Mehrheitsanteile in Höhe von 65%. Die neu gegründete Gesellschaft produziert zukünftig Platinen im ersten Schritt u.a. für einen Teil des Eigenbedarfs (ca. 3 Mio. Stück p.a.) der Kroschke Gesellschaften. Ein Kauf von Platinen bei bisherigen Lieferanten wird somit zukünftig unter Generierung eines erheblichen Vorteils auf Vollkostenbasis entfallen. Im zweiten Schritt soll auch über diesen Geschäftsprozess die Internationalisierung der Gruppe vorangetrieben werden. Es werden bereits intensive Gespräche mit zuständigen Behörden in diversen Ländern erfolgsversprechend geführt. Auch der Aufbau dieses neuen Geschäftszweiges erfolgt unter dem Fokus, Risiken in der Gruppe zu streuen, die Abhängigkeit von Lieferanten unter Risikoaspekten zu minimieren. Der Gefahr eines verspäteten Produktionsbeginns eigener Platinen durch die neue Gesellschaft und ein damit einhergehender Mangel an Platinen für das operative Geschäft von Gesellschaften der Kroschke Gruppe wurde durch angemessene Abnahmevereinbarungen für Platinen mit bisherigen Lieferanten sowie die Bevorratung für einen angemessenen Übergangszeitraum entgegengetreten. Zinsänderungs- und Wechselkursrisiken sind für die Christoph Kroschke-Gruppe von untergeordneter Bedeutung. Risiko- und ChancenmanagementIn der Christoph Kroschke GmbH ist die Steuerung von Chancen und Risiken integraler Bestandteil des Systems der Unternehmensführung und nicht Aufgabe einer bestimmten organisatorischen Einheit. In regelmäßigen Terminen zur Diskussion der Geschäftsentwicklung werden neben den Ergebnissen der Geschäftstätigkeit mögliche Chancen und Risiken aufgezeigt sowie Ziele und Steuerungsmaßnahmen vereinbart. Die Grundsätze des Risikomanagements der Christoph Kroschke GmbH sind in einer Richtlinie dokumentiert. In allen Einheiten der Christoph Kroschke GmbH wurden Risikoverantwortliche auf Leitungsebene und Risikomanagementkoordinatoren benannt, um ein effizientes Risikomanagementsystem zu gewährleisten. Die interne Revision der Christoph Kroschke GmbH ist in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung verantwortlich für die Erfassung und Dokumentation von Risikofeldern. Hierzu wird ein datenbankbasiertes Softwaretool genutzt, in dem alle Risiken dokumentiert und gesteuert werden. Im Rahmen des Risikomanagementprozesses werden alle Risiken regelmäßig und systematisch mit den Risikoverantwortlichen auf Aktualität geprüft, neu bewertet und ggf. notwendige Maßnahmen definiert. Risiken für die Christoph Kroschke GmbH und für die DAD Deutscher Auto Dienst GmbH werden unter Berücksichtigung der geplanten und teilweise in Umsetzung befindlichen Maßnahmen vorausschauend und angemessen gesteuert. Maßgebliche Kennzahlen belegen die hervorragende Eigenkapitalausstattung sowie die starke Ergebnis- und Liquiditätssituation der Gruppe. Dieses ermöglicht auch zukünftig gezielte Investitionen in den Ausbau vorhandener sowie die Begründung neuer Geschäftsfelder. Eine nachhaltige und gezielte Überwachung und Prognose der Liquiditätssituation ist von herausragender Bedeutung. Die kontinuierliche Bewertung und Überwachung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch ein intensives Forderungsmanagement und die Versicherung gegenüber dem Schadenseintritt reduzieren die Risiken des Forderungsausfalls. Das vorhandene Forderungsmanagement wird laufend weiter optimiert. Gemeinsam mit EOS als Vertragspartner wurde das vorhandene SAP-System um eine seitens SAP zertifizierte Softwarelösung erweitert, die u.a. die Zusammenarbeit von Back-Office-Bereichen und den Mitarbeitern im Außendienst durch deutlich erhöhte Transparenz und Aktualität im Rahmen eines standardisierten Berichtswesens optimiert. Darüber hinaus hilft eine fallweise mögliche Verrechnung der Forderungen mit Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten das Ausfallrisiko zu verringern. In der Christoph Kroschke Holding-Gruppe wurde die regelmäßige Durchführung eines "Finance Board" bereits im vergangenen Geschäftsjahr etabliert. Das Board setzt sich aus mehreren hochrangigen Führungskräften zusammen. Der regelmäßige Austausch zwecks weiterer Schärfung des Gesamtüberblickes über die aktuelle und zukünftige Liquiditätssituation bzw. des Finanzstatus verläuft auf Basis eines Standardreportings. Auf Basis dieser Informationen werden Investitionsentscheidungen gefällt und Refinanzierungen, je nach Situation, extern oder gruppenintern erarbeitet. Mittlerweile wurde das stark manuell getriebene Standardreporting durch eine SAP-systemimmanente Lösung der Firma Serrala Group GmbH (i.F.: "Serrala") weiter optimiert. Im vierten Quartal 2017 wurden die Module "Payment" und "Cashmanagement" bereits produktiv geschaltet. Hierdurch wurden systemseitige Medienbrüche beseitigt, Automatisierungsgrade im Zahlungsverkehr mit den Geschäftsbanken erhöht bzw. eingeführt sowie die permanente ad-hoc-Auskunftsfähigkeit über Cashbestände in der Christoph Kroschke Holding-Gruppe erreicht. Bis Ende 2018 werden zusätzlich die Module "Liquiditätsplanung" und "Treasury" ebenfalls produktiv genutzt werden. Hierdurch wird die genaue Prognose zukünftiger Zahlungsströme und Liquiditätssituationen unter bekannten Rahmenbedingungen über unterschiedliche Zeiträume ermöglicht. Eine systemseitige Integration von Debitoren- und Kreditorenmanagement aus dem SAP FI in die Serrala-Module ermöglicht die automatische Ableitung Working-Capital relevanter Größen, welche in der Christoph Kroschke Holding-Gruppe von erheblicher Bedeutung sind. Die Möglichkeit, in der Planung unterschiedliche Szenarien abzubilden, bietet eine wichtige und belastbare Grundlage für unternehmerische Refinanzierungsentscheidungen. In der Christoph Kroschke Holding-Gruppe wurde das Standard-Managementreporting monatlich um die Cashflowrechnung erweitert. Die Analyse vergangener Zahlungsströme und deren Prognose für zukünftige Zeiträume im Rahmen von Planungsprozessen rückt zunehmend in den Vordergrund des Interesses. Somit verfügt die Christoph Kroschke Holding-Gruppe über ein umfassendes Berichtswesen mit allen relevanten Informationen bzgl. Umsatz, Ergebnis sowie Cashflow und somit über eine ausgezeichnete Grundlage zur zukünftigen Sicherung der nach wie vor hervorragenden Liquiditätssituation. Neben der hervorragenden Innenfinanzierungskraft der Christoph Kroschke Holding-Gruppe gilt es zusätzlich zu erwähnen, dass die Gesellschaften Christoph Kroschke GmbH und DAD Deutscher Auto Dienst GmbH aufgrund der Aktivitäten im Zusammenhang mit bereits laufenden Projekten seitens der KfW als digitale und innovative Unternehmen eingestuft wurden. Dieses führt dazu, dass den Gesellschaften der Gruppe zukünftig zusätzliche sehr attraktive externe Refinanzierungsmöglichkeiten eröffnet wurden. 6. Nachtragsbericht - Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresEreignisse mit möglicherweise wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind bis Oktober 2018 nicht eingetreten. 7. Prognosebericht - Voraussichtliche EntwicklungFür das laufende Geschäftsjahr 2018 erwartet der Konzern bei steigenden Zulassungszahlen in den Geschäftsbereichen Prägestellen und Zulassungsdienste eine Umsatzerhöhung im mittleren einstelligen Prozentbereich. Die tatsächliche Entwicklung bis September 2018 bestätigt diese Prognose. Etwas stärker wird voraussichtlich der Umsatzanstieg im Geschäftsbereich der Zulassungsdienste gegenüber 2017 erwartet. Die Akquisition von Neukunden rund um Zulassungsdienstleistungen steht auch für 2018 verstärkt im Fokus der Vertriebsorganisation. Marktanteil und Umsatz im Segment Prägestellen sollen durch die weitere Akquisition von neuen Standorten, auch in Form von Kooperationsverträgen mit Partnern, und Standortverbesserungen weiter ausgebaut werden. Für die DAD GmbH wird für das Geschäftsjahr 2018 ein Umsatz auf Vorjahresniveau erwartet. Das operative Ergebnis wird in der Konsolidierungsphase in 2018 infolge der weiteren Investitionen in die Digitalisierung der Geschäftsprozesse unter dem des Vorjahres liegen. Die A. W. Niemeyer GmbH plant auch in den Geschäftsjahren 2018 und 2019 umstellungsbedingte operative Verluste aufgrund von vermehrten Werbe- und Investitionsaufwendungen, die aber durch das starke Eigenkapital aufgefangen werden. Ab dem Geschäftsjahr 2019 wird dabei, getrieben durch den eCommerce-Bereich, mit einem unternehmensübergreifenden Umsatzwachstum im knapp zweistelligen Prozentbereich gerechnet. Die Gesellschaft ist sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Zubehörhandel für Yachten und Boote" sowie auf dem Gebiet der "maritimen Accessoires und maritimer Bekleidung" für das Unternehmen und die Mitarbeiter nutzen zu können. Vor diesem Hintergrund sollen insbesondere die Marktführerschaft im deutschsprachigen Raum gefestigt und größere Marktanteile im europäischen Online-Handel gewonnen werden können. Für den Gesamtkonzern wird für 2018 aufgrund der erwarteten Konsolidierungsphase bei der DAD GmbH, der zunächst verlustbehafteten Neuausrichtung der A. W. Niemeyer GmbH sowie der bisher moderaten wirtschaftlichen Entwicklung in den Geschäftsbereichen Kfz-Kennzeichen und Kfz-nahe Dienstleistungen in den Hauptgesellschaften bei gleichzeitig steigender Investitionstätigkeit von Unternehmen der Christoph Kroschke-Gruppe in Zukunftsmärkte davon ausgegangen, dass das Konzernergebnis um rd. 20% unter dem des Vorjahres liegen wird.
Ahrensburg, 6. November 2018 Christoph Kroschke Holding Geschäftsführungsgesellschaft mbH Christoph Kroschke, Geschäftsführer Geschäftsführung Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017der Christoph Kroschke Holding GmbH & Co. KG AhrensburgAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017der Christoph Kroschke Holding GmbH & Co. KG, Ahrensburg
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2017Die Veränderung des Finanzmittelbestands und die dafür ursächlichen Mittelbewegungen werden anhand der nachfolgenden gemäß DRS 21 aufgestellten Kapitalflussrechnung aufgezeigt:
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2017
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2017A. ANWENDUNG VON RECHNUNGSLEGUNGSVORSCHRIFTENDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 der Christoph Kroschke Holding GmbH & Co. KG (Amtsgericht Lübeck, HR A 2896 AH) ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Ansatz und Bewertung des Konzernabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Ebenso entsprechen Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses mit folgender Ausnahme den Vorjahrsgrundsätzen. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Einnahmen und Ausgaben aus verauslagten Zulassungsgebühren in diesem Konzernabschluss erstmals unsaldiert als Umsatzerlöse und bezogene Leistungen ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte entsprechend der vorherigen Behandlung als durchlaufende Posten ein saldierter Ausweis innerhalb der Umsatzerlöse. Zur Gewährleistung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahresbeträge angepasst, wodurch sich die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2016 um 2.260 TEUR und die Materialaufwendungen/bezogenen Leistungen um den gleichen Betrag erhöht haben. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. B. KONSOLIDIERUNGSKREIS1. KonzernunternehmenIn den Konzernabschluss sind neben der Christoph Kroschke Holding GmbH & Co. KG, Ahrensburg 1) , als Mutterunternehmen die unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen einbezogen. Die wesentlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften sind nachstehend im Einzelnen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt:
Hinsichtlich der Angaben zum übrigen Anteilsbesitz der Tochtergesellschaft Christoph Kroschke Holding GmbH & Co. KG, Ahrensburg, wird für 9 kleine vollkonsolidierte Tochtergesellschaften die Befreiung nach § 313 Abs. 3 Satz 1 HGB in Anspruch genommen. Darüber hinaus werden Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen, die in Anwendung von § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzern einbezogen werden:
2. Änderungen des KonsolidierungskreisesDer Konsolidierungskreis hat sich bezüglich der Gesamtanzahl der 32 vollkonsolidierten Tochtergesellschaften nicht geändert. 3. Assoziierte UnternehmenAls assoziierte Unternehmen gem. § 311 Abs. 1 HGB sind zum 31. Dezember 2017 insgesamt 15 (Vj. 16) Gesellschaften in den Konzernabschluss einbezogen worden. Hierbei handelt es sich ausschließlich um direkte und indirekte Beteiligungen der Christoph Kroschke GmbH, für die die Befreiung nach § 313 Abs. 3 Satz 1 HGB in Anspruch genommen wird. Bei den assoziierten Unternehmen handelt es sich ausschließlich um inländische Gesellschaften, die nach dem HGB bilanzieren. Die fortgeführten Buchwerte der assoziierten Unternehmen liegen zum Bilanzstichtag mit 280 TEUR über dem anteiligen Eigenkapital der assoziierten Unternehmen. Die in den Beteiligungsansätzen enthaltenen Geschäfts- oder Firmenwerte betragen zum Bilanzstichtag 57 TEUR. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden in der Spalte Abschreibungen anteilige Eigenkapitalmehrungen in Höhe von 71 TEUR saldiert mit anteiligen Eigenkapitalminderungen in Höhe von -227 TEUR ausgewiesen. Eine Gesellschaft wurde trotz maßgeblichen Einflusses einer Konzerngesellschaft nicht als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen, da die Einbeziehung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist. 4. Übrige BeteiligungenBeteiligungen i.S.v. § 271 Abs. 1 HGB bestehen an nachfolgenden Gesellschaften:
Hinsichtlich von zwei weiteren Beteiligungen wird auf die Angabe nach § 313 Abs. 3 S. 4 HGB wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verzichtet. C. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE UND WÄHRUNGSUMRECHNUNGDie Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Für diese Erwerbsvorgänge (Neufälle) wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei der Erstkonsolidierung von Erwerbsvorgängen vor dem 1. Januar 2010 wird unverändert die Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. mit den gemäß § 301 Abs. 2 HGB a.F. möglichen Erstkonsolidierungszeitpunkten angewandt. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt für Erstkonsolidierungen bis 2007 linear über einen Zeitraum von 15 Jahren. Ab 2008 werden die Zugänge zu den Geschäfts- oder Firmenwerten aus der Kapitalkonsolidierung selektiv in Abhängigkeit von der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells der erworbenen Tochtergesellschaft linear in der Regel über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren abgeschrieben. Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2017 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis. Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2011 enthält der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter außerdem Anteile an den aufgedeckten stillen Reserven und Lasten sowie die anteiligen Ergebnisbestandteile aus der Folgekonsolidierung der entsprechend der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung sind Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen sowie Rechnungsabgrenzungsposten für Vorauszahlungen aufgerechnet worden. Wesentliche erfolgswirksame Aufrechnungsdifferenzen haben sich dabei nicht ergeben. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung sind die Umsätze und die übrigen konzerninternen Aufwendungen und Erträge zwischen den Konzernunternehmen einschließlich der konzerninternen Gewinnausschüttungen und Ergebnisübernahmen konsolidiert worden. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden sowie auf Konsolidierungsmaßnahmen ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der jeweiligen Gesellschaften vorgenommen. Die Abgrenzung latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten der ausländischen Konzerngesellschaft sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des erstkonsolidierungspflichtigen Kapitals und des erwirtschafteten Konzernergebnisses von der nicht in Euro geführten Gesellschaft ergeben, wurden erfolgsneutral der "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet. Die Werte der Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften wurden mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnungen wurde zu Periodendurchschnittskursen vorgenommen. Das erstkonsolidierungspflichtige Eigenkapital und der Beteiligungsbuchwert wurden mit den historischen Kursen im Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet. Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet. Der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung wurde beachtet. D. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEDie Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des HGB aufgestellt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und WerteSelbst geschaffene Software in Form von Kunden- und Channel-bezogenen Softwarelösungen wird aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Forschungs- und Entwicklungskosten im engeren Sinn fallen im Konzern nicht an. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben sowie ggf. gemindert um außerplanmäßige Abschreibungen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden, soweit sie vor dem 1. Januar 2010 erworben wurden, aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit der Standortvorteile weiter linear über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben (Restbuchwert zum Bilanzstichtag 1.106 TEUR). Ab dem Geschäftsjahr 2010 erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden mit einer Nutzungsdauer zwischen 5 und 10 Jahren entsprechend eines Abschreibungsplanes, der auf einer Umsatz- und Ertragsplanung basiert abgeschrieben (Restbuchwert zum Bilanzstichtag 2.487 TEUR). Soweit erforderlich wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte betragen zum Stichtag 2.372 TEUR (Vj. 3.563 TEUR) sowie entstandene passive Unterschiedsbeträge betragen zum Stichtag 0 TEUR (Vj. 205 TEUR). Im Geschäftsjahr sind planmäßige Abschreibungen auf diese Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 1.191 TEUR erfolgt. Sachanlagen werden zu den um die Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Der Werteverzehr wird durch die planmäßigen Abschreibungen erfasst. Auf die Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen werden die Jahresabschreibungen anteilig ab dem Anschaffungsmonat verrechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten 150,0 EUR, nicht aber 410,0 EUR übersteigen, werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG als geringwertige Anlagegüter abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen, übrige Beteiligungen und Ausleihungen an übrige Beteiligungen und sonstige Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten, ggf. gemindert um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit Nennwerten bzw. zum niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. Die Bewertung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgte zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Die zum Verkauf bestimmten Grundstücke sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen), erfolgt die Bewertung mit dem beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Das Deckungsvermögen wird mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Zum 31. Dezember 2017 ergab sich wie im Vorjahr ein aktiver Überhang, der gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 i. V. m. § 266 Abs. 2 E HGB als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen wird. Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt. Die Pensionsrückstellungen wurden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird von jährlichen Anpassungen von 2,0% bei den Renten ausgegangen. Eine Fluktuationsrate sowie eine Anpassung der Entgelte sind nicht zu berücksichtigen. Für die Bewertung wurde das vertraglich vereinbarte Pensionsalter zugrunde gelegt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basierte in 2017 auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 3,74% (Vj. 4,06%) gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2017 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen (Bewertungsänderung) in Höhe von189 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive und passive latente Steuern aus einbezogenen Einzelabschlüssen und aus Konsolidierung werden saldiert ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. E. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ1. AnlagevermögenDie Entwicklung der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Anlage zum Konzernanhang ("Konzernanlagenspiegel") dargestellt, die ein integraler Bestandteil des Konzernanhangs ist. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Im Vorjahr hatten sämtliche Forderungen mit Ausnahme einer Forderung gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 1,0 Mio. EUR, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr hatten, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. RechnungsabgrenzungspostenDer aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen mehrjährige Mietvorauszahlungen und Baukostenzuschüsse. 4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensrechnungAngaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen:
Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt 68 TEUR. 5. KommanditkapitalDie Hafteinlage gem. § 171 Abs. 1 HGB beträgt wie im Vorjahr 5.200.000,0 EUR und ist in das Handelsregister eingetragen. 6. RücklagenDie Rücklagen betreffen eine Kapitalrücklage der Muttergesellschaft. 7. VerbindlichkeitenFolgende Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr:
Die angenommenen Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entsprechen den Zinsbindungsfristen. Die tatsächlichen Laufzeiten einzelner Kredite können aufgrund von Prolongationen länger sein. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 4,4 Mio. EUR durch die Abtretung von GmbH-Anteilen an einem in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen besichert. 8. Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 1.087 TEUR (Vj.1.439 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 2 TEUR (Vj. 137 TEUR). 9. Latente SteuernLatente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Aktiven latenten Steuern von insgesamt 1.187 TEUR (Vj. 1.026 TEUR) stehen zum 31. Dezember 2017 passive latente Steuern von insgesamt 854 TEUR (Vj. 937 TEUR) gegenüber. Die aktiven latenten Steuern resultieren insbesondere aus der Beibehaltung der Aktivierung von Verlustvorträgen (500 TEUR) und aus temporären Differenzen, die im Wesentlichen auf Geschäfts- oder Firmenwerte, Pensions- und Sonstige Rückstellungen sowie auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (686 TEUR) gebildet wurden. Die passiven latenten Steuern ergeben sich insbesondere aus zeitlichen Bewertungsunterschieden in den Grundstücken und Gebäuden (293 TEUR) und steuerlich gebildeten Rücklagen (561 TEUR). Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren Verlustvorträge erfolgt mit den für das Geschäftsjahr geltenden individuellen Steuersätzen der Konzerngesellschaften, bei denen die zu latenten Steuern führenden Differenzen auftraten. Bei Kapitalgesellschaften wurde die Belastung mit Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 30,0%, bei Personengesellschaften nur die Gewerbesteuerbelastung von 12,0% bzw. 16,0% berücksichtigt. Die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird in der Bilanz als aktive latente Steuer angesetzt. F. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND -VERLUSTRECHNUNG1. UmsatzerlöseDie nahezu ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse des Konzerns setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
Im Zusammenhang mit der Ausweisänderung bei den Umsatzerlösen haben sich die Umsätze im Kraftfahrzeugbereich im Vorjahr um2.012 TEUR auf 95.429 TEUR sowie die sonstigen Erlöse um 248 TEUR auf 1.534 TEUR erhöht. 2. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das AnlagevermögenIm Geschäftsjahr 2017 sind außerplanmäßige Abschreibungen von insgesamt 136 TEUR (Vj.170 TEUR) erfolgt. Die außerplanmäßigen Abschreibungen betreffen ausschließlich die Abwertung von immateriellen Vermögensgegenständen. 3. Periodenfremde ErträgeIm Posten sonstige betriebliche Erträge werden periodenfremde Erträge von insgesamt 1.093 TEUR ausgewiesen. Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (504 TEUR), Erträge aus der Ausbuchung von Rücklagen im Zusammenhang mit dem passiven Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (204 TEUR) sowie der Ausbuchung von Kundenguthaben (103 TEUR). 4. Periodenfremde AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 448 TEUR enthalten. Periodenfremde Aufwendungen werden darüber hinaus in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 130 TEUR ausgewiesen. 5. Aufwendungen für AltersversorgungIn Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind keine Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe enthalten (Vj. 15 TEUR). 6. Erträge und Aufwendungen aus der WährungsumrechnungIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 37 TEUR (Vj. 23 TEUR) sowie in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 140 TEUR (Vj. 0 TEUR) enthalten. 7. Latente SteuernIn dem Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind per Saldo latente Steuererträge in Höhe von 235 TEUR (Vj. 24 TEUR) enthalten. 8. FinanzergebnisDas Finanzergebnis enthält Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei den Pensionsrückstellungen, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von72 TEUR (Vj.67 TEUR) enthalten. Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung:
9. Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes ErgebnisDas auf nicht beherrschende Anteile entfallende Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
G. SONSTIGE ANGABEN1. HaftungsverhältnisseDie Muttergesellschaft haftet aus Bürgschaften in Höhe von 3,6 Mio. EUR für fremde Verbindlichkeiten (Vj. 4,1 Mio. EUR). Eine Inanspruchnahme aus einer Höchstbetragsbürgschaft für einen Immobilienkredit (Stand 31. Dezember 2017: 2,8 Mio. EUR; Vj. 3,0 Mio. EUR) wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der begünstigten Gesellschaft und der weiteren dem Gläubiger gewährten Sicherheiten als nicht wahrscheinlich eingeschätzt. Aus einer weiteren Bürgschaft (0,8 Mio. EUR; Vj. 1,0 Mio. EUR) erfolgte in 2017 in Höhe von 114 TEUR eine Inanspruchnahme. Mit einer darüber hinausgehenden Inanspruchnahme wird aufgrund der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse und der Begleichung der Verpflichtungen durch das Unternehmen selbst nicht gerechnet. Darüber hinaus bestehen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Vj. 0,85 Mio. EUR). Das Risiko der Inanspruchnahme aus diesen Gewährleistungsverträgen in Form einer gesamtschuldnerischen Haftung wird, da die Schuldnerin durch Erhalt von Darlehen von dritter Seite bisher ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Kreditinstitut nachgekommen ist, als zum jetzigen Zeitpunkt gering eingeschätzt. Eine Passivierung von Verbindlichkeiten war daher nicht erforderlich. Des Weiteren bestanden bei Tochtergesellschaften keine Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB aus Gewährleistungsverträgen aufgrund gesamtschuldnerischer Haftung oder Mithaftung (Vj. 2,2 Mio. EUR) oder aus der Stellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (Vj. 1,75 Mio. EUR). 2. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEinige Konzerngesellschaften haben als Mieter eine Vielzahl von Mietverträgen für Geschäftslokale abgeschlossen, die ganz überwiegend langfristig sind und Optionen auf Vertragsverlängerungen beinhalten. Außerdem ist in vielen Fällen vereinbart, dass der Mietzins während der Laufzeit des Vertrages entsprechend der Veränderung vorgegebener Indizes anzupassen ist. Eine Konzerngesellschaft ist überdies als Mieter aus einer Vielzahl von Mietverträgen über Standcontainerplätze, Standflächen, Standflächen für Werbetafeln u. Ä. verpflichtet. Die Mietverpflichtungen aus den Mietverträgen stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:
Bei der vorstehenden Aufstellung sind zukünftige Mieterhöhungen aufgrund von Wertsicherungsklauseln und mögliche Vertragsverlängerungen aufgrund von Optionen nicht berücksichtigt. Zusätzlich bestehen Verpflichtungen aus Kraftfahrzeug- und Mobilien-Leasingverträgen, die aus Finanzierungsgründen abgeschlossen wurden. Die Leasingverpflichtungen aus den Verträgen stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:
3. Honorar für Leistungen des AbschlussprüfersFür Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers für die Muttergesellschaft und für Tochtergesellschaften sind für das Geschäftsjahr Gesamthonorare in Höhe von 179 TEUR (davon 19 TEUR periodenfremd) berechnet worden. Weitere Leistungen des Abschlussprüfers wurden nicht erbracht. 4. Derivative Finanzinstrumente und BewertungseinheitenZum 31. Dezember 2017 besteht im Konzern eine Zinsswapvereinbarung über ursprünglich nominal 1.294 TEUR sowie zwei Devisentermingeschäfte über insgesamt 100 TUSD. Das Zinsswapgeschäft mit einer Laufzeit bis 2028 dient als Micro-Hedge zur Absicherung des Zinsrisikos von variabel verzinslichen Finanzverbindlichkeiten und bildet mit diesem Grundgeschäft Bewertungseinheiten. Zur Messung der Effektivität wird die "Critical-Term-Match-Methode" verwendet. Die bilanzielle Abbildung der wirksamen Teile der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Der negative Marktwert dieses Zinsswaps betrug zum Bilanzstichtag -64 TEUR. Im Geschäftsjahr 2017 wurden zwei Devisentermingeschäfte in Höhe von 100 TUSD abgeschlossen. Die Devisentermingeschäfte sichern das Währungsrisiko aus Wareneinkäufen in US-Dollar ab. Die über den Bilanzstichtag hinausgehenden Devisentermingeschäfte (100 TUSD) haben eine Laufzeit bis zum 10. Januar 2018 bzw. 12. Februar 2018. Der Marktwert zum 31. Dezember 2017 beträgt -1 TEUR. Aufgrund des Vorliegens einer Bewertungseinheit erfolgte nach der Einfrierungsmethode keine Bilanzierung. Die Bewertung erfolgt auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurses unter Berücksichtigung der Terminauf- und -abschläge für die jeweilige Restlaufzeit des Kontraktes im Vergleich zum kontrahierten Terminkurs. 5. KonzerneigenkapitalspiegelDie Aufstellung des Konzerneigenkapitalspiegels erfolgt erstmals DRS 22. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. 6. KonzernkapitalflussrechnungDie Aufstellung der Konzernkapitalflussrechnung erfolgt entsprechend DRS 21. 7. MitarbeiterIm Jahresdurchschnitt beschäftigten die einbezogenen Konzernunternehmen insgesamt 1.702 Mitarbeiter, davon 812 Teilzeitkräfte sowie 505 Aushilfskräfte. 8. Geschäftsführung und VertretungDie Geschäftsführung und Vertretung des Mutterunternehmens erfolgt durch die Komplementärin, die Christoph Kroschke Holding Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Ahrensburg. Die Komplementärin wird durch ihren Geschäftsführer Herrn Christoph Kroschke, Kaufmann, Ahrensburg, vertreten. Bezüglich der Angaben gem. § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a HGB wird in analoger Anwendung die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 9. NachtragsberichtNach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2017 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. H. GEWINNVERWENDUNGDie Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den gesamten Jahresüberschuss des Mutterunternehmens (3,02 Mio EUR.) den Gesellschaftern zuzuweisen.
Ahrensburg, den 6. November 2018 Christoph Kroschke Holding Geschäftsführungsgesellschaft mbH Christoph Kroschke, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des KonzernabschlussprüfersZu dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 sowie zum Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017 erteilen wir folgenden Bestätigungsvermerk: Wir haben den von der Christoph Kroschke Holding GmbH & Co. KG, Ahrensburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 6. November 2018 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Dirk Schützenmeister, Wirtschaftsprüfer Nina Pottmann, Wirtschaftsprüferin |
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