Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 16305
Vorher
Feri Trust AG
Eingetragen
17.7.2023
Branche
FondsmanagementTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklernVermittlung von Krediten
Gegenstand
Vermögensberatung, Finanzplanung, Anlagevermittlung und AbschIussvermittlung, insbesondere die Beratung in der Vermögensanlage auf Fondsbasis und Überwachung der Vermögensverwaltung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rheidt
seit 12.2.2026
Prokura
Prokura
Prokura
Christian Dr. Focke
seit 8.7.2024
Prokura
Wolfgang Dr. Baums
seit 10.10.2023
Prokura
Vorstandsmitglied
Frank W. Straatmann
seit 17.7.2023
Prokura
Rainer Dönges
seit 17.7.2023
Prokura
Sven Dr. Schüly
seit 17.7.2023
Prokura
Marcel Renné
seit 17.7.2023
Vorstandsmitglied
Carsten Hermann
seit 17.7.2023
Prokura
Manuel Frieß
seit 17.7.2023
Prokura
Marcus Brunner
seit 17.7.2023
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
FERI AGEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
FERI AG
Germany
350.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FERI AG (vormals: Feri Trust GmbH)

Bad Homburg v. d. Höhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Gesellschaft, Name FERI AG (vormals FERI Trust GmbH)
Gesellschaft, Sitz Bad Homburg v. d. Höhe
Geschäftsjahresbeginn 1. Januar 2023
Abschlussdatum, aktuell 31. Dezember 2023
Abschlussdatum, Vorjahr 31. Dezember 2022
Geschäftsjahr 2023
Vorjahr 2022

Bilanz zum 31.12.2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 4.115.957,83 3.750.505,03
2. Forderungen an Kunden 9.741.087,13 9.686.533,98
darunter: an Finanzdienstleistungsinstitute 0,00
3. Beteiligungen 8.856,10 11.220,59
darunter: an Kreditinstituten 0,00
darunter: an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00
4. Anteile an verbundenen Unternehmen 5,00 5,00
darunter: an Kreditinstituten 0,00
darunter: an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00
5. Treuhandvermögen 19.093.914,62 19.781.338,51
darunter: Treuhandkredite 0,00
6. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.494.691,00
b) geleistete Anzahlungen 0,00
3.494.691,00 4.392.130,32
7. Sachanlagen 54.920,00 48.931,00
a. Sonstige Vermögensgegenstände 20.773.844,78 22.126.548,73
9. Rechnungsabgrenzungsposten 512.604,80 382.917,69
Summe der Aktiva 57.795.881,26 60.180.130,85

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
1. Treuhandverbindlichkeiten
darunter: Treuhandkredite 0,00 19.093.914,62 19.781.338,51
2. Sonstige Verbindlichkeiten 2.373.133,12 2.792.088,12
3. Rechnungsabgrenzungsposten 273.884,78 272.460,22
4. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 1.299,00 0,00
b) andere Rückstellungen 11.467.404,35 12.747.998,61
11.468.703,35 12.747.998,61
5. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 350.000,00 350.000,00
b) Kapitalrücklage 22.462.684,77 22.462.684,77
c) Gewinnrücklagen
ca) andere Gewinnrücklagen 1.773.560,62 1.773.560,62
d) Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,00 0,00
24.586.245,39 24.586.245,39
Summe der Passiva 57.795.881,26 60.180.130,85

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

Vorjahr
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 90.949,06 1.713,68
2. Zinsaufwendungen 49.341,33 66.912,71
41.607,73 -65.199,03
3. Laufende Erträge aus
a) Beteiligungen 1.974.572,30 1.463.486,08
b) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 30.000,00
1.974.572,30 1.493.486,08
4. Provisionserträge 60.389.425,04 68.927.144,84
5. Provisionsaufwendungen 12.451.128,19 13.391.290,44
47.938.296,85 55.535.854,40
6. Sonstige betriebliche Erträge 1.937.313,43 1.489.077,31
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 24.741.108,49 24.435.203,63
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.851.107,84 2.723.477,18
darunter: für Altersversorgung € 571.109,41 (i.Vj. € 526.918,02) 27.592.216,33 27.158.680,81
b) andere Verwaltungsaufwendungen 13.911.570,47 13.369.936,85
41.503.786,80 40.528.617,66
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 988.719,13 1.001.526,34
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 919.140,88 1.293.192,91
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 39.960,00 34.654,00
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 18,00 83.439,00
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 8.440.165,50 15.511.788,85
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -9.238,00 -7.254,00
14. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 8.430.927,50 15.504.534,85
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00
16. Bilanzgewinn 0,00 0,00

ANHANG

1. Aufstellung des Jahresabschlusses

Die FERI AG (Bad Homburg v. d. Höhe, Handelsregister B des Amtsgerichts Bad Homburg v. d. Höhe, HRB 16305 / FAG / vormals FERI Trust GmbH) ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Aufsichtsrechtlich wird die FAG als Mittleres Wertpapierinstitut im Sinne des § 2 Abs. 17 WpIG eingestuft und erbringt überwiegend Wertpapierdienstleistungen im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 3, 4, 5 und 9 WpIG. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen handels- und gesellschaftsrechtlichen Vorschriften sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der Formblätter der RechKredV gegliedert. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert ausgewiesen und Verbindlichkeiten gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu den Anschaffungskosten oder nach dem strengen Niederstwertprinzip zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Treuhandvermögen und Treuhandverbindlichkeiten werden zum Nennwert bilanziert.

Die Immateriellen Anlagenwerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear bei einer Nutzungsdauer von 3-7 Jahren bei den immateriellen Vermögensgegenständen und 3-13 Jahren bei den Sachanlagen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden sofort aufwandswirksam erfasst. Außerplanmäßige Zu- bzw. Abschreibungen waren nicht vorzunehmen.

Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sofern erforderlich werden Abzinsungen mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen vorgenommen. Pensionsverpflichtungen bestanden nicht.

Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für die Zeit danach darstellen. Auf der Passivseite werden sie für Einnahmen gebildet, die Ertrag für die Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Umrechnung von Fremdwährungen erfolgt nach § 256a HGB i.V.m § 340h HGB mit dem Devisenkassamittelkurs. Der Gesamtbetrag der Fremdwährungspositionen ohne Treuhandvermögen/Treuhandverbindlichkeiten beträgt auf der Aktivseite der Bilanz zum 31.12.2023 T€ 786 (i.Vj. T€ 952) und auf der Passivseite T€ 80 (i.Vj. T€ 9).

3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Forderungen an Kreditinstitute

Die ausgewiesenen Forderungen sind täglich fällig. In dem ausgewiesenen Betrag sind Sichteinlagen bei der MLP Banking AG (Wiesloch) i.H.v. T€ 4.030 (i.Vj. T€ 3.703) enthalten.

b) Forderungen an Kunden

Die ausgewiesenen Forderungen betreffen in erster Linie Forderungen aus erbrachten Dienstleistungen. Diese haben eine Fälligkeit von bis zu 3 Monaten.

c) Beteiligungen

Gesellschaft Beteiligungsbuchwert 31.12.2023
in T€
Beteiligungsbuchwert 31.12.2022
in T€
Sustainable Private Equity Portfolio 08/09 - FTL S.C.A., SICAR (Luxemburg) 0 2
International Real Estate Portfolio 08/09 - FTL S.C.A., SICAR (Luxemburg) 3 3
Real Estate Portfolio International (REPI) GmbH & Co.KG (Frankfurt am Main) 4 4
Private Equity Portfolio 2006 GmbH & Co. Beteiligungs KG (München) 2 2

An diesen Gesellschaften hält die FAG weniger als 20 % der Anteile.

d) Anteile an verbundenen Unternehmen

Gesellschaft Beteiligungsbuchwert 31.12.2023
in T€
Eigenkapital 31.12.2022
in T€
Ergebnis GJ 2022
in T€
FPE Private Equity Beteiligungs-Treuhand GmbH (München) 0 291 24
FPE Private Equity Koordinations GmbH (München) 0 77 17
FPE Direct Coordination GmbH (München) 0 99 23
FERI Private Equity GmbH & Co. KG (München) 0 16 0
FERI Private Equity Nr. 2 GmbH & Co. KG (München) 0 2 0

An diesen Gesellschaften hält die FAG 100 % der Anteile. Alle Anteile sind auf einen Erinnerungswert von 1 € abgeschrieben.

e) Treuhandvermögen/Treuhandverbindlichkeiten

Der Betrag betrifft die für Kunden treuhänderisch gehaltenen Beteiligungen. Die ausgewiesene Summe der Treuhandverbindlichkeiten betrifft korrespondierend in voller Höhe Verbindlichkeiten gegen Kunden. Die Position lautet ursprünglich in voller Höhe auf US-Dollar.

f) Anlagevermögen

Das Anlagevermögen besteht hauptsächlich aus Software. Den Schwerpunkt bildet hierbei ein seit Januar 2022 betriebsbereites Portfoliomanagementsystem. Zur Entwicklung verweisen wir auf die Anlage zum Anhang.

g) Sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten enthält im Wesentlichen eine Forderung gegen die Gesellschafterin FERI Management AG (Bad Homburg) i.H.v. T€ 18.884 (i.Vj. T€ 20.464). Diese besteht größtenteils aus einer Saldierung der Forderung resultierend aus dem gemeinsamen Cashpooling i.H.v. T€ 27.783 (i.Vj. T€ 36.555) mit der Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung i.H.v. T€ 8.431 (i.Vj. T€ 15.505). Gegen die FERI (Luxembourg) S.A. (Luxemburg, vormals FERI Trust (Luxembourg) S.A.) besteht eine Forderung i.H.v. T€ 1.754 (i.Vj. T€ 1.451). Weiterhin wird eine Forderung über noch nicht abzugsfähige Vorsteuer gegenüber dem Finanzamt in Höhe von T€ 86 (i.Vj. T€ 67) ausgewiesen.

h) Sonstige Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. Es bestehen Verbindlichkeiten für bezogene Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 1.545 (i.Vj. T€ 1.191), für Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge (T€ 557, i.Vj. T€ 499) sowie für weiterzuleitende Zahlungen an Dritte (T€ 17, i.Vj. T€ 857).

i) Rückstellungen

Es wurden Steuerrückstellungen i.H.v. T€ 1 (i.Vj. T€ 0) gebildet. Andere Rückstellungen wurden i.H.v. insgesamt T€ 11.467 (i.Vj. T€ 12.748) gebildet. Darunter entfallen auf EBIT-Beteiligungen T€ 5.130 (i.Vj. T€ 5.585), auf Boni und Tantiemen T€ 3.376 (i.Vj. T€ 4.344), auf diverse Rückstellungen T€ 1.146 (i.Vj. T€ 775), auf Vorruhestandsregelungen T€ 753 (i.Vj. T€ 719), auf Rückvergütungen an Kunden T€ 356 (i.Vj. T€ 664), auf Provisionen T€ 264 (i.Vj. T€ 248), auf Urlaubsrückstellungen T€ 255 (i.Vj. T€ 229), auf Beratungs- und Prüfungskosten T€ 107 (i.Vj. T€ 104) und auf Berufsgenossenschaftsbeiträge T€ 80 (i.Vj. T€ 80).

j) Eigenkapital

Die FAG verfügt über ein Grundkapital von T€ 350 (i.Vj. T€ 350). Das Grundkapital ist eingeteilt in 350.000 auf den Namen lautende nennbetragslose Stückaktien. Die Kapitalrücklage beträgt T€ 22.463 (i.Vj. T€ 22.463). Weiterhin weist die FAG im Berichtsjahr eine Gewinnrücklage i.H.v. T€ 1.774 (i.Vj. T€ 1.774) aus. Gemäß Ergebnisabführungsvertrag wird der Gewinn i.H.v. T€ 8.431 (i.Vj. T€ 15.505) an die FERI Management AG abgeführt.

k) Zinserträge und Zinsaufwendungen

Nach nur geringfügigen Zinserträgen im Vorjahr konnten aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus in 2023 91 T€ Zinserträge aus Guthabensverzinsungen gegenüber der MLP Banking AG (Wiesloch) erzielt werden.

Die Zinsaufwendungen i.H.v. T€ 49 (i.Vj. T€ 67) resultieren vor allem aus einer Rückstellung für Zinsforderungen an die Gesellschaft (T€ 29, i.Vj. 0) sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen i.H.v. T€ 20 (i.Vj. T€ 18). Aufwand für Verwahrentgelte fiel nicht mehr an (i.Vj. T€ 49).

l) Provisionserträge

Die Provisionserträge i.H.v. T€ 60.389 (i.Vj. T€ 68.927) werden mit privaten und institutionellen Mandaten für erbrachte Dienstleistungen vor allem in den Bereichen Vermögensverwaltung, Portfoliomanagement, Anlageberatung und Investment Research erzielt. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert vor allem aus niedrigeren Erlösen aus dem Portfoliomanagement.

m) Provisionsaufwendungen

Die Provisionsaufwendungen betragen T€ 12.451 (i.Vj. T€ 13.391). Hiervon entfielen auf Aufwendungen im Zusammenhang mit erzielten Provisionserträgen, hier vor allem im Produktbereich, T€ 9.877 (i.Vj. T€ 10.205), auf Vermittlerprovisionen an die MLP Banking AG und weitere Vermittler T€ 1.812 (i.Vj. T€ 1.839) sowie auf Retrozahlungen für Produkterlöse T€ 763 (i.Vj. T€ 1.347).

n) Sonstige betriebliche Erträge

Die wesentlichen Positionen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. T€ 991 (i.Vj. T€ 473), Erträge aus steuerpflichtiger Kfz-Nutzung i.H.v. T€ 543 (i.Vj. T€ 569), Vergütungen für Geschäftsführertätigkeiten bei Private Equity Gesellschaften i.H.v. T€ 267 (i.Vj. T€ 97) sowie Devisenkursgewinne i.H.v. t€ 26 (i.Vj. T€ 71).

o) Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die größte Aufwandsposition bei den anderen Verwaltungsaufwendungen besteht aus Weiterbelastungen von Umlagen seitens der FERI Management AG i.H.v. T€ 5.431 (i.Vj. T€ 4.903). Aufwendungen für Honorare im Zusammenhang mit Leistungen der Gesellschaft, die mit der Jahresabschlussprüfung beauftragt wurde, sind den entsprechenden Angaben im Konzernanhang der MLP SE (Wiesloch) zu entnehmen.

p) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position enthält in erster Linie Aufwendungen für Schadensfälle und nicht abzugsfähige Umsatzsteuer.

q) Steuern vom Einkommen und Ertrag

Mit der FERI Management AG besteht eine ertragsteuerliche Organschaft. Ertragsteuern des Geschäftsjahres werden von der FERI Management AG nicht an die FAG weiterbelastet. Der ausgewiesene Steueraufwand betrifft die Betriebsstätte der FAG in Österreich.

4. Sonstige Angaben

a) Umfirmierung und Geschäftsleitung

Die FAG firmierte bis 16.07.2023 als FERI Trust GmbH und wurde per Handelsregistereintrag vom 17.07.2023 in eine Aktiengesellschaft (FERI Trust AG) umfirmiert. Per Handelsregistereintrag vom 19.07.2023 erfolgte dann eine Umbenennung in FERI AG.

Geschäftsführer bis einschließlich 16.07.2023 (mit Angabe des/der Resorts):

Marcus Brunner (u.a. Finanzen, Compliance & Risikomanagement);

Marcus Burkert (Institutionelle Kunden);

Carsten Hermann (Investment Management & Research);

Dr. Andreas Schmidt-von Rhein (Operations & Investment Services);

Dr. Patrick Zenz-Spitzweg (Private Mandanten & Marketing).

Vorstände ab 17.07.2023 (mit Angabe des/der Resorts):

Marcel Renne, Vorstandsvorsitzender (u.a. Marketing, Personal, Recht, Vertrieb);

Marcus Brunner (u.a. Compliance & Risikomanagement, IT, Finanzen);

Dr. Marcel Lähn, (u.a. Investment Management, Nachhaltigkeit, Produktentwicklung).

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer und Vorstände für das abgelaufene Geschäftsjahr betrugen T€ 3.081 (i.Vj. T€ 4.145). Zwei der drei Vorstände bezogen ihre Vergütungen im abgelaufenen Geschäftsjahr von der Muttergesellschaft FERI Management AG.

b) Aufsichtsrat (seit 17.07.2023)

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender MLP SE, Heidelberg, Vorsitzender;

Ulrich Hocker, Rechtsanwalt, Düsseldorf, stellvertretender Vorsitzender;

Susanne Fromme, Unternehmensberaterin, Köln.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Vergütung durch die Muttergesellschaft FERI Management AG, deren Aufsichtsrat personenidentisch besetzt war.

c) Prokura

Im Berichtsjahr waren Prokuren an Dr. Wolfgang Baums (seit 10.10.2023), Marcus Burkert (seit 17.07.2023), Rainer Dönges (seit 17.07.2023), Michael Friedel, Manuel Frieß, Carsten Hermann (seit 17.07.2023), Tobias Philipp Rößler, Dr. Sven Schüly, Frank W. Straatmann und Dr. Patrick Zenz-Spitzweg (seit 17.07.2023) erteilt.

d) Mitarbeiter

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 187 Arbeitnehmer (davon 27 Aushilfskräfte) beschäftigt (i.Vj. 179 Arbeitnehmer (davon 25 Aushilfskräfte)).

e) Konzernabschluss

Die FAG wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 des Mutterunternehmens MLP SE einbezogen. Dieser stellt gleichzeitig den kleinsten und größten Konsolidierungskreis dar. Der Konzernabschluss der MLP SE wird nach International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standard Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellt und im Unternehmensregister bekannt gemacht. Er hat gem. § 291 Abs. 2 HGB befreiende Wirkung.

f) Nahestehende Unternehmen

Die FAG hat mit der FERI Management AG einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Daneben besteht mit der FERI Management AG eine umsatzsteuerliche und ertragssteuerliche Organschaft.

g) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben eine Höhe von T€ 5.391 (i.Vj. T€ 5.529). Darunter entfallen auf Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen T€ 3.445 (i.Vj. T€ 3.468), auf KFZ-Leasing T€ 1.304 (i.Vj. T€ 1.161) und auf Verpflichtungen aus Büromietverträgen T€ 637 (i.Vj. T€ 900).

h) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

 

Bad Homburg v. d. Höhe, 04. März 2024

Vorstand

Marcel Renné

Marcus Brunner

Dr. Marcel Lähn

Entwicklung der Finanzanlagen und des Anlagevermögens zum 31.12.2023

Anschaffungskosten
kumulierte Abschreibung Beginn GJ
Zugänge Ifd. Jahr
Abschreibung auf Zugänge Ifd. Jahr
Abgänge Ifd. Jahr
Abschreibung auf Abgänge Ifd. Jahr
I. Beteiligungen 235.598,01 224.377,42 0,00 0,00 2.346,49 0,00
II. Anteile an verb. Unternehmen 257.289,59 257.284,59 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Immaterielle Anlagewerte 5.580.538,17 1.188.407,85 63.420,00 10.570,00 0,00 0,00
IV. Sachanlagen 130.380,95 81.449,95 33.848,81 22.960,61 19.274,47 19.274,47
Zuschreibungen Ifd. Jahr
Abschreibung Ifd. Jahr
kumulierte Abschreibung
Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
I. Beteiligungen 0,00 18,00 224.395,42 8.856,10 11.220,59
II. Anteile an verb. Unternehmen 0,00 0,00 257.284,59 5,00 5,00
III. Immaterielle Anlagewerte 0,00 960.859,32 2.149.267,17 3.494.691,00 4.392.130,32
IV. Sachanlagen 0,00 27.859,81 90.035,29 54.920,00 48.931,00

Lagebericht zum 31.12.2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die FERI AG (Bad Homburg v. d. Höhe / vormals FERI Trust GmbH) ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der FERI Management AG (Bad Homburg v. d. Höhe / vormals FERI AG) und unterhält eine ausländische Zweigniederlassung in Wien, Österreich, die vor allem Vertriebsunterstützung für den Bereich "Institutionelle Kunden" leistet. Die FERI AG konzentriert sich auf die individuelle und ganzheitliche Vermögensberatung ausgewählter Privatkunden unter Verwendung eines breiten Spektrums von Assetklassen und unter Einsatz von Investmentfonds, die auf Basis eines systematischen Beurteilungsprozesses unabhängig selektiert werden. Darüber hinaus wird Investment- und Portfoliomanagement, Beratung und Investment Research für Fonds und institutionelle Kunden betrieben. Hauptabsatzmarkt der Gesellschaft ist Deutschland und das deutschsprachige Ausland. Die Gesellschaft ist in Form der Bereiche "Private Mandanten", "Institutionelle Kunden", "Volatilitätsstrategien & Digitale Assets", "Private Markets", "Hedge Funds", "Consulting Institutionelle Kunden", Private Markets Services", "Operations", "Vermögensbuchhaltung", "Vermögensreporting", "IT Development", "Client Acquisition Services", "Investment Management", "Investment Controlling" sowie übergeordnet "Risikomanagement" und "Compliance" organisiert.

Für das zweite Quartal 2024 ist der Vollzug einer Verschmelzung der FERI Management AG auf die FERI AG geplant. Die Vorbereitungen hierfür haben bereits im Jahr 2023 unter dem Projektnamen "oneFERI" begonnen. Hierzu wurde die FERI AG, die bis dahin als Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter der Bezeichnung FERI Trust GmbH firmierte, in eine Aktiengesellschaft umfirmiert, zunächst unter der Bezeichnung FERI Trust AG, und anschließend in FERI AG umbenannt. Die neue Firmenbezeichnung entspricht seitdem der vorherigen der Muttergesellschaft FERI Management AG, die zuvor die eigene Bezeichnung geändert hatte. Durch die Verschmelzung werden u.a. zusätzliche Effizienzen durch eine Verschlankung der Gesellschaft^- und Führungsstruktur sowie eine Fokussierung auf den Markenkern angestrebt.

Die FERI AG hat keine Forschungs- und Entwicklungsausgaben im engeren Sinne. Selbstverständlich werden laufend neue Dienstleistungen und Services entwickelt. Diese Entwicklung erfolgt allerdings im Rahmen der laufenden Dienstleistungserstellung. Mit besonderer Intensität wurden im Jahr 2023 verschiedene interne Projekte zur Digitalisierung verfolgt wie beispielsweise die fortlaufende Implementierung eines neuen Portfoliomanagement- sowie CRM-Systems, die Entwicklungsaufwand zur zielgerechten Konfiguration und Implementierung mit sich brachten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das fundamentale Kapitalmarktumfeld wurde im Jahr 2023 vor allem von der geldpolitischen Straffung wichtiger Notenbanken geprägt. Die Inflationsrate lag zu Beginn des Jahres in den USA bei 6,4%, im Euroraum bei 8,6% und ging bis zum Jahresende in beiden Regionen auf etwa 3% zurück. Sie lag damit weiterhin spürbar über dem Zielwert der Notenbanken. Sowohl die amerikanische Fed als auch die EZB setzten erwartungsgemäß ihre im Jahr 2022 begonnene geldpolitische Straffung konsequent fort. Beide Notenbanken erreichten im Herbst 2023 den wahrscheinlichen Zinsgipfel: Die Fed hatte bis zu diesem Zeitpunkt ihren Leitzins um insgesamt 525 Basispunkte angehoben, die EZB um 450 Basispunkte. Parallel dazu führten beide Notenbanken ihre Bilanzsumme in signifikantem Maße zurück, was einen zusätzlichen Liquiditätsentzug bedeutete.

Aus ökonomischer Perspektive sollte eine solch starke geldpolitische Straffung mit gewisser Zeitverzögerung signifikant negative Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage haben. Dies war mit Blick auf die USA auch partiell der Fall, jedoch standen dem Abgleiten der Wirtschaft in eine Rezession einige Faktoren entgegen, vor allem die noch sehr hohen Überschuss-Ersparnisse der Haushalte, die den privaten Konsum stützten, die expansiv ausgerichtete Fiskalpolitik und der anhaltend robuste Arbeitsmarkt mit einem begrenzten Arbeitskräfteangebot. Im Ergebnis zeigte sich die US-Konjunktur das gesamte Jahr 2023 hindurch robust und wuchs insgesamt um etwa 2,5%. Dies war der Hauptgrund für die insgesamt sehr positive Aktienmarktentwicklung, weil sich die geldpolitische Straffung nur punktuell in sinkenden Unternehmensgewinnen niederschlug und es überdies mit der technologischen Entwicklung im Bereich künstlicher Intelligenz einen zusätzlichen Treiber für den Technologiesektor gab.

Außerhalb der USA blieb die globale Wachstumsdynamik allerdings deutlich unterhalb des Potenzialwertes: In Europa erfüllten sich Befürchtungen vor einem Energienotstand infolge ausbleibender russischer Energielieferungen zwar nicht, jedoch blieb die Stimmung das gesamte Jahr hindurch gedämpft und von Unsicherheiten geprägt, was zusammen mit der hohen Inflation und den daraus resultierenden Einkommensverlusten für die privaten Haushalte lediglich eine Stagnation der wirtschaftlichen Entwicklung zuließ. Besonders ausgeprägt war die wirtschaftliche Schwäche in Deutschland, das als einziges bedeutendes Industrieland eine im Gesamtjahr schrumpfende Wirtschaftsleistung zu verzeichnen hatte. In China erwies sich der starke Zuwachs der wirtschaftlichen Aktivität nach Aufhebung der Corona-Maßnahmen nur als kurzes Zwischenspiel: Tatsächlich wurde die wirtschaftliche Dynamik durch die Auswirkungen einer ernsthaften Immobilienmarktkrise erheblich gedämpft, zumal die chinesische Führung nur punktuelle Gegenmaßnahmen ergriff und insgesamt auf eine nachhaltige Stimulierung der Wirtschaft verzichtete. Ein größerer Einbruch der chinesischen Wirtschaft wurde auf diese Weise zwar vermieden, jedoch gingen von China keinerlei positive Impulse für die Weltwirtschaft aus.

Geopolitische Ereignisse waren über das Jahr hinweg zwar ständig präsent, blieben letztlich aber ohne nachhaltigen Einfluss auf das Kapitalmarktgeschehen. Selbst die aus dem Überfall der Hamas auf Israel erwachsende Furcht vor einer Eskalation der Konflikte im Nahen Osten hatten einen nur kurzzeitigen und begrenzten Einfluss auf die Kapitalmärkte, weil eine unmittelbare Konfrontation zwischen Israel und dem Iran, möglicherweise unter Einschluss der USA schließlich als unwahrscheinlich angesehen wurde.

Der weltweite Aktienmarktindex legte im Jahr 2023 um etwa 20 Prozent zu. Maßgeblich hierfür waren die anhaltend positive Gewinnentwicklung der Unternehmen und die ausbleibende Rezession der US-Wirtschaft. Zusätzlich erwies sich die Entwicklung im Bereich künstlicher Intelligenz als positive Triebkraft: Mit dem Aufkommen von ChatGPT und anderen Modellen sprachgesteuerter KI-Anwendungen verbindet sich die Erwartung grundlegender Neuerungen und daraus resultierender Produktivitätsgewinne, die sich in einem sehr hohen Zuwachs der Aktienwerte von Technologieunternehmen niederschlug. Das hohe Gewicht dieser Unternehmen im amerikanischen Aktienindex ermöglichte einen insgesamt starken Wertzuwachs, während der Umstand einer weitaus bescheideneren Performance der meisten anderen Werte im Index überdeckt wurde.

Die Marktteilnehmer folgten im Jahr 2023 fast durchgängig dem "Soft landing"-Narrativ, also der Erwartung resp. Hoffnung, dass eine Rückführung der Inflation auf das 2%-Ziel gelingt, ohne dass dies mit einer Rezession und sinkenden Unternehmensgewinnen einhergehen müsste. Im Lichte sehr positiver Inflationsdaten aus den USA und einer überraschend taubenhaften Fed-Rhetorik im Dezember kam es im vierten Quartal zu einer veritablen Jahresendrallye, die für rund die Hälfte des Gesamtjahresplus verantwortlich war.

Nach einem volatilen Jahresauftakt waren die Rentenmärkte insbesondere im zweiten und dritten Quartal des Jahres 2023 von steigenden Zinsen geprägt: Als Reaktion auf die fortgesetzte geldpolitische Straffung der Fed und der EZB stiegen die Zinsen sehr deutlich. US-amerikanische Staatsanleihen erreichten Ende Oktober eine Renditeniveau von 5%, rund 150 Basispunkte mehr als im Januar. Bundesanleihen wiesen im Januar eine Rendite von etwas mehr als 2% auf und stiegen im Oktober bis auf knapp 3%. Im vierten Quartal setzte sich an den Märkten die Erwartung baldiger Zinssenkungen der großen Notenbanken durch. Folge war ein deutlicher Rückgang der Renditen innerhalb kurzer Zeit: Am Jahresende lag die Rendite von US-Treasuries unter 4%, die von Bundesanleihen nur knapp über 2%.

Im Ergebnis konnten die Anleger mit Anleihen angesichts des erreichten Zinsniveaus zwar wieder positive Erträge erzielen, jedoch wurden diese Erträge durch die fallenden Kurse der Anleihen geschmälert. Für das Jahr 2023 insgesamt steht eine Performance von rund 7% für europäische Staatsanleihen und etwa 4% für US-amerikanische Staatsanleihen zu Buche.

Auch wenn die im Vergleich zum Vorjahr steigenden Wertentwicklungen der Aktien- und Rentenmärkte an vielen Stellen positiven Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der FERI AG im Jahr 2023 hatten, gab es nicht zuletzt aufgrund des deutlichen Anstieges des Zinsniveaus auch starke gegenläufige Effekte, da einige Kunden Vermögenswerte teilweise in risikoärmere Anlageformen überführt haben. Auch war auf der Kundenseite ähnlich wie im Vorjahr aufgrund der sehr dynamischen Marktumfeldfakoren in vielen Fällen eine große Verunsicherung und damit einhergehend Zurückhaltung auszumachen, so dass die zuvor beschriebenen Belastungsfaktoren für die Geschäftsentwicklung nicht durch Vertriebserfolge ausgeglichen werden konnten.

2.2 Geschäftsverlauf

Im Bereich "Private Mandanten" lagen die Provisionserträge leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Das Provisionsergebnis, das neben den Provisionserträgen auch die Provisionsaufwendungen berücksichtigt, sinkt in diesem Bereich um 2 % gegenüber dem Vorjahr. Trotz erfolgreicher Akquisitionsbemühungen mussten auch einige größere Abflüsse verzeichnet werden.

Im Bereich "Institutionelle Kunden" gingen die Provisionserträge sowie Provisionsaufwendungen etwas deutlicher zurück. Das Provisionsergebnis liegt hierbei um 16 % unter dem Vorjahresniveau. Neben einem deutlichen Rückgang der erfolgsabhängigen Vergütungen mussten stärkere Rückgänge beim verwalteten Vermögen einiger eigener Produkte verzeichnet werden, da das im Jahr 2023 deutlich angestiegene Zinsniveau Anlagen aus dem Rentenbereich wieder attraktiver gemacht hat und es vor allem in diesem Zusammenhang zu Mittelabflüssen kam.

Insgesamt musste die FERI AG einen Rückgang des Provisionsergebnisses von 14% feststellen. Bei Bereinigung der Effekte aus erfolgsabhängigen Vergütungen liegt das Provisionsergebnis im Jahr 2023 11% unter dem des Vorjahresergebnisses.

Der Rückgang des EBITs (entspricht der Summe der Pos. 3, 4 und 6 abzgl. Pos. 5, 7, 8, 9, 10 und 11 der GuV) im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr beträgt vor allem aufgrund der beschriebenen Rückgänge auf der Ertragsseite 46 %. Gegenüber den Planungen lag das EBIT 40% niedriger. Die Planungen für das Jahr 2023 beinhalteten allerdings nicht den starken Anstieg des Zinsniveaus und die damit teilweise verbundenen nachteiligen Effekte auf den Geschäftsverlauf der FERI AG. Durch klare strategische Ausrichtung, hohe inhaltliche Kompetenz und insgesamt sehr stringente Leistungen in den Kernfunktionen der FERI AG konnte in diesem anspruchsvollen Umfeld ein zumindest noch bedingt zufriedenstellender Geschäftsverlauf erreicht werden.

2.3 Lage

a) Ertragslage

Die Provisionserträge gingen im Jahr 2023 von T€ 68.927 im abgelaufenen Jahr auf T€ 60.389 etwas deutlicher zurück. Der Rückgang resultierte vor allem aus niedrigeren Erträgen aus erfolgsabhängigen Vergütungen sowie punktuellen Mittelabflüssen aus eigenen Produkten.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen der Gesellschaft stiegen von T€ 40.529 im Vorjahr leicht auf T€ 41.504 im Jahr 2023. Der Anstieg verteilt sich relativ gleichmäßig auf Personal- und andere Verwaltungsaufwendungen.

b) Finanzlage

Der Zahlungsmittelbestand umfasst die aus laufenden Bankkonten resultierenden Forderungen gegenüber Kreditinstituten. Unter anderem bestehen Cashpool-Konten bei der Commerzbank und der Nassauischen Sparkasse. Im Rahmen des Cashpools mit der FERI AG hat die Gesellschaft die Möglichkeit, sich jederzeit zu refinanzieren. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gegeben. Auch in Zukunft wird keine Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit gesehen. Im Jahr 2023 gab es keine nennenswerten Investitionsvorhaben oder Finanzierungsmaßnahmen. Die Eigenkapitalquote lag ohne Berücksichtigung von Treuhandverbindlichkeiten zum Stichtag bei 64 % (i.Vj. 61 %).

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist von T€ 60.180 um T€ 2.384 auf T€ 57.796 leicht zurückgegangen. Der Rückgang im Vergleich zur Vorjahresbilanzsumme kann vor allem auf das niedrigere Volumen der Treuhandforderungen / -verbindlichkeiten als auch die gesunkenen anderen Rückstellungen zurückgeführt werden.

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen oder schwebenden Rechtsstreitigkeiten, die sich nachhaltig auf die Vermögenslage der Gesellschaft auswirken könnten. Aufgrund des mit der FERI Management AG abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags wird das Jahresergebnis in Höhe von T€ 8.431 in voller Höhe abgeführt (i.Vj. T€ 15.505). Insgesamt kann die Entwicklung der Vermögenslage als zufriedenstellend bezeichnet werden.

2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

In einem dynamischen Kapitalmarktumfeld musste die FERI AG im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem bei eigenen Produkten, die in den Vorjahren teilweise starke Zuflüsse verzeichnet haben, einige größere Abflüsse hinnehmen, bei anderen Produkten hingegen gab es auch größere Zuflüsse. Hinzu kommt die durch die grundsätzlich gute Kapitalmarktentwicklung unterstützte positive Performance in der Vermögensverwaltung. Die betreuten Kundenvermögen stiegen innerhalb der FERI-Gruppe auf Mio. € 46.508 nach Mio. € 45.231 im Vorjahr, wobei die Planungen für 2023 leicht um Mio. € 2.721 verfehlt wurden.

Als weiterer nichtfinanzieller Leistungsindikator fungiert die leicht ansteigende Anzahl der Mitarbeiter. Im Jahr 2023 lag deren Anzahl bei 187 gegenüber 179 im Vorjahr. Wie in den Vorjahren wurden für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sowohl interne als auch externe Ressourcen (z.B. Seminare und Tagungen) in Anspruch genommen.

Das EBIT der Gesellschaft lag im Berichtsjahr bei T€ 8.399. Gegenüber dem Vorjahr (T€ 15.577) bedeutet dies einen deutlichen Rückgang um T€ 7.178. Das für 2023 budgetierte EBIT i. H. v. T€ 13.897 wurde hierbei relativ deutlich verfehlt. Der Rückgang resultierte vor allem aus niedrigeren Erträgen aus erfolgsabhängigen Vergütungen sowie Mittelabflüssen aus einigen eigenen Produkten. Letztere waren zum Zeitpunkt der Planung noch nicht absehbar und damit darin nicht berücksichtigt. Die Personalaufwendungen lagen leicht niedriger als budgetiert, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass vakante Stellen vor allem aufgrund der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht in dem geplanten Umfang besetzt werden konnten. Die anderen Verwaltungsaufwendungen lagen ebenfalls etwas niedriger als budgetiert, was vor allem auf niedrigere Umlageweiterbelastungen seitens der FERI Management AG zurückzuführen ist. Die EBIT-Marge (entspricht EBIT geteilt durch Summe der Pos. 3, 4 und 6 der GuV) lag bei 13 % (i.Vj. 22 % / Budget 2023 19 %).

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Das makroökonomische Umfeld ist zu Beginn des Jahres 2024 durch drei wesentliche Charakteristika gekennzeichnet:

Die Inflation ist in den meisten Ländern deutlich gesunken, liegt aber immer noch spürbar über der von den Notenbanken angestrebten Zielmarke von 2%.

Die Geldpolitik ist in den USA und in Europa klar restriktiv, der Zinsanhebungszyklus befindet sich aber in der Endphase und hat wahrscheinlich sein Maximum erreicht.

Die Konjunktur zeigt sich in den USA noch robust, während die Wirtschaft in Europa seit längerem stagniert und China mit einer strukturellen Wachstumsschwäche konfrontiert ist.

Für das fundamentale Marktumfeld sind im Jahr 2024 drei Faktoren von maßgeblicher Bedeutung:

1. Die verzögerten konjunkturellen Folgen der in den vergangenen Quartalen erfolgten geldpolitischen Straffung. Wir erwarten, dass der starke Zinsanstieg in den Jahren 2022 und 2023 über deutlich verschlechterte Finanzierungsbedingungen zu einer Dämpfung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und im Zeitablauf insbesondere in den USA zu einer (moderaten) Rezession führt.

2. Die weitere Inflationsentwicklung: Rezessive Tendenzen sind eine Voraussetzung dafür, dass die Inflationsraten im Laufe des Jahres 2024 nachgeben und zum Jahresende in die Nähe des von den Notenbanken angestrebten Zielwerts von 2% sinken (Basisszenario). In einem Negativszenario ist auch denkbar, dass sich die Inflation als hartnäckig erweist und der Zielwert von 2% vorläufig nicht erreicht wird.

3. Geopolitik: Geopolitische Risiken bleiben im Jahr 2024 ein Faktor von erheblicher Relevanz: Im Fokus stehen dabei die Konfliktlage im Nahen Osten, die Präsidentschaftswahlen in den USA, der Hegemonialkonflikt zwischen den USA und China und hier insbesondere die Präsidentschaftswahlen in Taiwan, und der andauernde Krieg Russlands gegen die Ukraine.

Zusammenfassend erscheint das fundamentale Umfeld 2024 für die globalen Kapitalmärkte nicht ohne Herausforderungen und gleichzeitig aufgrund unverändert hoher Komplexität schwer berechenbar. Abhängig von einzelnen Randfaktoren (z.B. Ukrainekrieg, US-Wahl, China-Politik, Nahost-Konflikt) könnten 2024 sehr divergente und überraschende Szenarioverläufe resultieren. Trotz dieser Unsicherheiten sollten sich 2024 in den wichtigsten Anlageklassen Chancen für positive Marktentwicklungen bieten, wenngleich diese vom Ausmaß her deutlich unter denen des Vorjahres liegen sollten.

Für den erwarteten Geschäftsverlauf der FERI AG im Geschäftsjahr 2024 wären diese Entwicklungen im Vergleich zum Vorjahr leicht vorteilhaft. Ein volatiles Kapitalmarktumfeld erschwert zwar die Erwirtschaftung stetiger Renditen und erfolgsabhängiger Vergütungen. Auch die Gewinnung neuer Kunden und das Einwerben neuer Anlagegelder sind in einem Umfeld erhöhter Unsicherheit schwieriger. Dennoch würden weitere Steigerungen wichtiger Anlagemärkte einen Anstieg der betreuten Vermögenswerte (Assets under Management) ermöglichen. Durch den weiteren Ausbau und die verstärkte Akzentuierung des "Multi Asset"-Ansatzes im Vermögensmanagement sollen 2024 sowohl robustere Portfolios realisiert als auch klare Alleinstellungsmerkmale im Marktauftritt - auch durch Produktinnovationen - weiterhin konsequent genutzt werden. Positive Impulse könnten 2024 zudem weiterhin für Beratungsleistungen und Anlagekonzepte im Kontext "Nachhaltigkeit" entstehen. Vor diesem Hintergrund bietet sich für die FERI AG 2024 die Möglichkeit, durch aktive Beratung, zielgerichtete Lösungsangebote und innovative Konzepte bestehende Geschäftsbeziehungen zu festigen und neue Mandate zu gewinnen.

Die Geschäftsentwicklung der FERI AG wird sich 2024 darauf fokussieren, in einem komplexen und volatilen Anlageumfeld verlässliche Leistungen zu erbringen sowie mögliche Marktchancen aktiv und konsequent wahrzunehmen. Gleichzeitig wird sich 2024 die laufende Risikoeinschätzung und -überwachung auf die genannten Risikoszenarien und deren mögliche Verläufe konzentrieren.

Bei ansteigendem Mitarbeiterbestand und Provisionsertrag steigt das EBIT in der Planung für 2024 gegenüber 2023 deutlich auf T€ 14.336, die EBIT-Marge soll auf 18% steigen. Konsequente Neueinstellungen insbesondere auch im Vertrieb schmälern hierbei die erwartungsgemäß wachsenden Erträge auch aus der steigenden Assetbasis. Ein großer Teil des geplanten Anstieges ist hierbei auf die Effekte aus der eingeplanten Verschmelzung mit der FERI Management AG zurückzuführen.

3.2 Risikobericht

Über diese allgemeinen Annahmen hinaus kommen für 2024, im Rahmen einer Betrachtung spezieller Risikofaktoren und Umfeldentwicklungen, noch folgende Risikoszenarien in Betracht:

a) Neue Inflationswelle und nochmals restriktivere Geldpolitik

b) Liquiditätskrisen, Zahlungsausfälle und Finanzmarktturbulenzen

c) Solvenzkrisen auf staatlicher Ebene

d) Geopolitische Risikofaktoren

Die genannten Risikoszenarien wären klar nachteilig, sowohl für den unterstellten Konjunkturverlauf als auch für die Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Alle Szenarien sind aus heutiger Sicht nur mit relativ geringer Eintrittswahrscheinlichkeit belegt; einzelne Szenarien könnten jedoch im Jahresverlauf 2024 deutlich an Relevanz gewinnen.

Die Risikostrategie der Gesellschaft sieht vor, durch frühzeitiges Erkennen potenzieller Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aktive Handlungsmöglichkeiten zu schaffen, die eine langfristige Sicherung von bestehenden sowie neuen Erfolgspotentialen ermöglichen und damit den Fortbestand der FERI AG gewährleisten.

Der Markt für Finanzdienstleistungen wird grundsätzlich von der allgemeinen Finanzmarktentwicklung beeinflusst. Negative Kursentwicklungen an den internationalen Finanzmärkten können sich zum einen direkt auf die laufenden und erfolgsabhängigen Provisionseinnahmen im Vermögensmanagement, zum anderen indirekt über den Effekt einer allgemeinen Skepsis gegenüber Anlagedienstleistungen und damit mittelbar negativ auf die Geschäftsergebnisse der Gesellschaft auswirken (Marktrisiko). Neben dem Marktrisiko bestehen auch weitere allgemeine Geschäftsrisiken, die sich in Form einer mangelhaften Anpassung des Unternehmens an Umfeldveränderungen und technischen Fortschritt äußern könnten. Zur Beherrschung dieser Risiken wurden in den letzten Jahren vielfältige Maßnahmen ergriffen wie beispielsweise die Ablösung alter IT-Systeme durch neue (CRM, Portfoliomanagementsystem), innerhalb der FERI-Gruppe die Errichtung eines Digital Offices und nicht zuletzt die Etablierung des FERI Cognitive Finance Institutes, einer privatwirtschaftlichen Forschungsinitiative, die sich der vertieften Analyse von ökonomischen Prozessen und Phänomenen realer Kapitalmärkte widmet und dabei unter anderen versucht, künftige Trends in der Finanzmarktbranche zu identifizieren.

Das operationelle Risiko ist gemäß Artikel 4 Nr. 52 der Capital Requirements Regulation (CRR) das Risiko von Verlusten, die durch die Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen, Systemen oder durch externe Ereignisse verursacht werden, einschließlich Rechtsrisiken und wird ebenso wie das Compliance-Risiko, das aus der möglichen Nichteinhaltung rechtlicher Regelungen und Vorgaben besteht, als wesentliches Risiko eingeschätzt. Mit regelmäßigen Mitarbeiterschulungen wird versucht, diese Risiken so weit wie möglich zu minimieren.

Weiterhin bestehen Reputationsrisiken, die aus öffentlichkeitswirksamen Negativmeldungen in Bezug auf die Geschäftstätigkeit der FERI AG oder die eines anderen Gruppenunternehmens resultieren können. In Folge eines solchen Rufverlustes könnte es zu einem Wegfall von Kundenbeziehungen und der entsprechenden Erlöse kommen. Um dieses Risiko so weit wie möglich zu minimieren, wird vor allem im Bereich der Kundenberatung durch den Einsatz von IT-gestützten Beratungstools, der Anfertigung umfassender Beratungsdokumentationen sowie regelmäßige Schulungen der Berater versucht, eine nachweislich sehr hohe Beratungsqualität sicherzustellen.

Das Adressenausfallrisiko der FERI AG ist durch die breite Streuung sowie die grundsätzlich als gut einzuschätzende Bonität der betreuten Kunden und Investmentstrukturen als gering einzustufen. Aufgrund der im Wesentlichen im deutschsprachigen Raum und Luxemburg liegenden Geschäftstätigkeit ist das Länderrisiko als gering einzustufen.

Durch die zeitnahe Valutierung der erbrachten Leistungen, eigene Konten mit Sichteinlagen bei der MLP Banking AG sowie die Möglichkeit, jederzeit auf die Finanzmittel der FERI Management AG im Rahmen der bestehenden Cashpoolingvereinbarung zurückgreifen zu können, besteht bei der Gesellschaft nur ein geringes Liquiditätsrisiko.

Im Jahr 2023 wurden die Risikosteuerungs- und Risikoüberwachungsinstrumente in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte vor allem mit den Schwerpunkten Sozial-, Governance-, Transitions- und Umweltrisiken weiterentwickelt und für die FERI AG relevante Risikotreiber identifiziert. Diese Risiken sind derzeit als gering einzustufen.

Die genannten Risiken werden permanent und systematisch mittels eines festgelegten Risikomanagement-Prozesses, der den Einsatz von Frühwarnindikatoren beinhaltet, überwacht. Dabei werden sie regelmäßig identifiziert, analysiert und bewertet sowie mittels einer Datenbankanwendung dokumentiert. Durch die zeitnahe Information aus dem Bereich Rechnungswesen und Controlling der FERI Management AG werden die unterschiedlichen Risikoarten laufend beobachtet und ggfs. gegengesteuert. Zur Begrenzung des operationellen Risikos werden sowohl IT-technische (z.B. Backups, Firewall und regelmäßige Penetrationstests) als auch organisatorische Maßnahmen (z.B. Weiterbildung, Prozessverbesserungen, etc.) ergriffen. Die Interne Revision der MLP SE (Wiesloch) prüft die Risikomanagementprozesse der FERI AG in einem regelmäßigen Turnus.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht zu erkennen. Auch für das kommende Jahr erwarten wir keine negative Entwicklung.

3.3 Chancenbericht

Eine unerwartet freundliche Kapitalmarktentwicklung könnte, aufgrund der in der Folge positiven Wertentwicklung der betreuten Vermögenswerte, erhöhtes Wachstumspotential für die FERI AG bieten. Zudem würden bessere Möglichkeiten zur Erwirtschaftung erfolgsabhängiger Provisionserträge diese Entwicklung verstärken.

Generell erhöht ein komplexes Anlageumfeld auch den Beratungsbedarf bei institutionellen und privaten Investoren, was der FERI AG entsprechende Geschäftsmöglichkeiten bietet. Dieses Umfeld verstärkt auch die Nachfrage nach alternativen Anlageformen wie Volatilitätsstrategien, Private Equity und Hedgefonds, was der FERI AG weiterhin attraktive Marktchancen bieten könnte. Durch weitere Akzentuierung des "FERI Multi Asset"-Ansatzes und echte Produktinnovationen im Vermögensmanagement (Rentenkonzept, Hedgefonds für Private, Private Markets Angebot für Institutionelle und Private Kunden, FERI Strategieportfolios etc.) wird die FERI AG diesem Aspekt 2024 gezielt Rechnung tragen.

Das wachsende Interesse an nachhaltigen Anlageformen eröffnet attraktive Marktpotentiale für neue Dienstleistungen und Investmentkonzepte. Dieser Trend wird durch regulatorische Vorgaben (EU / BaFin) weiter verstärkt. Durch Errichtung einer zentralen Koordinationseinheit ("FERI SDG Office") hat die FERI Gruppe bereits wichtige Voraussetzungen geschaffen, um im Markt für nachhaltige Investmentlösungen weitere Wachstumspotentiale heben zu können.

Langfristige Marktchancen liegen auch in der strukturellen Entwicklung des Marktes für Finanzdienstleistungen. Bedingt durch wachsende Geldvermögen der privaten Haushalte, zunehmende Herausforderungen für institutionelle Investoren sowie die komplexen Folgen erhöhter Inflation dürfte die Nachfrage nach hochwertiger Beratung weiter wachsen. Die durch Unabhängigkeit und anerkanntes Research fundierte Wettbewerbsposition der FERI AG, verstärkt durch einschlägige Aktivitäten des FERI Cognitive Finance Institute, bietet grundsätzlich gute Chancen, an dieser Entwicklung zu partizipieren.

 

Bad Homburg v. d. Höhe, 04. März 2024

Vorstand

Marcel Renné

Marcus Brunner

Dr. Marcel Lähn

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FERI AG, Bad Homburg v. d. Höhe

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der FERI AG, Bad Homburg v. d. Höhe - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FERI AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 4. März 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Gießler, Wirtschaftsprüfer

BERICHT DES AUFSICHTSRATES

an die Hauptversammlung der FERI AG mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe, am Donnerstag, den 14. März 2024 im Hotel "Der Europäische Hof Heidelberg", Friedrich-Ebert-Anlage 1, 69117 Heidelberg

Der Aufsichtsrat ist im abgelaufenen Geschäftsjahr in drei ordentlichen Sitzungen sowie anhand schriftlicher und mündlicher Berichte über die Geschäftsentwicklung, über die Lage des Unternehmens, die Vermögenslage und die wesentlichen Investitionsvorhaben sowie die Zukunftsplanung unterrichtet worden. Der Aufsichtsrat hat wichtige Aspekte mit dem Vorstand besprochen und die Geschäftsführung durch den Vorstand überwacht. Außerdem erörterten der Aufsichtsratsvorsitzende und der Vorstandsvorsitzende regelmäßig Einzelthemen. Der Aufsichtsratsvorsitzende unterrichtete die übrigen Mitglieder regelmäßig über die Inhalte dieser Gespräche mit dem Vorstand. Wesentliche Geschäfte bzw. strategische Entscheidungen sind dem Aufsichtsrat zur Zustimmung vorgelegt worden.

In regelmäßigen Besprechungen haben Aufsichtsrat und Vorstand die Geschäftsentwicklung, die Strategie und die wichtigsten Geschäftsvorfälle und Weichenstellungen im Unternehmen erörtert. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar einbezogen. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat jeweils zeitnah in schriftlichen und mündlichen Berichten umfassend und kontinuierlich über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und der strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Lage und die Entwicklung der FERI Gruppe einschließlich der Risikolage sowie des Risikomanagements, das Interne Kontrollsystem, das Compliance-System und wesentliche Compliance-Vorfälle unterrichtet. Dabei hat sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Unternehmensführung durch den Vorstand überzeugt.

In der Urkunde des Notars Christian Richard vom 30. Mai 2023 wurde anlässlich des Formwechsels der Gesellschaft die Bestellung der Mitglieder des Aufsichtsrates beurkundet. Mit Umlaufbeschluss vom 07. Juni 2023 konstituierte sich der Aufsichtsrat, wählte seinen Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden, bestellte die Vorstände der Gesellschaft und verabschiedete eine Geschäftsordnung für den Vorstand der Gesellschaft.

Gegenstand der Aufsichtsratssitzung vom 26. Juli 2023 war die Billigung der Anstellungsverträge samt EBIT-Beteiligungen der Herren Carsten Hermann, Dr. Patrick Zenz-Spitzweg und Marcus Burkert. Der Aufsichtsrat stimmte ferner der Anstellung samt EBIT-Beteiligung des Herrn Dr. Wolfgang Baums zu. Des Weiteren wurde der Aufsichtsratsvorsitzende beauftragt und bevollmächtigt, den Vorstandsanstellungsvertrag im Namen des Aufsichtsrates für die Gesellschaft mit Herrn Marcus Brunner abzuschließen. Zudem billigte der Aufsichtsrat die Beratungen und Beschlüsse des personengleich besetzten Aufsichtsrates der FERI Management AG auch für die FERI AG für die Sitzung vom 26. Juli 2023.

Wesentlicher Gegenstand der ordentlichen Aufsichtsratssitzung vom 26. Oktober 2023 war die Vorstellung und Erörterung des Risikomanagementberichts. Ferner billigte der Aufsichtsrat die Beratungen und Beschlüsse des personengleich besetzten Aufsichtsrates der FERI Management AG auch für die FERI AG für die Sitzung vom 26. Oktober 2023.

Beratungsgegenstand der Sitzung des Aufsichtsrates vom 05. Dezember 2023 war die Geschäfts- und Risikostrategie für das Geschäftsjahr 2024, die der Aufsichtsrat zustimmend und anerkennend zur Kenntnis nahm. Der Aufsichtsrat sprach die Billigung der Beratungen des personengleich besetzten Aufsichtsrates der FERI Management AG vom 05. Dezember 2023 auch für die FERI AG aus.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist von der BDO AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Prüfbericht sind dem Aufsichtsrat vorgelegt und in Anwesenheit des Abschlussprüfers erläutert worden. Auch der Aufsichtsrat hat die Unterlagen und Berichte eingehend geprüft und ausführlich darüber beraten. Der Aufsichtsrat hat abschließend von dem Prüfungsbericht zustimmend Kenntnis genommen.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt er keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der damit festgestellt ist.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft sowie aller ihrer Tochtergesellschaften Dank und Anerkennung für ihren Einsatz und die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete erfolgreiche Arbeit aus.

 

Bad Homburg v. d. Hone, im März 2024

Der Aufsichtsrat

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorsitzender

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