Stockert Medical Solutions Group GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Georg Gerber seit 29.5.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stockert Medical Solutions Group GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stockert GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Mit Leidenschaft, Erfahrung und einem hochmotivierten Team erforschen wir neue Technologien und entwickeln Medizinprodukte, welche den Alltag von Millionen von Patienten und medizinischem Fachpersonal auf der ganzen Welt verbessern. Unser Name (im Folgenden Stockert genannt) steht für fortschrittliche Technologie und hohe Qualität. Für uns gibt es keine Kompromisse, wenn es um Patientensicherheit und Kundenzufriedenheit geht. Unser Fachgebiet liegt in der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Lösungen für unsere B2B-Partner. So können unsere Partner optimal abgestimmte Komplettpakete aus einer Hand für die klinische Anwendung bereitstellen. Wir sind stolz, einige der größten Medizintechnikunternehmen der Welt zu unseren Partnern zu zählen. Egal, ob es um die Versorgung der Patienten von heute mit zuverlässigen und sicheren Medizintechnikprodukten geht oder um die Suche nach innovativen Lösungen für die Gesundheitsversorgung von morgen - nur als Team können wir diesen Herausforderungen gerecht werden. Die Mitarbeiterentwicklung hat einen sehr hohen Stellenwert. Unsere Produkte erleichtern Ärzten und Patienten auf der ganzen Welt das Leben - Tag für Tag. Kunden und klinische Anwender schätzen unsere Produkte seit Jahrzehnten für ihre Zuverlässigkeit und intuitive Bedienbarkeit. Denn was am Ende zählt, ist ein gesunder Patient. Unsere Zielmärkte sind die Kardiologie und die Neurologie. Wichtigstes Marktsegment ist die Kardiologie mit dem Zielmarkt Radiofrequenz-Ablation (RF) am Herzen. Gleichzeitig forschen wir an weiteren Technologien und Anwendungen für die Ablation. Die Neurologie konzentriert sich auf die RF-Schmerztherapie und Nervenstimulation. Wir sind Weltmarktführer im Bereich HF-Ablation in der Kardiologie und Stimulation bei peripheren Nervenblockaden. 1.2 Steuerungssystem Die Gesellschaft wird vom Management im Wesentlichen anhand der Kennzahlen Umsatzerlöse, EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern) und Working Capital auf Basis eines Kennzahlensystems (Management-Cockpit) sowie regelmäßiger Soll-Ist-Vergleiche und Prognoserechnungen zum Plan gesteuert. 1.3 Forschung und Entwicklung (F&E) Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde nach wie vor in die Weiterentwicklung bestehender und der Forschung neuer Technologien investiert. Die Ausweitung des Produktportfolios ist ein gestecktes Ziel für die Zukunft. In diesem Bereich waren 2023 durchschnittlich 21 FTE (VJ 21 FTE) beschäftigt. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft stagniert, die prognostizierten Wachstumsraten sind die geringsten in der EU. Die Inflation geht zwar zurück, liegt aber noch über dem europäischen Durchschnitt. Die weltpolitische Lage ist nach wie vor unverändert instabil. Die Zinsen verharren auf einem hohen Niveau. Die Legislative plant entsprechende Gesetze für steuerliche Erleichterungen bei Investitionen, diese sind jedoch zu gering, um nachhaltige Wirkungen zu entfalten. Öffentliche Gebühren und Abgaben steigen und der bürokratische Aufwand wird immer stärker. In diesem gesamtwirtschaftlichen Umfeld bewegen wir uns auch als medizintechnisches Unternehmen, obwohl wir von den weltweiten Märkten noch stärker abhängig sind. Die BVMed-Herbstumfrage 2023 (Stand 17.10.2023) zeigt auf: • die Erträge der MedTech-Branche gehen 2023 weiter zurück aufgrund der dramatischen Kostensteigerungen • stärkste Faktoren für die Ertragseinbrüche sind die dramatisch steigenden Transport-, Rohstoff- und Energiekosten • die Kostensteigerungen und bürokratischen Hemmnisse durch die MDR führen zudem zu einem Rückgang der Innovationsdynamik der Branche In Kürze einige Zahlen & Fakten zum MedTech-Zweig auf Basis des Branchenberichtes 2023 (MedTech- Marktpräsentation Stand 13.11.2023): Arbeitsplätze: In Deutschland sind hier über 250.000 Arbeitnehmer beschäftigt Struktur der MedTech-Branche: 93 % aller Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter. Innovationskraft + Produktzyklen: Rund 9 % des Umsatzes wird in F&E investiert. Wirtschaftsfaktor: 67 % Exportquote mit einem Gesamtumsatz von 38,4 Mrd. € im Jahr 2023 Die erwartete weltweite Umsatzentwicklung schneidet mit einem Plus von 6,4 % deutlich besser ab, als die Inlandsentwicklung mit 4,8 %. 2.2 Darstellung des Geschäftsverlaufs Das Managementteam blieb unverändert. Der Umsatz (nach Erlösschmälerungen) ist zum Vorjahr um 7 % gesunken. Dies lag vor allem an der geringeren Nachfrage unseres Hauptvertriebspartners nach Ersatzteilen und Zubehör, wo in den Vorjahren Bestände aufgebaut worden waren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 konnten wir das ursprüngliche geplante Ergebnis knapp erreichen. Durch eine signifikante Erhöhung unserer VK-Preise 2023 konnten wir die überproportional gestiegenen Komponenten- und Rohstoffpreise und die zusätzlichen Einkäufe über Broker für elektronische Einzelbauteile, die wesentliche Kostentreiber waren, weitgehend kompensieren. 2.3 Ertragslage Umsatz- und Auftragsentwicklung Es wurde ein Nettoumsatz (nach Erlösschmälerungen) in Höhe von 16.847 T€ (VJ 18.145 T€) realisiert. Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 betrug 6.466 T€ (VJ 10.060 T€) und entspricht damit ca. 46 % des geplanten Jahresumsatzes für 2024. Der Anteil des Auslands-/EU-Umsatzes beträgt weiterhin ca. 91 % (VJ 93 %). Ergebnisentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein EBITDA in Höhe von 3.623 T€ (VJ 3.627 T€) erwirtschaftet. Folgende Effekte waren für die Ergebnisentwicklung im Vergleich zum Vorjahr maßgeblich: • Umsatzrückgang in Höhe von 1.297 T€. • Eine Verbesserung der Materialeinsatzquote, trotz Brokerzukäufen und steigenden Rohstoffpreisen. • Steigerung der Personalkosten um 5 %. • Erhebliche Investitionen in den F&E-Bereich zur bestehenden Diversifizierung und Neuentwicklungsstrategie. Weitere Kapitalisierung in eine wesentliche zukunftsweisende Technologie um 405 T€ zum VJ. • Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 308 T€ zum VJ gestiegen. Produktion, Beschaffung und Investitionen Die Kooperation mit den Lieferanten verläuft weiterhin störungsfrei. Schwankungen in der Auslastung bzw. Beschaffung können durch eine integrierte Vertriebsvorschau ausgeglichen werden. Eine ausgezeichnete Qualität gewährleistet die optimierte Fertigungstiefe, gestützt durch ein verlässliches Prüfwesen bei steigenden Beschaffungspreisen. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Nettoinvestitionen in Höhe von 1.741T€ (VJ 1.076 T€) getätigt. 2.4 Vermögens- und Finanzlage, Finanzierungsmaßnahmen und Vorhaben Das Working Capital (ohne Forderungen gegen verbundene Unternehmen) verringerte sich um 1.042 T€ auf 3.029 T€. Ausschlaggebend hierfür war die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 1.233 T€ (VJ 2.519 T€) sowie der Vorräte auf 2.034 T€ (VJ 2.377 T€) und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 587 T€ auf 237 T€. Die Eigenkapitalquote hat sich im Verhältnis zur Bilanzsumme auf 34 % (VJ 38 %) verändert. Das Eigenkapital bleibt auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages zwischen der Stockert GmbH und der Stockert Medical Solutions Group GmbH im Jahresvergleich unverändert. Folglich ist der Jahresüberschuss nicht mehr Bestandteil des Eigenkapitals, sondern Teil der Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern. Die Vermögenslage hat sich gegenüber dem Vorjahr, bedingt durch weitere Investitionen und die Zunahme der liquiden Mittel, verbessert. Die Bilanzsumme ist um 1.508 T€ auf 13.327 T€ gestiegen. 2.5 Vertrieb und Marketing Dank eines entsprechenden Kennzahlensystems können Schwankungen gut gemanagt werden. Positive Effekte aus der partnerschaftlichen Kunden-Lieferanten-Beziehung sind ein gutes Lieferanten-Rating für die Gesellschaft. Wir haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin unsere Strategie, neue Kunden und neue Märkte zu gewinnen, verfolgt. 2.6 Personal- und Sozialbereich Im Jahre 2023 waren durchschnittlich, einschließlich Geschäftsführer und ohne Praktikanten, Auszubildende bzw. Aushilfen, 75 aktive Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) angestellt (VJ 71). 2.7 Gesamtwürdigung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft 2023 lag auf ähnlichem Niveau wie 2022 und war in Bezug auf Jahresergebnis, CashFlow und Liquidität ein positives Geschäftsjahr, allerdings beeinflusst durch den Umsatzrückgang, eine dennoch verbesserte Material-Einsatz-Quote und die weitere Aktivierung der F&E-Leistung in eine zukunftsweisende Technologie. Wir konnten die Umsätze mit einem Neukunden weiter ausbauen, um zukünftig unsere Marktanteile zu halten. Die Lage der Gesellschaft ist hinsichtlich ausreichenden Auftragsbestands für die zukünftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung nach wie vor als gut zu bewerten. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Die Branchenprognose für den Bereich Herstellung von med. Apparaten und Materialien a.n.g (Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V- WZ-Code 32.50.1- Stand 072023) zeigt auf: • Der Branchenumsatz verändert sich im Prognosezeitraum um durchschnittlich 8,2 % p.a. und liegt über der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. • Die Exportquote liegt bei 65 % und die bedeutendsten Märkte sind die EU, gefolgt von den USA und China. • Mit der EU-weiten Medizinprodukte-Verordnung steigt regulatorischer Aufwand, was die Markteinführung neuer Produkte verkompliziert, einen preislichen Druck erzeugt und die Margen erheblich einschränkt. Trotz einer Verschiebung der Re-Zertifizierung von Medizinprodukten besteht die Gefahr, dass viele Unternehmen ihre Produkte auf außereuropäischen Märkten zulassen und damit eine Abwanderung stattfindet. • Das Branchenklima ist aufgrund steigender Regulierungskosten, erhöhtem bürokratischen Aufwand und anhaltend hohen Energie- und Rohstoffpreisen eingetrübt. • Genereller Wachstumstreiber ist der demographische Wandel. • Der weltweite Wandel in den Gesundheitssystemen als auch der immer stärkere Fokus auf die bedarfsorientierte Patientenversorgung stellen die Hersteller vor neue Herausforderungen und erhöhen den Druck. Wir halten an der aktuellen Marktstrategie fest und wollen im kommenden Jahr die Entwicklung neuer Produkte innerhalb der existierenden Zielmärkte und Produktlinien sowie die Erschließung komplementärer Geschäftsfelder weiter vorantreiben. Für 2024 erwartet das Unternehmen ein Geschäftsjahresergebnis (EBITDA) auf geringerem Niveau wie 2023. Dies wird abhängig sein von: • der tatsächlichen Abnahmemenge durch unsere neuen Großkunden, • lfd. Aufwendungen mit investivem Charakter für die Entwicklung neuer Produkte - Kapitalisierung der F&E, • die nach wie vor bestehenden wirtschaftlichen Einflüsse durch Rohstoffpreisentwicklung und Materialverfügbarkeit. 3.2 Risikobericht Risikomanagement Die Gesellschaft führt ein den Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) entsprechendes RisikomanagementSystem. Darin werden bestandsgefährdende Risiken erfasst und deren Management überwacht. Das Qualitätsmanagement-System wird durch das QualitätsmanagementHandbuch und die IT-Compliance-Richtlinien belegt. Absatzrisiko Das Absatzrisiko wird durch die aktuelle Marktstrategie reduziert. Das Risiko des kurzfristigen Totalverlusts wichtiger Kunden ist als gering zu betrachten. Beleg hierfür sind: • Geringe Zahl an Garantiefällen während der vergangenen drei Jahre, • die intensiven Kundenbeziehungen, um diese in die Wertschöpfungskette, begleitet von intensiven Lieferanten- und Prozessaudits, zu integrieren, • bestehende langfristige Verträge. Zahlungsrisiko Das Risiko des Zahlungsausfalls ist aufgrund der langjährigen stabilen Beziehungen zu Kunden mit guter Bonität als gering zu betrachten. Ein umfassendes Forderungsmanagement mit laufender Zahlungsüberwachung minimieren das Risiko zusätzlich. Beschaffungsrisiko Bestehende langfristige Rahmenvereinbarungen und ein abgestimmtes Prognosesystem marktseitig minimieren das Beschaffungsrisiko, das allerdings vor allem im Halbleiterbereich weiterhin durchaus eine Herausforderung darstellt. Engpässe am Beschaffungsmarkt müssen permanent beobachtet werden, damit Abkündigungen von wichtigen Serienteilen seitens der Lieferanten rechtzeitig erkannt werden. Etwaige Bauteiländerungen verursachen durch den hohen regulatorischen Aufwand signifikante Zeitverzögerungen und Umsatzverschiebungen. Die aktuell schlechte Verfügbarkeit an Materialien und Bauteilen ist absolut spürbar und belastet die Wertschöpfungskette. Qualitätsrisiko - regulatorische Anforderungen Die QM-Systeme von Medizinprodukte-Herstellern werden in Deutschland durch staatlich akkreditierte Benannte Stellen zertifiziert. Nach der Erstzertifizierung finden jährliche Wiederholungsaudits der Benannten Stelle statt. Alle lfd. Audits durch die Benannte Stelle, Kunden und weiteren weltweiten Behörden konnten im lfd. Geschäftsjahr ohne signifikante Abweichungen erfolgreich absolviert werden. Aktuell werden wir nach folgenden Normen, Richtlinien und Regelwerken auditiert: • MDD (Medical Device Directive) • MDSAP (Medical Device Single Audit Program) • DIN EN ISO 13485:2016 • MDR (Medical Device Regulation) • FDA (Food and Drug Administration, US Gesundheitsbehörde • Sowie vielen anderen nationalen Regulierungsstellen Unsere medizintechnischen Geräte unterliegen aufgrund Gewährleistungsrisiken sehr hohen Qualitätsanforderungen. Die interne Prozess-Sicherheit wird dauerhaft und funktionsübergreifend überwacht. Lieferanten werden vom Unternehmen in regelmäßigen Abständen auditiert, neue Lieferanten werden vor ihrem Einsatz von uns zertifiziert und, wenn notwendig, werden Qualitätssicherungsvereinbarungen abgeschlossen. Analog zum Vorjahr gab es im Jahr 2023 keine Rückrufe oder sonstige außergewöhnliche Vorkommnisse mit unseren Produkten. Liquiditätsrisiko Für die Erfüllung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen (Kapitaldienst) bedient sich die Gesellschaft eines seit Jahren bewährten Liquiditäts- und Cash-Management-Systems. Das Controlling des betriebsnotwendigen Kapitals mit direkter Cash-Flow-Wirkung ist Voraussetzung für die Vermeidung von Risiken in Außenständen und im Vorratsvermögen. Die Gesellschaft sehen wir als ausreichend kapitalisiert an und das Risiko einer nicht ausreichenden Liquidität wird somit als gering eingeschätzt. 3.3 Chancenbericht Am Geschäftsmodell hat sich gegenüber den Vorjahren nichts daran geändert, den weltweiten Vertrieb der Produkte über Distributoren (B2B) darzustellen und durch langfristige Lieferverträge zu sichern. Hauptzielmärkte sind die USA, Japan, die EU und China. Aus diesem Grund ist das Unternehmen auf internationale Zertifizierungsmerkmale ausgerichtet. Insgesamt sind unsere Produkte in deutlich über 100 Ländern der Erde vertreten. Der Inlandsanteil ist mit weiterhin ca. 9 % des Umsatzes gering. 3.4 Gesamtwürdigung der Chancen und Risiken der Gesellschaft Zusammenfassend gesehen, liegen die Chancen in einer anhaltend weltweiten Nachfrage für unsere Produkte sowie der Gewinnung von Neukunden. Die Risiken liegen in langen Entwicklungs- und Zulassungszeiten, hohen Markteinführungskosten in neuen Märkten, den zunehmenden regulatorischen Anforderungen durch die MDR, dem generellen Wettbewerbs- bzw. Margendruck, dem Preisrisiko durch erhöhte Kundenerwartungen sowie auf der Beschaffungsseite mit deutlich höheren Erwartungen hinsichtlich Qualität, Verfügbarkeit, Pünktlichkeit und Menge. In die Kooperation mit namhaften Forschungseinrichtungen aus der Hochfrequenz-Technologie wird weiterhin investiert. Insgesamt sind die erläuterten Risiken und Chancen im Hinblick auf die Zielerreichung der Gesellschaft voll erkannt und ausbalanciert. Es gilt, die genannten Risiken zu quantifizieren und zu beherrschen. Es sind keine wesentlichen bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft erkennbar. Grundlage hierfür ist das UnternehmensControlling sowie das entscheidungsorientierte Berichtswesen. 3.5 Nachhaltigkeitsbericht Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr stand die Verbesserung der Gesundheitsvorsorge und der Nachhaltigkeit im Focus. Wir handeln nach folgenden SDGs (Sustainable Development Goals) und halten diese auch mit entsprechenden Kennzahlen nach: • Good Health and Well Being • Quality Education • Gender Equality • Climate Action Hierzu wird jährlich ein Bericht für die entsprechenden Stakeholder erstellt.
Freiburg, den 14. März 2024 gez. Klaus Welte, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau, Nr. HRB 3671, unter der Firma Stockert GmbH eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Freiburg im Breisgau. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes unter Berücksichtigung der Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die bislang angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der amtlichen AfATabellen vorgenommen, wobei diese den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern entsprechen. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Berichtsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten nach gleitendem Durchschnitt, die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Soweit sich am Bilanzstichtag auf Grund der Lagerreichweite bzw. Gängigkeit ein niedrigerer beizulegender Wert ergeben hat, wurde dieser angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen. Eine Pauschalwertberichtigung wurde in Höhe von 1,0 % des Forderungsbestandes abgesetzt. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum umgerechneten Nennwert des auf 100.000 Deutsche Mark lautenden Stammkapitals ausgewiesen. In den Rückstellungen hat das Unternehmen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB und im Übrigen unter Beachtung des Imparitäts- und Realisationsprinzips bewertet. C. Stetigkeit der Darstellung Wesentliche Ausweisänderungen von Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung waren nicht erforderlich. D. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in nachfolgendem Anlagespiegel dargestellt:
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen Gesellschafter (und zugleich verbundene Unternehmen) aus dem Finanzverkehr bestanden am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 696.005,21 (Vj.: EUR 617.016,88). (3) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (und zugleich gegenüber verbundenen Unternehmen) bestanden am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 7.186.500,63 (Vj.: EUR 3.652.598,12), davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 7.186.500,63 (Vj.: EUR 3.652.598,12). Sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestanden am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 330.594,89 (Vj.: EUR 1.308.357,04), davon aus Steuern EUR 49.426,32 (Vj.: EUR 72.059,58) und im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.497,68 (Vj.: EUR 30.119,58). II. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen (1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren von TEUR 2.838 (Vj. TEUR 2.651). Die Vorteilhaftigkeit des Mietvertrages liegt in der Nutzungsmöglichkeit des Anlagevermögens ohne anfängliche Investitionsausgabe. Die mit dem Vertrag verbundenen Risiken betreffen im Wesentlichen die termingerechte Bereitstellung der Liquidität zur Erfüllung der vertraglich fixierten Zahlungsverpflichtungen sowie Preisänderungsrisiken. III. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Sonstige betriebliche Erträge Der Posten "Sonstige betriebliche Erträge" beinhaltet periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 609 (Vj. TEUR 56) und außergewöhnliche Erträge aus Investitionszulagen in Höhe von TEUR 472 (Vj. TEUR 504) sowie Corona Überbrückungshilfen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 243). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten ferner Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 3). (2) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 4) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 0). (3) Aufwendungen für Forschung und Entwicklung Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in 2023 betragen TEUR 2.352. Hiervon entfallen TEUR 1.021 auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände. E. Sonstige Angaben I. Geschäftsführung und Organbezüge Zum Geschäftsführer ist Herr Klaus Welte (Gesamtgeschäftsführer) bestellt. Die Angabe der Organbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. II. Arbeitnehmer (§ 267 Abs. 5 HGB) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer im ...
Freiburg im Breisgau, 14. März 2024 gez. Klaus Welte, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Stockert GmbH, Freiburg im Breisgau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stockert GmbH, Freiburg im Breisgau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stockert GmbH, Freiburg im Breisgau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prü- fungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, 3. April 2024 gez. Thomas Ruby, Wirtschaftsprüfer |
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