Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 20342
Eingetragen
28.8.2023
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr a. n. g.
Gegenstand
Erbringung von Transport- und Logistik-Dienstleistungen sowie Vermietung und Verpachtung von Gewerbeflächen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Grzegorz Kazanowski
seit 3.1.2024
Prokura
Karin Scheck
seit 31.8.2023
Prokura
Carina Scheck
seit 28.8.2023
Geschäftsführer
Stephan Engelbrecht
seit 28.8.2023
Prokura
Oliver Peter Treibig
seit 28.8.2023
Prokura
Benjamin Gleixner
seit 28.8.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Scheck Logistics GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Scheck Logistics GmbH

Neutraubling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Laut Aussage der Präsidentin des Statistischen Bundesamtes bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2023 im krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge, dämpften die nach wie vor hohen Preise die Konjunktur weiterhin in allen Wirtschaftsbereichen. Zudem belasteten ungünstige Finanzierungsbedingungen in Form hoher Zinsen und eine schwächelnde In- und Auslandnachfrage die deutsche Wirtschaft zusätzlich. So setzte sich die Erholung nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Verbraucherpreise sind im Geschäftsjahr durchschnittlich um 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr angestiegen und der Basiszinssatz hat im Vergleich zum Vorjahr von -0,88 % im Geschäftsjahr auf 3,12 % zugenommen.

Der Straßengüterverkehr ist auch weiterhin wichtigste Verkehrsträger in Deutschland und so wurden auch in 2023 der größte Teil der Güter per LKW befördert. Der Transport per Eisenbahn bzw. durch die Binnenschifffahrt nehmen hier abermals wieder nur eine untergeordnete Rolle ein. Auch wenn der sogenannte kombinierte Transport aus verkehrs- und umweltpolitischen Gründen immer mehr Bedeutung gewinnt, wurde durch LKW's im Geschäftsjahr eine Gütermenge von 3,1 Mrd. Tonnen befördert, wovon ein Großteil der Güter den Nahverkehrsbereich betraf. Bedingt durch die Verkehrswende wird versucht den Schienenverkehr immer stärker einzubinden sowie auch alternative Antriebsmöglichkeiten bei LKWs verstärkt einzusetzen. Allerdings ist hier der Anteil relativ gering. Im Vergleich zur Menge per LKW beläuft sich das Transportvolumen per Eisenbahn bzw. durch die Binnenschifffahrt nur auf 337,1 Mio. Tonnen bzw. 182,4 Mio. Tonnen. Die Fahrleistung der mautpflichtigen Fahrzeuge auf deutschen Autobahnen und Bundesstraßen ging im Vergleich zum Vorjahr von rund 41,3 Milliarden Kilometer auf 39,7 Milliarden Kilometer leicht zurück, was einem Rückgang von 3,9 % entspricht. Trotz dieses Rückgangs nahm der Anteil der ausländischen Spediteure, insbesondere aus Polen und Litauen, weiter zu.

Die Logistikbranche ist nach der Automobilwirtschaft und dem Handel weiterhin der drittgrößte deutsche Wirtschaftsbereich und übertrifft mit seinen 3,35 Millionen Beschäftigten die Elektronikbranche und dem Maschinenbau um das Dreifache. Mit 327 Mrd. Euro Umsatz war im Vergleich zu 2022 ein Wachstum von 2,5 % zu verzeichnen, welches jedoch auch von steigenden Kosten wie z.B. der Mauterhöhung getrieben war.

2. Geschäftsverlauf

Die Scheck Logistics GmbH wurde im Rahmen einer gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung in 2023 neu gegründet, wozu der Teilbetrieb Scheck Logistics im Wege einer Abspaltung zur Neugründung rückwirkend auf den 1.1.2023 aus der Scheck Lagerhaus + Transporte GmbH abgespalten wurde. Eine Vergleichbarkeit zu Vorjahreszahlen ist daher nicht möglich.

Wir als Firma Scheck Logistics GmbH sind sehr darauf bedacht, dass sich unser Fuhrpark möglichst immer am aktuellsten Stand der Technik befindet. Alle Fahrzeugneuanschaffungen erfüllen die aktuelle Abgasnorm.
Der Einsatz moderner Telematik-Systeme sowie neuester Kommunikationstechnik zwischen Disposition und Fahrer ist für uns selbstverständlich.

Durch die immer weiter verbrauchsoptimierten und umweltfreundlichen Fahrzeuge unserer Hersteller sind wir bestrebt, den Schadstoffausstoß weiter zu reduzieren und unsere CO²-Bilanz zu verbessern.

Auch für die Firmengruppe Scheck waren die Auswirkungen der weltweiten Konflikte spürbar, insbesondere durch die weiterhin hohen Treibstoffkosten. Auch wenn der Dieselpreis im Geschäftsjahr von 194,6 Cent wieder auf 172,2 Cent zurückgegangen war, bewegte er sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Dennoch kann die Scheck Logistics GmbH auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

Durch Factoring verfügt die Scheck Logistics GmbH über versicherte Kundenforderungen. Forderungsausfälle sind so gut wie ausgeschlossen. Darüber hinaus informiert sich die Gesellschaft vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität Ihrer Kunden.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Gesellschaft Scheck Logistics GmbH erbringt Transportdienstleistungen im Nah- und Fernverkehr. Der Transportbereich erstreckt sich auf verschiedene Branchen, dabei insbesondere auf Automobil- und die Industriebranche.

Im Jahr 2023 konnten wir eine gute Auftragslage verzeichnen und es wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 27.088 sowie ein Rohergebnis in Höhe von T€ 18.029 erwirtschaftet.

4. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Im Jahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 1,4 Mio. € vorgenommen, die ausschließlich eigenfinanziert wurden.

5. Personal- und Sozialbereich

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 260 Arbeitnehmer, davon entfallen durchschnittlich 226 auf gewerbliche Arbeitnehmer und 34 auf kaufmännisch Angestellte. Die Arbeitnehmer können durch interne Schulungen und externe Weiterbildungsmaßnahmen ständig die Qualitätsstandards steigern. Dennoch ist eine der größten Herausforderung für das Unternehmen den deutlicher werdenden Mangel an qualifiziertem Fahrpersonal zu bewältigen.

6. Bestehende Zweigniederlassungen

Der Sitz der Geschäftsleitung ist Neutraubling. Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.
B. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Aufgrund dessen, dass die Scheck Logistics GmbH im Rahmen einer gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung im Geschäftsjahr neu gegründet wurde, ist ein Vergleich mit Vorjahreszahlen nicht möglich. Folglich wird im Folgenden ein Vergleich zu den Eröffnungswerten gemäß der Spaltungsbilanz zum 1. Januar 2023 gezogen.

Die Bilanzsumme hat sich während des Geschäftsjahres von T€ 6.928 auf T€ 10.735 erhöht, was einer Zunahme von 55 % entspricht und insbesondere aus einem Anstieg des Anlagevermögens, der sonstigen Vermögensgegenstände sowie der liquiden Mittel resultiert. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen (Anlagenquote) beträgt 54,3 %.

Aufgrund eines Jahresüberschusses in Höhe von T€ 2.552 nahm die Eigenkapitalquote im Vergleich zu Beginn des Geschäftsjahres leicht von 58,2 % auf 61,4 % zu. Das lang-, mittel- und kurzfristige Fremdkapital ist während des Geschäftsjahres um T€ 1.255 auf T€ 4.148 gestiegen, was vor allem auf die Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, der Rückstellungen sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist.

2. Finanzlage

Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten erhöhte sich im Berichtsjahr von T€ 164 auf T€ 3.290.

Der Cash-Flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit betrug T€ 4.559.

Unser Finanzmanagement ist dahin ausgerichtet, dass wir unsere Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen begleichen und - soweit möglich - die Skontoausnutzung wahrnehmen. Ebenso sind wir bestrebt, dass unsere Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden können.

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist weiterhin als positiv zu bewerten. Engpässe sind nicht zu erwarten.

3. Ertragslage

Das Geschäftsjahr konnte erfreulicherweise aufgrund von Umsatzerlösen in Höhe von T€ 27.088 mit einem Jahresergebnis in Höhe von T€ 2.552 abgeschlossen werden, was insbesondere auf die gute Auftragslage und die damit verbundene Nachfrage nach unseren Transportdienstleistungen zurückzuführen ist. Der Materialaufwand beträgt T€ 9.365 und enthält insbesondere Dieselkosten, Maut- und Leasingkosten, Kosten für unseren Fuhrpark sowie Fremdleistungen. Im Geschäftsjahr sind Personalkosten und die Abschreibungen auf Anlagevermögen in Höhe von T€ 11.434 bzw. T€ 1.060 angefallen. Allerdings waren auch für die Scheck Gruppe die Auswirkungen der weltweiten Konflikte deutlich spürbar. Besonders die Entwicklung der Kraftstoffpreise, welche sich trotz eines leichten Rückgangs weiterhin auf einem Niveau bewegten. Zudem hatten wir im Geschäftsjahr auch mit der angespannten Situation am Arbeitsmarkt und hier insbesondere mit dem Mangel an Berufskraftfahrern zu kämpfen.

Die Gesamtkapitalrentabilität betrug im Berichtsjahr 33,1 %.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 38,7 %.

Zusammenfassend zeigt sich, dass trotz des schwierigen Marktumfeldes aufgrund der globalen Auswirkungen des Ukraine- bzw. des Nah-Ost-Konfliktes, im Geschäftsjahr ein gutes positives Jahresergebnis erzielt werden konnte. Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als gut anzusehen ist.

4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft hat im Bereich, der nicht finanziellen Leistungsindikatoren kontinuierlich investiert und ist weiterhin bestrebt Optimierungen umzusetzen.

Als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber werden kompetente und engagierte Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen gebunden. Schwerpunkt hier ist der Bereich der Berufskraftfahrer, vor allem, um dem weiter voranschreitenden Fahrermangel entgegenzuwirken. Besonders hervorzuheben sind die dauerhaften und zielorientierten Fortbildungsangebote - für alle Mitarbeiter - im eigenen Haus sowie das aktive Gesundheitsmanagement im Bereich Arbeitsschutz.

Klimaschutz und Energieeffizienz sind feste Bestandteile der Unternehmensstrategie. Es werden kontinuierlich Fahrzeuge mit modernster Technik angeschafft und Fahrer werden bezüglich energieeffizienter Fahrweise regelmäßig geschult. Zeitgleich ist der Unternehmenssitz mit einer hocheffizienten Wärmepumpe ausgestattet. Damit werden Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich vermieden. Unsere Anlagen und Betriebseinrichtungen werden in regelmäßigen Abständen unter Umweltschutz- und Sicherheitsgesichtspunkten geprüft. Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben ist für uns Mindeststandard.

Das Unternehmen legt zudem besonderen Wert auf eine optimale Ausnutzung des Transportvolumens. Durch die Ausweitung des Kundennetzes, langfristige Zusammenarbeit mit der naheliegenden Industrie sowie die Teilnahme an der digitalen Frachtenbörse sind bis auf einen geringen Prozentanteil alle Transportfahrten vollumfänglich ausgenutzt und es entstehen kaum Leerfahrten. Die Mitarbeiter der Disposition sind ständig bestrebt, eine optimale Transportstrecke mit maximaler Frachtausnutzung zu erreichen.

C. Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagementziele und -methoden

Ein Risikomanagementsystem zur zeitnahen Erkennung und systematischen Erfassung von Chancen und Risiken besteht in der regelmäßigen Auswertung der betrieblichen Daten - insbesondere in Form der erstellten monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, der kostenrechnerischen Auswertungen und des Debitorenmanagements sowie einer Liquiditätsplanung - durch die Geschäftsführung. Das Risikomanagement versucht stets durch geeignete Maßnahmen und Strategien eine Minimierung bzw. Vermeidung von möglichen Risiken zu erreichen.

Hinsichtlich ihrer Finanzinstrumente ist die Gesellschaft Preisänderungs-, Zins-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt.

Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich nicht eingesetzt.

2. Chancen- und Risikofelder und deren Bewertung

Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die den Bestand des Unternehmens innerhalb der nächsten zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag gefährden, sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht erkennbar.

Trotzdem werden die aktuelle Entwicklung in den weltweiten Krisenregionen und deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung die Transport- und Logistikbranche auch im Geschäftsjahr 2024 vor zusätzliche Herausforderungen stellen. Insbesondere schnelle und sprunghafte Preisanstiege im Bereich der Treibstoff- und Energiepreise stellen ein gewisses Risiko dar, soweit die entstehenden Kosten nicht vollumfänglich weiterbelastet werden können. Auch im Geschäftsjahr 2024 sehen wir das Treibstoff- und Energiekostenrisiko als besonders bedeutsam an, weshalb es einer laufenden Überwachung seitens der Geschäftsführung unterliegt. Es wird versucht, diesem Risiko durch breit aufgestellte Preissicherungsmaßnahmen entgegenzutreten.

Auch der demographische Wandel und der stetig steigende Bedarf an Transportdienstleistungen führen dazu, dass die Nachfrage nach Berufskraftfahrern bereits jetzt das Angebot deutlich übersteigt. Zudem ist davon auszugehen, dass diese angespannte Lage auch weiterhin anhalten wird.

Ebenso die ständig zunehmende Regelungsdichte durch getroffene Entscheidungen in Brüssel oder Berlin, aber auch in den europäischen Nachbarländern können das operative Geschäft mit ständig neuen bürokratischen Vorgaben belasten und erhebliche Umsetzungskosten verursachen.

Zudem belastet die in der Öffentlichkeit negative Wahrnehmung von Dieselfahrzeugen den LKW-Bereich, insbesondere ist dies im Gebrauchtfahrzeugsektor deutlich spürbar. Kurz- und mittelfristig stellt der Einsatz alternativer Antriebe eine mögliche Lösung dieses Problems dar.

Darüberhinaus stellt die Region bedingt durch die gute Infrastruktur weiterhin einen attraktiven Standort für neue Arbeitgeber dar, wodurch einerseits die Chance von neuen Kundenbeziehungen besteht, anderseits der Arbeitsmarkt stärker umkämpft ist und den Fachkräftemangel verschärft.

Dem Fachkräftemangel begegnet die Scheck Logistics GmbH mit intensiven Fortbildungsmöglichkeiten und hausinternen Schulungen aller Arbeitnehmer sowie mit einer eigenen Rekrutierungsabteilung.

D. Prognosebericht

Die konjunkturelle Entwicklung für den Transportmarkt und hier insbesondere der Bereich des Straßengüterverkehrs ist auch im folgenden Geschäftsjahr vor dem Hintergrund der politischen Unsicherheiten weltweit und der konjunkturellen Entwicklung Europas aufgrund weiterer möglicher Folgen des Kriegsgeschehens in den Krisengebieten der Ukraine sowie im Nahen Osten nur schwer zu beurteilen. Auch wenn seitens der Firma Scheck Logistics GmbH keine Geschäftsbeziehungen zu den Konfliktstaaten bestehen, so sind wir als Transportdienstleister natürlich verstärkt der Entwicklung am Treibstoffmarkt und den damit verbundenen Schwankungen ausgesetzt. Aber auch die Änderungen bei der LKW-Maut ab 2024 stellen neue Herausforderungen dar, welche es zukünftig zu bewältigen gilt.

Dennoch gehen wir auch zukünftig davon aus, dass unser Unternehmen trotz schwieriger Marktbedingungen sehr gut wirtschaftet und damit einen stabilen Partner für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter darstellt.

Die breite Geschäftsausrichtung hat sich bisher in Krisen immer als Vorteil erwiesen, weshalb diese Zeiten relativ gut überstanden wurden und wir davon ausgehen, dass die aktuelle geopolitische Situation keine gravierenden Folgen für unser Unternehmen hinterlassen wird. Aus diesem Grund werden wir unsere Geschäftsausrichtung weiterhin beibehalten und versuchen auszubauen.

Für das Jahr 2024 planen wir weiterhin aufgrund der steigenden Nachfrage nach Transportkapazitäten ebenfalls mit einer guten Auftragslage. Dennoch spiegelt sich die hohe Beförderungsnachfrage noch nicht vollumfänglich in der Frachtpreisentwicklung wider. Die Umlegung diverser Kostensteigerungen - insbesondere der Kraftstoff- und Personalkosten - wird weiterhin durch den nationalen und internationalen Wettbewerbs- und Preisdruck erschwert.

Vor diesem Hintergrund und den möglichen Auswirkungen der weltweiten Konflikte rechnen wir gemäß unserer Planung für das Jahr 2024 mit einem leicht steigenden Umsatz und einer Ergebnissteigerung im einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum aktuellen Geschäftsjahr. Ergänzend weisen wir jedoch darauf hin, dass die Prognosesicherheit aufgrund der genannten Einflüsse unseres Erachtens aktuell deutlich eingeschränkt ist.

Neutraubling, 30. Juli 2024
Carina Scheck, Geschäftsführerin
Benjamin Gleixner, Geschäftsführer 

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 5.828.174,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.964,00
II. Sachanlagen 5.798.210,85
III. Finanzanlagen 25.000,00
B. Umlaufvermögen 4.814.360,07
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.524.089,31
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.290.270,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 92.361,60
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.734.896,52

Passiva

31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 6.586.875,46
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.009.941,25
III. Jahresüberschuss 2.551.934,21
B. Rückstellungen 1.722.914,79
C. Verbindlichkeiten 2.425.106,27
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.734.896,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 18.028.508,39
2. Personalaufwand 11.433.861,74
a) Löhne und Gehälter 9.522.819,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.911.042,52
3. Abschreibungen 1.059.636,62
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.059.636,62
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.861.932,50
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.341,02
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 73.673,52
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 924.743,19
8. sonstige Steuern 137.067,63
Jahresüberschuss 2.551.934,21

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung, durch welche zum 1.1.2023 der Teilbetrieb Scheck Logistics auf die neu gegründete Scheck Logistics GmbH abgespalten wurde, finden gemäß § 267 Abs. 4 S. 2 HGB auf die Rechnungslegung der Gesellschaft die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Bedingt durch diese gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen nicht möglich.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB erstellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma: Scheck Logistics GmbH
Sitz: Neutraubling
Registergericht: Amtsgericht Regensburg
Register-Nr.: HRB 20342

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden, soweit sie nicht den Geschäfts- oder Firmenwert betreffen, mit den Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen,  bewertet. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern orientieren sich an den betriebsgewöhnlichen Gegebenheiten. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von € 250,00 bis zu € 800,00 werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften sofort im Zugangsjahr abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde allen erkennbaren Ausfallrisiken durch Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird unter Berücksichtigung der gewährten Zahlungsziele durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sowie der Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet, soweit Zahlungen vor dem Stichtag Aufwand oder Ertrag nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden gemäß der handelsrechtlichen Vorschriften nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Berücksichtigung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bewertet. Dabei erfolgte die Bewertung nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 1,82 % (10-jährige Durchschnittsbildung), einem Rententrend von 2 % und einer Fluktuationsrate von 0 %.
Im Rahmen der Umstellung der Bewertung auf das BilMoG ergab sich zum 01. Januar 2010 ein Bewertungsunterschied in Höhe von T€ 131, der wahlrechtsgemäß nur zu 1/15 p.a. rückstellungserhöhend berücksichtigt wird. Entsprechend besteht zum 31. Dezember 2022 durch den Übergang auf das BilMoG ein nicht bilanzierter Fehlbetrag in Höhe von T€ 4. Der nach den Vorschriften des BilMoG berechnete Wert der Verpflichtung zum 31. Dezember 20232 beträgt T€ 877 (10-jährige Durchschnittsbildung). Der Bilanzausweis berücksichtigt gemäß § 246 Abs. 2 HGB eine Saldierung mit dem zugriffsfreien Deckungsvermögen in Höhe von T€ 253. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens entsprechen dem Zeitwert. Die Bewertung der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen erfolgt unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021. Der Zinsanteil der Zuführung für das Jahr 2022 beträgt T€ 14.
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zur Ermittlung des Erfüllungsbetrags, der sich unter Anwendung des Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,74 %) ergibt, beträgt T€ 9, dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

Anteilsbesitz

Die Scheck Lagerhaus + Transporte GmbH besitzt zum 31. Dezember 2023 Anteile von mindestens 20 % an folgendem Unternehmen:



Firma und Sitz
Anteilshöhe in %
Jahresergebnis 2023 in EUR
Eigenkapital 31.12.2023 in EUR
Scheck Lagerei GmbH
100
39.173,06
121.020,85



Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergeben sich aus Folgender Übersicht:


31.12.2023

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
725
 davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
0
Sonstige Vermögensgegenstände
799
 davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
0

1.524



Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern des Berichtsjahres.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender Übersicht:


RLZ < 1 Jahr
RLZ 1 - 5 Jahre
RLZ > 5 Jahre
Gesamt

T€
T€
T€
T€
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
490
0
0
490
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
874
0
0
874
3. Sonstige Verbindlichkeiten
1.062
0
0
1.062



Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von T€ 534 aus Steuern und bestehen in Höhe von T€ 43 aus Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (einschließlich Bestellobligo) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen zum Bilanzstichtag T€ 1.341. Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen (einschließlich Bestellobligo) mit einer Restlaufzeit zwischen einem Jahr und fünf Jahren in Höhe von T€ 2.434.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von T€ 20.

Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 14.

E. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 260 Arbeitnehmer, davon entfallen durchschnittlich 226 auf gewerbliche Arbeitnehmer und 34 auf kaufmännisch Angestellte.

Bezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Geschäftsführungsbezüge unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB.

Nachtragsbericht

Im Geschäftsjahr 2024 sind keine Ereignisse mit wesentlichen Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2023 eingetreten.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr beträgt T€ 2.552. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:

Frau Carina Scheck, Industriekauffrau, Mintraching
Herr Benjamin Gleixner, Wirtschaftsfachwirt, Teublitz
Neutraubling, 30. Juli 2024
Carina Scheck, Geschäftsführerin 
Benjamin Gleixner, Geschäftsführer

Anlagespiegel


Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

31.12.2023



31.12.2023

Euro
Euro
Euro

Euro
Anlagevermögen





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
5.765,00
0,00
0,00
5.765,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
5.765,00
0,00
0,00
5.765,00
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
944.624,49
1.132.959,47
0,00
1.711.477,36
3.789.061,32
2. technische Anlagen und Maschinen
15.073,56
0,00
0,00
0,00
15.073,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
7.732.109,65
304.800,79
827.804,63
0,00
7.209.105,81
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
1.711.477,36
0,00
0,00
1.711.477,36-
0,00
Summe Sachanlagen
10.403.285,06
1.437.760,26
827.804,63
0,00
11.013.240,69
III. Finanzanlagen





Beteiligungen
25.000,00
0,00
0,00
0,00
25.000,00
Summe Finanzanlagen
25.000,00
0,00
0,00
0,00
25.000,00
Summe Anlagevermögen
10.428.285,06
1.443.525,26
827.804,63
0,00
11.044.005,69

kumulierte
Abschreibungen
Zugänge
Abgänge
kumulierte
Abschreibungen

31.12.2023


31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
801,00
0,00
801,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
801,00
0,00
801,00
II. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
183.290,64
54.874,83
0,00
238.165,47
2. technische Anlagen und Maschinen
11.589,56
1.105,00
0,00
12.694,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4.756.218,65
1.002.855,79
794.904,63
4.964.169,81
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
4.951.098,85
1.058.835,62
794.904,63
5.215.029,84
III. Finanzanlagen




Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
4.951.098,85
1.059.636,62
794.904,63
5.215.830,84

Buchwert



31.12.2023


Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
4.964,00


Summe immaterielle Vermögensgegenstände
4.964,00


II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
3.550.895,85


2. technische Anlagen und Maschinen
2.379,00


3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.244.936,00


4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00


Summe Sachanlagen
5.798.210,85


III. Finanzanlagen



Beteiligungen
25.000,00


Summe Finanzanlagen
25.000,00


Summe Anlagevermögen
5.828.174,85


sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers


An die Scheck Logistics GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Scheck Logistics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scheck Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Regensburg,30. Juli 2024

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