Scheck
Logistics GmbH
Neutraubling
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31.
Dezember 2023
A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen
1.
Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im
Jahr 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.
Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der
Wirtschaftsleistung 0,1 %. Laut Aussage der Präsidentin
des Statistischen Bundesamtes bei der Pressekonferenz
"Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin
kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2023 im
krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der
jüngsten Rückgänge, dämpften die nach wie
vor hohen Preise die Konjunktur weiterhin in allen
Wirtschaftsbereichen. Zudem belasteten ungünstige
Finanzierungsbedingungen in Form hoher Zinsen und eine
schwächelnde In- und Auslandnachfrage die deutsche
Wirtschaft zusätzlich. So setzte sich die Erholung nach
dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.
Die Verbraucherpreise sind im Geschäftsjahr
durchschnittlich um 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr
angestiegen und der Basiszinssatz hat im Vergleich zum
Vorjahr von -0,88 % im Geschäftsjahr auf 3,12 %
zugenommen.
Der Straßengüterverkehr ist auch weiterhin
wichtigste Verkehrsträger in Deutschland und so wurden
auch in 2023 der größte Teil der Güter per
LKW befördert. Der Transport per Eisenbahn bzw. durch
die Binnenschifffahrt nehmen hier abermals wieder nur eine
untergeordnete Rolle ein. Auch wenn der sogenannte
kombinierte Transport aus verkehrs- und umweltpolitischen
Gründen immer mehr Bedeutung gewinnt, wurde durch LKW's
im Geschäftsjahr eine Gütermenge von 3,1 Mrd.
Tonnen befördert, wovon ein Großteil der
Güter den Nahverkehrsbereich betraf. Bedingt durch die
Verkehrswende wird versucht den Schienenverkehr immer
stärker einzubinden sowie auch alternative
Antriebsmöglichkeiten bei LKWs verstärkt
einzusetzen. Allerdings ist hier der Anteil relativ gering.
Im Vergleich zur Menge per LKW beläuft sich das
Transportvolumen per Eisenbahn bzw. durch die
Binnenschifffahrt nur auf 337,1 Mio. Tonnen bzw. 182,4 Mio.
Tonnen. Die Fahrleistung der mautpflichtigen Fahrzeuge auf
deutschen Autobahnen und Bundesstraßen ging im
Vergleich zum Vorjahr von rund 41,3 Milliarden Kilometer auf
39,7 Milliarden Kilometer leicht zurück, was einem
Rückgang von 3,9 % entspricht. Trotz dieses
Rückgangs nahm der Anteil der ausländischen
Spediteure, insbesondere aus Polen und Litauen, weiter zu.
Die Logistikbranche ist nach der Automobilwirtschaft
und dem Handel weiterhin der drittgrößte deutsche
Wirtschaftsbereich und übertrifft mit seinen 3,35
Millionen Beschäftigten die Elektronikbranche und dem
Maschinenbau um das Dreifache. Mit 327 Mrd. Euro Umsatz war
im Vergleich zu 2022 ein Wachstum von 2,5 % zu verzeichnen,
welches jedoch auch von steigenden Kosten wie z.B. der
Mauterhöhung getrieben war.
2.
Geschäftsverlauf
Die Scheck Logistics GmbH wurde im Rahmen einer
gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung in 2023 neu
gegründet, wozu der Teilbetrieb Scheck Logistics im Wege
einer Abspaltung zur Neugründung rückwirkend auf
den 1.1.2023 aus der Scheck Lagerhaus + Transporte GmbH
abgespalten wurde. Eine Vergleichbarkeit zu Vorjahreszahlen
ist daher nicht möglich.
Wir als Firma Scheck Logistics GmbH sind sehr darauf
bedacht, dass sich unser Fuhrpark möglichst immer am
aktuellsten Stand der Technik befindet. Alle
Fahrzeugneuanschaffungen erfüllen die aktuelle
Abgasnorm.
Der Einsatz moderner Telematik-Systeme sowie neuester
Kommunikationstechnik zwischen Disposition und Fahrer ist
für uns selbstverständlich.
Durch die immer weiter verbrauchsoptimierten und
umweltfreundlichen Fahrzeuge unserer Hersteller sind wir
bestrebt, den Schadstoffausstoß weiter zu reduzieren
und unsere CO²-Bilanz zu verbessern.
Auch für die Firmengruppe Scheck waren die
Auswirkungen der weltweiten Konflikte spürbar,
insbesondere durch die weiterhin hohen Treibstoffkosten. Auch
wenn der Dieselpreis im Geschäftsjahr von 194,6 Cent
wieder auf 172,2 Cent zurückgegangen war, bewegte er
sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Dennoch kann
die Scheck Logistics GmbH auf ein erfolgreiches
Geschäftsjahr zurückblicken.
Durch Factoring verfügt die Scheck Logistics GmbH
über versicherte Kundenforderungen.
Forderungsausfälle sind so gut wie ausgeschlossen.
Darüber hinaus informiert sich die Gesellschaft vor
Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen stets über die
Bonität Ihrer Kunden.
3.
Umsatz- und Auftragsentwicklung
Die Gesellschaft Scheck Logistics GmbH erbringt
Transportdienstleistungen im Nah- und Fernverkehr. Der
Transportbereich erstreckt sich auf verschiedene Branchen,
dabei insbesondere auf Automobil- und die Industriebranche.
Im Jahr 2023 konnten wir eine gute Auftragslage
verzeichnen und es wurden Umsatzerlöse in Höhe von
T€ 27.088 sowie ein Rohergebnis in Höhe von T€
18.029 erwirtschaftet.
4.
Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben
Im Jahr 2023 wurden Investitionen in das
Anlagevermögen in Höhe von 1,4 Mio. €
vorgenommen, die ausschließlich eigenfinanziert wurden.
5.
Personal- und Sozialbereich
Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr
durchschnittlich 260 Arbeitnehmer, davon entfallen
durchschnittlich 226 auf gewerbliche Arbeitnehmer und 34 auf
kaufmännisch Angestellte. Die Arbeitnehmer können
durch interne Schulungen und externe
Weiterbildungsmaßnahmen ständig die
Qualitätsstandards steigern. Dennoch ist eine der
größten Herausforderung für das Unternehmen
den deutlicher werdenden Mangel an qualifiziertem
Fahrpersonal zu bewältigen.
6.
Bestehende Zweigniederlassungen
Der Sitz der Geschäftsleitung ist Neutraubling.
Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.
B. Darstellung der Lage
1.
Vermögenslage
Aufgrund dessen, dass die Scheck Logistics GmbH im
Rahmen einer gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung im
Geschäftsjahr neu gegründet wurde, ist ein
Vergleich mit Vorjahreszahlen nicht möglich. Folglich
wird im Folgenden ein Vergleich zu den Eröffnungswerten
gemäß der Spaltungsbilanz zum 1. Januar 2023
gezogen.
Die Bilanzsumme hat sich während des
Geschäftsjahres von T€ 6.928 auf T€ 10.735
erhöht, was einer Zunahme von 55 % entspricht und
insbesondere aus einem Anstieg des Anlagevermögens, der
sonstigen Vermögensgegenstände sowie der liquiden
Mittel resultiert. Das Anlagevermögen ist
vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Der Anteil des
Anlagevermögens am Gesamtvermögen (Anlagenquote)
beträgt 54,3 %.
Aufgrund eines Jahresüberschusses in Höhe von
T€ 2.552 nahm die Eigenkapitalquote im Vergleich zu
Beginn des Geschäftsjahres leicht von 58,2 % auf 61,4 %
zu. Das lang-, mittel- und kurzfristige Fremdkapital ist
während des Geschäftsjahres um T€ 1.255 auf
T€ 4.148 gestiegen, was vor allem auf die Zunahme der
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, der
Rückstellungen sowie der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist.
2.
Finanzlage
Der Bestand an Zahlungsmitteln und
Zahlungsmitteläquivalenten erhöhte sich im
Berichtsjahr von T€ 164 auf T€ 3.290.
Der Cash-Flow aus gewöhnlicher
Geschäftstätigkeit betrug T€ 4.559.
Unser Finanzmanagement ist dahin ausgerichtet, dass wir
unsere Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen
begleichen und - soweit möglich - die Skontoausnutzung
wahrnehmen. Ebenso sind wir bestrebt, dass unsere Forderungen
innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden können.
Die Liquiditätslage des Unternehmens ist weiterhin
als positiv zu bewerten. Engpässe sind nicht zu
erwarten.
3.
Ertragslage
Das Geschäftsjahr konnte erfreulicherweise aufgrund
von Umsatzerlösen in Höhe von T€ 27.088 mit
einem Jahresergebnis in Höhe von T€ 2.552
abgeschlossen werden, was insbesondere auf die gute
Auftragslage und die damit verbundene Nachfrage nach unseren
Transportdienstleistungen zurückzuführen ist. Der
Materialaufwand beträgt T€ 9.365 und enthält
insbesondere Dieselkosten, Maut- und Leasingkosten, Kosten
für unseren Fuhrpark sowie Fremdleistungen. Im
Geschäftsjahr sind Personalkosten und die Abschreibungen
auf Anlagevermögen in Höhe von T€ 11.434 bzw.
T€ 1.060 angefallen. Allerdings waren auch für die
Scheck Gruppe die Auswirkungen der weltweiten Konflikte
deutlich spürbar. Besonders die Entwicklung der
Kraftstoffpreise, welche sich trotz eines leichten
Rückgangs weiterhin auf einem Niveau bewegten. Zudem
hatten wir im Geschäftsjahr auch mit der angespannten
Situation am Arbeitsmarkt und hier insbesondere mit dem
Mangel an Berufskraftfahrern zu kämpfen.
Die Gesamtkapitalrentabilität betrug im
Berichtsjahr 33,1 %.
Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 38,7 %.
Zusammenfassend zeigt sich, dass trotz des schwierigen
Marktumfeldes aufgrund der globalen Auswirkungen des Ukraine-
bzw. des Nah-Ost-Konfliktes, im Geschäftsjahr ein gutes
positives Jahresergebnis erzielt werden konnte. Unter
Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der
Erstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des
Unternehmens als gut anzusehen ist.
4.
Nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Die Gesellschaft hat im Bereich, der nicht finanziellen
Leistungsindikatoren kontinuierlich investiert und ist
weiterhin bestrebt Optimierungen umzusetzen.
Als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber
werden kompetente und engagierte Mitarbeiter dauerhaft an das
Unternehmen gebunden. Schwerpunkt hier ist der Bereich der
Berufskraftfahrer, vor allem, um dem weiter voranschreitenden
Fahrermangel entgegenzuwirken. Besonders hervorzuheben sind
die dauerhaften und zielorientierten Fortbildungsangebote -
für alle Mitarbeiter - im eigenen Haus sowie das aktive
Gesundheitsmanagement im Bereich Arbeitsschutz.
Klimaschutz und Energieeffizienz sind feste
Bestandteile der Unternehmensstrategie. Es werden
kontinuierlich Fahrzeuge mit modernster Technik angeschafft
und Fahrer werden bezüglich energieeffizienter Fahrweise
regelmäßig geschult. Zeitgleich ist der
Unternehmenssitz mit einer hocheffizienten Wärmepumpe
ausgestattet. Damit werden Ressourcen geschont und Emissionen
so weit wie möglich vermieden. Unsere Anlagen und
Betriebseinrichtungen werden in regelmäßigen
Abständen unter Umweltschutz- und
Sicherheitsgesichtspunkten geprüft. Die Einhaltung
gesetzlicher Vorgaben ist für uns Mindeststandard.
Das Unternehmen legt zudem besonderen Wert auf eine
optimale Ausnutzung des Transportvolumens. Durch die
Ausweitung des Kundennetzes, langfristige Zusammenarbeit mit
der naheliegenden Industrie sowie die Teilnahme an der
digitalen Frachtenbörse sind bis auf einen geringen
Prozentanteil alle Transportfahrten vollumfänglich
ausgenutzt und es entstehen kaum Leerfahrten. Die Mitarbeiter
der Disposition sind ständig bestrebt, eine optimale
Transportstrecke mit maximaler Frachtausnutzung zu erreichen.
C. Chancen- und Risikobericht
1.
Risikomanagementziele und -methoden
Ein Risikomanagementsystem zur zeitnahen Erkennung und
systematischen Erfassung von Chancen und Risiken besteht in
der regelmäßigen Auswertung der betrieblichen
Daten - insbesondere in Form der erstellten monatlichen
betriebswirtschaftlichen Auswertungen, der
kostenrechnerischen Auswertungen und des Debitorenmanagements
sowie einer Liquiditätsplanung - durch die
Geschäftsführung. Das Risikomanagement versucht
stets durch geeignete Maßnahmen und Strategien eine
Minimierung bzw. Vermeidung von möglichen Risiken zu
erreichen.
Hinsichtlich ihrer Finanzinstrumente ist die
Gesellschaft Preisänderungs-, Zins-, Ausfall- und
Liquiditätsrisiken ausgesetzt.
Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich
nicht eingesetzt.
2.
Chancen- und Risikofelder und deren Bewertung
Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die
den Bestand des Unternehmens innerhalb der nächsten
zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag gefährden,
sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht erkennbar.
Trotzdem werden die aktuelle Entwicklung in den
weltweiten Krisenregionen und deren Auswirkungen auf die
wirtschaftliche Entwicklung die Transport- und
Logistikbranche auch im Geschäftsjahr 2024 vor
zusätzliche Herausforderungen stellen. Insbesondere
schnelle und sprunghafte Preisanstiege im Bereich der
Treibstoff- und Energiepreise stellen ein gewisses Risiko
dar, soweit die entstehenden Kosten nicht vollumfänglich
weiterbelastet werden können. Auch im Geschäftsjahr
2024 sehen wir das Treibstoff- und Energiekostenrisiko als
besonders bedeutsam an, weshalb es einer laufenden
Überwachung seitens der Geschäftsführung
unterliegt. Es wird versucht, diesem Risiko durch breit
aufgestellte Preissicherungsmaßnahmen entgegenzutreten.
Auch der demographische Wandel und der stetig steigende
Bedarf an Transportdienstleistungen führen dazu, dass
die Nachfrage nach Berufskraftfahrern bereits jetzt das
Angebot deutlich übersteigt. Zudem ist davon auszugehen,
dass diese angespannte Lage auch weiterhin anhalten wird.
Ebenso die ständig zunehmende Regelungsdichte
durch getroffene Entscheidungen in Brüssel oder Berlin,
aber auch in den europäischen Nachbarländern
können das operative Geschäft mit ständig
neuen bürokratischen Vorgaben belasten und erhebliche
Umsetzungskosten verursachen.
Zudem belastet die in der Öffentlichkeit negative
Wahrnehmung von Dieselfahrzeugen den LKW-Bereich,
insbesondere ist dies im Gebrauchtfahrzeugsektor deutlich
spürbar. Kurz- und mittelfristig stellt der Einsatz
alternativer Antriebe eine mögliche Lösung dieses
Problems dar.
Darüberhinaus stellt die Region bedingt durch die
gute Infrastruktur weiterhin einen attraktiven Standort
für neue Arbeitgeber dar, wodurch einerseits die Chance
von neuen Kundenbeziehungen besteht, anderseits der
Arbeitsmarkt stärker umkämpft ist und den
Fachkräftemangel verschärft.
Dem Fachkräftemangel begegnet die Scheck Logistics
GmbH mit intensiven Fortbildungsmöglichkeiten und
hausinternen Schulungen aller Arbeitnehmer sowie mit einer
eigenen Rekrutierungsabteilung.
D. Prognosebericht
Die konjunkturelle Entwicklung für den
Transportmarkt und hier insbesondere der Bereich des
Straßengüterverkehrs ist auch im folgenden
Geschäftsjahr vor dem Hintergrund der politischen
Unsicherheiten weltweit und der konjunkturellen Entwicklung
Europas aufgrund weiterer möglicher Folgen des
Kriegsgeschehens in den Krisengebieten der Ukraine sowie im
Nahen Osten nur schwer zu beurteilen. Auch wenn seitens der
Firma Scheck Logistics GmbH keine Geschäftsbeziehungen
zu den Konfliktstaaten bestehen, so sind wir als
Transportdienstleister natürlich verstärkt der
Entwicklung am Treibstoffmarkt und den damit verbundenen
Schwankungen ausgesetzt. Aber auch die Änderungen bei
der LKW-Maut ab 2024 stellen neue Herausforderungen dar,
welche es zukünftig zu bewältigen gilt.
Dennoch gehen wir auch zukünftig davon aus, dass
unser Unternehmen trotz schwieriger Marktbedingungen sehr gut
wirtschaftet und damit einen stabilen Partner für
Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter darstellt.
Die breite Geschäftsausrichtung hat sich bisher in
Krisen immer als Vorteil erwiesen, weshalb diese Zeiten
relativ gut überstanden wurden und wir davon ausgehen,
dass die aktuelle geopolitische Situation keine gravierenden
Folgen für unser Unternehmen hinterlassen wird. Aus
diesem Grund werden wir unsere Geschäftsausrichtung
weiterhin beibehalten und versuchen auszubauen.
Für das Jahr 2024 planen wir weiterhin aufgrund
der steigenden Nachfrage nach Transportkapazitäten
ebenfalls mit einer guten Auftragslage. Dennoch spiegelt sich
die hohe Beförderungsnachfrage noch nicht
vollumfänglich in der Frachtpreisentwicklung wider. Die
Umlegung diverser Kostensteigerungen - insbesondere der
Kraftstoff- und Personalkosten - wird weiterhin durch den
nationalen und internationalen Wettbewerbs- und Preisdruck
erschwert.
Vor diesem Hintergrund und den möglichen
Auswirkungen der weltweiten Konflikte rechnen wir
gemäß unserer Planung für das Jahr 2024 mit
einem leicht steigenden Umsatz und einer Ergebnissteigerung
im einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum aktuellen
Geschäftsjahr. Ergänzend weisen wir jedoch darauf
hin, dass die Prognosesicherheit aufgrund der genannten
Einflüsse unseres Erachtens aktuell deutlich
eingeschränkt ist.
Neutraubling, 30. Juli 2024
Carina Scheck, Geschäftsführerin
Benjamin Gleixner, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
5.828.174,85 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
4.964,00 |
| II.
Sachanlagen |
5.798.210,85 |
| III.
Finanzanlagen |
25.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.814.360,07 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.524.089,31 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
3.290.270,76 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
92.361,60 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
10.734.896,52 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
| A.
Eigenkapital |
6.586.875,46 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
4.009.941,25 |
| III.
Jahresüberschuss |
2.551.934,21 |
| B.
Rückstellungen |
1.722.914,79 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.425.106,27 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
10.734.896,52 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
18.028.508,39 |
| 2.
Personalaufwand |
11.433.861,74 |
| a)
Löhne und Gehälter |
9.522.819,22 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.911.042,52 |
| 3.
Abschreibungen |
1.059.636,62 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen |
1.059.636,62 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.861.932,50 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
14.341,02 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
73.673,52 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
924.743,19 |
| 8.
sonstige Steuern |
137.067,63 |
| Jahresüberschuss |
2.551.934,21 |
Anhang
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023
A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach
den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die
Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den
ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die
Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB
aufgestellt.
Aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung,
durch welche zum 1.1.2023 der Teilbetrieb Scheck Logistics
auf die neu gegründete Scheck Logistics GmbH abgespalten
wurde, finden gemäß § 267 Abs. 4 S. 2 HGB auf
die Rechnungslegung der Gesellschaft die Vorschriften
für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des
§ 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Bedingt durch diese
gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung ist eine
Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen nicht möglich.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der
generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB
unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften
für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a HGB,
und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der
§§ 252 - 256a HGB erstellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firma: |
Scheck Logistics GmbH |
| Sitz: |
Neutraubling |
| Registergericht: |
Amtsgericht
Regensburg |
| Register-Nr.: |
HRB 20342 |
B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände wurden, soweit sie nicht den
Geschäfts- oder Firmenwert betreffen, mit den
Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig unter
Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei Jahren
abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten,
vermindert um planmäßige lineare
Abschreibungen, bewertet. Die zugrunde gelegten
Nutzungsdauern orientieren sich an den
betriebsgewöhnlichen Gegebenheiten. Geringwertige
Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten
von € 250,00 bis zu € 800,00 werden
entsprechend den steuerlichen Vorschriften sofort im
Zugangsjahr abgeschrieben.
Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten
bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
sind zum Nennwert bewertet.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
wurde allen erkennbaren Ausfallrisiken durch Einzel- bzw.
Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen
Ausfallrisiko wird unter Berücksichtigung der
gewährten Zahlungsziele durch die Bildung einer
Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % der nicht
einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen.
Die flüssigen Mittel sowie der
Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bilanziert.
Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet, soweit
Zahlungen vor dem Stichtag Aufwand oder Ertrag nach dem
Bilanzstichtag darstellen.
Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.
Die Pensionsrückstellungen werden gemäß
der handelsrechtlichen Vorschriften nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter
Berücksichtigung der Vorschriften des
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bewertet. Dabei
erfolgte die Bewertung nach dem Teilwertverfahren unter
Verwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck mit
einem Rechnungszinssatz von 1,82 % (10-jährige
Durchschnittsbildung), einem Rententrend von 2 % und einer
Fluktuationsrate von 0 %.
Im Rahmen der Umstellung der Bewertung auf das BilMoG
ergab sich zum 01. Januar 2010 ein Bewertungsunterschied in
Höhe von T€ 131, der wahlrechtsgemäß nur
zu 1/15 p.a. rückstellungserhöhend
berücksichtigt wird. Entsprechend besteht zum 31.
Dezember 2022 durch den Übergang auf das BilMoG ein
nicht bilanzierter Fehlbetrag in Höhe von T€ 4. Der
nach den Vorschriften des BilMoG berechnete Wert der
Verpflichtung zum 31. Dezember 20232 beträgt
T€ 877 (10-jährige Durchschnittsbildung). Der
Bilanzausweis berücksichtigt gemäß § 246
Abs. 2 HGB eine Saldierung mit dem zugriffsfreien
Deckungsvermögen in Höhe von T€ 253. Die
Anschaffungskosten des Deckungsvermögens entsprechen dem
Zeitwert. Die Bewertung der Ansprüche aus
Rückdeckungsversicherungen erfolgt unter Anwendung des
IDW RH FAB 1.021. Der Zinsanteil der Zuführung für
das Jahr 2022 beträgt T€ 14.
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs.
6 Satz 1 HGB zur Ermittlung des Erfüllungsbetrags, der
sich unter Anwendung des Marktzinses der vergangenen sieben
Geschäftsjahre (1,74 %) ergibt, beträgt T€ 9,
dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB
ausschüttungsgesperrt.
Die Rückstellungen werden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags gebildet und berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
C. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt
(Anlage zum Anhang).
Anteilsbesitz
Die Scheck Lagerhaus + Transporte GmbH besitzt zum 31.
Dezember 2023 Anteile von mindestens 20 % an folgendem
Unternehmen:
Firma und Sitz
|
Anteilshöhe in %
|
Jahresergebnis 2023 in
EUR
|
Eigenkapital 31.12.2023
in EUR
|
Scheck Lagerei GmbH
|
100
|
39.173,06
|
121.020,85
|
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände ergeben sich aus Folgender
Übersicht:
|
31.12.2023
|
|
TEUR
|
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
|
725
|
davon Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr
|
0
|
Sonstige
Vermögensgegenstände
|
799
|
davon Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr
|
0
|
|
1.524
|
Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch
nicht veranlagten Steuern des Berichtsjahres.
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich
aus folgender Übersicht:
|
RLZ < 1 Jahr
|
RLZ 1 - 5 Jahre
|
RLZ > 5 Jahre
|
Gesamt
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
1. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
490
|
0
|
0
|
490
|
2. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
874
|
0
|
0
|
874
|
3. Sonstige
Verbindlichkeiten
|
1.062
|
0
|
0
|
1.062
|
Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in
Höhe von T€ 534 aus Steuern und bestehen in
Höhe von T€ 43 aus Verbindlichkeiten im Rahmen der
sozialen Sicherheit.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen
(einschließlich Bestellobligo) mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr betragen zum Bilanzstichtag T€ 1.341.
Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag sonstige
finanzielle Verpflichtungen (einschließlich
Bestellobligo) mit einer Restlaufzeit zwischen einem Jahr und
fünf Jahren in Höhe von T€ 2.434.
D.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für
Altersvorsorge in Höhe von T€ 20.
Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der
Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€
14.
E.
Sonstige Angaben
Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr
durchschnittlich 260 Arbeitnehmer, davon entfallen
durchschnittlich 226 auf gewerbliche Arbeitnehmer und 34 auf
kaufmännisch Angestellte.
Bezüge der Geschäftsführung
Die Angabe der Geschäftsführungsbezüge
unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB.
Nachtragsbericht
Im Geschäftsjahr 2024 sind keine Ereignisse mit
wesentlichen Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2023
eingetreten.
Ergebnisverwendung
Der Jahresüberschuss für das
Geschäftsjahr beträgt T€ 2.552. Die
Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Geschäftsführung
Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:
Frau Carina Scheck, Industriekauffrau, Mintraching
Herr Benjamin Gleixner, Wirtschaftsfachwirt, Teublitz
Neutraubling, 30. Juli 2024
Carina Scheck, Geschäftsführerin
Benjamin Gleixner, Geschäftsführer
Anlagespiegel
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
31.12.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
5.765,00
|
0,00
|
0,00
|
5.765,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
5.765,00
|
0,00
|
0,00
|
5.765,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
944.624,49
|
1.132.959,47
|
0,00
|
1.711.477,36
|
3.789.061,32
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
15.073,56
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
15.073,56
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
7.732.109,65
|
304.800,79
|
827.804,63
|
0,00
|
7.209.105,81
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
1.711.477,36
|
0,00
|
0,00
|
1.711.477,36-
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
10.403.285,06
|
1.437.760,26
|
827.804,63
|
0,00
|
11.013.240,69
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
25.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
25.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
25.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
25.000,00
|
Summe Anlagevermögen
|
10.428.285,06
|
1.443.525,26
|
827.804,63
|
0,00
|
11.044.005,69
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Zugänge
|
Abgänge
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
31.12.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
801,00
|
0,00
|
801,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
801,00
|
0,00
|
801,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
183.290,64
|
54.874,83
|
0,00
|
238.165,47
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
11.589,56
|
1.105,00
|
0,00
|
12.694,56
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
4.756.218,65
|
1.002.855,79
|
794.904,63
|
4.964.169,81
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
4.951.098,85
|
1.058.835,62
|
794.904,63
|
5.215.029,84
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
4.951.098,85
|
1.059.636,62
|
794.904,63
|
5.215.830,84
|
|
Buchwert
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
4.964,00
|
|
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
4.964,00
|
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
3.550.895,85
|
|
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
2.379,00
|
|
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.244.936,00
|
|
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
|
|
Summe Sachanlagen
|
5.798.210,85
|
|
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
Beteiligungen
|
25.000,00
|
|
|
Summe Finanzanlagen
|
25.000,00
|
|
|
Summe Anlagevermögen
|
5.828.174,85
|
|
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Scheck Logistics GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Scheck Logistics GmbH
- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scheck
Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung
der International Standards on Auditing (ISA)
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter
ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte
Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets
aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als
wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet
werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf
der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg,30. Juli 2024
SLP Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schmid Wirtschaftsprüfer |