BCP Holdings GmbHLiquidiert
65843 Sulzbach (Taunus), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephanie Müller-Broich seit 21.9.2015 | Prokura |
Jens Kurth seit 14.8.2015 | Geschäftsführer |
Michael Oliver Dr. Willms seit 11.3.2015 | Geschäftsführer |
Peter Kalb seit 14.2.2013 | Prokura |
Klaus Wilbrand seit 7.12.2009 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BCP Holdings GmbHKronberg im TaunusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und "Davon-Vermerke" teilweise im Anhang gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der so genannten Projected Unit Credit-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren von 4,53 % (Vj. 4,90 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,90 % (Vj. 2,00 %), der Gehaltstrend mit 2,70 % (Vj. 2,80 %) und eine Dynamik der gesetzlichen Rentenversicherung mit 2,40 % (Vj. 2,50 %) berücksichtigt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbar langfristig fälligen Verpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden mit diesen Schulden verrechnet; mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen wird entsprechend verfahren. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert. Da der Wert der Rückdeckungsversicherungen die Verpflichtungen übersteigt, erfolgt der Ausweis als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden im Sinne des § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden auf Ebene der Organträgerin Celanese Deutschland Holding GmbH verrechnet und entsprechend berücksichtigt. Ein Ansatz auf Ebene der Organgesellschaft erfolgt nicht. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Im Berichtsjahr wurde die Fremdwährungsbewertung dahingehend geändert, dass die Fremdwährungsumrechnung der Cash-Pooling Konten nun auf Netto-Saldenbasis durchgeführt wurde. Diese Umstellung führte in 2014 zu der Verkürzung der Gewinn- und Verlustrechnung. Im Übrigen erfolgt die Fremdwährungsbewertung seit der Umstellung in 2011 auf Einzeltransaktionsbasis und nicht auf der netto Saldenbasis. Die Berichtswährung der BCP Holdings GmbH ist der Euro. Die BCP Holdings GmbH hat Forderungen und Verbindlichkeiten in anderen Währungen, insbesondere in U.S.Dollar, woraus sich Wechselkursrisiken ergeben können. Das Risiko auf gebuchte Positionen ist durch Sicherungsgeschäfte abgedeckt. Die Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten erfolgt imparitätisch, das heißt, für negative Marktwerte werden Rückstellungen gebildet, positive Marktwerte werden nicht angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2014
* Unmittelbare und mittelbare Anteile der BCP
Holdings GmbH bei entsprechender Berücksichtigung von
§ 16 Abs. 2 und 4 AktG; Anteile, die nicht von der
Celanese GmbH, sondern von einem abhängigen
Unternehmen im Sinne des § 16 Abs. 4 AktG gehalten
werden, gehen stets in Höhe der vom abhängigen
Unternehmen direkt gehaltenen Anteile in die Berechnung
ein. Die Angaben sind aus den nach United States Generally
Accepted Accounting Principles (US-GAAP) erstellten
Jahresabschlüssen zum 31.12.2014 entnommen worden.
Finanzanlagen Gegen die Gesellschafterin Celanese International Holdings Luxembourg S.à.r.l. weist die Gesellschaft im Geschäftsjahr ein neues Darlehen in den Finanzanlagen in Höhe von TEUR 193.364 aus, das eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahre hat. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Gegen die Gesellschafterin Celanese Deutschland Holding GmbH weist die Gesellschaft Forderungen von insgesamt TEUR 2.667 (Vj. TEUR 488.792) aus. Im Vorjahr war hier die Forderung aus der Verlustübernahme aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages in Höhe von TEUR 115.097 enthalten. Außerdem bestanden im Geschäftsjahr 2013 die Darlehensforderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 361.152. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Tochtergesellschaft Celanese GmbH weist die Gesellschaft Forderungen gegen verbundene Unternehmen für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von TEUR 190.339 aus. Im Vorjahr bestand die Verbindlichkeit aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft Celanese GmbH in Höhe von TEUR 35.040. Zusätzlich bestehen Forderungen gegen die weitere Gesellschafterin Celanese International Holdings Luxembourg S.à.r.l., Luxemburg in Höhe von TEUR 186.843 (Vj. TEUR 185.877). Diese Forderungen enthalten ein Darlehen in Höhe von TEUR 186.060 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, jedoch unter 5 Jahren. Des Weiteren bestehen Forderungen aus dem konzerninternen Cash Management System in Höhe von TEUR 460.104 (Vj. TEUR 543.516). Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 13.287 (Vj. TEUR 16.389). Des Weiteren besteht eine langfristige Darlehensforderung gegen die Celanese Holdings Luxembourg S.à.r.l. in Höhe von TEUR 483.717 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, jedoch unter 5 Jahren. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital und der Gewinnvortrag betragen unverändert zum Vorjahr TEUR 25 bzw. TEUR 649.366. Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 637.268 (Vj. TEUR 630.815). In der Gesellschafterversammlung am 11. November 2014 haben die Gesellschafter beschlossen, dass der Ausgleichsanspruch der Gesellschaft gegen die Gesellschafterin Celanese Deutschland Holding GmbH aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages in Höhe des ausgewiesenen Verlustes für das Geschäftsjahr 2013 von TEUR 115.097 zzgl. 5% Zinsen seit dem 1. Januar 2014 in ein langfristiges Darlehen umgewandelt werden soll. Des Weiteren wurde beschlossen, dass die Gesellschafterin Celanese International Holdings Luxembourg S.à.r.l. eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 6.452 leistet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für Anwartschaften und laufende Leistungen aus Altersversorgungszusagen gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen sind seit dem Juni 2004 über den Celanese Pension Trust e.V. teilweise abgesichert. Zum 31. Dezember 2014 steht dem Verpflichtungswert der Gesellschaft von TEUR 1.170 (Vj. TEUR 1.096) ein Marktwert des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 1.331 (Vj. TEUR 1.216) gegenüber. Die korrespondierenden Aufwendungen (TEUR 101) und Erträge (TEUR 107) wurden entsprechend verrechnet. Der übersteigende Betrag des beizulegenden Zeitwertes des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 161 wurde unter einem gesonderten Posten aktiviert. Der Unterschied zwischen dem Zeitwert des Deckungsvermögens und dessen Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 833 beträgt TEUR 497 und unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen belaufen sich zum 31. Dezember 2014 auf TEUR 58.574 (Vj. TEUR 14.046). Infolge der seit dem Geschäftsjahr 2009 bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der Celanese Deutschland Holding GmbH werden nur Anpassungen von Steuerrückstellungen der Vorperioden durchgeführt. Sonstige Rückstellungen Die leichte Erhöhung der sonstigen Rückstellungen - resultiert überwiegend aus dem Anstieg der gebildeten Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten -. Verbindlichkeiten Gegenüber der Gesellschafterin Celanese Deutschland Holding GmbH weist die Gesellschaft Verbindlichkeiten aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von insgesamt TEUR 45.326 aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen weisen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 142 (Vj. TEUR 42) resultieren aus Lieferungen und Leistungen und sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Gesellschaft weist Finanzierungsverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 1.959.745 (Vj. TEUR 1.720.102) aus, davon sind TEUR 1.392.129 (Vj. TEUR 1.195.250) innerhalb eines Jahres fällig. Die Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 361.702 haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr, aber nicht länger als 5 Jahre und die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 205.914 haben eine Restlaufzeit über 5 Jahre. Sämtliche Verbindlichkeiten, bis auf die genannten Finanzierungsverbindlichkeiten, sind innerhalb eines Jahres fällig. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2014 bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen im Geschäftsjahr sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 406.405 (Vj. TEUR 471.177), die im Wesentlichen langfristige Ethylen- und Methanol-Liefer- und Transportverträge betreffen. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer operativen Tätigkeit mit ausländischen Gesellschaften verschiedenen finanzwirtschaftlichen Risiken in Form von Währungsrisiken ausgesetzt. Diese Risiken werden durch derivative Finanzgeschäfte in Form von Devisentermingeschäften abgesichert. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zu Sicherungszwecken verwendet. Zur Sicherung von Währungspositionen aus dem operativen Geschäft dienen hauptsächlich Devisentermingeschäfte. Zum 31. Dezember 2014 sind Devisentermingeschäfte mit einem Nominalwert von TEUR 45.668 und einem Netto-Marktwert von TEUR 510 offen. Diese dienen der Absicherung von Fremdwährungsforderungen sowie -verbindlichkeiten. Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente erfolgte aufgrund von allgemein anerkannten finanzmathematischen Bewertungsmethoden (mark-to-market). Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen Cross Currency Swap mit einer Laufzeit vom 11. September 2014 bis zum 11. September 2020 für ein Fremdwährungsdarlehen in Gesamthöhe von USD 250.000.000,00 abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag ergaben sich keine Verluste aus dem Swap, die zu bilanzieren wären. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Gesellschaft erzielt Umsätze aus dem Handelsgeschäft mit Olefinen (Ethylen, Propylen, Methanol). Die Umsätze werden ausschließlich im europäischen Wirtschaftsraum erzielt, dabei wurden TEUR 238.550 (Vj. TEUR 234.334) in Deutschland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Im Geschäftsjahr lagen keine periodenfremden Erträge vor, die für die Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft von nicht untergeordneter Bedeutung wären. Sonstige betriebliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr sind keine weiteren periodenfremden Aufwendungen, die für die Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft von nicht untergeordneter Bedeutung wären, angefallen. Die Fremdwährungsumrechnung wird auf der Einzeltransaktionsbasis durchgeführt. Der Ausweis von Erträgen bzw. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung erfolgt unter den Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen. Im Geschäftsjahr wurden erstmals die unrealisierten Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung der Cash-Pool Konten mit den korrespondierenden unrealisierten Aufwendungen verrechnet. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Infolge der seit dem Geschäftsjahr 2009 bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der Celanese Deutschland Holding GmbH betreffen die Anpassungen der Steuerrückstellungen im Wesentlichen die Vorperioden. Im Geschäftsjahr 2014 wurden Aufwendungen in Höhe von TEUR 44.528 (Vj. TEUR 2.861) verbucht. Aus der Anpassung im laufenden Geschäftsjahr resultieren TEUR 43.890 aus der steuerlichen Außenprüfung für die Geschäftsjahre 2001 bis 2004, die im Geschäftsjahr 2014 beendet wurde. Sonstige AngabenGeschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung erhielt wie im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2014 keine Vergütung von der Gesellschaft. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte wie im Vorjahr keine Mitarbeiter. Konzernverhältnisse
Prüfungs- und Beratungsgebühren Das berechnete Honorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr 2014 TEUR 33 (Vj. TEUR 33) und entfiel ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.
Kronberg im Taunus, 7. April 2016 Dr. Michael Willms Jens Kurth Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014Die BCP Holdings GmbH ist eine Holdinggesellschaft, die neben der Holdingfunktion, insbesondere für verbundene Unternehmen mit Sitz in Deutschland u. a. auch das Handelsgeschäft mit Olefinen betreibt. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDie Lage der BCP Holdings GmbH ist vor allem abhängig von der Entwicklung der gehaltenen Beteiligungen, insbesondere der Celanese GmbH, und damit verbunden mit der Entwicklung der Tochtergesellschaften bzw. der Konzernsegmente der Celanese GmbH-Gruppe. Daher werden deren Umsatzerlöse sowie Ergebnisse vor Ergebnisabführung als maßgebliche Steuerungsgröße betrachtet. Darüber hinaus wird die Lage der Gesellschaft durch das Handelsgeschäft mit Olefinen (im Folgenden auch kurz "CPO" genannt) bestimmt, wobei aber mit Ausnahme von einer kleinen Marge alle Ergebniseffekte an andere Celanese Gesellschaften weiterbelastet werden. Entwicklung der Konzernsegmente Darstellung der Umsätze in den Konzernsegmenten (in Mio. EUR):
Im abgelaufenen Geschäftsjahr belaufen sich die Nettoumsatzerlöse der Celanese GmbH-Gruppe mit externen Kunden auf EUR 2.519 Mio. gegenüber EUR 2.439 Mio. in dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (sämtliche Zahlenangaben für die Segmente sind ungeprüft). Die Umsatzerlöse liegen damit über denen des Vorjahres. Die Erhöhung ist vor allem auf höhere Verkaufspreise zurückzuführen. Die Mengen liegen nur leicht über dem Vorjahresniveau. Die Produktpalette des Segments Acetyl Intermediates (AI) beinhaltet Acetylprodukte, einschließlich Essigsäure, Vinylacetatmonomer (VAM), Anhydride und Ester, wobei Essigsäure und VAM die Bedeutendsten sind. Beide Chemikalien stellen nicht nur Grundstoffe für die chemische Industrie im Allgemeinen, die Pharmaindustrie und den agrarchemischen Bereich dar, sondern sind vielmehr auch wesentliche Grundstoffe für Produkte der Segmente Industrial Specialties und Consumer Products. Die Produktionsstätten befinden sich in Singapur (Essigsäure und VAM) sowie in Deutschland. Weiterhin werden die Produkte dieses Segments für die Herstellung von Kunstharz, Beschichtungen, Klebstoffen und Lacken verwendet. Das AI-Geschäft der Celanese GmbH-Gruppe wird vornehmlich von der Tochtergesellschaft Celanese Chemicals Europe GmbH betrieben. Die Celanese Chemicals Europe GmbH schließt ihr Geschäftsjahr 2014 mit einem nach handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Jahresfehlbetrag vor Ergebnisübernahme von EUR 15,2 Mio. ab (Jahresfehlbetrag 2013 vor Ergebnisübernahme EUR 21,7 Mio.). Die Umsatzsteigerung des Segments Acetyls Intermediates ist im Wesentlichen auf höhere Verkaufspreise zurückzuführen. Das Segment Advanced Engineered Materials (AEM) entwickelt, produziert und vertreibt ein breites Portfolio an hochleistungsfähigen technischen Polymeren und findet ihre Abnehmer u. a. in der Automobilindustrie, Elektronik-, IT- und Medizintechnik. Die wesentlichen Produkte sind Polyacetal (POM), GUR (hochmolekulares Polyethylen), Celstran (LFT), Flüssigkristalline Polymere (Vectra) und Polyester (PBT). Polyacetal wird vorwiegend in mechanischen Konstruktionen, wie z. B. in Sitzgurtsystemen von Fahrzeugen, eingesetzt. POM wird im Industriepark Höchst produziert. GUR wird u. a. im Anlagenbau, aber auch verstärkt bei Spezialanwendungen wie schusssicheren Westen und Prothesen eingesetzt. GUR wird in Oberhausen produziert. Celstran sind Spezialkunststoffe, die eine höhere Steifigkeit als herkömmliche Hochleistungskunststoffe aufweisen, wodurch sie vor allem bei der Herstellung von größeren Produkten und Formen, wie z. B. von Strukturbauteilen für PKW, Verwendung finden. Die Produktion befindet sich in Kaiserslautern. Vectra und PBT werden von der Celanese GmbH-Gruppe für die Celanese Corporation in Europa vertrieben. Eine eigene Produktion existiert nicht. Vectra ist ein besonders hitzebeständiger Kunststoff, der bei Anwendungen in der Automobilindustrie, aber auch in medizinischen Geräten zum Einsatz kommt. Polyester kommt überwiegend in der Automobilindustrie für Zünd- und Schaltersysteme zum Einsatz. Das AEM-Geschäft der Celanese GmbH-Gruppe wird vornehmlich von der Tochtergesellschaft Ticona GmbH betrieben. Die Tieona GmbH schließt ihr Geschäftsjahr 2014 mit einem nach handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Jahresergebnis vor Ergebnisübernahme von EUR 35,8 Mio. ab (Vorjahr EUR 58,7 Mio.). Das Jahresergebnis der Ticona GmbH 2013 war maßgeblich durch den Abschluss der Rückbauarbeiten am Standort Kelsterbach Ende 2013 beeinflusst. Das Gelände wurde an die Fraport AG, Frankfurt am Main, übergeben. Dies führte zu einem außerordentlichen Ertrag in Höhe von EUR 41,2 Mio. Zusammen mit der Entnahme aus anderen Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 52,2 Mio. wurden insgesamt EUR 110,9 Mio. an die Celanese GmbH abgeführt. Im laufenden Geschäftsjahr erfolgte keine Entnahme aus anderen Gewinnrücklagen. Das Segment Industrial Specialties (IS) beinhaltet den Gesehäftsbereich Emulsions. Emulsions (Dispersionen) werden von der Celanese GmbH-Gruppe hergestellt und vertrieben. Sie dienen im Wesentlichen als Rohstoff für die Herstellung von wasserbasierten Besehiehtungen, Klebstoffen und Vlies-Textilien. Die Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Schweden und Spanien. Das IS-Geschäft der Celanese GmbH-Gruppe wird vornehmlich von der Tochtergesellschaft Celanese Emulsions GmbH betrieben. Die Celanese Emulsions GmbH schließt ihr Geschäftsjahr 2014 mit einem nach handelsrechtliehen Vorschriften ermittelten Jahresüberschuss vor Ergebnisübernahme von EUR 2,9 Mio. ab (Jahresüberschuss 2013 vor Ergebnisübernahme EUR 2,7 Mio.). Zum Segment Consumer Specialties (CS) gehören u. a. Sunett und Sorbate. Sunett ist ein hochkonzentrierter Süßstoff, den die Celanese GmbH-Gruppe herstellt und der weltweit vertrieben wird. Sunett wird vor allem in der Getränke- und Lebensmittelindustrie eingesetzt. Sorbate werden von der Celanese GmbH-Gruppe ebenfalls hergestellt und vertrieben. Sunett und Sorbate werden im Industriepark Höchst hergestellt. Weiterhin beinhaltet dieses Segment die Geschäftsbereiche Zelluloseacetatflocken, -kabel und -filme. Die Produkte werden hauptsäehlieh für die Produktion von Filtern benötigt. Das CS-Gesehäft der Celanese GmbH-Gruppe wird vornehmlich von der Tochtergesellschaft Nutrinova Nutrition Specialties & Food Ingredients GmbH (im Folgenden kurz "Nutrinova GmbH") betrieben. Die Nutrinova GmbH schließt ihr Geschäftsjahr 2014 mit einem nach handelsrechtliehen Vorschriften ermittelten Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von EUR 17,0 Mio. ab (Jahresüberschuss 2013 vor Ergebnisabführung EUR 19,5 Mio.). Entwicklung des Geschäftsbereichs CPO Der Bereich CPO entstand aus der Einkaufsabteilung Hoechst und betreibt den Handel mit Olefinen. Dabei verhandelt der CPO-Bereich mit den Olefinlieferanten und vereinbart langfristige Lieferverträge. Er bündelt die Nachfragen und realisiert dabei günstigere Einkaufskonditionen. Das von den Crackern der Lieferanten bezogene Ethylen wird an die Kunden weitergegeben, die Unternehmen der Chemischen Industrie sind. Die Kunden erhalten die Rohstoffe entsprechend ihren langfristigen Bestellungen zu einem teilweise an Naphtha gekoppelten Abnahmepreis. Der Transport erfolgt über Pipelines, die von Drittunternehmen betrieben werden. Das CPO-Geschäft verzeichnete im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2014 Umsatzerlöse von EUR 238,6 Mio., wovon EUR 190,0 Mio. auf Ethylen und EUR 48,6 Mio. auf Methanol entfallen. Dem standen Materialaufwendungen von EUR 238,5 Mio. gegenüber. Das Brutto-Ergebnis der CPO-Aktivitäten beträgt im Berichtszeitraum EUR 0,1 Mio. (Vorjahr EUR 0,2 Mio.), da alle Ergebniseffekte an die Kunden aus der Celanese Gruppe weitergegen wurden. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um EUR 293,3 Mio. von EUR 3.081,6 Mio. auf EUR 3.374,9 Mio. gestiegen. Neben den Finanzanlagen stellen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen die wesentlichen Vermögenswerte der Gesellschaft dar. Die Finanzanlagen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 193,4 Mio. angestiegen. Dies resultiert ausschließlich aus dem Abschluss eines neuen langfristigen Darlehens mit der Gesellschafterin Celanese International Holdings Luxembourg S.à.r.l. Die Anteile an verbundenen Unternehmen zeigen sich unverändert gegenüber dem Vorjahr (EUR 1.833,2 Mio.). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegen um EUR 106,2 Mio. über denen des Vorjahres. Die Forderung aus dem Ergebnisabführungsvertrag gegen die Tochtergesellschaft Celanese GmbH in Höhe von EUR 190,3 Mio. (im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Verlustübernahme in Höhe von EUR 35,0 Mio.) und die Erhöhung der Darlehensforderungen insgesamt um EUR 122,6 Mio. haben den Anstieg im Wesentlichen verursacht. Gegenläufig hierzu entwickelten sich die Forderungen aus dem konzerninternen Cash Management System im Vergleich zum Vorjahr mit EUR -94,8 Mio. und die im Vorjahr bestehende Forderung aus der Verlustübernahme aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages durch die Muttergesellschaft mit EUR -115,1 Mio. Auf der Passivseite betrifft der Anstieg insbesondere die Kapitalrücklage (EUR 6,5 Mio.) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 253,1 Mio.). Dieser ist im Wesentlichen auf die um EUR 239,6 Mio. gestiegenen Verbindlichkeiten aus Finanzschulden und auf die Verbindlichkeit aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Celanese Deutschland Holding GmbH in Höhe von EUR +45,3 Mio. zurückzuführen. Die im Vorjahr ausgewiesene Verbindlichkeit aus Verlustübernahme gegenüber der Tochtergesellschaft Celanese GmbH in Höhe von EUR 35,0 Mio. hat sich auf den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenläufig ausgewirkt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 11,0 Mio. stichtagsbezogen zurückgegangen. Die Steuerrückstellungen sind im Geschäftsjahr auf EUR 58,6 Mio. (Vj. EUR 14,0 Mio.) gestiegen. Der Anstieg im Geschäftsjahr steht im Zusammenhang mit der Beendigung der steuerlichen Außenprüfung für die Geschäftsjahre 2001 bis 2004 im Berichtsjahr, in dessen Folge die betreffenden Rückstellungen im Umfang von EUR 43,9 Mio. erhöht worden sind. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2014 erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse aus dem Handelsgeschäft "CPO" in Höhe von EUR 238,6 Mio. (Vj. EUR 236,1 Mio.). Dem stehen Materialaufwendungen in nahezu gleicher Höhe von EUR 238,5 Mio. (Vj. EUR 235,9 Mio.) gegenüber. Das Brutto-Ergebnis verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 0,2 Mio. auf EUR 0,1 Mio. Aufgrund der Holdingfunktion der Gesellschaft stellen neben den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen und das Zinsergebnis die wesentlichen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung dar. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von EUR 48,3 Mio. um EUR 34,6 Mio. auf EUR 13,7 Mio. gesunken. Der Rückgang ist in Höhe von EUR 34,3 Mio. auf Erträge aus der Währungsumrechnung zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind demgegenüber im Vergleich zum Vorjahr um EUR 15,8 Mio. angestiegen, was im Wesentlichen ebenfalls durch die Währungseffekte verursacht wurde. Im Geschäftsjahr vereinnahmte die Gesellschaft Erträge aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der Celanese GmbH in Höhe von EUR 190,3 Mio. Im Vorjahr wurde ein Verlust der Celanese GmbH in Höhe von insgesamt EUR 35,0 Mio. ausgeglichen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist im Berichtsjahr im Wesentlichen aufgrund der Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von EUR +190,3 Mio. (i. Vj. EUR -35,0 Mio.) angestiegen. Die um EUR +4,0 Mio. im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Zinserträge und die um EUR 21,6 Mio. gesunkenen Zinsaufwendungen haben sich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit positiv ausgewirkt. Die um EUR -34,6 Mio. gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträge und die um EUR +15,9 Mio. angestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen wirken auf das Ergebnis gegenläufig. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 41,7 Mio. auf EUR 44,5 Mio. angestiegen. Der Steueraufwand in Höhe von EUR 43,9 Mio. resultiert aus der steuerlichen Außenprüfung für die Geschäftsjahre 2001 bis 2004, die im Geschäftsjahr 2014 beendet wurde. Das Jahresergebnis beläuft sich auf EUR 45,3 Mio. (Vj. EUR -115,1 Mio.) und wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags vollständig von der Muttergesellschaft, der Celanese Deutschland Holding GmbH, übernommen. Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöht sich aufgrund der im Geschäftsjahr durchgeführten Einlage in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 6,5 Mio. von EUR 1.280,2 Mio. auf EUR 1.286,7 Mio. Das Gezeichnete Kapital sowie der Gewinnvortrag der Gesellschaft sind aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags unverändert zum Vorjahr. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen konzernintern über Darlehen und das Cash-Pool-System der Celanese-Gruppe. Die Gesellschaft ist in das Cash Management-System der Celanese GmbH eingebunden. Die Verzinsung der Cash-Pooling Forderungen und Verbindlichkeiten orientieren sich am 1-Monats LIBOR abzgl. eines Abschlages von derzeit 0,125% für Verbindlichkeiten und zzgl. eines Aufschlages von derzeit 0,75% für Forderungen. Sämtliche Bankkonten für das Cash-Pooling werden auf täglicher Basis verrechnet. Die Eigenkapitalquote liegt mit 38,1% unter der des Vorjahres (41,5%). Die Nettoverschuldung hat sich von EUR 666,5 Mio. um EUR 212,9 Mio. auf EUR 879,5 Mio. erhöht. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist aufgrund des stabilen Cash Flows und der Einbindung in das Cash-Pooling der Celanese GmbH-Gruppe ausreichend gesichert. RisikomanagementsystemIm Zuge der Zentralisierung bestimmter Funktionen und der weiteren Eingliederung der Gesellschaft in die Organisationsstruktur des Celanese-Konzerns wurden weite Bereiche des bestehenden Risikomanagementsystems auf die Celanese Corporation übertragen. Unter Beachtung der Erfüllung der Anforderungen nach KonTraG als auch derer für Sarbanes-Oxley bzw. des Enterprise Risk Management nach COSO (Committee of the Sponsoring Organization of the Treadway Commission) wird das Risikomanagementsystem durch Celanese Global Audit aus Dallas überwacht. Im Berichtsjahr wurden die Änderungen des überarbeiteten Rahmenwerks COSO 2013 implementiert und umgesetzt. Die Geschäftsführung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung hat analog § 91 Abs. 2 AktG geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, um den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Diese Pflicht wurde von der Gesellschaft durch den Einsatz geeigneter Instrumente sowie durch entsprechende organisatorische Vorkehrungen erfüllt. Damit wird die Geschäftsführung in die Lage versetzt, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die implementierten Überwachungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrumente sowie die dazugehörenden organisatorischen Regelungen der Gesellschaft stellen die Einbindung der Konzerngesellschaften und wesentlicher Beteiligungen in das Risikomanagementsystem der Gesellschaft sicher. Dies erfolgt vor allem durch die einzelnen Risikobeauftragten der Geschäfte und Corporate-Funktionen. Darüber hinaus wird das in den Konzerngesellschaften und wesentlichen Beteiligungen erforderliche Risikomanagement durch Vorgaben der Celanese Corporation und mit Hilfe von speziellen Leitlinien für die Risikofrüherkennung im Konzern geregelt. Fremdwährungs- und ZinsrisikoDie Berichtswährung für die BCP Holdings GmbH ist der Euro. Die BCP Holdings GmbH hat Forderungen und Verbindlichkeiten in anderen Währungen als den jeweiligen Berichtswährungen der verschiedenen Tochtergesellschaften, woraus sich Wechselkursrisiken ergeben. Um das mit Devisenkursschwankungen verbundene Risiko zu minimieren, schließt die Celanese Corporation als oberste Konzerngesellschaft aufgrund ihrer zentralisierten Kurssicherungsstrategie Devisentermingeschäfte ab. Die Devisenkontrakte sind zur Sicherung gebuchter Forderungen und Verbindlichkeiten bestimmt. Die Laufzeit dieser Kontrakte beträgt im Allgemeinen weniger als ein Jahr. Ein eigenes Zinsrisikomanagement erfolgt auf Ebene der BCP Holdings GmbH nicht, da die Darlehen ausschließlich innerhalb des Celanese-Konzerns aufgenommen und die Zinsen im Rahmen der Konzernfinanzierung festgelegt werden. Allerdings hat die Gesellschaft zur Kurssicherung zweier Fremdwährungsdarlehen mit Konzerngesellschaften einen Swap abgeschlossen, um das mit Devisenkursschwankungen verbundene Risiko zu minimieren. Der Swap ist zur Sicherung beider Fremdwährungsdarlehen bestimmt. Die Laufzeit dieses Kontraktes beträgt zum Bilanzstichtag mehr als 5 Jahre. Ausblick, Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungDie Geschäftstätigkeit der BCP Holdings GmbH unterliegt allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Risiken in den Ländern und Regionen, in denen sie geschäftlich tätig sind. Die Celanese GmbH, als wichtigste Beteiligung der BCP Holdings GmbH, dient der obersten Muttergesellschaft, der Celanese Corporation, im Wesentlichen als Holdinggesellschaft für deren europäisches Geschäft und einige ihrer asiatischen Aktivitäten. Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld vieler ihrer Märkte (z. B. Automobil-, Elektro-/Elektronik- und Bauindustrie) wie auch die Zyklizität in der Basischemikalienbranche haben Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Insbesondere sind die Märkte für Basischemikalien durch erhebliche Konjunkturschwankungen gekennzeichnet, die in Zeiten von niedrigen Verkaufspreisen und Überkapazitäten zu rückläufigen und niedrigeren Betriebsergebnissen führen können. Die Absatzmärkte der Geschäfte der BCP Holdings GmbH in Europa haben auch in 2014 Wachstum gezeigt. In wichtigen Branchen, wie der Automobil- oder Bauindustrie, wurden vor allem in Zentraleuropa Wachstumsraten verzeichnet. Die Märkte in Südeuropa leiden weiter unter den strukturellen Herausforderungen. Der Umsatz im Segment CS war in 2014 rückläufig. In allen anderen Segmenten konnten die Umsätze in 2014 gesteigert werden. In 2015 konnten vor allem in den Segmenten AEM und Industrial Specialties steigende Umsätze verzeichnet werden. Die Rohstoff- und Energiekosten waren im Jahresverlauf 2014 rückläufig. In 2015 konnten keine weiteren Kostenrückgänge verzeichnet werden, einzelne Kosten sind in 2015 wieder angestiegen. Im CPO-Bereich wurde in 2015, ein ausgeglichenes Ergebnis, mit Umsätzen auf dem Niveau von 2014 erzielt. Der sichere Betrieb der Anlagen der Celanese GmbH-Gruppe unterliegt Risiken im Zusammenhang mit der Herstellung von Chemikalien einschließlich der Lagerung und des Transports von Rohstoffen, Produkten und Abfallstoffen sowie Umweltrisiken. Die Celanese-Gruppe unterhält ausreichenden Versicherungsschutz in Form von branchenüblichen Sach-, Betriebsunterbrechungs- und Haftpflichtversicherungen. Die für das Celanese-Geschäft zutreffenden Umweltschutz-, Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften unterliegen einem ständigen gesetzlichen Wandel, was zu strikteren Vorschriften und damit Kostensteigerungen für Celanese führen könnte. Im Zuge der Abspaltung der Celanese GmbH von der Hoechst AG 1999 wurden bestimmte Umweltschutzverpflichtungen - einschließlich solcher aus früheren Geschäftsaktivitäten des Hoechst-Konzerns an verschiedenen Standorten - ungeachtet der Verantwortung für die Ursachen dieser Umweltschutzverpflichtungen - zwischen Celanese und der Hoechst AG aufgeteilt. In einigen Fällen könnte dies für Celanese bedeuten, dass an Drittparteien Entschädigungen und an Hoechst Freistellungszahlungen zu leisten sind, deren Höhe derzeit nicht ermittelt werden kann. Celanese hatte bis zum Geschäftsjahr 2011 hierfür bereits die notwendigen Rückstellungen gebildet. Die Tochtergesellschaft Celanese GmbH hat im Geschäftsjahr 2011 als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Ausgliederungs- und Übernahmevertrags vom 29. August 2011 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag einen Teil ihres Vermögens als Gesamtheit im Wege der Umwandlung durch Ausgliederung auf die CCC Environmental Management and Solutions GmbH & Co KG (CCC) mit Sitz in Sulzbach (Taunus) übertragen. Die ausgegliederten Schulden bestehen aus der privat- und öffentlich-rechtlichen Haftung der Celanese GmbH für Umweltschäden. Diese bestehen aus Freistellungspflichten der Celanese GmbH gegenüber der Hoechst GmbH aus dem Spaltungsvertrag der damaligen Hoechst AG und der Celanese GmbH aus dem Jahr 1999, Verpflichtungen der Celanese GmbH, die sich aus der Haftung für Umweltschäden aus bestimmten Verträgen ergeben, die die Celanese GmbH nach 1999 selbst abgeschlossen hat, und jeglicher weiteren Umwelthaftung der Celanese GmbH. Die Verpflichtungen wurden in voller Höhe der gebildeten Rückstellungen auf die CCC übertragen. Zugleich übertrug die Gesellschaft der CCC die Ausgleichsansprüche der Gesellschaft gegenüber der damaligen Hoechst AG, nach denen die Hoechst AG verpflichtet ist, die sich aus diesen Verpflichtungen ergebenden Belastungen jeweils zu zwei Dritteln zu tragen, soweit keine durchsetzbaren Freistellungs- oder Ausgleichsansprüche gegenüber Dritten bestehen. Gemäß § 133 des Umwandlungsgesetzes haftet die Gesellschaft weitere fünf Jahre nach Eintragung der Ausgliederung für die Erfüllung der fällig gewordenen Ansprüche. Die Haftung endet Ende 2016. Einzelne Tochterunternehmen halten ferner Kommanditanteile an verschiedenen InfraServ-Gesellschaften. Für die Kommanditisten bestehen Nachschussverpflichtungen für Altlasten, die aus der Zeit vor der Gründung der InfraServ-Gesellschaften stammen und nicht dem Verursacher zugeordnet werden können. Es zeichnet sich jedoch ab, dass für vorgefundene Verunreinigungen in einem Industriepark erheblicher Sanierungsbedarf besteht. Diesem Risiko wurde im Rahmen der oben beschriebenen Ausgliederung auf die CCC ausreichend Rechnung getragen. Grundsätzlich sind die zukünftigen Kosten für den Umweltschutz und die Beseitigung von Umweltschäden insbesondere durch Unsicherheiten hinsichtlieh der Gesetzeslage, Verordnungen und Informationen langfristig schwer abzuschätzen. Je nach ihrer Gefahreneinstufung im Rahmen der Risikoeinschätzung durch die zuständigen Behörden unterliegen die Produkte der Chemischen Industrie Restriktionen hinsichtlieh Produktion, Be- und Verarbeitung sowie Einsatz. Die jeweiligen Vorschriften und die sich daraus ergebenden Restriktionen werden durch die zuständigen Behörden fortlaufend überprüft. Eine geänderte Risikoeinschätzung von Produkten der Celanese könnte daher die Nachfrage nach ihnen beeinflussen. Derzeit bewertet die Europäische Union mögliche Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit einer Reihe von Chemieprodukten einsehließlich Vinylacetatmonomer. Formaldehyd wurde von den EU-Behörden in die Careinogen-Kategorie 1B und Mutagenitäts-Kategorie 2 eingestuft. Gemäß dem 6ten ATP der EU-Richtlinie (Nr. 605/2014) trat diese Einstufung am 1.1.2016 in Kraft. Weiterhin wurden Empfehlungen zu dem Arbeitsplatz grenzwert für Formaldehyd in Deutschland und dem Europäischen Komitee für Arbeitsplatzgrenzwerte (SCOEL) veröffentlicht (0.3 ppm Mittelwert und 0.6 ppm Kurzzeitwert). Wir arbeiten mit unseren Kunden an produkt - und prozess-spezifischen Lösungen für diese Thematik; kurzfristige Auswirkungen auf den Hostaform (POM)-Absatz sind nicht zu erwarten. Eine kontinuierliche Risikobewertung der mittel- und langfristigen Auswirkungen findet mit den betroffenen Einheiten permanent statt. Außerdem haben Schwankungen der Marktrenditen und Zinssätze Einfluss auf die Pensionsvermögen und -verbindlichkeiten von Celanese. Eine ausgeprägte Phase rückläufiger Renditen und Zinssätze könnte spürbare finanzielle Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage oder die Zahlungsströme der Celanese-Gruppe in einem gegebenen Jahr haben. Der größte Teil des Vermögens ist in wertstabileren Rentenwerten angelegt. Des Weiteren bestehen Risiken aus dem Ausschluss der Minderheitsaktionäre, Aktionärsklagen sowie Spruchverfahren. Im Geschäftsjahr 2006/2007 wurden sämtliche verbliebenen Aktionärsklagen gegen die Gesellschaft beendet, zwei Spruchverfahren dauern an. Im Spruchverfahren zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag hat das Landgericht Frankfurt am Main in erster Instanz im Januar 2014 die Abfindung von EUR 41,92 auf EUR 49,43 und die Ausgleichszahlung von EUR 2,89 auf EUR 3,61 erhöht. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, weil sowohl ehemalige Aktionäre als auch die Gesellschaft Beschwerde eingelegt haben. Sollte die Entscheidung rechtskräftig werden, bedeutete dies eine zusätzliche Zahlung an die ehemaligen Minderheitsaktionäre in Höhe von bis zu ea. EUR 2,5 Mio. In dem zweiten Spruchverfahren, das den Ausschluss der Minderheitsaktionäre (Squeeze-out) betrifft, hat das Landgericht Frankfurt am Main die Anträge auf Festsetzung einer höheren Barabfindung im Mai 2014 zurückgewiesen. Dagegen haben Aktionäre Beschwerde eingelegt, so dass auch diese Entscheidung noch nicht rechtskräftig ist. Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft können nach wie vor aus dem Beteiligungsbereich resultieren, sofern nachhaltig schlechte Ergebnisse, auch bedingt durch eine schlechte Wirtschaftslage, Wertberichtigungen auf Beteiligungen erfordern. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder deren Entwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind derzeit nicht erkennbar. Im Geschäftsjahr 2015 verzeichnete die BCP Holdings GmbH insgesamt einen rückläufigen Umsatz im Vergleich zu 2014. Die Jahresabschlüsse der wesentlichen Tochtergesellschaften für das Jahr 2015 sind noch nicht abschließend aufgestellt. Aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Restrukturierungen in 2015 wird das Ergebnis in 2015 unter dem Niveau von 2014 liegen. Für 2016 ist mit einer weiteren Ergebnisreduzierung zu rechnen. In 2016 ist geplant die Einkaufsaktivitäten für Olefine (CPO-Aktivitäten) von der BCP Holdings GmbH auf die Celanese Production Germany GmbH & Co.KG zu übertragen. Der überwiegende Teil der Olefine wird in der Produktions-Gesellschaft verbraucht. Verbleibende Verkäufe an andere Kunden sollen über die Celanese Europe BV abgewickelt werden. Die wirtschaftliche Situation in Europa beeinflusst erheblich die Ergebnisse. Von daher können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von der geplanten Entwicklung abweichen. NachtragsberichtIm Geschäftsjahr 2015 wurde die Celanese GmbH-Gruppe in eine Reorganisation der rechtlichen Gruppenstruktur im Rahmen eines europäischen Business Alignment Projekts einbezogen. Das primäre Ziel dieses Projekts ist es, das Geschäft der Celanese Gruppe in einer zentralisierteren und fokussierteren Art und Weise zu betreiben ("One Celanese"), die weniger an rechtlichen Einheiten orientiert ist. Die von der Umstrukturierung betroffenen Gesellschaften an verschiedenen europäischen Standorten (inklusive Deutschland) werden zentralisierter und standardisierter gemanaged, wovon sich die Gruppe eine Rationalisierung der betrieblichen Prozesse und eine Steigerung der Produktivität der einzelnen Geschäftsfelder verspricht. Die von der Umstrukturierung betroffenen deutschen Konzerngesellschaften sind die Ticona GmbH, Nutrinova Nutrition Specialties & Food Ingredients GmbH, Celanese Chemicals Europe GmbH und Celanese Emulsions GmbH. Diese Gesellschaften beinhalteten unterschiedliche betriebliche Funktionen, insbesondere die Produktion und den Vertrieb. Die Geschäfte der betroffenen Gesellschaften sind durch diverse Verschmelzungen und Ausgliederungen zunächst in einer Gesellschaft gebündelt worden. Die Produktion wurde dann auf eine neu gegründete Produktionsgesellschaft ausgelagert, die Vertriebsfunktion ist bei der Celanese Sales Germany GmbH (vormals: Nutrinova Nutrition Specialties & Food Ingredients GmbH) verblieben, so dass Produktion und Vertrieb in eigenständigen rechtlichen Einheiten angesiedelt sind. Die neue Produktionsgesellschaft veräußert ihre Produktion an die Celanese Europe B.V. (eine niederländische Gesellschaft, die als "Principal Operating Company" für den europäischen Ast der Celanese Gesellschaften fungieren wird). Die nationale Vertriebsgesellschaft erwirbt diese Produkte von Celanese Europe B.V., um diese an die Endkunden zu vertreiben. Die neu aufgesetzten Intercompany-Vertriebswege werden durch eine neue Royalty-Struktur ergänzt. Im Rahmen des Umstrukturierungsprojektes "One-Site" haben die deutschen Celanese Gesellschaften im Geschäftsjahr 2014 aus den operativen Gesellschaften Handwerker (z.B. Elektriker, Schlosser) und Mitarbeiter der Qualitätskontrolle auf die Celanese GmbH übertragen. Im Geschäftsjahr 2015 erfolgte die Konzentration der Mitarbeiter der Forschung und Entwicklung bei der Gesellschaft. Im Gegenzug dazu wurden die Handwerker und die Mitarbeiter der Qualitätskontrolle von der Celanese GmbH auf die Produktionsgesellschaft übertragen. Weiterhin wurden die bisher konzernweit im Namen der Celanese GmbH betriebenen Cash-Pooling Aktivitäten an die Celanese Europe B.V. sowie die Treasury-Funktion an eine Celanese-Gesellschaft in den USA übertragen. Andere wesentliche Ereignisse nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Wir weisen darauf hin, dass bei zukunftsbezogenen Aussagen die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
Kronberg im Taunus, 7. April 2016 Dr. Michael Willms Jens Kurth Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BCP Holdings GmbH, Kronberg im Taunus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BCP Holdings GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 7. April 2016 KPMG
AG
Brandenburg, Wirtschaftsprüfer Kraus, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde noch nicht festgestellt. |
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