Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 11226
Eingetragen
28.2.1992
Branche
Großhandel mit SanitärkeramikGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und HeizungGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
der Großhandel mit Sanitär und Heizungsartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Bach
seit 7.1.2003
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

M. Bach GmbH

Eschweiler

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und der Lage des Unternehmens

I. Allgemeine Unternehmensdarstellung

Die M. Bach GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB mit ihrem Hauptsitz in Eschweiler. In Eschweiler sind neben der Verwaltung des Unternehmens (Zentrallager, Verwaltung, Innendienst und Verkauf) zusätzlich noch eine Ausstellung und ein Abhollager vorhanden.

Acht Niederlassungen werden von der Firma M. Bach GmbH unterhalten. Sie sind gelegen in Aachen, Düren, Heinsberg, Hillesheim, Obergartzem, Pulheim, Simmerath und Übach-Palenberg. Die Niederlassungen in Aachen, Obergartzem und Pulheim verfügen über eine Ausstellung und ein Abhollager.

In Heinsberg, Hillesheim, Simmerath und Übach-Palenberg befindet sich ein Abhollager.

Die Kunden werden durch betriebseigene LKW und Speditionen beliefert.

Der Schwerpunkt des Unternehmens ist der Großhandel mit Sanitär-, Heizungs-, Elektroartikeln und Werkzeugen.

Die Stärken der M. Bach GmbH liegen insbesondere in der langjährigen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Fachhandwerk sowie dem täglich erbrachten logistischen, sortimentsmäßigen und beratungstechnischen Leistungsspektrum.

Die Unternehmenstätigkeit liegt hauptsächlich in Deutschland und den an den Standpunkten nahe gelegenen EU-Ländern.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Kalenderjahr 2022 war wirtschaftlich überschattet vom Angriffskrieg Russlands gegen seinen Nachbarn Ukraine. Die Folgen waren eine hohe Inflation, getrieben von extremen Energiepreiserhöhungen, sowie verschärften Material- und Lieferengpässen. Hinzu kamen massiv steigende Preiserhöhungen für Nahrungsmittel, durch eine Unterbindung des freien Warenverkehrs durch Russland. Trotz all dieser Schwierigkeiten hat sich die deutsche Wirtschaft relativ robust gezeigt. Laut statistischem Bundesamt lag das Bruttoinlandsprodukt 2022 um 1,8% über dem Wert des Vorjahres.

Die Sanitärbranche als auch der Heizungsbau haben sich im Geschäftsjahr 2022 ein weiteres Mal deutlich positiver als der Gesamtmarkt entwickelt. Die Vereinigung der deutschen Sanitärwirtschaft (VDS) hat am 06. Juli 2023 eine Steigerung von 9% auf Mrd. EUR 74,4 für das Gesamtjahr 2022 veröffentlicht. Mit einem Wachstum von 11,1% ist der Bereich Heizung, Lüftung, Klima und Gebäudeautomation überproportional gewachsen. Der Wunsch nach einer Abkehr von fossilen Energieträgern und der Senkung der Energiekosten treiben die Nachfrage.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch im Sanitär- und Heizungsbauhandwerk für 2022. Während die gesamte Branche in 2022 um 8,7% zulegte, stieg der Heizungsbau, getrieben durch den hohen Absatz an Wärmepumpen überproportional. Das Sanitärhandwerk wuchs, aber wurde durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges und des gestiegenen Zinsumfeldes gebremst.

2. Geschäftsverlauf

Die M. Bach GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2022 ein leichtes Wachstum. Hierbei spiegelt sich auch der gesamtwirtschaftliche Trend wieder. Während das Heizungsgeschäft sehr stark wuchs, haben gestiegene Bauzinsen und eine hohe Inflation dem Sanitärbereich zu schaffen gemacht. Der Umsatzzuwachs in Höhe von rund 1,8% lag damit im Rahmen der Erwartungen. Die Handelsspanne verbesserte sich, was nicht zuletzt auf dem Fokus von Rentabilität vor Umsatzwachstum basierte und die strategischen Entscheidungen der letzten Jahre einmal mehr bestätigte. Des Weiteren zeigt es die Stärken der Gesellschaft aufgrund seiner sehr guten Kontakte zur Wirtschaft knappe Ware zu beschaffen. So war die Firma M. Bach fast immer in der Lage, den Bedarf an Wärmepumpen zu befriedigen. Darüber hinaus konnte auch weiterhin vom Wiederaufbau aus der letztjährigen Flutkatastrophe partizipiert werden.

Der eingeschlagene Weg, sich auf die Veränderung durch die Digitalisierung frühzeitig einzustellen trägt Früchte und wird weiter forciert. Das Management sieht dies als wesentlich an um dem weiterhin starken Konkurrenzdruck entgegentreten zu können. Neben den Onlineriesen des Sanitärbedarfs entwickeln sich auch Flächen- bzw. Baumärkte zu immer stärkeren Konkurrenten in der Fachschiene Industrie, Großhandel und Handwerk, dass die Margen unter Druck setzt.

Die Investitionen in Qualitäts- und Produktivitätssteigerungsprogramme wurden im Kalenderjahr 2022 weiter hochgehalten. Nachdem das Jahr 2021 durch die Flutkatastrophe geprägt wurde und die hiermit einhergehende Einbindung des Managements, die Entscheidungen in weitere Technologie Investitionen gebremst wurden, standen in 2022 wieder wesentliche Effizienzsteigerungsprogramme an. Neben dem Wechsel des Einkaufsverbandes zur Sanitär-Union GmbH & Co. KG sind auch wesentliche Digitalisierungsprogramme in Angriff genommen worden.

Den Ausbau der Präsenz in den sozialen Medien und der eigenen Internetseite www.m-bach.de, wurde weiter forciert.

3. Geschäftslage in Zahlen (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) und finanzielle Leistungsindikatoren

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr 2022 entsprechend den Erwartungen entwickelt. Der Frühjahrsschock durch den Ukrainekrieg und der horrend hohen Inflation wurde schnell verdaut und die M. Bach GmbH konnte aufgrund Ihrer frühzeitigen strategischen Entscheidungen der letzten Jahre an dem branchenspezifischen Aufschwung wie bereits erwähnt teilhaben. Die finanziellen Leistungsindikatoren sind in den jeweiligen Darstellungen enthalten.

Vermögenslage:

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.474 auf TEUR 21.956 gestiegen. Aufgrund des originären Geschäftes als Großhändler ist die Bilanz erheblich vom Umlaufvermögen geprägt. Dieser Anteil liegt bei knapp 94% der Bilanzsumme. Auf die Vorräte entfallen fast 60%. Diese Steigerung basiert wie auch im Vorjahr auf den sehr stark gestiegenen Preise.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind um TEUR 102 auf TEUR 363 gesunken. Es handelte sich um die normale operative Abschreibung.

Wesentliche Investitionen in Sachanlagevermögen wurden im Geschäftsjahr 2022 getätigt. Es handelte sich um neue Ausstellungen, die im Kalenderjahr 2021 durch die Flutkatastrophe zerstört wurden. Mit Bezug auf den Standort Eschweiler sind diese vollständig durch die Versicherung gedeckt.

Die Gesellschaft hat den Warenbestand im Kalenderjahr 2022 um TEUR 1.115 erweitert. Diese Ausweitung basiert fast ausschließlich auf den extremen Preissteigerungen, die sich im Verlauf des Jahres abschwächten.

Finanzlage:

Das finanzielle Bild der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2022 über den Erwartungen entwickelt.

Aufgrund der erhöhten Bilanzsumme und des gleichbleibenden bilanziellen Eigenkapitals verschlechterte sich die Eigenkapitalquote nach organschaftlicher Gewinnabführung auf 18,9%. Unter Einbeziehung des GAV wäre die Eigenkapitalquote bei 26,5%.

Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich um TEUR 38. Durch das gestiegene Zinsumfeld, kann hier mittelfristig eine bilanzielle Entlastung prognostiziert werden. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 57 entsprechend der positiven wirtschaftlichen Entwicklung. Wesentliche Steigerungen gab es im Personalbereich für Urlaub und Gleitzeitüberhänge.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich im Berichtsjahr 2022 um TEUR 1.203 auf TEUR 9.217. Dies basiert auf der erhöhten Ausnutzung von kurzfristigen Liquiditätslinien aufgrund des Preisanstiegs. Die langfristigen Darlehen wurden jedoch planmäßig zurückgeführt.

Die Liquidität der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres 2022 jederzeit ausreichend. Der Cashflow der Gesellschaft aus laufender Geschäftstätigkeit war im Berichtsjahr 2022 durch die Ausweitung des Vorratsvermögens negativ.

Die Finanzierung sowie die Liquidität der Gesellschaft sind durch bestehende bzw. nicht in Anspruch genommene Kreditlinien, wie im Vorjahr, gesichert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Kalenderjahr 2022 um rd. TEUR 1.316 gestiegen. Davon stiegen die Forderungen aus Lieferungen & Leistungen um TEUR 444 auf TEUR 3.485. Während das Beteiligungsergebnis der mah GmbH & Co. KG und der Sanitär-Union GmbH & Co. KG sich auf zusammen TEUR 283 verringerte, erhöhte sich der noch nicht ausgezahlte Bonus gegenüber dem Zentralregulierer Sanitär-Union auf TEUR 2.932. Dieser ist in 2023 ausgezahlt worden.

Ertragslage:

Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr 2022 überproportional entwickelt und das obwohl die Inflation mit ihren Nebenwirkungen das Unternehmen erheblich traf. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung erhöhte sich um TEUR 299 auf TEUR 1.681 und somit die Umsatzrentabilität von 2,3% auf 2,8%.

Der Umsatz stieg erneut an und konnte im Kalenderjahr um TEUR 1.054 auf Rekord von TEUR 61.255 erhöht werden. Die Erhöhung des Umsatzes um 1,8% wurde bei besserer Marge erwirtschaftet. Dies basierte auf Preiserhöhungen der Industrie, die an den Markt weitergegeben werden konnten als auch an einem margenstärkeren Produktabsatz.

Die Personalkosten sind im Kalenderjahr um TEUR 290 zum Vorjahr gestiegen. Dies basiert vor allem auf Lohnanpassungen und Sonderzahlungen wie die Inflationsausgleichsprämie und zeigt einmal mehr die soziale Einstellung des Managements. Im Durchschnitt des Berichtsjahres 2022 beschäftigte die Firma M. Bach GmbH 160 (VJ 164) Mitarbeiter inklusive Aushilfen. Das Personal gliedert sich wie folgt:

2 Geschäftsführer
79 Angestellte
64 Gewerbliche
7 Kfm. Auszubildende
2 Gew. Auszubildender
4 Kfm. Aushilfen
2 Gew. Aushilfe

4. Chancen- und Risikobericht

Chancen:

Inflation, restriktive Geldpolitik und höhere Zinsen, ein Angriffskrieg in Europa mit heftigen wirtschaftlichen Folgen für Europa und die Welt beeinträchtigen das wirtschaftliche Umfeld im Winter 2022/2023. Hinzu kommt das Platzen der Immobilienblase in der zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt, China. Es gibt kaum eine Region, die nicht unter erheblichen Schwierigkeiten leidet. Darüber hinaus schlägt sich Deutschland mit einer überschwellenden Bürokratie herum, die das Land und vor allem die Unternehmen schädigt. So kostet die Bürokratie in Deutschland den Unternehmen rd. 3% des Umsatzes.

Auch wenn es aktuell eher schwer aussieht, ist auch Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die restriktive Geldpolitik der Zentralbanken hat dazu geführt, dass der Höhepunkt der Inflation erreicht wurde. Wenn auch nicht so schnell wie erhofft, fallen die Inflationsraten in den USA und in Europa.

Des Weiteren haben sich die Lieferengpässe weltweit stark abgebaut. Die Frachtraten auf den Haupthandelsrouten zwischen China und Europa bzw. den USA sind weit entfernt von Ihren Höhepunkten aus 2021 und liegen bei etwa 1/3 des Höchstpreises.

Darüber hinaus hat die Bundesregierung auf nationaler Ebene endlich angefangen, die wirtschaftlichen Probleme zu erkennen und anzugehen. Vor allem die stark nachlassende Baudynamik wurde aktuell aufgegriffen. Es sollen neben steuerlichen Erleichterungen vor allem auch die Bürokratie abgebaut werden. Der Heizungsaustausch soll gefördert und die Umwandlung von Gewerbeimmobilien in Wohnimmobilien gefördert werden.

Neben den wirtschaftlichen Faktoren sieht die Gesellschaft weiterhin erhebliches Potential im Rahmen der Digitalisierung ihrer Geschäfte. Die M. Bach GmbH sieht sich hierbei eher als Vorreiter im Sanitärgroßhandel, da die Gesellschaft frühzeitig auf den digitalen Wandel gesetzt hat. Neben dem internen Druck, die Geschäftsprozesse zu digitalisieren, gilt dies natürlich umso mehr für den Einsatz im Vertrieb.

Abschließend müssen aufgrund der Dimension, die Chancen aus dem Ukrainekrieg, der im Frühjahr 2022 durch den russischen Einmarsch entfacht wurde, angesprochen werden. Ein Ende ist zwar aktuell nicht absehbar, doch stellt sich der demokratische Westen geballt gegen den russischen Aggressor.

Die Zerstörungen an Infrastruktur sind gewaltig. Die Preistreiberei vor allem bei Nahrungsmitteln ist durch den Krieg erheblich, da die Ukraine nach Russland der zweigrößte europäische Getreidehersteller ist. Darüber hinaus ist die Ukraine mit ihren knapp 44 Millionen Einwohnern spätestens seit dem Krieg sehr an einer engen Zusammenarbeit mit Europa und der NATO interessiert.

Der zu erwartende Wiederaufbau wird für Europa positiv sein können. Neben Investitionen in der Ukraine werden auch wieder niedrigere Preise von Nahrungsmitteln erwartet.

Risiken:

Die Risiken sind im Jahr 2022 und im Jahr 2023 nicht weniger geworden als im Vorjahr. Auch wenn die ökonomischen Auswirkungen der Corona Pandemie sich nach und nach abbauen, so sind steigende Preise, der Angriffskrieg Russlands im Frühjahr 2022 sowie Probleme im Immobiliensektor in China ein nachhaltiger Bremsklotz für die wirtschaftliche Entwicklung. Der Inflation wird durch die Zentralbanken mit steigenden Zinsen begegnet, was bereits zu einer sinkenden Kreditnachfrage vor allem auch im Immobiliensektor führte. Gleichzeitig müssen Unternehmens- und Immobilienbewertungen dem höheren Zins Rechnung tragen und führen zu erheblichen bilanziellen Verwerfungen. Die größten chinesischen Immobilienunternehmen können aktuell nicht mehr ihre Darlehen und Schuldverschreibungen bedienen. Zwar versucht der chinesische Staat durch Interventionen das Risiko zu minimieren, doch sind dunkle Wolken über der chinesischen Wirtschaft. Das tatsächliche Ausmaß ist durch die nicht existierende freie Presse gar nicht richtig abzuschätzen.

Während die internationalen Problemfelder nicht genug sind, so schwächt sich Deutschland aktuell durch extreme Bürokratie, einer unentschlossenen Politik und den Nachwirkungen aus der Corona Pandemie. So haben die Sozialkassen, im Wesentlichen die gesetzlichen Krankenkassen als auch die Arbeitslosenversicherung angekündigt, die Beiträge erhöhen zu wollen. Entsprechend wird der Faktor Arbeit verteuert und kann sich negativ auf die Absätze und die internationale Konkurrenzfähigkeit auswirken.

Hinzu kommt weiterhin die Überregulierung am Bau, die zu einer überproportionalen Kostensteigerung in den letzten Jahren führte und bis heute nicht richtig verbessert wurde. Die neue Regierung hat hier bisher noch keine wirkliche Entlastung gebracht.

Über dies schlägt sich die demographische Entwicklung in Deutschland auch am Arbeitsmarkt nieder. Die Anzahl an Bewerbern für Ausbildungsplätze bzw. für freie Stellen wird immer weniger.

Neben diesen eher nationalen bzw. internationalen Risiken sind auch gesellschaftsinterne Risiken nicht von der Hand zu weisen.

Kann die Gesellschaft vorhandenes Personal weiter an sich binden und in wie weit bleibt sie ein attraktiver Arbeitgeber in der Region. Auch sind der erwähnte Internethandel sowie die Flächen- und Baumärkte immer stärker werdenden Konkurrenten für die Branche und die Gesellschaft muss hier stetig wachsam bleiben.

5. Prognosebericht

Die M. Bach GmbH ist mit Zuversicht in das Wirtschaftsjahr 2023 gestartet und setzt konsequent ihren Weg immer auf Sicht fahren zu wollen, weiterhin um. Das erste Halbjahr 2023 zeigt trotz aller Schwierigkeiten der Weltwirtschaft auf eine positive Entwicklung hin. Jedoch sieht auch die Geschäftsführung aufgrund der Folgen des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine, der weiterhin hohen Inflation, und last- but not least der steigenden Zinsen eine negativere Stimmung der Konsumenten und ein allgemeines Abflauen der wirtschaftlichen Dynamik. Ein striktes Kostencontrolling ist daher von Seiten der Geschäftsführung eingeschlagen worden. Während im Kalenderjahr 2022 Wärmepumpen das Heizungsgeschäft extrem positiv beeinflussten, ist in 2023 ein Come-Back von Gasheizungen zu erkennen. Das politische hin und her führt beim Verbraucher zu extremer Verunsicherung. Mit anderen Worten, selektierte Felder im Sanitär- und Heizungsbereich boomen, während gleichzeitig Felder einen wirtschaftlichen Einbruch erleben. Aus diesem Grunde sieht sich die Geschäftsführung einer ständigen Anpassung ihrer Entscheidungen ausgesetzt.

Ziel ist es, das Jahresergebnis trotz der weltweiten Krise konstant zu halten eine nachhaltige Umsatzrentabilität von mehr als 1,5% zu erzielen.

Der konjunkturelle Ausblick entspricht im Grunde dem des ifo-Instituts, dass eine leichte Rezession von -0,4% des BIP vorhersagt. Die Geschäftsführer gehen von einem ähnlich bescheidenen, gesamtwirtschaftlichen Ausblick aus. Die M. Bach GmbH will aber positiver abschneiden und wachsen.

Im Jahr 2023 wird die Geschäftsleitung nicht erweitert.

Der weiterhin vorherrschende Verdrängungswettbewerb getrieben von der Coronakrise und dem jetzigen Wirtschaftseinbruch wird in 2023 Druck auf die Deckungsbeiträge ausüben. Wir versuchen diesen Trend durch Konsolidierung auf margenträchtigere Kunden im Stammkundengeschäft entgegenzuwirken als auch die benötigten Geschäftsfelder stärker zu besetzen. Der Weg, die Lagerumschlagshäufigkeit zu erhöhen bleibt hierbei eine wesentliche Priorität, um den Fixkostenblock effizienter auszunutzen zu können. Der Einsatz von neuen Softwareprogrammen wird geprüft und bei Bedarf umgesetzt.

Als Fazit für die M. Bach GmbH bleibt stehen: Das abgelaufene Geschäftsjahr ist das Beste in der Wirtschaftsgeschichte für die M. Bach GmbH gewesen. Die frühzeitige Ausrichtung auf eine zwei Säulenstrategie, sowie die Effizienzsteigerungsprogramme der letzten bzw. des laufenden Jahres wirken und helfen der Gesellschaft die herausfordernde Marktsituation erfolgreich zu meistern. Der Ausbau der Kundenbindung, die Stärkung der Handelsmarke Take sowie die Investitionen in die Digitalisierung werden das Wachstum weiterhin stärken. Die Kostenstrukturen werden kontinuierlich überprüft und sind weiterhin ein wesentlicher Actionpoint der Geschäftsführung.

 

Eschweiler, den 26. September 2023

gez. Michael Bach, Geschäftsführer

gez. Udo Bach, Geschäftsführer

BILANZ zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 363.407,00 465.413,00
363.407,00 465.413,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.387,00 22.679,00
2. technische Anlagen und Maschinen 31.427,00 35.250,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 826.525,00 715.848,42
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.000,00 57.500,00
882.339,00 831.277,42
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 83.729,34 7.815,67
83.729,34 7.815,67
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.179,08 3.179,08
2. fertige Erzeugnisse und Waren 12.486.820,30 11.371.743,04
12.489.999,38 11.374.922,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.485.139,78 3.041.577,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 39.097,57 75.112,33
3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 283.342,05 602.161,13
4. sonstige Vermögensgegenstände 4.248.991,61 3.021.813,57
8.056.571,01 6.740.664,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 31.181,55 26.369,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.262,20 35.642,16
21.956.489,48 19.482.104,02

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 3.844.715,54 3.844.715,54
4.144.715,54 4.144.715,54
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.310.944,89 1.272.379,72
2. sonstige Rückstellungen 461.385,00 404.000,00
1.772.329,89 1.676.379,72
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.217.105,74 8.014.268,91
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 173.200,96 104.492,06
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.945.848,79 1.593.186,30
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: Euro 20.393,68 (2021: Euro 83.196,58)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.600.423,96 2.628.443,56
davon gegenüber Gesellschaftern: Euro 3.600.423,96 (2021: Euro 2.628.443,56)
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.102.864,60 1.320.617,93
davon aus Steuern: Euro 86.087,29 (2021: Euro 76.268,99)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: Euro 172,21 (2021: Euro 1.138,80)
16.039.444,05 13.661.008,76
21.956.489,48 19.482.104,02

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

M. Bach GmbH, Eschweiler

2022 2021
Euro Euro
1. Rohergebnis 14.196.382,67 12.389.060,09
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.766.195,49 -5.467.748,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.308.704,29 -1.316.864,54
davon für Altersversorgung: Euro 178.391,34 (2021: Euro 258.283,59)
-7.074.899,78 -6.784.612,83
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -360.129,54 -346.704,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -5.017.776,24 -4.301.532,44
davon aus Währungsumrechnung: Euro 0,00 (2021: Euro 0,00)
5. Erträge aus Beteiligungen 283.342,05 602.161,13
davon aus verbundenen Unternehmen: Euro 0,00 (2021: Euro 0,00)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.639,30 17.775,26
davon aus verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: Euro 226,72 (2021: Euro 208,67)
davon aus der Abzinsung: Euro 0,00 (2021: Euro 0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -361.676,52 -187.273,90
davon an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: Euro 15.531,91 (2021: Euro 7.558,64)
davon aus der Abzinsung: Euro 32.624,70 (2021: Euro 35.155,61)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
davon latente Steueraufwendungen und -erträge: Euro 0,00 (2021: Euro 0,00)
9. Ergebnis nach Steuern 1.686.881,94 1.388.872,80
10. sonstige Steuern -5.642,00 -6.876,00
1.681.239,94 1.381.996,80
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -1.681.239,94 -1.381.996,80
12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie hat ihren Sitz in Eschweiler und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aachen (HR B 11226).

Soweit es die geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches möglich lassen, sind die im Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze für mittelgroße Kapitalgesellschaften beibehalten worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert, sofern es sich um ein selbständig bewertbares Wirtschaftsgut handelt und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Vorleistungen, die im Rahmen eines schwebenden Geschäfts erbracht werden, sind als geleistete Anzahlungen aktiviert. Sobald ein selbstständig bewertbares Wirtschaftsgut durch die Abnahme des Erwerbers entstanden ist, werden die entsprechenden Anzahlungen dem Wirtschaftsgut zugeordnet, aktiviert und über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben.

Kann die Nutzungsdauer immaterieller Vermögensgegenstände nicht verlässlich durch den Kaufmann geschätzt werden, werden diese Vermögensgegenstände über 10 Jahre abgeschrieben, es gelten § 253 Abs. 3 S.3 und 4 HGB entsprechend.

Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Bewegliche Anlagegegenstände werden seit 2010 ausschließlich linear abgeschrieben. Vor dem 01. Januar 2010 angeschaffte bewegliche Anlagengegenstände werden linear oder soweit steuerlich zulässig auch degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Abschreibung aufwandswirksam und in den sonstigen Kosten berücksichtigt. Ab dem 1. Januar 2018 angeschaffte Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden nicht mehr über einen Sammelposten abgeschrieben, da aufgrund der Erhöhung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf EUR 800,00, letzte Variante für das Unternehmen attraktiver ist. Die GWGs zwischen EUR 250,00 - 800,00 werden aktiviert und im Jahr der Aktivierung abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Entsprechend § 253 Abs. 3 S. 5 HGB werden Finanzanlagen bei vorrausichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig auf den niedrigeren Wert zum Abschlussstichtag abgeschrieben, auf Satz 6 wird verzichtet. Ein niedrigerer Wertansatz darf gemäß § 253 Abs. 5 S. 1 HGB nicht beibehalten werden, wenn die Voraussetzungen nicht mehr vorliegen.

Für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die die Voraussetzungen des § 240 Abs. 3 Satz 1 HGB erfüllen, wird ein Festwert gebildet.

Die Bewertung der Waren erfolgt ab dem 01. Januar 2021 nach der Durchschnittsmethode gemäß §§ 240 Abs. 4 i.V.m. 256 HGB und R 6.8 EStR 2012 unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips (§ 255 Abs. 4 HGB). Die Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen nach § 255 Abs. 1 S. 3 HGB sind weit ausgelegt worden, entsprechend der Auffassung des Hauptfachausschusses der Wirtschaftsprüfer (HFA). Die Änderung der Bewertungsmethode erfolgte zur Verbesserung der Einsicht in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vor dem Hintergrund der starken Preisanstiege im Vorratsvermögen. Durch die Anwendung der Bewertung mit dem gewichteten Durchschnittspreis und nicht mit dem aktuellen Einkaufspreis am Bilanzstichtag wird der Warenbestand um TEUR 1.697 niedriger bewertet, als das nach der bisherigen Bewertungsmethode (Bewertung zum letzten Einkaufspreis) der Fall gewesen wäre. Dies hat dementsprechend zu einem niedrigeren Jahresergebnis geführt. Grund für den starken Bewertungsunterschied im Geschäftsjahr 2022 sind die im Durchschnitt um 10% gestiegenen Einkaufspreise.

Die in den Vorräten liegenden Risiken, insbesondere infolge von Lagerdauer und geminderter Verwendbarkeit, sind durch angemessene Abwertungsabschläge berücksichtigt. Lagerhüter, die länger als drei Jahre im Lager liegen, werden zu 90% abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Die Einzelwertberichtigung wurde aufgrund einer Einigung mit entsprechendem Zahlungseingang eines großen Internetkonzerns in Höhe von TEUR 112 reduziert.

Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten sowie Schecks werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Die Auflösung erfolgt periodengerecht über die entsprechenden Aufwandskonten.

Ein Ausweis von latenten Steuern entfällt, da wegen des Ergebnisabführungsvertrages im Rahmen einer Organschaft mit der Versandhandel Bach GmbH & Co. KG keine Steuerbelastung entsteht. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass der durch das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11. März 2016 entstandene Aufstockungsgewinn aus den Altersversorgungsverpflichtungen nicht der Ausschüttungssperre unterliegt. Bei einer ertragsteuerlichen Organschaft muss weiterhin der gesamte Gewinn abgeführt werden (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB i.V.m. § 14 Abs. 1 S.1 KStG und § 301 AktG).

Die Pensionsrückstellung wird nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt unter Verwendung der neuen "Heubeck'schen Richttafeln 2018 G". Der Rechnungszinsfuß für die Handelsbilanz nach BilMoG wurde mit 1,78% angesetzt (Dieser wird von der Deutschen Bundesbank veröffentlich und entspricht dem 10-Jahresdurchschnitt). Die Umsetzung des o.g. Gesetzes vom 11. März 2016 zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften wurde hierbei berücksichtigt. Der Rententrend wurde mit 2% bei den jungen Gesellschaftern und mit 3% bei den Altgesellschaftern angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Verbindlichkeiten werden ebenfalls mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Beteiligungen des Finanzanlagevermögens umfassen zum 31. Dezember 2022 folgende Beteiligungen:

An der mah Mittelstands-Allianz Haustechnik GmbH & Co. KG, Lange Straße 19, 30952 Ronnenberg (Eintragung im Handelsregister: Amtsgericht Hannover: HR A 201187).

An der Sanitär-Union GmbH & Co. KG, Münsterstraße 13, 55116 Mainz (Eintragung im Handelsregister: Amtsgericht Mainz: HR A 4028). Mit Beitrittsvereinbarung wurde die M. Bach GmbH als Kommanditist der Sanitär-Union GmbH & Co. KG aufgenommen. Die Kommanditeinlage beträgt EUR 100.000,00 und ist zu 75% eingezahlt.

An der Sanitär-Union Verwaltungs GmbH, Münsterstraße 13, 55116 Mainz (Eintragung im Handelsregister: Amtsgericht Mainz: HR B 7993). Mit Kaufvertrag vom 09. Juni 2022 hat die M. Bach GmbH einen Geschäftsanteil im Nennbetrag von EUR 511,29 erworben.

Unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen wird das Verrechnungskonto gegenüber dem Komplementär selbst ausgewiesen. Hierunter werden, wie auch im Vorjahr, die lfd. Geldgeschäfte abgewickelt.

Restlaufzeit
bis 1 Jahr in größer 1 Jahr Summe
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.485.139,78 0,00 3.485.139,78
(Vorjahr) (3.041.577,05) (0,00) (3.041.577,05)
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 39.097,57 0,00 39.097,57
(Vorjahr) (75.112,33) (0,00) (75.112,33)
Forderungen gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 283.342,05 0,00 283.342,05
(Vorjahr) (602.161,13) (0,00) (602.161,13)
Sonstige Vermögensgegenstände 4.237.514,64 11.476,97 4.248.991,61
(Vorjahr) (3.010.336,60) (11.476,97) (3.021.813,57)
Summe 8.045.094,04 11.476,97 8.056.571,01
(Vorjahr) (6.729.187,11) (11.476,97) (6.740.664,08)

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2,7 enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Ansprüche auf Versicherungsentschädigungen für die Flutkatastrophe von EUR 504.841,00.

Der Rechnungsabgrenzungsposten der Aktivseite beinhaltet ausschließlich Zahlungen für zukünftige Aufwendungen.

Einen aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung der Rückdeckungsversicherung und der Pensionsverpflichtung gibt es aufgrund der Niedrigzinsphase und der hiermit sich auseinander entwickelnden Werte seit 2017 nicht mehr. Die Rückdeckungsversicherungen sind im Grunde fondsgebundene Versicherungsprodukte. Der ab dem Kalenderjahr 2022 zu verwendende IDW RH FAB 1.021 wurde entsprechend berücksichtigt.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Projected Unit Credit Method gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

durchschnittlicher Marktzins von 1,78% für eine Laufzeit von zehn Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde

Rententrendsteigerungen von 2% (bei den Junioren) und 3% (bei den Senioren)

Neue Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 93.561,61. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 I 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wird demgemäß 1/15, also rd. EUR 6.238 der Pensionsrückstellung zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2022 beträgt EUR 12.474,89 (VJ: EUR 18.712,33; Art. 67 Abs. 2 EGHGB).

Das zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienende sog. Planvermögen wurde mit der Pensionsrückstellung gem. § 246 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2022 verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände (der gleichzeitig den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht) beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 494. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt per 31. Dezember 2022 TEUR 1.817 bzw. unter der Herausrechnung der Unterdeckung aus der BilMoG Anpassung TEUR 1.805. Die Erträge aus der Verzinsung des Planvermögens betragen TEUR 26,1 und wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Pensionsverpflichtung der Neu- und Altzusagen in Höhe von TEUR 30,6 und Beitragszahlungen zur Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 28,0 verrechnet.

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11. März 2016, sind die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre abzuzinsen (vorher sieben Jahre). Der hieraus resultierende Abstockungsgewinn aus der unterschiedlichen Abzinsung (bei sieben Jahre = 1,44% vs. bei zehn Jahren = 1,78%) unterliegt einer Ausschüttungssperre, die jedoch durch die ertragsteuerliche Organschaft durchbrochen werden darf. Der Abstockungsgewinn in Höhe von EUR 119.703 (Vorjahr: EUR 183.018,00) für 2022 verteilt sich auf:

EUR 14.974 (VJ: EUR 25.135) bei Herren Siegfried und Wolfgang Bach

EUR 104.729 (VJ: EUR 157.883) bei Herren Michael und Udo Bach

Die sonstigen Rückstellungen enthalten wie in den Vorjahren Rückstellungen für Personalaufwendungen, Provisionen sowie Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten.

Stand 01.01.2022 Auflösung Verbrauch Zuführung Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Rückständiger Urlaub 46.000,00 0,00 0,00 32.000,00 78.000,00
RÜ Jahresabschluss und Prüfung 112.000,00 4.963,85 100.585,29 100.549,14 107.000,00
RÜ FA-BP; §§200 AO i.V.m. 3 BPO i.V.m. H 5.7 (4) 20.000,00 0,00 0,00 0,00 20.000,00
Tantiemen ** 100.000,00 0,00 100,000,00 100.000,00 100.000,00
RÜ für Gleitzeitüberhänge ** 19.000,00 0,00 0,00 26.000,00 45.000,00
Aufbewahrungspflicht 30.000,00 0,00 0,00 0,00 30.000,00
Kostenrechnungen * 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
Sonstige Personalkosten * 0,00 0,00 0,00 20.000,00 20.000,00
TAKETALER* 68.000,00 28.615,00 1.025,00 8.025,00 46.385,00
Berufsgenossenschaft 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Verkaufsprovisionen * 4.000,00 358,26 3.641,74 10.000,00 10.000,00
Summe 404.000,00 33.937,11 205.252,03 296.574,14 461.385,00

* Ausgewiesen als Sonstige Rückstellungen in der Bilanz

** Rückstellung für Personalkosten

Die Rückstellung für Betriebsprüfung des Finanzamtes wurde gebildet um zukünftige Kosten wegen der Mitwirkungspflichten bei einer Außenprüfung gem. § 200 AO zu berücksichtigen.

Die restlichen Rückstellungen haben sich im Rahmen des Geschäftes bewegt, eine wesentliche Veränderung musste mit Ausnahme der TAKETALER Rückstellung nicht vorgenommen werden. Altbestände wurden aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit der Einlösung, erfolgswirksam aufgelöst.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V S. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Restlaufzeit
bis 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre Summe
Verbindlichkeiten EUR EUR EUR EUR
Gegenüber
Kreditinstituten
4.562.131,29 4.654.974,45 0,00 9.217.105,74
(Vorjahr) (3.144.268,91) (4.870.000,00) (0,00) (8.014.268,91)
erhaltene Anzahlungen 173.200,96 0,00 0,00 173.200,96
(Vorjahr) (104.492,06) (0,00) (0,00) (104.492,06)
aus Lieferungen und Leistungen 1.945.848,79 0,00 0,00 1.945.848,79
(Vorjahr) (1.593.186,30) (0,00) (0,00) (1.593.186,30)
gegenüber verb. Unternehmen 3.600.423,96 0,00 0,00 3.600.423,96
(Vorjahr) (2.628.443,56) (0,00) (0,00) (2.628.443,56)
sonstige 1.102.864,60 0,00 0,00 1.102.864,60
(Vorjahr) (1.320.617,93) (0,00) (0,00) (1.320.617,93)
Summe 11.384.469,60 4.654.974,45 0,00 16.039.444,05
(Vorjahr) (8.791.008,76) (4.870.000,00) (0,00) (13.661.008,76)

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 20,4 enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Anlehnung an den IDW Standard IDW Rh HFA 1.017 aus dem Jahr 2011/2012 abgebildet. Diese beinhalten die im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft über den Organträger zu zahlende Umsatzsteuer der Organgesellschaft. Es handelt sich um einen reinen Passivtausch zwischen den sonstigen Verbindlichkeiten und dem Verrechnungskonto gegenüber dem Versandhandel Bach GmbH & Co. KG.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 342,0 durch Sicherungsübereignung div. Hard- und Software besichert. Die kreditorischen Debitoren betragen EUR 66.299,48 (VJ: EUR 97.351,92) und sind unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Zum 31. Dezember 2022 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

2023 2024 2025 2026 2027 Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Leasingverpflichtungen 129 83 24 12 3 251
(VJ) 397
Mietverpflichtungen 803 462 201 46 62 1.574
(VJ) 1.350
Gesamt 932 545 225 58 65 1.825
(VJ) 1.747

Die Leasingverpflichtungen umfassen im Wesentlichen LKW-Leasing für das operative Geschäft.

Die Gesellschaft haftet mit für ein Darlehen der Firma Versandhandel Bach GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 337,3 (VJ: TEUR 418,0). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme schätzen wir als sehr gering ein.

Darüber hinaus besteht eine finanzielle Verpflichtung aus der nicht eingeforderten Einlage in Höhe von TEUR 25 aus der Beteiligung an der Sanitär-Union GmbH & Co. KG.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Mit der Neufassung des § 275 HGB sind außerordentliche Erträge bzw. Aufwendungen und somit das außerordentliche Ergebnis komplett gestrichen worden. Nach § 285 Nr. 31 HGB n.F. sind stattdessen Beträge von außergewöhnlicher Größe bzw. Bedeutung im Anhang zu erläutern.

Während des Kalenderjahres 2022 sind im Vergleich zum Kalenderjahr 2021 bis auf die Versicherungsentschädigungen für die Flutkatastrophe im Sommer 2021, in Höhe von TEUR 504,8 keine wesentlichen sonstige Erträge verbucht worden. Die Beteiligungserträge der mah GmbH & Co. KG. sind im Kalenderjahr 2022 um TEUR 319 rückläufig, was jedoch durch ein gutes operatives Geschäft mehr als ausgeglichen werden konnte.

Die übrigen sonstigen Aufwendungen betreffen die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Umbewertung nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG erforderlich sind und gem. Art. 67 Abs. 1 1 EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 zugeführt werden. Es wird auf die entsprechende Anhangangabe verwiesen. Außerdem enthalten die übrigen sonstigen Aufwendungen eine Vergleichszahlung in Höhe von TEUR 28,6 bezüglich einer Markenrechtsverletzung.

Aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird das Jahresergebnis von der Gesellschafterin Versandhandel Bach GmbH & Co. KG vollständig übernommen.

V. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 149 (Vorjahr: 153) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 66 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 64) und 83 Arbeitnehmer (Vorjahr: 89) in der Verwaltung. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert geführt durch

Herrn Dipl.-Betrw. Michael Bach, Geschäftsführer, Baesweiler,

Herrn Dipl.-Ing. Udo Bach, Geschäftsführer, Stolberg.

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Gesellschaft wurde von der Flutkatastrophe im Juli 2021 im Westen von Deutschland direkt betroffen. Der Standort in Eschweiler wurde vollständig überflutet, doch werden die Schäden im Wesentlichen durch die weitsichtige Versicherungspolitik aufgefangen. Vielmehr erwartet die Gesellschaft aufgrund des regionalen Bezugs eine gewisse Sonderkonjunktur aufgrund des Wiederaufbaus der überfluteten Gebiete.

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine seit dem 24. Februar 2022 hat das Unternehmen nicht direkt betroffen. Jedoch besteht ein erhöhtes Risiko durch stark ansteigende Energiekosten aufgrund von Energieverknappungen seitens Russlands, sowohl für den laufenden Betrieb, als auch indirekt durch die Beeinträchtigung des Konsums.

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

 

Eschweiler, den 26. September 2023

gez. Michael Bach, Geschäftsführer

gez.Udo Bach, Geschäftsführer

Anlagenspiegel 31.12.2022

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2022 Zugang Abgang Umbuchung Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.264.070,40 54.509,00 15.623,02 0,00 1.302.956,38
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.264.070,40 54.509,00 15.623,02 0,00 1.302.956,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks-gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 184.790,56 0,00 10.423,51 0,00 174.367,05
2. technische Anlagen und Maschinen 226.588,55 1.558,20 0,00 0,00 228.146,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.659.057,87 248.811,92 197.904,90 57.500,00 2.767.464,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 57.500,00 10.000,00 0,00 -57.500,00 10.000,00
3.127.936,98 260.370,12 208.328,41 0,00 3.179.978,69
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 7.815,67 75.913,67 0,00 0,00 83.729,34
7.815,67 75.913,67 0,00 0,00 83.729,34
Gesamt 4.399.823,05 390.792,79 223.951,43 0,00 4.566.664,41
Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugang Abgang Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 798.657,40 155.759,00 14.867,02 939.549,38
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
798.657,40 155.759,00 14.867,02 939.549,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks-gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 162.111,56 8.290,00 10.421,51 159.980,05
2. technische Anlagen und Maschinen 191.338,55 5.381,20 0,00 196.719,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.943.209,45 190.699,34 192.968,90 1.940.939,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.296.659,56 204.370,54 203.390,41 2.297.639,69
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 3.095.316,96 360.129,54 218.257,43 3.237.189,07
Buchwert 31.12.2022 Buchwert 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 363.407,00 465.413,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
363.407,00 465.413,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks-gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.387,00 22.679,00
2. technische Anlagen und Maschinen 31.427,00 35.250,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 826.525,00 715.848,42
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.000,00 57.500,00
882.339,00 831.277,42
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 83.729,34 7.815,67
83.729,34 7.815,67
Gesamt 1.329.475,34 1.304.506,09

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die M. Bach GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der M. Bach GmbH, Eschweiler, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der M. Bach GmbH, Eschweiler, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientieren Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir weisen darauf hin, dass Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen wurden und der Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

 

Aachen, den 28. September 2023

KMVP REVISON UND TREUHAND GMBH
- WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT -

Mertzbach, Wirtschaftsprüfer

ppa. Pauls, Wirtschaftsprüferin

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Konzernabschlusses und/oder Lageberichtes und/oder des Konzernlageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird hingewiesen.

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