Emma Services GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Matratzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuel Müller seit 29.7.2015 | Geschäftsführer |
Dennis Dr. Schmoltzi seit 13.3.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 22.93% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 54.14% | |
| 22.93% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Emma Sleep GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Allgemeines Die Emma Sleep GmbH (im Folgenden „Emma Sleep“), mit Sitz in Frankfurt am Main, wurde 2013 gegründet und ist seither im Handel sowie Vertrieb von Matratzen, Betten sowie Bettwaren aktiv. Sie fungiert als Muttergesellschaft der weiteren operativen Einheiten der Emma-Gruppe im In- und Ausland. Die Emma Sleep erfüllt zentrale Funktionen für die Emma-Gruppe, insbesondere indem der Großteil der Mitarbeiter des Konzerns bei der Muttergesellschaft angestellt ist. Die Umsätze der Emma Sleep resultieren im Wesentlichen aus den Weiterbelastungen von Aufwendungen des Unternehmens an die Tochtergesellschaften der Emma Sleep, im Wesentlichen an die Emma Matratzen GmbH. Die Emma Sleep ist somit als Dienstleister für den Konzern tätig. In diesem Zusammenhang werden interne Kosten wie Personalkosten und damit verbundene externe Kosten dem richtigen Kostenbereich (z. B. Marketing, Logistik, Verwaltung, Forschung- und Entwicklung) zugeordnet und, mit einem entsprechenden Aufschlag versehen, an die Emma Matratzen GmbH weiterbelastet. Finanzaufwendungen werden weitestgehend ohne Aufschlag weiterbelastet. Die internationale Marktpräsenz sowie die umsatzgenerierenden Geschäftsbereiche werden stets erweitert, was sich u.a. auch in den 2023 gegründeten Tochtergesellschaften widerspiegelt. Mit der Tochtergesellschaft Emma Matratzen GmbH, Frankfurt am Main, die den Großteil des operativen Geschäfts der Emma-Gruppe abbildet, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 1.1 Organisation 58,18 % der Anteile der Emma Sleep werden durch die Emma International GmbH, Frankfurt am Main, gehalten. Alleinige Gesellschafterin der Emma International GmbH ist die Haniel Beteiligungs-GmbH, Duisburg, so dass die Emma-Gruppe im Konzernabschluss der Franz Haniel & Cie. GmbH als größten Konsolidierungskreis einbezogen wird. Beide Gründer, Manuel Müller und Dr. Dennis Schmoltzi, sind mit jeweils 20,91 % weiterhin am Unternehmen beteiligt und sind als Geschäftsführer bei dem Unternehmen bestellt. 1.2 Unternehmenssteuerung und finanzielle / nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Vor dem Hintergrund der Geschäftstätigkeit wird das Unternehmen anhand des finanziellen Leistungsindikators Ergebnis nach Steuern gesteuert. Dieser Indikator wird monatlich an die Geschäftsführung berichtet. Bedeutsame nicht-finanzielle Leistungsindikatoren, die zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, bestehen nicht. 1.3 Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung werden überwiegend durch eigene Mitarbeiter am Standort Frankfurt am Main durchgeführt. Die Produktenwicklung betrifft Betten, Kissen sowie weitere Accessoires, aber auch neue Segmente im „Sleep Tech“ Bereich. Die Entwicklungskosten wurden in Vorjahren, sofern die Aktivierungsvoraussetzungen erfüllt waren, aktiviert. Die Geschäftsführung hat in 2023 die Entscheidung getroffen, keine weiteren Entwicklungsleistungen zu aktivieren, da für einen Teil der Forschungs- und Entwicklungsleistungen eine strikte Trennung der zwei Komponenten nicht möglich war. Vom Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 743 (Vorjahr: T€ 1.717) wurde ein Betrag in Höhe von T€ 0 aktiviert (Vorjahr: T€ 784), das entspricht einer Aktivierungsquote von 0% (Vorjahr: 49,2%). Anders als im Vorjahr gibt es im Geschäftsjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Da die Umsätze der Emma Sleep im Wesentlichen aus den Weiterbelastungen von vertriebs- und administrativen Aufwendungen an ihre Tochtergesellschaften resultieren, besteht ein Zusammenhang zur operativen Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaften, die schwerpunktmäßig in Europa im Handel und Vertrieb von Matratzen, Betten und Bettwaren tätig sind. Im Jahr 2023 hat sich die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) in der EU in Höhe von 0,4 % gegenüber dem Vorjahr (3,5 %) deutlich verringert. Im Folgejahr 2024 konnte eine leichte Erholung und ein Wachstum von 1,0% erzielt werden.1 Neben den belastenden gesamtwirtschaftlichen Faktoren wirkt sich die Abschwächung der Pandemie dämpfend auf den E-Commerce aus. Grund hierfür ist das Einpendeln der Nachfragen zwischen Online- und Offline-Kanälen auf Vor-Pandemie-Niveau. Zudem ist die Ausgabenbereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher gesunken. Der gesamte europäische E-Commerce-Markt wuchs von 635,0 Mrd. USD Umsatz im Jahr 2022 um 25,4 Mrd. USD bzw. rund 4,0 % auf 660,4 Mrd. USD im Jahr 2023. Damit konnte das beeindruckende Wachstum der Pandemiejahre (rund 67,0 % Wachstum von 2019 bis 2021) nicht fortgesetzt werden.2 Trotz deutlichem Rückgang in 2022 und lediglich geringem Wachstum in 2023 wird jedoch erwartet, dass der europäische E-Commerce-Markt, der bei nur geringer geographischer Größe umsatzseitig einer der größten der Welt ist, in den Jahren 2024 bis 2028 um immerhin durchschnittlich 6,4 % wachsen wird.
1
Eurostat - Wachstumsrate des realen BIP - Volumen, Abruf am 03.06.2025 unter: https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/tec00115/default/table?lang=de Im Jahr 2023 erlebte der Matratzenmarkt in Europa (EU 27) einen leichten Aufschwung - die Matratzenverkäufe stiegen gegenüber dem Vorjahr um 3,5 %.3 Diese Entwicklung ist durchaus positiv, insbesondere vor dem Hintergrund des gesamtwirtschaftlichen Abschwungs in Europa, einer schwachen Verbrauchernachfrage und steigenden Rohstoffkosten, wobei der Online-Anteil bei den Matratzenverkäufen gegenüber dem Vorjahr leicht abnahm. Dies sind in der Geschäftsentwicklung der Emma-Gruppe einmalige Umstände, vergleicht man den historisch starken europäischen mit den sich aktuell abschwächenden Wachstumsraten im E-Commerce- und Matratzen-Markt in Europa. Während der Markt in Europa von einem teilweisen Rückgang der Wirtschaftsleistung betroffen ist, besteht stetiges Wachstum in anderen Regionen, so dass außereuropäische Märkte für die Gruppe mehr an Relevanz gewinnen. Hinzu kommt, dass es anders als in den Vorjahren zu einem deutlichen Kostenanstieg über viele Bereiche kam, z.B. von Werbekosten und Verkaufsfrachten bis zu Rechts- und Beratungskosten, inklusive der Personalkosten. Die operativen Entwicklungen der Tochtergesellschaften sowie die damit einhergehende Entwicklung der Konzernumlagen innerhalb der Gruppe waren ursächlich für das Unternehmensergebnis der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage 2.2.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 87.723 (Vorjahr: T€ 74.195) gestiegen. Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus der Weiterbelastungen von internen Kosten der Gesellschaft für die erbrachten personellen Leistungen in den Bereichen Finanzierung, Logistik, Forschung & Entwicklung, Marketing sowie administrative Bereiche wie Buchhaltung, sowie damit im Zusammenhang stehende externe Kosten. Diese Tätigkeiten werden sowohl durch eigenes Personal der Emma Sleep als auch Personal der Gruppe erbracht. Der Anstieg bei den Umsatzerlösen ist im Wesentlichen durch eine Ausweitung der Dienstleistungen ggü. der Emma Matratzen GmbH zurückzuführen. Dabei ist ein Anstieg sowohl bei den selbst erbrachten Dienstleistungen als auch bei den fremdbezogenen und weiterbelasteten Dienstleistungen zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten weiterbelastete Finanzaufwendungen in Höhe von T€ 9.156. Der Personalaufwand hat sich zum Vorjahr um T€ 668 auf T€ 30.618 (Vorjahr: T€ 29.950) leicht erhöht. Die Erhöhung resultiert aus der gewöhnlichen Entwicklung der Gehaltsaufwendungen im Rahmen des ansteigenden Lohnniveaus, bei einer leicht rückläufigen Anzahl an Arbeitnehmern im Vergleich zum Vorjahr. Im Durchschnitt waren auf Vollzeitbasis 391 Mitarbeiter bei der Emma Sleep beschäftigt (Vorjahr: 436). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 5.880 von T€ 58.509 auf T€ 64.389 erhöht. Ursächlich für den Anstieg sind insbesondere gegenüber dem Vorjahr gestiegene Kosten für Freelancer und Leihpersonal (+T€ 6.405). Das Ergebnis nach Steuern ist mit -T€ 13.460 negativ (Vorjahr: positives Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 22.892), was einem Rückgang von T€ 36.352 entspricht. Hierfür sind im Wesentlichen die Aufwendungen aus Verlustübernahme gegenüber der Emma Matratzen GmbH in Höhe von T€ 26.458 ursächlich (im Vorjahr Erträge aus Gewinnabführung in Höhe von T€ 39.921), deren Verlust in 2023 insbesondere durch einen Rückgang der Marketingeffizienz und Probleme in der Logistik der Warenauslieferungen bedingt war. In dem Ergebnis nach Steuern sind zudem Auflösungen von Steuerrückstellungen enthalten. Diese Auflösungen resultieren aus einer tatsächlich niedrigeren Veranlagung im Vergleich zur Steuerrückstellung und betrifft die Jahre 2021 und 2022. Daneben wurden aktive latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von TEUR 3.955 gebildet. 2.2.2 Finanzlage Die Finanzlage hat sich in 2023 positiv entwickelt. Die Gesellschaft erzielt grundsätzlich positive Zuflüsse an Finanzmitteln aus ihrem operativen Geschäft, da weitestgehend sämtliche interne Kosten einschließlich Finanzaufwendungen mit einem Aufschlag an die Tochtergesellschaften weiterbelastet werden. Zu einem gegenläufigen Effekt führten die Ausleihungen an verbundene Unternehmen, die in 2023 von T€ 22.655 auf T€ 41.457 angestiegen sind. Der Anstieg ist bedingt durch die Bereitstellung von Finanzmitteln an verbundene Unternehmen. Der deutliche Anstieg bei dem Guthaben bei Kreditinstituten um T€ 35.300 auf T€ 60.392 gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen durch Ein- und Auszahlungen von Finanzmitteln der Tochtergesellschaften (insbesondere Emma Matratzen GmbH) bedingt. In der Folge haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gegenüber dem Vorjahr um T€ 12.181 auf T€ 20.392 reduziert, die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind dagegen um T€ 62.289 auf T€ 67.813 angestiegen. Hierin enthalten ist jedoch auch die Verlustübernahme in Höhe von T€ 26.458 gegenüber der Emma Matratzen GmbH als nicht zahlungswirksame Veränderung. Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen. 2023 sind die außerbilanziellen Verpflichtungen im Vergleich zum Vorjahr erwartungsgemäß gesunken (von T€ 4.904 auf T€ 2.507). Nach dem Bilanzstichtag wurde der Mietvertrag am Standort Frankfurt um rund fünf Jahre verlängert, was zu einem deutlichen Anstieg der außerbilanziellen Verpflichtung in den kommenden Jahren führen wird. 2.2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 92.934 auf T€ 135.600 gestiegen. Die Veränderung auf der Aktivseite der Bilanz ist im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Ausleihungen an verbundene Unternehmen um T€ 18.802 im Vergleich zum Vorjahr, durch den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie durch den Anstieg der Guthaben bei Kreditinstituten um T€ 35.300 im Vergleich zum Vorjahr. Auf der Passivseite spiegelt sich der Anstieg der Bilanzsumme in der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 62.289 im Vergleich zum Vorjahr wider. Der Anstieg ist u.a. der Verpflichtung zur Übernahme des Jahresfehlbetrags für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von T€ 26.458 gegenüber der Emma Matratzen GmbH begründet. Dem Anstieg dieses Bilanzpostens steht ein Rückgang der Rückstellungen, vor allem im Bereich der Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 7.228, und des Eigenkapitals in Höhe von T€ 13.460 entgegen. Die Emma Sleep verfügt über eine Eigenkapitalquote von 30,6 % (Vorjahr: 59,2 %). Der Rückgang der Quote im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 sowie der insgesamt gestiegenen Bilanzsumme. 2.2.4 Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Insgesamt blieb das Geschäftsjahr 2023 aufgrund des Rückgangs des Ergebnisses nach Steuern hinter den Erwartungen der Unternehmensleitung zurück, die eine genauso deutliche Steigerung des Ergebnisses nach Steuern wie im Vorjahr (Anstieg des Ergebnisses vor Steuern 2022 vs. 2021 lag bei 54,7 %) vorsah. Ursächlich dafür ist vor allem die schwächere als ursprünglich geplante Entwicklung der Tochtergesellschaft Emma Matratzen GmbH, die das operative Geschäft der Emma-Gruppe in Europa abbildet und mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Vor dem Hintergrund der Branchenentwicklung in Europa konnte die Tochtergesellschaft lediglich eine leichte Umsatzsteigerung im europäischen Markt erzielen, bei einem gleichzeitigen deutlichen Kostenanstieg, so dass die Emma Sleep Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von T€ 26.458 hatte (im Vorjahr Erträge aus Gewinnabführung in Höhe von T€ 39.921). Vor diesem Hintergrund bewertet die Geschäftsführung den Verlauf des Geschäftsjahres insgesamt als unzufriedenstellend. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird durch die wirtschaftliche Lage der Tochterunternehmen und des internationalen Marktes für Matratzen mit Schwerpunkt in Europa beeinflusst. Die Tochtergesellschaften der Emma Sleep können auf den bereits bestehenden Marktanteilen aufbauen und ihre Expertise im Online-Schlaf-Segment in bestehenden Märkten weiter ausbauen. Weiterhin sind die stetige Produktentwicklung sowie Marketingoptimierung wesentliche Bausteine für die Fortsetzung der Entwicklung der Tochtergesellschaften. Bei der Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) in der EU konnte im Jahr 2024 ein Anstieg von 1,0% erzielt werden, für das Jahr 2025 wird ein Anstieg von 1,1% erwartet.4 Der europäische E- Commerce-Markt soll in den Jahren 2024 bis 2028 um immerhin durchschnittlich 6,4 % wachsen.5
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Eurostat - Wachstumsrate des realen BIP - Volumen, Abruf am 03.06.2025 unter: https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/tec00115/default/table?lang=de;
European Commission - Spring 2025 Economic Der Matratzenmarkt in Europa (EU 27) soll lediglich leicht wachsen. Für 2024 wird ein Wachstum i.H.v. 1,3 % und für 2025 ein Wachstum von rund 1,5 % geschätzt.6 Vor dem Hintergrund des gestiegenen Wettbewerbsdrucks ist wie in den Vorjahren allerdings auch künftig mit einer zunehmenden Konzentration der Anbieter auf dem Markt zu rechnen. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2024 wurde nach den zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses vorliegenden vorläufigen Finanzinformationen ein negatives Ergebnis nach Steuern realisiert. Gegenüber seinem Vergleichswert (Jahresfehlbetrag i.H.v. -T€ 13.460) hat sich das Ergebnis stark verschlechtert. Für das darauffolgende Geschäftsjahr 2025 planen wir gegenüber seinem Ausgangswert aus 2023 mit einem stark verbesserten, positivem Ergebnis nach Steuern. 3.2 Darstellung der Chancenlage Die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen setzen auf eine erfolgreiche Durchdringung der Märkte, in denen der Konzern aktuell aktiv ist. Dies soll weiterhin durch tiefgehende und länderspezifische Marktanalysen erreicht werden. Hohes Wachstum in neuen Ländern mit geringem Wettbewerb und potenziell hohem Marktanteil kann mit der richtigen Go-to-Market-Strategie die Wachstumsrate des Gesamtumsatzes der Tochtergesellschaften und damit auch der Umsätze aus Konzernumlagen bei der Emma Sleep steigern. Weiterhin sollen neue Produktsegmente zu einer Diversifizierung des Produktportfolios der Tochtergesellschaften und damit zur Steigerung des bestehenden Marktanteils führen, was auch in einer erfolgreichen und langfristigen Kundenbindung münden soll. Dazu zählen besonders Betten, Kissen sowie weitere Accessoires aber auch innovative Sleep Tech Produkte. 3.3 Darstellung der Risikolage Die Gesellschaft sieht sich in einer sich ständig wandelnden Geschäftsumgebung mit einer Vielzahl von Herausforderungen und Risiken konfrontiert. Die Zukunft birgt eine Vielzahl von Unsicherheiten, die es zu bewältigen gilt. Die Risiken der Gesellschaft werden durch die Geschäftsführung erhoben und im Rahmen des Risikomanagementsystems regelmäßig überwacht. Dabei ist die Risikolage der Gesellschaft in Ihrer Funktion als Muttergesellschaft, die zentrale Funktionen für die Emma-Gruppe erbringt, maßgeblich von den Risiken abhängig, denen die operativen Tochtergesellschaften ausgesetzt sind. Unter einem Risiko wird dabei die Gefahr einer negativen Abweichung von der geplanten oder erwarteten Entwicklung verstanden. Die identifizierten Risiken werden systematisch hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und potenziellen Auswirkung auf die Gruppe bewertet, wobei risikovermeidende oder -mindernde Maßnahmen sowie bereits gebildete Rückstellungen in die Bewertung einfließen. Im Zusammenhang mit der strategischen und operativen Planung werden wesentliche Risiken und Maßnahmen zu deren Begrenzung aktualisiert, bei Bedarf neu bewertet und in der Planung der Gruppe berücksichtigt. Ein weiteres Element des Risikomanagements ist die laufende Sammlung und Analyse von Informationen über Märkte, Trends und Wettbewerber. Die Berichterstattung und Steuerung finanzwirtschaftlicher Risiken umfassen Liquiditätsrisiken, Ausfallrisiken und Risiken aus der Änderung von Zinsen und Wechselkursen sowie sonstigen Preisschwankungen. Ziel ist es, finanzwirtschaftliche Risiken zu vermeiden oder zu begrenzen. Das Management finanzwirtschaftlicher Risiken wird detailliert im Konzernanhang erläutert. Nachfolgend sind die zum 31. Dezember 2023 identifizierten Risiken aufgeführt, der die Gesellschaft mittelbar durch ihre Tochtergesellschaften auf kurze und mittlere Sicht ausgesetzt ist. Die identifizierten Risiken werden basierend auf ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und den Auswirkungen auf die Gruppe in geringe, moderate und bedeutende Risiken eingestuft, wobei bedeutende Risiken nicht bestehen. Speziell auf den europäischen Märkten sind Verbraucherteststiftungen, wie in Deutschland die Stiftung Warentest, ein wichtiger Standard, der das Kundenvertrauen in die Marke verbessert und zu wesentlichen Absatzzahlen geführt hat. In Deutschland und mehreren weiteren europäischen Absatzmärkten gelang es Emma wiederholt, diese Verbrauchergütesiegel im Test zu gewinnen. Ein wesentliches Augenmerk wird auch in den kommenden Jahren darauf liegen, diese Testsiege zu verteidigen sowie neue Testsiege zu erringen. Ein Verlust dieser Position könnte zu einer leichten Verlangsamung der lokalen Nachfrage führen. Das Risiko wird als moderat eingestuft. Um es zu mindern, setzt der Konzern auch weiterhin ein Hauptaugenmerk auf die Positionierung innerhalb dieser Verbrauchertests und erweitert die Länderpalette, um somit die Umsatzkonzentration zu verringern. Die im Vorjahr global festgestellten Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Lieferkette (Versorgungsengpässe bei Logistikdienstleistern, auch bedingt durch die Entwicklung der Preise fossiler Brennstoffe und geopolitischer Spannungen) könnten auch in Folgejahren weiterhin zu höheren Material- und Logistikaufwendungen führen. Das Management geht davon aus, dass sich die Situation in Zukunft verbessern wird und schätzt das Risiko als moderat ein. Es werden weiterhin Maßnahmen für Kosteneinsparungen sowie zur Diversifikation der Lieferantenlandschaft, und somit der Verringerung der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten und Geschäfts-partnern, implementiert, um diese Risiken zu mitigieren. Als moderates Risiko wird die Bedrohung durch unbefugten digitalen Zugriff (Hacking) mit dem Ziel, Unternehmensdaten zu kompromittieren oder zu verschlüsseln, angesehen. Zu den Schäden zählen die Zerstörung von Hardware, finanzielle Verluste durch Lösegeldforderungen, Kosten für die Wiederherstellung gekaperter Daten, Verlust geistigen Eigentums, daraus resultierende Rechtsstreitigkeiten und Reputationsschäden. Laufendes Risiko sind Zahlungsausfälle sowohl bei einzelnen Bezahlmethoden im B2C-Online-Geschäft als auch in üblichen B2B-Kundengeschäftsbeziehungen. Aufgrund der Vielzahl an Kleinkunden im Online-Bereich sowie der Diversifikation bei B2B-Kunden besteht hier jedoch keine Abhängigkeit von einzelnen und wenigen Großkunden. Außerdem werden die Zahlungsmethoden durch bestehende Prozesse zum Risikomanagement laufend überwacht (auch in Bezug auf die Bonität der Kunden sowie Betrugsfälle) und in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Dienstleistern kontinuierlich verbessert, wodurch die Ausfallquote weiterhin niedrig gehalten werden soll. Die Geschäftsführung schätzt dieses Risiko als gering ein. Die Nicht-Einhaltung von Wettbewerbs- und Preisvorschriften wird auch als moderates Risiko eingestuft. Es besteht das Risiko, dass mögliche Verstöße gegen Regulierungen sowohl finanzielle Sanktionen als auch Änderungen in der Marketingrichtlinie zur Folge haben könnten. Um diesem Risiko zu begegnen, werden laufende Überwachungsmechanismen und Schulungen implementiert, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen und potenzielle Auswirkungen auf die Marketingstrategie zu minimieren. Weiterhin schätzt die Geschäftsführung das Risiko von Störungen des Geschäftsbetriebs durch Ausfälle oder Schädigungen der IT-Infrastruktur als moderat ein. Um diesem Risiko zu begegnen, wird das interne Kontrollsystem stetig ausgebaut sowie die bestehende IT-Infrastruktur gegen Ausfälle oder Schädigung durch Dritte gesichert. Fremdwährungsrisiken beugt die Gesellschaft dadurch vor, dass sie Fremdwährungskonten vorhält und Verbindlichkeiten in fremder Währung auch in gleicher Währung zu bedienen versucht. Die Geschäftsführung schätzt Fremdwährungsrisiken für die Gruppe als gering ein. Die hohe Inflation in der Eurozone dämpfte das Konsumklima, da sie bei den Kunden zu einem geringeren verfügbaren Einkommen führt. Zudem führte die Inflation zu einer wesentlichen Steigerung der Energie-, Logistik- und Lohnkosten seitens der Gruppe. Aufgrund des prognostizierten rascheren Rückgangs der Inflation in der EU wird davon ausgegangen, dass die Inflation in 2024 und in den nächsten Jahren keinen wesentlichen Einfluss auf die Gruppe haben wird und wird daher als geringes Risiko eingeschätzt. Die darüber hinaus durch die Geschäftsführung identifizierten Risiken im Zusammenhang mit steigendem Wettbewerbsdruck (Verlust von Marktanteilen), Preissetzungsmacht von Online-Marketingpartnern (Anstieg der Marketingkosten), Einhaltung von ESG-Vorschriften (bspw. in Form des Lieferkettengesetzes) sowie Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (Bußgelder und Strafen durch Non-Compliance in Bezug auf arbeitsrechtliche, steuerliche, zollrechtliche oder sonstige Vorschriften) werden als gering eingestuft. Weitere konkrete Risiken, die über die allgemeinen unternehmerischen Risiken hinausgehen, sind nicht bekannt. Im Zusammenhang mit den aktuellen gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Spannungen, die mit erheblichen Risiken für die Weltwirtschaft in Form von Risiken aus einem veränderten Konsumklima und erhöhten Verbraucherpreisen (insbesondere Energiepreisen) verbunden ist, geht die Geschäftsführung nicht von negativen Zielabweichungen aus. Unmittelbare Auswirkungen aus den jüngsten Marktentwicklungen und Verwerfungen in der internationalen Handelspolitik auf das Geschäftsmodell der Emma-Gruppe sind derzeit nicht absehbar oder erkennbar. Grundsätzlich ist der amerikanische Markt für die Gruppe von absolut untergeordneter Bedeutung. Allgemeine, den Unternehmensfortbestand gefährdende Risiken, bestehen nicht.
Frankfurt am Main, 06. Juni 2025 Dr. Dennis Schmoltzi, Geschäftsführer Manuel Müller, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben Die Emma Sleep GmbH, Frankfurt am Main, ist als oberste Muttergesellschaft des Konzerns zusammen mit ihren Tochtergesellschaften im Bereich Handel schwerpunktmäßig in den Geschäftsbereichen Matratzen, Betten und Bettwaren tätig. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 101705 geführt. Der Einzelabschluss der Emma Sleep GmbH wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie des für Gesellschaften mit beschränkter Haftung anzuwendenden Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gern. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Die Geschäftsführung geht bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände Im Geschäftsjahr wurden keine selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Produktentwicklungen) unter Ausübung des Wahlrechts gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB mehr aktiviert. Von dem Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 743 (Vorjahr: T€ 1.717) wurde ein Betrag in Höhe von T€ 0 aktiviert (Vorjahr: T€ 784), das entspricht einer Aktivierungsquote von 0%. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögengegenstände werden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit ihren Herstellungskosten angesetzt und planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 2 bis 5 Jahren abgeschrieben, sobald die Entwicklung nutzbar ist. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Durch die Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände im Sinne des § 248 Abs.2 Satz 1 HGB kommt es zu einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von T€ 4.567, wovon T€ 417 auf selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte entfallen und T€ 4.150 auf den Überhang aktiver latenter Steuern. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, soweit es sich um abnutzbare Wirtschaftsgüter handelt, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die gewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von bis zu € 800 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Entwicklung der im Anlagevermögen bilanzierten Werte im Geschäftsjahr 2023 sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang beigefügt ist. Im Geschäftsjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf eine Beteiligung in Höhe von T€ 1.661 vorgenommen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese Positionen sind als kurzfristig einzustufen. Sonstigen Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Sie enthalten Barsicherheiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 1.485 (Vorjahr: T€ 2.705). Alle sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern Latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden sowie steuerlichen Verlustvorträgen und betragen zum Stichtag T€ 3.955. Im Berichtsjahr ergaben sich aktive latente Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von T€ 4.230 und aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von T€ 486 sowie passive latente Steuern aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von T€ 760. Aktive und passive latente Steuern wurden miteinander gem. § 274 Abs. 1 HGB saldiert. Für die Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 31,93 % zugrunde gelegt. Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert passiviert. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Beträgt ihre Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden die Rückstellungen mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen i.H.v. T€ 2.798 (Vorjahr T€ 1.110), Aufwendungen für nicht genommenen Urlaubsanspruch i.H.v. T€ 566 (Vorjahr: T€ 556) sowie sonstige personalbezogene Abgaben i.H.v. T€ 138 (Vorjahr: T€ 303). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Restlaufzeit beträgt jeweils weniger als ein Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Ergebnisabführungsverträgen. Diese Positionen sind als kurzfristig einzustufen. Umrechnung von Fremdwährung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr erfolgten Weiterbelastungen innerhalb des Konzerns (T€ 87.723, Vorjahr: T€ 73.849) für sämtliche durch die Gesellschaft erbrachten Personaldienstleistungen für Forschung & Entwicklung, Vertrieb sowie administrative Bereiche wie Buchhaltung und Personal. Ebenfalls in den Weiterbelastungen enthalten ist die Umlage allgemeiner Marketingkosten. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 270 (Vorjahr: T€ 0) periodenfremde Erträge enthalten, die aus der Ausbuchung veralteter Verbindlichkeiten resultieren. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind T€ 1.032 (Vorjahr: T€ 497) periodenfremde Aufwendungen enthalten, die im Wesentlichen aus im Geschäftsjahr erhaltenen Eingangsrechnungen für im Vorjahr erhaltene Lieferungen und Leistungen resultieren, für die im Vorjahr keine entsprechenden Rückstellungen gebildet wurden. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 2.507 (Vorjahr: T€ 4.904) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese betreffen im Wesentlichen Mietverpflichtungen Dauerschuldverhältnissen. Darüber hinaus hat sich die Emma Sleep GmbH mit einer Patronatserklärung vom 24. November 2022 dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass das Tochterunternehmen Emma Services GmbH, Frankfurt am Main, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen fristgemäß nachkommen kann. Zum Stichtag war mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis nicht zu rechnen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer (nach Köpfen) betrug 405 (Vorjahr: 465). Die Aufteilung nach Funktionsbereichen stellt sich wie folgt dar: Marketing/Vertrieb: 205 Arbeitnehmer Verwaltung: 64 Arbeitnehmer Zentrale Funktionen (außer Verwaltung): 128 Arbeitnehmer Sonstige Funktionen: 30 Arbeitnehmer Mitglieder der Geschäftsführung Dr. Dennis Schmoltzi, Frankfurt am Main Manuel Müller, Frankfurt am Main Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer entspricht ihrer Organtätigkeit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde in Ausübung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Liste des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023 setzt sich wie folgt zusammen:
Bei dem Eigenkapital und Ergebnis der Tochtergesellschaften handelt es sich um die Werte zum 31. Dezember 2023. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten, welche einen wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 haben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 13.459.792,60 mit dem bestehenden Bilanzposten Gewinnvortrag in Höhe von € 46.529.082,08 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernabschluss Die Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Sie wird in den Konzernabschluss der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Beide Konzernabschlüsse werden im Unternehmensregister veröffentlicht.
Frankfurt am Main, den 06. Juni 2025 Dr. Dennis Schmoltzi,Geschäftsführer Manuel Müller, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Emma Sleep GmbH, Frankfurt am Main: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Emma Sleep GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Emma Sleep GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 6. Juni 2025 Rödl & Partner GmbH gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer gez. Lücken, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte mit Umlaufbeschluss der Gesellschafterversammlung vom 17. Juli 2025 bis 12. August 2025. |
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