ElectronicPartner Entertainment GmbH

Mündelheimer Weg 40, 40472 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 61434
Eingetragen
21.7.2009
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Der Handel mit elektronischen Geräten, insbesondere der Handel mit Gegenständen der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, Elektrogeräten, Fotoartikeln, Tonträgern, PC/Multimedia und entsprechendem Zubehör sowie die Vermarktung von Diensten in den vorstehend aufgeführten Bereichen, des weiteren die Vermarktung von Strom, Gas und Wasser.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick van Tent
seit 30.3.2026
Geschäftsführer
Greta Ziob
seit 14.2.2025
Geschäftsführer
Volker Marmetschke
seit 21.7.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
ElectronicPartner Handel AG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ElectronicPartner Handel SE

Düsseldorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

der ElectronicPartner Handel SE

Vorbemerkung:

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers verzichtet. Das in diesem Bericht gewählte generische Maskulinum bezieht sich daher zugleich auf die männliche, die weibliche und andere Geschlechteridentitäten.

1. Grundlagen des Konzerns

Die ElectronicPartner Handel SE ist die Führungsgesellschaft der ElectronicPartner Verbundgruppe und betreibt selbst das Lagergeschäft. Die in der Verbundgruppe verankerten drei Geschäftsfelder Fachhandel, MEDIMAX-Fachmärkte und comTeam-Systemhäuser bieten den Kunden alles rund um die Bereiche Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, IT und Telekommunikation. Unser Konzern umfasst 38 voll konsolidierte Gesellschaften und 23 assoziierte Unternehmen. ElectronicPartner bietet seinen angeschlossenen Mitgliedern Handels- und Logistikleistungen und darüber hinaus ein umfangreiches Angebot an Dienstleistungen, von Personalrecruiting über die Sortimentsplanung und Digitalisierung bis hin zu Marketing und Pressearbeit. ElectronicPartner ist heute eine europäische Verbundgruppe mit Stammsitz in Düsseldorf.

Zahlreiche engagierte Unternehmerpersönlichkeiten organisieren sich in den strategischen Geschäftsfeldern Fachhandel, der Fachmarktlinie MEDIMAX und den comTeam-Systemhäusern.

comTeam ist das Technologie-Netzwerk für rund 800 eigenständige IT-Unternehmen, die als Hardware-, Software- und Beratungsspezialisten im Markt aktiv sind. Sie entwickeln IT- und Telekommunikationslösungen für Geschäftskunden und begleiten diese durch den gesamten Entstehungs- und Umsetzungsprozess. Die comTeam Partner arbeiten sowohl mit Start-ups als auch mit kleinen und mittelständischen Unternehmen oder Konzernen zusammen.

Aus unserer Konzernzentrale in Düsseldorf sowie mittels unserer regionalen Vertriebsstruktur betreuen wir unsere Mitglieder in Deutschland.

Unsere Landesgesellschaften in den Niederlanden, der Schweiz und Österreich bieten unsere Dienstleistungen unseren Mitgliedern im jeweiligen Land an.

International sind wir Mitglied der E-Square. Als eines der weltweit größten Netzwerke für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik unterstützt E-Square die Kooperation mit strategischen Lieferantenpartnern sowie den Best-Practice-Austausch der 20 Mitgliedsunternehmen aus 16 Ländern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wir gehören zu den größten Handelsunternehmen für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, IT und Telekommunikation in Europa. Unsere Wettbewerber Expert und Euronics sowie unser Konzern bilden die drei größten europäischen Verbundgruppen für selbstständige Fachgeschäfte und Fachmärkte. Größter gemeinsamer Wettbewerber ist die Mediamarkt-Saturn-Gruppe.

Mit fast 70% Umsatzanteil ist der deutsche Markt für uns nach wie vor von wesentlicher Bedeutung.

Die gesamtwirtschaftliche Lage war im Geschäftsjahr 2022 insbesondere von den Folgen des Ukraine-Krieges, wie u.a. signifikanten Energiepreiserhöhungen, geprägt. Weiterhin belasteten Material- und Lieferengpässe sowie stark steigende Preise für Konsumgüter und die andauernde, wenn auch nachlassende, Corona-Pandemie die deutsche Wirtschaft. Die Inflationsrate stieg auf ein historisch hohes Niveau, sodass die konjunkturelle Erholung Deutschlands ausgebremst wurde. Auch das Konsumverhalten privater Haushalte war massiv von der hohen Inflation geprägt. Im Jahresdurchschnitt sind die Verbraucherpreise um 7,9 % im Vergleich zu 2021 gestiegen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,8 %, sodass sich die deutsche Wirtschaft insgesamt trotz schwieriger Bedingungen weiter vom tiefen Einbruch als Folge der Corona-Pandemie erholen konnte.

In den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief die Entwicklung unterschiedlich: die Bereiche Kreativ- und Unterhaltungsbranche (+ 6,3 %) sowie Verkehr und Gastgewerbe (+ 4,0 %) profitierten vom Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen, sodass der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe einen deutlichen Zuwachs von 4,0 % verzeichnete, wobei die Bruttowertschöpfung im Handel rückläufig war. Ebenfalls einen signifikanten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit + 3,6 %. Material- und Fachkräftemangel sowie hohe Energiepreise bremsten hingegen das Baugewerbe (- 2,3 %) und das verarbeitende Gewerbe (+ 0,2 %) deutlich aus.

Der aktuelle Home Electronic Markt Index für das Gesamtjahr 2022 zeigt im Vergleich zum Vorjahr stabile Umsatzentwicklungen in den Produktkategorien Consumer Electronics und Elektro-Hausgeräte. So ist der Home Electronic Markt in 2022 insgesamt nur geringfügig um 1,3 % auf 48 Milliarden Euro gesunken.

Weiterhin steigende Umsätze zeigen die Bereiche privat genutzte Telekommunikationsprodukte (+ 8,5 %) und Audio/Video-Zubehör (+ 6,7 %). Anders als im Vorjahr sank der Bereich Videogames-Konsolen um 17,3 %. Auch die Nachfrage nach privat genutzten TV-Geräten (- 13,9 %) und IT-Produkten (- 11,1 %) ließ nach. Die Produktsparte Elektro-Großgeräte war auf ähnlichem Niveau wie im Jahr 2021, während der Umsatz der Produktsparte Elektro-Kleingeräte mit - 3,4 % leicht rückläufig war.

In unseren Auslandsmärkten zeigte sich folgendes Bild: In Österreich gab es mit 5,0 %, in den Niederlanden mit 4,5 % und in der Schweiz mit 2,1 % einen höheren Anstieg des BIP als in Deutschland.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Umsatzentwicklung des Jahres 2022 war insbesondere geprägt von den Folgen des Ukraine-Krieges und der damit einhergehenden massiven Steigerung der Inflationsrate, die zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung geführt hat. Zusätzlich kam es in einigen Produktgruppen zu Lieferengpässen und Störungen in den Lieferketten. Auch die EP-Verbundgruppe musste in Deutschland in einigen Sortimentsbereichen Umsatzeinbußen im Lagergeschäft hinnehmen. Nach starken Vorjahren waren die Umsatzerlöse in dem Bereich TV (-16,1 %) in 2022 rückläufig. Auch die Bereiche PC/Multimedia (-23,2 %) und Entertainment (-11,3 %) hatten erneut Umsatzrückgänge im Lagergeschäft in Deutschland zu verzeichnen. Hingegen erhöhte sich hier der Umsatz in den Bereichen Elektrogroßgeräte (+26,1 %), Stereo/Heimkino (+24,1 %) und Audio/Portable (+15,1 %) signifikant im Vergleich zum Vorjahr.

Die Entwicklung unserer b2b-Sparte comTeam war erneut sehr erfreulich. Die Planung wurde deutlich übertroffen.

Auch unsere Auslandsgesellschaften haben die Kaufzurückhaltung der Konsumenten zu spüren bekommen. In den Niederlanden lag die Inflationsrate im Jahr 2022 bei rund 11,6 %, was unter anderem dazu führte, dass die Umsatzerlöse in den Niederlanden deutlich rückläufig waren. Die Umsatzerlöse in Österreich reduzierten sich im Vorjahresvergleich ebenfalls bei einer Inflationsrate von 8,6 %. In der Schweiz bewegten sich die Umsatzerlöse umgerechnet in etwa auf Vorjahresniveau.

Die im Konzernlagebericht 2021 prognostizierten Umsatzerlöse zwischen 600 und 650 Mio. € konnten mit 587 Mio. € nicht ganz erreicht werden. Demgegenüber konnte die Rohertragsquote entgegen der Prognose leicht gesteigert werden; sie betrug 13,5 % nach 13,2 % im Vorjahr.

Das operative EBT beträgt im Jahr 2022 6,6 Mio. € und ist damit im Vergleich zum Vorjahr stärker gestiegen als prognostiziert. Grund hierfür ist im Wesentlichen eine deutlichere Reduktion der operativen Kosten als im Vorjahr angenommen.

Wie erwartet liegt das Net Working Capital mit 53,4 Mio. € unter dem des Vorjahres. Abweichend vom Vorjahr haben wir im Jahr 2022 den Überhang von Verbindlichkeiten aus der Zentralregulierung nicht länger in den sonstigen Verbindlichkeiten, sondern in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und somit als Bestandteil des Working Capitals ausgewiesen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst (12,8 Mio. €). Ohne diese Ausweisänderung hätte das Net Working Capital im Geschäftsjahr 2022 61,7 Mio. € betragen und wäre somit wie prognostiziert leicht gesunken. Unter Berücksichtigung der angepassten Verbindlichkeiten liegt das Net Working Capital in 2022 über dem angepassten Vorjahreswert.

Wie prognostiziert liegt die Eigenkapitalquote mit 49,9 % deutlich über 40 %.

Im ersten Quartal des Jahres 2023 lag die Umsatzentwicklung insgesamt leicht über unseren Planungen.

2.3 Lage

2.3.1 Vorbemerkung

In den folgenden Gliederungspunkten analysieren wir insbesondere unsere finanziellen Leistungsindikatoren (Rohertragsquote, operatives EBT sowie Eigenkapitalquote und Net-Working-Capital).

Aufgrund der unterjährigen Entkonsolidierung diverser MEDIMAX Gesellschaften im Vorjahr ergibt sich eine Einschränkung der Vergleichbarkeit der Zahlen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2022 mit dem Vorjahr. Wären die Gesellschaften bereits im Vorjahr ganzjährig nicht konsolidiert worden, hätten die Umsatzerlöse im Vorjahr T€ 642.733 und der Materialaufwand T€ 558.871 betragen. Die sonstigen betrieblichen Erträge hätten sich im Geschäftsjahr 2021 auf T€ 13.367, der Personalaufwand auf T€ 44.090 und der sonstige betriebliche Aufwand auf T€ 43.934 belaufen.

2.3.2 Ertragslage

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse, die keine Streckenumsätze enthalten, sanken von 658,2 Mio. € auf 587,0 Mio. €. Die Verringerung resultiert im Wesentlichen aus geringeren Einkäufen unserer angeschlossenen Mitgliedsbetriebe. Ohne den Effekt aus der Entkonsolidierung liegt der Umsatzrückgang bei 8,7 %.

Der Wareneinsatz sank von 571,1 Mio. € auf 507,5 Mio. €. Der Rohertrag verringerte sich von 87,1 Mio. € auf 79,5 Mio. €. Die Rohertragsquote stieg leicht von 13,2 % auf 13,5 % (vgl. Gliederungspunkt 2.2). Ohne den Effekt aus Entkonsolidierung liegt der Rückgang des Rohertrags bei 5,2 %.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken deutlich von 18,1 Mio. € auf 6,6 Mio. €. Im Vorjahr waren hier vor allem Sondereffekte aus der Privatisierung der MEDIMAX-Märkte enthalten.

Der Personalaufwand sank im Wesentlichen aufgrund einer geringeren Anzahl an Mitarbeitern sowie niedrigeren Aufwendungen im Zusammenhang mit strukturellen Personalmaßnahmen von 48,0 Mio. € auf 40,2 Mio. €. Ohne den Effekt aus der Entkonsolidierung liegt der Rückgang bei 3,9 Mio. €.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sanken planmäßig von 4,2 Mio. € auf 3,6 Mio. €.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von 48,2 Mio. € auf 36,2 Mio. €. Ohne den Entkonsolidierungseffekt liegt der Rückgang bei 7,7 Mio. €. Im Vorjahr waren hier Aufwendungen im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen bei MEDIMAX mit 2,6 Mio. € enthalten. Zusätzlich sanken insbesondere die Zuführungen zu Delkredere-Rückstellungen. Aufgrund der Restrukturierung bei MEDIMAX haben sich die Mietaufwendungen im Konzern um 1,7 Mio. € verringert. Im Berichtsjahr sind hier 0,4 Mio. € (Vorjahr 0,6 Mio. €) periodenfremde Aufwendungen enthalten.

Das Zins- und Beteiligungsergebnis war mit 0,6 Mio. € positiv (Vorjahr 1,2 Mio. €).

Es wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 6,6 Mio. € erreicht, was unsere Erwartungen übertroffen hat.

Im Einzelnen ermittelt sich das für unsere interne Steuerung relevante operative EBT wie folgt:

2022
Mio. €
2021
Mio. €
Konzerngewinn 5,7 4,7
Ertragsteuern (Aufwand) 0,9 1,1
Ergebnis vor Steuern 6,6 5,8
Restrukturierungeffekte MEDIMAX -0,0 -0,2
Operatives EBT 6,6 5,6

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten einen Aufwand in Höhe von 0,9 Mio. € nach einem Aufwand in Höhe von 1,1 Mio. € im Vorjahr.

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind insgesamt periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 4 (Vorjahr Erträge T€ 76) enthalten.

Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf 5,9 Mio. € nach 5,0 Mio. € im Vorjahr.

Somit wurde in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ein Konzernjahresüberschuss vor Minderheitenanteilen von 5,9 Mio. € nach 5,0 Mio. € im Vorjahr erzielt.

2.3.3 Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote beträgt 49,9 % nach 39,2 % im Vorjahr. Die ohnehin bereits solide Finanzkraft des Konzerns konnte folglich erneut verstärkt werden.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen wie im Vorjahr nicht.

Alle übrigen Verbindlichkeiten resultieren aus dem laufenden Geschäftsverkehr, sind branchenüblich fällig, lauten auf Euro bzw. Schweizer Franken und sind im Wesentlichen unverzinslich.

Das Net Working Capital ist zum Stichtag von 49,8 Mio. € im Vorjahr (angepasst, vgl. Gliederungspunkt 2.2) auf 53,4 Mio. € gestiegen. Dabei verringerten sich sowohl die Vorratsbestände als auch die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen daraus, dass die (angepassten) Verbindlichkeiten aufgrund verringerter Warenbezüge zum Jahresende überproportional gesunken sind. Ohne die Ausweisänderung in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wäre das Net Working Capital im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.

Das Net Working Capital ist wie folgt definiert:

2022
Mio. €
2021 *
Mio. €
Vorratsvermögen 40,1 45,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 59,5 73,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 46,2 69,3
Net Working Capital 53,4 49,8

* Vorjahr angepasst, vgl. Gliederungspunkt 2.2

Die Investitionen in das Anlagevermögen konnten auch im Jahr 2022 in voller Höhe finanziert werden, ohne Darlehen bei Kreditinstituten aufnehmen zu müssen. Derzeit bestehen keine weiteren Finanzierungsvorhaben.

Die außerbilanziellen Verpflichtungen bestehen in den angegebenen Haftungsverhältnissen sowie den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die im Konzernanhang erläutert werden.

2.3.4 Investitionen

Die Investitionen betreffen mit 0,4 Mio. € die immateriellen Vermögensgegenstände. Sie beinhalten unter anderem weitere Investitionen in das bestehende SAP-System.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 3,0 Mio. € betreffen vor allem den Umbau der Bürogebäude der Konzernzentrale sowie entsprechende Büroausstattung und EDV-Hardware.

Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen belaufen sich auf 1,7 Mio. €. Sie betreffen im Wesentlichen Zugänge zu unseren assoziierten Unternehmen sowie Zugänge bei den sonstigen Ausleihungen. Hier sind die gemäß der Equity-Methode nach § 312 Abs. 4 HGB berücksichtigten anteiligen Ergebnisse des Jahres 2022 der Beteiligungsgesellschaften ausgewiesen.

Wesentliche Investitionsverpflichtungen bestehen nicht.

2.3.5 Liquidität

Die liquiden Mittel einschließlich der kurzfristig liquidierbaren Wertpapiere sanken von 77,3 Mio. € im Vorjahr auf 63,0 Mio. €.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei - 6,0 Mio. € nach 6,2 Mio. € im Vorjahr und somit um 12,2 Mio. € unter dem Vorjahr. Grund hierfür ist im Wesentlichen der deutliche Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war mit -2,3 Mio. € um 10,4 Mio. € niedriger als im Vorjahr (8,1 Mio. €). Verantwortlich sind insbesondere die oben beschriebenen Investitionen in das Sachanlagevermögen. Zusätzlich waren im Vorjahr Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis in Höhe von 8,3 Mio. € enthalten.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit liegt 2022 bei - 6,3 Mio. € nach - 0,4 Mio. € im Vorjahr. Im Berichtsjahr wurden Gesellschafterdarlehen in Höhe von 6,0 Mio. € zurückgeführt.

Insgesamt verringerte sich der Finanzmittelfonds (ohne als Sicherheit verpfändete Termingeldeinlagen) von 75,5 Mio. € auf 61,1 Mio. €.

Aufgrund unserer vorausschauenden jederzeit aktuellen Finanzplanung, der wir eine sehr hohe Bedeutung beimessen, stellen wir sicher, dass wir sämtliche Zahlungsverpflichtungen jederzeit unter Ausnutzung der für uns maximal möglichen Zahlungskonditionen erfüllen können.

Die zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzten Kreditlinien belaufen sich auf 15,1 Mio. € nach 7,6 Mio. € im Vorjahr. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 wurden die Kreditlinien weiter erhöht auf nunmehr rund 17,6 Mio. €.

2.3.6 Vermögenslage

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen nahmen von 9,3 Mio. € im Vorjahr auf 9,0 Mio. € ab. Den Investitionen in Höhe von 3,4 Mio. € standen Abschreibungen von 3,6 Mio. € gegenüber.

Die Finanzanlagen stiegen von 3,2 Mio. € auf 3,3 Mio. €. Zugängen von 1,7 Mio. € stehen Abschreibungen von 0,3 Mio. € sowie Abgänge mit Buchwerten von 1,3 Mio. € gegenüber.

Die Vorräte sanken um 5,4 Mio. € auf 40,1 Mio. €. Grund für die Reduktion ist vor allem eine weitere Optimierung des Working Capitals. Die jederzeitige Lieferfähigkeit konnte dennoch sichergestellt werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen aufgrund des Umsatzrückgangs um 14,1 Mio. € auf nunmehr 59,5 Mio. € gesunken.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich leicht auf 0,1 Mio. €.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um 0,9 Mio. € auf 4,3 Mio. € zurückgegangen.

Die Pensionsrückstellungen blieben mit 3,3 Mio. € (Vorjahr 3,3 Mio. €) konstant. Die Steuerrückstellungen blieben ebenso mit 0,4 Mio. € auf Vorjahresniveau.

Die sonstigen Rückstellungen sanken um 7,1 Mio. € auf 28,9 Mio. €. Im Vorjahr waren hier noch Rückstellungen für die MEDIMAX-Restrukturierung sowie für strukturelle Personalmaßnahmen in der zentralen Organisation enthalten. Zudem sanken die Rückstellungen für strittige Abrechnungen mit Industriepartnern deutlich um 3,3 Mio. €.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich im Wesentlichen aufgrund verringerter Warenbezüge zum Jahresende, bedingt durch den Lagerbestandsabbau und geringere Umsätze, um 23,1 Mio. € auf 46,2 Mio. €. Abweichend vom Vorjahr haben wir im Jahr 2022 den Überhang von Verbindlichkeiten aus der Zentralregulierung nicht länger in den sonstigen Verbindlichkeiten, sondern in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. Der Abrechnungsposten aus der Zentralregulierung ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Mio. € zurückgegangen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken auf 9,3 Mio. €. Der um den Abrechnungsposten aus der Zentralregulierung korrigierte Vorjahresbetrag liegt bei 11,3 Mio. €, sodass sich die sonstigen Verbindlichkeiten um 2,0 Mio. € verringerten.

2.3.7 Zusammenfassendes Ergebnis

Trotz der aufgrund der hohen Inflation deutlich spürbaren Kaufzurückhaltung der Konsumenten und damit einhergehend niedrigeren Umsatzerlösen, konnten wir unser Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahr merklich steigern.

Eine Analyse des operativen EBT macht deutlich, dass wir mit dem Kooperationsmodell, dem MEDIMAX Franchisemodell sowie comTeam über einen gesunden, profitablen Kern des Geschäfts verfügen.

Die Vermögens- und Finanzlage zeigt weiterhin ein stabiles Bild und ist geprägt durch ein aktives Working Capital-Management. Die Bilanzsumme verringerte sich wie auch im Vorjahr durch die Restrukturierungsmaßnahmen bei MEDIMAX. Somit konnte die Eigenkapitalquote erneut deutlich auf 49,9 % gesteigert werden.

2.3.8 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Kundenbelange

Ein nachhaltiges Kooperationsmodell für unsere Mitglieder ist von übergeordneter Bedeutung für deren und unseren Geschäftserfolg.

Die Verbundgruppe ElectronicPartner unterstützt die Eigenständigkeit ihrer Partner, indem sie ihnen die Vorteile einer starken Gemeinschaft bietet. Dazu zählen umfassende Dienstleistungen, die den Geschäftsalltag unserer Partner erleichtern, und günstige Einkaufskonditionen, die deren Wettbewerbsfähigkeit sichern. Wir legen generell einen großen Fokus auf das Thema Weiterbildung. Daher haben wir für unsere drei Kernmarken jeweils einen eigenen Campus in Form von digitalen Schulungsplattformen aufgesetzt.

Die Stärke unserer EP: Mitglieder ist, besten persönlichen Service auf konzentrierter Fläche mitten in der Gemeinde zu bieten. Dieses Alleinstellungsmerkmal werden wir künftig noch effektiver durch gezielte Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen auf allen Kanälen sichtbar machen. Gemeinsam sichern sich die Unternehmer durch die Kooperation mit ElectronicPartner eine starke Marktposition und erschließen sich attraktive Zukunftspotentiale.

Unsere Kunden haben individuelle Bedürfnisse. Um diese zu erfüllen und unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen, setzen wir bei ElectronicPartner auf enge und langfristige Kooperationen mit unseren Industriepartnern. Dabei führen wir Marken und Produkte, die unsere hohen Ansprüche an Qualität, Innovation und Design erfüllen. Wir setzen auf eine Mehrmarkenstrategie, damit wir Verbraucherwünsche individuell über verschiedene Kanäle mit unterschiedlichen Serviceleistungen erfüllen können - so wie es am besten zu den Bedürfnissen des Einzelnen passt. Mit unseren drei Kernmarken EP:, MEDIMAX und comTeam sowie unseren hochwertigen Sortimenten und Dienstleistungen bieten wir unseren Kunden sowohl ein breites als auch ein tiefes Portfolio.

Die Zufriedenheit unserer Mitglieder mit unseren Leistungen ist für uns wesentlicher Gradmesser für unser verantwortliches Handeln.

Umweltbelange

Unsere grüne Markenfarbe entspricht auch unserer Einstellung zur Umwelt. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst, daher wurde in 2021 das Projekt "Go Green" gestartet. Das Thema Nachhaltigkeit ist als internes Firmenziel fest in unserer Agenda 2025 verankert. Es handelt sich hierbei um eine voll umfassende nachhaltige Unternehmensausrichtung mit dem Ziel, unser unternehmerisches Handeln zu optimieren, dauerhaft mit nachhaltigen Produkten zu handeln, den Verbrauch von Plastik und Papier, u.a. durch papierfreie Büros und die Reduktion der Printwerbung, einzuschränken und den CO 2 -Ausstoß zu reduzieren.

Seit Februar 2022 nehmen wir an einem Pilotprojekt eines unserer Versanddienstleister teil, das darauf abzielt, den CO 2 -Ausstoß im Transportprozess durch den klimaneutralen Paketversand zu verringern.

Zusätzlich befassen wir uns mit Maßnahmen zur Stromgewinnung und -speicherung. In diesem Zusammenhang haben wir 2022 mit dem Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach unseres Lagergebäudes in Düsseldorf begonnen, um bei der Stromgewinnung zunehmend autark zu werden.

Wir orientieren uns bei dem Projekt "Go Green" an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Um unseren Kunden nachhaltig produzierte Produkte anbieten zu können, stehen wir in engem Austausch mit der Industrie. Bereits jetzt können wir den Verbrauchern eine Reihe nachhaltig produzierter Geräte anbieten, die in unseren Webshops mit einem grünen Blatt gekennzeichnet werden.

Wir setzen auf eine nachhaltige Büroausstattung, u. a. indem wir energiesparende Technik verwenden und beim Kauf neuer Geräte darauf achten, dass sie qualitativ hochwertig sind und damit langlebiger und auf Dauer ökologischer. Wir verwenden außerdem multifunktionale, stromsparende Geräte wie All-in-One-Drucker. Der Einsatz der Software Docusign ermöglicht uns vollständig digitale Prozesse einschließlich Genehmigungen und Unterschriften.

Unseren Strom an den Standorten in Düsseldorf und Augsburg beziehen wir zu 100 % aus regenerativen Quellen und das bezogene Erdgas ist klimaneutral. Die Klimaneutralität wird jährlich vom TÜV Nord zertifiziert.

Einen weiteren Beitrag für die Umwelt leisten wir mit der in 2021 durchgeführten energetischen Sanierung unseres ältesten Gebäudeteils. Die Fassade und die Fenster wurden 2021 nach neuen gesetzlichen Normen isoliert und die alten Lampen komplett gegen LEDs ausgetauscht. Durch diese Renovierung reduzieren wir den CO 2 -Ausstoß und senken den Energieverbrauch. Die Dachbegrünung über unseren Konferenzräumen dient zusätzlich als natürlicher Klimaschutz.

Mit einer Summe von 0,6 Mio. € beteiligt sich ElectronicPartner langfristig am Projekt "Mittelstand & Moor". Dabei haben wir die Klimapatenschaft für 100 Hektar Fläche übernommen, die als Moor entwickelt werden, indem Flächen renaturiert und natürliche Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten geschaffen werden.

Arbeitnehmerbelange

Wir bieten den Menschen bei ElectronicPartner ein Umfeld, in dem sie sich entfalten und gleichzeitig Verantwortung für ihre Aufgaben übernehmen. Dazu gehören ein lebendiger Austausch und eine offene Kommunikation ebenso wie das individuelle Fordern und Fördern aller Mitarbeiter.

Es ist unser Ziel, jeden Einzelnen durch individuelle Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Sie ermöglichen es, aktiv und eigenverantwortlich die berufliche Zukunft - durch Persönlichkeit und Fachkompetenz - mitzugestalten und damit einen Teil zum Unternehmenserfolg beizutragen. Wir setzen dabei auf die fundierte Erfahrung unserer Mitarbeiter, die seit vielen Jahren bei uns sind, und auf frischen Wind durch unsere Auszubildenden sowie durch neue Mitglieder in unserem Team. Dabei legen wir Wert auf gezielte Maßnahmen zur Förderung und Weiterbildung. Für unsere Kernmarken haben wir zum Zwecke einer individuellen und bedarfsgerechten Wissensvermittlung jeweils einen eigenen Campus in Form von digitalen Schulungsplattformen aufgesetzt. Das Angebot an digitalen Schulungen reduziert aufgrund verringerten Reisens den ökologischen Fußabdruck jedes Teilnehmers. Es werden auch spezielle Schulungen in Sachen Nachhaltigkeit angeboten.

Wir haben uns, nicht nur durch die Corona-Pandemie, im Laufe der letzten zwei Jahre immer mehr zu einem digitalen Unternehmen entwickelt. Das daraus entstandene mobile Arbeiten für unsere Mitarbeiter werden wir langfristig in unsere Arbeitsorganisation integrieren. Zudem setzen wir auf Vertrauensarbeitszeit: Unsere Mitarbeiter sind bei der Ausgestaltung ihrer individuellen Arbeitszeit weitgehend selbständig. Vorteile sind der hohe Grad an Selbstbestimmtheit, die freie Zeiteinteilung sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit Wirkung zum 1.1.2023 haben wir für unsere Mitarbeiter flächendeckend ein neues Arbeitszeitmodell in Form einer 35 Stunden-Woche, somit eine Reduktion der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich, eingeführt. Um unseren Mitarbeitern eine noch bessere work-life-balance zu ermöglichen, kann die Arbeitszeit wahlweise an vier oder an fünf Tagen pro Woche erbracht werden.

Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig. Seit dem Sommer 2021 haben wir ein neues betriebliches Gesundheitsmanagement eingeführt. Unter "GEM - Gesundheit. Energie. Motivation." fassen wir auf unserer internen Kommunikationsplattform "4All" alle Angebote zum Thema Gesundheit zusammen - von der externen Mitarbeiterberatung bis hin zu spannenden Seminaren und Workshops rund um physische und mentale Gesundheit, körperliche Fitness und gesunde Ernährung.

Gesellschaftliches Engagement

Über 80 Jahre Firmengeschichte zeichnen ein klares Bild: In einem dynamischen Markt steht unsere in Düsseldorf verwurzelte Verbundgruppe gleichermaßen für Kontinuität und Innovation. Wir sind ein lokalverbundenes Familienunternehmen mit europäischer Ausrichtung. Wir orientieren uns an den Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher und bedienen diese mit einem ausgeprägten Trendbewusstsein. Wir sind ein Partner, der für Beständigkeit und Zuverlässigkeit steht.

Wir fördern die Ausbildung und Qualifizierung des Nachwuchses im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich, dies bedeutet einen Mehrwert für die Gesellschaft. Wir engagieren uns durch Spenden, Sponsoring und andere Formen der Unterstützung.

3. Prognose- Chancen- und Risikobericht

3.1 Chancen und Risikobericht

Nachfolgende Chancen und Risiken sind nach gleichartigen Risiken kategorisiert für unseren Konzern aufgeführt.

Strategische Risiken und Chancen

Ein strategisches Risiko besteht darin, bei der Ausrichtung des Vertriebs und der übrigen Organisation nicht die zukünftigen Wachstumsfelder zu berücksichtigen. Durch fortlaufende Marktanalysen, die Identifikation von Wachstumsfeldern, die Entwicklung der daraus abgeleiteten Strategiedefinition und nicht zuletzt durch eine konsequente Ergebnissteuerung auf Ebene der Vertriebskanäle und Vertriebslinien beugen wir diesen Risiken vor und schaffen Chancen für den Konzern.

Ein weiteres strategisches Risiko liegt im Lieferantenportfolio. Mit der Pflege unserer langjährigen und verlässlichen Beziehungen zu unseren Lieferanten begegnen wir dem Risiko, wichtige Marken und Produkte nicht zu marktgerechten Preisen anbieten zu können. Die Vermeidung der Abhängigkeit von wenigen großen Lieferanten betrachten wir dabei als ein wesentliches Instrument der Risikominderung. Eine punktgenaue Warenverfügbarkeit und eine schnelle und zuverlässige Logistik sind heute entscheidend für die Zufriedenheit der Endkunden und damit für den Erfolg der Unternehmer vor Ort.

Marktbezogene Risiken und Chancen

Das anhaltend hohe Niveau der Inflation sowie voraussichtlich weiter steigende Energiepreise können zu einer reduzierten Konsumneigung der Verbraucher und damit einhergehend zu einem Nachfragerückgang führen. Um diesem Risiko zu begegnen, erweitern wir stetig unsere Sortimente im Einzelhandel, verbunden mit neuen Marketingansätzen. Des Weiteren entwickeln wir permanent Ideen, wie wir unser Dienstleistungsangebot auf Ebene der Zentrale ausbauen können, um die Abhängigkeit von der Einzelhandelskonjunktur zu verringern.

Der forcierte Preiswettbewerb, nicht zuletzt verursacht durch den Online-Kanal sowie Veränderungen des Warengruppenmixes, bergen das Risiko weiter sinkender Deckungsbeiträge. Durch Stabilisierung der Absatzwege sowie regelmäßig vorgenommene Kalkulationsanpassungen in den betroffenen Produktgruppen wirken wir diesem Trend entgegen. Chancen bieten sich durch die verstärkte Vermarktung von weiteren Dienstleistungen wie Finanzierung, Garantieverlängerung, Installation, Heimvernetzung etc., die zur Generierung von Zusatzerträgen führt.

Ein weiteres Risiko ergibt sich aus dem Strukturproblem des mittelständischen Einzelhandels. Sowohl die fehlende Unternehmensnachfolge bei Mitgliedern als auch die Verschlechterung einzelner Standorte führt zu einem Abschmelzen unserer Mitgliedsbasis. Dieser wirken wir durch eine aktive, umfassende betriebswirtschaftliche Unterstützung unserer Mitglieder bzw. potentieller neuer Mitglieder entgegen.

Für unsere Fachmarktlinie MEDIMAX besteht das Risiko, dass die Marktanteilsverschiebung vom Fachmarkt zum Internet weiter fortschreitet bzw. an Intensität zunimmt. Dem begegnen wir durch den Ausbau unserer Online-Aktivitäten (medimax.de, ebay, Anbindung weiterer Plattformen), der Fokussierung auf Zusatzerträge aus weiteren Dienstleistungen sowie die Verstärkung unserer Beratungskompetenz mit der Folge margenstärkerer Umsätze. Online findet das Rechtsgeschäft direkt zwischen Markt und Kunde statt. Dafür gibt es neben der Internetseite www.medimax.de einen eigenständigen Shop für jeden MEDIMAX-Markt. Insgesamt sind wir mit unserem Omnichannel-Ansatz so aufgestellt, dass wir unsere potentiellen Kunden online und offline da abholen, wo sie uns suchen. Das gilt sowohl für die Fachmarktlinie MEDIMAX als auch für den im Verbundgruppenbereich verwendeten systemischen Ansatz.

Die Insolvenz eines wichtigen Lieferanten ist ein weiteres marktbezogenes Risiko. Neben dem dadurch verursachten Umsatzverlust bei uns und unseren Mitgliedern besteht insbesondere das Risiko, dass vereinbarte Bonus- sowie Garantie- und Gewährleistungsansprüche seitens des Lieferanten nicht mehr erfüllt werden. Dem beugen wir neben den kontinuierlichen Marktbeobachtungen und Gesprächen mit unseren Lieferanten durch regelmäßige, zeitnahe Verrechnung von Bonusansprüchen einerseits und der Bildung ausreichend dotierter Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistungsfälle andererseits vor. Durch die starke Streuung unserer Hersteller-Vertragspartner und deren Erträgen würde die Insolvenz des einen oder anderen Vertragspartners die Ertrags- und auch die Vermögenslage zwar negativ beeinflussen, allerdings keinesfalls existenzgefährdende Ausmaße annehmen können.

Ansonsten kann es dazu kommen, dass bereits vereinbarte Jahresziele nicht vollständig erreicht werden und somit die Erträge geringer als geplant ausgewiesen werden.

Dem Risiko der Insolvenz eines wichtigen IT-Dienstleistungspartners begegnen wir mit unserer IT-Strategie mit konsequenter Standardisierungsausrichtung sowie dem konsequenten Einsatz von A-Lieferanten im IT-Umfeld.

Dem Risiko von Forderungsausfällen begegnen wir bilanziell durch Bildung entsprechender Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen. Ein professionelles Forderungsmanagement ist Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit. Bereits bei der Aufnahme neuer Mitglieder in die Verbundgruppe erfolgt eine intensive Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse. Im laufenden Geschäftsverkehr werden zeitnah wichtige betriebswirtschaftliche Kennzahlen ermittelt, ausgewertet und von der Geschäftsleitung beurteilt und ggf. entsprechende Handlungsanweisungen entwickelt. Zudem wird ein Großteil unserer Forderungen kreditversichert.

Leistungswirtschaftliche Risiken

Das Risiko einer zu geringen Lagerumschlagsgeschwindigkeit der Bestände, das zu einer erhöhten Kapitalbindung führt, steuern wir durch die ständig weiter forcierte Neuausrichtung der Lagerhaltungs- und Logistikstruktur. Darüber hinaus wird eine aktive Bestandssteuerung unter Berücksichtigung der jederzeitigen Lieferbereitschaft betrieben, die durch Zielvereinbarungen mit den verantwortlichen Personen unterstützt wird.

Finanzwirtschaftliche Risiken/Risikoberichterstattung Finanzinstrumente

Die verwendeten Finanzinstrumente beinhalten aufgrund der sehr vorsichtigen Anlagepolitik nahezu keine Marktrisiken. Währungsrisiken spielen aufgrund der Konzentration auf den Euroraum nur eine untergeordnete Rolle. Zinsänderungsrisiken wird durch Marktbeobachtungen sowie entsprechend daraus abgeleiteten Anlagehorizonten Rechnung getragen.

Möglichen Liquiditätsrisiken wird durch eine jederzeit aktuelle Finanzplanung sowie ein aktives Liquiditätsmanagement begegnet. Die kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanung wird regelmäßig im Vorstand, mit dem Verwaltungsrat und den Gesellschaftern diskutiert, um kurzfristig Maßnahmen ableiten und umsetzen zu können.

Durch den konzerninternen Finanzausgleich (Cash Pooling) wird eine Optimierung der Liquidität erreicht.

Zusammenfassendes Ergebnis zur Risikotragfähigkeit

Das vorhandene Eigenkapital deckt das Gesamtrisiko vollständig ab. Somit besteht keine Bestandsbedrohung durch die aggregierte Gesamtrisikowirkung.

Die gegenwärtige Liquidität in Verbindung mit den von unseren Hausbanken zur Verfügung gestellten Kreditlinien ist zur Risikoabdeckung ausreichend.

Bereits im Vorjahr haben wir aufgrund der hohen Inflation, die die Konsumlaune beeinträchtigt, und der bestehenden Lieferketten-Probleme von einer angespannten Risikolage berichtet. Im Vergleich dazu hat sich die Risikolandschaft im Geschäftsjahr 2022 nicht wesentlich verändert. Durch die in 2021 beendete Privatisierung unserer MEDIMAX-Standorte haben sich unsere Risiken im MEDIMAX-Bereich jedoch erfreulich verringert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand unseres Konzerns gefährdenden Risiken, auch nicht in Verbindung mit anderen Risiken, ab.

3.2 Prognosebericht

Der Sachverständigenrat rechnet für das Jahr 2023 mit einem sehr geringen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland in Höhe von 0,2 %. Die Inflationsrate wird sich nach Ansicht des Sachverständigenrats nur langsam verringern und mittelfristig auf einem hohen Niveau bleiben. Der damit einhergehende Kaufkraftverlust wird die privaten Konsumausgaben weiter belasten. Auch steigende Zinsen und die anhaltende Energiekrise verschärfen diese Situation. Für die Niederlande wird für das Jahr 2023 eine Inflationsrate von rund 3,9 % prognostiziert. Laut einer Prognose der Bank Austria werden die Verbraucherpreise in Österreich im Jahr 2023 voraussichtlich um 6,5 % steigen.

Bei diesen Rahmenbedingungen rechnen wir für 2023 mit Umsatzerlösen, die leicht unterhalb von 2022 liegen werden.

Beim Rohertrag rechnen wir mit einer stabilen Rohertragsquote in vergleichbarer Größenordnung zu diesem Jahr.

Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2023 ein positives EBT, das aber aufgrund von steigenden Personal- sowie Transport- und Logistikkosten deutlich unterhalb des EBT des Geschäftsjahres 2022 liegen wird (vgl. Gliederungspunkt 2.3.2).

Ein weiterhin aktives Working-Capital-Management soll dazu führen, dass der Saldo des Net Working Capital Ende 2023 wiederum auf dem Niveau von 2022 liegt (vgl. Gliederungspunkt 2.3.3).

Wir erwarten eine im Vergleich zu 2022 stabile Eigenkapitalquote.

 

Düsseldorf, den 25. Mai 2023

Matthias Assmann

Volker Marmetschke

Friedrich Sobol

Karl Trautmann

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 4.630.299,03 6.771.485,62
2. Geschäfts- oder Firmenwert 56.602,12 71.155,20
3. Geleistete Anzahlungen 458.611,57 254.380,17
5.145.512,72 7.097.020,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.001.539,48 411.068,86
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.867.914,06 1.751.767,92
3.869.453,54 2.162.836,78
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.791.408,33 1.639.752,15
2. Sonstige Beteiligungen 104.297,62 98.297,62
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 428.233,61 250.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 954.488,05 1.241.434,85
3.278.427,61 3.229.484,62
12.293.393,87 12.489.342,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 40.088.472,47 45.470.114,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 59.489.353,45 73.616.957,39
(davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr € 428.252,98; Vorjahr € 128.941,48)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 135.223,44 190.715,05
(davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr € 0,00; Vorjahr € 0,00)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.824.413,53 550.041,52
(davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr € 0,00; Vorjahr € 0,00)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 4.258.744,61 5.192.461,43
(davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr € 64.571,72; Vorjahr € 58.462,86)
65.707.735,03 79.550.175,39
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 1.311.155,83 1.249.729,12
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 61.662.225,15 76.055.090,19
168.769.588,48 202.325.109,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 990.329,83 644.916,59
182.053.312,18 215.459.368,04

Passiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 31.000.000,00 31.000.000,00
II. Kapitalrücklage 449.470,81 449.470,81
III. Gewinnrücklagen 60.063.453,02 60.063.453,02
IV. Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung 7.119.175,62 6.575.945,12
V. Verlustvortrag -13.578.697,13 -18.321.855,97
VI. Konzerngewinn 5.691.393,20 4.743.158,84
90.744.795,52 84.510.171,82
VII. Nicht beherrschende Anteile 20.000,00 20.000,00
90.764.795,52 84.530.171,82
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.271.103,98 3.329.480,22
2. Steuerrückstellungen 366.604,60 423.462,63
3. Sonstige Rückstellungen 28.940.569,09 36.025.656,70
32.578.277,67 39.778.599,55
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 46.178.956,05; Vorjahr € 69.348.379,38) 46.178.956,05 69.348.379,38
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.249.460,97 8.000.000,00
(davon gegenüber Gesellschaftern: € 2.000.000,00; Vorjahr € 8.000.000,00)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.249.460,97; Vorjahr € 0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 255.485,94 1.070.680,73
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 255.485,94; Vorjahr € 1.070.680,73)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 9.266.640,95 11.323.159,14
(davon aus Steuern € 6.105.208,91; Vorjahr € 6.736.002,58)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 65.808,87; Vorjahr € 68.759,34)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 9.208.896,80; Vorjahr € 11.265.414,99)
57.950.543,91 89.742.219,25
D. Rechnungsabgrenzungsposten 339.150,75 1.022.447,12
E. Passive latente Steuern 420.544,33 385.930,30
182.053.312,18 215.459.368,04

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022
2021
1. Umsatzerlöse 586.994.188,99 658.162.735,05
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 37.557,92
3. Sonstige betriebliche Erträge 6.568.478,10 18.132.808,84
(davon aus Währungsumrechnung € 8.126,00; Vorjahr € 4.225,39)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -445.391.437,98 -516.227.292,88
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -62.059.366,31 -54.881.137,36
-507.450.804,29 -571.108.430,24
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -33.465.069,48 -39.624.416,00
b) Soziale Abgaben -6.140.696,11 -7.747.048,11
c) Aufwendungen für Altersversorgung -571.591,71 -586.679,54
-40.177.357,30 -47.958.143,65
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.627.108,01 -4.157.195,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -36.168.520,38 -48.212.248,89
(davon aus Währungsumrechnung € 2.409,38; Vorjahr € 2.608,62)
8. Erträge aus Beteiligungen 44.750,00 201.318,20
(davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 0,00)
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 340.544,45 442.794,54
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 222.220,09 275.847,63
(davon aus verbundenen Unternehmen € 7.049,57; Vorjahr € 3.782,16)
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 355,00; Vorjahr € 2.341,93)
11. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 547.700,35 621.242,30
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen -301.283,94 -89.927,96
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -233.874,66 -271.770,14
(davon an verbundene Unternehmen € 143.397,25; Vorjahr € 160.000,00)
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 59.938,27; Vorjahr € 75.768,12)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -866.331,09 -1.085.454,42
15. Ergebnis nach Steuern 5.892.602,31 4.991.134,18
16. Sonstige Steuern -40.116,57 -27.215,99
17. Konzernjahresüberschuss 5.852.485,74 4.963.918,19
18. Nicht beherrschende Anteile -161.092,54 -220.759,35
19. Konzerngewinn 5.691.393,20 4.743.158,84

Konzernanhang zum 31. Dezember 2022

Allgemeine Erläuterungen

Die ElectronicPartner Handel SE hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Register-Nr. HRB 61492 eingetragen.

Der Konzernabschluss der ElectronicPartner Handel SE ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden.

Aufgrund der unterjährigen Entkonsolidierung diverser MEDIMAX-Gesellschaften im Vorjahr ergibt sich eine Einschränkung der Vergleichbarkeit der Zahlen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2022 mit dem Vorjahr. Wären die Gesellschaften bereits im Vorjahr ganzjährig nicht konsolidiert worden, hätten die Umsatzerlöse im Vorjahr T€ 642.733 und der Materialaufwand T€ 558.871 betragen. Die sonstigen betrieblichen Erträge hätten sich im Geschäftsjahr 2021 auf T€ 13.367, der Personalaufwand auf T€ 44.090 und der sonstige betriebliche Aufwand auf T€ 43.934 belaufen.

Abweichend vom Vorjahr haben wir den Überhang von Verbindlichkeiten aus der Zentralregulierung nicht länger in den sonstigen Verbindlichkeiten, sondern in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst (T€ 12.834).

I. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen auf Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen werden linear vorgenommen. Handelsrechtlich wird die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet, wonach geringwertige abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 800 nicht übersteigen, bereits im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben werden.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die ab 2010 entstanden sind, wurden über fünf Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, linear abgeschrieben. Ab 2016 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte werden nach individueller Einschätzung und, sofern diese nicht verlässlich bestimmt werden kann, über zehn Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, linear abgeschrieben. In Einzelabschlüssen bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode auf Basis der Buchwertmethode bewertet.

Die Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgen nur im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach konzerneinheitlichen Richtlinien. Vorräte aus Lieferungen von konsolidierten Gesellschaften sind zu den nach handelsrechtlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt. Für Wertminderungen werden angemessene Abschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen bzw. zum Barwert angesetzt. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand sind durch ausreichende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Kurswert ausgewiesen.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Soweit sich aufgrund von Konsolidierungsvorgängen aktive oder passive latente Steuern ergeben, werden diese mit einem Steuersatz von 30 % gerechnet und saldiert ausgewiesen.

Aktivüberhänge latenter Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Passive latente Steuern auf Unterschiedsbeträge aus der Anpassung der nationalen Ergebnisse an die Handelsbilanzen II werden mit den landesspezifischen Steuersätzen gerechnet, im Geschäftsjahr kam der Steuersatz von 19 % zur Anwendung. Sie werden im Konzernabschluss mit den latenten Steuern, die aus Konsolidierungsvorgängen resultieren, saldiert ausgewiesen. Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Ansätzen im Vorratsvermögen sowie bei Forderungen und Rückstellungen. Aktivüberhänge an latenten Steuern auf solche Unterschiedsbeträge werden nicht angesetzt.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach der Projected Unit Credit Methode (PUC) auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes und eines Rententrends. Bei dem Rechnungszinssatz handelt es sich um einen fristenkongruenten, durchschnittlichen Marktzins der letzten zehn Jahre, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Es wird eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen.

Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden ein Rechnungszinssatz von 1,78 % und ein Rententrend von 2,0 % bis 2,4 % zugrunde gelegt. Ein Gehaltstrend war nicht zu berücksichtigen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zu einer Bewertung mit dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt für 2022 T€ 64 (Vorjahr T€ 108) und ist grundsätzlich ausschüttungsgesperrt.

Übrige langfristige Rückstellungen wurden mit einem fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird, abgezinst.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken ab und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags ermittelt worden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

II. Konsolidierungsgrundsätze

Die folgenden Konsolidierungsgrundsätze werden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Der Stichtag der Jahresabschlüsse aller einbezogenen Unternehmen entspricht dem Jahresabschlussstichtag des Mutterunternehmens und somit dem Konzernabschlussstichtag (31. Dezember 2022).

1. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung nach den §§ 300, 301 HGB wird nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Hierbei werden die Wertansätze der Beteiligungen an verbundenen Unternehmen mit den hierauf entfallenden Anteilen am Eigenkapital des Unternehmens verrechnet.

Die Konsolidierung erfolgt auf Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Aktive Unterschiedsbeträge werden als Firmenwert gesondert ausgewiesen und nach § 309 Abs. 1 HGB abgeschrieben.

2. Equity Bilanzierung

Die Equity Bilanzierung erfolgt gem. § 312 HGB nach der Buchwertmethode. Der jeweilige Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens wird als Firmenwert abgeschrieben. Auf eine Anpassung an die konzerneinheitlichen Bewertungs- und Bilanzierungsrichtlinien wird verzichtet. Ebenso wird auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen im Rahmen der Equity Bilanzierung verzichtet, da die maßgeblichen Sachverhalte von untergeordneter Bedeutung sind.

3. Währungsumrechnung

Die Umrechnung der Bilanzposten der ausländischen Tochtergesellschaften erfolgt gemäß § 308a HGB zum Devisenkassamittelkurs bzw. für das Eigenkapital mit historischen Kursen. Für die Umrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung wird mit den Jahresdurchschnittskursen gerechnet. Die sich ergebenden Differenzen aus der Bewertung zum Stichtagskurs gegenüber der Bewertung zum historischen Kurs einerseits sowie gegenüber dem Jahresdurchschnittskurs andererseits werden unter dem Posten Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten der jeweiligen Einzelabschlüsse mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Somit werden neben den unrealisierten Aufwendungen auch unrealisierte Erträge erfolgswirksam erfasst.

4. Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung werden in der konsolidierten Bilanz die sich entsprechenden Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernunternehmen aufgerechnet.

In den Jahresabschlüssen vermerkte Eventualverbindlichkeiten aus dem Rechtsverkehr zwischen den einbezogenen Unternehmen werden im Konzernabschluss eliminiert.

5. Drittschuldenkonsolidierung

Bei der Drittschuldenkonsolidierung werden die in den Einzelabschlüssen ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten auf Konzernebene saldiert, sofern diese gegenüber denselben Lieferanten bestehen.

6. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind bei den Umsatzerlösen die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegen die entsprechenden Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen aufgerechnet worden. Die anderen Erträge aus Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind ebenfalls mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Eliminiert wurden die Erträge und Aufwendungen aus Beteiligungen, die Zinsen aus gruppeninternen Kreditgewährungen sowie Kostenumlagen.

7. Zwischengewinneliminierung

Zwischengewinne, die auf Lieferungen oder Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, werden eliminiert.

III. Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Gliederung und Entwicklung des Konzernanlagevermögens sind im Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Konzernanhang) dargestellt.

Geschäfts- oder Firmenwerte mit Restbuchwerten von T€ 57 (Vorjahr T€ 71) werden nach individueller Einschätzung und sofern diese nicht verlässlich bestimmt werden kann, planmäßig über zehn Jahre abgeschrieben.

Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die im Anlagenspiegel unter den kumulierten Abschreibungen ausgewiesenen Währungsanpassungen beinhalten auch die Differenzen aus der Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Auf Ausleihungen erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen und Wertberichtigungen in Höhe von T€ 301 (Vorjahr T€ 90).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das Grundkapital unserer Gesellschaft beträgt unverändert € 31.000.000,00. Es ist eingeteilt in 31.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen enthalten neben den Gewinnrücklagen der Muttergesellschaft auch die Gewinnrücklagen der Tochtergesellschaften sowie die in der Vergangenheit verrechneten Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung.

Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung

In Anwendung von § 308a HGB werden Veränderungen des Eigenkapitals aufgrund der Währungsumrechnung gesondert als "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Gewinn-/Verlustvortrag

Im Gewinn-/Verlustvortrag sind die Ergebnisse aller Konzerngesellschaften sowie die Vorträge aus ergebniswirksamen Konsolidierungsbuchungen enthalten.

Eigenkapitalspiegel

Die Darstellung der Veränderung des Konzerneigenkapitals erfolgt nach DRS 22 (siehe Seite 28 f.).

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen, die einen nicht unwesentlichen Umfang haben, bestehen für Aufwendungen im Personalbereich (T€ 4.395; Vorjahr T€ 6.304), Garantieverpflichtungen (T€ 2.100; Vorjahr T€ 2.774), für Delkredere-Risiken (T€ 7.809; Vorjahr T€ 7.239), für Risiken aus Lieferantenabrechnungen (T€ 4.356; Vorjahr T€ 7.670) sowie für nicht abgerechnete Kundenansprüche (T€ 568; Vorjahr T€ 290).

In den sonstigen Rückstellungen waren im Vorjahr Restrukturierungsaufwendungen für die MEDIMAX-Filialen sowie die zentrale Organisationstruktur in Höhe von T€ 10.051 enthalten, die wiederum teilweise in den oben genannten Summen enthalten waren. Diese sind zum 31. Dezember 2022 noch nicht vollständig in Anspruch genommen (Stand 31.12.22: € 5,4 Mio.), zusätzliche Rückstellungen für Restrukturierungskosten wurden nicht gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben T€ 58 (Vorjahr T€ 58) eine Restlaufzeit von über einem Jahr, davon T€ 58 (Vorjahr T€ 58) mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 2 Mio. € haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Laufzeit von mehr als einem (Vorjahr 8 Mio. €) oder mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Passive Latente Steuern

Im Konzernabschluss sind passive latente Steuern von T€ 421 (Vorjahr T€ 386) auf Unterschiedsbeträge aus der Anpassung der nationalen Ergebnisse an die Handelsbilanzen II enthalten.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gliederung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert.

Umsatzerlöse

2022
T€
2021
T€
Inland 399.646 457.161
Ausland 187.349 201.002
(davon nicht EU-Ausland) (86.654) (86.394)
586.995 658.163

Die Umsätze belaufen sich auf Umsätze mit Handelswaren in Höhe von 458,8 Mio. € (Vorjahr 537,0 Mio. €) sowie auf Umsätze mit sonstigen Waren und Dienstleistungen in Höhe von 128,2 Mio. € (Vorjahr 121,2 Mio. €)

In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erlöse aus Zahlungen von Lieferanten für Vorjahre in Höhe von T€ 105 (Vorjahr T€ 848) enthalten.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 3.886 (Vorjahr T€ 6.153). Sie betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie dem Zahlungseingang von abgeschriebenen Forderungen. Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 519 (Vorjahr T€ 1.178), die mit T€ 361 (Vorjahr T€ 558) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und mit T€ 158 (Vorjahr T€ 620) in den Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten sind.

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag ist insgesamt periodenfremder Aufwand in Höhe von T€ 4 (Vorjahr Ertrag T€ 76) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In diesem Posten ist ein Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von T€ 15 (Vorjahr T€ 101) verrechnet.

Zum 31.12.2021 wurden passive latente Steuern in Höhe von T€ 386 ausgewiesen. Durch Währungseffekte in Höhe von T€ 20 und Steueraufwand in Höhe von T€ 15 hat sich der Saldo um T€ 35 verändert, sodass zum 31.12.2022 T€ 421 passivisch ausgewiesen werden.

V. Konsolidierungskreis

Im Jahr 2022 wurden folgende Gesellschaften mit der MEDIMAX Electronic Objekt Duisburg GmbH verschmolzen:

MEDIMAX Electronic Objekt Goch GmbH

MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Rahlstedt GmbH

MEDIMAX Electronic Objekt Schwentinental GmbH

MEDIMAX Electronic Objekt Waldkirch GmbH

MEDIMAX Electronic Objekt Limburg-City GmbH

MEDIMAX Electronic Objekt Heinsberg GmbH

MEDIMAX Electronic Objekt Bad Camberg GmbH

MEDIMAX Electronic Objekt Dresden-Neustadt GmbH

MEDIMAX Electronic Objekt Stein GmbH

MEDIMAX Electronic Objekt Bottrop GmbH

MEDIMAX Electronic Handelsgesellschaft Rhede mbH

MEDIMAX Electronic Hildesheim GmbH

MEDIMAX Electronic Wildau GmbH

MEDIMAX Electronic Regensburg GmbH

MEDIMAX Electronic Kiel GmbH

MEDIMAX Electronic Würselen GmbH

MEDIMAX Electronic Albstadt GmbH

MEDIMAX Electronic Sigmaringen GmbH

MEDIMAX Electronic Objekt Coesfeld GmbH

Im Jahr 2022 wurde an der TH Electronic Store Leipzig GmbH (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Osterholz-Scharmbeck GmbH, Düsseldorf) ein Mehrheitsanteil veräußert. Die Entkonsolidierung und die erstmalige at Equity Konsolidierung fanden zum Zeitpunkt der Veräußerung statt.

In den Konsolidierungskreis (§ 294 Abs. 1 HGB) des ElectronicPartner Handel - Konzerns wurden neben dem Mutterunternehmen folgende unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungen einbezogen:

Tochterunternehmen

1. Inländische Unternehmen

 

ElectronicPartner Logistik GmbH, Düsseldorf

 

ElectronicPartner International GmbH & Co. KG (Anteil 81,8%), Düsseldorf

 

ElectronicPartner International Beteiligungs-GmbH (Anteil 81,8%), Düsseldorf

 

ElectronicPartner Media Agentur GmbH, Düsseldorf

 

ElectronicPartner GmbH, Düsseldorf

 

ElectronicPartner Entertainment GmbH, Düsseldorf

 

comTeam Systemhaus GmbH, Düsseldorf

 

comTeam Business Solutions GmbH, Düsseldorf

 

Atrium 131. Europäische VV SE, Düsseldorf

 

Atrium 132. Europäische VV SE, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Weißensee GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Elsterwerda GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Gotha GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Bochum GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Haltern GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Objekt GmbH & Co. KG, Düsseldorf (vormals: MEDIMAX Electronic Kaiserslautern GmbH & Co. KG, Kaiserslautern)

 

MEDIMAX Objekt Beteiligungsgesellschaft mbH, Düsseldorf (vormals: MEDIMAX Electronic Beteiligungsgesellschaft Kaiserslautern mbH, Kaiserslautern)

 

ProMarkt GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Handel Limburg GmbH, Limburg a. d. Lahn

 

MEDIMAX Electronic Andernach GmbH, Andernach

 

MEDIMAX Electronic Offenburg GmbH, Offenburg

 

MEDIMAX Electronic Objekt Dresden-Seidnitz GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Duisburg GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Plauen GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Hannover-Döhren GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Mülheim GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Halle-Südstadt GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Zentrale Electronic SE, Düsseldorf

 

MEDIMAX Online GmbH, Düsseldorf

2. Ausländische Unternehmen

 

ElectronicPartner Nederland B.V., Vianen/Niederlande

 

Feruton B.V., Vianen/Niederlande

 

ElectronicPartner Austria GmbH, Wiener Neudorf/Österreich

 

ElectronicPartner Holding GmbH, Wiener Neudorf/Österreich

 

Elettromilanese S.r.l.i.L., Mailand/Italien

 

ElectronicPartner Schweiz AG, Dietlikon/Schweiz

 

EP ElectronicPartner AG, Dietlikon/Schweiz

 

Expert Holding AG, Dietlikon /Schweiz (Anteile 99,84%, aus Vereinfachungsgründen 100% konsolidiert),

An den einbezogenen Unternehmen werden, soweit nicht anders vermerkt, 100% der Anteile gehalten.

Es liegen mit Ausnahme der

 

MEDIMAX Objekt Beteiligungsgesellschaft mbH, Düsseldorf (vormals: MEDIMAX Electronic Beteiligungsgesellschaft Kaiserslautern mbH, Kaiserslautern)

 

ElectronicPartner International Beteiligungs GmbH, Düsseldorf

 

comTeam Business Solutions GmbH, Düsseldorf

 

Atrium 131. Europäische VV SE, Düsseldorf

 

Atrium 132. Europäische VV SE, Düsseldorf

für alle aufgeführten inländischen Konzerngesellschaften Beschlüsse der Gesellschafter vor, für das Geschäftsjahr 2022 die Befreiungsvorschrift § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch zu nehmen und den Jahresabschluss nicht offen zu legen.

K. 3. Assoziierte Unternehmen (Erfassung nach der Equity-Methode)

Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurden die

E-Square EWIV, Brüssel, Belgien (40,91%)

MEDIMAX Electronic Frankfurt/Oder GmbH, Frankfurt/Oder (20%)

F. Jagielski Electronic GmbH, Teltow (20%)

KT-Electronic GmbH, Geldern (20%)

T. Zoch Electronic GmbH, Eberswalde (20%)

TKM Electronic GmbH, Berlin (20%)

Elektrogeräte Partner GmbH, Lüssow (20%)

GS Electronic Wismar GmbH, Gägelow (20%)

TKS Technikwelt GmbH, Strausberg (20%)

HV Electronic GmbH, Kempen (20%)

F. Jagielski Electronic Wittenberg GmbH, Lutherstadt Wittenberg (20%)

TH Electronic Store Merseburg GmbH, Merseburg (20%)

TKL Electronic GmbH, Berlin (20%)

howeda Electronic GmbH, Dallgow-Döberitz (20%)

TKB Electronic GmbH, Bernau (20%)

TKK Electronic GmbH, Berlin (20%)

howeda Electronic Prenzlauer Berg GmbH, Berlin (20%)

TH Electronic Store Weißenfels GmbH, Weißenfels (20%)

howeda Electronic Reinickendorf GmbH, Berlin (20%)

AP Electronic GmbH, Stendal (20%)

ASL Media GmbH, Aschersleben (20%)

FP Electronic GmbH, Magdeburg (20%)

TH Electronic Store Leipzig GmbH, Leipzig (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Osterholz-Scharmbeck GmbH, Düsseldorf) (20%)

nach der Equity-Methode erfasst.

VI. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird grundsätzlich nach DRS 21 erstellt.

VII. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Delkrederehaftung 72.342 70.832
Mietbürgschaften 4.241 4.203
Gewährleistungsverpflichtungen 1.171 1.579
77.754 76.614

Für die übernommene Delkrederehaftung wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme ausreichend Rückstellungen gebildet. Darüber hinaus ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Wesentliche Ausfallrisiken sind derzeit nicht erkennbar.

Die übernommenen Mietbürgschaften waren nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verpflichtungen durch die jeweiligen Schuldner voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

Die übernommenen Gewährleistungsverpflichtungen stehen im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäftsverkehr, hieraus wird kein besonderes Risiko gesehen, da die zugrundeliegenden Verpflichtungen durch die jeweiligen Schuldner voraussichtlich erfüllt werden können.

Zur Besicherung der Gewährleistungsverpflichtungen wurden Termingeldeinlagen in Höhe von T€ 1.850 (Vorjahr T€ 1.850) verpfändet.

2. Art und Zweck sowie Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wir haben von der obersten Konzernmutter, der Haubrich GmbH, Düsseldorf, diverse Verwaltungs- und Lagergebäude angemietet. Von fremden Dritten haben wir diverse Einzelhandelsgeschäfte an den Standorten der MEDIMAX-Häuser angemietet, die an unsere Franchisepartner untervermietet werden. Besondere Risiken oder Vorteile ergeben sich mit Ausnahme eines möglichen Debitorenrisikos hinsichtlich des Franchisepartners daraus nicht. Darüber hinaus werden seit Oktober 2011 Firmen-PKW geleast.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen somit zum 31. Dezember 2022 in Form von Miet-, Leasing- und sonstigen Verpflichtungen in Höhe von T€ 24.105 (Vorjahr T€ 34.098). In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.283 (Vorjahr T€ 2.178) enthalten. Diese genannten Geschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Risiken sind lediglich in der Vertragsbindung zu sehen.

Das Bestellobligo liegt im üblichen Rahmen der Geschäftstätigkeit.

3. Honorar der Abschlussprüfer

Der Aufwand für den Abschlussprüfer betrifft mit T€ 252 (Vorjahr T€ 320) Abschlussprüfungsleistungen, mit T€ 10 andere Bestätigungsleistungen sowie nachträglichen Aufwand in Höhe von T€ 15 für andere Bestätigungsleistungen, die das Jahr 2021 betreffen.

4. Arbeitnehmer

Die Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt:

Angestellte Arbeiter
2022 2021 2022 2021
Inland 370 535 66 82
Ausland 105 98 0 0
475 633 66 82
Teilzeitkräfte Insgesamt
2022 2021 2022 2021
Inland 86 106 522 723
Ausland 14 15 119 113
100 121 641 836

5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen sind im Geschäftsjahr 2022 nicht zustande gekommen.

VIII. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

IX. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von EUR 4.496.756,04 wird mit dem vorgetragenen Bilanzverlust in Höhe von EUR 31.638.884,49 verrechnet. Zum Ausgleich des verbleibenden Bilanzverlustes (EUR 27.142.128,45) wird vorgeschlagen, aus den anderen Gewinnrücklagen einen Teilbetrag in Höhe von EUR 31.000.000,00 aufzulösen. Aus dem dann entstehenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.857.871,55 soll ein Betrag in Höhe von EUR 3.500.000,00 an die Gesellschafterin ausgeschüttet werden. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von EUR 357.871,55 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

X. Angaben zu Gesellschaftsorganen

1. Geschäftsführende Direktoren

 

Herr Friedrich Sobol, Windorf/Österreich

(zuständig für: Einkauf, Vertrieb, Marketing, Personal)

 

Herr Karl Trautmann, Meerbusch

(zuständig für: E-Square, Unternehmenskommunikation, Event- und Reisemanagement, Strategische Projekte, Landesgesellschaften Niederlande, Österreich und Schweiz)

 

Herr Volker Marmetschke, Mönchengladbach

(zuständig für: Finanzen, Recht und Revision, Koordination der Konzerngesellschaften, Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat)

 

Herr Matthias Assmann, Köln (seit 01.01.2023)

(zuständig für: Informationstechnologie, Logistik, Prozesse, comTeam)

 

In Anwendung von § 314 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der geschäftsführenden Direktoren sowie auf die Angabe der Bezüge/Pensionsrückstellungen der ehemaligen Geschäftsführer verzichtet.

2. Mitglieder des Verwaltungsrats

 

Herr Prof. Stefan Feuerstein, Feusisberg/Schweiz

(selbständiger Berater, Vorsitzender)

 

Herr Michael Haubrich, Düsseldorf

(Unternehmer, stellvertretender Vorsitzender)

 

Herr Rüdiger Haubrich, Düsseldorf

(Arzt)

 

Herr Dr. Christian Mielsch, Dortmund

(Unternehmer)

 

Frau Annegret Franzen, Selm-Bork (seit 01.06.2022)

(CEO der EDE International AG)

Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats wurden im Geschäftsjahr 2022 in Höhe von T€ 153 (Vorjahr T€ 121) berücksichtigt.

XI. Konzernzugehörigkeit

Die ElectronicPartner Handel SE stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Sie gehört zum Konzern der Haubrich GmbH, Düsseldorf, die zum 31. Dezember 2022 einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt; beide Konzernabschlüsse werden im Unternehmensregister offengelegt.

 

Düsseldorf, den 25. Mai 2023

Matthias Assmann

Volker Marmetschke

Friedrich Sobol

Karl Trautmann

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
31.12.2021
Währungsanpassung 1
01.01.2022
Zugang
Abgang
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 43.514.395,51 69.958,41 43.584.353,92 224.053,37 124.766,70 43.683.640,59
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.740.844,72 0,00 2.740.844,72 0,00 0,00 2.740.844,72
3. Geleistete Anzahlungen 254.380,17 0,00 254.380,17 204.231,40 0,00 458.611,57
46.509.620,40 69.958,41 46.579.578,81 428.284,77 124.766,70 46.883.096,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.706.418,47 809,44 2.707.227,91 668.687,68 167.148,75 3.208.766,84
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.908.992,94 44.485,94 12.953.478,88 2.297.314,88 2.670.034,26 12.580.759,50
15.615.411,41 45.295,38 15.660.706,79 2.966.002,56 2.837.183,01 15.789.526,34
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.639.752,15 0,00 1.639.752,15 584.394,51 432.738,33 1.791.408,33
2. Sonstige Beteiligungen 244.999,77 0,00 244.999,77 6.000,00 0,00 250.999,77
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 250.000,00 0,00 250.000,00 400.000,00 31.250,00 618.750,00
4. Sonstige Ausleihungen 2.158.928,50 4.115,57 2.163.044,07 707.432,67 1.031.409,77 1.839.066,97
4.293.680,42 4.115,57 4.297.795,99 1.697.827,18 1.495.398,10 4.500.225,07
66.418.712,23 119.369,36 66.538.081,59 5.092.114,51 4.457.347,81 67.172.848,29
Kumulierte Abschreibungen
31.12.2021
Währungsanpassung 1
01.01.2022
Zugang
Abgang
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 36.742.909,89 69.684,78 36.812.594,67 2.365.513,59 124.766,70 39.053.341,56
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.669.689,52 0,00 2.669.689,52 14.553,08 0,00 2.684.242,60
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
39.412.599,41 69.684,78 39.482.284,19 2.380.066,67 124.766,70 41.737.584,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.295.349,61 728,83 2.296.078,44 78.297,67 167.148,75 2.207.227,36
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.157.225,02 42.567,43 11.199.792,45 1.168.743,67 2.655.690,68 9.712.845,44
13.452.574,63 43.296,26 13.495.870,89 1.247.041,34 2.822.839,43 11.920.072,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Beteiligungen 146.702,15 0,00 146.702,15 0,00 0,00 146.702,15
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 190.516,39 0,00 190.516,39
4. Sonstige Ausleihungen 917.493,65 4.115,57 921.609,22 110.767,55 147.797,85 884.578,92
1.064.195,80 4.115,57 1.068.311,37 301.283,94 147.797,85 1.221.797,46
53.929.369,84 117.096,61 54.046.466,45 3.928.391,95 3.095.403,98 54.879.454,42
Nettowerte
31.12.2022
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 4.630.299,03 6.771.485,62
2. Geschäfts- oder Firmenwert 56.602,12 71.155,20
3. Geleistete Anzahlungen 458.611,57 254.380,17
5.145.512,72 7.097.020,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.001.539,48 411.068,86
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.867.914,06 1.751.767,92
3.869.453,54 2.162.836,78
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.791.408,33 1.639.752,15
2. Sonstige Beteiligungen 104.297,62 98.297,62
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 428.233,61 250.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 954.488,05 1.241.434,85
3.278.427,61 3.229.484,62
12.293.393,87 12.489.342,39

1 Inkl. Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Konzern-Kapitalflussrechnung 2022

2022
T€
1. Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 5.852
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände 3.627
Abschreibungen auf Finanzanlagen 301
Abnahme der Rückstellungen -7.228
Sonstige zahlungsunwirksamen Aufwendungen/Erträge (Saldo) -1.508
Abnahme der Vorräte 6.606
Abnahme der Forderungen und übriger Aktiva 14.539
Abnahme der Verbindlichkeiten und übriger Passiva -26.656
Gewinn aus der Veräußerung von Gegenständen des Anlagevermögens -701
Zinsaufwand (Saldo) 12
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen -548
Ertragsteueraufwand 866
Ertragsteuerzahlungen -1.136
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -5.974
2. Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -428
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.966
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagevermögens 32
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 1.704
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.130
Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 80
Erhaltene Zinsen 220
Erhaltene Dividenden 226
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.262
3. Finanzierungstätigkeit
Gewinnausschüttung an Minderheitsgesellschafter -161
Auszahlungen aus der Tilgung von Gesellschafter-Darlehen -6.000
Gezahlte Zinsen -172
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -6.333
4. Finanzmittelfonds
Veränderungen des Finanzmittelfonds -14.569
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 237
Finanzmittelfonds am Jahresanfang 75.455
Finanzmittelfonds am Jahresende 61.123
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:
täglich liquidierbare Wertpapiere 1.311
Guthaben bei Kreditinstituten 61.622
Übrige flüssige Mittel 40
Verpfändete Termingeldeinlagen -1.850
61.123

Die wesentlichen zahlungsunwirksamen Geschäftsvorfälle betreffen die Veränderung der Wertberichtigung auf Vorräte und Forderungen.

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage
andere Gewinnrücklagen
Stand am 31.12.2021/01.01.2022 31.000.000,00 449.470,81 2.650.529,19 57.412.923,83
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Umbuchung Gewinnvortrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 31.000.000,00 449.470,81 2.650.529,19 57.412.923,83
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen Summe Rücklagen
Summe Gewinnrücklagen
Stand am 31.12.2021/01.01.2022 60.063.453,02 60.512.923,83
Ausschüttung 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Umbuchung Gewinnvortrag 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 60.063.453,02 60.512.923,83
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Verlustvortrag
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Summe Eigenkapital des Mutterunternehmens
Stand am 31.12.2021/01.01.2022 6.575.945,12 -18.321.855,97 4.743.158,84 84.510.171,82
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 543.230,50 0,00 0,00 543.230,50
Umbuchung Gewinnvortrag 0,00 4.743.158,84 -4.743.158,84 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 5.691.393,20 5.691.393,20
Stand am 31.12.2022 7.119.175,62 -13.578.697,13 5.691.393,20 90.744.795,52
Nicht beherrschende Anteile Summe Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne
Summe Nicht beherrschende Anteile
Stand am 31.12.2021/01.01.2022 20.000,00 0,00 20.000,00 84.530.171,82
Ausschüttung 0,00 -161.092,54 -161.092,54 -161.092,54
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 543.230,50
Umbuchung Gewinnvortrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 161.092,54 161.092,54 5.852.485,74
Stand am 31.12.2022 20.000,00 0,00 20.000,00 90.764.795,52

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ElectronicPartner Handel SE, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der ElectronicPartner Handel SE, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ElectronicPartner Handel SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 25. Mai 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Antje Schlotter, Wirtschaftsprüferin

ppa. Christa Mommsen, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Verwaltungsrats

der ElectronicPartner Handel SE

Der Verwaltungsrat hat sich von den geschäftsführenden Direktoren über Planung, Geschäftsentwicklung sowie wichtige Geschäftsvorfälle der ElectronicPartner Handel SE und wesentlicher Beteiligungsgesellschaften regelmäßig unterrichten lassen. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung sind dem Verwaltungsrat zur Zustimmung vorgelegt worden.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 und der Lagebericht des Geschäftsjahres 2022 der ElectronicPartner Handel SE sind von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft worden.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 und der Konzernlagebericht des Geschäftsjahres 2022 der ElectronicPartner Handel SE sind ebenfalls von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft worden.

Zum Jahresabschluss und zum Konzernabschluss wurde jeweils ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.

Außerdem erstellten die geschäftsführenden Direktoren für das Geschäftsjahr 2022 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht). Der Abhängigkeitsbericht wurde ebenfalls von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft. Es haben sich keine Beanstandungen ergeben.

Auch der Verwaltungsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht, den Konzernabschluss und den Konzernlageberichtsowie den Abhängigkeitsbericht eingehend geprüft. An der Verwaltungsratssitzung vom 14. Juni 2023 hat der Abschlussprüfer teilgenommen. Es bestanden keine Einwände. Der Verwaltungsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu.

Der Verwaltungsrat stellt hiermit den Jahresabschluss fest und billigt hiermit den Konzernabschluss. Mit dem Lagebericht und dem Konzernlagebericht und insbesondere der Beurteilung zur weiteren Entwicklung des Unternehmens und des Konzerns ist der Verwaltungsrat einverstanden.

Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses in Höhe von € 4.496.756,04 und des Bilanzverlustes aus dem Vorjahr in Höhe von € 31.638.884,49 ergibt sich ein Bilanzverlust in Höhe von € 27.142.128,45. Dem Vorschlag, zum Ausgleich des Bilanzverlustes einen Teilbetrag in Höhe von € 31.000.000,00 aufzulösen und aus dem dann entstehenden Bilanzgewinn einen Betrag von € 3.500.000,00 an die Gesellschafterin auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von € 357.871,55 auf neue Rechnung vorzutragen, schließt sich der Verwaltungsrat an.

 

Düsseldorf, 14. Juni 2023

Der Vorsitzende des Verwaltungsrats:
ElectronicPartner Handel SE

Prof. Stefan Feuerstein

Konzernabschluss 2022

Gewinnverwendungsbeschluss

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 der Muttergesellschaft in Höhe von € 4.496.756,04 wird mit dem vorgetragenen Bilanzverlust in Höhe von € 31.638.884,49 verrechnet. Zum Ausgleich des verbleibenden Bilanzverlustes (€ 27.142.128,45) wird aus den anderen Gewinnrücklagen (Bestand per 31.12.2022 € 57.000.000,00) ein Teilbetrag in Höhe von € 31.000.000,00 aufgelöst. Aus dem dann entstehenden Bilanzgewinn in Höhe von € 3.857.871,55 wird ein Betrag in Höhe von € 3.500.000,00 an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von € 357.871,55 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Konzernabschluss zum 31.12.2022 wurde am 14.06.2023 gebilligt.

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