Contargo Network Logistics GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Ritter seit 21.5.2024 | Prokura |
Heiko Rumfeld seit 1.3.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ziegler Holding GmbH | 50.00% |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Contargo Combitrac GmbHDöhlauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar - 31. Dezember 2022A. GrundlagenDie Contargo Combitrac GmbH (CCT), Döhlau, ist als 50 %-ige Tochter der Contargo Network Logistics GmbH, Döhlau sowie der Ziegler Holding GmbH, Plößberg, hinsichtlich der Organisation des Rechnungswesens in den Konzernkreis der Rhenus-Gruppe eingebunden. Die CCT betreibt zwei Container Terminals, welche sich in Hof und Wiesau befinden. Grundlegende Geschäftsfelder der CCT sind der Umschlag von leeren und beladenen Übersee-Containern nebst Abholung und Zustellung der Container im kombinierten Verkehr mit den Verkehrsträgern Bahn und LKW. Hinzu kommen zudem Lagerung und Reparatur von Containern. Der Umschlag wird mit Leer- sowie Voll-Container-Staplern sowie am Standort Hof mit zwei Portalkränen geleistet. Im Einzugsgebiet der beiden Terminals befindet sich die CCT im Wettbewerb mit zahlreichen Terminalstandorten. B. Wirtschaftsbericht1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Der Markt für Logistikdienstleistungen ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8,5 % auf EUR 319 Mrd. gewachsen. Zu berücksichtigen ist hierbei jedoch, dass dieses Wachstum auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist. Das Containergeschäft ist durch die zunehmende Bedeutung logistischer Dienstleistungen im Speditionsgewerbe zu den wirtschaftlich bedeutendsten Leistungsbereichen geworden. (Quelle: Bundesvereinigung Logistik) 1.2 Geschäftsverlauf Das Jahr 2022 stand im Zeichen der anhaltenden Schwierigkeiten in den Lieferketten. Die operativen Auswirkungen waren in der Contargo Combitrac GmbH in 2022 deutlich spürbarer, als in den Jahren 2020/21. Insgesamt sank das Containerumschlagsvolumen für die CCT in 2022 gegenüber dem Vorjahr nochmals um 1,11 %. Die daraus resultierenden negativen wirtschaftlichen Auswirkungen konnten durch erhebliche Preisanpassungen zum 2. Halbjahr abgewendet werden.
* Die Mengenangaben beziehen sich auf einen Zeitraum von 12 Monaten. Standorte Hof & Wiesau Der Fokus der CCT lag auch 2022 auf der Erbringung von speditionellen- und Umschlagsleistungen im Hinterlandverkehr mit anschließender Verbringung der Container im bimodalen Verkehrssystem von und zu den Nordhäfen Hamburg und Bremerhaven per Bahnverkehr. Der Geschäftsverlauf in Bezug auf die umgeschlagenen Container verzeichnete in 2022 mit 91.968 bahn- und Lkw-seitig umgeschlagenen TEU im Vergleich zum Vorjahr einen erneuten Volumenverlust von 1,11 %. Dies ist vor allem auf die Auswirkungen der Coronakrise, des Ukrainekriegs und die dadurch entstandenen Disruptionen zurückzuführen. Standort Hof Der Ausbau des Standortes konnte weiter vorangetrieben werden, ist aber noch nicht abgeschlossen. Mit baulicher Fertigstellung des Terminals ist in 2023 zu rechnen. Parallel läuft die Einführung und Umsetzung technischer Neuerung im Zuge des Ausbaus (z.B. automatische Fahrzeugerkennung, Self-Check-In). Zudem laufen Optimierungen zwischen den Operativsystemen, um vor allem das TOS (Terminal Operating Systems) in allen seinen Möglichkeiten nutzen zu können. In diesem Zuge werden eine Vielzahl an Prozessen beleuchtet und wo möglich digitalisiert. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2022 beläuft sich auf TEUR 6.706 (Vorjahr: TEUR 5.164). Die Anlagenintensität (Anlagevermögen/Bilanzsumme) beträgt 3,4 % (Vorjahr: 7,0 %). Der Buchwert des Anlagevermögens beträgt zum 31. Dezember 2022 insgesamt TEUR 230,4 (Vorjahr: TEUR 359,7). Im Geschäftsjahr 2022 erfolgten auf Grund der Einführung des TOS sowie einer Aktualisierung der IT-Sicherheitsinfrastruktur Investitionen in Höhe von TEUR 87,7. Zum 31. Dezember 2022 weist die Contargo Combitrac GmbH ein gezeichnetes Kapital von TEUR 50,0 (Vorjahr: TEUR 50,0) und einen Gewinnvortrag von TEUR 1.731,5 (Vorjahr: TEUR 1.731,5) auf. Es ergibt sich ein Eigenkapital von TEUR 3.573,2 (Vorjahr: TEUR 3.027,9). Bezogen auf die Bilanzsumme ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 53,3% (Vorjahr: 58,6 %). 2.2 Finanzlage Die liquiden Mittel belaufen sich auf TEUR 2.321,4 (Vorjahr: TEUR 1.769,9). Der einfache Cashflow (Periodenergebnis + Abschreibungen) beträgt im Geschäftsjahr TEUR 2.008,5 nach TEUR 1.417,0 im Vorjahr. 2.3 Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2022 bei Umsatzerlösen von TEUR 32.002,5 (Vorjahr: TEUR 28.668,2) einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.791,7 (Vorjahr: TEUR 1.246,4). Grund für das verbesserte Ergebnis sind nicht mehr aufgetretene periodenfremde steuerliche Anpassungen. Das gesamte Geschäftsvolumen 2022 wurde mit durchschnittlich 52 Kolleginnen und Kollegen abgewickelt (Ø 2022). Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der CCT sind Rohergebnis und operatives Ergebnis. In 2022 wurde ein Rohergebnis von TEUR 8.401,9 (Vorjahr: TEUR 8.323,9) erzielt. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich im Jahre 2022 auf TEUR 2.618,5 (Vorjahr: TEUR 2.629,6). Damit liegen sowohl das operative Ergebnis, als auch das Ergebnis vor Steuern leicht über Plan. Das Finanzergebnis liegt im Berichtsjahr bei TEUR 0,2 (Vorjahr: TEUR 1,1). 3. Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Zusammenfassend zeigte sich im Berichtsjahr aus Sicht der Unternehmensleitung, dass trotz der widrigen Umstände und Bedingungen ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden konnte. Die Contargo Combitrac GmbH konnte Ihre gute Position - nicht zuletzt auch wegen dem Terminalausbau in Hof - in der Region halten. Das vergangene Jahr wurde maßgeblich vom Ukrainekonflikt geprägt. Nachdem die Verwerfungen auf Grund der Coronakrise überwunden schienen, sorgte der Ukrainekonflikt ab März 2022 für erneute, massive Beeinträchtigungen der Lieferketten und vor allem der Energieversorgung. Hierdurch verschärfte sich die Kostensituation bei Energieträgern und vor allem die Dieselpreise stiegen in bislang ungekannte Höhen. Dies hatte direkte Auswirkungen auf die Leistungserbringung der Combitrac und die Mehraufwände wurden ab dem zweiten Quartal mittels verschiedener Zuschläge kompensiert. Trotz der notwendigen Preisanpassungen konnten die Mengen, auch im Hinblick auf die sehr volatilen Rahmenbedingungen, stabil gehalten werden. C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken1. Chancen- und Risikobericht Zur Erfassung der Risiken und Chancen und zum Umgang mit diesen nutzt die CCT wirksame Steuerungs- und Kontrollinstrumente. Zudem ist unsere Gesellschaft in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der Rethmann SE & Co. KG einbezogen. Die Rethmann SE & Co. KG hat das von ihr angewandte Risikofrüherkennungssystem formalisiert und dokumentiert. Zusätzlich zum Ad-hoc- Reporting werden halbjährlich die zum vorhergehenden Halbjahr auftretenden Änderungen in das Risikomanagement eingearbeitet, dokumentiert und über das entsprechende Berichtswesen kommuniziert. Die CCT ist in das monatliche Ergebnisreporting und die jährliche Budgetierung inklusive Mittelfristplanung eingebunden. Im Rahmen dieser regelmäßigen Prozesse wird die Ergebnis- und die Liquiditätssituation der Gesellschaften überwacht, einem Planabgleich unterzogen und eine verbesserte Früherkennung von Fehlentwicklungen ermöglicht. Geplante Allianzen und Zusammenschlüsse zwischen Reedereien scheinen vorerst ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Grund hierfür ist unter anderem die außergewöhnliche Ertragssituation der Reedereien in den Coronajahren, welche bei den Reedereien zu unterschiedlichen Strategien abseits von Zusammenschlüssen führt. Für die Combitrac stellt dies ein reduziertes Risiko auf Grund der zu erwartenden Marktmacht einzelner Reeder dar. Die Reedersituation hat sich weitestgehend normalisiert. Dies ist vor allem an den aktuell geltenden Seefrachtraten abzulesen. (Quelle: https://fbx.freightos.com/). Für die Combitrac stellt dies eine Chance dar, weil sich durch die gefallenen Seefrachraten die Kostenbelastung der Kunden reduziert und ggf. positive konjunkturelle Auswirkungen zu erwarten sind, von denen die Combitrac profitiert (bspw. steigende Im- und Exporte). Als Risiko bleibt, die überlastete und veraltete Infrastruktur der Bahn. Eine Vielzahl von Bauprojekten und Streckensperrungen führen zu Umleitern und damit zu Mehrkosten in der Produktion sowie erheblichen Zeitverlusten. Die Combitrac ist als Dienstleister der regionalen Wirtschaft unmittelbar von der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region abhängig, welche vor allen durch exportstarke Unternehmen geprägt ist. Der bestehende Ukrainekonflikt, als auch der unsichere Ausblick auf die Weltkonjunktur kann Auswirkungen auf die weltweiten Containerströme haben und damit indirekt auch auf die Combitrac. Zudem ist durch die Rückzahlung staatlicher Hilfen, steigende Zinsen sowie die zusätzliche Belastung der Unternehmen durch gestiegene Energiekosten mit einer Konsolidierung in manchen Branchen zu rechnen. Die Geschäftsführung sieht unverändert mehr Chancen als Risiken. Für das Jahr 2023 werden unverändert keine bestandsgefährdenden oder wesentlichen Risiken erkannt. Die Risiken werden im Hinblick auf Wahrscheinlichkeit des Eintritts und potenzielle Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als "mittlere" Risiken eingeschätzt. 2. Prognosebericht Unter den unter Punkt 1 genannten, geänderten Rahmenbedingungen gilt es, in 2023, das Abwicklungsvolumen stabil zu halten. Hierfür ist jedoch neben einer positiv stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur auch von zentraler Bedeutung, dass Synergien innerhalb des Firmenverbunds genutzt werden und die Digitalisierung der wertschöpfenden Prozesse vorangetrieben wird. Nach der erfolgreichen Einführung des TOS am Standort Hof, bleibt für 2023 das Ziel, durch das "Self-Check-In-Verfahren" der Fahrer an eigens hierfür bereit gestellten Schaltern/Kiosken die Abwicklungszeiten deutlich zu verringern und durch die stellplatzgenaue Organisation des Umschlags eine deutlich effizientere Abwicklung im organisatorischen und administrativen Bereich zu schaffen. Durch den Ukrainekonflikt und die andauernden Spannungen zwischen den USA, der EU und China scheint schwer absehbar, inwieweit sich die Rahmenbedingungen aus dem Jahr 2019 wieder herstellen lassen. Hinzu kommen die massiven Belastungen der deutschen Wirtschaft und Haushalte hinsichtlich der Energiekosten, was in der Folge zu einem Rückgang der Produktion und des Konsums führt. (Quelle: https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2022/heft/6/beitrag/energiekrise-und-lieferstopp-fuer-gas-auswirkungen-auf-die-betriebe-in-deutschland.html; https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-10/konsumklima-handelsverband-hde-tiefstand-energiekosten-inflation; https://www.tagesschau.de/wirtschaft/insolvenzen-insolvenzwelle-energiekrise-gaspreise-habeck-baeckereien-101.html) Für das kommende Jahr geht die Geschäftsführung deshalb, bei marktüblichen Preiserhöhungen, weder von einer Mengen- noch einer Ergebnissteigerung aus, da sich auf Grund der oben genannten Faktoren in manchen Branchen eine Konsolidierung abzeichnet. Während das Rohergebnis leicht über dem von 2022 liegen wird, erwartet die Geschäftsführung, dass das Ergebnis vor Steuern leicht unter dem des Jahres 2022 liegen wird.
Döhlau, den 28.03.2023 Uwe Storch Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar - 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar - 31. Dezember 2022Contargo Combitrac GmbH, DöhlauAmtsgericht Hof HRB 5800 I. GRUNDLAGENDie Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß §§ 264 und § 267 Abs. 2 und 4 HGB nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, der weiteren rechtsformspezifischen Vorgaben, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien. II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODENDas Gliederungsschema gemäß § 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert: In der Bilanz:
In der Gewinn- und Verlustrechnung:
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei Anlagegütern, die nach dem 01. Januar 2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Anlagegütern, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter ein Totalabgang nach Ablauf von 6 Jahren unterstellt. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschläge Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Ausgaben die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Währungsumrechnung: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Entstehende Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Contargo Network Logistics GmbH, Döhlau beinhalten im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 38,68 €. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 50.000,00 €. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft Ausschüttungen aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 1.246.405,00 € an die beiden Gesellschafterin in gleicher Höhe vorgenommen. Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen wurden vor allem für ausstehende Eingangsrechnungen und Urlaubsrückstellungen sowie Preisnachlässe gebildet. Verbindlichkeiten: Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 109.175,47 € (Vorjahr 89.956,81 €) sind gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern setzt sich aus der Verbindlichkeit gegenüber der Contargo Network Logistics GmbH, Döhlau in Höhe von 38.624,77 € (Vorjahr 16.490,91 €) und in Höhe von 70.550,70 € (Vorjahr 73.465,90 €) gegenüber der Ziegler Holding GmbH, Weiden, zusammen. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 526,71 € (Vorjahr 2.672,90 €). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine Aufwendungen aus Vorperioden (Vorjahr 587.162,15 €) enthalten. V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRESZwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. VI. ERGÄNZENDE ANGABENArbeitnehmerzahlen: Im Jahr 2022 waren durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers: Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf
VII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANENDer Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehörten im Berichtsjahr an:
Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Döhlau, den 28.03.2023 Contargo Combitrac GmbH Die Geschäftsführung Uwe Storch Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Contargo Combitrac GmbH, Döhlau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Contargo Combitrac GmbH, Döhlau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Contargo Combitrac GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 28. März 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Kräbber, Wirtschaftsprüfer Protokoll der Gesellschafterversammlungder Contargo Combitrac GmbH mit Sitz in DöhlauUnter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form- und Fristerfordernisse nach Gesetz und Gesellschaftervertrag hat eine Gesellschafterversammlung der oben genannten Firma stattgefunden. Folgende Beschlüsse wurden gefasst: 1. Der von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 mit einem Jahresüberschuss von EUR 1.791.655,13 € wird festgestellt. 2. Vom Jahresüberschuss wird 1.000.000 € entsprechend den Anteilen an die Gesellschafter ausgeschüttet. 3. Die Ausschüttungen werden am 01.09.2023 und entsprechend der Anteile auf die bekannten Konten der Gesellschafter vorgenommen. 4. Der Geschäftsleitung wird für das Jahr 2022 Entlastung erteilt. 5. Die Gesellschafterversammlung wählt zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 die PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main., und beauftragt die Geschäftsführung, den entsprechenden Auftrag zu erteilen. Weiteres wird nicht beschlossen.
Döhlau, den 08.08.2023 Centargo
Network Logistics GmbH
Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 08.08.2023 festgestellt. |
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