Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 6596
Eingetragen
15.5.2003
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungErzeugung und erste Bearbeitung von sonstigen NE-Metallen
Gegenstand
die Entwicklung, Planung, Konstruktion, Herstellung, der Vertrieb und die Ausführung von Vorrichtungen, Anlagen und maschinellen Einrichtungen, insbesondere im Bereich von Rohr- und Profilwalzwerken, Anlagen zur Verarbeitung von NE-Metallen, Pressen und schmiedetechnischen Aggregaten sowie zugehörige Beratung, Koordinierungs- und Serviceleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Dr. Oedekoven
seit 28.4.2015
Prokura
Peter Langner
seit 13.3.2015
Prokura
Peter Schnieders
seit 24.2.2015
Prokura
Norbert Theelen
seit 21.5.2014
Prokura
Norbert Thelen
seit 29.4.2014
Prokura
Marcel Fasswald
seit 9.4.2014
Geschäftsführer
Manfred Skibba
seit 27.6.2013
Prokura
Jörn Schulte
seit 4.6.2013
Prokura
Andre Rahmen
seit 4.4.2013
Prokura
Laurent Heisserer
seit 4.4.2013
Prokura
Prokura
Michael Frank Wittke
seit 22.12.2010
Prokura
Johannes Franz Kahlen
seit 22.12.2010
Prokura
Frank Jansen
seit 17.11.2008
Prokura
Ralph-Andreas Surma
seit 8.10.2008
Prokura
Norbert Gober
seit 22.2.2007
Prokura
Andreas Dr. Lieb
seit 22.2.2007
Prokura
Martin J. Kunz
seit 22.2.2007
Prokura
Torsten Heising
seit 15.9.2006
Geschäftsführer
Friedhelm Bitter
seit 16.1.2006
Prokura
Uwe Repschläger
seit 31.1.2005
Prokura
Ulrich Svejkovsky
seit 15.5.2003
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SMS GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
SMS GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

SMS Meer GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Lagebericht

ZUR LAGE

Die bis in das III. Quartal 2008 anhaltend gute Marktlage sorgte für eines der besten Jahre der Unternehmensgeschichte.

Allerdings ist durch die globale Finanz- und Wirtschaftskrise und dem abrupten Ende des konjunkturellen Aufschwungs eine spürbare Zurückhaltung auch unserer Kunden bei der Realisierung und Anfragetätigkeit neuer Projekte feststellbar.

Zu den Maßnahmen des Geschäftsjahres 2008 zählte unter anderem der Erwerb der Maschinenbausparte der Schumag AG sowie die Übernahme der Mehrheit an der PWS Automatisierungs- und Elektrotechnik GmbH.

MARKTENTWICKLUNG

ROHRANLAGEN

Ein komplettes Portfolio an Rohranlagen vom Nahtlosrohr, über Großrohre, längs- und spiralgeschweißte Rohre verschiedenster Dimensionen macht SMS Meer zu dem führenden Anbieter derartiger Anlagen weltweit. Die PQF® Technologie im Nahtlosbereich und das JCOE® Verfahren für Großrohre haben sich als Quasi-Standard weltweit etabliert.

Bei Nahtlosrohranlagen hat die Premium Quality Finishing Technology (PQF®) mit ihren deutlichen Vorteilen hinsichtlich Qualität und Ausbringung Kunden weltweit überzeugt. Die hohe Wirtschaftlichkeit durch verringerten Materialeinsatz spricht neben den unmittelbaren Fertigungsvorteilen für eine wachsende Akzeptanz im Markt.

Die Nachfrage nach Großrohren war über weite Teile des Jahres gut. Das von SMS Meer entwickelte JCOE® Verfahren gilt als führend in diesem Marktsegment. Es zeichnet sich durch geringere Investitionskosten, hohe Flexibilität und hervorragende Rohrqualität aus. Damit bietet es den Kunden entscheidende Wettbewerbsvorteile.

Die Nachfrage nach großen Rohrschweißanlagen wie auch das Marktsegment der mittleren Abmessungen ist weiterhin ungebrochen.

PROFILWALZWERKE

Das laufende Geschäftsjahr war geprägt durch starke Marktschwankungen infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise. Den Schwerpunkt der Aktivitäten bildete das "Mini-Mills-Geschäft", indem wir gemeinsam mit der SMS Concast ein komplettes Werk vom Schrottplatz bis zum Versand der Fertigprodukte liefern.

SCHMIEDETECHNIK

Der Produktbereich Schmiedetechnik hat sich im Gesamtjahr gut entwickelt. Allerdings spürte man auch hier gegen Ende des Jahres eine nachlassende Investitionsbereitschaft und eine deutliche Nachfrageschwäche von Kunden aus der Automobilindustrie.

NE-ANLAGEN

Hertwich Engineering konnte mit seinen Produkten für Aluminiumanlagen trotz der beginnenden schwierigen wirtschaftlichen Lage den größten Auftragseingang seit Firmenbestehen verzeichnen.

Der Markt für Kupferanlagen entwickelte sich uneinheitlich. Einer starken Nachfrage nach Anodengießanlagen steht eine fortschreitende Substitution von Wasserrohren durch Kunststoffprodukte und eine schwache Nachfrage nach Drahtanlagen gegenüber.

INDUKTIONS- UND WÄRMETECHNIK

Auch 2008 zeigte der Markt für Induktions- und Ofentechnik ein stabiles Wachstum. Der Auftragseingang wuchs noch über den bereits guten Vorjahreswert hinaus. Der relevante Gesamtmarkt wuchs im Berichtszeitraum weniger stark als der Produktbereich, ein deutliches Zeichen für den Zugewinn von Marktanteilen.

WIRTSCHAFTLICHE LAGE

Die wesentlichen Eckzahlen zur wirtschaftlichen Lage der SMS Meer GmbH stellen sich wie folgt dar:

Im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2008 beträgt der Auftragseingang 1.032,7 Mio. € (Vorjahr 1.101,7 Mio. €). Die Auslandsbestellungen erreichten einen Anteil von rd. 87% (Vorjahr 80%), die regionale Verteilung zeigt wie im Vorjahr eine breite Risikostreuung des Auftragsvolumens.

Verteilung des Auftragseinganges nach Regionen:

  2008 2007
Westeuropa 25% 30%
Osteuropa 24% 24%
China 22% 26%
Übriges Asien 9% 11%
Mittlerer Osten 1% 2%
Amerika 19% 7%

Der Umsatz betrug 472,9 Mio. € (Geschäftsjahr 2007 539,6 Mio. €) und lag damit abrechnungsbedingt unter Vorjahresniveau.

Der Auftragsbestand zum 31.12.2008 beläuft sich auf 2.161,6 Mio. € bei einem Auslandsanteil von 88% (Geschäftsjahr 2007: 1.607,6 Mio. €).

In Konstruktion und Fertigung waren die Kapazitäten im Geschäftsjahr 2008 voll ausgelastet. Der derzeitige Auftragsbestand stellt die Auslastung von Konstruktion und Werkstatt bis weit in das Jahr 2009 sicher.

Im Jahresdurchschnitt stieg die Beschäftigtenzahl auf 1.347 Mitarbeiter an, davon 60 Auszubildende (Jahresdurchschnitt 2007: 1.274 Mitarbeiter, davon 61 Auszubildende).

Das Investitionsvolumen erhöhte sich im Geschäftsjahr deutlich. In Mönchengladbach ist ein neues Bürogebäude für 300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bezogen worden, eine moderne Schwerlasthalle sowie ein Logistikzentrum wurden in Betrieb genommen.

Zur Verbesserung unserer strategischen Position wurden die erwähnten Akquisitionen Schumag Maschinenbau und PWS einschließlich deren Tochtergesellschaften in USA, UK und Rumänien getätigt. Zudem wurde die internationale Marktpräsenz durch Gründung weiterer eigener Auslandsgesellschaften in China und Indien gesteigert.

Auf Grund der Ausweitung des Geschäftsvolumens und der zunehmenden Internationalisierung wurde die Geschäftsführung des Unternehmensbereiches erweitert. Zum 1. Februar 2009 wurde Herr Jens Barth zum weiteren Mitglied der Geschäftsführung der SMS Meer GmbH bestellt.

In allen Produktbereichen wurden Entwicklungsprojekte mit den Zielen vorangetrieben, heutige Wettbewerbsvorteile zu sichern und auszubauen, niedrigere Produktkosten erzielen zu können und neue Produkte zu Ergebnisträgern zu entwickeln. Die technische Entwicklung orientiert sich vor allem an der Steigerung des Kundennutzens und an der Sicherung der technologischen Führerschaft. In diesem Sinne war das Jahr 2008 erneut von zahlreichen Innovationen geprägt, bei kompletten Anlagenbaugruppen ebenso wie bei Verbesserungen im Detail.

Die Umsatzerlöse erzielten mit 472,9 Mio. € (Vorjahr 539,6 Mio. €) erneut ein weit über dem Durchschnitt vergangener Jahre liegendes Niveau und führten im Geschäftsjahr zu gleicher absoluter Höhe des Bruttoergebnisses wie 2007.

FINANZINSTRUMENTE

In der SMS group werden grundsätzlich alle fest kontrahierten Kundenaufträge und eigene Bestellungen in Fremdwährung gesichert. Die externen Kurssicherungen erfolgen hauptsächlich über Devisentermingeschäfte.

Politische und wirtschaftliche Zahlungsrisiken werden überwiegend über Kreditversicherungen oder Banken abgesichert.

COMPLIANCE

Zur Verbesserung von Transparenz und Vorbeugung von Korruption im Geschäftsverkehr wurde ein Ressort "Recht und Compliance" unterhalb der Geschäftsführung eingerichtet.

RISIKO UND CHANCEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Die SMS Meer GmbH verfügt über geeignete Instrumente zur Risikoerkennung und ‑abwehr. Die Identifizierung und aktive Steuerung der unternehmerischen Risiken über ein umfassendes Risikomanagement- und Kontrollsystem sind integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Die klare Definition von Zielen und die Überwachung ihrer Erreichung auf der Basis eines mehrstufigen Planungs- und Informationssystems bilden den Kern des Risikomanagementsystems.

Nach aktuellem Kenntnisstand und Würdigung von Marktentwicklung und weltwirtschaftlichen Faktoren ist für das Jahr 2009 mit zurückhaltender Investitionsbereitschaft unserer Kunden zu rechnen.

Aufgrund seines breiten und weltweiten Leistungsangebotes bieten sich dem Unternehmen aber auch wirtschaftliche Chancen, schwerpunktmäßig durch Nutzung von Wachstumschancen in Zukunftsmärkten, Entwicklungspotentialen und konsequenter Realisierung von Kostensenkungsmöglichkeiten.

AUSBLICK

Für den Verlauf des Kalenderjahres 2009 gehen wir aufgrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise von einer deutlichen Marktabschwächung aus.

 

Mönchengladbach, den 24. Februar 2009

SMS Meer GmbH

gez. Dr. Joachim Schönbeck

gez. Jens Barth

gez. Torsten Heising

Bilanz

AKTIVA

  31.12.2008 31.12.2007
  EUR EUR EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Lizenzen und Software   1.732.325,00   2.046.285,00
Sachanlagen        
Technische Anlagen und Maschinen 5.369.155,00   4.464.653,00  
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.321.508,00   3.187.817,00  
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.309.545,00   2.343.000,02  
    13.000.208,00   9.995.470,02
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 66.828.519,44   13.938.774,60  
Sonstige Ausleihungen 49.839,62   42.714,55  
    66.878.359,06   13.981.489,15
    81.610.892,06   26.023.244,17
UMLAUFVERMÖGEN        
Vorräte        
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.779.316,41   8.856.970,06  
Unfertige Erzeugnisse 765.532.678,17   467.354.891,98  
Geleistete Anzahlungen 79.039.059,51   59.884.238,55  
Abzüglich: Erhaltene Anzahlungen -858.351.054,09   -536.096.100,59  
    0,00   0,00
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 68.866.221,30   56.322.878,22  
Sonstige Vermögensgegenstände 5.899.258,00   6.079.791,13  
    74.765.479,30   62.402.669,35
Finanzforderungen und Flüssige Mittel        
Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen 431.063.073,22   580.577.241,88  
Flüssige Mittel 5.126.956,77   568.084,05  
    436.190.029,99   581.145.325,93
    510.955.509,29   643.547.995,28
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   6.176.328,50   3.636.775,86
    598.742.729,85   673.208.015,31

PASSIVA

       
  31.12.2008 31.12.2007
  EUR EUR EUR EUR
EIGENKAPITAL        
Gezeichnetes Kapital 11.000.000,00   11.000.000,00  
Kapitalrücklage 6.091.359,43   6.091.359,43  
    17.091.359,43   17.091.359,43
RÜCKSTELLUNGEN        
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 76.288.333,00   69.684.653,00  
Übrige Rückstellungen 108.284.878,28   132.661.392,15  
    184.573.211,28   202.346.045,15
VERBINDLICHKEITEN        
Finanzverbindlichkeiten 46.328.734,41   58.586.148,79  
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 263.869.880,38   308.316.181,74  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 53.020.348,32   55.508.573,58  
Sonstige Verbindlichkeiten 33.859.196,03   31.344.449,62  
    397.078.159,14   453.755.353,73
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   0,00   15.257,00
    598.742.729,85   673.208.015,31

Gewinn- und Verlustrechnung

  2008
EUR
2007
EUR
Umsatzerlöse 472.935.645,40 539.576.897,96
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatz- erlöse erbrachten Leistungen 378.856.123,88 445.452.013,26
Bruttoergebnis vom Umsatz 94.079.521,52 94.124.884,70
Vertriebskosten 44.670.514,10 41.612.559,35
Allgemeine Verwaltungskosten 15.114.730,26 11.325.208,35
Sonstige betriebliche Erträge 5.389.007,01 4.057.193,41
Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.283.875,39 10.880.569,18
Erträge aus Beteiligungen 2.285.004,31 1.758.308,12
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.762.341,45 19.734.510,31
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.719.887,23 4.662.750,82
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 46.726.867,31 51.193.808,84
Ertragsteuern 398.132,90 -7.392.339,95
Überschuss vor Gewinnabführung 46.328.734,41 58.586.148,79
Gewinnabführung 46.328.734,41 58.586.148,79
Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang

Grundlagen des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss 2008 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie werden im Anhang erläutert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Umsatzkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre Nutzungsdauer von überwiegend 3 bis 5 Jahren linear abgeschrieben.

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen umfassen die direkt zurechenbaren Einzelkosten, angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die fertigungsbedingten Abschreibungen. Reparaturkosten werden als laufender Aufwand erfasst.

Das bewegliche Sachanlagevermögen bis 31.12.2007 wird degressiv nach den steuerlichen Sätzen über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die gem. § 7 Abs. 3 EStG mögliche Umstellung von der degressiven Abschreibung auf die gleichmäßige Verteilung des Restwertes auf die Restnutzungsdauer erfolgt in dem Jahr, in dem der Übergang zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die Fortführung der degressiven Abschreibung. Die Anlagenzugänge ab 01.01.2008 werden gemäß der steuerlichen Neuregelung linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden bisher im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Seit dem 01.01.2008 wird für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 ein Sammelposten gebildet und über fünf Wirtschaftsjahre abgeschrieben.

Zusätzliche Abschreibungsmöglichkeiten nach steuerlichen Vorschriften werden genutzt.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn der Zeitwert unter den Buchwert gesunken ist.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Ausleihungen sind zu Nennwerten oder zu niedrigeren Barwerten am Bilanzstichtag angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Bestandteile der Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Bewertung entspricht den steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet.

Für die verlustfreie Bewertung von schwebenden Geschäften werden ausreichende Wertberichtigungen vorgenommen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen werden vorgenommen auf Forderungen, deren Ausfall droht, und auf Forderungen aus Ländern mit Transferrisiken. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Forderungen werden abgezinst. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt. Geleistete und erhaltene Anzahlungen werden ohne Umsatzsteueranteil ausgewiesen.

Wertaufholungen im Bereich des Anlage- und Umlaufvermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für eine in früheren Jahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen.

Rückstellungen/Verbindlichkeiten

Nach § 253 Abs.1 Satz 2 HGB sind Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe des Betrages anzusetzen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die SMS Meer GmbH bilanziert Verpflichtungen aus Pensionszusagen im HGB-Abschluss erstmals mit einem Zwischenwert, der sich aus den Berechnungen nach dem sog. Teilwertverfahren bzw. dem Anwartschaftsbarwertverfahren ergibt. Hierbei werden zukünftige Entgelt- und Rentenanpassungen berücksichtigt. Der Bewertung der Pensionsrückstellungen liegen die Richttafeln 2005 G von Klaus-Heubeck zugrunde. Zum 31.12.2008 wurde der Parameter Rechnungszins mit 5,25 % angesetzt. Der sich ergebende Differenzbetrag zu den im Vorjahr nach § 6a EStG bewerteten Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 17.127 wird über 15 Jahre (in 2008 mit TEUR 1.142) ergebniswirksam zugeführt.

Die übrigen Rückstellungen bestehen für Steuern Ausland, ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich im Wesentlichen um Prämien für Ausfuhrkreditversicherungen.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten und kursgesichert sind, werden zum Sicherungskurs bewertet. Die übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs des Einbuchungstages bzw. bei Forderungen mit dem niedrigeren Kurs und bei Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Ex- und Importgeschäften hat die Gesellschaft Devisenkurssicherungsgeschäfte für ein Gesamtvolumen von EUR 73.567.088,24 abgeschlossen, die zum Dezember 2008 einen Zeitwert von EUR 481.816,64 haben. Eine fehlende Absicherung hätte zu entsprechenden Ergebnisverschlechterungen führen können.

Erträge und Aufwendungen

Umsätze werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Erzeugnisse oder Waren geliefert bzw. die Leistungen vollständig erbracht worden sind und der Gefahrenübergang auf den Abnehmer stattgefunden hat, abzüglich Skonti, Kundenboni und Rabatte. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung, Aufwendungen für Werbung und Absatzförderung sowie sonstige absatzbezogene Aufwendungen im Zeitpunkt ihres Anfalls als Aufwand erfasst. Rückstellungen für Gewährleistung werden zum Zeitpunkt des Verkaufs der Produkte gebildet. Zinsen und sonstige Fremdkapitalkosten werden als Aufwand der Periode gebucht.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- oder Herstellungskosten
TEUR 1.1.2008 Zugang Abgang Umbuchungen 31.12.2008
Immaterielle Vermögensgegenstände 12.265 579 2.060 0 10.784
Technische Anlagen und Maschinen 35.852 2.056 266 798 38.440
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung          
  12.899 2.697 473 0 15.123
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.343 1.764 0 -798 3.309
Sachanlagen 51.094 6.517 739 0 56.872
Anteile an verbundenen Unternehmen 13.939 52.890 0 0 66.829
Ausleihungen 44 38 31 0 51
Finanzanlagen 13.983 52.928 31 0 66.880
Anlagevermögen 77.342 60.024 2.830 0 134.536
    Buchwerte
TEUR Kumulierte Abschreibungen 31.12.2008 31.12.2007
Immaterielle Vermögensgegenstände      
Technische Anlagen und Maschinen 9.052 1.732 2.046
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.071 5.369 4.465
  10.801 4.322 3.188
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 3.309 2.343
Sachanlagen 43.872 13.000 9.996
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 66.829 13.939
Ausleihungen 1 50 42
Finanzanlagen 1 66.879 13.981
Anlagevermögen 52.925 81.611 26.023
   
TEUR Abschreibungen für das Geschäftsjahr
Immaterielle Vermögensgegenstände 2008
Technische Anlagen und Maschinen 893
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.892
  1.563
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0
Sachanlagen 3.455
Anteile an verbundenen Unternehmen 0
Ausleihungen 0
Finanzanlagen 0
Anlagevermögen 4.348

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten erworbene Konzessionen, EDV-Software und ähnliche Rechte und Werte.

Es bestehen folgende Anteile an verbundenen Unternehmen:

  Anteil
in %
31.12.2008
TEUR
31.12.2007
TEUR
Hertwich Engineering GmbH, Braunau / Österreich 0,02 0,3 0,3
Expert Konstruktions GmbH, Leverkusen 100,00 175 175
JATAV Grundstücksgesellschaft mbH & Co.KG Grünwald 100,00 20.768,9 13.573,2
SMS Meer Service LLC, St.Petersburg, Russland 100,00 201,2 103,9
Y-COM Gesellschaft für Industrieautomation mbH, Remscheid 100,00 86,3 86,3
HCB Mercantil Ltda., Sao Paulo, Brasilien 100,00 0,0 0,0
SMS Schumag GmbH & Co. KG, Bonn 100,00 18.718,3 0,0
SMS Schumag Verwaltungs GmbH, Bonn 100,00 0,0 0,0
MRB Schumag Ltd., Bishop Auckland / Großbritannien 100,00 12.754,2 0,0
Schumag Machinery Taicang Co. Ltd., Taicang / China 100,00 1.385,7 0,0
SMS Meer India Private Limited, Kalkutta / Indien 100,00 756,2 0,0
SMS Meer Engineering (China) Ltd., Shanghai / China 100,00 1.982,4 0,0
PWS GmbH Sondermaschinenbau und Automatisierungstechnik, Markdorf 80,00 10.000,0 0,0
    66.828,5 13.938,7

Vorräte

  31.12.2008
TEUR
31.12.2007
TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.779 8.857
Unfertige Erzeugnisse 765.533 467.355
Geleistete Anzahlungen 79.039 59.884
  858.351 536.096
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2008
TEUR
31.12.2007
TEUR
Forderungen an Kunden 53.800 44.028
Forderungen an verbundene Unternehmen 15.066 12.295
  68.866 56.323

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 7.907 (Vorjahr: TEUR 5.777) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen im Geschäftsjahr TEUR 9.783 (Vorjahr: TEUR 11.261) Forderungen gegen den Gesellschafter.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Finanzforderungen und Flüssige Mittel 31.12.2008
TEUR
31.12.2007
TEUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 431.063 580.577
Flüssige Mittel 5.127 568
  436.190 581.145

Die Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen haben sämtlich eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die flüssigen Mittel setzen sich zusammen aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Es bestehen im Geschäftsjahr TEUR 419.491 (Vorjahr: TEUR 577.160) Forderungen gegen den Gesellschafter.

Eigenkapital

Die Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der SMS GmbH.

Sie wird in den Konzernabschluss der SIEMAG Weiss Stiftung & Co. KG, Hilchenbach, (Amtsgericht Siegen, HRA 5230) einbezogen.

Das Stammkapital beträgt TEUR 11.000 (Vorjahr: TEUR 11.000).

Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 6.091 (Vorjahr: TEUR 6.091).

Rückstellungen

Die betriebliche Altersversorgung beruht im Wesentlichen auf direkten leistungsorientierten Versorgungszusagen. Für die Bemessung der Pensionen sind in der Regel die Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen und die versorgungsrelevanten Bezüge maßgeblich. Die Finanzierung dieser Versorgungszusagen erfolgt im Wesentlichen durch die Bildung von Pensionsrückstellungen.

Die übrigen Rückstellungen sind gebildet für Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen, für noch zu erbringende Leistungen in Bezug auf abgerechnete Aufträge, für Strukturmaßnahmen, für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aus zukünftigen Zahlungen für Jubiläen und Altersteilzeit sowie für weitere Einzelrisiken.

Verbindlichkeiten

  Restlaufzeit 31.12.2008 31.12.2007
  bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre TEUR TEUR
Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 46.329     46.329 58.586
Erhaltene Anzahlungen 1.122.221     1.122.221 844.412
davon offen von den Vorräten abgesetzt 858.351     858.351 536.096
  263.870     263.870 308.316
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 53.021     53.021 55.509
Sonstige Verbindlichkeiten 33.859     33.859 31.345

Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Abrechnung des Ergebnisabführungsvertrages in Höhe von TEUR 46.329 gegenüber dem Gesellschafter.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten für Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 22.174 (Vorjahr: TEUR 20.311). Diese betreffen die am Bilanzstichtag noch nicht fälligen Löhne und Gehälter sowie die Abgrenzung von noch nicht genommenem Urlaub und von Jahressonderzahlungen. Die Verbindlichkeiten aus Steuern belaufen sich auf TEUR 2.183 (Vorjahr: TEUR 1.881). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen TEUR 632 (Vorjahr: TEUR 565). Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen TEUR 3.085 (Vorjahr: TEUR 2.156) gegenüber verbundenen Unternehmen, davon TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 23) gegenüber dem Gesellschafter.

Es bestehen wie im Vorjahr keine sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatz nach Regionen 2008
TEUR
2007
TEUR
Bundesrepublik Deutschland 60.038 56.843
Übrige EU-Länder 25.022 76.070
Sonstige europäische Länder 104.964 124.438
Asien 238.729 203.884
Amerika 42.592 75.088
Afrika 957 3.215
Australien und Ozeanien 634 39
  472.936 539.577

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen, aus Sachanlagenabgängen, aus Versicherungsentschädigungen und aus sonstigen Lieferungen und Leistungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem die nicht den Funktionskosten zuordenbaren Aufwendungen, den nicht auftragsgebundenen Teil der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, Verluste aus Anlagenabgängen und Wertberichtigungen auf das Umlaufvermögen.

Beteiligungsergebnis

Erträge aus Beteiligungen TEUR TEUR
  2.285 1.758

Das Beteiligungsergebnis in Höhe von TEUR 2.285 ( Vorjahr: TEUR 1.758) stammt von

verbundenen Unternehmen.

Zinsergebnis 2008
TEUR
2007
TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.762 19.735
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -470 -451
Zinsanteil in der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen -4.249 -4.212
  17.043 15.072

TEUR 21.677 (Vorjahr: TEUR 19.712) der Zinserträge entfallen auf verbundene Unternehmen.

Ertragssteuern

Die Ertragssteuern betreffen mit TEUR 398 (Vorjahr: TEUR -7.392) eigene Steuern.

Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Materialaufwand lt. Gesamtkostenverfahren :

  2008
TEUR
2007
TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe    
und für bezogene Waren 338.479 259.909
Aufwendungen für bezogene Leistungen 187.118 119.351

Personalaufwand lt. Gesamtkostenverfahren :

  2008
TEUR
2007
TEUR
Löhne und Gehälter 102.676 98.289
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 22.259 17.219

Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf TEUR 6.957 (Vorjahr: TEUR 2.274).

Sie enthalten nicht den Zinsanteil in der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen.

Im Jahresdurchschnitt waren 1.287 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.213 Mitarbeiter), einschließlich Auszubildende 1.347 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.274 Mitarbeiter), beschäftigt.

Von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB ist unter Bezug auf die Stellungnahme des BMJ vom 6.3.1995 Gebrauch gemacht worden, Herr Barth hat seine Tätigkeit erst zum 1. Februar 2009 aufgenommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Mit der JATAV Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG, Grünwald, wurde am 26. Januar 2007 ein Mietvertrag über diverse Grundstücke mit allen darauf befindlichen und noch zu errichtenden Gebäuden und Anlagen in Mönchengladbach abgeschlossen.

Die Mietzeit beginnt am 1. Januar 2007 und endet am 1. Januar 2017, die Miete beträgt TEUR 2.657 p.a..

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung sind:

Aufsichtsrat: Dr.- Ing. E. h. Heinrich Weiss, Düsseldorf
Vorsitzender der Geschäftsführung der SMS GmbH, Düsseldorf Hermann Tetzner, Bingen
Mitglied der Geschäftsführung der SMS GmbH, Düsseldorf Harald Hermanns, Niederkrüchten, Vorsitzender des Betriebsrats, kaufm. Angestellter
Geschäftsführung: Dr. Joachim Schönbeck, Krefeld
  Torsten Heising, Aachen
  Jens Barth, Moskau/Russland

 

Mönchengladbach, den 24. Februar 2009

SMS Meer GmbH

gez. Dr. Schönbeck

gez. Heising gez. Barth

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SMS Meer GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 27. Februar 2009

BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Eckmann, Wirtschaftsprüfer

gez. Eckerich, Wirtschaftsprüfer

Protokoll

über die Gesellschafterversammlung der SMS Meer GmbH, 41069 Mönchengladbach abgehalten am 20. März 2009 in Mönchengladbach.

Anwesend war die alleinige Gesellschafterin, die SMS GmbH mit Sitz in Düsseldorf, vertreten durch ihren Geschäftsführer Dr. Kay Mayland und ihren Prokuristen Christian Dorf.

In der Gesellschafterversammlung lagen vor der Prüfungsbericht der Wirtschaftsprüfergemeinschaft BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft, Düsseldorf, mit Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht sowie der Bericht des Aufsichtsrats vom 20.03.2009.

Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften halten die Erschienenen eine Gesellschafterversammlung der SMS Meer GmbH ab und fassen folgende Beschlüsse:

1. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2008 mit einer Bilanzsumme von 598.742.729,85 € wird festgestellt und genehmigt.

2. Der Jahresüberschuss in Höhe von 46.328.734,41 € wird gemäß dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die SMS GmbH abgeführt.

3. Der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2008 Entlastung erteilt.

4. Zum Prüfer des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31.12.2009 wird die BDO Deutsche Warentreuhand AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, gewählt.

 

Mönchengladbach, 20. März 2009

SMS GmbH

gez. Dr. Mayland

gez. ppa. Dorf

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