LACTALIS GRUPPE GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Milcherzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Avril Crosse seit 23.10.2025 | Geschäftsführer |
Ryan Matthew Barnhart seit 21.4.2022 | Geschäftsführer |
Charles Cachera seit 11.12.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Red Hat Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Red Hat GmbHGrasbrunnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023I. Vorbemerkung Die Red Hat GmbH, Grasbrunn, ist eine Tochtergesellschaft der Red Hat Ltd., Cork, Irland. Die beiden Gesellschaften gehören zum Konzern der IBM - oberste Muttergesellschaft ist die International Business Machines Corporation, Armonk, New York/USA (im Folgenden: "IBM"). Am 9. Juli 2019 hat die International Business Machines Corporation eine Transaktion zur Übernahme von Red Hat Inc. abgeschlossen und wurde ab diesem Zeitpunkt die oberste Muttergesellschaft. Die Red Hat GmbH erbringt in Deutschland im Auftrag der Muttergesellschaft vor allem Verkaufs- und Marketingsupport der vom Konzern Red Hat angebotenen Dienstleistungen. Daneben führt die Gesellschaft im Auftrag der Muttergesellschaft Red Hat Ltd., Cork, Irland, Software-Schulungen durch. Die Gesellschaft erbringt darüber hinaus Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für die Red Hat Ltd., Cork. Die weltweite Red Hat Gruppe (www.redhat.com und jährlicher Lagebericht der Red Hat Gruppe), liefert Open-Source-Software-Lösungen, darunter auch die Plattform Red Hat Enterprise Linux und folgende wichtige Angebote:
Red Hat bietet nach internen Aufzeichnungen mehr als 30 verschiedene Red Hat Enterprise Linux und JBoss Enterprise Middleware Kurse an. Die Inhalte der Kurse differenzieren von/zwischen System Administrator, weiteren Entwicklerfähigkeiten, Entwicklungssicherheit, Middleware zu rollenbasierten Angeboten inklusive Zertifizierungen. Der Umsatz der Gesellschaft besteht grundsätzlich aus der Weiterberechnung der in der Gesellschaft entstandenen, nach handelsrechtlichen Vorschriften verbuchten Kosten (ohne Steuer und Zinsen). Es werden insbesondere zwei Komponenten berücksichtigt - die Forschungs-/Entwicklungskosten als auch die Vertriebskosten. Der Umsatz der Gesellschaft besteht aus der vollständigen Weiterberechnung der angefallenen Kosten unter den beiden Komponenten zuzüglich eines Gewinnaufschlags und unter Berücksichtigung der Serviceverträge (Cost-Plus). Im Berichtszeitraum gab es keine Änderungen der Cost-Plus Aufschlagsätze. Die Gesellschaft betreibt das Unternehmen an sieben Standorten in Deutschland: Stuttgart, München/ Grasbrunn, Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Walldorf und Wolfsburg. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs IIa. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag rund 0,1 % unter dem des Vorjahrs. Dies ergaben Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Für das Jahr 2023 wurde für die Software-Branche ein Wachstum von 5,2% prognostiziert. Die Vorschau für das Jahr 2024 erwartet erneut ein Wachstum von 6,8% für die Software-Branche (vgl. www.gartner.com). Dies ist größtenteils darauf zurückzuführen, dass Unternehmen in Projekte zur Effizienzsteigerung und Optimierung ihrer Organisation investieren. Der im Abschluss 2022 prognostizierte Anstieg der Aufwendungen für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023 auf T€ 128.906 wurde von der tatsächlichen Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 übertroffen und die Aufwendungen stiegen auf T€ 131.067. IIb. Umsatz- und Aufwandsentwicklung Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse ausschließlich aus der Erbringung von Leistungen im Bereich Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb und Marketing auf Basis von konzerninternen Serviceverträgen mit anderen Einheiten der Red Hat Gruppe. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Umsatz T€ 139.699 gegenüber T€ 131.286 im Vorjahr. Die Aufwendungen für Personal, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen für das Geschäftsjahr 2023 betrugen T€ 131.067 (Vj. T€ 123.258). IIc. Investitionen Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen T€ 722 und bezogen sich auf Anschaffungen insbesondere für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Red Hat GmbH hatte im Geschäftsjahr 2023 außer der üblichen Büroausstattung und Anschaffung von Computergeräten keinen weiteren signifikanten Investitionsbedarf. IId. Personal- und Sozialbereich Während des abgelaufenen Geschäftsjahres beschäftigten wir durchschnittlich 689 (Vorjahr 684). Mitarbeiter in den deutschen Standorten Stuttgart, München/Grasbrunn, Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Walldorf und Wolfsburg. IIe. Forschung und Entwicklung Grundsätzlich findet die Forschung- und Entwicklungstätigkeit in Zusammenhang mit der Software bei (und im Auftrag von) einer Konzernschwester in den USA statt. III. Darstellung der Lage IIIa. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum 31 Dezember 2023 im Vergleich zum 31 Dezember 2022 um T€ 21.729 auf T€ 67.749 verringert. Dies entspricht einem Rückgang 24,3 %. Auf der Aktivseite verminderte sich das Sachanlagevermögen um T€ 885 aufgrund von planmäßigen Abschreibungen in Höhe von T€ 1.555 bei Investitionen in Höhe von T€ 722. Des Weiteren verringerten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 20.111. Sie betreffen fast ausschließlich Cash-Poolforderungen. Der Rückgang ist auf eine Saldierung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die Forderungen sind aufgrund der konzeptionellen Verknüpfung voll werthaltig. Das Eigenkapital ist in Höhe des Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Der vorliegende Abschluss enthält zudem in laufender Rechnung eine Korrektur des Vorjahres, wo Teile des Umlaufvermögens unterbewertet waren. Die Korrektur umfasst die Berücksichtigung zusätzlicher Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Rahmen der Verschmelzung mit der CoreOS GmbH, Grassbrunn, sowie der StackRox GmbH, München, in Höhe von EUR 473.978,30. Diese Erhöhung wirkte sich gleichlautend auf die Kapitalrücklage aus. Die Steuerrückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert und wurden von T€ 2.251 auf T€ 2.248 verringert. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich von T€ 11.027 auf T€ 12.409. Dieser Anstieg ist unter anderem auf eine Erhöhung der Boni und Kommissionen zurückzuführen. Der Anstieg der Rückstellung für Kommissionen beruht auf dem Anstieg der Mitarbeiterzahlen, den angestrebten Vertriebszielen und der damit verbundenen Intensivierung der Geschäftstätigkeit. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich auf T€ 1.151. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich von T€ 28.638 im Vorjahr auf T€ 917. Der Rückgang ist auf eine Saldierung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um T€ 3.096 auf T€ 3.822 erhöht, was im Wesentlichen auf den Zeitpinkt der Zahlung der Lohnsteuer zum Jahresende zurückzuführen ist. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben sich von insgesamt T€ 7.489 im Vorjahr auf T€ 5.826 verringert. Die Änderung ergibt sich unter anderem aus den geänderten Laufzeiten der Mietverträge. Ausschüttungen erfolgten während des Geschäftsjahres nicht. IIIb. Finanzlage Durch ein effizientes Forderungs- und Liquiditätsmanagement sowie im Zusammenhang mit der Vergütung aufgrund der Cost-Plus Verträge, ist die Liquidität des Unternehmens zufriedenstellend. Die Gesellschaft hat aufgrund der Eingliederung in den Konzern und der damit verbundenen Vereinbarung über die Abrechnung im Rahmen der Cost-Plus-Methode kein finanzielles Risiko. Der Umsatz der Gesellschaft beruht auf der Weiterberechnung der entstandenen Kosten für Dienstleistungen im Bereich Forschung/Entwicklung und Vertrieb bzw. Marketing. Die Aufwendungen werden unter Berücksichtigung der Serviceverträge (Cost-Plus) vollständig weiterberechnet. Besonderer Finanzierungsbedarf bestand im Geschäftsjahr nicht. Die Gesellschaft ist weiterhin unabhängig von Kreditinstituten und in der Lage sich selbst im Wege der Innenfinanzierung auf Basis der Serviceverträge mit Konzernunternehmen zu finanzieren. Die Finanzlage wird als stabil erachtet. IIIc. Ertragslage und finanzieller Leistungsindikator Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator der Gesellschaft ist die Summe der HGB-Aufwendungen aus Personal, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Aufgrund der bestehenden Vereinbarungen über die Weiterberechnung der Kosten errechnen sich die Umsatzerlöse aus der Weiterbelastung der Kosten mit dem vertraglich vereinbarten Gewinnaufschlag. Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Aufwendungen T€ 131.067 gegenüber T€ 123.258 im Vorjahr. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen durch die erhöhte Nachfrage nach Red Hat Services im Konzern und den damit einhergehenden Anstieg der Mitarbeiterzahl bedingt. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr aufgrund der gestiegenen Nachfrage gesteigert werden. Hierdurch zeigen sich die Wirksamkeit der Systematik in der Umsatzgenerierung und die daraus resultierende Unempfindlichkeit der Marge. Die Aufwendungen entwickelten sich wie weiter beschrieben unterschiedlich. Der Personalaufwand nahm um 5% zu. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 11,2% gestiegen und Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 68,6%. Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr 2023 von T€ 114.089 im Vorjahr auf T€ 120.342 erhöht. Dieser Anstieg ist insbesondere auf Gehaltserhöhungen und Abfindungen zurückzuführen. Die Abschreibungen auf die Sachanlagen sind von T€ 922 im Vorjahr auf T€ 1.555 gestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 8.247 im Vorjahr auf T€ 9.170 ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der Marketing- und Reisekosten zurückzuführen. Die Ertragsteuern erhöhen sich von T€ 2.191 im Vorjahr auf T€ 2.931 im Geschäftsjahr 2023. Auf das Steuerjahr 2023 entfallen davon T€ 2.931. Die Erhöhung ist auf gestiegene Zinserträge im Jahr 2023 zurückzuführen. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ 7.411 und ist damit um T€ 1.581 höher als im Vorjahr (2022: T€ 5.831). IIId. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage der Red Hat GmbH als zufriedenstellend. Insbesondere die Struktur im Konzern reduziert das wirtschaftliche Risiko der Red Hat GmbH auf ein Minimum. Zum heutigen Zeitpunkt sind uns keine Einflussfaktoren bekannt geworden, die mögliche Abweichungen von der zuvor berichteten Vermögens, Finanz- und Ertragslage zur Folge haben könnten. Mittels weiterer bedeutsamer Investitionen in Forschung und Entwicklung und Ausbau ihrer Virtualizations-Angebote, erwartet die Gruppe ihren Marktanteil zu halten und weiterhin die Bedürfnisse ihrer Kunden zu erfüllen. Diese Entwicklungen werden der Gesellschaft helfen, die heutige zufriedenstellende wirtschaftliche Lage weiter zu erhalten. IV. Risikomanagementziele und -methoden Die mit der unternehmerischen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft verbundenen Risiken (bestehende und zukünftige) werden durch Maßnahmen des Risikomanagements gesteuert. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs- und Berichtssystems der Gesellschaft. Im Rahmen der Planungs- und Berichtssysteme (monatliches Reporting) werden verschiedene Analysen und Auswertungen durchgeführt und gegebenenfalls entsprechende geeignete Maßnahmen festgelegt. Die Erfassung von Ausfall-, Preisänderungs- und Liquiditätsrisiken als auch Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ist damit gegeben. V. Bericht über wesentliche Chancen und Risiken Va. Wesentliche Chancen und Risiken Die im Folgenden dargestellten Chancen und Risiken sind in ihrer Reihenfolge absteigend nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft geordnet. Chancen werden insbesondere in der Einbindung in den Konzernverbund und im Bereich Cloud Computing gesehen. Red Hat hat sich strategisch auf Cloud Computing ausgerichtet und glaubt fest, dass es signifikante Chancen im Bereich Hybrid Cloud Computing gibt. In diesem Bereich werden die Applikationen in vier Umgebungen laufen - technisch, virtuell, private cloud und public cloud. Red Hat stellt Technologien zur Verfügung welche die Möglichkeit geben, flexibel zwischen allen vier Umgebungen zu wählen. Zudem wertet Red Hat diese Nutzung mit Application Development Technologien, Storage und Management auf. Risiken werden mit Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft quantifiziert. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten werden wie folgt definiert:
Risiko der Abhängigkeit vom Konzern Die Gesellschaft ist im Rahmen der Konzernvereinbarungen über die Abrechnung der angefallenen Kosten eingebunden. Der Umsatz und die Forderungen der Gesellschaft besteht aus der vollständigen Weiterberechnung der angefallenen Kosten unter den beiden Komponenten Vertrieb und Forschung/Entwicklung zuzüglich eines Gewinnaufschlags unter Berücksichtigung der Serviceverträge (Cost-Plus). Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos aufgrund der Einbindung in den Konzern als gering ein. Die Auswirkung auf die Ertragslage der Gesellschaft aufgrund der Konzernabhängigkeit wird als signifikant eingestuft. Marktrisiko Mit ihrer Technologie und Erfahrung im Open-Source-Software-Bereich unterstützt Red Hat Unternehmen dabei, den Aufwand für die IT ihres Kunden mittels Software as a Service (SaaS), cloud computing, Virtualization und IT-Management-Software zu senken. Open-Source-Software bietet dem Kunden aufgrund von Kosteneinsparpotenzialen einen schnellen Investitionsrückfluss (ROI - Return on Investment). Die stark plattform-basierten Produkte und Dienstleistungen von der Red Hat Gruppe, wie JBoss Middleware und Applikationen, helfen Red Hat seine Marktstellung aufrecht zu erhalten. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos als gering ein und der mögliche Einfluss eines Verlusts von Marktanteilen würde die Erträge und den Gewinn der Gesellschaft moderat mindern. Technologisches Risko Wegen der Charakteristik der Open-Source-Software, bestehen keine großen technologischen Barrieren um den Open-Source-Software Markt als neuen Wettbewerber zu betreten. Mögliche weitere Risiken bestehen in möglichen Veränderungen der technischen Rahmenbedingungen der Softwareentwicklung als auch in der sich schnell ändernden Industrie und der hierbei erforderlichen Anpassungen. Beide stellen Risiken für die Gesellschaft dar. Wir investieren durchgehend in Forschung und Entwicklung, um dieses Risiko zu minimieren. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos als gering ein. Die Auswirkung auf die Ertragslage der Gesellschaft wird als moderat eingestuft. Risiken im Bereich Personal Der Unternehmenserfolg hängt maßgeblich von der Qualifikation und Motivation seiner Mitarbeiter ab. Sollte es der Red Hat GmbH nicht gelingen, qualifizierte Fach- und talentierte Nachwuchskräfte in ausreichendem Umfang an sich zu binden, können das weitere Wachstum und der wirtschaftliche Erfolg signifikant beeinträchtigt werden. Wir bieten unseren Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld, eine leistungsgerechte Vergütung, Zusatzleistungen und Weiterbildungsmöglichkeiten, um diese Risiken zu minimieren. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos als gering und die Auswirkung auf die Ertragslage als moderat ein. Rechtliche Risiken Besondere rechtliche Risiken sind aufgrund der Abhängigkeit von der Mutter- bzw. Schwestergesellschaft begrenzt. IT-Risiken IT-Risiken können durch die immer größere Vernetzung durch, z. B. Netzwerke, die ausfallen, oder Externe, die in unsere Systeme unrechtmäßig eingreifen, entstehen. Wir sind an das firmeninterne Netzwerk der Red Hat-Gruppe angeschlossen. Der Konzern erstellt diverse Sicherungsmaßnahmen zum Backup bei Ausfällen. Vor Ort werden Maßnahmen wie der Einsatz von Virenscannern, verschlüsselte E-Mails und strenge Zugriffskontrollen erstellt. Regelmäßig werden alle Mitarbeiter im richtigen Umgang mit z. B. Phishing E-Mails geschult. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit daher als gering ein. Die Auswirkung wird als moderat eingeschätzt. Ukraine-Russland-Krise Die geopolitische Lage in Osteuropa verschärfte sich im Februar 2022 mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine. Der russische Krieg in der Ukraine führte dazu, dass unter anderem die Regierungen der USA, des Vereinigten Königreichs und der Mitgliedstaaten der Europäischen Union Wirtschaftssanktionen gegen zahlreiche russische Unternehmen, insbesondere russisch kontrollierte Unternehmen, sowie gegen Weißrussland verhängten. Im Laufe des Jahres 2022 gab Red Hat, Inc. die Aussetzung der Geschäftsaktivitäten in Russland bekannt und begann mit der ordnungsgemäßen Abwicklung des Geschäfts von Red Hat in Russland, was zur Abmeldung seiner russischen Niederlassung am 3. Februar 2023 führte. Das Unternehmen stuft die Aussetzung und die Abwicklung dieser Geschäftsaktivitäten als nicht bereinigendes Ereignis nach der Berichtsperiode ein. Die Direktoren des Unternehmens beurteilten bestimmte buchhaltungsbezogene Angelegenheiten, die im Allgemeinen die Berücksichtigung aktueller, angemessen verfügbarer Informationen und prognostizierter Finanzdaten im Zusammenhang mit den unbekannten zukünftigen Auswirkungen der Aussetzung erfordern. Basierend auf den Einschätzungen des Unternehmens werden keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanzlage des Unternehmens erwartet. Die langfristigen Auswirkungen des russischen Krieges in der Ukraine bleiben ungewiss. In Bezug auf die Red Hat GmbH gab es bisher keine negativen Auswirkungen auf die Ergebnisse, Lieferketten oder Umsätze des Unternehmens. Das Unternehmen wird diese Angelegenheiten auch in künftigen Zeiträumen weiter prüfen. Insgesamt sieht die Geschäftsführung keine bestandgefährdenden Risiken. Vb. Voraussichtliche Entwicklung/Prognosebericht Für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Aufwendungen im Vergleich zu den Ergebnissen des Vorjahres um 2 % oder 2.788.000 € sinken werden bei dann entsprechend niedrigeren Umsatzerlösen. Dieser Rückgang ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auf die Auswirkungen des globalen Personalabbauprogramms zurückzuführen, das im ersten Halbjahr 2023 durchgeführt wurde. Für 2025 werden leichte Aufwands- und damit Umsatzerlössteigerungen erwartet. Die Jahresüberschüsse werden leicht oberhalb von 2023 erwartet. Das Management geht davon aus, dass das Unternehmen an seinem bisherigen Geschäftsmodell und seiner bisherigen Strategie festhalten wird. Das Management sieht das Unternehmen gut aufgestellt und erwartet, auch künftig auf den bisherigen Gewinnen und Ergebnissen aufbauen zu können. Bei Bedarf beabsichtigt das Management, weiterhin zusätzliches Personal aufzubauen, um eine Ausweitung der Geschäftstätigkeiten bewältigen zu können und in diesem Zusammenhang auch die angemieteten Büroflächen zu erweitern. Ende Dezember 2023 waren 681 Personen beschäftigt. Das Management der Unternehmensgruppe ist bestrebt, den Marktanteil des Unternehmens zu erhöhen, den Kundenstamm und die angebotenen Leistungen weiter auszubauen bzw. den Marktentwicklungen anzupassen. Gender-Ziele - Einführung [Anerkennung der Anforderung] Die Red Hat GmbH (die "Gesellschaft") erkennt die Anforderungen der §§ 36 und 52 GmbHG an, Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat (falls zutreffend), der Geschäftsführung und zwei Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung festzulegen. In den folgenden Absätzen hat das Management seinen Kommentar zu den Fortschritten des Unternehmens bei der Festlegung und Erreichung dieser Ziele abgegeben: Geschäftsführung Der Anteilseigner hat sich für das Jahr 2023 ein Ziel von 25% für dieses Niveau gesetzt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Geschäftsleitung seit Ende 2022 zu 25% aus Frauen besteht. Somit wurde das Ziel im Jahr 2023 erreicht. Zwei Ebenen unterhalb der Geschäftsführung Red Hat engagiert sich sehr für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen seiner Mitarbeiter weltweit. Red Hat führt seine Geschäfte jedoch auf globaler und regionaler Basis und unterhält keine landes- oder unternehmensspezifischen Managementstrukturen unterhalb der Geschäftsführung. Daher hat die Geschäftsführung keine Zielgrößen für diese Ebenen festgelegt.
Grasbrunn, den 5. September 2024 Red Hat GmbH Die Geschäftsführung Charles Cachera, Geschäftsführer Michael Martin O'Neill, Geschäftsführer Ryan Barnhart, Geschäftsführer Amy Ross, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I. Allgemeine Angaben Die Firma Red Hat GmbH hat ihren Sitz in Grasbrunn und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 153243. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§ 264 ff. HGB) erstellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. Der vorliegende Abschluss enthält in laufender Rechnung eine Korrektur des am 09. Februar 2024 beim Unternehmensregister veröffentlichten Jahresabschlusses des Vorjahres, worin Teile des Umlaufvermögens unterbewertet waren. Die Korrektur umfasst die Berücksichtigung zusätzlicher Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Rahmen der Verschmelzung mit der CoreOS GmbH, Grasbrunn, sowie der StackRox GmbH, München, in Höhe von EUR 473.978,30. Diese Erhöhung wirkte sich gleichlautend auf die Kapitalrücklage aus. Im Berichtsjahr wurden -abweichend zum Vorjahr- Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 43,3 Mio, die gegenüber dem gleichen Unternehmen bestehen, saldiert ausgewiesen. Im Vorjahr wurde die Saldierung in Höhe von € 25,6 Mio nicht durchgeführt. Die Vergleichszahlen sind insoweit nur eingeschränkt vergleichbar. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Bilanzierungsverbot nach § 248 Abs. 1 HGB wurde beachtet; das Bilanzierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB wurde nicht ausgeübt. Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet. Die Bildung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Soweit Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen, sind diese gemäß § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben. II. Bewertungsmethoden Die angewandten Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Bestimmungen. Die auf den Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten (§ 255 HGB) nach Verrechnung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer wurde mit drei Jahren angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare bzw. - sofern die Voraussetzungen erfüllt sind - außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer wurde entsprechend der voraussichtlichen tatsächlichen Nutzbarkeit mit drei bis fünfzehn Jahren angesetzt. Im Falle einer dauerhaften Wertminderung wird der niedrigere am Bilanzstichtag beizulegende Wert angesetzt. Im Einzelnen wurden für die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern folgende Zeiträume gewählt:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen, sonstige Vermögensgegenstände wurden nicht verzinst. Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nominalwert bilanziert. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage und der Bilanzgewinn sind zum Nennbetrag angesetzt. Die ausschließlich kurzfristigen Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen gegenüber Dritten mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Effekte aus der Änderung von Abzinsungssätzen werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die sich ergebende Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wurde von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Gem. § 256a HGB werden langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Gemäß § 256a HGB werden langfristige Fremdwährungsforderungen zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. II. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 61.239 (Vorjahr T€ 81.350) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin von T€ 6 (Vorjahr T€ 39.767) sowie Cash-Poolforderungen gegenüber der obersten Muttergesellschaft IBM (International Business Machines Corporation, Armonk, NewYork/USA) von T€ 61.233 (Vorjahr T€ 41.505). Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. III. Sonstige Vermögensgegenstände Die Höhe der sonstigen Vermögensgegenstände beträgt insgesamt T€ 1.401 (Vorjahr T€ 1.659), davon T€ 755 (Vorjahr T€ 753) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten hauptsächlich Mietkautionen T€ 755 (Vorjahr T€ 753) und Umsatzsteuerforderungen T€ 268 (Vorjahr T€ 635). IV. Eigenkapital Die Gesellschafterin Red Hat Ltd., Cork, Irland, ist im Berichtszeitraum Alleingesellschafterin der Red Hat GmbH. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Der vorliegende Abschluss enthält in laufender Rechnung eine Korrektur des am 09. Februar 2024 beim Unternehmensregister veröffentlichten Jahresabschlusses des Vorjahres, worin Teile des Umlaufvermögens unterbewertet waren. Die Korrektur umfasst die Berücksichtigung zusätzlicher Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Rahmen der Verschmelzung mit der CoreOS GmbH, Grassbrunn, sowie der StackRox GmbH, München, in Höhe von EUR 473.978,30. Diese Erhöhung wirkte sich gleichlautend auf die Kapitalrücklage aus. V. Rückstellungen Steuerrückstellungen Für die erwartete Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie Solidaritätszuschlag für das Jahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde ein Betrag in Höhe von T€ 2.248 (Vorjahr T€ 2.251) eingestellt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende wesentliche Positionen:
Die Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr und wurden daher nicht abgezinst (§ 253 II 1 HGB). VI. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden wie im Vorjahr am Abschlussstichtag nicht. VII. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse beinhalten die in Deutschland erzielten Erträge aus den konzerninternen Serviceverträgen. Periodenfremde Erträge sind nicht enthalten. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Aufschlag von 6,5 % auf Vertrieb und Marketing und 7,5 % auf Forschung und Entwicklung. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Reisekosten, Fremdarbeiten, Miete und Messekosten enthalten. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen und Aufwendungen aus Währungsumrechnung bestehen nicht. D. Sonstige Angaben I. Geschäftsführungsorgane Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr folgende Damen und Herren
Ein Geschäftsführer erhielt Bezüge von der Gesellschaft. Die weiteren Geschäftsführer erhielten weder Bezüge von der Gesellschaft noch wurden Personalkosten anderer Gesellschaften des Red Hat Konzerns auf die Gesellschaft umgelegt. Die Angabe der Bezüge unterbleibt mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB. II. Mitarbeiter Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 689 (Vorjahr 684) Mitarbeiter beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte. III. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat aus Liquiditätsgründen mehrere Mietverträge für Kraftfahrzeuge und Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf der betreffenden Anlagegüter sind u.a. die Bilanzneutralität, die Liquiditätsschonung und die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung und den im Allgemeinen höheren Kosten. Die Gesellschaft hat neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten insgesamt folgende finanzielle Verpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Darüber hinaus sind keine weiteren, für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken. V. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar beträgt T€ 53 für Abschlussprüfungsleistungen. VI. Konzernverhältnisse Der Kreis der verbundenen Unternehmen der Gesellschaft umfasst das oberste Mutterunternehmen, die International Business Machines Corporation, Armonk, New York/USA, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterkonzern. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der International Business Machines Corporation, Armonk, New York/USA, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser ist am Sitz der International Business Machines Corporation, Armonk, New York/USA erhältlich. VII. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Marktunübliche Geschäfte mit und zwischen nahestehenden Unternehmen, die mittel- oder unmittelbar mit weniger als 100% im Anteilbesitz der Konzernmuttergesellschaft stehen, und marktunübliche Geschäfte mit und zwischen nahestehenden Personen wurden nicht getätigt. VIII. Nachtragsbericht Es gibt keine nachträglichen Ereignisse oder Umstände, über die berichtet werden müsste und die sich auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 auswirken. IX. Ergebnisverwendung Es wird der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 38.893 (bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 7.411 und aus dem Gewinnvortrag in Höhe von T€ 31.482) auf neue Rechnung vorzutragen.
Grasbrunn, den 5. September 2024 Red Hat GmbH Die Geschäftsführung Charles Cachera, Geschäftsführer Michael Martin O'Neill, Geschäftsführer Ryan Barnhart, Geschäftsführer Amy Ross, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Red Hat GmbH, Grasbrunn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Red Hat GmbH, Grasbrunn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Red Hat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 5. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin ppa. Johanna Schwan, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde am 5. September 2024 festgestellt. |
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